Der erste Teil der Ausbildung - Fortsetzung
"Tja," resümierte Harry „jetzt sind auch in dieser Beziehung die Aktionen gestartet worden. Lasst uns doch mit dem letzten Thema beginnen. Ich möchte nun endlich die Teleportation lernen"
„Und für die Nachmittage habe ich eine kleine Überraschung für dich Harry," bemerkte Merlin. „Es ist ein Samuraimeister, namens Feng Shi Tiao. Er wird dich mit deinem Schwert und deinem Terabolk ausbilden."
Am nächsten Morgen begann Morgana nach dem Unterricht mit der letzten Stufe ihrer Ausbildung.
„Als Teleportation bezeichnet man die Bewegung eines Gegenstandes von einem Raumpunkt zu einem beliebigen anderen Raumpunkt, zu einer frei gewählten Zeit, in minimaler Verzögerung, ohne dass das Objekt dabei physisch den dazwischen liegenden Raum durchquert. Das ist etwas anderes als das dir bekannte Apparieren. In dem du von deinem Aufenthaltsort verschwindest und fast zeitgleich an einem anderen Ort erscheinst. Man verschwindet, »disappariert«, dabei mit einem Ploppen oder Knallen und taucht kurz darauf mit dem gleichen Geräusch an anderer Stelle wieder auf. Das Apparieren ist für die meisten Zauberer eine äußert schwierige Angelegenheit, für die sie eine besondere Prüfung ablegen müssen. Wenn man es nicht richtig macht, kann man dabei »zersplintern«, das heißt Teile seiner selbst am Ausgangsort zurücklassen. Aber selbst wenn man das Apparieren beherrscht, ist es nicht immer möglich, diese Methode der Fortbewegung einzusetzen. Es gibt Orte, an denen das Apparieren durch magischen Zauberschutz unmöglich ist. Das ist überhaupt nicht so beim Teleportieren. Du stellst dir Zeit und Raum vor und bist dann dort. Der riesige Nachteil ist, du darfst den Ablauf der Zeit nicht zu deinen Gunsten in der Zukunft ändern, sonst kannst du nicht zurück in deinen Zeit aus der du kommst!"
„Also kann ich Voldemort als Schüler Tom Riddle nicht töten oder gar nur umstimmen, damit meine Eltern am Leben bleiben und auch alle anderen..." bemerkte Harry frustriert.
„Genau das meinte ich damit. Aber wenn du jemand beispielsweise in der Vergangenheit hilfst, der dir in deiner Zukunft hilfreich sein kann, du das aber nicht weist, dann geht das schon! Bedanke das immer, auf deinen Reisen!"
So gingen Wochen und Monate ins Land und langsam machten sich erste Erfolge bemerkbar. Auch Feng Shi Tiao war von Harrys Fähigkeiten mit dem Schwert und dem Terabolk immer begeisterter Dann eines Nachts, Merlin war irgendwo unterwegs...
Er entschied sich fürs Teleportieren als Übung nachdem er mitten in der Nacht aufgewacht war, aber erst einmal nicht an sich selbst. Er wollte Merlin sehen. Eigentlich war Remus Harrys erste Wahl, aber er wollte ihm keinen Schrecken einjagen und ihn auch nicht mitten in der Nacht wecken.
Harry setzte sich auf sein Bett, schloss die Augen, und stellte sich vor, wie Merlin vor ihm in seinem Zimmer sitzen würde. Er konzentrierte all seine Gedanken und Gefühle auf diese Aufgabe. Als es nach einigen Minuten so aussah, als ob nichts geschehen würde, öffnete Harry seine Augen wieder.
„Was? Bist du etwa überrascht, mich zu sehen?" fragte Merlin.
„Ich-ich dachte, es hätte nicht funktioniert."
„Harry, du solltest es inzwischen besser wissen. Hast du gerade aufgegeben?"
„Ich habe dich nicht gehört und deine Gegenwart nicht gespürt, deshalb dachte ich, dass es nicht funktioniert hätte. Ich wollte es später noch einmal probieren, denn jetzt fühle ich mich so geschlaucht."
„Natürlich. Du hast mich von einem sehr weit entfernten Ort hergeholt, das kostet Energie."
„Kann sein. Wieso konnte ich dich nicht spüren?"
„Du hast dich konzentriert und somit deine emphatischen Fähigkeiten unterdrückt. Ich wollte sehen wie lange es dauert, bis du entweder aufgibst oder Multitasking verwendest."
„Multitasking?"
„Ja Harry. Du musst noch lernen wie du mehrere Sachen gleichzeitig machst. Du wirst schon sehe, das wird dir helfen. Du musst dich auf eine Sache konzentrieren, aber sicherstellen , dass deine anderen Fähigkeiten immer noch im Hintergrund arbeiten."
„Oh." war alles was er sagen konnte und Merlin fing an zu lachen.
„Mach dir keine Sorgen. Du bekommst das schon hin. Immerhin hast du mich hier hergeholt, nicht?" Harry grinste stolz. „Gut gemacht, mein Junge. Bist jetzt wieder fürs Training bereit?"
„Ja, auf jeden Fall."
„Ach ja, Alles Gute zum Geburtstag!" sagte Merlin.
„Danke." antwortete Harry und rang nach Luft. Er war jetzt 18 Jahre alt.
„Gern geschehen. Sollen wir wieder eine Zeit ausmachen zu der du trainierst? Halt, ich habe eine bessere Idee: Du trainierst Teleportieren indem du mich immer zu dir holst wenn dir nach Training zumute ist. Wie hört sich das an?"
„Großartig. Ähm. Würde es dich stören, wenn ich auch Remus von Zeit zu Zeit nur für einen Besuch zu mir teleportiere?"
