Hallo zusammen!

Ja, es gibt mich noch...ich weiß zwar nicht, wie lange ich hier nichts mehr gepostet habe (also bei dieser Story), aber hier ist es endlich, das 10. Kapitel... habe mich heute endlich mal drangemacht... ich bin erkältet und in meinem dösigen Kopf scheint es mir auch halbwegs gelungen...naja, wenn nicht überarbeite ich es sicher

Aber ich gebe hier doch einige neue Fragen auf... und wer hier eine schlaue Auffassungsgabe besitzt und zwischen den Zeilen liest ist natürlich ganz klar im Vorteil

An alle, die ein Review geschrieben haben: Vielen Dank, das hat mich dazu bewegt, nach ewiger Zeit endlich Kapitel 10 zu schreiben! Ganz besonderer Dank an Youkai, die wirklich immer ein Review gelassen hat- DANKE!

Und jetzt gehts los!

Kapitel 10:

Als Usagi am nächsten Morgen aufwachte, hustete Mamoru neben ihr ganz fürchterlich.

„Hm...Mamo-chan, hast du dich erkältet?" fragte sie besorgt, während sie sich noch die Augen aus dem Schlaf wischte.

Mamoru winkte ab. „Ach nein, mir ist nur ein Staubkörnchen in den Hals gekommen."

Usagi glaubte ihm allerdings nicht so ganz und beschloss, ihren Freund in der nächsten Zeit näher zu beobachten, irgendetwas stimmte nicht, das spürte sie.

Nikkoko regte und streckte sich ausgiebig. Neben ihr lag Seiya friedlich zusammengerollt und die Augen fest zusammengekniffen. Ganz so, als wenn er der in das Zimmer scheinenden Sonne noch für eine Weile Einhalt gebieten wollte. Nikkoko lächelte belustigt. „Du hast dich nicht verändert..." murmelte sie leise vor sich hin, nur, um sich im nächsten Moment zu fragen, woher sie denn bitte wissen wollte, wie Seiya normalerweise morgens im Bett lag.

Ein ungutes Gefühl beschlich sie, dass sie jedoch beiseite schob und den jungen Mann neben ihr sanft schüttelte.

„Seiya, wach auf, es ist schon spät..." flüsterte sie ihm sanft ins Ohr, woraufhin er aufwachte und sie zärtlich küsste.

„Guten Morgen, Schönheit!" sagte er lächelnd und umarmte Nikkoko.

„Seiya... ich habe noch eine Trainingseinheit..." Seiya schmollte. „Es ist Sonntag, Nikkoko- chan!" Das blonde Mädchen lachte. „Mag sein, aber das ist für uns Sportler kein Argument!"

Kichernd stand sie auf, ging unter die Dusche, während Seiya noch ein wenig TV schaute, um richtig wach zu werden.

Das Training war anstrengend.

Trainerin Mori hatte gleichzeitig auch ihr Vorzeigepaar auf dem Eis und so stachelten sich die drei Läufer gegenseitig zu Höchstleistungen an, die schließlich in einem dreifachen Axel endeten.

Tzusuki grinste schließlich und reichte der jungen Frau seine Hand.

„Es ist gut, dass du keine Paarläuferin bist, Nikkoko, Cherry und ich hätten sonst wirklich ernsthafte Probleme..."

Nikkoko grinste nur.

„Wer weiß, wenn ich einen Partner finden würde..." Sie lachten ausgelassen zusammen.

Gegen Abend dann machten Seiya und seine neue Freundin einen Spaziergang durch den Park, wo sie auf Usagi und Mamoru trafen.

Mamoru trug mittlerweile einen dicken Schaal, den Usagi ihm umgewickelt hatte, obwohl Mamoru wiederholt beteuert hatte, er sei nicht krank.

„Usagi, ich schwitze!" grummelte er verzweifelt.

„Nichts da, Mamo- chan, du trägst den Schaal und basta!"

Mamoru seufzte resignierend und schwitzte halt im Geheimen weiter.

Eine Weile gingen die beiden Paare schweigend nebeneinander her, bevor sie sich schließlich entschlossen, noch einmal eine Eishalle zu betreten, weil Usagi unbedingt ein wenig laufen wollte. Dass sie Mamoru eigentlich für krank hielt, war in Vergessenheit geraten.

Nikkoko seufzte. Nicht, dass sie eigentlich genug für diesen Tag von der glitzernden und rutschigen Fläche gehabt hätte...

„Komm schon, Eisprinzessin, vielleicht kann Odango Atama ja etwas von dir lernen." Seiya zwinkerte seiner Freundin aufmunternd zu, doch als sie sah, wie ungeschickt Usagi sich dabei anstellte, ihre Schlittschuhe zu schnüren, regten sich in ihr doch mehr als leichte Zweifel.

Die Eisfläche war voll von jungen Paaren und Kindern, die sich auf den Schlittschuhen vergnügten. Mamoru machte auch eine ganz ansehnliche Figur, Seiya war ein wenig wacklig, aber was Usagi tat, stach die beiden an Missgeschick um Längen aus. Da hatte sie sich schon extra in ein Kunstlaufkostüm geworfen, und dann fiel sie trotzdem alle zwei Schritte auf die Kehrseite.

