Ahhhhh ich habe meine Review bekommen! Danke Steph :D

Also gut… ich weiß ich weiß ich komme einen Tag zu spät aber ein Wallbanger kam mir dazwischen ^^ ich hoffe ich kann euch hiermit trotzdem entschädigen?

Lasst es mich wissen :D

Viel spaß!

Bella Pov

Der Tag der Hochzeit. Mein Wochenende… mein Alptraum war dem Ende nah und ich dachte daran wie es wäre wenn ich Jake in die Arme nehmen könnte. Am liebsten würde ich ihn Ohrfeigen! Er hat dieses ganze Schlamassel angeleiert. Hat mich in diesen Machtkampf gedrängt und dennoch war ich ihm zugleich dankbar. So kam ich Edward näher… in meinem Herzen fühlte es sich richtig an… genauer gesagt im Hotelzimmer fühlte es sich besser an. Kaum gingen wir in die Welt hinaus war alles nur noch ein einziges Drama.

Sein Vater war ein Riesen Arschloch! Emmett sein Bruder, der heute heiratete, sah in mir nichts anderes als eine Stripperin der er mal in den Arsch kneifen konnte. Rose, Emmetts zukünftige Frau missachtete mich deswegen. Alice ,Jaspers Freundin, missbilligte das Edward mich mitnahm und somit Unruhe in Rose großen Tag brachte. Jasper erwies sich als verbündeten… verbündeten in sofern das ich glaubte das er mich mochte. Er kümmerte sich um mich wenn Edward es grade nicht konnte … und auch das, missbilligte Alice. Ich kann es nicht verübeln… ich hatte bei diesen Menschen nicht zu suchen. Ich war nicht wie sie.

Edwards Mutter Esme schien zwar ein Engel zu sein aber sie hielt sich sehr bedeckt.

Ich fragte mich also jede einzelne Sekunde die ich hier verbrachte was ich hier wollte und ich konnte immer nur eins antworten. Edward.

Er war der Hammer und irgendwas war zwar an ihm sehr gruselig aber ich war ihm verfallen. Meine Gedanken schweiften zu gestern Abend. Wie er roch, wie sich seine Haare anfühlten, wie sich sein Körper an mich drückte. Er wusste genau wie er mich anfassen musste… es fühlte sich so an als wenn er nie etwas anderes gemacht hätte als mich zu berühren. Ich hoffte ich kam Gestern nicht zu spießig bei ihm rüber, mich ihm zu verwehren hatte mir einiges abverlangt. Er hätte alles mit mir machen können und doch war ich zu verwirrt… ich konnte bei besten willen nicht einschätzen auf was ich mich einließ. Noch ein Grund warum ich dringend Jake brauchte.

Es klopfte an der Tür, ich holte mir den Schaum vor den Oberkörper, denn ich badete grade.

„Darf ich reinkommen?" hörte ich Edward auf der anderen Seite. Ich verschwand noch mehr im Wasser und sagte das er reinkommen könnte.

Als er durch die Tür kam grinste er locker, nahm sich seinen Rasierer und stellte sich vor den Spiegel. War das sein ernst?

„Du willst dich nicht allen ernstes rasieren oder?" brachte ich hervor und klang wie ein Idiot. Er drehte sich um und sah mich an.

„Hm… doch… willst du lieber das ich dich rasiere?" fragte er mit einem frechen grinsen. Na klar wie sollte es auch anders sein, ich wurde wieder rot. Ich hoffte das es nicht so auffiel wegen dem warmen Badewasser. Ich sah ihn an.

„Dreitagebart steht dir sehr gut" sagte ich um aus der Sache einigermaßen gut rauszukommen. Er verzog seinen Mund und sah mich an.

„Ok dann rasier ich mich nicht… aber was ist nun soll ich dich?" setzte er weiter an. Ich schmiss einen Schaumball zu ihm der natürlich nur 20 cm weit flog. Schussel. Ich sah hinter dem Ball her und hörte ihn Lachen.

„Ich bin gewachst, ich brauch nicht rasiert werden!" sah ich ihn frech an. Er kam näher und blieb kurz vor meinem Gesicht stehen.

„Wer sprach denn davon?" flüsterte er und sah mich an. Ich grinste dreckig und schielte aus der nähe auf seinen Mund bevor er mich ganz kurz nur küsste. Danach sah er mich an. Er war mein Untergang.

Er nahm eine Hand von mir aus dem Wasser und sah sie an.