„Das dürfen wir nicht machen, leider aber du weißt doch, du bist der einzige einer langen Reihe Zauberer der das Teleportieren beherrscht." Harrys Augen weiteten sich überrascht. „Auch wenn du noch lernen musst, wie du dich selber teleportierst, so war das heute schon ein toller Anfang."
Harry war sprachlos.
Wieder einige Woche später war es dann soweit.
„Na gut. Ich möchte versuchen, uns beide zu teleportieren, um Merlin zu besuchen." Sprach er mit Morgana
„Wirklich?" fragte sie aufgeregt. Harry hatte ihr erzählt, dass er zur versunkenen Pyramide teleportierte, um mit Merlin zu trainieren, aber er hatte noch niemanden mitgenommen.
„Ja. Jetzt musst du nur meine Hand festhalten."
Sie nahm seine Hand und wartete aufgeregt während Harry sich konzentrierte. Er stellte sich die Halle in der Mitte der Pyramide in seinen Gedanken vor, und wie er mit Morgana genau vor dem Tisch stehen würde. Nach weniger als einer Minute lösten sie sich in der Dunkelheit auf uns standen plötzlich vor dem Tisch, an dem Merlin saß und einen kleinen Imbiss vorbereitet hatte.
„Ah, Harry, Mo. Schön dass ihr vorbeikommt."
„So nachdem du auch deine letzte Prüfung bestanden hast bist du nun einer der Auserwählten ein Reisender in Zeit und Raum. Ich bin so stolz, das du das geschafft hast..." Morgana war ganz aus dem Häuschen.
Harry teleportierte sich zusammen mit Merlin und Morgana zurück in deren gemeinsame Hütte.
Feng Shi Tiao gesellte sich zu den dreien: „Er die Ausbildung mit dem Schwert und dem Terabolk ausgesprochen erfolgreich abgeschlossen. Ich möchte mit Harry eine letzte Prüfung machen. Dafür habe ich dir etwas mitgebracht." Damit hielt Feng Shi Tiao Harry einen länglichen Gegenstand, der in ein Tuch eingewickelt war entgegen
„Nimm es heraus!" sagte Feng Shi Tiao ermutigend.
Harry nahm das Schwert heraus.
„Niemand konnte bisher das Schwert aus der Scheide ziehen. In der Legende heißt es, es wäre ein Schwert, nicht von dieser Welt. Es hätte einst einem Seraphim gehört. Und da du die Kraft in dir trägst ist es für mich sicher gewesen, das du es ziehen kannst"
Harry war baff und total begeistert.
Feng Shi Tiao überreichte Ihm noch eine Gurtkonstruktion und erklärte Harry folgendes: „Mit diesen Gurten kannst du deine beiden Schwerter auf dem Rücken befestigen und mit sie beiden Händen gleichzeitig ziehen. Das hilft dir dann auch, wenn du sie im sitzen ziehen musst. Und zu guter Letzt sind beide Schwerter durch diesen verzauberten Gurt für niemanden sichtbar und ertastbar, da hilft auch kein Zauberspruch dagegen.
Harry bedankte sich überschwänglich und zog die beiden Schwerter direkt auf dem Rücken an. Es war ein unbeschreibliches Gefühl. Und der Terabolk passte sich an der rechten Gurtseite nahtlos an und der Kristalldolch auf der linken. So würde er nun immer alle seine Waffen bei sich tragen können, ohne das sie ihn behinderten oder auffielen. Seinen Zauberstab und seinen Heilstab, den er auf Zauberstabgröße verkleinert hatte und mit dem er mittlerweile auch zaubern konnte, hatte er an den Unterarmen in selbstgefertigten Zauberstabhaltern untergebracht. Er war regelrecht allzeit bereit.
Er unterhielt sich noch mit den dreien bis in den späten Abend aber kurz vor Mitternacht gingen sie alle drei schlafen.
Am nächsten Morgen wollten sie die letzten Vorbereitungen und sein neues Ziel besprechen. Harry verabschiedete sich vorerst von den dreien vor dem Frühstück für einen kleinen letzten Spaziergang.
Harry blieb immer wieder mal stehen und bemerkte, dass sich sein Schatten noch weiter bewegte. Der Schatten bewegte sich genau wie er vor einer Minute aufgewühlt auf und ab. Während er seinen Schatten beobachtete konnte er fühlen, wie ihn seine Anspannung Stück für Stück verließ.
Merlin hatte einmal erwähnt, dass man seinen Schatten solche Sachen lehren könne, doch Harry hatte nie erwartet, dass es ihm passieren würde. Und jetzt stand er da und beobachtete seinen Schatten.
„Hey, du kannst jetzt aufhören. Ich bin nicht mehr so aufgeregt." Wie erwartet hörte sein Schatten nicht auf ihn. „Sieht so aus als ob mein Schatten genauso dickköpfig ist wie ich."
Der Schatten hielt an und stemmte die Arme in die Hüfte. Das war etwas das Harry normalerweise tat, wenn er verärgert war. Harry konnte sich den Ausdruck auf dem Gesicht des Schattens nur vorstellen. Er dachte an die Zeit zurück, als Merlin über die Zähmung des Schattens gesprochen hatte. Eigentlich hatte er nicht aufgepasst, da es ihm so unmöglich erschienen war, und jetzt stand er hier.
„Weißt du, es könnte sein, dass du gar nicht mein Schatten bist. Du benimmst dich viel eher wie eine Bekannte mit der ich zusammen zur Schule ging und dachte dabei hämisch grinsend an Hermine."
Der Schatten gab vor, sich selbst zu erwürgen.
