Harry Potter und die graue Seite:
Kapitel 11: Ituko
Gerade so konnte er den grünen Fluch ausweichen. Er schoß zwei Stoßflüche auf seinen Gegenüber. Dann zog er seinen Zauberstab in einer eleganten Drehung nach links oben und wirkte einen Schutzstrahl.
Ein Schutzstrahl war eine Art Schutzschild, nur dass er eine kleinere Fläche hatte und weniger Energie verbrauchte. Dadurch konnte diese Art Schild länger, und stärker gehalten werden. Das Problem war nur bei diesen Zauber, dass man den Schutzstrahl immer in den Fluch halten musste; es kostet viel Geschicklichkeit und Schnelligkeit den Zauberstab immer so zu halten, dass der Schutzstrahl die Flüche traf.
Doch das war für Remus Lupin kein Problem. Ein Werwolf war nun mal etwas schneller und hatte eine bessere Kontrolle über seinen Körper als ein normaler Mensch. Er schoss weiterhin komplexe, hochgefährliche Stoßflüche auf die vielen Todesser die hier waren ab.
Er und einige Mitglieder des Phönixordens waren hier her gekommen, um den geplanten Angriff zu vereiteln. Woher Albus die Information hatte, wusste Remus nicht. Doch eines war klar... Ohne die EMS wäre der Orden schon längst geschlagen gewesen. Remus war eingekreist gewesen, wie viele andere seiner Kollegen. Doch er konnte sich, im Gegensatz zu vielen gut halten. 12 Todesser waren direkt um ihm gewesen.
Durch den Schutzstrahl, schaffte er es lange die Flüche abzuhalten. Das war einer dieser Momente, in denen er für sein Werwolf Dasein dankbar war. Er wusste, dass er nicht ewig diesen Schutzstrahl halten konnte; auch konnte er nicht sehr oft zurückschlagen. Doch dann war plötzlich die EMS gekommen.
Viele seiner Kollegen waren schon tot, doch sofort, als die EMS sah, dass er noch lebte und kämpfte halfen ihm einige Spanier. Er schaffte es, von der Front einige Sekunden weg zu kommen und auszuruhen.
Er sah sich um, traurig blickte er auf die Leichen der vielen Gefallenen. Doch einige hielten sich noch, dann sah er ihn, den Mann, den er gesucht hatte. Den Mann, der ihm Hoffnung gab. Albus Dumbledore schoss mächtige, uralte Flüche gegen seine Gegner, die fielen, ohne zu ihm durchzukommen. Verschiedene Gegenstände flogen wie von selbst in die Flüche der anderen.
Dann hatte Remus Lupin sich wieder in das Chaos der Schlacht gestürzt. Die anderen sollten nicht umsonst gestorben sein...
Es war früher Morgen, als David erwachte. Nach einer Dusche lief er direkt in den Speisesaal, um zu frühstücken. Das Training mit Karaso begann um neun Uhr. Jetzt war es Sieben. Er hatte also noch ein wenig Zeit.
David setze sich und wurde sofort in die Diskussion mit einbezogen, welches wohl die besten Athrimantischen Methoden sind, um Flüche auf Gegenständen zu erkennen und zu brechen.
Er blickte in gespannten Gesichter, als er sagte: „Also ich denke das pentagrammische System nach Hippasos ist für normale Flüche das sinnvollste. Es verbraucht wenig Energie, und kann für ein breites Gebiet aller möglichen Flüche benutzt werden. Wenn man den Fluch oder den Ursprung kennt, sind die speziellen Fluchbrechsysteme natürlich besser. In Ägypten zum Beispiel würde ich dieses System nie benutzen. Da würde ich wohl eher das System von Neoktar benutzen."
Die meisten hatten ihn aufmerksam zugehört. „Hah... ich sagte bereits, dass das Hippasosische System das beste ist, wollt ihr mir endlich glauben?", meinte ein Amerikaner: „Die magische Zahl ist mit diesem System einfach verbunden. Selbst die Systeme der Afrikaner sind nicht unbedingt besser."
Neugierig fragte David: „in dem Hippaso'schen System ist die magische Zahl integriert?"
Jetzt lachten alle auf: „Aber sicher, was meinst du wohl, warum das System so gut ist?" In diesem Moment sprach eine helle Stimme: „Er kannte diese Zahl vor gestern noch nicht." Sarah war aufgetaucht und lächelte ihn an.
