Hier bin ich mal wieder mit einem neuen Chap, noch ist es nicht gebetat, das wird später natürlich noch verbessert (vielen Dank schonmal an CatchingFire)
Los gehts:
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Unfall
Das Wochenende ging viel zu schnell vorbei. Sowohl Samstag als auch Sonntag kamen Em und Jazz vorbei und wir schauten Filme und lachten viel. Sonntagnachmittag kam sogar Edward mal für ein paar Stunden vorbei, um an unserer Choreographie zu arbeiten. Er hatte keine Probleme damit, die Schritte, die ich ihm zeigte auszuführen, allerdings fehlte ihm die Eleganz. Im Gegensatz tanzte ich Hiphop mit Fußspitzen, was ebenfalls ziemlich komisch aussah. Daran würden wir noch feilen müssen.
Wir verabredeten uns für Montagnachmittag in der Schulturnhalle, wobei ich dieses mal im Sekretariat angerufen und um Erlaubnis gefragt hatte. Ich meine, was wäre, wenn wir erwischt würden? Edward lachte nur als er das hörte.
Alice und Rose hatten mir geraten vorsichtig zu sein und ihm nicht zu vertrauen, doch ich konnte nicht verhindern, dass ich langsam begann ihn zu mögen.
Montagmorgen war schnell vorbei und in der Mittagspause setzte Edward sich zu uns. „Na Bella, bereit für später?" Lachend sagte ich: „Jeder Zeit, was denkst du denn?" Ich bemerkte, wie Rose und Alice mich misstrauisch und überrascht anstarrten.
„Was? Wir studieren nachher unseren Tanz ein!", rechtfertigte ich mich. „Ihr seid die einzigen, die so viel übern, oder? Den anderen scheint der Sportunterricht ja zu reichen!", bemerkte Alice. „Aber ich nehme Tanzen ernst, selbst wenn es nur für die Schule ist!", erklärte ich.
„Wann seid ihr denn fertig? Ich komm dich dann abholen." Ich überlegte kurz, wir begannen um kurz nach drei Uhr. „Ich weiß nicht genau, ich denke zwischen vier und fünf, aber ich kann einfach laufen, du musst mich…" „Edward unterbrach mich. „Ach quatsch nicht! Ich kann dich einfach mitnehmen. Es sei denn du hast zu viel Angst vor mir!" Ich verdrehte die Augen. Von wegen.
Ich blickte zu meiner Schwester, die mit den Schultern zuckte, also nickte ich. „Gut, aber pass auf Bella. Jedes Mädchen, das bisher mit mir allein Auto gefahren ist, hat sich in mich verliebt!", sagte Edward todernst. Ich zog nur eine Augenbraue hoch und dachte ‚Eingebildeter Schnösel'.
„Ich sage dir das nur, weil ich dich mag!" Diese Seite musste unbedingt ausgelöscht werden! „Hör zu, ich sag dir das auch nur, weil ich dich mag: Ich mag dich nicht!" Kopfschüttelnd packte ich meine Tasche und ging schon mal zu unserem Bioraum. Edward würde sowieso bald nachkommen.
Fünf Minuten später saß er tatsächlich neben mir. Ich traute meinen Ohren kaum, als er dann auch noch ein leises „Sorry" nuschelte. Konnte ich das als Fortschritt zählen? Nun ja, es war immerhin ein Anfang. Und ich verzieh ihm schließlich, da ich nicht wollte, dass unser heutiges Training ein Desaster werden würde. Und einen neuen Rache-Krieg konnte ich auch nicht gebrauchen.
In Sport übten wir eigentlich nur die Schritte des jeweils anderen. Allerdings bekamen wir gesagt, dass ein Paar morgens schon überprüft werden würden. Ich blickte zu Edward. Ich war überzeugt, dass das kein Problem für uns wäre, wenn wir heute genug übern würden. Aber wie oft wollte Coach Darlson seine Pläne denn noch ändern? Im Endeffekt würde er nun doch noch Standarttänze abprüfen. Doch solange es beim Tanzen blieb, war es mir sowieso egal.
Als es läutete blieben Edward und ich in der Halle. Der Coach war schon informiert und wies und nur an den Schlüssel nach dem trainieren wieder ins Sekretariat zu bringen. Nun ging es besser, denn wir wurden nicht durch die Stimmen oder die Musik der anderen abgelenkt.
