Auf der Suche nach Magie"

Übersetzung der Geschichte „Looking for Magic" von Hypnobarb.

Disclaimer: Alles gehört JKR, bis auf diese Übersetzung. Die gehört mir, aber ich verdiene kein Geld damit!

Vielen lieben Dank an meine beiden Betaleserinnen für dieses Kapitel. Julikate, ich wünsche Dir viel, viel Erfolg bei Deiner Bachelorarbeit! Und Mawi, herzlich Willkommen und ich freu mich auf unsere Zusammenarbeit!

Am Ende des Kapitels findet Ihr noch ein paar Anmerkungen von mir zu dieser Geschichte!


11. Kapitel:

Severus, 20. Oktober 1997, Teil 1

Severus stand mit den anderen Todessern im Kreis. Bei diesem Anlass war er für die Silbermaske, die seine Gesichtszüge verdeckte, und die schweren Umhänge dankbar. Es war nach Mitternacht und die Temperatur merklich gesunken. Mehrere Stunden auf der Stelle zu stehen und einem Größenwahnsinnigen bei seinem leeren Gerede zuzuhören, trug nicht gerade dazu bei, ihn warm zu halten. Auch konnte er seinen Zauberstab nicht herausholen, um einen Wärmezauber auszusprechen, ohne dass es jemand als feindliche Geste interpretiert hätte. Er war dankbar, dass er heute Morgen die Gelegenheit zu schlafen genutzt hatte, nachdem Kelly gegangen war. Er war müde und hungrig, lediglich seine Selbstdisziplin und sein Sinn für Selbsterhaltung hielten ihn auf den Beinen.

Der Zirkel war heute Nacht ziemlich groß. Mindestens vierzig Todesser waren anwesend. Voldemort stand in der Mitte des Zirkels. Er sprach mit großer Lebhaftigkeit und bewegte seine Arme, um wichtige Punkte seiner Rede über die Rassenreinheit zu betonen. Seit Stunden war der Dunkle Lord damit zugange, sein Todesserteam für den Schlag gegen die Muggelbedrohung zu loben. Bellatrix und Rodolphus Lestrange nahmen eine Reihe heroischer Posen ein, sich aalend in Voldemorts Lobpreisung für sie als Anführer des Angriffsteams.

Muggelbedrohung. Fünf Familien. Ein Rentner und acht Muggeleltern mittleren Alters, mit absolut keiner Verteidigungsmöglichkeit. Ein Teenager und ein siebenjähriger Junge. Oh und wie Bellatrix vorher geprahlt hatte, zwei Hunde und ein Aquarium. Ein großer Todessersieg gegen die Muggelbedrohung. Nur ein sich selbst täuschender Verrückter wie Voldemort konnte es auf diese Weise sehen. Nur eine Psychopathin wie Bellatrix würde sich dessen rühmen.

Sie genoss es, die Details mit allen zu teilen. Voldemort hatte angeordnet, die fünf Familien binnen einer Zeitspanne von vier Stunden, von Mitternacht bis vier Uhr morgens, hinzurichten. Eine Familie lebte in Edinburgh, drei in London und eine in Birmingham. Die Grangers waren die ersten Opfer, was in dieser Hinsicht wohl Glück für sie gewesen sein mochte. Da es einen straffen Zeitplan gab, blieb keine Zeit, um sie zu foltern. Ein schneller Avada Kedavra für beide Zahnärzte, das Dunkle Mal über ihrem Haus errichtet, und Bella und ihre Gefolgsleute zogen weiter. Die letzte Familie war Mathew McAllisters geschiedene Mutter in Edinburgh. Und da war noch Zeit gewesen. Der Familienhund wurde gequält, die Mutter von der Gruppe vergewaltigt und unsagbar gefoltert, noch mehr Spaß mit Crucios bis sie kurz vor dem Ende stand. Das Avada, um sie endgültig zu töten, das Dunkle Mal heraufbeschworen, und Bella und ihre Gruppe waren in die Nockturngasse appariert, um zu feiern.