„Du solltest lieber aus dem Wasser kommen, auch wenn dein Kleid noch so schön ist. Schrumpelig wirst du ihm nicht gerecht." scherzte er und küsste die Hand ebenfalls ganz kurz bevor er ging.

Ich blieb noch einen Moment in der Wanne und genoss das Gefühl welches er grade in mir auslöste. Wenn Jake das hörte hatte ich ein Problem, er beschützte mich nur und ich wusste er hatte mit allem recht. So etwas durfte es nicht geben wenn ich weiter wollte… weg von meinem bisherigen Leben.

Ich schlüpfte von der Wanne in ein warmes weiches Handtuch und trocknete mich ab.

Als ich fertig war kam ich aus dem Bad und er stand in seinem Anzug vor dem Spiegel und zeuselte seine Haare zurecht. Er hatte eine schlanke Linie und war komplett Schwarz mit weißem Hemd und einer Schwarzen dünnen Krawatte.

„Fertig?" sagte er als er mich sah. Ich nickte und er drehte sich zu mir.

Er kam auf mich zu und fasste nach meiner Hand und lies mich einmal drehen.

„Sexy" feixte er und drückte mich an sich um ein paar Schritte mit mir zu tanzen.

Seine Hand wanderte dabei über meinen Rücken.

„Wow… ich hätte nicht gedacht das du Tanzen kannst!" stellte ich begeistert fest.

Er zog amüsiert die Augenbrauen hoch.

„Lass das bloß nicht meine Mum hören." ich biss mir auf die Unterlippe.

„Zu deiner Mum scheinst du ein so gutes Verhältnis zu haben und zu deinem Dad so gar nicht…" stellte ich mehr für mich fest. Er nahm mich bei einer Hand und führte mich zur Tür.

„Ja genau so sieht es aus!" sagte er als wir das Zimmer verließen.

Die Trauung war Wunderschön, so wie man sich eine Hochzeit vorstellte in der Geld keine Rolle spielte. Die Kirche war Pompös geschmückt mit Blumen. Oben wurde ein Streichorchester aufgestellt und fiedelte untypisch für eine Kirche Lieder die die beiden mochten und die sie allen Anschein nach verbanden. Ich war so überwältigt das ich mir auf mein Dekollete fasste um nach Luft zu schnappen. Edward blickte zu mir.

„Für Frauen ein Traum oder?" fragte er und strich vorsichtig kaum sichtbar über meinen Arm. Jasper stand an meiner anderen Seite und daneben war Alice.

Ich nickte ihm zu. Ich hoffte nur inständig das ich ein Taschentuch dabei hatte.

Während der Zeremonie musste ich immer wieder schlucken doch als die beiden sich ihr selbstgeschriebenes Eheversprechen sagten war es vorbei. Ich konnte schon gar nicht mehr hinschauen und verschwommen schaute ich einfach auf meine Hände als sich mir ein Taschentuch in den Schoß legte. Peinlich berührt schaute ich zu Edward der mich einfach nur voller wärme ansah.

Als die Trauung vorbei war löste sich die Menge in der Kirche auf und ich saß immer noch wie angewurzelt in der Reihe. Als Edward mir seine Hand gab um mir hoch zu helfen fasste ich mit der anderen Hand an meinen Bauch und atmete tief „Heilige Scheiße, so was schönes hab ich noch nie gesehen!" sagte ich begeistert und das klang lauter als ich es beabsichtigt hatte. Edwards Mutter ging grade an mir vorbei und schenkte mir ein lächeln während sein Vater mit nur einer Geste ein Schauer über meinen Rücken jagte. Ich hielt mir die Hand vor dem Mund und sah Edward an. Ihn störte es nicht und er hielt mir seinen Arm hin damit ich mich einharken konnte.

Hinter mir hörte ich eine Glasklare Stimme „Ich glaube nicht das sie das gesagt hat!" das musste Alice gewesen sein.

Edwards griff wurde fest und dann lies er mich los sobald wie wir die Kirche verließen. Ich sah ihn an doch er strahlte jemanden an der auf uns zu kam.

„Edward! Herzlichen Glückwunsch zur neuen Schwägerin! Die erste im Bunde ist nun bei euch in der Familie aufgenommen" sagte er und nahm Edwards Hand, mit der anderen klopfte er ihm auf die Schulter.

