Hallo ihr Lieben Ich bin in letzter Zeit einfach viel zu nett zwinker sind keine 5 Reviews, aber da es doch 2 Reviewer gibt die immer Reviewn, wollt ich mal nicht so sein. Immerhin wollt ihr wissen wies weiter geht
Kaffee und Kuchen austeil Aber nur an die die auch Reviewn Schwarzleser bekommen nix
Eismann lol Ja ich immer Ja, ich bin hald nett nich
Dieutrixx Jep gelle Blaise is echt heiß. Viel spaß beim lesen!
11. Kapitel - Die Wahrheit
Mit dem Stück Pergament, auf dem Hermines Adresse stand, saß Draco auf seiner bequemen Couch. Seit einer geschlagenen Stunde saß er nun schon hier, drehte und wendete das Pergament.
Natürlich veränderte es sich nicht, und genauso wenig das was auf ihm stand. Einerseits wollte er zu ihr gehen um das zu klären, andererseits hatte er Angst. Ja, Draco Malfoy hatte Angst, davor was sie ihm sagen könnte, Angst, davor das sich die Vermutung bestätigen würde.
Und dann war da noch sein Herz, schon bei dem Gedanken an sie schlug es doppelt so schnell wie sonst. Sein Herz wollte zu ihr, aber der Draco Malfoy der von Lucius Malfoy erzogen wurde, meldete sich in seinem Kopf.
Es wäre falsch, sie ist es nicht Wert, sie ist nur ein wertloses Schlammblut, das könnten die Worte von seinem Vater sein. Wieso war das Leben nur immer so schrecklich kompliziert?
Aber darauf gab es sicher keine Antwort, wie auch? Draco fasste sich nun an die Stirn. Er sollte aufstehen, aber seine Beine waren wie Gummi, als wäre er nicht Herr über sie. Seine Beine wollten sich einfach nicht bewegen.
Wenn sein Vater davon wüsste, von seiner Angst. Er wollte es sich nicht vorstellen ... Draco schüttelte sich. Ihn überkam ein komisches Gefühl, es war allerdings nichts positives, sondern eindeutig negativ.
Nun wusste er wieder woher er dieses schrecklich kalte Gefühl kannte. Schnell faltete er das Pergament mit Hermines Adresse zusammen, und steckte es in die Innentasche seines Umhangs. Sekunden später hörte er ein leises "klong" das immer näher kam.
Er wusste wer ihm da einen Besuch abstattete. Nun betrat Lucius Malfoy das Wohnzimmer von Dracos Apartment. Er musterte den Raum abfällig, er hatte sicher etwas gefunden was seiner Meinung nach unwürdig war.
Draco konnte sich noch an den Tag erinnern als die Ergebnisse der Abschlussprüfungen bekannt gegeben wurden. Er war nur Zweitbester gewesen, nach Hermine. Für Lucius war das eine Schande gewesen, von einem Schlammblut übertroffen.
Lucius Malfoy räusperte sich kurz und sprach dann. "Draco...", sagte er schnarrend und mit einer Spur Langeweile und Desinteresse in der Stimme. Draco stand langsam auf, und sah seinen Vater an.
"Vater ... schön dich zu sehen ...", antwortete er, wobei der Teil nach Vater nicht sonderlich ernst gemeint war. Draco freute sich nie seinen Vater zu sehen. Lucius war kälter als es selbst die Dementoren in Askaban waren.
Malfoy Senior sah sich seinen Sohn nun genau an. "Du siehst nicht gut aus Draco...ich bin enttäuscht von dir! Ein Malfoy sieht immer gut aus und wahrt die Familienehre. Ich wünschte du würdest auch so denken...aber Augenscheinlich ist dir die Familienehre egal...", sagte er missbilligend.
Draco verzog leicht den Mund bei den Worten seines Vaters. Doch es wunderte ihn nicht sehr. Das war nur das übliche Rumgemecker an ihm. Und er hasste es! Doch er ertrug es jedes Mal.
Was sollte er auch sonst tun? Er konnte sich noch gut an einige Wutanfälle von Lucius erinnern, als er gewagt hatte sich gegen ihn zu wehren. Seit dem letzten großen Tobsuchtsanfall hatte er das einfach gelassen.
"Da irrst du dich Vater...mir liegt was an der Familienehre...ich habe letzte Nacht mit Blaise einfach nur ein paar Feuerwiskey zu viel getrunken ... sonst nichts ...", sagte er, auch wenn er wusste, dass jede seiner Antworten in Lucius Augen falsch sein würde.
