Mit diesem Update haben sicherlich die meisten nicht mehr gerechnet. :) Aber, tatata, hier ist es. Ich werde jede angefangene Story zu Ende schreiben.

Ihr könnt mir glauben, Harry war stinkesauer, nachdem er monatelang vor dieser Tür ausharren musste. Dem waren echt die Füße eingeschlafen.

Cissylein: Natürlich geht er „nur" wegen dem Testament zu ihr, zwinker. Ihre Reaktion? Typisch Tonks halt :) Die Sache mit dem Blut ist noch lange nicht ausgestanden. Elanon: Vielen Dank für Deine Lesetips, super. Nach diesem Chapter werde ich da mal reinschauen. Dieses Kapitel musste ich einfach noch ganz unvoreingenommen, mit nem freiem Kopf schreiben. Snape126: Jep, sehr praktisch mit dem Vorwand, lacht. Die Sache mit dem Schatten, natürlich klärt sich das noch auf, aber darauf kann ich momentan überhaupt nicht eingehen. Mal schaun inwieweit die beiden zum sprechen kommen. Silvertrust: Moin, man muß die Chancen schnappen, wie sie kommen. War wohl eher zaaaack zaaaaack. Powl: Lustig, sehr selten dass sich jemand über nen Cliff freut. Hoffe dir gefällt was jetzt kommt. Maxine01: Weiß, hab Deine Geduld auf eine harte Probe gestellt. Ich liebe es, wie Dir meine Kleinigkeiten auffallen. Jetzt geb ich auch Gas, ganz dicke versprochen. Jack: Danke, guter Cliff, was für ein Kompliment. Heute geht es endlich weiter und das nächste Kapitel, da fang ich jetzt an mit tippeln.

Jax: Oh ja, Tonks und Harry, das hat war. Je länger ich über die beiden schreibe, desto spannender finde ich dieses Pairing. Reineke: gleich zweimal. Fein dass Du die beiden so magst. Ich weiß, hab viel zu lange gebraucht. Hoffe Du findest trotzdem noch hierher. Fellee: Ich liebe aufmerksame Leser. Du bist glaub ich, die einzige, der das mit dem Silberdolch aufgefallen ist. Das Messer hatte einen Griff, er hat nur Harry mit der Klinge berührt, sich selbst hat er mit dem Silber nicht berührt. Das wär ihm wohl auch nicht so gut bekommen. Tja, damit kommt er bei mir wohl als Geheiminswahrer nicht in Frage, smile.

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11. Welcome to paradise

Unangenehm hallte ihm sein eigenes Klopfen in den Ohren nach. Nervös blickte er in beide Richtungen des Ganges auf und ab. Hoffentlich hatte er seine besten Freunde nicht aufgeschreckt, jedoch zu seiner Erleichterung, es passierte nichts.

Es war ruhig, gebannt starrte er wieder auf den Eingang zu Tonks Zimmer. Zu ruhig, leider rührte sich auch nichts hinter dieser Tür.

Unruhig trat er von einem kalten Fuß auf den anderen. Es war wohl doch nicht so eine gute Idee gewesen, Tonks um diese Uhrzeit noch zu stören. Auch wenn der Grund seines Besuches, Sirius Testament, immer noch sehr beruhigend in der Tasche seines Pyjamas schlummerte.

Gerade als er sich nervös durch seine Haare strich und sich überlegte, ob er noch einmal klopfen sollte, oder es nicht doch besser wäre, diese Schnapsidee einfach zu vergessen, öffnete sich mit einem leisen Quietschen einen Spalt breit diese alte Holztür.

Durch den Türspalt spähte Tonks lila Haarschopf. Mit schnellen Blicken nahm sie ihn und auch beide Richtungen des Ganges ins Visier. Harry wusste nicht ob er erleichtert sein sollte, oder ob es nicht besser gewesen wäre, dass sich niemals diese Tür für ihn geöffnet hätte.

Dann schenkte ihm die junge Aurorin ein erleichterndes Lächeln und zog die Tür komplett auf. Im Halbdunkel stand sie vor ihm, mit nichts mehr als einem einfachen weißen Nachthemd bekleidet. Was er so auf die schnelle wahrnehmen konnte, war es wohl eher ein Hemdchen, es reichte ihr gerade bis zu den Oberschenkeln und war an den Trägern und am Ausschnitt mit feiner Spitze verziert.