Ich stellte bald fest, dass auch Edward das Tanzen ernst zu nehmen schien. Wenn ich mir vorstellte mit jemandem wie Mike als zu tanzen, überlief mich ein Schauder. Schnell verdrängte ich den Gedanken und konzentrierte mich auf die Hebung die wir gerade übten.
(.com/watch?v=xdHYsF9byLo )
Wir kamen gut voran, obwohl wir viel Spaß beim Tanzen hatten. Edwards Ausdruck wurde immer besser und ich denke auch meine neuen Schritte funktionierten nun besser. Um viertel vor fünf entschieden wir uns, das Training zu beenden, da wir beide der Meinung waren, dass wir den Tanz nun ganz gut drauf hatten.
Rasch gaben wir den Turnhallenschlüssel ab und gingen zum Parkplatz zu seinem – wieder – silbernen Volvo. Bei der Erinnerung an sein pinkes Auto legte sich ein Grinsen auf mein Gesicht.
Edwards Gesicht verdüsterte sich, als er das sah. „Tu das meinem Wagen nie mehr an!", drohte er. „Oder was?", lachte ich und stieg dann ein.
Im Auto sagte ich: „Weißt du, meine Tanzschule hat auch eine Hiphop-Gruppe. Die könnten dich sicher gut gebrauchen! Falls du Interesse hast." Verblüfft blickt Edward mich an. „Klar gerne. Ich wollte mich sowieso mal danach umsehen, bin nur bisher noch nicht dazu gekommen!" „Stimmt, du warst zu sehr damit beschäftigt Rachen zu planen!", lächelte ich.
Wie komisch, dass wir uns vor ein paar Tagen noch so verabscheut hatten. Edward fuhr los und sofort fiel mir ein guter Grund ein! Wollte er uns umbringen? Bei dem Tempo würde es nicht lange dauern, bis wir gegen einen Baum brettern würden!
„Nicht so schnell!", zischte ich durch aufeinander gebissene Zähne. „Das ist mein normales Tempo!", verteidigte er sich. Ich war froh als wir in einem Stück vor meinem Haus standen. „Ich glaube, morgen sollten wir feiern! Nach der Überprüfung meine ich!", sagte ich in Gedanken daran begeistert. „Allerdings lasse ich mich dann von Rose abholen!", murmelte ich hinterher. Mir war etwas schlecht von der Fahrt.
„Übermorgen. Morgen kann ich nicht!" „Warum?", entfuhr es mir verwirrt. „Ich treffe Lauren!" „Im Ernst?", fragte ich angeekelt. Ich konnte mir ja denken, was die beiden machen würden. „Glaub mir, die ist wirklich eine Schlampe!" „Eifersüchtig?", wurde ich mit einem dummen Grinsen gefragt. „Ach Quatsch! Alice, Rose und Ich hatten einfach nur ein paar Erfahrungen mit ihr! Obwohl… was das Thema angeht bist du ja nicht viel besser." „Hey!", begann Edward, doch ich war bereits ausgestiegen, schlug nun die Autotür zu und lief zum Haus.
Ich knallte die Haustür hinter mir zu und lehnte mich dagegen. Was war das grade? Wieso war ich so wütend geworden? Wahrscheinlich weil ich dachte, dass er unsere Freundschaft ernst meinen würde. Aber ich hatte ja schon festgestellt, dass er eine männliche Schlampe war.
Seufzend zog ich meine Chucks und meine Jacke aus, rief Rose, die im Wohnzimmer saß, zu, dass ich daheim war und ging nach oben in mein Zimmer.
Etwas ausgepowert lies ich mich auf mein Bett fallen. Doch eine lange Pause war mir nicht vergönnt. Mein Telefon klingelte und als ich dran ging hörte ich Alice leise Stimme. „Bella?" „Ja? Alice was ist los? Du klingst gar nicht gut!" Doch sie hatte schon aufgelegt! Und als ich zurückrief ging niemand dran.
„Rose, kannst du mich zu Alice fahren? Ihr scheint es nicht gut zu gehen und ich mache mir Sorgen!", reif ich ins Wohnzimmer und lief nach unten. „Sorry, Bella. Ich kann nicht, ich hab meine Tage bekommen und mir geht es beschissen!" „Oh… immerhin heißt das, dass du nicht schwanger bist!", versuchte ich sie aufzumuntern. Rose lachte kurz.
Schnell machte ich ihr einen Tee und sagte ihr sie sollte mich rufen, wenn sie noch etwas brauchen sollte. Dann rief ich Jasper an, der allerdings auch nicht abhob. Em war mit einem Freund unterwegs und wusste auch nichts.
