Danke euch =) hab heute mal die Schule beiseite geschoben, rechtzeitig feierabend gemacht und weitergeschrieben... Kann euch garnich sagen, wie froh ich bin, dass noch jemand die fic liest xD dachte am anfang echt, das würd n reinfall werden, also danke =) … hätte noch ne 2. fic, falls interesse besteht... nja aber erstma viel spaß beim lesen =D (ich schau, dass ich meine ups schneller hinbekomm ;) )


„Naoms..." Ich hör ihre kratzige, verschlafene Stimme und spüre ihren heißen Atem auf meinem Hals. Ihr warmer Körper liegt halb auf mir, meine Augen sind noch geschlossen und ich will sie auch nich öffnen, obwohl ich weiß, dass ich sie aufmachen muss. „Naomi?" diesmal is sie etwas lauter, ich merke wie sich die Last ihres Kopfes von meiner Schulter löst, sie schaut mich wahrscheinlich gerade an, sie weiß genau, dass ich aufwache, wenn mich jemand nur lange genug ansieht. Nur widerwillig lass ich es zu, dass meine Augen sich öffnen, das erste was ich zu Gesicht bekomme sind Emilys braune Augen und ich lächle ohne, dass ich es will. „du warst die ganze Zeit wach oder?"

Sie grinst wie blöd, so dass ihre Lippe wieder aufplatzt „Zugegebener maßen, ja... du... hast da was" ich deute mit meinem Zeigefinger auf ihre Lippe, Ems grinst immer noch, das Blut fängt schon an herunter zu laufen und ich stell mir vor, wie ich mich langsam nach vorne lehne um sie zu küssen, doch ich würde es nie wagen, also hebe ich meine Hand und wisch ihr die rote Flüssigkeit so vorsichtig wie möglich mit dem Daumen weg.

„danke" mit einem Mal sieht sie wieder ernst aus, als wüsste sie, was mir gerade durch den Kopf ging, hoffentlich weiß sie's nich! „die Visite kommt gleich, ich hasse die Schwestern hier"

Ich runzle fragend die Stirn „wieso? Ich dachte immer, du stehst auf Krankenschwestern?"

Emily legt ihren Kopf wieder auf meine Schulter „nur wenn sie blaue Augen haben, schulterlange, blonde Haare und ein Gesicht, das einem Engel gleicht" Ich weiß, worauf sie hinaus will, doch bevor ich etwas sagen kann redet sie weiter „ich weiß es noch ganz genau... Jess und ich sind damals-"

FB:

Ich lief mit Ashley eine der Nebenstraßen entlang um einen durchzuziehen, in der Ferne sahen wir zwei Gestalten, die auf uns zu kamen, wir dachten uns nichts dabei... bis die Personen fast direkt vor uns waren. Ash und ich waren nicht mehr ganz da, wir hatten mehr als genug getrunken gehabt und uns über die Menschen unterhalten, die uns geschadet hatten und jetzt standen genau diese Leute vor uns. Emily und Jess. Ich hätte sie umbringen können, alle beide. Die kleine Rothaarige hatte mir gesagt, sie würde mich lieben und dann... musste ich mit ansehen, wie sie diese Jess praktisch ausgezogen. „wenn das nicht unsere... Fußabtreter sind" Jess grinste höhnisch.

„mach mal halblang!" Ash stellte sich ein wenig vor mich, denn sie wusste, dass ich Emily beim nächsten aufeinandertreffen Krankenhausreif schlagen würde, zumindest hatte ich das behauptet. Ich hätte es nie getan.

„Ash, geh uns besser ausm Weg" Jess baute sich vor ihr auf, während Emily weiter abseits stand.

Ich sah Emily direkt in die Augen, ich war mir nicht sicher, was es war, aber ich glaubte zu wissen, dass sie Angst hatte, vor was auch immer. Meine ganze Aufmerksamkeit galt nur Emily, bis Ashs Körper gegen mich flog und ich sie mit aller Kraft auffangen musste, dass wir nicht auf dem Boden landeten. Ash stand schnell wieder sicher auf den Beinen, machte einen Schritt nach vorne, holte aus und schlug los, sie prügele wie verrückt auf Jess ein. Emily ging irgendwann dazwischen, steckte ein zwei Schläge ein.

