AN: Hallo Leute, hier noch ein kleines Vorweihnachtliches Geschenk. In dieses Kapitel habe ich noch ein paar spontane Ideen eingebaut, die endlich die entscheidenden Unterschiede, die diese Geschichte endgültig von "Harry Potter und der Erbe Gryffindors retropektiv" abgrenzen, einleiten. Leider bleibt auf Grund dieser einleitenden Gedanken die wirkliche Spannung auf der Strecke und auch die Action hat zu leiden, aber ich gelobe Besserung.
Trotzdem viel Spaß beim lesen!
Kapitel 11: Professor Potter
Am Morgen erwachte Harry ausgeruht, aber etwas fehlte. Unsicher tastete er in seinem Bett herum, bis ihm ein Licht aufging. Hermine war nicht da! Er stieg kurz unter die Dusche, zog sich an und eilte dann in die große Halle. Aus Gewohnheit ging er erstmal zum Gryffindor-Tisch, bis er merkte, dass am Lehrertisch ein Platz unbesetzt war. Da Hermine noch nicht da war, stieg er das Podium herauf und ließ sich bei seinen Kollegen nieder.
Es war ein merkwürdiges, aber gutes Gefühl die Halle so überblicken zu können und auf die Slytherins herabsehen zu können. Nun konnte er Snape ein wenig besser verstehen. Rechts von Harry saß Hagrid, der ihm freundlich zu blinzelte und links Professor Flitwick auf ein paar Kissen. Snape saß am anderen Ende des Tisches und warf nur gelegentlich böse Blicke hinüber.
Gesellig wie Flitwick war, fing dieser sofort ein kollegiales Gespräch mit Harry an und fragte ihn, wie er seine erste Unterrichtsstunde gestallten wollte. Als Harry antwortete er hätte noch keine Ahnung, verschluckte sich der kleine Mann erstmal. „Wie, Mister Potter? Sie haben ihren Unterricht nicht vorbereitet?", wunderte sich der Lehrer. Harry lächelte entschuldigend und erklärte, „Ich denke ich werde erstmal mit einer kleinen Lektion über Lord Voldemort anfangen, das kann nie Schaden."
Das Gesicht des kleinen Manns entspannte sich und er zeigte ein unsicheres Lächeln. „Ja, ja, ganz Recht", stimmte er zu und erzählte dann von seiner ersten Stunde als Lehrer. Harry hörte interessiert zu und konnte sich das Grinsen nicht verkneifen, wenn der Professor auf die Probleme mit seiner Größe zu sprechen kam. Dann unterbrach er seinen Kollegen freundlich und verabschiedete sich, denn Hermine hatte die Halle betreten.
„Guten Morgen, Schatz", begrüßte er sie und drückte ihr einen Kuss auf die Lippen. Hermine errötete, packte sein Hand und zog ihn unter den interessierten Blicken der anderen Schülern aus der Halle in ein leeres Klassenzimmer. „Harry, so kann es nicht weitergehen. Du kannst mich nicht einfach vor der ganzen Schule küssen", beschwerte sich Hermine. Harry zeigte sich entsetzt. „Kein küssen mehr", hauchte er. Dann beugte er sich vor und küsste ein Spur von ihrem Mund bis zu ihrem Schlüsselbein und wieder hoch zu ihrem Ohr.
„Bist du sicher?", fragte er dann und Hermine, die ihre Augen geschlossen hatte, um sich ganz auf das Fühlen zu konzentrieren seufzte. „Nein", sagte sie und legte ihre Arme locker um seinen Hals. „Wir sollten nur etwas unauffälliger sein. Immerhin bist du ab jetzt mein Lehrer", sagte sie und sah ihm dabei in die Augen. „Du hast Recht", erwiderte er und strich über ihre Wange, „aber du musst mir versprechen an den Wochenenden nicht zu lernen, sondern mit mir nach Gryffindor Castle zu kommen."
Hermine nahm ihre Unterlippe zwischen die Zähne und schien ernsthaft über das Angebot nachzudenken, „Also gut, die Wochenenden verbringen wir auf deinem Schloss", gestand sie ihm schließlich zu. Harry grinste und gab ihr einen weiteren Kuss. „Immerhin hat das Schloss auch eine große Bibliothek", fügte Hermine schelmisch grinsend an und Harrys Vorfreude erhielt einen Dämpfer. „Hermine, du bist unverbesserlich", sagte er und schüttelte den Kopf.