„Danke James!" sagte er nur knapp und hinter James trat Heidi vor und nahm Edward in den Arm. Diese Szene war zu Familiär für mich und ich zog mich zurück. An der Seite der Kirche standen ein paar Autos und ich gesellte mich zu ihnen um mich an einem anzulehnen. So konnte ich alles aus der Ferne beobachten. Nach ein paar Minuten kam Jasper zu mir.

„Bella, du fährst bei uns mit. Edward muss bei James mitfahren" sagte er und holte mich zu einem anderen Auto. Ich sah zurück zu Edward und sah nur noch das er in den Wagen mit Heidi einstieg. Ich setzte mich und zog das Kleid zurecht. Alice saß mir direkt gegenüber und schaute aus dem Fenster. Sie würdigte mich keines Blickes. Ich sah zu Jasper. „Bella, du tust dir einen Gefallen wenn du das Spiel erstmal so mitspielst wie wir es vorgeben." sagte er schließlich. Alice Kopf schnellte in seine Richtung. „Jaz! Sie täte sich einen gefallen wenn sie gar nicht hier wäre!" platzte es plötzlich aus ihr raus. „Wer sagt das?… Du?" patzte ich zu ihr. Sie sah mich an. Das erste mal. Ihr Blick war abschätzend doch sie war ruhig und entgegnete nichts.

Jasper schmunzelte über die Situation und schaute aus dem Fenster. Kurze Zeit später kamen wir an dem Hotel wieder an. Im Garten war alles aufgebaut und so gingen wir alle zur Feier in den großen Garten.

Die Dame mit dem Sekt hielt ich sofort an und nahm mir ein Glas vom Tablett. Ich brauchte etwas das mich beruhigte. Zügig kippte ich das Glas runter und stellte es ab. Jasper sah mich an. „Alles gut?" ich nickte und wischte mir etwas aus dem Mundwinkel.

„Hör zu, wenn dir das zuviel wird, bringe ich dich aufs Zimmer." sagte er beunruhigt. Ich schüttelte mit dem Kopf. „Nein nicht nötig! Du weißt doch was ich bin! Ich hab schon schlimmeres erlebt als einen Vater Sohn im Universums Machtkampf!" sagte ich belustigt. Klar das hatte ich auch aber ich war zwar immer mitten im Beschuss aber nie der Grund dafür. Wir setzten uns an einen runden Tisch mein Blick suchte das ganze Zelt ab nach Edward.

„Ich werde eben gucken wo er ist" sagte Jasper und lies mich mit Schneewittchen hier allein. Eine Bedienung reichte mir noch ein Glas Sekt und ich nahm es freudig entgegen.

Ich weiß nicht wie ich den Tag rum brachte aber irgendwie gelang es mir nicht viel von der Feier mit zu bekommen. Ein paar alte Säcke setzten sich zu mir und wollten Smalltalk halten. Jasper hielt sie mir so ziemlich alle schnell wieder vom Leib. Doch von Edward war nur aus der Ferne was zu sehen. Ich fragte mich ob alles in Ordnung war. Er hätte mir doch sagen können wie das hier ablief. Dann wäre ich wenigstens drauf eingestellt gewesen.

Er sah kaum zu mir herüber und ich langweilte mich in Grund und Boden. Alice war mittlerweile mit Freundinnen weg was trinken an der Theke. Jasper war auf dem Stuhl auch ein paar Zentimeter tiefer gerutscht er sah auf die Tanzfläche und hatte die Hände in der Tasche.

„Wie kommt das das du in ruhe gelassen wirst?" fragte ich ihn gerade heraus und er sah mich lange an. Er wusste nicht recht ob er mir antworten sollte. Er setzte sich grade und zog den Stuhl wieder zum Tisch wo ich saß. „Er traut mir nicht viel zu" sagte er kurz und knapp und zuckte mit den Schultern. Ich war fassungslos.

„Also ihr seit echt nicht zu beneiden! Nicht nur das ihr einen Vater habt der völlig die Kontrolle über seine Kinder haben zu müssen scheint… nein er unterschätzt seine Kinder auch noch ganz schön… ist das nicht eigentlich Dumm von ihm?" fragte ich und trank noch einen Schluck. Jasper lächelte leicht.

„Weißt du mir ist es egal… wenn ich sehe wie Edward daran kaputt geht das sein Vater so hohe Erwartungen an ihn hat kann ich gut damit Leben das er über mich denkt ich könnte nichts" sagte er und spielte an dem Blumenarangement. „So kann ich wenigstens machen was ich will. Siehst du ich musste den ganzen Abend kein Arschkriechen veranstalten wie Emmett und Edward" sagte er und zog belustigt eine Augenbraue hoch.

