hiiii leute!

ja, also wie gesagt, das hier ist das letzte chap!

danke cherry 159: ja, natürlich hab ich die bücher gelesen. sie sind wunderbar!... die geschichte basier en bisschen auf den büchern...ich weiß :P ja, auf jeden fall...sorry, dass es so lang gedauert hat! aber hier:


11

Ich rannte auf den Wald zu, der sich vor mir erstreckte. Er war dunkel und ich konnte nur wenige Meter hinein sehen, während ich rannte. Er wartete auf mich, wie ein großes Ungeheuer, dass auf sein Opfer lauert.

Was erwartete mich darin? Grayback und andere Todesser, Hermine oder vielleicht gar nichts?

Kurz bevor ich ins Dickicht eintrat kamen mir Zweifel und ich blieb stehen. Wieso war ich mir so sicher, dass Grayback hier war? Dass Hermine bei ihm war und auf meine Hilfe wartete? Hermine war eine große gute Hexe. Sie musste dich auf mich hoffen. Auf meine Zauberkünste!

Nichts machte mich sicher. Ich wusste aber, dass es eine gutmögliche Variante war. Natürlich hätte er aus sie überall sein können, doch wo hätte ich sonst suchen sollen? Ich ging weiter, trat in den Wald ein. Die Kälte erfasste meinen Körper, Nässe traf in mein Gesicht. Ich fröstelte leicht, doch davon ließ ich mich nicht aufhalten. Ich lief los. Meine Bewegungen wurden von dem schmierigen Untergrund und den vielen Ästen, sie in den Weg hingen, beschwert und verlangsamt. Ich versuchte trotz allem schnell vorwärts zu kommen.

Ich lief und lief, doch nie veränderte sich das Bild, das ich sah. Bäume! Überall Bäume. Sie versperrten mir den Blick in den Himmel. Wie spät war es wohl schon? Hoffentlich nicht zu spät.

Dann hörte ich ein Knacken. Nur dumpf und wie aus weiter Ferne. Ich wusste, dass es in diesem Wald etwas gab, das ich noch nicht bemerkt hatte. Dann fiel mir auf, dass ich nur selten Vögel hörte. Es war unheimlich.

Ich blieb stehen und sah mich um. Wieder ein Geräusch, als würden Äste brachen. Ich bemerkte eine kleine Anhöhe rechts neben mir. Er war etwa zehn Meter von mir entfernt und kaum zu erkennen in der Dunkelheit, die hier herrschte. Doch auf der Kuppe konnte ich eine Bewegung feststellen. Ich stellte mich hinter einen Baum und lugte hinter ihm hervor. Auf der Kuppe stand ein Wolf! Eher gesagt ein Werwolf. Er starrte in meine Richtung, Das erste Mal sah ich, wie ich aussehen musste, wenn ich mich verwandelte. Ich nächsten Augenblick verwandelte sich der Wolf in einen Manteltragenden Mann. Er sah aus dieser Entfernung aus, als hätte er sich schon seit Jahren nicht mehr gewaschen oder die Haare gekämmt. Das musste er sein! Grayback! Er stand dort oben völlig gelassen, als wolle er ein nettes Gespräch mit mir führen. Wusste er überhaupt, dass ich da war? Meine Frage wurde sogleich beantwortet.

„Endlich Malfoy! Endlich bist du hier. Goyle hatte also recht damit, dass du auf dem Weg wärst. Ich hatte eigentlich schon viel früher mit dir gerechnet. Schon vor zwei Tagen oder so. War sie etwa doch nicht so wichtig, das Schlammblut, nicht wahr?" Graybacks raue Stimme wehte zu mir herüber. Er sprach leise, doch ich verstand jedes Wort. Goyle? Was hatte Goyle damit zu tun? Doch gleich fiel mit der Mann in der düsteren Gasse wieder ein. War das Goyle gewesen? Oder sein Vater? Doch eigentlich war es mir im Moment egal.

Zorn wallte in mir auf. Wie konnte dieser räudige Köter es wagen? Niemand beschimpfte meine Hermine mit diesem Wort. Auch mir etwas Derartiges zu unterstellen war unerhört. Er warf mir vor, dass Hermine mir egal war. Wie konnte er…? Vor allem von diesem widerlichen Tier, ließ ich mich nicht beschimpfen oder Vorwürfe machen.