Karaso blickte ungläubig: „Was? Du kanntest die Zahl nicht? Ohne die Zahl, ohne Angleichung der Zauberfrequenz? ... Ich glaube ich habe dein Potenzial unterschätzt..."
Der alte Mann aus der Bibliothek gestern meinte nur: „Stimmt... scheinbar hast du wirklich die Fähigkeit, ein ganz großer zu werden."
„Albus, wie sieht es aus?" Der Angesprochene sah ihn kurz an und meinte erschöpft und niedergeschlagen: „Ich habe mich eben mit den Generälen der EMS unterhalten. Es gab viele Verluste... Die EMS hat 139 Tote auf ihrer Seite. Wir haben 92 Tote. 213 Todesser wurden gefangen genommen und 310 getötet. Wir haben ebenfalls noch etliche Verletzte, und du siehst auch so aus, als könntest du einen Heiler vertragen."
Remus meinte nur: „Nicht so schlimm wie es aussieht... Was ist mit den Toten? Wer sind sie?"
Albus antwortete traurig: „ich weiß es nicht... wir müssen noch warten."
„David, du gehst zu Ituko", Karaso teilte gerade ein wer mit wem kämpfen sollte, um zu üben.
David drehte sich zu dem farbigen, er kannte ihn nicht. Gestern war er nicht beim Training gewesen, Ituko nahm nicht oft teil, er wollte nur in Form bleiben. David wusste, dass er in Afrika ein erfolgreicher Geschäftsmann war, der verschiedene Firmen hatte.
Ituko sah ihn an, bewegte sich nicht. Auf einmal knallte es, Karaso hatte das Startsignal gegeben. Mit einer eleganten Bewegung hatte Ituko seinen Stab aus dem Holster am Gürtel gezogen, und während er ihn noch nach oben zog, verließen dutzende Flüche seinen Stab.
David hatte sofort einige Steine beschworen und ließ sie in die Flüche schweben. Gestern hatte er fast ausschließlich Schutzschilde benutzt. Sein letzter Gegner hatte ihn gestern gesagt, dass diese viel Energie verbrauchten und er ausprobieren sollte, Gegenstände in die Flüche zu schleudern. Dies brauchte zwar mehr Aufmerksamkeit und Konzentration, aber weniger magische Energie.
Wenn ihm diese Möglichkeit nicht gefallen würde, sollte er versuchen, seinen Gegner mit sehr vielen leichten Flüchen einzudecken und ab und zu einen mächtigen Fluch in die Salve zu schicken. Dies waren die beliebtesten Arten zu kämpfen.
Die letzte war die aggressivste, man ließ den Gegner gar nicht dazu kommen, anzugreifen; deswegen brauchte man nicht viele Flüche abzulenken.
David merkte nun eindeutig, dass Ituko diese Art benutze, um zu kämpfen, denn er hatte starke Probleme die vielen Flüche abzulenken. Seine letzte Möglichkeit war ein starker Schild. Er murmelte: „Aegis"
Dadurch, dass er gesprochen hatte, war die Wirkung noch ein wenig stärker. Die Flüche gingen in das Schild ein, wenn weiterhin solche schwächeren Flüche kamen, könnte das Schild noch einige Sekunden halten.
David zog den Zauberstab nach oben und zeichnete eine Schutzrune. Gerade als sie fertig war, und er sie aktiviert hatte, kam ein solch mächtiger Fluch auf ihn, dass der Schild zusammenbrach. Die Schutzrune jedoch, die hinter dem Aegis-Schild war, hielt stand.
Weitere Flüche kamen auf die Rune, sie absorbierte einfach die Magischen Energien. David schoss nun seinerseits dutzende Flüche auf seinen Gegner. Der drehte sich einmal elegant und stand 20 Meter von seinem ursprünglichen Aufenthaltsort entfernt.
David schwang seinen Zauberstab, und die Rune bewegte sich zwischen David und seinen Gegner. Keine Sekunde zu früh, denn sofort kamen wieder Flüche auf ihn.
Kurz darauf murmelte David:„appaere ignis"Eine große, mächtige Feuersäule schoss auf Ituko zu. Direkt dahinter sendete er drei starke Stoßflüche.
Dieser wedelte mit seinen Zauberstab und die Säule brach in sich zusammen. Erschrocken sah er die Flüche, die nun auf ihn zukamen, und schaffte es zwei abzulenken, doch der dritte traf ihn in die Brust und schleuderte ihn weg.
David grinste überheblich und merkte so nicht, dass Ituko noch in seinem Flug ebenfalls einen Stoßfluch auf ihn abschoß.