„Also bist du der Glückspilz unter euch?" stellte ich fest und nahm mir von der Bedienung ein neues Glas Sekt. Es war so einfach mit Jasper klar zu kommen. Er schien mir mehr wie ich was daran lag das er so sein durfte wie er nun mal war.

Nach weiteren 3 Gläsern Sekt waren wir nur noch am Lachen und erzählten uns Geschichten vom Studium. Er lebte ziemlich Wild und das überraschte mich nicht wenn ich daran dachte wie Edward war wenn sein Vater weit weg von ihm war. Er erzählte das er in einer Band war und auf dem Campus öfters spielte. Ich erinnerte mich sogar das ich mal da war. Wir Lachten grade herzlich darüber als ich ihm erzählte wie ich Edward kennenlernte als sich jemand hinter mir setzte.

„Hey, Bella es tut mir Leid" hörte ich Edward sagen und Jaspers Gesicht war zwar noch freundlich aber sein lachen lies nach als Edwards Hand meine Haare aus dem Gesicht holte hinter mir um mir ins Ohr zu flüstern. „Wir treffen uns in 2 Minuten auf der Terrasse hinter dem Zelt. Geh schon mal vor ich muss kurz mit Jasper sprechen" sagte er und strich mir das Haar hinter mein Ohr ich nickte und grinste Jasper noch einmal zu, der nickte.

Ich stand auf und ging. Als ich auf der Terrasse ankam stand dort eine Flasche Champagner und zwei Gläser dazu eine Schale Erdbeeren auf der Mauer. Hier konnte man uns schlecht sehen. Mann musste uns wirklich suchen und ich grinste.

„Isabella Swan… ein wirklich schöner Name" hörte ich jemanden sagen und drehte mich um. Im Türrahmen stand Edwards Vater.

„Oh Psycho Dad Hi!" sagte ich locker, was sicherlich daran lag das ich schon etwas getrunken hatte. Er machte einen Schritt auf mich zu.

„Edward hat einen vorzüglichen Geschmack, das muss ich ihm lassen. Nicht nur du siehst bezaubernd aus, auch das Kleid ist wunderschön… als wäre es nur für dich gemacht!" schnurrte er.

„Hören sie, ich weiß nicht was sie von mir wollen. Bitte gehen sie!" sagte ich und war sichtlich genervt.

„Oh das ist lustig… das gleiche wollte ich auch sagen!" säuselte er wieder. Ich sah ihn an und etwas bedrohliches lag in seinem Blick. Seine Hand fuhr langsam über meinen Arm.

„Lass die Finger von ihr Carlisle!" sagte Edward sauer der dazu kam „Das ist doch wohl ein schlechter scherz!" fluchte er. Carlisle sah mich immer noch an. „Wirklich außerordentlich guter Geschmack!" sagte er „Aber das offensichtlich Schöne wollen auch viele haben richtig Bella?" sagte er und ging.

„Carlisle!" Edwards Ton war kaum zu beschreiben. Es war auf jeden fall ein drohen und ich zuckte zusammen. Carlisle ging und wünschte seinem Sohn viel spaß.

Edward stellte sich vor mich und streichelte meine Arme „Alles gut, Bella?" ich lachte.

„Ja klar Edward!… meinst du ich bin das nicht gewohnt? Ich schlag mich ständig mit Männern rum die ihre Grenzen nicht kennen!" sein Kiefer spannte sich bei diesen Worten an und er kniff die Augen zusammen. „Es tut mir Leid" sagte er doch ich lächelte.

„So schnell schüchtert man mich nicht ein" er strich über meine Wange und küsste meine Stirn.

„Sag mir lieber warum ich den ganzen Abend nichts von dir gesehen habe" sagte ich und nahm mir eine Erdbeere.

„James van Duncen und seine Heidi waren der Grund. Ich musste das Spielchen erstmal so mit spielen. Es tut mir Leid ich kann da erstmal nichts anderes machen!" sagte er entschuldigend.

„Weißt du was wir machen könnten?" erhob er nach einer kurzen Pause wieder das Wort. Ich sah ihn fragend an und er küsste mich wieder. Seine Lippen berührte meine und es kribbelte. Jeder Kuss von ihm steigerte mein verlangen… mein verlangen nach ihm!