„Ich liebe Hermine und du wirst mir nicht im Weg stehen, wenn ich sie finde.", rief ich ihm entgegen. Grayback lachte nur fies und schon war er wieder ein Ungeheuer, wie ich es oft war.

Zorn! Wut! Dieser…dieser…! Mir fiel kein passendes Wort ein, das ihn beschreiben konnte. Was hatte er Hermine angetan? War sie schon über zwei Tage in seiner Gefangenschaft? War ich so blind gewesen?

Ich spürte den Schmerz. Im Bauch, Rücken, Kopf und Gliedern. Gleichzeitig. Ich verwandelte mich. Ich erinnerte mich an das, war meine Mutter gesagt hatte. Ich verwandelte mich in einen Werwolf, weil ich unbändige Wut empfand.

Ich war auf den Boden gesackt. Spürte die kalte Erde an meinem Kopf und krümmte mich. Ich lag da und war überrascht, dass der Schmerz schon nach so kurzer Zeit nachließ. Ich richtete mich auf alle Vieren auf. Zum ersten Mal, war ich nicht angewidert von meiner Verwandlung, was wohl daran lag, dass mir bewusst wurde, dass ich Grayback nur so besiegen konnte. ‚In einem fairen Kampf', schoss es mir durch den Kopf. Und, weil ich merkte, dass ich zum ersten Mal richtig die Kontrolle über das Tier hatte, das ich war. Ich hatte die Kontrolle über mich. Es machte mich stark und sicher.

Ich zuckte, als ich ihren Schrei hörte. Wieder, wie so oft in meinen Träumen, hörte ich denselben schrillen Schrei von ihr in meinem Kopf. Doch ich konnte nicht länger darüber nachdenken. Grayback sah mich einen Moment lang erschrocken an. Damit hatte er vielleicht nicht gerechnet, wobei er es doch wissen müsste. Doch sofort danach sprang er von der Anhöhe und rannte. Ihr Schrei trieb mich zur Eile an und ich raste hinter ihm her. Ich war schnell und holte auf. Ich wusste, dass ich ihn nicht erreichen würde und das brauchte ich vielleicht auch gar nicht, aber ich würde ihm folgen, bis er nicht mehr konnte. Ich würde ihn erledigen.

Ich war selbst etwas überrascht über meine Gedanken. Wollte ich ihn wirklich töten?

Darüber hatte ich noch nicht nachgedacht. Ich wusste, dass ich Hermine retten würde und wenn er es nicht zulassen würde, würde ich ihn eben töten.

‚Hermine. Ich bin auf dem Weg zu dir.'

Grayback war etwa zehn Meter vor mir. Ich hielt den Abstand zu ihm. Er bog in eine schmale Schneide nach links ab. Ich bog eine andere Schneise ebenfalls nach links ab. Wir rannten weiter ohne langsamer zu werden. Wollte er mich abhängen oder zu ihr führen? Er war nicht derjenige, der abhauen würde. Er würde kämpfen, wenn er jemanden nicht mehr im Weg haben wollte. Doch wieso sollte er mich zu Hermine führen wollen?

Wir preschten fast parallel nebeneinander her. Zwischen uns ein paar Reihen von Bäumen. Zwei Werwölfe rasten wie graue Stürme durchs Unterholz.

Ich würde mich nicht abhängen lassen. Im nichts in der Welt wollte ich Hermine verlieren.

Er wandte sich nie um. Er wusste vermutlich genau, wo ich war. Ob er das wollte oder nicht wusste ich jedoch nicht.

Ich verlor jegliches Zeitgefühl. Nach langer Rennerei merkte ich, dass ich aufholte. Aber nicht, weil ich schneller wurde, sondern weil er langsamer wurde. Ich hielt einen Abstand von etwa drei Metern zu ihm. Ich war außer Atem. Schließlich schälte sich eine kleine Holzhütte aus dem Unterholz und der Dunkelheit. Er ging langsam darauf zu.

War dort Hermine drin? Wieso hatte er mich zu ihr geführt?