Als sie den Raum verließen wartete McGonagall auf Harry. „Mister Potter, ihr Lehrplan", sagte die stellvertretende Schulleiterin und hielt ihm eine Rolle Pergament hin. „Danke", antwortete Harry und öffnete die Rolle. „Ich schlage vor sie begeben sich zu ihrem Klassenraum. Ihr Unterricht beginnt in 5 Minuten. Viel Glück", wünschte ihm seine ehemalige Lehrerin und verschwand. Harry konsultierte seinen Plan und sah, das er zuerst die Erstklässler von Gryffindor und Slytherin unterrichten würde.
Warum steckt man immer diese beiden Häuser zusammen, fragte er sich im Stillen, gab Hermine einen Abschiedskuss und ging dann zu dem Klassenraum, in den Jährlich ein neuer Lehrer eintrat. Als Harry die Schülerschar vor der Tür sah, war die traditionelle Spannung zwischen den Häusern deutlich zu spüren. Mit einem Wink seiner Hand öffnete Harry die Tür und die Schüler strömten hinein. Nachdem alle einen Platz gefunden hatten, nahm Harry die Namensliste vom Tisch und las die 25 Namen darauf vor.
Ohne sonderliche Überraschung nahm er zu Kenntnis, dass sich alle Slytherins nach rechts und alle Gryffindors nach links gesetzt hatten. Nachdem er die Klasse begrüßt hatte und die Formalien abgehakt hatte, lehnte er sich gegen das Pult und sah auf die aufgeregten Gesichter vor ihm herunter. Die Spannung wurde mit jeder Sekunde, die er still blieb größer, bis die Luft elektrisiert zu sein schien. Sein Blick wanderte durch die Reihen ohne an irgendwem hängen zu bleiben. Die Gesichter mit den dazu gehörigen Namen brannten sich in sein Gehirn ein, während die Kinder immer unruhiger wurden.
„Mein Name ist, wie die meisten von euch wissen dürften, Harry Potter. Meine Aufgabe als Lehrer für die Verteidigung gegen die dunklen Künste ist es, euch bei zu bringen wie man Gefahren erkennt und aus ihnen wieder unbeschadet heraus kommt. Gefahr kann von Flüchen oder bösartigen Kreaturen wie Vampiren und Dementoren ausgehen, also muss ich euch zeigen wie man Flüche abwehrt und Kreaturen vertreibt. Deshalb werden wir mit dem Protego-Zauber anfangen."
Harry streckte seine Hand zur Tafel aus und der Name des Zaubers erschien. „Dieser Zauber ist ein einfacher, aber effektiver Schutzzauber, der euch gegen schwächere Flüche schützt in dem er einen magischen Schild an der Spitze eures Zauberstabs erzeugt. Alles was ihr tun müsst ist mit eurem Zauberstab eine kleine Kreisbewegung aus dem Handgelenk zu machen und dabei Protego zu sagen, mit Betonung auf dem –te", erklärte Harry und auf einen weiteren Wink hin, erschien auf der Tafel ein Strichmännchen, das die Bewegung vorführte.
„Also los, Zauberstäbe raus und aufgestanden!", forderte Harry nachdem sein Tafelbild zweimal die Bewegung vorgemacht hatte. Als alle von ihren Stühlen runter waren, beförderte Harry die Tische und Bänke mit einem energischen Schwung seines Zauberstabes an die Wand. Irgendwie hatte Magie mit Stab etwas für sich und auch Lehrer sein gefiel Harry zusehends mehr. Die ersten Versuche der Schüler den Zauber zustande zu bringen waren recht erfolglos, sah man von ein zwei Rauchwolken ab, doch Harry hatte Geduld.
Er ging von Schüler zu Schüler und korrigierte den Griff am Zauberstab, die Bewegung und wies auf Fehler in der Aussprache hin. Am Ende der Doppelstunde hatte es keiner geschafft den Schildzauber zu bewerkstelligen, aber immerhin gab es keine Unfälle und Explosionen mehr und es ließ auch keiner mehr seinen Zauberstab fallen, weil er die Bewegung zu kraftvoll machte.
Nachdem Harry der Klasse einen Aufsatz über deren Verständnis von dunkler Magie aufgegeben hatte, läutete die Glocke und Harry entließ die Schüler. Kaum war der letzte zur Tür raus, erschien Dumbledore aus dem Nichts. „Hallo, Professor", begrüßte Harry wenig überrascht den Schulleiter, „Wie hat ihnen meine erste Stunde gefallen?" „Ganz hervorragend. Ich gestehe, ich hatte Vorbehalte, ob du nicht gewisse Präferenzen zeigen würdest, aber anscheinend sind meine Bedenken grundlos. Ich wünsche dir noch viel Spaß bei deinem weiterem Unterricht."