„Keiner kann mir verbieten dich zu Küssen! Ich mein was wollen sie dagegen machen?" flüsterte er auf meine Lippen und drückte sie leicht geöffnet gegen mich. Er seufzte unter dem Kuss und sah mich wieder an.

„Das wollte ich die ganze Zeit!" flüsterte er wieder und ich konnte nur ein grinsen auflegen welches ihn gegen meine Nasenspitze leicht stießen lies.

„Komm wir nehmen den Champagner und gehen aufs Zimmer" sagte er und küsste meine Wange während seine Hand über meinen Hintern fuhr. „Du hast wirklich einen sehr sehr süßen Hintern" flüsterte er in mein Ohr als er dicht neben mir mit mir zum Zimmer ging…

Edward Pov

Wir waren gerade auf dem Weg nach Hause. Alle saßen wir in der ersten Klasse und waren ruhig.

Das war er also der Abschied von meinem Bruder. Als wir uns morgens in die Arme nahmen spürte ich das dieses Band nicht mehr so stark war zwischen mir und ihm wie sonst die Jahre zuvor. Dagegen war ich von Jasper mehr als beeindruckt. Er kümmerte sich um Bella und das ganz allein meinetwegen. Er bot Carlisle auf seiner eigenen Art die Stirn und das war sie. Carlisle versaute mir so ziemlich mein ganze Wochenende mit Bella und Jasper hielt zu mir und kümmerte sich um sie, hielt sie bei Laune. Damit signalisierte er Carlisle ein klares Du kannst mich mal! Und dafür hat er verfickt noch mal meinen Respekt verdient. Wenn ich ehrlich war liebte ich Jasper… klar er war mein Bruder doch er war in den Augen meines Vaters nicht in der Lage auch nur eines seiner Firmen zu Leiten. Wir wurden alle in dem glauben erzogen Emmett und ich waren wie Carlisle und Jasper wäre ganz wie meine Mutter. Und so glaubte wir es auch. Das zog sich durch unser ganzes Leben. Meine Mutter war für jeden einzelnen Sohn voller Liebe und voller Wärme, doch es stimmte schon. Jasper und sie hatten ein enges Band. Ich liebte meine Mutter. Oh Gott und wie ich sie liebe. Oft fragte ich mich ob sie und Carlisle sich wirklich liebten. Ich sah zu ihr. Sie war so voller Anmutiger Schönheit. Sie war die Inkarnation von Schönheit und Reinheit. Sie lächelte mich an und sah zu Bella rüber. Sie schlief und hatte den Kopf ins Polster gerollt so wie den Rest ihres Körpers auch. Sie grinste und signalisierte mir damit alles was mich gut fühlen lies.

Ich trank einen Schluck von meinem Ginger Ale und schaute aus dem Fenster. Emmett würde mir fehlen. Er war mein Buddie. Wir machten so vieles zusammen. Alles hatte sich geändert und ich hatte nicht damit gerechnet das diese Veränderung sich so schnell einschlich. Warum musste der Jüngste gleichzeitig mit dem ältesten Erwachsen werden? Was hatte das auf sich? Das war wahrscheinlich der lauf der dinge. Emmett hatte alle Zeit der Welt Erwachsen zu werden, Jaz die hälfte und ich genau das noch mal weniger. Denn diese Veränderung ,sie betraf nur Emmett, doch änderte unser aller Leben mit einem einzigen Tag.

Wenn wir zuhause ankamen war er nicht mehr da. Das Leben wie ich es vorher kannte gab es nicht mehr. Ich stand nun alleine im Kampf gegen meinen Vater. Denn Jasper verstand es gut sich rauszuziehen. Er hatte kein Stress. Er kämpfte nicht meinen Kampf. Oder Emmetts… er hatte einfach keinen Kampf.

Schräg hinter mir saßen Alice und Jasper. Sie zischte ihm die ganze Zeit etwas entgegen. Sie war ziemlich ruhig das ganze Wochenende und ich fragte mich ob ich ihr das Wochenende versaut hatte indem sich Jasper soviel um Bella sorgte. Ich lehnte mich weiter in meinem Sessel um zu hören worum es ging.

„Das hast du jetzt einmal gemacht, Jaz… das machst du nicht mehr. Reiz deinen Vater nicht noch mehr. Reicht schon wenn Edward das tut. Was denkt er sich nur dabei so ein Mädchen mit zu bringen?" Flüsterte sie zischend. Ich schloss meine Augen denn der Kloß in meinem Hals wurde größer.

