11. Weibliche Solidarität!
Sichtlich besorgt saß die junge Gryffindor am nächsten Morgen in der großen Halle am Frühstücksbüffet. Stimmengewirr, teilweise munter, teilweise weniger munter, füllte den riesigen Raum, während Dumbledore seinen Schülern ein zufriedenes Lächeln schenkte.
Neben ihr lud sich der männliche Rotschopf gerade eine weitere Portion Rührei auf den Teller und sprach, wie gewöhnlich auch, mit vollem Mund. Doch im laufe der Zeit hatte sie eingesehen, dass es hoffnungslos war, Ron Manieren einzubläuen, also ignorierte sie es bestmöglich.
Erneut schweifte ihr Blick durch die Halle, über den gesamten Gryffindortisch, doch Ginny war immer noch nicht zu sehen. Sie hatte sich gestern auf dem gesamten Weg, zurück in den Turm, mehrfach übergeben und sah letztendlich wirklich furchtbar aus.
Lavender warf ihr einen ebenso besorgten Blick zu, wie sie ihn wohl aussandte und der Lockenschopf war sich sicher, dass sich das dunkelblonde Mädchen mehr Vorwürfe machte, als sie zugab. Auch sie sah furchtbar aus und die dunklen Ringe unter ihren Augen waren das Zeugnis einer viel zu langen und stressreichen Nacht. Mit einem dunkelroten Halstuch versuchte sie den heftigen Knutschfleck, welcher ebenfalls eine kleine Erinnerung darstellte, zu verstecken. Ganz war ihr das jedoch nicht gelungen und so war Lavender seid heute Morgen endgültig solo.
Parvati sah ebenfalls vollkommen abgekämpft aus, genauso wie ihre Zwillingsschwester, welche mit Mira und der anderen Ravenclaw im Bunde, welche gestern jedoch nicht anwesend gewesen war, an ihrem Tisch saß und lustlos in ihrem Frühstück herumstocherte.
Dann wanderte ihr Blick zurück zum Lehrertisch, welchen sie vor wenigen Minuten schon gemustert hatte. Und da saß er! Den Blick tief in seine Tasse gerichtet, aus der in regelmäßigen Waben Dampf hochstieg. Sie fragte sich, was er trank! Kaffe? Tee? Oder doch irgendein anderes Gebräu, dessen Namen sie nicht kannte.
Sein Kopf schellte hoch, tiefschwarze Augen trafen sie, spießten sie regelrecht auf. Sein Gesicht war emotionslos wie immer, aber irgendwie wirkte er müde... Erschöpft...
Es war ihr gestern gar nicht aufgefallen...
Kein Wunder, denn wirklich auf ihn geachtet hatte sie nicht. Sie war viel zu beschäftigt damit gewesen, um ihr Leben zu bangen!
Erst jetzt schaffte sie es, den Blick abzuwenden, sie spürte seine misstrauischen Augen immer noch in ihrem Rücken, während sie Virginia erblickte. Diese taumelte gerade, immer noch sichtlich benommen und mit einer bedenklichen Gesichtfarbe in die große Halle. Ihr rotes Haar hing wirr über ihre hängenden Schultern.
„Hey Weasley, hast du heute Nacht deine Unschuld verloren?", schnarrte Malfoy leise, als sie am Slytherintisch vorüber schritt. Die Schlangen lachten, doch sie ignorierte es. Sie hatte heute weitaus andere Probleme, als diesen kleinen, blonden Alptraum. Ihren sich wie einen Brummkreisel drehen Magen zum Beispiel.
„Mach dir nichts draus, hast sichtlich darum gekämpft!", fügte Blondie grinsend hinzu und weite Lacher ertönten.
Oh ja, was war es doch lustig, sich über die arme, kleine jungfräuliche Virginia Molly Weasley zu amüsieren! Man achte dabei auf den Namen!
Sie atmete lautstark aus, was eine neue Welle von Übelkeit in ihr auslöste. Mit schleichend langsamen Bewegungen hob sie den Arm, ballte eine Faust und zeigte Malfoy ohne ihm einen Blick zu würdigen den Mittelfinger.
„Wage es noch einmal-", zischte der Slytherin und richtete sich langsam auf.
Sich ein Grinsen abmühend hob sie erneut die Hand und seine Augen sprühten fast über vor Zorn. „Und noch nichteinmal das wärest du wert!", sagte sie heiser. Ihre Stimme wollte nicht so ganz, wie sie heute wollte. „Aber, für dich mache ich gerne eine Ausnahme!", setzte sie so kraftvoll wie möglich hinzu, bevor sie wieder die Übelkeit überkam und sie sich auf ihren Platz neben Neville fallen ließ.