Vielleicht war es ganz gut, dass Severus einen leeren Magen hatte. Es hielt ihn davon ab, sich zu übergeben.

Severus war sich sicher, dass Lucius zwei Plätze weiter von ihm stand. Vielleicht gab es eine Möglichkeit, Lucius von dem Besuch des Avalon zu erzählen, wenn Voldemort geendet hatte. Er hätte es nie erwartet, aber als Severus sich die Vorkommnisse des gestrigen Abends vor Augen führte, erschien ihm der Name Avalon äußerst vielversprechend. Es könnte ein magischer Zufluchtsort für seine Schüler werden, um vor diesem Wahnsinn sicher zu sein. Draco würde auf jeden Fall gehen. Er hoffte, Granger würde es ihm gleich tun.

Trotz des Mordes an ihren Eltern oder gerade deswegen wäre es das Beste. Granger wäre von all dem hier weg. Severus glaubte nicht, dass sie impulsiv genug wäre, um Rache zu üben, aber ihre zwei idiotischen Freunde ganz bestimmt. Harry Potter hatte gegen Bellatrix damals beim Kampf im Zaubereiministerium nicht gerade gut ausgesehen. Er glaubte nicht, dass Potter es in sich hatte, so grausam rücksichtslos zu sein, wie er es hätte sein müssen, um Bellatrix in einem Duell besiegen zu können. Sie besaß keinen Sinn für Ehre. Sie würde alles tun was notwendig war, die dunkelsten Waffen in ihrem Repertoire gebrauchen, um zu gewinnen. Eine Frau, die die Macht besaß, ihren Mann dazu zu bringen, ein Opfer zu vergewaltigen und so grausam in ihrer Gegenwart zu foltern, war keine Person, mit der man spaßen sollte.

Severus wünschte sich erneut, Voldemort würde endlich zum Ende kommen. Dann könnte er nach Hause gehen, Dumbledore seinen Bericht geben und zu Bett gehen. Traumloser Schlaf wäre für heute Nacht eine gute Wahl, wäre da nicht der Aspekt, dass er nicht später als sieben Uhr morgens wieder aufstehen musste, um seinen Unterricht heute abzuhalten. Wenigstens würden es nur erste und zweite Jahrgänge sein. Er könnte den Unterrichtsplan auch sehr arbeitsreich gestalten, sollte er zu müde sein, um konzentriert zu bleiben. Verdammt. Heute müsste er Gryffindor und Slytherin im ersten Jahrgang unterrichten. Mary Ellen Whitcomb wird wohl nicht am Unterricht teilnehmen. Er würde sehr aufmerksam sein müssen, um die Gryffindors davon abzuhalten, Rache an den Slytherins zu nehmen. Severus entschied, heute noch eine Hausversammlung abzuhalten. Die Gryffindors hatten mitbekommen, wie drei ihrer Kameraden ihre Eltern verloren hatten und würden auf Rache sinnen. Die Slytherins werden die Auswirkungen zu spüren bekommen, egal ob schuldig oder nicht. Sie werden seine Unterstützung brauchen und er musste dafür sorgen, dass sie sich gegenseitig Halt gaben. Politik. Dieses verdammte Häusersystem förderte das Ganze auch noch und das war das Letzte, was diese Kinder brauchten.

Wie es aussah, kam Voldemort langsam zum Ende. Er rief Bellatrix und Rodolphus zu sich, damit sie eine weitere Runde Applaus vom Zirkel erhielten. Severus fiel in den Applaus mit ein und versuchte, dabei enthusiastisch auszusehen. Voldemort dankte seinen loyalen Todessern, versprach, dass ihnen eines Tages die Welt gehören würde; sie würden alle reichlich belohnt werden und verabschiedete alle für den Abend bis zum nächsten ruhmreichen Sieg.