Durch das Gegenlicht des Zimmers konnte er auch wesentlich mehr erkennen, als ihr wohl selbst bewusst war. Nur zu genau konnte er ihre Konturen durch den dünnen Stoff durchschimmern sehen. Harry blieb erst einmal die Luft weg, sie sah einfach bezaubernd darin aus. Wie sie so vor ihm stand, mit diesem Hauch von Nichts.

Mit einer einladenden Handbewegung ging sie einen Schritt zurück und forderte ihn damit auf ins Zimmer zu kommen.

Die Kammer war nur durch eine magische Kerze beleuchtet, tauchte den kargen Raum in ein dämmriges Licht. Dieser Raum war kleiner als seiner, wobei er wohl auch nur für eine Person gedacht war. Das Zimmer war spartanisch eingerichtet, es gab nur einen Schrank, ein schlichtes Bett und eine Nachtkommode. Darauf stand neben dieser halbheruntergebrannten Kerze ein kleines Radio.

Sie liebte Musik, natürlich begleitete Tonks ihr Magic Wired Radio überallhin. Leise Musik erfüllte mit sanften Tönen den Raum.

"Wolltest Du mal sehen, wie ich schlafe?", riss ihn Tonks aus seinen Überlegungen, sie schien sich über sein Erscheinen wirklich zu amüsieren.

Harry war in diesem Moment dankbar, dass er eine triftige Erklärung hatte Tonks aufzusuchen. Er fühlte sich einfach wohler, mit Sirius Testament in der Hinterhand.

Leichtfüßig ging Tonks mit schnellen Schritten zu ihrem Bett zurück. „Dieses alte Haus ist so verdammt kalt," fluchte sie und kuschelte sich ins Bett, schlug die Bettdecke über ihre Füße.

Zögernd stand Harry an der Tür, sie hatte ihn eingelassen, aber er wusste in diesem Moment einfach nicht wie er genau reagieren sollte. Die Kälte schien wohl auch sein Gehirn und sein rationales Denkvermögen eingefroren zu haben.

„Und?", sah sie ihn neugierig an, „was beschert mir jetzt genau die Ehre Deines Besuches?"

Harry räusperte sich, schloss die Türe hinter sich und fasste in die Brusttasche seines Pyjamas. „Ich habe es einfach vergessen, Dir sein Testament zu zeigen, also die letzten Worte von Sirius."

Er entfaltete das knisternde Papier und reichte es der jungen Frau.

Tonks schien auf einmal hellwach. Begierig nahm sie ihm Sirius Schreiben aus der Hand. Vorsichtig strich sie es auf dem Laken glatt und las es hochkonzentriert durch.

Harry nutzte die Gelegenheit und betrachtete sie. Es hatte für ihn einen ganz eigenen Reiz, wie sie so vor ihm lag, in Gedanken gefangen. Sie hatte wohl nicht bemerkt, dass ihr Nachthemd bis zu den Hüften hoch gerutscht war. Es gab mehr preis als es verbarg.

Die Bettdecke bedeckte gerade ihre Fußknöchel. Er sah ihre schlanken Beine, die so gut wie gar nicht von dem kurzen Hemd bedeckt waren. An ihrem rechten Oberschenkel war es nach oben gerutscht, ein weißes Höschen blitze darunter hervor.

Als ihm bewusst wurde, dass es nicht gerade sehr höflich war, diese Situation dafür auszunutzen sie anzustarren, zwang er sich dazu, seinen Blick abzuwenden. Er blickte an die Wand hinter ihr. Ein langer Riss klaffte an der Wand, der weiße Kalk blätterte daran herab.

Unwillkürlich landeten jedoch seinen Augen wieder bei dieser jungen Frau, die so entspannt vor ihm lag und immer noch das Papier studierte. Der dünne Stoff ihres Nachthemdes schmiegte sich an ihren Körper, er konnte gut erkennen, wo die Rundungen ihrer Brüste anfingen. Ihre Brustwarzen zeichneten sich deutlich ab, kein Wunder, bei diesen kühlen Temperaturen.