„Wenn du ein Teil von mir bist, dann solltest du besser aufpassen und zuhören, wenn ich dir sage, dass du etwas tun sollst."
Jetzt schüttelte der Schatten seinen Kopf.
„In Ordnung, was wäre, wenn ich freundlich frage und ‚bitte' sage, würdest du dann tun, was ich möchte?" Jetzt nickte sein Schatten mit dem Kopf. „Dann verstehen wir uns, nicht?" Der Schatten nickte wieder. Harry lächelte, es war gar nicht so schwer.
Langsam ging Harry zurück um gemeinsam mit seinen Lehrern zu frühstücken.
Nach dem sie gegessen hatten entschied Harry, das er, bevor er seine eigentliche Reise antreten wollte, er erst einmal Remus einen Besucht abstattete.
Gesagt – getan zuerst meldete er sich über seine Telepatischen Fähigkeiten bei Remus.
Hi Moony," sie waren sich sehr viel näher gekommen in letzter Zeit, „ich möchte dich Besuchen kommen. Ich beherrsche die Teleportation und außerdem möchte ich zumindest Tonks und wenn es geht auch Dobby sehen. Ich weiß ja das Hagrid zu den Riesen unterwegs ist. Mit ihm treffe ich mich dann auch ein anderes Mal.
Am Besten sofort und in den Grimauld Platz dort sind wir gerade alle drei und völlig ungestört! freute sich Remus.
„Mensch Harry," begann Morgana, „jetzt warst du fast zwei Jahre bei uns. Ich muss sagen et tut schon weh dich ziehen zu lassen. Aber es muss sein. Was du hier geleistet hat war geradezu übermenschlich. Gleichzeitig haben wir dich als absolut netten, höflichen aber manchmal auch zu Scherze aufgelegten Jungen und später jungen Mann kennen gelernt. Aber ich denke wir sehen uns doch irgendwann wieder. Hier zum Abschied möchte ich dir zwei Anzüge schenken, die ich für dich gemacht habe. Machs gut." Und mit Tränen in den Augen umarmte sie Harry und verschwand schluchzend in der Hütte.
„Tja Harry du machst mir Mut für die Zukunft. Du bist intelligent und zielbewusst und doch denkst du immer daran anderen zu helfen wo es nur geht. Schlau und fleißig im Lernen bist du ohnehin. Und jetzt geht es für dich zur nächsten Etappe. Gehe mit Remus und Tonks zu Mr. Ackourey deinem Anwalt. Er hat zwei schöne Überraschungen für dich, mehr verrate ich nicht."
Nun kam Feng Shi Tiao auf ihn zu: „Du bist jetzt schon ein großer Krieger. Und außerdem ein fairer und gerechter und kaum zu bezwingender Krieger. Leider müssen Krieger etwas tun, was dir überhaupt nicht liegt. Du musst deinen Gegner auch besiegen und das kann auch das Töten des Gegners bedeuten. Doch denke an folgendes: Ein großer Krieger muss manchmal Gutes auf böse Weise tun. Beherzige diesen Leitspruch, er passt zu dir. Ach ja und außerdem ein Krieger, auch wenn er getötet hat ist kein Mörder. Das ist meine Meinung! Ich möchte dir auch noch etwas mitgeben." Dann sprach er eine japanische Beschwörungsformel. „Hiermit hast du nun einen Kampfanzug der Samurai, der aber erst aktiv wird, wenn du kämpfen musst. Er hält auch Messer, Pfeile und leichte Flüche ab. Dies ist mein Abschiedsgeschenk. Ehre Harry-san" Damit verneigte sich Feng Shi Tiao vor Harry und war im nächsten Moment verschwunden.
„Ja Harry, der nächste Schritt auf deiner jetzt beginnenden Reise wird Atlantis sein in der Zeit 20.000 Jahre vor deiner Geburt. Zu dieser Zeit gibt es dort zwei Völker. Die Elfen und die Druiden. Eigentlich haben sie viel gemein. Ihre Magie beziehen beide größtenteils aus der Natur. Beide sind grundsätzlich friedliebende Völker. Aber leider sind beide Völker kurz vor einem Krieg. Eine dritte Macht eine wirklich dunkle Hexe verursacht immer wieder Streitigkeiten zwischen den Elfen und den Druiden und beide Völker sind so zerstritten, das kaum jemand etwas dagegen tut oder gar bemerkt, von wem eigentlich die Provokationen und Zwischenfälle ausgehen. Außerdem scheint sie einem Dämon befehlen zu können. Also achte auf dich und nimm alle deine Gefährten gleich von Anfang an mit. Solltest du die Einigkeit geschaffen haben, werden beide Völker als solches auch in deiner Zeit existieren und du somit möglicherweise weitere Verbündete zur Erfüllung deiner Prophezeiung finden. Da du dir dadurch keinen direkt persönlichen Vorteil verschaffst, kann dir das auch gelingen. Hier hast du im Übrigen einen Plan von Atlantis zur damaligen Zeit. Damit kannst du dir auch einen Ort aussuchen an dem du teleportieren willst. Nachdem du deine Aufgabe erfüllt und deine Ausbildung dort beendet hast, musst du wiederkommen und wir besprechen deinen weiteren Weg. Nun geh, bevor ich auch noch Tränen vergieße." Damit umarmte Merlin einen sprachlosen Harry und verschwand auch mit glänzenden Augen in der Hütte.
Harrys Gefährten standen um ihn herum nur Tasatir hatte sich bereits um seinen linken Unterarm geschlängelt.