Ich wusste nich wie und... was. Mir war nur klar, dass Emily mit einer aufgeplatzten Augenbraue auf meinem Sofa saß. „Du bist so... bescheuert, nur ein Idiot wär da dazwischen gegangen" Mit einem in Alkohol getränkten Wattebausch tupfte ich ihre Wunde ab.

Sie zuckte zusammen „ich bin ein Idiot" ich würde erst sehr spät erfahren, dass sie diesen Satz wirklich ernst gemeint hatte.

Ich war fertig, hatte ihr gerade ein Pflaster über die frisch gereinigte blutige Stelle geklebt. „danke Krankenschwester Campbell" Ihre braunen Augen verschlangen mich auf ein Neues, ich hatte mit ihr schluss gemacht und trotzdem konnt ich nicht anders als sie in meine Arme zu schließen, ihre Lippen auf meinen zu spüren, ihren Körper Stück für Stück zu erkunden. Ich hasste mich am darauffolgenden Tag dafür, als ich sie aus meinem Haus schmiss.

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„das war... dumm von mir" War das einzige was ich zu ihr sagen konnte.

Ems sah mich fragend an „was? Dass du mich vernascht hast, nachdem du mich verarztet hattest oder dass du mich ausm Haus geschmissen hast, während ich noch versucht hab meine Hose anzuziehen?"

Einen kurzen Moment überlegte ich „beides... Du hast mich zerstört Emily und ich hab dich gelassen" wenn das nicht Liebe ist?

„Ich konnte nicht anders... es is ja nich so, als ob's mir Spaß gemacht hätte... Jess is einfach, naja... Jess gewesen" Sie umklammert mich fester, als hätte sie Angst ich würde gleich weglaufen.

Ob ich Recht hatte oder nicht... ich weiß nur, dass Emily Schuld daran is, dass meine letzten Jahre die Hölle waren, noch immer schlucke ich meine Pillen um nich aus der Bahn geworfen zu werden „Ja... Jess war Jess und ich... war Nebensache, ich weiß."

Sie schüttelt ihren Kopf „Nein... ich hatte es dir erklärt Naomi, Jess hätte alles gemacht um dich zu beseitigen und deshalb... hab ich das lieber gemacht. Ich wollte nicht, dass sie dir was tut und ich wollte dich nich verlieren, aber mir blieb nichts anderes übrig, nur so, konnte ich dich schützen... was meinst du wo Jess jetzt is? Wegen genau solcher Geschichten?"

„Em..." eigentlich will ich's garnich wissen, ich will nicht an meiner Vergangenheit vergehen „ich will jetzt keinen Streit..."

„Hör mir zu!" Ihre Stimme ist lauter und ich merke, dass es ihr schmerzen bereitet, denn sie zuckt innerlich zusammen „Die Frau steckt in der Klapse... verstehst du? Sie haben sie fest genommen, weil ich alles erzählt hab... alles! Sie hat mich Tage lang geschlagen, weil ich weg von ihr wollte, weil ich zu DIR wollte... ich weiß, dass sie später zu deinen Freunden gehörte und ich weiß auch, wie leicht ihr an die Drogen rangekommen seid. Ich weiß, dass ihr jeden Tag einen drauf gemacht habt und dass du immer tiefer rein gerutscht bist... ich weiß es, weil sie jede Nacht danach zu mir gekommen ist und es mir erzählt hat... sie hatte Spaß dran dich kaputt zu machen und mich leiden zu sehen, weil sie genau wusste, dass ich dich wollte und nicht sie... die Verlobung war nichts als ein Schwindel, ich hab ja gesagt, damit sie zufrieden war und dich in Ruhe lässt, aber es war zu spät"

Ich glaub ich heul gleich... das mit Jess muss stimmen, nach einer Weile war sie einfach nich mehr da „Und wo warst du Emily? Wo warst du, als ich selbst in ne Entzugsklinik musste? Wieso hast du mir nie erklärt was los is?"