"Ein bis zwei Drinks sind ja okay, aber sich bis in die Bewusstlosigkeit zu trinken gehört sich absolut nicht für einen Malfoy! Ich erwarte Besserung von dir...ich war mit diesem Apartment nie einverstanden, ich wusste, dass ich dir damit zu viele Freiheiten gewähre und dass ich dich nicht mehr kontrollieren kann...ich habe dem nur auf Wunsch deiner Mutter zugestimmt...aber wenn du hier so ein Leben führen solltest, dann...", fing Lucius Malfoy an.
Draco sah ihn etwas geschockt an. Sein Vater drohte ihm. Ihm war es sehr recht das er hier nicht mehr solch eine Kontrolle ausüben konnte wie früher. "Dann was?", fragte er in einem Ton der seinem Vater sicher nicht passen würde.
"Ganz einfach...dann werde ich deinem Leben hier ein Ende setzen Draco! Und Rede nicht in diesem Ton mit mir!", sagte er und Draco nickte. "Wie du wünscht Vater...", sagte Draco in dem schleimerichsten Tonfall den er drauf hatte.
"Ja, das hoffe ich doch sehr für dich Draco. Ich werde demnächst wieder bei dir vorbei schauen ... aber jetzt warten einige wichtige Termine auf mich!", sagte er kalt und apparierte dann. Draco stieß erleichtert die Luft aus als er weg war. Er hasste es einfach mit seinem Vater allein in einem Raum zu sein.
Und wenn er sich einen Fehltritt leisten sollte, würde sein Leben in Freiheit vorbei sein. Dann wurde ihm klar, dass es sehr wahrscheinlich schon einen Fehltritt gab bei dem sein Vater im Dreieck springen würde.
Klara, falls sie wirklich seine Tochter war. Dracos Zweifel von vorhin waren fast weg, und die Angst auch. Er würde das so schnell wie möglich klären müssen, sonst könnte es noch eine sehr böse Überraschung geben.
Er zog die Adresse schnell aus der Innentasche seines Umhangs und machte sich auf den Weg.
Hermine bemerkte nicht das jemand in ihre Wohnung appariert war. Sie saß im Schlafzimmer und las ein Buch. Draco stand nun in ihrem Wohnzimmer. Aufmerksam sah er sich um. Ja, das hier sah wie Hermine Grangers Wohnung aus, eindeutig. Der Raum war warm und harmonisch gestaltet, und auch einige Bücher waren hier und da. Auf Zehenspitzen schlich er durch die Wohnung, bis er auf etwas trat. Dieses etwas quitschte schrecklich laut, und nun würde sie sicher wissen, dass er hier war.
Hermine schreckte im Schlafzimmer auf und sprang auf. Was war das gewesen? Klara war sicher nicht aus ihrem Bett gehüpft. Sie ging leise aus dem Schlafzimmer, und im Flur sah sie etwas unglaubliches. Da stand ein verdutzt dreinschauender Draco Malfoy mit einer gelben Quietsche Ente in der Hand!
Er hatte offensichtlich nicht mit einem Angriff von Klaras Spielsachen gerechnet. Hermine fing nun laut zu Lachen an. Dieses Bild sah einfach göttlich aus. Langsam fing sie sich wieder und sah ihn an. "Malfoy...", sagte sie nun.
Dieser hatte ihren Lachanfall still beobachtet, und sah sie nun an. Sie sah wirklich gut aus. Sie war erwachsen geworden. "Granger...na bist du fertig mit Lachen, oder brauchst du noch etwas?", meinte er.
"Ich bin fertig. Aber das sieht einfach zu komisch aus mit dieser Quietsche Ente! Was willst du hier?", fragte Hermine nun, die nichts gutes ahnte. Draco grinste.
"Das ist ganz einfach Hermine...und ich bin sicher du weißt weswegen ich hier bin...", Hermine sah ihn an. "Ach weiß ich das? Und woher weißt du eigentlich wo ich wohne?",
Draco grinste. "Du weißt es. Und ich habe da so meine Quellen!", sagte er und Hermine wurde langsam nervös. Was wenn er wirklich Klara meinte? Irgendwie sah er sauer aus. Zumindest dachte sie das, bei seinen funkelnden Augen. "Ich weiß wirklich nicht wovon du redest Malfoy!", sagte sie noch einmal, aber ihre Worte schienen Draco gar nicht zu beeindrucken, und er kam langsam immer näher auf sie zu.
Einige Zentimeter vor ihr blieb er stehen und sah ihr in die Augen. Kurz war er von ihnen gefesselt, aber dann siegte der Malfoy in ihm. Hermine stockte der Atem als er so nahe bei ihr stand, und wagte nicht sich zu bewegen.