Es wurde eine unruhige Nacht. Mehrmals hatte ich noch bei Alice angerufen, immer mit demselben Ergebnis, nämlich einem Tuten am anderen Ende und dann der Mailbox. Am nächsten Morgen war sie auch nicht in der Schule. Nun machte ich mir wirklich Sorgen! Im Unterricht war ich abgelenkt und mehrmals wurde ich dran genommen, ohne die Antwort zu kennen.
Was konnte nur passiert sein? Und dann hatten wir Sport! Edward, der spätestens in Bio bemerkt hatte, dass ich mit den Gedanken woanders war, sah mich an. „Komm schon, die fünf Minuten musst du dich konzentrieren!" Er hatte Recht. Wir hatten zu viel geübt, als das ich es jetzt vermasseln konnte!
Wir wärmten und auf und dann waren wir dran. Und wir waren gut! Ich weiß wovon ich rede!
(.com/watch?v=2A3kubSuWQU&feature=related – also ungefähr so, nur ohne extra
Orchester, mehr Tänzer und so proffesionelles Bühnenbild mitsamt Kulisse :D)
Im Endeffekt hatten wir entschieden, dass wir teilweise alleine tanzen würden, und unsere Bewegungen und Schritte gingen fließend ineinander üben. Mit etwas mehr Übung könnten wir damit an Wettbewerben teilnehmen!
Doch sobald wir fertig waren, flogen meine Gedanken schon wieder zu Alice. Nur mit halbem Ohr bekam ich mit, dass wir eine eins bekamen, die Tänze der anderen sah ich kaum. Edward fragte mich auch hin und wieder etwas, doch ich hörte nicht zu. Das Ende zog sich hinaus, doch als wir uns endlich umziehen durften, war ich die erste, die fertig war, und lief zum Parkplatz wo Rose, mit der ich schon alles ausgemacht hatte, auf mich wartete.
Wir stiegen ins Auto und meine Schwester fuhr mich zu Alice. Rosalie drehte sich zu mir: „Geh allein rein, sie wird wohl erstmal nur mit dir reden wollen!" Ich nickte ihr dankend zu und stieg aus. Ich klingelte und es dauerte einen Moment, bis ich Schritte hörte. Ich winkte Rose zu, dass sie fahren konnte, die dies auch tat.
Langsam wurde die Tür geöffnet und Alice stand vor mir, mit verquollenen Augen. „Bella?", flüserte sie. Ich zog sie in meine Arme. „Hey, was ist los? Alice? Hey, sag doch was!" Ich drückte sie fester an mich und sie schluchzte auf.
Rasch schloss ich die Tür und ging in das Wohnzimmer, Alice noch immer im Arm. Als wir auf dem Sofa saßen, sah ich sie abwartend an. Mit Tränen in den Augen blickte mein Gegenüber mich an. „Jasper hat eine andere!"
Ich starrte sie an. „Wie kommst du auf sowas, Alice?" „Gestern hat er gesagt, dass er keine Zeit für mich hätte und als ich mit Ang ins Kino gefahren bin, hab ich ihn mit einem anderen Mädchen gesehen! Sie war ja eh viel hübscher als ich, ich kann ihn verstehen!" Nun schluchzte Alice wieder.
Ich war geschockt. Wieso tat Jasper sowas? Ich konnte es nicht glauben, denn das passte nicht zu ihm! „Alice, du bist wunderhübsch! Vielleicht gibt es eine andere Erklärung!" „Das hab ich mir auch schon überlegt. Ich sollte mit ihm reden!" Ich war verwirrt. War es nicht meine Aufgabe ihr zu sagen, mit ihrem Freund zu reden? Und wenn sie das eingesehen hatte, warum war sie immer noch so komisch?
„Alice, was ist noch passiert?" „Nichts!" Alice stand energisch auf und ging zur Terassentür. Auch ihr Haus grenzte an den Wald, wie die meisten in Forks. „Alice, bitte! Du kannst mir Vertrauen und ich merke doch, dass da noch etwas ist!" „Du willst es also wissen?" Jetzt stand Alice draußen, während ich nickte, aufstand und langsam auf sie zuging.
„Na gut! Mum und Dad sind gestern gestorben!", rief Alice, drehte sich um und rannte in den Wald hinein. Geschockt sah ich ihr einen Moment nach, bevor ich ihr hinterher rannte.
Während ich rannte, schossen mir Fragen durch den Kopf und meine Gedanken wirbelten umher.