Damit entfernte sich der alte Zauberer und Harry begann wieder die Tische an ihren Platz zu manövrieren. Kaum war er damit fertig, betraten die Siebtklässler den Raum. Im Gegensatz zu den Erstklässlern waren ihre Züge von Skepsis gezeichnet und bei den Slytherin auch zum Teil mit unverhohlener Abneigung. Harry stöhnte innerlich, aber immer hin war es seine Entscheidung gewesen diesen Job zu machen, also musste er auch mit den Slytherins leben.
Wie bei den Erstklässlern nahm Harry die Namensliste zur Hand und verlass die Namen der Anwesenden. Er kannte die meisten vom Sehen und einige auch etwas näher, zum Beispiel Cho Chang und Marietta Edgecombe, die mit bangen Blicken zu ihm aufsahen. Harrys Gesicht blieb äußerlich gelassen und zeigte keine Regung als er ihr Namen vorlas und ihnen in die Augen guckte, aber in seinem Inneren brodelte es.
Mariettas Verrat im letzten Schuljahr hatte ihn hart getroffen und jetzt wo er sie vor sich sah, riss die alte Wunde wieder auf. Doch er gab seinem Zorn nicht nach, denn die Lehren der Mönche und Seras Anleitung, hatten ihm eine gewisse Resistenz gegen Emotionen gegeben. Stattdessen verschloss er seinen Ärger und konzentrierte sich auf seine Aufgabe. Eine weitere Parallele zu den Erstklässlern ergab sich bei der Sitzordnung, denn wieder herrschte strikte Trennung der Häuser, die Slytherins alle rechts, die Gryffindors alle links und Ravenclaw und Hufflepuff in den mittleren Reihen als Puffer.
Am Ende der Liste angekommen, fiel Harry auf, dass aus jedem Haus sieben Leute in diesem Kurs waren und eine spontane Idee formte sich in seinem Hirn. „Guten Morgen, ich denke, ich brauche mich nicht mehr vorzustellen und ich euch auch nicht erzählen warum ihr hier seid. Ihr wisst, dass ich dem dunklen Lord mehrmals gegenübergetreten bin und das sollte allen", er warf einen bedeutungsvollen Blick Richtung Slytherins, „als meine Qualifikation für diesen Job reichen, auch wenn ihr älter seid."
Adrian Pucey erwiderte seinen Blick trotzig und sprach offen aus was er dachte, „Du hast doch nur Glück gehabt, Potter!" „Ja, wahrscheinlich habe ich Glück gehabt, aber auch Mut und Verstand, also Dinge die Slytherins bekanntlich fehlen", konterte Harry und fügte dann hinzu, „Zwei Punkte von Slytherin. Ich mag jünger sein, aber ich habe trotzdem den Status eines Lehrers, also redet ihr mich mit Sie und Professor Potter oder Sir an." Er sah in die Runde und merkte wie unterschiedlich seine Aussagen aufgegriffen wurden.
Die Schüler aus Slytherin hatten die Lippen zusammengekniffen und ihre Blicke ließen keinen Zweifel daran, dass Harry unter ihnen den selben Ruf haben würde, wie Snape unter den Gryffindors. Diese zeigten mehr oder weniger ein breites Grinsen und in ihren Augen sah Harry Hochschätzung. Die Ravenclaws und Hufflepuffs verhielten sich neutral, wobei auch hier der ein oder andere, belustigt auf die Slytherins schielte.
„Aber ich will fair sein und allen die Chance geben mir zu zeigen, ob sie Mut und Verstand besitzen. Zauberstab raus, wir beginnen mit einem Turnier im Duellieren, damit ich sehe woran ich mit euch bin. In der ersten Runde kämpfen Ravenclaw gegen Hufflepuff und Slytherin gegen Gryffindor. Die Leute aus Hufflepuff und Slytherin suchen ihre Gegner aus", verkündete Harry und sofort entstand Wettkampf-Stimmung. Alle sprangen auf und zogen ihre Zauberstäbe, auch wenn die beiden letztgenannten Häuser deutlich motivierter waren.