Die weißen Spitzen an den Trägern bildeten einen faszinierenden Kontrast zu ihren braungebrannten Armen. Er konnte wieder die feinen weißen Narben erkennen, die sich über ihren Ausschnitt bis zu den Oberarmen zogen. An ihrem Hals zeichnete sich leicht pochend ihre Halsschlagader ab. Für jemanden der sie nicht kannte, machte sie eher den Eindruck dass sie als Aurorin viel zu zart sei. Harry jedoch kannte ihre Zähigkeit.

„Harry? Dir muss doch auch kalt sein", riss ihn Tonks aus seinen sich überschlagenden Gedanken. Er fühlte sich ertappt, als sie ihn mit ihren dunklen Augen einfing, sie reagierte jedoch ganz unbefangen. „Jetzt komm schon her, Du wirst sonst noch krank."

Tonks war an die Wand gerückt und hatte ihre Bettdecke auffordernd umgeschlagen.

Harry starrte auf das Bett, sie hatte ihm Platz gemacht und klopfte mit der flachen Hand auf den freien Platz vor ihr.

„Willst Du Dir den Tod holen?", lachte sie herzlich, „ich weiß nicht wie ich das dem Orden erklären soll, wenn Du in meinem Zimmer an einer Lungenentzündung zugrunde gehst."

Harry grinste befreiend als Antwort, der Boden war wirklich eisig. Vor allem konnte und wollte er diese ersehnte Einladung unter keinen Umständen ausschlagen.

Der Lattenrost ächzte, als er sich darauf niederließ. Dieses Bett war wohl wirklich nicht für zwei Personen gedacht. Tonks warf die Bettdecke über ihre Füße und dankbar wurde er der Wärme um seine Füße gewahr.

„Du bist ja eiskalt", kicherte sie, als sich ihre Füße unter der Decke berührten. Es war ein wohltuendes Kribbeln das sich in ihm den Weg nach oben bahnte.

Hochkonzentriert las sie weiter und runzelte die Stirn, „das passt nicht zu Sirius, sehr seltsam was er da schreibt."

Diese Erkenntnis erstaunte ihn nicht, er hatte eigentlich nichts anderes erwartet. Keiner konnte mit diesen Worten etwas anfangen, was immer ihm Sirius auch sagen wollte, er würde es wohl nie erfahren.

Harry wollte nicht mehr nachdenken, Tonks lag so nahe bei ihm. Er spürte die Hitze, welche sie ausstrahlte und seinen ganzen Körper zum kribbeln brachte. Ihr Oberkörper hob und senkte sich mit langsamen Atemzügen, während sie immer noch aufmerksam auf Sirius Zeilen blickte.

So nah war ihm Tonks bisher nur im Bad gewesen, und natürlich heute Nachmittag, da hatten sie sich geküsst. Jetzt lag er hier mit ihr und er fühlte ihre Beine, die wärmend über die seinen strichen.

Wieder verlor er sich in ihrem Anblick, schweiften seine Augen über ihren Körper. Eine kleine Bewegung, nur ein heranziehen und er würde sie in seinen Armen halten.

„Gefällt Dir was Du siehst?", er konnte das Lächeln hinter ihren Worten spüren, mit denen seine Inspektion unterbrochen wurde. Erschrocken fuhr er hoch, ihm war es mal wieder nicht bewusst gewesen, dass seine Aufmerksamkeit ihr gegenüber so offensichtlich gewesen war.

Er wusste nicht wie er auf diese Frage reagieren sollte. Ihr herzhaftes Lachen rettete ihn aus dieser Situation. „Hey, das war doch nur ein Witz, ich finde es sehr schön, dass Du da bist."

„Bist Du Dir da sicher?", diese Frage konnte er sich einfach nicht verkneifen, vor allem nach ihrem überstürzten Abgang am Abend.

Tonks schenkte ihm einen aufmerksamen Blick. „Ja ich bin mir sogar sehr sicher, warum fragst Du?"

Harry wich ihren Augen aus, blieb an ihrem Ausschnitt hängen. Verflixt, egal wo er hinschaute, überall war Tonks, die ihn einfach nur verrückt machte.

Aufseufzend blickte er wieder auf den Riss in der Wand. „Du bist heute Abend sehr schnell gegangen, damit hatte ich nicht gerechnet, ich dachte eigentlich, also, ähm..."