Er trat in die Hütte ein. Ich folgte ihm zögerlich. Vielleicht war es leichtsinnig von mir, doch nur so konnte ich erfahren, ob Hermine dort war. Ich rechnete mit mehreren Todessern, die mich angreifen würde, sobald ich durch die Tür trat, doch ein Angriff blieb aus. Überrascht sah ich mich um. Es war dunkel, doch meine Tieraugen gewöhnten sich schneller an die Dunkelheit, als menschliche. Ich erkannte Grayback, wie mich zornig ansah. Hinter ihm stand ein runder Tisch, ein Stoffhaufen lag auf dem Boden und ein Stuhl war umgefallen. Als ich meinen Kopf wieder Grayback zuwandte stand dort nicht mehr der Wolf, sondern der Mann im Mantel.

„Malfoy!", zischte er. „Wegen dir, musste ich meinen Plan verändern. Eigentlich hättest du zurückbleiben sollen, doch…" Ein Lächeln, fies und gemein, stahl sich auf seine Züge. „…so, wird es wohl noch mehr Spaß machen, sie zu töten. Du wirst dir wünschen, mir nicht gefolgt zu sein."

Ich knurrte. Anders als er, konnte ich mich nicht gewollt verwandeln. Es geschah einfach. Ich konnte nichts dagegen tun und so konnte ich auch nicht sprechen. Ich hätte ihn am liebsten angesprungen und gebissen.

Er hatte mich also doch loswerden wollen. Aber was meinte er mit Spaß?

‚Wo ist Hermine?', hätte ich gefragt, wenn ich hätte sprechen können.

Als hätte er mich verstanden, trat er einen Schritt beiseite und im nächsten Moment erkannte ich, dass der Stoffhaufen Hermine war.

Meine Hermine!

Ich keuchte auf. Hätte zumindest aufgekeucht, wenn ich könnte.

Dann fing ich aber an bedrohlich zu knurren, aber Grayback kümmerte sich nicht um mich.

Mir wurde klar, dass er mich nicht ernst nahm. Er glaubte nicht, dass ich ihm gefährlich werden konnte. Deshalb waren hier auf keine anderen Todesser, weil er meinte er würde allein mit mir und Hermine fertig werden.

‚Das ist ein Fehler, Grayback.'

Ich sah zu Hermine, wie sie am Boden lag. Sie rührte sich kaum, aber ich merkte, wie sie die Finger bewegte und die Augen ein wenig öffnete. Sie sah mich an. Schmerz lag in ihren Augen, aber auch ein Funken Hoffnung. Glaubte sie an mich?

Ich sah in ihre Augen und hätte sie am liebsten umarmt und festgehalten. Ich fühlte mich ihr so nahe, wie seit Tagen nicht mehr.

Wie sehr hatte ich sie vermisst!

Dann fiel mit ein, dass ich ja noch immer ein Werwolf war. Sie erkannte mich auf, wenn ich nicht ich selbst war. Woran erkannte sie mich?

Der Moment wurde unterbrochen, indem sie sich krümmte. Kein laut drang über ihre Lippen. Ich sah von ihr zu Grayback. Er hielt den Zauberstab fest in der Hand und auf sie gerichtet. Wie ein Verrückter starrte der Mann im Mantel auf meine Hermine. Er belegte sie mit einem Zauber. Ich hoffte inständig, dass es nicht der Cruciatus-Fluch war, doch ich ahnte es.

Hermine zuckte und stöhnte immer wieder unter Schmerzen auf. Ich fühlte mich, als würde mich die abgeschwächte Form des Fluches treffen. Ich war wie erstarrt, starrte von ihm zu ihr und hätte mich beinahe zwischen die beiden geworden, doch wenn ich das getan hätte, hätte ich sie nicht mehr retten können.

Ich löste mich aus meiner Starre und stürzte mich auf ihn und riss ihn zu Boden. Kurz bevor ich zubeißen wollte, wurde ich von einem Zauber zurück geschleudert. Ich krachte hart gegen die Wand und glitt zu Boden.

Mein Rücken schmerzte höllisch, aber ich erhob mich. Grayback lachte sein unechtes Lachen. Wieder rannte ich auf ihn zu, doch dies mal berührte ich ihn nicht mal. Ich wurde schon viel früher wieder zurück geschleudert. Wieder krachte ich gegen die Wand, die zu beben begann. Als ich mich dies Mal erhob, stand ich einem Werwolf gegenüber.

Er hatte sich schon wieder verwandelt. Ich sah einem wütenden grauen Werwolf in die Augen, die so viel Hass versprühten. Für einen Moment fühlte ich mich schwach ihm gegenüber, aber ich würde alles für Hermine tun. Alles!