Dieser traf David und er wurde weggeschleudert. Er versuchte auf die Beine zu kommen, doch er konnte sich nicht rühren. Verschiedene Fesselflüche hatten ihn getroffen.
Ituko kam nun auf ihn zu, den Zauberstab von David in der linken Hand. Diesen bewegte er kurz und David war frei.
David kam auf die Beine. Ituko sah ihn an. Man sah kaum Erschöpfung auf seinem Gesicht: „Nicht schlecht... wirklich nicht schlecht... für dein Alter... für deine Herkunft... Mach weiter so, und du wirst wirklich gut. Vielleicht solltest du jedoch die Haltung deines Zauberstabs in der Hand dem magischen Winkel ein wenig angleichen."
David sah ihn nur fragend an. Ituko kam näher: „du weiß noch nicht viel über die magische Zahl, nicht wahr? Traurig, dass das kaum noch gelehrt wird. Ich zeige es dir."
Ituko zeigte ihm, wie er den Zauberstab am besten halten sollte: „Wenn dein Zauberstab im magischen Winkel zu den Arterien in der Hand stehen, kann die Magie besser fließen. Du musst den Zauberstab in einem Winkel von 137,5° halten. Guck mal zu."
Er nahm seinen Zauberstab und beschwor zwei Steinplatten, die er schweben lies. Dann nahm er den Zauberstab gerade in die Hand, so wie es David immer tat. Er schoss einen Fluch ab. Von der Platte wurde ein wenig weggesprengt. Dann nahm er den Zauberstab in einer, wie David meinte, schon fast verkrampften Art an die Arterien an das Handgelenk und schoss den selben Fluch auf die zweite Steinplatte ab.
Diesmal war die Steinplatte in große Stücke zerteilt. Ituko lächelte: „Ich habe den selben Fluch mit der selben Kraft benutzt. Das Ergebnis ist wohl eindeutig, nicht wahr? Versuch du es mal."
Er beschwor noch einmal Steinplatten. David nahm seinen Stab und versuchte den Winkel zu finden, der gebraucht wurde. In der Tat fühlte er, wie die Magie besser floss. Wie der Fluch schneller und stärker wurde.
„Nicht bei jedem Mensch ist es die genau magische Zahl. Es gibt immer Abweichungen. Du musst selbst herausfinden, in welchem Winkel die Magie bei dir am besten fließt. Es ist hartes Training dies zu tun, aber versuch es, denn es lohnt sich... Als Anhaltspunkt ist der magische Winkel natürlich nicht schlecht. Feine Korrekturen kannst du auch noch vornehmen, wenn du den Winkel verinnerlicht hast. Komm mit."
Ituko ging schnellen Schrittes durch den Raum: „Karaso, ich zeig dem Jungen gerade etwas". Karaso blickte kurz zu ihnen, ohne die Flüche zu unterbrechen, die er auf seinen Gegner abschoss: „In Ordnung", zischte er.
Ituko brachte David in das Forschungszentrum. Hier sahen sie einige Zauberer, die anderen etwas sagten, oder versuchten verschiedene Sachen zu üben. Ituko zauberte lässig einen Erfrischungszauber auf ihn und David.
David merkte, dass hier niemand wirklich etwas sagte, wenn er zauberte. Er selbst benutze auch ziemlich oft stille Magie, aber er konnte nicht ununterbrochen zaubern, ohne dass es ihn anstrengte. Scheinbar konnte das sonst hier jeder...
Ituko brauchte ihn zu einem weiteren dunkelfarbenen Mann, der an einem Schreibtisch in einem quadratischen Raum sass, und ein Buch las: „Takon, hast du einen Moment?" Der Angesprochene blickte auf und sein Gesicht erhellte sich: „für dich immer, Ituko."
„Der junge Mann hier braucht einen Staski." Takon sah kurz zu David: „Na dann schauen wir mal."
Er zog seinen Zauberstab und murmelte etwas. David erschrak ein wenig, als sich das Bücherregal, dass über die ganze Wand verteilt war, sich auf einmal teilte.
Wie eine Tür ging nun das Bücherregal auf. Die eine Hälfte ging auf die im rechten Winkel zueinander stehend Wand hin. Die andere Hälfte nahm die andere Wand in Anspruch.
Die Bücherregale lagen nun praktisch auf der Wand drauf.