Also ich gehe jetzt zu meinem Freund Remus und rufe Euch dann sofort zu mir. Du, Chazor, solltest direkt als Kriegseinhorn erscheinen. Das ist zwar schon auffällig, und Ihr beide, Tjark und Godin, seit ja auch nicht unauffällig, aber ich habe so das Gefühl ich werde euch brauchen. Außerdem möchte ich euch meinen verbliebenen Freunden vorstellen.
So war es Abgesprochen und kurz danach erschien Harry, der sich sicherheitshalber unsichtbar gemacht hatte, in der Küche des Grimauld Platzes.
Am Küchentisch saßen Remus und Tonks und unterhielten sich während Dobby gerade Sandwiches zu essen brachte. Harry stellte fest, das er tatsächlich hungrig war. Aber andererseits konnte ein kleiner Scherz ja nicht schaden. Als Remus gerade in seinen Toast beißen wollte schnappt sich Harry diesen und aß ihn genüsslich auf. Remus war erschrocken aufgesprungen und schaute sich ebenso aufmerksam wie Tonks um, konnte aber nichts erkennen.
„Hast du das gesehen, was passiert hier?" Fragte Remus
Tonks hob nur unwissend die Schultern. Beide standen nebeneinander und schauten zur Küchentür. Harry passte genau dazwischen. Er konnte nicht anders. Er stellte sich zwischen die beiden legte die Arme um sie und ließ sich langsam erscheinen. Beide schrieen erschrocken auf und setzten sich vor Schreck auf den Boden. Harry lachte schallend wegen des gelungenen Streiches.
„Na wann gibt es was zu essen?" fragte er seine verdutzten Freunde und ehemaligen Lehrer.
„Bist du das wirklich, Harry?" fragte Remus, der seinen Zauberstab ebenso wie die noch völlig sprachlose Tonks, gezogen hatte.
„Ja klar, soll ich es dir beweisen?"
„Sofort!"
„Hmmm... vielleicht damit. Du und mein Pate Sirius wolltet Peter Pettigrew in der peitschenden Weide töten, doch ich habe euch davon abgehalten. Dann haben Hermine und ich später noch Seidenschnabel und Sirius befreit. Und Sirius ist mit Seidenschnabel, auf ihm reitend und jubelnd, geflohen."
Remus grinste: „Stimmt und das weiß nur Harry!"
Dann stürmten Remus und Tonks auf Harry zu um ihn ganz fest zu umarmen.
„Mensch Harry wie siehst du denn aus?" bemerkte Remus kopfschüttelnd „du bist ja größer als ich!"
„Ja und deine Muskeln, wow, weißt du in welcher Gefahr du schwebst, wenn du nach Hogwarts gehst und die Mädchen dich sehen?" witzelte Tonks
In dem Moment kam Dobby in die Küche: „Oh, oh, Master Potter ist wieder da und gesund!" freute sich Dobby. Harry nahm den verdutzten Dobby in den Arm, so groß war die Wiedersehensfreude.
„Ich freu mich euch zu sehen aber nach Hogwarts gehe ich vorerst nicht mehr." Erklärte Harry. Dann erzählte er Tonks und Dobby in groben Zügen was er bisher erlebt hatte und was er demnächst erleben und lernen würde.
„Jetzt lasst mich euch meine Gefährten vorstellen. Dazu sollten wir aber besser in den Garten gehen. Ich habe bereits ein Unsichtbarkeitszauber auf des gesamte Grundstück gelegt – glaubt mir es ist besser so!"
Danach gingen sie gemeinsam in den Garten und Harry rief seine Gefährten. Zuerst erschien Tjark, der weiße Phönix, dann Godin der weiße Greif und last but not least Chazor in seiner Form als schwarzes Kriegseinhorn. Zum Schluss zeigte Harry den dreien noch Tasatir, die sich um seinen Arm gewickelt hatte.
Alle drei kamen aus dem staunen nicht heraus. Harry lacht und bemerkte: „Chazor ist nur in seiner verwandelten Form hier. Seine richtige Form kann er nicht zeigen!"
„Warum?" kam es von Tonks und Remus.
Ohne darauf zu antworten stellte Harry seine Gegenfrage: „Wisst ihr eigentlich wie groß der schwarze Ur-Drache ist?"
„Nein, das kann nicht sein..." stammelte Remus „du hast DEN Ur-Drachen als Seelenpartner und er kann sich in ein Kriegseinhorn verwandeln? Ich glaub's ja nicht!"
Tonks und Dobby brachten überhaupt kein Wort mehr heraus.
Sie betrachteten Harrys Gefährten noch eingehend und konnten sie sogar streicheln, als sie schließlich wieder in die Küche zurück gingen.
Zurück in der Küche sprach Harry weiter: „Ihr kennt doch die Prophezeiung. Laut derer muss ich Voldemort töten oder werde getötet. Das ist mein Schicksal. Nun, da mich ja niemand richtig ausbilden wollte oder durfte und ich Glück im Unglück hatte und nun die Chance habe mich ausreichend vorzubereiten, werde ich das auch machen und dann möglichst Voldi zum Mond schicken. Ob es dann ein Leben für mich und in welcher Form auch immer gibt steht in den Sternen. Das ist vorerst auch nicht so wichtig!"
„Darüber sollten wir uns aber nochmals unterhalten." Sagte Remus
„Glaubst du denn," antwortete nun auch Tonks, „ich liebe Remus nun weniger oder er mich, obwohl wir beide in diesem verdammten Krieg schon Menschen töten mussten?"
„Ja das ist unsere gemeinsame Meinung, aber lass uns später mal darüber reden. Du wolltest noch einen Termin bei deinem Anwalt und Vermögensverwalter haben. Wir können sofort hingehen. Er wartet auf uns!" sprach nun wieder Remus.