Severus atmete erleichtert aus. Er hatte keine Lust auf eine Audienz bei Voldemort heute. Sicher würde es eine diese Woche geben und er war dankbar für die Gnadenfrist. Severus setzte sich in Bewegung. Ein weiterer Todesser fiel in Gleichschritt an Severus Seite.

"Die heutige Nacht war sehr inspirierend, nicht wahr?", sagte Lucius laut genug, um von möglichen Lauschern gehört zu werden. „Es ist einige Zeit her, seit der Dunkle Lord so einen öffentlichen Angriff auf Muggelgeborene befohlen hat."

"In der Tat", antwortete Severus. "Es war auch ein öffentlicher Angriff auf Dumbledore, dem alten Narren. Ich nehme an, einige Schüler werden aufgrund dessen Hogwarts verlassen."

"Nur die, die von Anfang an nicht nach Hogwarts gehört haben, werden davon betroffen sein", um seine Aussage zu bekräftigen, legte Lucius seine Hand auf Severus Schulter. „Unsere Welt wird der Reinheit einen Schritt näher sein, um die wir uns all die Jahre bemüht haben."

"Unter der Führung des Dunklen Lords wird dieser Tag hoffentlich bald kommen."

Zu diesem Zeitpunkt waren die meisten Todesser bereits disappariert. Severus und Lucius standen in erheblichen Abstand zu den noch Anwesenden.

"Die Zukunft sieht freundlicher aus, Lucius", ergänzte Severus.

"Ich bin überaus zufrieden, das zu hören. Da die Aktivitäten wieder aufgenommen wurden, wäre vielleicht eine erneute Trainingseinheit im Duellieren eine gute Idee?", schlug Malfoy vor.

"Ich denke, nächsten Sonntag habe ich Zeit."

"Dann werden Narzissa und ich dich zum Abendessen erwarten."

Die zwei Männer verschwanden unter dem Mond.


Severus schmiss seinen Todesserumhang und seine Maske auf das Sofa im Wohnzimmer. Dann warf er Pulver in den Kamin und trat hinein. Er rief „Büro des Direktors" und stieg aus dem Kamin in Dumbledores Büro.

Dumbledore saß an seinem Schreibtisch, zusammen mit McGonagall und Lupin, von denen jeder auf einem der drei Stühle saß, die vor dem Schreibtisch standen. Severus setzte sich auf den Dritten. Dumbledores Schreibtisch war überfüllt mit Papieren. Offenbar hatten die Eulen viel damit zu tun, Nachrichten zu übermitteln.

"Ich bin ziemlich ausgehungert, Albus. Könnte ich bei den Hauselfen etwas zu essen bestellen, bevor ich meinen Bericht abgebe?", seufzte Severus.

"Lass mich das machen, Severus", unterbrach ihn Minerva. „Wären ein paar Sandwichs in Ordnung?"

"Das wäre ein hervorragender Anfang. Du weißt was ich mag, Minerva. Ich werde deinem Urteilsvermögen trauen."

Sie lächelte Severus an und erhob sich, um zum Kamin zu gehen und die Bestellung aufzugeben. Remus bot Severus eine Tasse Tee an. Severus nickte dankend.

"Was hast du uns zu erzählen, Severus?", fragte Dumbledore.

"Bellatrix und Rodolphus Lestrange führten den Auftrag an. Der Dunkle Lord hatte ihnen vier Stunden gegeben, um die Überfälle durchzuführen und ihm darüber Bericht zu erstatten. Die Grangers waren die Ersten, dann kamen die anderen zwei Familien in London, danach gingen sie nach Birmingham und beendeten das Ganze in Edinburgh. Ich nehme an, ihr habt bereits Nachricht darüber bekommen, welche Todesursache bei den Opfern vorliegt?"

"Ja, das haben wir", antwortete Remus. „Wie es aussieht, starben die ersten vier Familien durch den Avada Kedavra. Gegen Mrs. McAllister wurde unaussprechliche Grausamkeit angewendet."