Nun bemerkte David, dass hinter dem Bücherregal ein Hohlraum gewesen war. Zu sehen war jetzt ein weiteres Bücherregal, welches komplett voll war. Takon murmelte noch mal das Wort, und die Wand teilte sich noch mal. Wieder legte sich das Bücherregal auf die Wand – bzw nun auf das vorherige Bücherregal.
Zum Vorschein kam diesmal ein Regal voller Kessel. Nach zwei weiteren „Kessel-Wänden" kam ein Regal zum Vorschein, auf dem viele magischen Artefakte, deren Sinn David nicht kannte, zu sehen waren. Einzelne kannte er. Zum Beispiel waren dort arithmatische Messgeräte. Auch sah David Messgeräte, die dazu waren, die Stärke eines Zaubers zu bestimmen. Er sah Denkarien und andere Dinge.
Takon nahm seinen Zauberstab und zeigte auf auf die linke obere Hälfte. Auf einmal schwebte ein Artefakt an, dessen Sinn David nicht bekannt war.
Es war eine Art Armreif. Takon winkte ihn zu sich her: „Das hier ist ein Staski. Es ist dafür da, einem Zauberer den perfekten Haltewinkel zu geben. Streck mal deinen Arm aus."
David tat das. Takan nahm den Armreif und tippte mit seinen Zauberstab drauf. Der Armreif vergrößerte sich. Dann lies er den Armreif vor Davids Arm schweben und murmelte: „magicus"
Das Staski ging an Davids Arm und befestigte sich dort. David sah skeptisch zu Takan. „Nimm deinen Zauberstab und versuche einen Lumos durchzuführen."
David nahm seinen Zauberstab in die Hand. Das Staski verbesserte automatisch die Haltung des Stabs. Es war schon etwas seltsam... Wie, als wenn etwas seinen Willen angriff, und ihn zwang den Zauberstab anders zu nehmen. Das Staski sorgte dafür, dass sein Zauberstab weiter hinten in der Hand lag, sodass das eine Ende an den Arterien am Handgelenk lag. Dann sorgte es dafür, dass er seinen Handgelenk hob, sodass der Winkel vom Zauberstabende und den Arterien größer wurde.
David meinte: „Mein Gott, wie soll man so zaubern können? Ungemütlicher geht es nicht, oder?"
Ituko grinste: „probier es mal den Lumos, bitte"
David murmelte den Zauber. Auf einmal kam ein solch gellend helles Licht aus seinem Zauberstab, dass er die Augen schloss.
Takan lachte: „Tja... kaum fließt die Magie ist der Zauber komplett anders, nicht wahr?"
David war überwältigt. Ituko meinte nun: „Das Staski verbessert immer den Winkel. Doch du musst es nicht immer tragen. Irgendwann liegt dein Stab automatisch in der Hand – im perkfeten Winkel. Dein Gehirn lernt es... und es funktioniert komplett automatisch. Also benutze das Gerät einfach die nächsten Wochen."
„Miss Granger, schön Sie wohlauf zu sehen." Albus Dumbledore, Leiter des Orden des Phönix, sah erfreut auf die junge Hexe. Sie hatte vor 2 Tagen im Kampf um Manchester mitgekämpft. In der größten Schlacht des neuen Krieges gegen Voldemort. Zwar war Voldemort persönlich nicht dabei, aber es war die größte Anzahl an Beteiligten des Krieges, seit Voldemorts Auferstehung.
„Professor Dumbledore, ich hätte eine Frage an Sie." Albus sah sie neugierig an. „Es geht um das Duell, dass ich mit Moody gegen Avery geführt hatte." Albus errinerte sich... Moody hatte die junge Hexe sehr gelobt, da sie ihm das Leben gerettet hatte. Dann hatte sie Moody geholfen, Avery zu fangen. Das war schon einige Wochen her.
„Was wollen Sie denn wissen, Miss Granger?" - „Naja... Avery hatte sich über meine Stabhaltung lustig gemacht. Er hatte zu Moody gesagt, dass die Mugglegeborenen kein Wert hatten, denn sie lernten nichts über die Magie, dass Voldemort dafür sorgen würde, dass der Schulstoff die wichtigen Sachen beinhaltete."
„ah... ja, das ist eines von Voldemorts Zielen. Die Macht der dunklen Magie deutlich zum Ausdruck zu bringen." Doch Hermine unterbrach ihn: „Ich glaube nicht, dass Avery die dunkle Magie meinte. Warum sonst hätte er sich über meine Stabhaltung beschwert?"