„Ja dann lasst uns dort hin gehen." Dabei fasste er beide bei den Händen verabschiedete sich von Dobby wurde dann aber durch Tonks unterbrochen.
„Du kannst nicht in die Winkelgasse apparieren und schon gar nicht mit zwei Personen zusammen!"
„Das möglicherweise nicht, aber ich kann mit euch beiden direkt in die Kanzlei teleportieren. Da hilft auch kein Apparierschutz." Antwortete Harry grinsend
Remus und Tonks schüttelten nur ihre Köpfe: „Und was kannst du sonst noch alles?" kam es von Tonks
„Es ist besser wenn ich mir die eine oder andere Überraschung noch aufhebe oder?" damit waren sie auch schon im Büro von Mr. Ackourey.
„Guten Tag zusammen!" wurden sie von Mr. Ackourey begrüßt.
„Guten Tag," antwortete Harry, „ich bin ganz gespannt, welche Überraschungen sie für mich haben?"
Mr. Ackourey lächelte verstehend: „Also zum einen haben wir es geschafft, 53 des Tagespropheten zu bekommen. Mit dieser Mehrheit lenken und leiten sie, Mr. Potter, nun die Zeitung und entscheiden letztendlich immer was erscheint oder nicht und wie."
„Oh, oh, unser kleiner hat wohl vor in die Politik einzusteigen..." frotzelte Remus.
„Na ja KLEINER würde ich ja nicht mehr sagen..." grinste Tonks Remus an.
„Außerdem ist Mr. Potter schon weiter als nur beim Einstieg in die Politik." Antwortete Mr. Ackourey. „Seiner Einflussnahme ist es zu verdanken, das heute Morgen ein Gesetz verabschiedet wurde."
Und zu Harry gewandt: „Es geht darum, was auch ihre erste Priorität war. Wir haben es genau so durchbekommen, wie sie, Mr. Potter, es sich vorgestellt haben. Hier ist der offizielle Gesetzentwurf." Damit gab Mr. Ackourey Harry ein Dokument, welches er mit einem immer größer werdenden Lächeln las.
„Tja lieber Remus, eine, wie ich denke, gute Nachricht für dich, die gleichzeitig auch eine diplomatische Aufgabe für dich bedeutet." Sagte Harry geheimnisvoll. Remus und auch Tonks sahen ihn verständnislos an.
„Also, dies hier sind die neuen Gesetze die Wehrwölfe betreffend. Ihr habt nun alle Rechte wie jeder andere Mensch oder Zauberer auch. Das heisst ihr, im Besonderem du mein Freund Moony, darfst Grundbesitz haben und heiraten..." Harry wurde von einem tränenreichen Remus umarmt und selbst Tonks schien langsam zu realisieren was das für sie beide bedeuten würde.
Nach einiger Zeit der stillem Freude der drei sprach Mr. Ackourey Harry mit einem Grinsen an: „Wollen sie auch das dafür vorbereitete Dokument unterschreiben?"
„Ja natürlich, das hätte ich fast vergessen!" Nahm das ihm gereichte Dokument unterschrieb es und reichte es Remus mit den Worten: „Ich möchte Sirius zitieren, schnapp dir Tonks und setzt ein Rudel Wölfe in die Welt, und da du ja keinen eigenen Platz hat, vermache ich dir hiermit Sirius' Haus, den Grimauld Platz. Keine Widerrede – nimm!"
„Aber, aber, das kann ich nicht annehmen..." stotterte Remus.
Tonks war derweil nur noch tiefrot und brachte kein Wort heraus.
„Doch du kannst und außerdem musst du dafür ja auch was tun! Versuche so viele Wehrwölfe wie möglich davon zu überzeugen, das sie nun bessere Chancen haben für ihr Leben und ihre Zukunft. Sollte es irgendwelche Probleme, besonders finanzieller Art geben, regele das schließlich bist du mein stellvertretender Vermögensverwalter. Zur Not gründe eine Stiftung zur Unterstützung von Wehrwölfen, wenn sie keine Chance bekommen. Denk dir was aus!" Unterbrach ihn Harry.
Wieder wurde er stürmisch von beiden umarmt.
In diesem Augenblick hörten alle tumultartigen Krach und verzweifelte Schreie von draußen. Harry rannte an das Fenster und entdeckte überall in der Winkelgasse Todesser und am anderen Ende erkannte er Trolle und sogar zwei Riesen. Gegenüber war der Scherzartikelladen von Fred und George. Auch dort wurde heftigst gekämpft. Dies alles erkannte er mit dem ersten Blick. Dann rief er auch schon seine Gefährten und teleportierte sich im nächsten Augenblick durch das geschlossene Fenster auf die Straße. Noch während des Sprungs hatte er sich in einen Samurai verwandelt und seine drei Gefährten waren auch zur Stelle.
Schneller als jeder reagieren konnte bat er seinem Greif Godin alle Todesser in der Nähe zu töten. Er selber teleportierte sich vor die Weasley-Zwillinge, nahm seine beiden Schwerter und metzelte die sechs Totesser, die die Weasleys und ihre Angestellten angegriffen hatten, mit immenser Macht und Schnelligkeit nieder. Als bereit ein dutzend toter Schwarzmagier am Boden lagen kamen Tonks, Remus und Mr. Ackourey gerade erst aus dem Büro auf die Strasse heraus.
In der Ferne konnte Harry erkennen wie die Todesser sogar vor Kindern, Frauen und Greisen keine Rücksicht nahmen. In ihm wuchs eine gigantische Wut. Der Zorn wurde immer fürchterlicher in Harry.