"Am Ende hatte Bellatrix genug Zeit zur Verfügung, um Rodolphus und die Mitglieder ihrer Gruppe zu ermutigen, der Frau Gewalt anzutun, bevor sie sie töten. Sie prahlte damit." Severus schüttelte seinen Kopf vor Ekel. „Sie hat den krankesten Kopf eines Menschen, der mir je begegnet ist. Die Zeit in Askaban scheint es noch verschlimmert zu haben."

"Weißt du, warum genau diese Familien ausgesucht wurden, abgesehen von dem offensichtlichen Grund, dass sie Eltern von Muggelgeborenen waren?", fragte Minerva. Der Hauself erschien mit einem abgedeckten Tablett. Minerva entfernte die Abdeckung, nahm den Teller mit den Rindfleischsandwichs und stellte ihn vor Severus ab. Er gab ihr einen dankbaren Blick als er in eines hineinbiss. Er kaute, schluckte und antwortete.

"Nach dem, was der Dunkle Lord sagte, wurden die Eltern aufgrund ihres Einflusses oder Erfolges in der Muggelwelt ausgewählt. Seine Absicht ist es, Familien von Muggelgeborenen Angst zu machen, damit sie ihre Kinder von Hogwarts und der Zaubererwelt fernhalten. Die Nachricht ist im Wesentlichen, wenn bekannte Muggel ihre Familien nicht vor den Todessern beschützen können, ist es das Beste für sie, sich von der magischen Welt fernzuhalten."

Dumbledore schüttelte traurig seinen Kopf. „Riddle hat vielleicht schon Erfolg mit seinem Plan. Mit Miss Andropolous' Großeltern wurde Kontakt aufgenommen. Sie haben uns angewiesen, sie und ihren Besitz morgen mit dem Hogwarts Express zu ihnen zu bringen. Sie werden morgen nach London reisen, um ihre Angehörigen nach Griechenland für die Beerdigung zu überführen. Sie werden sie mit zurück nach Griechenland nehmen."

"Ihre Reaktion kommt nicht unerwartet", sagte Severus zwischen zwei Bissen. „Wie ist die Reaktion der anderen Familien?"

"Miss Whitcomb hat so gut wie keine Familie mehr", antwortete Minerva. „Ihre Mutter hat noch einen Bruder, aber der sitzt im Gefängnis wegen Verkauf illegaler Drogen."

Dumbledore nickte. "Wir werden Miss Whitcomb versorgen können. Einige vertrauenswürdige Familien haben sich schon gemeldet und angeboten, sie bei sich aufzunehmen, was wir in den nächsten Wochen entscheiden werden. Ich bin mir sicher, dass der Zaubererrat dazu gebracht werden kann, uns eine zeitliche Vormundschaft zu überlassen, bis alles beschlossen ist."

"Mit Mr. McAllister ist es anders", sagte Minerva. „Er ist immer noch im Krankenflügel unter Beobachtung. Er brachte seinen Schmerz ziemlich gewalttätig zum Ausdruck. Wir haben mit seiner ältesten Schwester gesprochen und sie bat uns, ihn für ein paar Tage bei uns zu behalten. Aufgrund der extrem gewalttätigen Art des Verbrechens, ist die Polizei ziemlich tief mit involviert. Er leidet schon unter Depressionen. Ich fürchte um Mr. McAllisters geistige Gesundheit, wenn er erfährt, wie seine Mutter und sein Hund ermordet wurden."

„Was ist mit Woodville?", fragte Severus.

"Er hat noch lebende Großeltern väterlicherseits. Sie sind schon ziemlich alt und mitgenommen von dem was geschehen ist. Sie werden Woodvilles Schwester und Bruder zu sich nehmen. Was die Grangers betrifft, wurde beschlossen, dass sie an einer Kohlenmonoxidvergiftung aufgrund eines defekten Herdes gestorben sind", antwortete Dumbledore. „Damit wird es wenig Polizeieinmischung geben. Mr. Woodville hat noch mal bekräftigt, auf jeden Fall in Hogwarts bleiben zu wollen."

