Titel: Quilty – the big coup – Die große Täuschnug
Autor: Darkwings1 (meine Wenigkeit grins)
Teile: 11/12
Genre: Generell, Drama, Schuld (weis nicht…)
Raiting: 12? Keine Ahnung
Pairing: HP??
Warning: Schuldgefühle….SLASH!!!!! (Wer damit ein Problem hat, hat jetzt die perfekte Gelegenheit von hier zu verschwinden, denn Flames über die Ekelhaftigkeit von Homosexualität sind hier überhaupt nicht gerne gesehen)
Summary: Wie schon gesagt, handelt es davon, dass Harry alles, wirklich alles tut um seiner Aufgabe gerecht zu werden und die Menschen, die ihm etwas bedeutet zu retten. Allerdings sind die Mittel die er dazu anwenden muss, nicht allen recht. ... und sie verraten ihn, jagen ihn.
Dennoch geht er seinen Weg weiter und rettet sie...
Doch wie können die, die ihn verriten, die die ihm alles nahmen, heute mit ihrer Schuld umgehen??
Disclaimer: Harry Potter und alle damit zusammenhängenden Charaktere und Orte gehören JK Rowling. Ich borge sie mir nur aus und verdiene damit kein Geld.
Alle anderen Charaktere, Orte und Begebenheit sind ganz allein auf meinem Mist gewachsen und auch mit denen verdiene ich leider kein Geld.
Ähnlichkeiten zu anderen Storys sind nicht beabsichtig (und eigentlich nicht gewollt,, selbst ist die Frau…. Aber noch den Millionen (so kommt's mir zu mindest vor) von ff, die ich gelesen habe, kann es vielleicht doch mal vorkommen).
Ähnlichkeiten einzelner Sätze können unbewusst auch vorkommen und sind auch nicht böse gemeint.
Post: OoP (Band 6 wird, wie immer bei mir, vollkommen ignoriert./// Stimmt es, dass 7 bald erscheint??)
AN:
Also ich hoff mal dieser Teil gefällt euch auch.
Neville.
Als nächsten kommt dann unser lieber Draco… leider bildet er dann auch unser Schlusslicht.. schnief…
Diese Story ist mir wirklich ans Herz gewachsen, auch wenn ich zwischen durch diese Blockade hatte….
Okay, ich war noch nie gut in Mathe aber ich weis trotzdem, dass an dieser Rechnung was nicht stimmt.
Also:
Mehr als 200 Stats x 26 alerts NUR 1 review….
+ ein Angebot zum früheren posten
Versteht ihr, was ich damit sagen will??
Aber jetzt will ich euch nicht länger mit dem rührseligen Geschwafel einer durchgeknallten Autorin hinhalten:
Viel Spaß
Und kommi dieses mal nicht vergessen, ja?!
Harry.
Irgendwie war auch Harry ein Außenseiter. Er war der Held.
Er war immer jemand, zu dem man aufsehen konnte. Und Leute, zu denen man aufsieht, ist man nie so nah, wie man es vielleicht möchte… oder wie es vielleicht nötig wäre.
Neville: Außenseiter
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Der Anführer eines großen Heeres kann besiegt werden; aber den festen Entschluss eines Einzigen kannst Du nicht wankend machen.
Konfuzius
Wille
Kräuterkunde ist normalerweise immer das Lieblingsfach von Hufflepuffs.
Ich bin kein Hufflepuff.
Ich bin ein Gryffindor, auch wenn ich nicht weiß warum… aber der Sprechende Hut fällt manchmal schon etwas… eigensinnige Entscheidungen…
In letzter Zeit hat sich eigentlich alles verändert. Freunde wurden zu Feinden, angebliche Feinde zu Helden… es war eine schlimme Zeit.
Niemandem konnte man trauen…
Alles, einfach alles hat sich so verändert…
… nur Mutter Natur nicht.
Sie ist die Einzigste, die immer gleich ist. Die einzigste Konstante hier in diesem Wahnsinn, der scheinbar die gesamte Welt ergriffen hat. Sie ist immer noch die Alte, egal wie verrückt die Welt um uns herum auch ist.
Tief ziehe ich die Luft ein. Sie riecht nach feuchter Erde, wie so oft hier unten in den Gewächshäusern.
Ich bin gerne hier, man könnte schon fast sagen, es wäre mein Lieblingsplatz.
Hier kann ich zu Ruhe kommen und meine Gedanken ordnen und sogar etwas Sinnvolles tun. Ich kümmere um den gesamten Pflanzenbestand Hogwarts, das mache ich schon seit über zwei Jahren, als … als Madam Sprout er.. ermordet wurde. Auch jetzt noch nach so langer Zeit fällt es mir schwer darüber nachzudenken.
Sie war meine Lieblingslehrerin. So wie alle ihre Lieblinge haben. Schüler haben Lieblingslehrer und Lehrer Lieblingsschüler… Und ich kann, nicht ohne dass mir vor Stolz die Brust schwillt, behaupten, ich war einer von Sprouts Lieblingsschülern. So wie Hermine zum Beispiel McGonnagals, oder Malfoy Snapes war.