Er riecht gut, dachte sie kurz, und dann sprach er. "Hermine ...", Draco ging noch etwas näher zu ihr, und flüsterte dann etwas in ihr Ohr. "... du weißt was ich meine! Du weißt es sehr genau ... du weißt es so genau das dein Herz wie wild schlägt ...", sprach er bedrohlich leise.
Er hatte recht, ihr Herz schlug wie wild, zum Teil allerdings weil er ihr so nahe war. Dracos Hand fuhr zu ihrem Bauch, und in diesem Moment wurde Hermines Kopf von einem kleinen Lichtblitz durchzogen.
Diese Hand ruhte weiter auf ihrem Bauch als er weiter sprach. "Was wenn ich dich...hm sagen wir ein halbes Jahr nach unserem Abschluss besucht hätte? Hätte ich dann auch diesen flachen Bauch vorgefunden...oder eher einen runden Bauch?", fragte er grinsend und sein Zeigefinger fuhr über ihre schönen roten Lippen.
Draco hatte das einfach nicht lassen können. Hermine zitterte leicht, und sah ihn gebannt an, als er ihre Lippen berührte. Sie wusste nicht was sie Antworten sollte. Er wusste es also wirklich, wie es schien.
Irgendwie fühlte sich ihr Kopf ziemlich leer an. Dieser Frage konnte sie sehr schlecht ausweichen. Damit hatte er voll ins Schwarze getroffen. Hätte er sie zu dieser Zeit besucht, hätte er eine hochschwangere Hermine vorgefunden.
Draco ging ein paar Schritte zurück und sah sie ernst an. "Wieso antwortest du denn nicht Hermine? Angst?", fragte er und verschränkte die Arme. Sie sah ihn an und schnaubte. "Vor dir? Sicher nicht!", entgegnete Hermine.
"Oh gut, du hast deine Zunge also nicht verschluckt! Schön! Nein ... du hast Angst davor mir die Wahrheit zu sagen ...", sagte Draco und ging dann zu einer Tür. Diese öffnete er und betrat das Zimmer.
Hermine folgte ihm rasch in Klara's Kinderzimmer, und sah ihn entsetzt an. "Du kannst doch nicht einfach hierein gehen!", sagte sie etwas leiser um Klara nicht zu wecken. "Doch, ich kann durchaus ... wenn wir jetzt schon mal bei der Wahrheit sind ... willst du mir da nicht zufällig was sagen? Und sag nicht nein, denn ich weiß sehr genau, dass die Wahrheit da in diesem Bettchen schläft!", sagte er ernst und mit erhobener Stimme.
Hermine schluckte und sah Draco an. "Okay ... wenn ich nicht nein sagen soll ... was soll ich dann sagen?", Hier kam sie absolut nicht mehr raus, das wusste Hermine.
"Sag mir doch einfach ob ich Klara's Vater bin!", sagte Draco , und das "Vater" sagte er extra laut. Das hatte gesessen, und nun sah Hermine ihn mit offenem Mund an. Er ahnte es also, oder war er sich schon ziemlich sicher, dass er der Vater war? Hier kam sie überhaubt nicht mehr raus.
Draco kniff die Augen zusammen und sah sie an. "Also? Antworte schon.", sagte er laut. Hermine sah ihn an. "Draco...", mehr sagte sie nicht. Er ging näher zu ihr.
"Nein! Nicht Draco! Ich will wissen ob ich ihr Vater bin Hermine! Verdammt! Nun antworte schon!", sagte er laut. Hermine zuckte zusammen als er fast schrie. "Könntest du bitte aufhören hier so rumzuschreien! Du weckst Klara noch auf, und du hast ja keine Ahnung wie schwer sie dann wieder einschläft!", sagte sie.
"Hermine! Sag mir jetzt endlich ob ich ihr Vater bin! Auch wenn du mir mit deinem Schweigen eh schon fast die Wahrheit sagst! Denn wenn ich nicht der Vater wäre, könntest du mir doch sagen wer es ist, oder das ich es nicht bin!", sagte er ärgerlich.
Hermine seufzte und holte tief Luft. Ihr Blick war nicht auf ihn gerichtet, sondern auf den Boden. Sie konnte ihn nicht anschauen. Gleich würde sie es ihm bestätigen, und wer wusste schon wie er dann reagieren würde!
"Du bist der Vater...", sagte sie nun leise, aber Draco hatte es sehr genau gehört. Er war also wirklich Klaras Vater. Etwas geschockt sah er sie an, und Hermine hob langsam den Kopf.