„Alice, er ist mein Bruder… was hätte ich denn tun sollen… wenn er sie mag ist das alles was ich wissen muss… ich mein ist ja nicht grade so als wenn er die Wahl hätte, also… soll er nicht Glücklich sein solange wie es eben geht?."

Ich schloss meine Augen denn der Kloß in meinem Hals wurde größer.

„Damit tut er sich keinen gefallen…" hörte ich Alice darauf antworten. Leise. Da legten sie wert drauf. Denn hören sollte ich das auf keinen fall.

„ich meine verlieben gut und schön aber er muss doch wissen das wahre Gefühle nicht sind… und komm schon… ne Stripperin?… hätte man ihm das vor einem Monat gesagt… Tze" sagte sie ungläubig.

„Was Alice? Was willst du?" wurde er Sauer. Nahm er grade Stellung für mich?

„Sie ist genau so ein Mensch wie du und ich er darf sich also verlieben… schön das er es kann… ich dachte schon er wäre aus Eis… ich dachte schon er wäre wirklich wie Carlisle" sagte Jasper und meine Kehle brannte, er nahm Stellung. Sah er mich wirklich so?

Ich grinste gehässig in mich hinein. Natürlich! Natürlich sah er mich so! Ich sah ihn ja auch als den an der wie Mum war. Der kein Geschäftssinn hatte, der nicht so war wie wir. Es wurde uns so schließlich vorgelebt.

„Jasper… wenn er sich verliebt hat… meinst du das macht die Situation einfacher?… was ist mit Heidi? Was ist mit den Plänen die Carlisle für ihn hat?" fragte se besorgt.

„Hmm.. Nun ja… ich gönne Edward das er Glücklich ist… wenn dieser Weg ihm wirklich vorherbestimmt ist… Alice, dann ist das ein Weg indem er keine Liebe erfährt. Ein Weg der nicht nach Gefühlen fragt… soll er in 50 Jahren auf sein Leben zurück blicken und sich fragen was Liebe ist? Weißt du mit Geld kann man sich auch nicht immer Wärmen." sagte er lieb zu ihr.

Ich hörte wie er sie Zärtlich küsste. Wir alle liebten Alice. Ich liebte Alice, doch das was sie sagte verletzte mich. Auch wenn es unweigerlich der Tatsache entsprach.

Und Jasper? Ich wusste selber nicht das ich mich verlieben konnte. Fühlte es sich so an wenn man verliebt war? Bei den ganzen Schlampen die ich sonst hatte gab es keinerlei Chance jemals eine auch nur ansatzweise gut zu finden. Ok. Vom Körper her gab es sogar Göttinnen für mich. Doch da hörte es dann auch schon auf. Bella hingegen war so süß und schlagfertig. Ich liebte es mich einfach nur mit ihr zu Unterhalten. Einfach Reden. Nicht das ich niemals daran dachte mit ihr richtig Dreckig zu sein. Jede Sekunde war mein Körper bereit für sie. Aber dennoch, mit keiner zuvor konnte ich so reden wie mit ihr. Sie schaffte es das ich mich gut fühlte. Immer. Wenn ich mein ganzes verficktes Leben damit verbringen sollte mich nach dieser Frau zu verzehren dann sollte es so sein und ich war bereit dafür. Ob sie mich wollte oder nicht, sie würde zu mir gehören egal ob ich jemals zu ihr gehören werde.

Ich sah zu Bella und hätte sie gern genauso geküsst wie Jasper Sekunden vorher seine Alice küsste.

Durch meinem Blick wurde sie Wach. Keiner schlief im Flugzeug wirklich tief und fest. Sie runzelte die Nase und lächelte mich an.

Ich wusste ich steckte in Schwierigkeiten. Sie war Stripperin. Ich sollte eine Weltfirma zu noch höherem Erfolg führen indem ich jemand anderen dafür Heiraten sollte.

Sie nahm meine Hand und kuschelte sich an sie. Und in dem Moment schenkte ich ihr mein Herz, ich legte es ihr zu Füßen, legte es ihr in die Hände. Sie konnte damit machen was sie wollte. Gab es nur diesen Weg den Carlisle vorgab brauchte ich es nicht weiter, Gab es noch einen anderen Weg, würde es eh keine andere bekommen als sie. Niemals.

Oh ja, ich hatte wirklich Schwierigkeiten denn ich war verliebt in sie.

Ich war verliebt in die Stripperin.