Warum mich das so stolz macht, wenn es doch eigentlich so etwas Normales ist?
Nun, das ist ganz einfach, eigentlich.
Normalerweise sind die Lieblingsschüler immer die, die besonders begab oder sogar begnadet in den jeweiligen Fächern sind. Die, die sich durch ihre Intelligenz und ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten von der gesichtslosen Masse abheben.
Hermine, war bei zum Beispiel bei all ihren Lehrern beliebt, nun ja mit Ausnahme von Snape, weil sie nun einmal einfach die klügste und verantwortungsbewussteste Schülerin der jüngren Geschichte war.
Ich war nie so wie Hermine. Ich hatte schon bei den einfachsten Zaubern Schwierigkeiten und war tollpatschig, wie kein Zweiter in Hogwarts.
Wenn ich auffiel, dann nur negativ.
Einzig in Kräuterkunde gelang es mir, wenigstens etwas Sinnvolles zu tun. Es war nicht so, dass ich Daten über die einzelnen Pflanzen herunter rasseln konnte wie Hermine, oder dass ich so furchtlos auch an giftige Pflanzen herangetreten wäre, wie Harry und Ron.
Im Endeffekt war ich auch hier nicht herausragend. Nicht so, dass ich aus der Masse hervor geragt hätte, in der ich sonst immer heillos unterging.
Ich glaube, Madam Sprout fühle einfach irgendwie meine Liebe zu den Pflanzen, meine Verbundenheit zu ihnen.
Sie spürte es und nahm mich unter ihre Fittiche. In endlosen Stunden zeigte sie mir, wie ich die Pflanzen noch besser pflegen konnte, sie zum Blühen bringen oder ihnen ihre wertvollen Früchte abnehmen konnte.
Sie ist auf mich aufmerksam geworden und hat mir das Gefühl gegeben nicht gänzlich Unsichtbar zu sein.
Und dafür bin ich ihr unendlich dankbar.
Mit einem Lächeln auf den Lippen, schneide ich ein paar dürre Zweige von meiner neu gezüchteten Rosensorte ab. Ich habe sie nacht ihr benannt, Florentin.
Ich bin und war immer ein Außenseiter, daran konnten auch Madam Sprouts Bemühungen nichts ändern.
Ich bin wie immer allein hier unten, so wie ich die meiste Zeit meines Lebens allein war.
Wieder versuche in die Gedanken zu ordnen, wegen der ich eigentlich hier her gekommen bin.
Die Prophezeiung.
Ich kenne sie, auch wenn sie mich nie direkt betroffen hat.
Aber ich weiß, nur weil Du-weiß-schon-wer damals Harry und nicht mich gewählt hat, stehe ich hier… steht das Schloss überhaupt noch…
Ich weiß, ich hätte versagt… so wie die meisten Menschen, vielleicht auch alle … alle, außer Harry, versagt hätten.
Ich weiß, vielleicht sollte ich das nicht denken, aber irgendwo bin ich verdammt froh, dass er Harry genommen hat und nicht mich.
Ich glaube, wir beginnen erst langsam zu begreifen, was Harry alles ertragen musste, wie viel unendliche Kraft es ihn gekostet haben muss, all das zu tun, was er musste.
Was es ihn gekostet haben muss, diesen Krieg zu führen, den er schlussendlich mit seinem Leben bezahlt hat.
Harry.
Irgendwie war auch Harry ein Außenseiter. Er war der Held.
Die gesamte Zaubererschaft schaut zu ihm auf. Alle, ausnahmslos, auch wenn es solche verbitternden Käuze wie Snape, ja heute habe ich keine Angst mehr vor ihm (gehöre ich vielleicht deswegen nach Gryffindor?), eher sterben würden, als das zuzugeben.
Harry war immer jemand, zu dem man aufsehen konnte. Und Leute, zu denen man aufsieht, ist man nie so nah, wie man es vielleicht möchte… oder wie es vielleicht nötig wäre.
Harry war auch der Lieblingsschüler, der meisten Lehrer (nun wieder ohne Snape), nur dass er das meistens nicht wegen seinen herausragenden Leistungen im Unterricht war, oder seinen außerschulischen Tätigkeiten, sonder eigentlich nur, weil er nun mal der Harry Potter war.
Heute glaube ich, dass auch das ihn ein kleines bisschen mehr gebrochen hat.
Er wollte nie der Held sein. Aber wir ließen ihm keine Wahl.
Seufzend lege ich die Schere weg und beginne die Pflanze mit Hilfe meines Zauberstabes zu gießen.
Ich wusste immer, dass Harry den Dunklen Lord erledigen würde. Vielleicht nicht in dieser Form, nicht unter diesen Umständen, mit dieser Geschichte. Aber ich wusste es immer.
Klar, es ist einfach hinterher zu sagen: „Ich hab's doch gewusst…"
Aber in diesem Fall stimmt es sogar.
Ich wusste immer, dass Harry den dunklen Lord besiegen könnte, besiegen würde!