Innerlich verfluchte er sich, warum war er immer so durchschaubar. Sie brachte ihn wirklich um sein letztes Stückchen Verstand. Sie kam ihm immer näher, viel zu nahe, das war nicht gut. Nicht für ihn und nicht für sie, es war wirklich schon lange kein Spiel mehr.

„Ich wollte, dass Du von Dir aus zu mir kommst," Tonks Stimme war nur noch ein Flüstern, als sie sich zu ihm beugte. „Nicht weil ich Dich dazu aufmuntere," ihr Atem strich über sein Ohr, verursachte ihm eine Gänsehaut. Das Testament von Sirius rutschte einfach so zu Boden. „Harry, ich wollte, dass Du es von Dir aus entscheidest bei mir zu sein, ohne von mir beeinflusst zu werden."

Er spürte ihre weichen Lippen an seiner Wange, „und Du bist da!"

Er hatte das Gefühl, dass sein eigener harter Herzschlag seinen Oberkörper gleich sprengen würde. Tonks war nicht gegangen, weil sie alleine sein wollte. Sie hatte hier auf ihn gewartet.

Vielleicht war es nur das was er hören wollte. Er drehte sich zu ihr, fing ihre Lippen ein, die sich widerstandslos teilten. Dann war da nur noch ihr Mund, ihre Zunge die seiner entgegenkam und mit ihm tanzte.

Alles war auf einmal so einfach. Sie zu spüren, ihren Körper der sich seinem entgegendrängte. Sie war sein Verhängnis und sein Paradies.

Wie von selbst schlang sich sein Bein um ihres, erkundete er ihren Körper. Da waren nur noch ihre Hände, welche zärtlich an der Seite, über die Hüfte, an den Beinen entlang glitten. Überrascht zog er scharf die Luft ein, als sie plötzlich an sein Oberteil griff, dieses mit einem entschiedenen Griff an den Knöpfen auseinanderzog. Mit einer geschickten Bewegung streifte sie es ihm an den Armen herab.

Es war wie ein Sog der ihn mitriss, einfach nichts mehr zu denken, nur noch zu fühlen. Ihren Körper zu spüren, die Weichheit ihrer Haut, jede Unebenheit zu erkunden, diese Stelle, wo die Rundungen ihrer Brüste begannen. Sie seufzte und machte ihm bewusst, dass seine Aktionen das Gleiche bei ihr auslösten. Ihre Härchen die sich aufstellten, ihre Bisse in seinen Nacken, in seine Haut. Diese junge Frau brachte ihn in einen ureigenen Rausch, in dem es keine Bedenken mehr gab.

Seine ganze Unsicherheit, diese Fragen, was er tun sollte oder konnte, waren weggewischt. Alleine durch Tonks war es unwichtig geworden. Sie zu fühlen, von ihr gespürt zu werden, das war das Einzige was noch zählte.

Er liebte den Geschmack ihrer Haut, wie konnte etwas gleichzeitig salzig und doch so einzigartig süß schmecken. Er konnte nicht genug davon bekommen, ihre Haut zu küssen, sie in kleinen Kreisen mit seiner Zunge zu erkunden.

Irgendwann lag er halb auf ihr. Er stützte sich mit einer Hand ab, betrachtete sie von seinem neu gewonnen Ausblickspunkt und blickte in ihr Gesicht. Ihre Lippen waren geschwollen, die Wangen waren eindeutig gerötet und mit halbgesenkten Augenlidern blickte sie zu ihm auf. Dann lächelte sie ihn an, ihr hinreißendes Lächeln, das ihn schon so oft aus der Fassung gebracht hatte.

Heute Nacht würde sie nur ihm gehören und er hatte vor jede Sekunde mit ihr auszukosten.

Langsam beugte er sich wieder über sie, nahm ihre Lippen wieder mit einem leidenschaftlichen Kuss in Besitz. Als er sich danach mit kleinen Küssen seinen Weg zu ihrem Hals bahnte, drehte sie ihren Kopf nach hinten, gewährte ihm damit mehr Zugang. Diesen kleinen Biss kurz vor ihrem Schlüsselbein konnte er sich nicht verkneifen und lächelte in ihre Halsbeuge, als sie ihm mit einem Aufstöhnen antwortete.