Emily seufzt „Hättest du mich zu dir gelassen? Wie hätte ich dir erklären sollen, was Jess abzieht ohne dich in Gefahr zu bringen? Es ging nich und es tut mir Leid... so sehr..."

Ich streiche über ihr weiches rotes Haar... ich glaube fast schon was sie sagt... es macht auf eine komische Art und Weise Sinn „Ems? Ich hab nur eine Frage an dich... eine einzige Frage und dann begraben wir, was hinter uns liegt..."

Ihre Hand, die auf meinem Bauch liegt wandert ein wenig weiter nach unten bis sie auf meinem Hüftknochen liegt „Was immer du wissen willst"

„Ich will eine ehrliche Antwort... keine Lügen mehr Emily" Sie hat genug Buße getan.

Sie nickt und bestätigt mir „keine Lügen mehr"

„okay... Wenn du mich je geliebt hast... wann wusstest du's?" ein wenig abgedroschen, ich geb's zu aber, ich muss es wissen um ihr glauben zu können.

Emily lächelt ein wenig, ich spüre die Bewegung auf meinem Körper „das is ne einfache Frage... Ich hatte dich KO geschlagen, mit meinem Ellenbogen... ich hab mich umgedreht und dich gesehn... es war... als ob mich etwas niedergeschlagen hätte und nich ich jemand anderen" Sie atmet kurz ein „du hast deinen Kopf gehalten, weil ich dich ziemlich hart getroffen hatte, dann hast du deine Augen aufgemacht und ich dachte ich bekomm keine Luft mehr... das wars... ich wusste sofort, dass ich mein Herz verlieren würde... dass ausgerechnet du die beste Freundin meiner Schwester sein musstest war... ein dummer Zufall und dass deine Art mich so in ihren Bann ziehen würde, hätte ich mir auch nie erträumen lassen, aber es war nun mal so. Dass ich alles für dich tun würde, weißt du, dass ich dich nach wie vor liebe, solltest du wissen und selbst wenn's von deiner Seite nich mehr so sein sollte, dann muss und werde ich damit leben müssen... heißt nich, dass ich aufgeben werde"

„Ems..." Schon wieder hab ich Tränen in den Augen wegen diesem Knirps in meinen Armen.

Sie unterbricht mich „warte... Wenn es sowas wie Schicksal und Bestimmung und so n Quatsch wirklich gibt, dann... verdammt nochmal, dann sind wir für einander bestimmt und du kannst es abstreiten und dich wehren, aber ich schwöre dir... wenn du mal alt und schrumpelig bist, mit einer Frau verheiratet, die dir nie geben konnte, was ich dir gegeben hätte, dann wirst du dir in den Arsch beißen und dir wird Klar sein, dass das, was ich die gerade gesagt hab, nichts als die Wahrheit war..." Ihr husten hallt durch das kahle Zimmer.

„du schwingst schon wieder Reden" Ich lächle, kann das ganze noch nich so an mich ran lassen.

Die kleine Rothaarige hustet immernoch und krümmt sich vor schmerzen „ich weiß... aber es stimmt"

„Ich glaube dir..." das sind meine letzten Worte, bevor die Krankenschwester mit getobe ins Zimmer stürmt.

„Ja... was is DAS denn hier! Miss Fitch, das ist ja... ungeheuerlich!" Die dicke Krankenschwester stellt sich vors Bett mit ihren Händen an ihren Hüften „Zack zack! Raus hier! Aber dalli dalli! Die Lady braucht das Bett für sich allein"

Ich zieh mich so vorsichtig wie möglich unter Emily weg und murmle ne Entschuldigung, doch die Alte keift weiter „also... sowas... das ist unverantwortlich... raus jetzt hier" Die erinnert mich an nen Wahlross. Kein Wunder, dass Ems die Krankenschwestern hier nich ausstehen kann.

„Naoms?" Emily greift nach meiner Hand.

Ich beuge mich über sie und flüster ihr zu „Keine Sorge... ich komm bald wieder... ich lass dich nicht allein" Meine Lippen berühren ihre Stirn, ich geh und hör noch hinter der Tür wie sich die miese Schwester beschwert.