Nicht, weil er der Held war.
Nicht, weil er so mächtig war.
Nicht, weil er sonderlich talentiert gewesen wäre.
Nicht, weil er so besonders hinterlistig oder mutig oder loyal gewesen wäre. Nun, gut eigentlich war er das alles, aber es spielte eigentlich keine Rolle.
Nein, er siegte, weil er diesen unbrechbaren Willen hatte.
Dieser Wille, der ihm immer wieder die Kraft gab aufzustehen, wenn man, wenn wir ihn zu Boden prügelten.
Der Wille, der ihn antrieb bis an seine Grenzen und noch viel weiter zu gehen.
Der Wille, der ihn so einzigartig machte.
Der Wille, der bereit war für Andere zu sterben.
Ich wusste es immer, weil er diesen eisernen Willen hatte, den alle Außenseiter haben, den Willen einfach nur dazu zu gehören.
Alles war wir je wollten, was auch Harry wollte, war, einer von ihnen zu sein.
Das ist unsere Schuld. Wir haben einen kleinen Jungen ausgeschlossen und auf ein Podest gestellt. Wir haben ihm eine Last auferlegt, die er unmöglich tragen konnte. Wir haben ihn zu einem Außenseiter gemacht und ihn damit verdammt.
Wir sind schuldig!
Daran gibt es nicht zu rütteln.
Wir haben versucht gerade diesen Willen, der ihn zu etwas Besonderem machte, zu brechen.
Ich weiß nicht, ob es uns gelang… doch, wenn ich mir die blutigen Scherben an unseren Händen ansehe habe ich die Antwort auf eine Frage, die ich mir nie, niemals stellen wollte!
Oh Merlin, wir sind schuldig.
So verdammt schuldig!
Wir taten alles dafür, taten alles, um ihn zu Boden zu prügeln und ich bin mir eigentlich sicher, dass es uns auch gelang. So schmerzlich es auch heute ist es zuzugeben.
Aber er stand wieder auf und ich bin mir nicht sicher, ob sein Wille allein, dazu ausgereicht hätte….
Nun, eigentlich glaube ich es nicht.
Er muss Etwas…. Jemanden… gehabt haben, das ihm die Kraft gab aufzustehen.
Ich weiß nicht, was es war, wer es war, aber ich bin demjenigen unendlich dankbar.
Langsam gehe ich die Beete entlang und zupfe hier und da vereinzelt Unkraut.
Heute gelingt es mir nicht meine Gedanken zu ordnen, ich bin zu aufgewühlt…
Heute ist irgendwie nicht so befriedigend, wie sonst.
Stumm blicke ich einige Momente auf das Unkraut in meiner Hand, ein bitteres Lächeln legt sich auf meine Lippen, als mir plötzlich auffällt, welche Ähnlichkeit es doch mit Harry hat.
Grotesk, ja… aber dennoch!
Egal was man tut, man wird es nicht los, es findet irgendwie immer seinen Weg zurück in die Beete.
Wieder entweicht mir ein Seufzen. Dieses mal wird er nicht zurückkehren können.
Diese mal wird er nicht wieder aufstehen… er wird nie wieder aufstehen.
Das ist unsere Schuld.
Unsere!
Plötzlich ist es stickig in den Gewächshäusern und drückend. Ich spüre den Blick der Pflanzen auf mir, stechend.
Selbst das Unkraut in meiner Hand scheint mich zu verspotten.
Von überall her, höre ich ihre Schreie.
Ihr habt verdient, was ihr bekommen habt!
Ja, das haben wir.
Bei Merlin.
Wir haben den größten Schatz, den die Natur uns anvertraut hat, zerstört.
Wir haben ein Leben zerstört.
Nichts kann je wieder gut machen, was wir getan haben…
Nichts was ich je tue, wird gut machen, was ich gemacht habe…
Auch ich bin schuldig. So schuldig.
Plötzlich scheint mir die Erde an meinen Händen wie Blut.
Ich hätte wissen müssen, wie weit er bereit war zu gehen. Dass er alles tun würde, alles!
Selbst den Weg in die Dunkelheit, den er ja auch ging.
Wir waren beide Außenseiter, wir waren beide irgendwie durch die Prophezeiung miteinander verbunden…
Wir waren Freunde!
Verdammt!
Wir waren Gryffindors!
War ich deswegen dort?
Aber ich habe versagt, schon wieder, aber dieses Mal, war es das vielleicht einzigste Mal, das es etwas zu bedeuten hatte.
Ich habe versagt!
Ich habe, das unterschätz, was ich selber bin…
Ich bin schuldig!
Verdammt schuldig!
Achtlos fällt das Unkraut, das ich bis eben noch in der Hand gehalten habe, zu Boden.
Vergib mir, Harry!
Und????
Okay, andere Zeit, selbes Spiel.
2 Wochen und für jedes review einen tag früher… ist doch ein Deal, oder??
Und jetzt kommt nur noch unser Draco…
Vermutungen? (Okay, ich hab schon zu viel verraten…)
Eure Darkwings