Langsam strich er mit seinem Händen über ihre Oberschenkel, ihren Hüften und schob dabei ihr Hemdchen über ihren Bauch, strich dabei genüsslich mit seinen Fingerspitzen über ihre Brüste und hob ihren Oberkörper kurz an, damit er sie von diesem Stückchen Stoff ihres Hemdchens befreien konnte.

Dann lag sie vor ihm, nur noch mit dem kleinen Slip bekleidet. Ihr Brustkorb hob und senkte sich in schnelleren Atemzügen.

Sein Blick glitt über ihren Körper. Sie war in diesem Moment so begehrenswert, wie sie seinen Blicken so vollkommen ausgeliefert war. Ihr war es bewusst, dass sie fast nackt vor ihm lag und seinen Blicken ausgesetzt war. Ein Blick in ihr Gesicht machte ihm klar, dass sie es genauso genoss.

Langsam glitten seine Hände über ihren entblößten Oberkörper, vorsichtig strich er mit seinen Fingern über die Erhebung ihrer Brüste. Hungrig senkte er seinen Mund auf eine ihrer vorstehenden Brustwarzen und kostete sie, spürte wie sie sofort unter ihm erschauerte.

„Harry," stöhnte sie und ihre Hand verfing sich in seinen Haaren, machte ihm deutlich, dass er ihr das gleiche Vergnügen bereitete, wie sie ihm.

Geschickt hakte er seine Zeigefinger in ihr Höschen, zog dieses letzte Kleidungsstück im Zeitlupentempo nach unten. Als sie bei dieser Aktion nach Luft schnappte, entlockte es ihm ein zufriedenes Lächeln.

Sie lag vor ihm, nackt, verletzlich, so wie Gott sie geschaffen hatte.

Kaum hatte er sie von ihrem Slip befreit, zog sie ihn begierig wieder zu sich nach oben, gab ihm einen leidenschaftlichen Kuss. Sie gab ihm den Weg vor, mit ihrem Atem, ihrem Erschauern, es war so einfach und so berauschend ihr zu folgen. Bevor er auch nur einen klaren Gedanken fassen konnte hatte sie ihn geleitet und er war in ihr.

Es war ein unbeschreibliches Gefühl, dieser Moment als er in sie eindrang. Einen kurzen Moment hielten beide inne, als er ihre Enge um sein pulsierendes Glied spürte. Harry zog scharf die Luft ein, dies war so unglaublich, er hätte hier sofort auf der Stelle kommen können. Shit, Shit, Shit, das konnte jetzt nicht wahr sein. Er wollte dieses Gefühl in ihr zu sein, sie zu spüren, solange wie möglich auskosten. Er schloss die Augen, irgendwie musste er sich beruhigen, an irgendetwas anderes denken. Die Vorstellung von Snape, ja Snape war gut. Der Gedanke an Snape nur mit einer Badehose bekleidet, noch besser, das kühlte ihn wirklich ab...

Langsam ließ Harry die Luft aus seinen Lungen entweichen. Als er seine Augen aufschlug, sah ihn Tonks fragend an. Er lächelte und Ihre Augen wurden noch dunkler als er mit einer kraftvollen Bewegung tief in ihr war.

Bei jedem Stoß, in dem er sich in sie versenkte, hatte er das Gefühl ihr noch näher zu sein. Nur halbbewusst nahm er wahr, wie Schweißtröpfchen über ihren Oberkörper herabperlten, um sich an einer kleinen Narbe oberhalb ihrer linken Brust zu sammeln.

Es war ein Strudel von Gefühlen und er fühlte sich nur noch glücklich sie zu spüren, ihre prompte Reaktion auf jede seiner Aktionen. Ihre Hände, welche fahrig über seinen Rücken glitten, ihn dazu anspornten in seinem Tun weiterzumachen.

Er verlor jedes Gefühl für Raum und Zeit.

Immer wieder kam sie ihm entgegen, bäumte sie sich auf. Jede Bewegung trieb ihn höher, spürte er diese unglaubliche Anspannung die sich in ihm aufbaute. Als sich ihre Hand in seine Hüfte krallte war es um ihn geschehen. Noch ein tiefer Stoß, dann ergoss er sich mit einem befreienden Schrei in ihr.