Zu seinem Phönix gewandt sagte er: Du bleibst hier und schützt alle wie sie hier stehen. Remus und Tonks und wahrscheinlich die Zwillingen können dich im Notfall unterstützen. Es sollte hier aber kein neuen Todesser erscheinen. Ich habe nämlich einen neuen Anti-Apparier-Schutz über die gesamte Winkelgasse erstellt.
Zu den anderen gewandt: „Ihr bleibt hier und deckt mir den Rücken, mein Phönix wird euch dabei helfen. Ich räume jetzt mit meinen beiden Gefährten hier auf." Schrie Harry und schwang sich auf Chazor.
Godin du kommst direkt hinter uns her und tötest alle, die noch am Leben sind, ich will nicht in den Rücken angegriffen werden! Verstanden? bellte Harry im Befehlston seinen Greifen an.
Gute Idee, jetzt lass uns angreifen! antwortete Godin
Wie kannst du mit in den Kampf eingreifen Chazor?
Ich kann trotz meiner verwandelten Form Feuer spucken. Meine Flügel sind wie Schwerter. Mit diesen rasierscharfen Klingen verarbeite ich jeden den ich treffe zu Hackfleisch.
Damit schwang sich Harry auf sein schwarzes Kriegseinhorn und selbst Godin hatte eine tiefschwarze Färbung angenommen, und mit einem unmenschlichen Schrei ritt Harry in seinem Schwarzen Anzug mit seinen beiden gezückten Schwertern auf die Todesser zu. Die waren zu entsetzt, als sie diese schwarze Gewallt auf sich zu kommen sahen, um effektiv dagegen anzukämpfen. Zwar hatten viele Schwerter dabei, doch die wenigsten kämpften richtig gegen Harry und seine Gefährten an. Zu tief saß der Schock, nachdem sie realisierten was da auf sie zukam.
Alles was Harry und Chazor in den Weg kam wurde regelrecht hinweg gemetzelt. Und die, die diesen Angriff überlebten wurden Opfer vom nun schwarzen Greifen.
Die drei hinterließen eine Spur des Grauens. Die Winkelgasse wurde zu einem einzigen Strasse des Todes.
Als sie die Trolle erreichten sprang Godin vor und tötete Seite an Seite mit Harry einen nach dem Anderen der Trolle. Es waren insgesamt zehn an der Zahl, die gegen die Beiden offensichtlich keine Chance hatten. Bleiben nur noch die beiden Riesen.
Chazor stellte sich auf die Hinterhufe und lies einen riesigen Feuersturm auf den einen Riesen los, der sofort zu Asche verbrannte. Im gleichen Augenblick Schickte Harry mit seinem Ring einen gleißend hellen Blitzstrahl auf den zweiten Riesen der diesen damit augenblicklich köpfte.
Er schaute sich um, ob noch weitere Feinde zu sehen waren, aber allen Anschein nach gab es keine Überlebenden bei den Todessern. Er steckte die Schwerter weg und machte sich auf den Rückweg.
Aus den umgebenen Häusern wurde er wie ein Weltwunder angeschaut. Aber dafür hatte Harry keinen Blick. Überall erkannte er Verletzte auf seinen Weg zurück zu Remus, Tonks und Mr. Ackourey. Jeden behandelte er mit seinem Schlangenstab, um die schlimmsten Verletzungen zu heilen, damit niemand daran noch sterben würde.
Gleichzeitig, auf seinem Weg zurück, wurde ihm immer mehr bewusst was er angerichtet hatte. Er hatte wie ein Berserker gewütet und zwei seiner Gefährte mit in diesen Krieg gezogen und zum töten animiert. Es war jetzt schon geschehen, wovor er sich sein ganzes Leben gefürchtet hatte. Er war ein Mörder geworden.
Er selber hatte durch seinen Schutzanzug auch nur oberflächliche, zumindest keine lebensbedrohlichen Verletzungen davon getragen. Man konnte durch seine Verkleidung nur seine Augen sehen. Die aber strahlten in einem gefährlichen grün, als er bei den Wartenden ankam.
Er schaute die drei an und sagte nur resigniert: „Es ist geschehen, was ich nie wollte..."
„Wer sind sie – ach erst einmal vielen Dank!" wurde er von den Zwillingen bestürmt. Harry winkte nur ab. Er wollte jetzt alleine sein.
„Remus, ich muss jetzt erst einmal verschwinden und brauche meine Ruhe. Hier dürfte nichts mehr passieren. Wir treffen uns heute Abend am Grimauld Platz! Ich hebe jetzt den Anti-Apparier-Schutz auf." Damit waren er und seine Verbündeten auch schon verschwunden.
Mehrere Minuten später deutete mehrfaches Ploppen darauf hin, das nun Auroren und auch Mitglieder der Phönix-Ordens erschienen. Ihnen bot sich ein Anblick des Grauens. Leichen über Leichen lagen in der Winkelgasse verstreut. Außer den zwei Riesen und zehn Trollen waren ca. 60-70 Todesser ums Leben gekommen – keiner konnte lebend gefangen genommen werden. Es wurde festgestellt, das nur vier Zauberer ums Leben gekommen waren, die keine Todesser waren.
Allen voran bestürmten Bill Weasley, Dumbledore und Shaklebolt auf die Weasley-Zwillinge, Mr. Ackourey, Tonks und Remus zu und bestürmten sie mit Fragen was hier passiert sei.
„Fred, Georg seit ihr in Ordnung? Soweit alles o.k.?" war Bill um seine Brüder besorgt.
Beide hatten noch den Schrecken vor Augen, genau wie Tonks, Remus und Mr. Ackourey. „Uns ist soweit nichts geschehen. Wie ihr seht ist es letztendlich für uns gut ausgegangen. Wo wart ihr geblieben?" wollte Fred wissen.
