So, war zwar lange weg, aber jetzt kommt das neue chap! Ich hoffe, ich kann euch damit entschädigen!
Ach so, wer kein Lemon mag, überspringt dieses Kapitel am besten!
Kapitel 11: Flitterwochen, ach wie schön!
In aller Eile wurden die Sachen gepackt und in zwei Koffern verstaut. Die Flugtickets waren ihnen bereits überreicht worden, alle Formalitäten waren geklärt.
„Bist du endlich fertig, flower?"
„Ja, ja, komme schon!", kam die gedämpfte Antwort hinter der Badezimmertür hervor. „Weißt du eigentlich, wie schwierig das ist, ein Corsagenkleid auszuziehen? Du mit deinem Anzug hattest es da viel leichter!"
James musste grinsen.
„Dafür sahst du tausendmal besser als ich aus!"
Die Badezimmertür öffnete sich und Lily kam heraus, diesmal in einem kurzen Rock und einem Top.
„Stimmt nicht, du sahst einfach zum Anbeißen aus!" Lily stellte sich auf die Zehenspitzen, schlang ihre Arme um seinen Hals und rieb ihre Nase an seiner. Er legte seine Arme um ihre Taille und zog sie näher zu sich heran. Es kribbelte bei beiden ganz gewaltig, als er sie zärtlich küsste.
„Jetzt sind wir verheiratet, wir zwei!", wisperte Lily ihm ins Ohr.
„Fühlt sich ganz schön gut an, oder was meinst du?", flüsterte er zurück, „Ich hab immer noch Schmetterlinge bei dir im Bauch"
Lily errötete. „Ich kann das alles noch gar nicht glauben", sagte sie leise. „Weißt du, ich hab Angst…"
„Ssshhh…", unterbrach er sie. „Das brauchst du nicht. Wir werden nie getrennt sein, und ich werde dich immer beschützen, das verspreche ich dir!"
Lily lief eine Träne übers Gesicht.
„Aber ich hab' Angst, dass etwas wie damals noch einmal passieren könnte!" Sie schluchzte und legte verbarg ihr Gesicht in seiner Halsbeuge.
„Das brauchst du doch nicht. Jetzt bin ich für immer bei dir!", sagte er.
„Und jetzt komm, sonst verpassen wir unseren Flug!" Er lächelte sie an, und sie tapfer zurück. Beide nahmen ihre Koffer und apparierten.
/-/
„Meine Damen und Herren, im Namen unserer Crew möchten wir sie herzlich an Bord des Fluges RM3546 nach Rom, Italien begrüßen. Bitte legen sie nun die Sicherheitsgurte an und bringen sie ihren Sitz in eine aufrechte Position"
James saß kerzengerade in seinem Sitz und er war leicht grün um die Nase.
„Schatz? Ist alles in Ordnung?", fragte Lily vorsichtig.
„Ja, ja, alles O.K.!", sagte James etwas zu schnell.
„Du brauchst keine Angst zu haben, Fliegen macht einen Heidenspaß!", sagte Lily um ihn aufzumuntern.
Aber James schwieg. Er presste sich in seinen Sitz, als es endlich losging. Seine Hand suchte nach Lilys und drückte sie fest, als das Flugzeug abhob und der Magen Saltos schlug. Lily versuchte, ein wenig Ruhe auszustrahlen, als er neben ihr im Sitz saß und wie Espenlaub zitterte.
Als sie dann die endgültig die Flughöhe erreicht hatten, war James erleichtert, und er begann, das Flugzeug auszukundschaften. Lily bekam von alledem nichts mehr mit, denn sie war bereits kurz nach dem Start eingeschlafen, die letzte Nacht war einfach sehr anstrengend gewesen, obwohl sie so glücklich wie noch nie gewesen war.
Die paar Stunden vergingen schnell. Kaum waren sie in der Luft, so gingen auch wieder die Warnlampen für die Sitzgurte an, so schien es für beide.
Als es dann eine ruppige Landung gab, wachte Lily wieder auf. Ihre Lider waren schwer wie Blei, aber sie überwand ihre Müdigkeit und suchte ihre Sachen zusammen. Sie verließen das kleine Flugzeug und brachten den Flughafen so schnell wie möglich hinter sich. Es waren sonnige 26 Grad in Rom. Sie nahmen ihre Taschen und zauberten sie (natürlich in einer Ecke, wo kein Muggel sie sehen konnte) klein, dann bestiegen sie einen Bus und fuhren zum Bahnhof in der römischen Innenstadt.