„Sie sind tatsächlich eine sehr intelligente, junge Hexe, Miss Granger. Was denken Sie denn, hat er sonst gemeint?" - „Nun, ich habe bei der Schlacht um Manchester viel beobachtet, und habe mir ein Denkarium von Moody ausgeliehen. Er hat mir in letzter Zeit viel geholfen. Ich habe die Stabhaltungen einiger Duelllanten angeguckt. Sie war... anders, als die meine. Manche hatten eine ähnlich wie ich, aber andere hatten... den Zauberstab seltsam gehalten – darunter auch Sie und Moody. Auch Remus benutzt den Zauberstab anders als ich."
Albus lehnte sich zurück. Die Frau war intelligent, keine Frage: „Haben Sie schon einmal etwas von einer magischen Zahl gehört?" - „Die 7, die mächtigste magische Zahl?"
Albus lächelte: „Nein... die meine ich nicht. Was ich Ihnen jetzt sagen werde, wird normalerweise nicht außerhalb der Familie gelehrt. Es war schon immer Familliensache. Es steht nicht im offiziellen Lehrplan, denn es ist keine anerkannte Theorie. Aber jede alte Familie lehrt diese Sache. Das ist eine der wenigen Punkte, in denen ich Tom Riddle zustimme. Hier werden die Mugglegeborenen ziemlich benachteiligt. Denn sie werden nie die Klasse haben, wie die Mitglieder aus alten Familien.
Warum denken Sie, Miss Granger, waren Sirius Black, James Potter, Luicus Malfoy, Serverus Snape, Alastor Moody, Kingsley Shacklebolt, Frank Longbottom, Bartemious Crouch, Stan McMillican, Steven Goldstien, Bellatrix Lestrange, Narzissa Malfoy, Roger Davis um nur einige wenige zu nennen, die Sie kennen, in der Zauberausführung ihren Klassenkameraden weit voraus? Sicher, sie kommen aus alten Familien, und kennen daher schon Magie; aber ein wesentlicher Punkt ist, dass diese Leute schon im Kindesalter über die magische Zahl aufgeklärt wurden. Dass sie von ihren Eltern immer wieder gehört hatten, dass sie diese Zahl beachten müssen. Sie kennen vielleicht die magische Zahl. Aber unter einem anderen Namen. Die Muggle haben diese Zahl entdeckt; bei ihnen heißt diese Zahl Phi, oder auch der goldene Schnitt..."
In der nächsten Stunde erfuhr Hermine viel, was ihr helfen konnte ihre Zauber zu verstärken...
Mit einem lauten Knarren ging die Tür auf. Langsam sah er auf. Geschwächt von den ganzen Cruciatusflüchen, die er in den letzten Stunden ertragen haben müssen. Voldemort hatte ihn ausgesucht, um seinen Leuten ein paar interessante Flüche zu zeigen. Außerdem wollte der dunkle Lord klar stellen, was mit Verrätern passierte.
Überall hatte er Schnitte und gebrochene Knochen. „Na, wie geht es dir heute? Crucio"
Lange hielt diese animalische Kreatur den Fluch. Er hatte sie immer verabscheut. Bellatrix Lestrange war nicht mehr als Mensch zu bezeichnen. Sie war verrückt. Er keuchte auf, und schrie sich die Seele aus dem Leib. Erst nach Stunden, so kam es ihm vor, löste sie den Fluch.
„Der dunkle Lord hat gesagt, ich darf mich mit dir amüsieren, Verräter." Sie schwang ihren Zauberstab und ein mächtiger Schnittfluch traf ihn am Arm. Der Fluch schnitt sich in die Haut, in die Sehnen und Muskeln und zertrennten die sensiblen Nervenbahnen.
Er schrie auf. Dann konzentrierte er sich... Seine geschulte Disziplin sorgte dafür, dass seine Magie im Blut zum Arm kam und dort den Schaden zu reparieren.
Noch ein Fluch traf ihn und sein Fuß brannte. Bellatrix Lestrange lachte schrill und böse auf. Man konnte von dieser Bestie alles mögliche sagen; aber zwei Sachen musste man ihr lassen. Sie konnte zaubern... und sie verstand es andere zu foltern.
Sein Geist brachte seine Magie dazu seinen Fuß zu heilen; doch Bellatrix ließ nicht von ihm ab. Immer wieder verfluchte sie ihn mit allen möglichen Schmerzflüchen und anderen Zaubereien.
Irgendwann, er war schon öfter in Ohnmacht gefallen ließ sie von ihm ab; er sank in einem erholsamen Schlaf.
Bis zum nächsten Mal