Nikkoko hingegen, welche ein schlichtes schwarzes Tainingskleid trug, lief anmutig über das Eis. Sie tat nichts besonderes, aber dennoch drehten sich die Menschen nach ihr um.

„Hach, sie wäre auf dem Mond eine Attraktion gewesen... Meinst du nicht auch, Mamo-chan?" seufzte Usagi leise und starrte die junge Frau an, die jetzt Seiya half, sein Gleichgewicht zu halten. Mamoru nickte. „Auf dem Mond...ja, vielleicht..."

Kaum hatte er das gesagt, als er eine kurze Vision einer blaugekleideten Frau sah und sich vor Schmerzen zusammenkrümmte.

„Mamoru? MAMORU?"

Gleichzeitig griff sich Nikkoko an die Brust.

„Au..." stöhnte sie und krümmte sich zusammen. Doch der Anfall dauerte nicht lange, keine halbe Minute später stand sie wieder aufrecht und beruhigte den besorgten Seiya neben ihr.

Ähnlich verhielt es sich mit Mamoru und Usagi.

An einem Zuschauereingang stand die geisterhafte Gestalt von Sailor Earth und schaute seufzend zu den beiden Paaren auf die Eisfläche, ihre Haare wehten sanft im Wind.

„Es wird Zeit, Nikko no Senshi... es wird Zeit..."

Sie ließ ihren Blick durch die Halle schweifen, bis er an einer ganz in schwarz gekleideten Frau haften blieb.

„Hm, das Böse schläft nicht..." sprach sie zu sich, strich sich mit den Fingern durch die Haare und rückte ihre Maske zurecht.

Sie grinste breit. „Aber ich auch nicht!"

Anmutig sprang sie neben die Eisfläche- keinen Moment zu spät, denn die Frau hatte bereits damit begonnen, die Menschen dort anzugreifen und sich zu Mamoru vorzukämpfen, der sich jetzt wieder in Krämpfen wand, ähnlich wie Nikkoko, die erneut bewusstlos wurde.

Schützend kniete sich Usagi vor ihren Freund, die schwarzgekleidete Frau trotzig anschauend.

„Wer immer du bist, du wirst Mamoru nichts tun!" rief sie.

Doch die Frau konnte nur grinsen.

„Natürlich werde ich das... denn er hat etwas, das mir gehört!" Sie lachte hämisch.

„Odango! Verwandle dich!" rief Seiya, denn er war ja völlig machtlos, seitdem er sich nicht mehr verwandeln konnte.

Usagi stand auf und sah sich um, doch die Fremde schien die Menschen um sie herum in eine Art Starre versetzt zu haben, nur Mamoru, Seiya, die bewusstlose Nikkoko und sie selbst schienen sich noch bewegen zu können.

Noch war Usagi unschlüssig, doch dann zog die Frau ein Schwert und nun verstand auch Usagi keinen Spaß mehr.

„Wer auch immer du bist, ich werde verhindern, dass du Mamoru etwas tust!" rief sie und griff nach ihrer Brosche. „MOON ETERNAL...MAKE UP!"

Usagis Gegnerin schaute unbeteiligt zu, während sich die Prinzessin in die Senshi des Mondes verwandelte.

„Ich verzeihe dir nicht, dass du einen wunderschönen Tag auf der Eisbahn zerstört und das Date unseres neuen Liebespaares gestört hast! Ich kämpfe für Liebe und Gerechtigkeit- ich bin Sailor Moon! Im Namen des Mondes...werde ich dich bestrafen!"

Usagi war so entschlossen wie nur selten zuvor, doch die Frau vor ihr schien das nicht so wirklich zu beeindrucken.

„Sailor Moon...wirklich interessant...hat sich die Senshiplage doch seit meiner Zeit tatsächlich fortgesetzt... Aber hör gut zu kleine Kriegerin des Mondes, ich stamme aus einer Zeit, als es noch nicht einmal Sailor Galaxia und das Chaos gab, ich bin eine Nummer zu groß für dich...und wenn ich mir etwas nehmen möchte, dann tue ich das, hast du verstanden?"

Sie schnipste mit den Fingern und eine ganze Armee von Schattengestalten erschien in der Eishalle.

„Aber...was...?" Sailor Moon bekam es sichtlich mit der Angst zu tun.

„Na, Sailor Moon, was ist, glaubst du, gegen meine Armee der Dunkelheit machtlos zu sein?" Und wieder lachte die Frau bösartig.

Sailor Moon ballte die Fäuste. „Mag sein, aber ich lasse meine Freunde nicht im Stich!"

So entbrannte ein ungleicher Kampf. Sailor Moon attackierte die niemals weniger werdende Armee der Schatten und die Frau sah nur lachend zu.

Auch Seiya kämpfte tapfer, doch als normaler Mensch konnte er noch wesentlich weniger gegen diese Gegner ausrichten, als es Sailor Moon mit ihren magischen Kräften vermochte. Die Angreifer wurden nicht weniger und nun beugte sich die Frau über Mamoru, den sie ebenfalls mit einem Bann überzog, damit er bewusstlos wurde.