Sie gönnten sich ein kleines Mittagessen, bevor sie ihren Zug bestiegen und zu ihrem Zielort, ein paar Kilometer südlich von Rom, fuhren.
Mit einem lauten, wohligen Seufzen verließen sie den Zug und machten sich auf den Weg zu ihrem Hotel. Mit Thomas Potters Hilfe hatte Mr. Evans ein magisches Hotel ausgesucht, damit sie nicht die ganze Zeit auf Magie verzichten mussten.
James ließ sich auf das Doppelbett plumpsen.
„Endlich angekommen!"
„Gott sei Dank, wir haben ja auch schon vier Uhr nachmittags!", sagte Lily, die gerade ihren Koffer wieder vergrößerte.
„Was hältst du davon, wenn wir uns unsere Schwimmsachen schnappen und uns an den Strand pflanzen?", schlug Lily vor.
James nickte.
Keine 2 Minuten später hatten sie ihre Badesachen unter ihre normale Kleidung gezogen und marschierten mit Handtüchern und Sonnencreme zum Strand. Das Hotel hatte einen kleinen Privatstrand, der durch ein paar Zauber vor neugierigen Blicken der Muggel geschützt war.
Lily breitete ihr Handtuch auf dem weichen, weißen Sand auf und begann, sich einzucremen.
„James?" Sie schenkte ihm einer ihren berühmten Hundeblicke. „Könntest du mir vielleicht den Rücken eincremen?" Sie lächelte ihn an.
Er grinste lüstern.
„Natürlich, Mrs. Potter!"
„Puh… an den Namen muss ich mich erst einmal gewöhnen!", seufzte sie, während er ihr einen Smiley auf den Rücken malte.
„Soll ich dem etwas nachhelfen?", fragte er grinsend. Er verteilte die Creme auf ihrem Rücken.
„Wie willst du das denn bitte machen?", antwortete sie, allerdings nicht ohne Hintergedanken.
Er kitzelte sie, stoppte dann aber.
„Hilft das deinem Gedächtnis schon mal auf die Sprünge?"
Sie rang nach Luft, beherrschte sich dann aber wieder.
Lily drehte sich auf den Rücken.
„Ich fürchte, nicht!", grinste sie, bevor er eine neue Kitzelattacke startete.
„James… ich kriege… keine Luft… mehr!", keuchte sie, während sie sich unter seinen Händen vor Lachen krümmte.
Er stoppte und stemmte seine Hände rechts und links von ihrem Kopf in den Sand.
„Ergibst du dich?", fragte er lachend.
„Niemals!", sagte sie.
James seufzte.
„Dann muss ich wohl zu härteren Methoden greifen!"
Er hob sie spielerisch hoch und sie umklammerte seinen Hals. In ihr stieg eine vage Meinung auf, als er sie in Richtung Meer trug.
Sie kreischte.
„Bist du verrückt? Das ist doch eiskalt!"
Lily zappelte, doch er ließ sich nicht beirren und trug sie ins Meer hinein, bis es ihm an die Hüfte reichte, dann wendete er einen seiner speziellen Kitzel-Griffe an, damit sie ihn losließ. Sie plumpste ins Meer und kam Sekunden später tropfnass wieder hoch.
James prustete vor Lachen, als er ihren Gesichtsausdruck sah. Das Wasser des Mittelmeeres war extrem salzig, und es war nicht zu übersehen, dass sie einiges davon hatte trinken müssen.
Sie schmollte und marschierte schnurstracks aus dem Wasser. James folgte ihr, immer noch lachend.
„Das war gemein, du Blödmann!", sagte sie, während sie sich abtrocknete.
„Tschuldigung", lachte er, „es war einfach zu verführerisch!"
Sie schob ihre Unterlippe vor, dann formte sich in ihr ein Gedanke.
„Apropos verführerisch, ich hatte ja eigentlich noch was vor, heute Nacht, aber unter diesen Umständen…" Sie betonte das Wort ‚diesen' besonders.
Sein Grinsen verschwand.
„Pah…", machte er. Er streckte seine Nase himmelwärts. „Tja, aber wenn ich gar nicht gewollt hätte?", versuchte er, sich aus der Affäre zu ziehen.
Sie lachte kurz auf.
„So wie ich dich kenne, hättest du gewollt!"
„Ich kann auch sehr gut ohne Sex auskommen, wenn du darauf anspielen willst!"
Sie schwieg.
‚Lily, du Idiotin! Willst du jetzt schon einen Streit riskieren?', fragte sie sich.