„Warum kommt ihr jetzt erst hier her Minuten nachdem wir gerettet wurden? Nennt ihr das Schutz?" ereiferte sich George.
„Sorry wir waren total überrascht von dieser Aktion." Versuchte Bill sich zu entschuldigen.
Dumbledore unterbrach die Unterhaltung der Weasleys: „Wie habt ihr es geschafft euch zu verteidigen und die Todesser, Trolle und sogar Riesen zu besiegen?"
„Das waren wir ja gar nicht!" sagte Fred.
„Ja, es war Wahnsinn. Wir wurden gerade von sechs Todessern angegriffen und weitere sechs wollten gerade die Kanzlei von Mr. Ackourey stürmen als ein schwarzer Krieger auf einmal vor uns mit dem Rücken zu uns erschien und in sekundenschnelle alle Todesser vor uns mit seinen zwei Schwertern nieder machte." Fing George an zu erzählen.
„Ja genau und ein schwarzer Greif zerriss die anderen Todesser, die sich auf die andere Seite gewand hatten" War nun Fred wieder an der Reihe.
George: „Ja und danach erschienen Mr. Lupin, Tonks und Mr. Ackourey."
Fred: „Ach ja und dann befahl der Fremde uns alle hier zu bleiben. Und dann erschien noch ein schwarzer Phönix, der während des Kampfe hier bleib, als wollte er uns schützen."
George: „Dann war da noch ein schwarzes Einhorn, auf dem der Fremde Krieger dann ritt..."
Fred: „...und ein schwarzer Greif..."
George: „...und die sind dann den Todessern entgegen gegangen und haben alle platt gemacht."
Fred: „...und dann haben der Greif und der Krieger die Trolle Seite an Seite in Stücke gehackt!"
George: „...und zum Schluß hat des schwarze Einhorn Feuer gespuckt und den einen Riesen in ein Häufchen Asche verwandelt ..."
Fred: „...ja und der schwarze Krieger hat seine Hand ausgestreckt und mit einem Blitz den zweiten Riesen geköpft. Einfach so!"
George: „...das sah aus als würde hier eine weitere dunkle Macht aufgetaucht sein, um gegen Voldemort und seine Todesser anzugehen."
Fred: „...die hatten aber keine Chance. Ich glaub selbst ...du...weist...schon...wer... hätte keine Chance gehabt."
Bei alle anwesenden waren bei den Ausführungen der Zwillinge die Köpfe wie bei einem Tennisspiel immer hin und her gegangen. Unbemerkt war auch ein Reporter des Tagespropheten anwesend und hatte sich eifrig Notizen gemacht.
Dumbledore wandte sich an Remus und Tonks: „War das so oder ist die Fantasie mit den beiden durchgegangen?"
Fred und George wollten schon aufbrausen, aber Remus beschwichtigte: „Ja im Prinzip hat sich alles genau so zugetragen. Wir hatten den Lärmgehört und sind sofort runter gekommen, aber da war hier schon die erste Gefahr beseitigt. Aber wie George und Fred bereits gefragt haben, warum kommt ihr erst jetzt ohne diesen Krieger, dem wir überaus dankbar sind für seinen Heldentat, wären wir wohl alle tot."
„Stimmt, wieso wusstet ihr nichts davon und wurdet auch nicht informiert, es ist eine Sauerei, habt ihr nur Däumchen gedreht? Macht ihr überhaupt etwas?" Wurde Tonks jetzt zornig.
„Mäßigen sie ihre Zunge Auror Tonks." Wurde sie von ihrem Vorgesetzten Shaklebolt gemaßregelt.
Und Dumbledore zu Remus gewandt: „Halte dich auch einmal ein wenig zurück, ist das klar! Was habt ihr beiden eigentlich beim Anwalt gemacht?"
„Albus, was soll das, warum geht ihr so auf uns los? Ihr habt doch Mist gebaut. Wären wir nur von euch heute abhängig gewesen, dann wären wir wahrscheinlich alle tot. Wäre euch das lieber? Es scheint so!" regte sich nun Remus auf. „Was wir übrigens beim Anwalt gemacht haben geht dich eigentlich nichts an, aber ich bin nicht so. Ich habe den Grimauld Platz geerbt.
„Das geht doch nicht. Du bist ein Wehrwolf. Du darfst nichts besitzen." Ereiferte sich Dumbledore.
„Und sie Tonks, sollten sich langsam im Klaren sein, das Wehrwölfe nicht heiraten dürfen, warum sind sie eigentlich immer mit Mr. Lupin zusammen!" ging nun auch noch Shaklebolt auf Tonks los.
Bevor die Situation weiter eskalierte mischte sich nun Mr. Ackourey in die Diskussion ein: „Zum Einen hat es seine Richtigkeit, Mr. Remus Lupin hat den Grimauld Platz geerbt. Es hat damit seinen Richtigkeit. Denn ich konnte Mrs. Tonks und Mr. Lupin davor in Kenntnis setzen, das die Gesetze für Rechte der Wehrwölfe mit sofortiger Wirkung in Kraft getreten sind. Wehrwolfe dürfen nun unter anderem Heiraten und Grundbesitz erwerden oder erben. So ist die Gesetzeslage."
Shaklebolt und Dumbledore waren geschockt. Davon hatten sie auch nichts gewusst. Während dessen machte sich der Journalist des Tagespropheten weiter eifrig Notizen.
Remus war nun endgültig sauer: „Damit das ein für alle Mal klar ist Dumbledore und Shaklebolt, haltet euch uns gegenüber in Zukunft zurück. Unsere Privatangelegenheiten gehen euch nichts an." , schrie er.