„Geht es dir nicht gut?"Neville musterte sie besorgt.
„Es geht mir blendend.", zischte sie und er zuckte unter ihren Worten zusammen.
Sie goß sich etwas heißen Tee ein und nahm einen großen Schluck. Dann beäugte sie den rundlichen Jungen neben ihr, welcher starr auf den Teller starrte. „Es tut mir leid, ich fühle mich heute wirklich mies.", sagte sie entschuldigend.
„Sieht man! Du solltest dich von Madam Pomfrey untersuchen lassen!", antwortete er erleichtert lächelnd.
Sie nickte und nahm einen weiteren Schluck Tee. „Das werde ich in Erwähnung ziehen, wenn es nicht bald besser wird."
Neville sagte neben ihr noch etwas, doch es kam nicht zu ihr durch. Ihr Blick hing an dem Schwarzhaarigen fest, welcher ihr wie immer schräg gegenüber saß und gerade eindeutige Blicke hinüber an den Ravenclawtisch warf. Es traf sie wie ein Schlag, denn sie brauchte sich nicht umdrehen, um zu erahnen, wem diese Blicke galten.
Mit zittrigen Händen nahm sie einen weiteren Schluck Tee, während ihr Magen sich zu allem übel auch noch schmerzvoll verkrampfte...
Hermione bedachte Ginny mit einem aufmunternden Lächeln, während diese sich schwach eine störrische Strähne hinters Ohr strich. Harry schien gerade mit stummen Gesten das nächste Date mit Cho Chang klar zu machen, was den Lockenschopf einen beinahe ebenso tiefen Hieb versetzte, wie dem Rotschopf ihr gegenüber. Virginia starrte stur in ihre Tasse, während Cho direkt hinter ihr zu kichern begann und Harry zufrieden grinsend sein Toast vom Teller fischte.
Hermione schlug die Fingernägel wütend ins Holz! Wie blind konnte dieser Junge eigentlich sein? Nicht nur, dass er sich mit seiner Liaison mit Cho in etwas vollkommen sinnloses verrannte, nein er verletzte Ginny, obwohl er sie doch eindeutig mehr mochte, als er es momentan selber wusste oder es sich eingestehen wollte!
Kalte Scheuer, welche ihr unangenehm über den Rücken liefen, brachten sie wieder von diesem Gedanken ab, während sie sich langsam zum Lehrertisch umdrehte. Eine Gänsehaut überfuhr sie, als sie feststellte, dass sie sich seine Blicke dieses Mal nicht eingebildet hatte. Er musterte sie durchdringend, während er, ohne sie aus den Augen zu lassen, einen großen Schluck aus seiner dampfenden Tasse nahm.
Mit rasendem Herzen legte sie die Stirn kraus, doch er hielt ihrem direkten Blick stand, wandte ihn weder ab, noch vertiefte er ihn.
„Der ist doch in letzter Zeit total irre!", knurrte Ron neben ihr.
„War er das nicht schon immer?", gab sie zurück, ohne den Blickkontakt zu unterbrechen.
Ron schnaubte verächtlich. „Nicht so schlimm wie in letzter Zeit! Gestern hat er mich und Harry nach dem Probetraining abgefangen und Harry vorgeworfen, er hatte irgendwas aus seinem Schrank geklaut!"
Hermione riss bei seinen Worten entsetzt die Augen auf, bevor sie herumwirbelte. „Und was hat Harry gesagt?"
„Er war es natürlich nicht, wir waren doch die ganze Zeit zusammen.", gab der Rotschopf schulterzuckend zurück.
„Und, was sagte Snape?", fragte sie so unauffällig wie möglich weiter.
„Das werden wir ja noch sehen!", ahmte er den Meister der Zaubertränke nach. „Naja, irgendwie so was und wir schätzen mal, er wird es am Samstag in Occlumency versuchen!"
Der Lockenschopf nickte zögernd und wandte sich erneut zu Snape um. Dieser war nun anscheinend in ein Gespräch mit Professor Binns vertieft. Soweit man das bei diesem Mann sagen konnte, denn seine Beteiligung bestand eigentlich größtenteils im Zuhören, Augenbraue hochziehen, Naserümpfen und Strinrunzeln...
„Wunderbar!", riss sie Rons verärgerte Stimme aus den Gedanken. Sie waren nun fast an Hagrids Hütte angekommen und einige der Schüler hatten sich schon vor der Koppel versammelt. Vor dem Zaun stand unübersehbar der große, hünenhafte, aber freundliche Lehrer für „Pflege magischer Geschöpfe"und winkte ihnen begeistert zu. „Hab´ hier was interessantes ihr drei!", schrie er und einige der Slytherins verdrehten deutlich entnervt die Augen.