‚Nein, auf keinen Fall nein! Ihr seid grade mal weniger als 24 Stunden verheiratet, und ihr wollt jetzt schon streiten? Das ist aber nicht sehr romantisch!', meldete sich ihr Gewissen.
Ein Seufzen entrang sich aus ihrer Kehle.
„Du hast Recht", sagte sie.
„Nein, ich kann das wirkli… wie bitte?", fragte er verdutzt.
„Du hast Recht. Lass uns aufhören zu streiten. Das sollte eigentlich die schönste Zeit unseres Lebens werden, und wir zoffen uns schon nach ein paar Stunden", meinte sie resignierend.
„Ach, komm her, du", sagte er zärtlich und schloss sie in die Arme. Glücklich erwiderte sie die Umarmung.
„Du weißt doch, dass ich dir niemals böse sein kann", flüsterte er ihr ins Ohr. „Und jetzt lass uns noch ein bisschen hier bleiben, und danach gehen wir was Leckeres essen, ok?"
Sie stimmte zu.
/-/
Die Sonne sank immer tiefer. Allmählich wurde es auch immer kühler.
Um sechs Uhr packten sie ihre Sachen und marschierten zurück zum Hotel.
Sie warfen ihre Handtücher aufs Bett, zogen sich schnell um und spazierten händchenhaltend hinunter in das Hotelrestaurant. Lilys Vater hatte an alles gedacht und vorsorglicherweise Vollpension gebucht.
Beide bestellten sich einen Salatteller und machten sich wie wild darüber her. Dazu wurde Wein getrunken.
„Wie wäre es gleich mit einer gemeinsamen Dusche?", wisperte sie ihm ins Ohr. Die Teller standen leer neben ihnen.
Gleichzeitig schoben sie ihre Stühle zurück und erhoben sich. Er legte seine Arme um ihre Taille und sie musste sich wirklich zusammenreißen, um ihm nicht jetzt und hier um den Hals zu fallen oder ihren Schritt zu beschleunigen. Erst als die Aufzugtür sich mit einem ‚Bing' schloss und keiner die beiden stören konnte, stürzte sie sich wie ausgehungert auf ihn und küsste ihn lange und leidenschaftlich.
Die Tür öffnete sich, und Gott sei Dank befand sich kein Mensch auf dem Flur, als sie in Richtung ihres Zimmers wankten, sich immer noch küssend und er hatte wirklich ernsthafte Schwierigkeiten, das Passwort zu murmeln, da Lily sich um keinen Zentimeter von ihm wegbewegen wollte. Endlich klickte das Türschloss.
Sie tapsten in den dunklen Raum und die Tür fiel hinter ihnen zu.
Lily begann, mit ihrem Mund tiefer zu wandern.
„Hey", flüsterte er, „ich denke, wir wollten duschen!" Sie stoppte.
„Du hast Recht, ich geh schon mal vor, und du kommst gleich nach, in Ordnung?", verführte sie ihn.
Sie ließ seinen Hemdkragen los und öffnete die Tür zum Badezimmer. Es war groß und mit einer großen Glasdusche ausgestattet. Schnell zog sie ihre Sachen aus drehte die Dusche an. Das Wasser kam von allen Seiten, von der kompletten Decke regnete es herab und von den Seiten spritzen warme Fontänen. Praktischerweise reagierte das System auf Bedürfnisse des Benutzers und regelte die Temperatur perfekt. Sie schäumte sich die Haare ein und wusch sich das Shampoo wieder aus. Die Scheiben waren bereits beschlagen, als sich die Tür ein weiteres Mal öffnete und James eintrat, nur mit einem Handtuch um die Hüfte geschlungen. Aber Lily war zu sehr mit sich selbst beschäftigt, dass sie nicht hörte, als die Glastür mit einem leisen Schmatzen aufgezogen wurde und ein Handtuch zu Boden fiel.
Zwei muskulöse Arme umschlangen sie von hinten und sie flüsterte: „Da bist du ja endlich" Sie drehte sich in seinen Armen um und küsste ihn. Dann schnappte sie sich das Duschgel und schmierte ihm etwas davon auf seinen Rücken. Er genoss es und schloss die Augen. Sie schlich hinter ihn und massierte seine Schultern.
Das Wasser wurde immer heißer und Dampfwolken stiegen auf. Es war schon fast wie in einer Sauna. Schon lange hatte Lily ihre Massage beendet und schon lange standen die beiden ineinander verschlungen da, sich heftigst küssend. Sie vergrub ihre Hände in seinen Haaren, sie wollte mehr, doch er löste den Kuss.