Wieder stürzte ich mich auf ihn. Diesmal konnte er nicht zaubern. Er rannte auf mich zu und gleichzeitig sprangen wir ab, krachten im Sprung zusammen und fielen ineinander verbissen zu Boden. Wild knurrend kämpften wir. Wir rollten über den Holzboden und versuchten und gegenseitig in den Hals zu beißen oder dem Anderen einen kräftigen Prankenhieb zu verpassen. Ich merkte schnell, dass er mir an Kraft, aber nicht an Schnelligkeit überlegen war.

Ich versuchte das auszunutzen, doch die Hütte war zu klein, um Wendemanöver auszuführen oder schnell davon zu rennen.

Immer wieder bekam ich seine großen Tatzen zu spüren und ich merkte, dass dünne Rinnsäle an Blut über meine Wangen und Beine flossen. Grayback hingegen hatte keine größeren Wunden.

Konnte ich ihn überhaupt besiegen?

Von der Kraft des Schlages wurde ich ungehauen und fiel wieder zu Boden. Kraftlos blieb ich liegen. Ich hörte ein ersticktes Keuchen, das nur von meiner Hermine kommen konnte.

Angestrengt hielt ich die Augen offen, sonst wäre ich wohl bewusstlos geworden. Ich sah wie, Grayback grinste, wenn man das verzerrte Gesicht so nennen konnte, und ließ von mir ab. Er wandte sich der jungen Frau auf dem Boden, meiner wunderbaren Hermine, zu.

Sie wimmerte und sah ihn erschrocken und verängstigt an. Am liebsten hätte ich ihn gesagt, dass sie nicht wimmern sollte, denn das zeigte ihm, dass sie schwach war und genau das wollte er. Als hätte sie in den Moment den gleichen Gedanken gehabt, hörte sie auf und versuchte sich aufzurichten. Ja, sie setzte sich auf und lehnte sich gegen sie Wand. Meine Hermine würde kämpfen. So kannte ich sie.

Der Werwolf verwandelte sich wieder und zum dritten Mal an diesem Tag sah ich den schmutzigen Mann. Er richtete seinen Zauberstab auf sie. Ich konnte seine Augen sehen, dir vor Mordlust und Siegessicherheit sprühten.

‚Er will sie umbringen!', schrie es in meinem Inneren und mein Bauch krampfte sich zusammen. Ich schimpfte mit mir, dass ich liegen geblieben war. Im nächsten Moment stand ich wieder auf allen Vieren und sprang mit ganzer Kraft auf den Diener Voldemorts zu. Er wollte den Zauberstab auf mich richten, doch ich war schneller. Ich warf ihn zu Boden. Dann passierten plötzlich mehrere Sachen gleichzeitig. Wir fielen, er verlor seinen Zauberstab, doch noch davor hatte er einen Zauber in Hermines Richtung abgegeben. Ich fragte mich noch, wie man so vieles auf einmal tun konnte, doch dann stürzten wir auf den harten Boden.

Ich, der Werwolf, stand über ihm.

Ich war im Vorteil!

Er hatte keinen Zauberstab mehr und war ein Mensch, wie jeder andere. Ich war ein kräftiger großer Werwolf und hätte ihn im Nu töten können. Stattdessen schlug ich ihm meine Pranke ins Gesicht. Jeder normale Mensch hätte nun Angst oder auch Wut empfunden und gezeigt, doch Grayback sah mich an und…lachte. Sein Lachen verwirrte mich und ließ mir einen eisigen Schauer über den Rücken laufen. Wieso lachte er? Er hatte verdammt noch mal nichts zum Lachen! Er sollte um sein Leben fürchten.

Wieder verpasste ich ihm einen Hieb mir meiner Tatze und hinterließ drei blutige Striemen auf seiner Wange.

Nun, nun hätte ich ihn wirklich ganz einfach töten können. Ein gezielter Biss in den Hals und keine Regung wäre mehr von ihm gekommen. Dann wäre alles gut gewesen. Naja, fast! Denn dann wäre ich ein Mörder gewesen. Auch, wenn ich damit dem Ministerium und allen anderen, die nicht auf Voldemorts Seite standen, geholfen hätte, ich hätte einen Menschen umgebracht.

Wollte ich das?

Für Hermine würde ich töten, aber war es nötig?