Was war passiert? Wann? Warum? Wie? Ich lief weiter, suchte Alice und nahm kaum noch etwas wahr.
Jedenfalls solange, bis ich stolperte und sich ein stechender Schmerz durch mein Bein zog. Ich war mit meinem Fuß an einer Wurzel hängen geblieben und stürzte mit einem Schrei zu Boden. Blut drang durch meine Jeans und der Schmerz trieb mir die Tränen in die Augen. Ich zog mein Handy aus der Hosentasche
So konnte ich nicht im Wald bleiben, das war mir klar. Doch erschrocken stellte ich fest, dass ich keinen Empfang hatte. Angst machte ich in mir breit. Warum hatte ich nicht zuerst jemanden angerufen, bevor ich Alice hinterher war? Warum? Verzweifelt versuchte ich aufzustehen, um eine Stelle zu finden, wo ich Empfang hatte.
Mit einem Schmerzensschrei durchbrach ich die Stille und ließ mich wieder zu Boden sinken. „Bella?", schallte es von weitem durch den Wald. „Hier!", rief ich sofort, so laut ich konnte. Tränen rannen langsam über meine Wangen. Langsam raubte der Schmerz mir die Sinne.
Ein Schatten erschien unter der Eiche, die ungefähr zehn Meter von mir entfernt stand.
„Jazz, du suchst weiter nach Alice, ich bleibe bei Bella!", rief die Gestalt übe die Schulter. Dann drehte sie sich wieder zu mir und kam auf mich zu. Erst als die Person nur noch zwei Meter von mir entfernt war, erkannte ich Edward. Sein Blick fiel auf mein rechtes Bein. „Verdammt!", murmelte er, dann zog er sein Handy aus der Tasche und wählte eine Nummer.
Er fing and zu sprechen, doch seine Stimmte drang nur wie durch eine dicke Wand zu mir durch. Er schob sein Handy wieder in die Tasche und kniete sich zu mir.
„Bella, ich muss dich jetzt hochheben. Hier in der Nähe ist eine Lichtung und dort kann uns der Notarzt schneller finden!" Ich nickte nur knapp. Vorsichtig beugte sich Edward zu mir runter und schob einen Arm unter meine Beine. Als er mich hochhob, holte ich zischen Luft, um nicht aufzuschreien.
„Alles in Ordnung?", fragte Edward sofort besorgt. Ich nickte abermals. Die Bewegung beim Laufen tat weh, aber ich wusste, dass es besser war, wenn wir auf der Lichtung warteten. Dor würden wir besser gefunden werden und leichter zu erreichen sein.
Nach zwei Minuten kamen wir auf der Lichtung an, wo Edward mich vorsichtig absetzte. Dann setzte er sich zu mir und zog mich gegen seine Brust.
Zu einer anderen Zeit hätte ich wohl protestiert, doch jetzt war ich froh um den Schutz und den Halt, den er mir bot. Er sprach beruhigend auf mich ein.
Der Schwindel wurde immer stärker. Nach fünf Minuten bemerkte ich eine Bewegung am Rande der Lichtung. Jasper trat zu uns, eine schluchzende Alice im Arm. Als sie hochsah und mich entdeckte, rief sie entsetzt „Bella!".
Ich konnte nur ein leises „Alice…" flüstern. Erleichterung durchströmte mich. Langsam schloss ich die Augen. Alice ging es gut! Ich hörte in der Ferne Propellergeräusche. War das ein Helikopter? Im Hintergrund nahm ich die Stimmen von Alice, Jasper und Edward wahr, doch sie drangen kaum noch zu mir durch. „Bella? Bella, du musst bei Bewusstsein bleiben! Bella!" Langsam schwand mir das Bewusstsein…
„BELLA?"
Geräuschlose Schwärze.
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So, ein etwas dramatisches Ende und ein gewaltiger Cliffhanger :D
ja, ich bin fies ;)
Und was machen Edward und Jasper bitte im Wald?
ich würde mich freuen wenn ihr mir eure Meinung sagt und...
fast 300 Favo-einträge! Leute, ich bin echt überwältigt, danke jedem einzelnem von euch! *Freudentränen wegwisch*
Ich versuche so bald wie möglich weiter zu schreiben, ich schwöre es!
und diesmal hab ich euch nicht reingelegt, nein Alice geht es wirklich schlecht!
Mit der Hoffnung, dass es euch gefällt:
LG und ein schönes neues jahr (ich weiß, etwas spät ;))
Scara