Jeder hier kannte mittlerweile die Vorliebe des Lehrers, für besonders „kuschelige"Geschöpfe. Eines davon hatte vor 3 Wochen Pansy Parkinson angegriffen und verletzt. Wenn auch nicht ernsthaft. Man hatte Hagrid jedoch trotzdem nahe gelegt, auf etwas harmlosere Geschöpfe zurück zu greifen. Wie so oft!
Ron schritt gespielt lächelnd auf Hagrid zu und Hermione dachte mit entsetzten an die letzte Stunde zurück. Hagrid hatte überall in der Koppel kleine Morfer versteckt. Sie sollten die Morfer, die sich ihrer Umgebung anpassten, finden und einsammeln. Die Morfer hatten sich als biestig und bissig herausgestellt und die Slytherins hatten schnell Freude daran gefunden die Gryffindors mit ihnen zu bewerfen. Sie hatte am Ende der Stunde sagenhafte 15 Morfer am Leibe gehabt, die sich mit aller Kraft in ihr festgebissen hatten. Den anderen war es dabei nicht anders ergangen.
„Schön! lso! Habe was ganz tolles für euch!", rief er strahlend und sah seine Schüler erwartungsvoll an. Als keiner das Lächeln erwiderte suchte er automatisch die Blicke von ihr, Harry und Ron, die sofort und motorisch zurück grinsten. „Wir gehen jetzt zusammen in den verbotenen Wald...", fuhr er etwas enttäuscht fort. Doch sein Gesicht erhellte sich zusehends, als die Schüler tuschelnd die Köpfe hoben. „... dort habe ich etwas ganz Besonderes!", beendete er strahlend den Satz.
Zusammen mit dem zotteligen Hünen, dessen Haare heute irgendwie besonders zerzaust aussahen, gingen sie hinüber zum Waldrand.
„Bleibt zusammen!", rief Hagrid den Schülern zu und widmete sich dann begeistert dem Potter-Trio, das neben ihm herging. „Ich wollte es nicht auf die Koppel bringen! Ist sicherer!"
„Hagrid! Was hast du schon...", begann Hermione vorwurfsvoll doch sie verstummte, als sie die große Lichtung etwas weiter im Wald erreichten. Am anderen Ende war ein großes weißes Pferd an einen dicken Baumstamm gekettet. Es wirkte sehr stämmig, doch die Beine und Hufe waren schlank und lang. Seine Mähne und sein Schweif waren gelb-golden und sein weißes Fell hatte leichte Schattierungen in derselben Farbe. Unter seiner dichten und wirren Mähne, direkt auf der Stirn, prangte ein riesiges Horn. Doch es war nicht das Horn eines Einhorns, es war geformt wie der Blitz, den auch Harrys Stirn zierte.
Das Tier trappelte nervös auf einem Fleck und gab einige tiefe, grölende Laute von sich.
„Es ist wunderschön!", hauchte Lavender verträumt und zupfte dabei an ihrem Halstuch herum. Der Lockenschopf musste zugeben, dass ihre Mitschülerin und schon fast Freundin Recht hatte. Wenn es auch recht beängstigen aussah, war es faszinierend und auf eine gewisse weise, schön!
Es war in einer gewissen Weise, wie Snape...
„Es ist nichts weiter wie ein heruntergekommenes, hässliches Einhorn!", scharrte Pansy Parkinson gehässig und einige der Slytherins lachten abwesend auf.
„Kein Einhorn, Miss Parkinson! Das ist ´n Ixion! Ein sehr junges, ein ausgewachsenes is unmöglich zu fangen!", belehrte sie Hagrid freudig.
„Ein Ixiwie?", fragte Ron mit gerunzelter Stirn.
„Ixion! Ein Elementar-Wesen! Seine Elemente sind...", begann die Gryffindor.
Das Ixion richtete sich grölend auf, sein Horn begann zu leuchten und als es kraftvoll mit den Hufen aufstampfte, schlugen Blitze in den Boden ein. Hermione spürte den leichten elektrischen Schlag durch ihren Körper fahren und sämtliche Haare ihres Körpers richteten sich auf.
„Donner und Blitz!", ergänzte Harry, der nunmehr aussah wie ein explodierter Mopp. Ron begann leise zu lachen und auch der leicht lädiert aussehende Lockenschopf konnte sich ein Lachen nicht verkneifen, während sie dem Schwarzhaarigen durch die vollkommen zerzausten Haare strich.