„Wir haben Zeit, flower", sagte er leise.
„Ich habe noch eine Überraschung für dich", flüsterte sie ihm leise ins Ohr. „Gib mir nur 5 Minuten, dann komm raus, ok? Ich werde auf dich warten!"
Damit schlüpfte sie aus der Dusche und ließ ihn alleine. Während sie ihre Überraschung vorbereitete, ließ er das heiße Wasser über seinen Körper laufen. Als er meinte, dass er nun lange genug gewartet hatte, stellte er die Brause ab, trocknete er sich flüchtig ab und schlang das Handtuch um seinen Körper.
Er verließ das Badezimmer – und erschrak. Da lag sie… quer über dem gemeinsamen Bett, nur ein schwarzes Negligé zierte ihren schmalen Körper. Es war weit ausgeschnitten und größtenteils durchsichtig. Der Rock war nicht besonders lang, in der Mitte ihrer Oberschenkel hörte es auf. Doch er hatte keine Zeit zu überlegen, weil sie sich anmutig erhob und langsam auf ihn zukam.
Er registrierte erst die Situation, als sie ihre Lippen auf seine legte, und ihm einen Kuss zuhauchte. Ein Feuer loderte augenblicklich in seinen Lenden auf. Er konnte fühlen, wie sich seine Männlichkeit innerhalb von Sekunden aufrichtete. Das Handtuch fiel zu Boden. Lily spürte ebenfalls ein angenehmes Brennen zwischen ihren Schenkeln, als sich etwas gegen ihren Unterleib drückte.
Sie schlang ihre Arme um seinen Hals und zog ihn rückwärts mit sich zum Bett. Sie legte sich hin und zog ihn auf sich. Er küsste sie verlangend. Seine Hände glitten über den seidigen Stoff bis er ihre weiche Haut erreichte. Er nahm genau den gleichen Weg zurück, allerdings zog er, ohne dass sie es merkte, den Hauch von Nichts mit nach oben.
Sie zupfte ihn am Ohrläppchen und bedeutete ihm, sie beide umzudrehen. Er fasste sie am Po und mit einem Ruck lag sie nun auf ihm. Sie streichelte ihn sanft, ihre Hände schienen überall gleich zu sein. Er stöhnte und keuchte unter ihren Händen, unter ihren Küssen, die wie Feuer auf seiner Haut brannten. Als sie ihre Beine spreizte und sich so bewegte, dass die Spitze seines Penis' gerade so über ihren Schambereich fuhr, raubte es ihm fast den Verstand.
„Bitte…", keuchte er.
Sie lachte leise. „Ich denke, wir haben Zeit?", fragte sie, doch als sie sein verzerrtes Gesicht sah, erlöste sie ihn.
Mit einem Ruck ließ sie sich vollends auf ihm nieder, sein Glied drang hart in sie ein. Sie schrie, als sie ihn in sich spürte. Dieses Gefühl war eine Qual. Er war so groß und fest, dass es ihr schien, er könnte sie zerreißen, doch sie ließ sich nicht davon beirren, es war so himmlisch. Beide erfüllte das Gefühl der absoluten Vollkommenheit, sie waren zu einem Wesen geworden.
Langsam ließ sie ihre Hüften kreisen. Er krallte seine Hände in das Bettlaken. Es quälte ihn, dass sie sich so langsam steigerte.
„Lily… du machst mich noch …", doch er konnte seinen Satz nicht mehr zu Ende sprechen, weil sie ihr Becken hob und sich noch einmal auf ihn fallen ließ, sodass er noch tiefer in sie eindrang. Auch sie konnte es kaum noch ertragen.
Sie steigerte das Tempo ihrer Bewegungen, gleichzeitig wie ihr Keuchen und ihr Stöhnen.
Lily tastete nach seinen Händen, die sich in die Decke verkrampft hatten. Sie löste sie davon und legte sie auf ihre vollen Brüste. Es verschaffte ihm Genugtuung und gleichzeitig verlangte er nach mehr. Beide näherten sich dem Höhepunkt.
Seine Hände waren mittlerweile auf ihren Hüften angekommen, wo er sie in ihren Bewegungen unterstützte.
Er stöhnte ihren Namen, als sie zusammen zu den Sternen flogen. Etwas ergoss sich in sie. Sie blieb einige Sekunden so sitzen, dann erhob sie sich und ließ sich neben ihn fallen.
In dieser Nacht kamen beide kaum noch zum Schlafen, und sie genossen es einfach nur, es wieder und wieder zu tun.