„So nicht, wenn du mir gegenüber keinen Respekt hast, dann bist du als Lehrer entlassen!" ging Dumbledore auf Remus los.
„Das können sie nicht machen Dumbledore," schrie Tonks den Schulleiter an und zu Shaklebolt gerichtet „es stimmt unser Privatangelegenheit geht sie auch nichts an, besonders mit wem ich zusammen bin!"
Shaklebolt: „Das passt, sie sind gefeuert, Tonks!"
Mr. Ackourey nahm Remus und Tonks an die Hand und verschwand grußlos in seine Kanzlei, nicht ohne unbemerkt dem Journalisten kurz zuzunicken.
Als sie wieder im Büro saßen wurde Remus und Tonks klar, das sie nun ohne Job und damit ohne Verdienst waren. Doch Mr. Ackourey beruhigte sie: „Jetzt warten wir lieber ab bist es Mr. Potter wieder etwas besser geht und dann sprechen wir das ganze hier nochmals durch."
Remus und Tonks bedankten sich für die Unterstützung und apparierten zurück zum Grimauld Platz.
Harry saß zwischenzeitlich mit seinen Gefährten im Garten des Grimauld Platzes und hielt mit ihnen Zwiesprache über das eben geschehene. Alle sprachen ihm Mut zu, das dies das Schicksal von Harry ist, er aber ihres Erachtens nie auf die dunkle Seite fallen würde. Sie sprachen ihm Mut zu.
Eines wundert mich aber. Wieso wart ihr auf einmal alle schwarz?
Wenn wir in den Kampf ziehen färben wir uns schwarz. Ansonsten sind wir, Tjark und ich, von Natur aus weiß. erklärte Godin, der Greif
Bei mir ist es genau anders herum, meldete sich Chazor zu Wort, In der schlimmsten Not verwandele ich mich in einen strahlend weißen Drachen und kann jede Verletzung heilen. Nur Tote kann ich nicht erwecken.
Er bedankte sich nochmals bei den Gefährten und ging in die Küche zurück. Dort erwarteten ihn bereits Remus und Tonks. Ihre Stimmung war sehr gedrückt.
„Was ist denn mit euch los? Warum habt ihr so eine miese Laune?" fragte Harry
„Tja," fing Remus an, „wir hatten ein bisschen Streß mit unseren Chefs. Zuerst haben Tonks und ich Dumbledore und Shaklebolt kritisiert, weil sie so spät kamen..."
„Eher angemault und angemacht haben wir sie, aber mit Recht..." unterbrach ihn Tonks.
„Ja stimmt und dann sind wir beide entlassen worden. Also sind wir jetzt arbeitslos..." endete Remus.
Harrys Augen fingen an zu funkeln. Dann fing er an richtig fies zu grinsen: „Lasst uns nochmals zu Mr. Ackourey zurück kehren. Ich hab da die eine oder andere Idee."
Sprach's, nahm beide bei den Händen und teleportierte umgehend in das Büro von Mr. Ackourey. Der schreckte kurz auf, sagte dann aber: „Ich habe mir bereits gedacht sie so schnell wieder zu sehen. Es geht sicher um Mr. Lupin du Mrs. Tonks. Richtig?"
„Ja sie haben ja mitbekommen, was geschehen ist. Ich habe da eine Idee. Sie haben doch einige Häuser mit Grundstücken erworben. Ist da auch etwas in der Winkelgasse und in Hogsmade dabei? Vielleicht sogar in der Nokturngasse? "
Mr. Ackourey konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen: „Ja wir haben sowohl in der Winkelgasse als auch in Hogsmade jeweils zwei Objekte und einer in der Nokturngasse. Was wollen sie damit bezwecken?"
„Ich hab so die Idee, das wir Voldemort den Totesser-Nachwuchs entziehen müssen. Daher stelle ich mit folgendes vor. In Hogsmeade möchte ich ein Bistro mit Tanzmöglichkeit eröffnen und eine Boutique für Junge Zauberer mit modischen Klamotten. In der Winkelgasse eine Diskothek mit Bistro und Bar integriert und eine große Boutique für Junge Zauberer mit modischen Klamotten. Und in der Nokturngasse eine Bar. Remus soll die Gaststätten als Geschäftsführer leiten und Tonks die Boutiquen als Geschäftsführerin. So erreichen wir die hoffentlich die Jugend unabhängig von der Zugehhörigkeit der Häuser und können größeres Verständnis untereinander aufbauen." Erklärte Harry
Remus und Tonks schauten sich grinsend an und Remus sagte: „Von einfachen Angestellten über die gemeinsame Entlassung zur doppelten Geschäftsführung. Das nenn ich Karriere!"
„Na dann steht ja eurer Hochzeit ja nichts mehr im Wege..." grinste Harry
Tonks und Remus wurden über und über rot!
„Mr. Ackourey bitte bereiten sie die entsprechenden Verträge vor, damit wir sie gemeinsam unterschreiben können."
„Das mache ich. Außerdem wollte ich sie sowieso bitten bis morgen zu warten und dann die neueste Ausgabe des Tagespropheten zu lesen. Es werden einige interessante Berichte erscheinen – so wie besprochen!" schmunzelte Mr. Ackourey.
Tonks und Remus schauten verständnislos von Mr. Ackourey zu Harry und zurück.
Harry grinste nur und sagte: „Dann lasst uns in eurer Haus gehen und uns dann morgen wieder hier mit Mr. Ackourey treffen!" Damit verschwand Harry mit Tonks und Remus zum Grimauld Platz.