‚Hermine!', schoss es mir durch den Kopf.

Mein Blick zu ihr wurde von dem Tisch versperrt. Plötzlich spürte ich die leichten Schmerzen der Verwandlung. Gleich darauf war ich Draco Malfoy. Wieso wurde ich gerade jetzt zurück verwandelt? Vermutlich hatte sich meine Wut gelegt. Vermutlich empfand ich nun keine Wut, sondern nur noch Besorgnis. Doch die Verwandlung kam mir recht gelegen, denn nun schnappte ich meinen Zauberstab und richtete ihn auf den grinsenden Grayback. Ich stand auf, immer noch den Zauberstab auf ihn gerichtet.

„Wehe, du versuchst noch einmal unser Leben zu zerstören, Grayback. Hermine gehört zu mir!", flüsterte ich und sprach dann die Worte: „Petrificus Totalus."

Das Grinsen auf seinem Gesicht versteinerte sich. Wie auch seine Bewegung sich versteinerte. Er blieb reglos liegen. Dann sprang ich um den Tisch und sah meine Hermine! Sie lag bewegungslos auf dem Boden.

‚Oh nein!' Ich stürzte auf sie zu, fiel vor ihr auf den Boden. „Hermine. Bitte. Wach auf.", bat ich, doch sie rührte sich nicht. Verzweiflung stieg in mir auf. War ich an ihrem Tod schuld? Ja, schließlich war ich zu spät gekommen. Schließlich hatte ich sie fortgeschickt! Ich war Schuld. Tränen stiegen in meine Augen, doch ich ließ sie nicht heraustreten. Sofort wischte ich sie weg.

„Ich liebe dich doch, Hermine!", flüsterte ich. Ich hatte versagt. Alles war vergebens. Ich hatte sie versucht zu retten, doch es war mir nicht gelungen und das nur, weil ich es zu spät erfahren hatte. Wäre ich doch nur früher darauf gekommen, dass sie Gefahr sein konnte. Dann…ja, dann würde sie noch leben. Ich hatte sie Frau, die ich über alles auf der Welt liebte, getötet! Was war ich für ein Idiot gewesen? Ich…konnte doch nicht ohne sie leben.

„Ich weiß, Draco.", hörte ich sie leise röcheln. Ich starrte sie an. Sie sah mir erleichtert in die Augen. Sie lebte!

„Du lebst!", sagte ich ungläubig. Sie lebte! Sie war nicht tot! Der Zauber hatte sie verfehlt.

Nun traten mir doch die Tränen aus den Augen. Vereinzelt rannen sie über meine Wangen, während ich ihre Hand ergriff.

„Hermine…Es tut mir so unendlich Leid…"

Sie schüttelte leicht den Kopf. „Nicht Draco. Mach dir keine Vorwürfe." Ihre Stimme brach und ihre Augen fielen zu.

Erleichtert sah ich, dass sie noch atmete. Sanft legte ich meine Lippen auf ihre Stirn. Sie war heiß. Am liebsten hätte ich mich neben meine Hermine gelegt, aber Grayback würde nicht immer versteinert blieben. Ich richtete mich auf, nahm meinen Zauberstab und sendete, mit einem Spruch, von dem mir Hermine erzählt hatte, die Nachricht von Grayback an das Ministerium. Gleich würden sie hier sein. Auroren! Ich musste verschwinden. Ich wusste nicht, was sie mit mir machen würde, wenn sie erfuhren, dass ich ebenfalls ein Werwolf war.

Ich legte Hermines Arme um meinen Hals und hob sie hoch. Dann apparierte ich in mein Schlafzimmer. Dort bettete ich Hermine in das große Himmelbett, das wir uns vor kurzem noch geteilt hatten. Ich stieg über sie hinweg und legte mich neben sie.

Nie wieder würde ich sie allein lassen. Nie wieder würde ich von ihrer Seite weichen. Ich würde nicht noch einmal so einen Fehler begehen.

Ich ergriff ihre Hand und spürte den leichten Gegendruck von ihr. Sie war hier, neben mir, und wusste, dass ich sie liebte. Von nun an, würden wir zusammen bleiben, egal was für Gefahren auf uns zukämen.

ENDE

danke an die leute, die es bis hier her geschafft haben...danke schön, dass ihr etwas gefallen an meiner story gefunden habt!

dann verabschiede ich mich hier mal xD

winke