Harry ließ seinen Zauberstab kreisen und der Raum dehnte sich, dann beförderte er mit einem Schwung die Möbel an die Seite und nachdem er eine Rechteck in die Luft gezeichnet hatte, erschienen 14 Duellierfelder. Es war toll einen Zauberstab zu benutzen. Stablose Magie mochte zwar im ersten Moment praktisch und aufregend sein, aber es fehlte etwas. Harry erkannte, dass er nicht mal zu Sera eine so große Affinität hatte, wie zu seinem Zauberstab. Er war wie Sera ein Teil von ihm und zwar ein wichtiger.
Nach wenigen Minuten hatte jeder einen Gegner gefunden und die Slytherins, so wie die Gryffindors wollten schon anfangen als Harry sich noch einmal räusperte, „Natürlich spielen wir mit Regeln, an die sich alle halten werden", wieder wurden die Slytherins mit einem aussagekräftigen Blick gestreift. „Zur Verteidigung dürft ihr alles benutzen, was ihr kennt. Zum Angriff könnt ihr alles benutzten, solang ihr den Effekt wieder rückgängig machen könnt und es keine bleibende Schäden gibt. Außerdem darf die Wirkung eures Fluches die Grenzen eurer Arena zur Seite nicht überschreiten."
„Das war soweit alles und denkt daran, es geht darum zu zeigen was ihr könnt. Fertig? Dann auf 3! 1, 2, 3!", rief Harry und der Raum füllte sich sofort mit Licht und Lärm. Es dauerte nicht lange und der Lärm verebbte merklich, was daran lag, dass die Ravenclaws auf Grund ihres großen Wissens alle Duelle bis auf eins problemlos gewonnen hatten. Die Kämpfe zwischen den Gryffindors und den Slytherins tobten mit unerbittlicher Härte weiter und selbst nach 5 Minuten hatte keine Seite einen Vorteil errungen.
Die Slytherins setzten stumme Magie ein, um ihre Gegner zu verwirren, aber die Gryffindors hielten mit Verwegenheit und körperlichen Einsatz dagegen. Das erste Duell endete schließlich zu Gunsten von Slytherin und selbst Harry musste eingestehen, dass die entscheidende Aktion klasse war. Der Slytherin hatte seine Gegnerin mit einem perfekt getimeten Stunner erwischt, nachdem er zuvor eine Ganz-Körperklammer angetäuscht hatte.
Das zweite Duell entschied der Gryffindor für sich, in dem er die Distanz zu seinem Gegner mit einer Vorwärtsrolle verkürzte, die nachfolgende Attacke reflektierte und dann den eigenen Schlaffluch ins Ziel brachte. Der Slytherin hatte es noch geschafft den eigenen Fluch aufzuhalten, aber für den Zauber des anderen reichte die Zeit nicht mehr und so fiel der Slytherin schlafend um.
Die übrigen Duelle endeten fast Zeitgleich kurz danach, weil einer der Duellanten einen Fehler machte, den der Gegenüber nutzen konnte. Als alle wieder auf den Beinen waren und Ruhe eingekehrt war, erklärte Harry seinen Schüler wie es weiterging. „In der zweiten Runde treten die Gewinner aus den Duellen zwischen Hufflepuff und Ravenclaw gegen die Sieger aus den anderen Duellen an. Die Verlierer kämpfen die Verlierer. In dieser Runde haben Ravenclaw und Gryffindor die Wahl des Gegners. In der dritten Runde wird per Los bestimmt wer kämpft und ich steige ein, damit niemand ein Freilos hat."
Die zweite Runde verging ohne wirkliche Höhepunkte. Die Niveau war ausgeglichen, aber auf niedrigem Level. Das Repertoire der Zauber war extrem beschränkt, selbst bei den Ravenclaws und die Zielgenauigkeit konnte bei allen noch verbessert werden. Das waren Harrys Erkenntnisse aus den ersten beiden Runden, die er der Klasse auch vor der dritten Runde mitteilte. Dann bat er die verbleibenden zwei Ravenclaw, Cho und Eddie Carmicheal, die zwei Gryffindor, Katie Bell und ein Junge namens Cormac McLaggen, und die drei Slytherins, unter ihnen Pucey, ihren Namen auf ein Stück Pergament zu schreiben.