Auch Malfoy strich sich durch die leicht abstehenden Haare und mit einem Blick in die Runde, sah man, dass es allen anderen genauso ergangen war wie ihnen. Während immer noch kleine Lichtblitze über den Boden tanzten, versuchten die verwirrten Schüler das Kribbeln aus den Gliedern zu bekommen und ihre Haare in die gewohnte Form zurück zu bringen. Das erklärte auch, warum Hagrid heute so aufgebauscht aussah. Irgendwer musste dieses Tier ja hier angebunden haben.
„Näher rangehen könnt ihr leider nicht!", sagte Hagrid enttäuscht und viele Schüler atmeten erleichtert aus. Das Ixion beschwor einen weiteren Donnerschlag hervor und viele wichen entsetzt zurück. „Sind schöne Tiere! Aber gefährlich! lso! Eure Aufgabe ist es – für die nächste Stunde – schreibt ihr einen Aufsatz über Tiere wie den Kleinen da!", erklärte er stockend und lächelte freudig in die Richtung des kleinen Donnergottes, welcher einen weiteren Blitzschlag verursachte. „Na, geh´n wir erst mal zurück!", rief der Hüne und stampfte los. Die Schüler folgten ihm erleichtert.
Kurz bevor sie die Hütte erreicht hatten, erblickte Hermione etwas rotes, was in der Sonne seidig schimmerte und von Madam Sprouds Gewächshäusern zum Schloss taumelte.
„Ginny?", hauchte sie und legte den Kopf etwas schief. Ja, es schien die junge Weasley zu sein. „Harry, sag Hagrid bitte, dass ich mich nicht wohl fühle und eben zu Madam Pomfrey gehe.", rief sie dem Schwarzhaarigen zu, der gerade direkt neben ihr stand und sich vergebens bemühte, seine Haarpracht wieder unter Kontrolle zu bekommen. Er nickte etwas verwirrt und so eilte sie ebenfalls zum Schlosseingang.
Schwungvoll stieß sie die Türen auf und jagte in die Eingangshalle, wo sie sofort entsetzt inne hielt. Virginia stand kreidebleich am Durchgang zum Treppenhaus und blickte sie schwach an. Doch das war nicht der eigentliche Grund für ihren Schock!
„Miss Granger! Sollten sie nicht auch Unterricht haben, oder hat Gryffindor es nicht mehr nötig, daran teilzunehmen?", zischte eine, ihr allzu bekannte Stimme, während die dazugehörige Person schleichend langsam auf sie zukam.
Sie wich etwas zurück, bevor sie sich wieder fasste und den Mund öffnete. „Ich wollte in die Krankenstation!", brachte sie hastig hervor.
Snape hob eine Feingeschwungene Augenbraue hoch. „Was plagt sie denn, wenn ich fragen darf?"
Einen Moment zögerte sie, bevor sie sich mit schmerzverzerrtem Gesicht den Bauch hielt und das sagte, was jeden Professor in die Knie zwang und Professorinnen meistens nur müde lächeln ließ. „Menstruationsbeschwerden! Ich habe entsetzliche Unterleibsschmerzen!", keuchte sie.
Die Miene des Zaubertränkelehrers verzog sich kaum, während er sie einmal von oben bis unten musterte. „Ist es in Gryffindor mode...", begann er zynisch und blickte einmal zwischen ihr und Ginny hin und her. „...dass sie ihre Monatlichenplagen zur gleichen Zeit bekommen?"
„Ähm...", begann sie stotternd und warf Virginia einen flehenden Blick zu, welche entschuldigend mit den Schultern zuckte. „Ja! Es kommt oft vor, dass sich bei Frauen...", stammelte sie. „...die viel Zeit miteinander verbringen, sich der Zyklus aufeinander einstellt!", log sie und musste gleichzeitig ein auflachen und erröten unterdrücken.
Der Meister der Zaubertränke funkelte sie vielsagend an. "Das nennt man dann also weibliche Solidarität, nicht wahr Miss Granger?", knurrte er wütend.
Sie nickte. „Ja, so könnte man es nennen.", wisperte sie, immer darauf bedacht ihren, eigentlich schmerzenden Bauch zu halten.
Snapes Augenbraue zuckte noch einmal, bevor er ihr andeutete, zu gehen.
Ihr Glück immer noch nicht glaubend, hechtete sie zum Rotschopf, welcher grinsend und japsend zugleich in der Tür stand und auf sie wartete.
„Ist es so schlimm?", hauchte sie besorgt und umschlang ihre Schultern, während sie sich langsam wieder in Bewegung setzten.