Sie hob ihr Schwert. Sailor Moon bemerkte dies aus dem Augenwinkel, doch es war zu spät, die Schattenkrieger hatten sie und Seiya fest im Griff und sie konnte nicht mehr tun, als zuzuschauen.

Das Schwert der Frau, deren Namen sie noch nicht einmal wussten, ritzte leicht in Mamorus Brust. Das Schwert leuchtete und ritzte immer weiter. Geheimnisvolle Zeichen schnitt es in die Brust des Prinzen, während die Gestalt über ihm uralte Beschwörungsformeln murmelte.

Plötzlich schrie jemand auf.

Seiya wandte sich um und sah Nikkoko schreien und sich die Brust halten. „Oh mein Gott, Nikkoko! Lauf, schnell, verschwinde von hier!"

Doch Nikkoko lief nicht fort, sondern nahm die Hand von ihrer Brust und was Seiya und Sailor Moon dort sahen, erschreckte sie.

Ihr Trainingskleid war blutgetränkt und auf ihrer Brust leuchtete das gleiche Zeichen, dass die Frau Mamoru einschnitt.

Nikkokos Reaktion war jedoch noch wesentlich erschreckender als diese merkwürdige Übereinstimmung; Ihre Augen wurden leer und sie sprach ebenfalls alte Beschwörungsformeln, die Sailor Moon nicht verstand.

„Mein Gott, sie wird von dieser Frau kontrolliert! Sie hilft ihr, Mamoru zu töten! Nikkoko, hör auf, BITTEEEEEEE!" Tränen rannen Sailor Moon aus den Augen, doch Seiya blieb ruhig. Ein seltsames Wissen durchströmte ihn wie ein warmer Energiefluss, der sich ähnlich anfühlte wie seine Verwandlung.

Und plötzlich verstand er, was Nikkoko da sprach.

„Magie der Schöpfung, Licht des Lebens, schütze den Prinzen der Erde. Gib nicht frei, was einst verborgen, schütze, was einst verloren, wahre dein Geheimnis!" Immer lauter und eindringlicher rief sie die Beschwörung, als wolle sie die Beschwörung der anderen Frau überschreien.

Wie ein Orkan brauten sich in der Eishalle magische Kräfte zusammen, von denen die Sailor Senshi nur träumen konnten.

Mamorus Brust glühte und ein goldenes Licht ging von ihm aus, welches die Angreifer zurückdrängte.

Schreiend lösten sich die Schatten auf und auch ihre Herrin verschwand. Alles schien sich zum Guten zu wenden, doch warum?

Was hatte diese Frau gewollt und welche Mächte kontrollierte Nikkoko wirklich?

Weder Seiya, noch Sailor Moon hatten darauf eine Antwort und leider würden auch der Erdenprinz und die Eisläuferin keine Antwort darauf finden, denn beide versanken in einem tiefen Koma.

An der Bande stand die geisterhafte Erscheinung von Sailor Earth und lächelte sanft.

„Sailor Moon!" rief sie leise, aber bestimmt, woraufhin sich die Angesprochene verwundert umdrehte.

„Du...wer bist du? Und warum hast du uns nicht geholten?"

Sailor Earth lächelte. "Ich habe euch geholfen, Sailor Moon, ich habe euch geholfen…." Ihr Blick wanderte ins Leere. „Doch inwiefern ich dieser Welt helfen kann..." Eine einzelne Träne rann ihr die Wange hinab.

Seiya sah sie diese seltsame Senshi, die nicht einmal einen eigenen Körper besaß, an.

„Du bist Sailor Earth, also besitzt du den Sternenkristall dieses Planeten... doch was ist mit Mamoru? Er ist der Prinz der Erde, nicht wahr? Er beschützt diesen Planeten, nicht du...wieso also existierst du? Ein Stern hat nur jeweils einen Sternenkristall! Bist du wirklich eine Senshi?"

Die Angesprochene lächelte. „Geduld war noch nie deine Stärke, Seiyolan."

Sie lachte noch einmal glockenhell auf und lief dann hinaus, nicht ohne vorher mit einem Zauberspruch die anderen Menschen zu erwecken.

„Was hat es mit ihr nur auf sich?" fragte Seiya sich leise. Sailor Moon zuckte mit den Schultern. „Ich weiß es nicht... Und was ist mit Nikkoko?"

Seiya starrte auf seine Geliebte. „Wenn ich das nur wüsste, Odango Atama, wenn ich es nur wüsste..."

tbc

Ich weiß, hier kann man noch ne ganze Menge schreiben... aber der reine Kapiteltext geht in Word etwas über 4 seiten...das muss für heute erstmal reichen aber jetzt kommt bald mehr

oh, und ein wenig "werbung in eigener sache": wer ein crossover von sailormoon mit detective conan lesen möchte... das kommt auch bald online so, und jetzt: Bis bald! ;Lieben Gruß von Nics