Die Pergamente mit den Namen der Schüler und eins mit Harrys wurden Summerby, einem Hufflepuff, anvertraut, der die Auslosung ergab. Ohne Harrys Eingreifen wurde ihm Pucey zugelost, was von seiner Seite ohne Regung aufgenommen wurde und Pucey einen fiebrigen Glanz in die Augen zauberte. Nachdem die Paarungen feststanden, reduzierte Harry die Anzahl der Arenen auf Vier, die ungefähr doppelt so breit waren, wie die der ersten beiden Runden.
„Alle die nicht kämpfen haben folgenden Auftrag. Sie sehen sich ein Duell ihrer Wahl an und fertigen mir eine Analyse des Kampfes an", beauftragte Harry seine Schüler und nahm dann seinen Platz ein. „Miss Edgecombe, auf ihr Kommando", bat Harry die Ravenclaw, die fast in Ohnmacht fiel, als Harry sie ansprach. Schließlich riss sie sich doch zusammen und zählte bis Drei. Sofort schnellte Harrys Zauberstab in einem großen Bogen nach vorne und ein roter Lichtblitz raste auf Pucey zu.
Der wehrte den Betäubungsfluch lässig mit einem Protego-Zauber ab und geriet dann ordentlich ins Schwitzen als der Stunner wieder kehrt machte und noch einmal auf ihn zu kam. So in die Defensive gedrängt, hatte Pucey keine Chance Harry zu attackieren. Der schoss einen weiteren Stunner auf seinen Gegner und erhöhte den Druck. Angesichts zwei immer wiederkehrender Flüche, wusste der Slytherin sich nicht anders zu helfen als hinter Harry zu apparieren und von dort den Kampf zuerst zu beenden. Zu seinem Pech war genau das der Schachzug den Harry provoziert hatte und Harry betäubte seinen Gegner, bevor dieser ganz angekommen war.
Harry ging zu dem betäubten Slytherin und weckte ihn wieder auf. Dann überraschte er sich selbst. Er streckte dem überraschten Slytherin die Hand hin und half ihm auf. Um dem ganzen die Krone aufzusetzen, sagte er anschließend, „Gute Reflexe, Mister Pucey, aber warum haben sie kein solides Schild beschworen?" Plötzlich war es totenstill im Raum. „Haben Sie mich gerade gelobt, Sir?", fragte der Slytherin perplex. Harry überdachte seine Aussage und stellte entsetzt fest, dass er es tatsächlich getan hatte.
Die ureigene Glaube der Gryffindors, das der, der einen Slytherin lobt oder eine Freundlichkeit erweist, tot umfällt, wurde in seinen Grundfesten erschüttert. Am Rande seiner Aufmerksamkeit, sah Harry wie ein Slytherin seinen Gegner betäubte, der wie alle anderen im Raum auf Pucey und Harry gestarrt hatte. Harry bekam plötzlich ein komisches Gefühl im Magen und die Stimmung wurde unerträglich.
In dem Moment erschien Dumbledore im Klassenraum und Harry schwante böses, denn der alte Schulleiter sah aufgewühlt aus. „Meine Damen und Herren, ich muss leider ihren Lehrer entführen, denn etwas von äußerster Dringlichkeit verlangt nach seiner Aufmerksamkeit", erklärte Dumbledore allen Anwesenden und sprach dann zu Harry. „Wir treffen uns in meinem Büro", und verschwand dann. Harry stand einen Moment wie vom Schlag getroffen da, bis Sera ihm mental einen Schlag auf den Hinterkopf verpasste.
Er gab der Klasse einen entschuldigenden Blick und verschwand dann ebenfalls.
Ich weiß, ich weiß. Schon wieder ein mieser Cliffhanger, aber ich konnte nicht wiederstehen. Bitte verzeiht mir und schreibt mir ein paar Reviews. Wie immer bin ich an eurer Meinung und Kritik interessiert, um zumindest Aussicht auf Verbesserung meiner Fertigkeiten zu haben.
An dieser Stelle noch einmal ein weiterer meiner unermüdlicher Versuche noch ein wenig mehr Aufmerksamkeit herauszuschlagen und die Bitte mal auf meiner Profilseite vorbeizuschauen. Ich habe in letzter Zeit noch ein wenig umgebaut, aber der Story Status ist nach wie vor vorhanden und ich bemühe mich euch so Zeitnah wie möglich über den Fortschritt meiner Geschichten zu informieren. Zu dem habe ich ein Forum eingerichtet und würde mich freuen auch mal dort etwas von euch zu hören.
Ich wünsche Allen eine schöne Weihnachtszeit und sollten wir nichts mehr von einander hören, auch einen guten Rutsch ins neue Jahr,
euer Daly