"Wie geht es Miss Granger?"

"Dein Traumlosschlaftrank zeigt seine Wirkung. Sie war ziemlich erschüttert durch die Nachrichten, aber sie ist eine starke junge Frau. Arthur und Molly kamen direkt nachdem sie die Nachricht gehört hatten. Arthur sagte es ihr, worüber ich sehr dankbar bin", Dumbledores Schultern sackten zusammen. „Ich glaube, für einen Tag habe ich genug Kinderherzen gebrochen." Minerva ergriff seine Hand und schenkte ihm einen sanften Blick.

"Wir tun alles, was in unserer Macht steht, Albus. Wir werden für diese Kinder da sein, wie wir es auch für die vorhergehenden schon gewesen sind", riet Minerva.

"Wir teilen schon zu viele dieser Erinnerungen, Minerva", antwortete Dumbledore. Er zuckte mit den Schultern. „Miss Granger hat gute Freunde. Sie passen auf sie im Gryffindorturm auf, auch während wir hier sprechen. Ich glaube, ein Auge wird zugedrückt, dass zwei junge Männer die Regeln übertreten und vor der Tür des Mädchenschlafzimmers des Siebten Jahrganges Wache halten."

"Zumindest für heute Nacht", antwortete Minerva.

"Albus, du musst mit Potter und Weasley sprechen. Sie dürfen nicht auf Rache sinnen. Das kann nur in einer Katastrophe enden", betonte Severus.

"Ich stimme dem zu, Sohn. Wir werden uns morgen mit ihnen treffen, um das zu besprechen." Dumbledore nahm einen Schluck von seinem Tee. „Wir haben Änderungen an dem regulären Unterrichtsplan morgen vorgenommen. Alles ist so verwirrt mit den Schülern, Familien und der Lehrkörperschaft, die mit all dem fertig werden müssen. Ich habe den regulären Unterricht gestrichen. Morgen früh wird das Frühstück in den Gemeinschaftsräumen der Häuser serviert werden und danach wird es ein Haustreffen geben. Ich weiß, dass unsere Slytherins die Unterstützung ihres Hauslehrers dringend benötigen." Dumbledore neigte seinen Kopf respektvoll in Severus Richtung. Severus nickt zustimmend.

"Minerva, Filius, Pomona und ich werden sehr mit den Arrangements für unsere fünf betroffenen Schüler beschäftigt sein. Hagrid wird Verantwortung für den ersten und zweiten Jahrgang übernehmen, mit der Unterstützung unserer Auszubildenden entsprechend dem aktuellen Dienstplan. Er hat einen bunt gemischten Streichelzoo aus magischen und nichtmagischen Tieren zusammengeführt, um sie abzulenken. Professor Sinistra, Trelawney und Binns übernehmen die dritten, vierten und fünften Jahrgänge. Sie planen einen akademischen Wettstreit und Spiele für sie. Severus, ich hatte gehofft, dass du mit Vector und Bill Weasley die sechsten und siebten Jahrgänge übernimmst. Ein Tag intensiven Trainings in Verteidigung gegen die Dunklen Künste und des Duellierens wird ihnen vielleicht dabei helfen, mit ihrer übermäßigen Energie und ihren Gefühlen klarzukommen."

Severus hob seine Augenbraue in Überraschung. „Natürlich, Albus. Ich werde diese Abwechslung durch und durch genießen. Aber wo ist unser hochgeschätzter Lehrer für Verteidigung gegen die Dunklen Künste?"

Albus, Minerva und Remus wechselten bedeutungsvolle Blicke. Dumbledore antwortete, „Professor DaVinci ist im Krankenflügel. Er hatte eine unerfreuliche Begegnung mit einem Zentaur im Verbotenen Wald. Madam Pomfrey ist dabei, ihm seine Knochen im linken Bein wieder wachsen zu lassen."