Tonks fing ihn in ihren Armen auf, er spürte ihren schnellen Herzschlag, ihre Brust die sich immer noch schnell hob und senkte.

Küsse, die sie auf seinem Gesicht verteilte, brachten ihn in die Gegenwart zurück.

Mit einem tiefen Aufseufzen legte er seinen Kopf auf ihren Oberkörper. Vorsichtig nahm er ihre Brustwarze in den Mund, die sich ihm vorwitzig entgegenreckte. Es war sein erstes Mal gewesen und es hätte sich nicht träumen lassen, dass es so unglaublich berauschend sein würde, so hatte er sich das niemals vorgestellt. Er hatte Tonks und ihren Körper gerade geliebt, aber ihn beherrschte immer noch dieses Gefühl, nicht genug von ihr zu bekommen.

Er hätte sie noch ewig so liebkosen können.

Mit einem Aufseufzen stütze er seinen Kopf auf seinen linke Hand an und betrachtete ihren erhitzten Körper.

„Harry?"

„Hmm!", mit einem breiten Grinsen schaute er sie an.

Mit einer fließenden Bewegung zog sie ihn in ihre Arme. „Wenn es Dir nur halt so gut geht wie mir, dann müssen wir beide nichts bereuen."

„Tonks, mir geht es mehr als gut," lachte Harry und verschloss ihren Mund mit einem zärtlichen Kuss.

Minutenland lagen sie eng umschlungen zusammen und schwiegen. Ließen diese Gefühle in sich nachklingen. Es war einfach nur schön, diese entspannte Müdigkeit zu genießen, welche immer mehr von ihm Besitz ergriff.

Tonks streichelte ihm mit leichten Bewegungen über den Rücken. „Harry, Du solltest bald gehen, wenn Ron oder Mione dich morgen früh hier finden, das wäre nicht so gut."

Unwillig machte er sich langsam von ihr los. Sie hatte Recht, für die junge Aurorin hätte es bestimmt unangenehme Konsequenzen, wenn ihr Intermezzo bekannt werden würde.

„O.K. Tonks, Du hast ja recht."

Sie verließ als erste das Bett und zündete eine neue Kerze an.

Harry betrachtete seine Geliebte, wie sie so unbefangen in ihrer Nacktheit vor ihm stand, eine Gänsehaut zog sich über ihren ganzen Körper. Sie zitterte und ihre Brustwarzen hatten sich wieder verhärtet, ein Anblick, der ihm eindeutig gefiel.

Als Antwort auf seine Blicke, grinste Tonks ihn an, während sie das Testament von Sirius zusammenfaltete. „Hey, Ich hasse diese kalten Böden, schade dass Hermine den Teppich von meiner Verwandtschaft nicht abgekriegt hat," zwinkerte sie ihm zu. „Mir würde das tierisch Spaß machen, auf denen ein bisschen herumzutrampeln."

Harry, der Tonks gerade wieder ins Bett ziehen wollte, erstarrte in seiner Bewegung. „Was hast Du da gerade gesagt?"

„Dass es kalt ist?", fragte sie ihn mit einem irritierten Lächeln.

„Nein, das mit Deiner Familie, mit dem herumtrampeln."

Tonks warf ihm einen fragenden Blick zu, dann riss sie erkennend ihre Augen auf.

Hektisch faltete sie Sirius Testament wieder auseinander. „Ich weiß Du wirst meine Ahnen nicht mit Füßen treten," verblüfft ließ sie sich auf das Bett sinken. „Harry, er meinte damit den Teppich..."

„...ich weiß Du wirst hinter die Fassade schauen...", las sie weiter vor.

Harry war auf einmal hellwach, richtete sich aufgeregt auf, „Tonks, wir müssen sofort in den Salon, hinter diesem Stammbaum, da muss irgendetwas sein!"

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A.N./ Die restlichen Kapitel hab ich schon fest in meinem Köpfchen, also wird das nächste Update nicht soo lange auf sich warten lassen. Wenn ihr dann noch das kleine Rev-Knöpfchen für mich drücken würdet, hätte das sicherlich, so motivations-technisch gesehen, gewaltige Auswirkungen auf meine Tastatur 