Ginny schüttelte schwach den Kopf. „Es wird nicht schlimmer, aber auch nicht besser! Vielleicht kann Poppy mir irgendwas geben, aber lange halte ich das nicht mehr aus.", brachte sie unter ständigem Würgen hervor.
„Potter, Weasley! Habt ihr auch beschlossen, aus weiblicher Solidarität eure Periode zu bekommen?", knarrte es hinter ihnen und sie drehten sich langsam um, um einen Blick in die große Halle zu werfen.
Snape hatte gerade Harry und Ron im Visier, welche ihn mehr als Verständnislos musterten. Der Rotschopf runzelte fragend die Stirn, während der Schwarzhaarige sich suchend in der Halle umschaute und sie schließlich erblickte.
„Wir arbeiten daran.", antwortete er grinsend und erntete dafür einen mehr als nur strafenden Blick seines Professors.
„15 Punkte Abzug Potter, für veralbern eines Lehrers! Und nun machen sie, dass sie zurück in ihren Unterricht kommen, sonst vergesse ich mich!", zischte der Schwarzäugige drohend.
Rons Wangen verfärbten sich blutrot. „Wir wollten nur nach Hermione und Ginny sehen, wir haben Professor Hag-"
„Miss Granger und Miss Weasley sind bestens versorgt!", fiel ihm Snape schmetternd ins Wort.
„Professor!", meldete sich Harry beunruhigend ruhig, was Snape sichtlich noch mehr zum kochen brachte. „Ich denke, die beiden sollten wirklich nicht alleine gehen! Jemand sollte sie begleiten!"
Die schwarze Schlange drückte ihren Rücken durch und kreuzte die Arme vor der Brust. „Da haben sie ausnahmsweise mal Recht, Potter!", sagte er spitz und spie das letzte Wort dabei regelrecht hervor.
Harry lächelte zufrieden. „Und nun, machen sie, dass sie zurück in ihren Unterricht kommen!", fügte er in einem Ton hinzu, der schon einem Befehl glich.
Hermione legte die Stirn kraus.
Harrys lächeln erstarb. „Professor, ich verstehe nicht, sie sagten doch-"
„Ich sagte, dass sie Recht haben! Jemand sollte die beiden begleiten, aber ich sagte auch, dass sie zurück in den Unterricht gehen sollen, also überanstrengen sie nicht meine Geduld Mister Potter, nur weil sie unfähig sind Worte zu verarbeiten und zu deuten!"
„Aber, wer begleitet sie denn, nun, wenn nicht wir?", krächzte Ron vollkommen verwirrt.
„Ich!", schmetterte Snape und stürmte auf die vollkommen entsetzen Mädchen zu...
Jup, das war also der 11 Streich... Und der 12 folgt... Wenn ich soweit bin... ;) Naja, geht momentan net schneller, aber ich habe gute Nachrichten in Richtung meiner anderen beiden Storys... Seelenwanderer habe ich vor einigen Tagen erfolgreich beendet und werde mich nun daran tun, die einzelnen Chaps noch einmal zu überarbeiten und dann nach und nach zu posten... und Dryed Tears geht auch zügig auf das Ende zu... gg Ich hoffe also, mal das es wenigstens mit diesen beiden Storys schneller gehen wird...
Meinen DANK möchte ich wie immer an meine treuen Reviewer richten, die mich auch trotz meiner unschlagbaren Unzuverlässigkeit nicht im Stich lassen... knutsch
Also... MrsGaladriel (Macht überhaupt nix, ich fand es zugegen äußerst erheiternd... ;)), Runnenmeisterin (Na, das ist doch eine gute Lösung für uns alle... ;)), Maxine (löl... Ich habe mir bei Ginny am Ende einfach vorgestellt sie wäre ein Zombie und Sex wäre Blut und Fleisch für sie... ;) Nun ja, ich wollte diese Szene schon beängstigend hallten. Dennoch sollte es wenigstens Anfangs was zum lachen haben... Ich hoffe, mir ist eine gute Mischung gelungen... ;) Und nun zu anderen dingen... sichausmaxinesmördergriffbefreit zurückknuddeltbismaxineumfällt) gg), LuckyShadow, haunted-Jess, bluescreen, Reason (Da kann ich dich beruhigen, zwischen den zweien wird es noch ne Menge Action und Chaos geben... ;) Mehr verrate ich aber noch net...), Precious-blood (Da musst du wohl noch etwas gedult haben, denn ob es klappt erfahren wir wohl erst ganz zum Schluss... ;) und bis dahin dauert es noch etwas...), Dragonies und last but not least Nicole! Isch liebe eusch alle... :D knuddel&knutsch