Severus hob beide Augenbrauen mit Nachdruck und schüttelte seinen Kopf in Abscheu.

"Ich glaube, jeder von uns sehnt sich nach einer Mütze voll Schlaf. Frühstück wird es um acht Uhr früh geben. Deswegen schlage ich vor, wir versuchen bis dahin noch ein wenig zu schlafen", wies Dumbledore an. „Remus, vielen Dank für deine Unterstützung den Tag über. Deine Kontakte zur Muggelpolizei waren unschätzbar."

"Gern geschehen, Albus. Ich werde mich auf dem Laufenden halten und morgen in London und Edinburgh sein. Wird es ein Ordenstreffen morgen Abend geben?", fragte Remus.

"Ich denke, dass ist angebracht. Es ist eine Gelegenheit, uns auszutauschen", antwortete Dumbledore.

Es wurde sich verabschiedet und die vier gingen in ihre Quartiere für die Nacht. In seinem grauen Nachtgewand betrachtete Severus den Traumlosschlaftrank für einen Moment. Er widerstand der Versuchung, drehte sich um und schloss seine Augen.

tbc


Hypnobarb hat im 11. Kapitel damals folgendes geschrieben:

"This is an SS/HG fiction, but their relationship evolves slowly. There's a lot that happens to each of them along the way before they grow into it…

Yes, Chapter 10 was intended to make the reader cry. As an author, I did my job properly if your heart broke along with Hermione, Mary Ellen, and Matt. Their grief is profound and their lives will never be the same…

I've also gotten feedback that I may have gone into too much background detail in the first few chapters. As I've reread them, I think that criticism is right on target. I probably did it more for my need to establish the characters and the setting than what the readers needed."

Übersetzt schrieb sie:

„Dies ist eine SS/HG Geschichte, aber ihre Beziehung entwickelt sich langsam. Beiden steht noch einiges bevor, bevor sie richtig zu einander finden…

Ja, Kapitel 10 sollte den Leser zum Weinen bringen. Als ein Autor habe ich meine Arbeit erfolgreich durchgeführt, wenn Eure Herzen zusammen mit Hermine, Mary Ellen und Matt gebrochen sind. Ihr Kummer sitzt tief und ihr Leben wird nie mehr so sein, wie es mal war…

Ich habe auch Feedback erhalten, dass ich in den ersten Kapiteln zu viel Hintergrundinformationen eingebaut habe. Ich habe sie erneut gelesen, ich denke, die Kritik ist angebracht. Ich tat dies wahrscheinlich mehr für mich, um die Charaktere und das Umfeld zu festigen, als das es der Leser benötigte."

Ich hoffe, damit sind ein paar Fragen und Anmerkungen, die in einigen Reviews auftauchten, geklärt. Ergänzen möchte ich noch folgendes:

Das englische Original umfasst im Moment 55 Kapitel. Insgesamt hat Hypnobarb um die 90 Kapitel geplant. Es ist also eine Geschichte, die Romanlänge besitzt.

Die Geschichte ist außerdem in realistischer Zeit geschrieben. Jedes Kapitel beginnt mit einem Datum. Und wie Ihr vielleicht gemerkt habt, werden keine Sprünge von drei Monaten gemacht, sondern höchstens von ein paar Tagen. Deswegen dauert auch die Annährung zwischen Severus und Hermine, ist aber meines Erachtens dadurch realistischer.

So, ich hoffe Euch damit nicht erschreckt oder ganz und gar abgeschreckt zu haben. Ich freue mich wie eine Schneekönigin, wenn Ihr weiter mit dabei bleiben würdet.

Das nächste Kapitel gibt es am Donnerstag. Vielleicht auch früher, bei ein paar Reviews mehr… Würde mich freuen!

Und, was meint Ihr?