Also, ihr Lieben, heute gibt es eine extra große Portion ‚Black Rose'. Meint ihr nicht, dass das auch eine extra Portion Reviews nach sich ziehen sollte. Ich weiß, dass viele von euch die Story lesen-----ich möchte aber auch gerne wissen, wie sie euch gefällt!

Original von Severus' vampiress

Übersetzung von Miss Lina

Disclaimer: Mir gehört hiervon natürlich gar nichts bis auf das Vergnügen, die Geschichte übersetzen zu dürfen.

Kapitel 12 – Zaubertränke und tschüß!

„Warum sind Sie so kalt und verhalten sich jedem gegenüber in so schrecklicher Weise?", fragte Hermine ihn mit lauter Stimme. Die Aufmerksamkeit von allen richtete sich nunmehr auf Snape, dem der Schock deutlich vom Gesicht abzulesen war. Bevor er sich beherrschen konnte, unterlag er dem Einfluss des Veritaserums.

„Weil ich in meiner Jugend von jemandem, den ich liebte, zutiefst verletzt wurde und ich will verhindern, dass das noch einmal passiert. Deshalb verschließe ich mein Herz vor jeder Art von Liebe und Gefühlen und ich entschloss mich, niemals mehr jemanden zu lieben oder von jemandem geliebt zu werden."

Danach herrschte eine peinliche Stille, in der Snapes Wut anschwoll und dunkler Zorn ihn erfüllte. Niemand getraute sich zu sprechen oder nur zu atmen. Hermine begann zu zittern, als sie sah, wie er sie musterte. Sie hatte so etwas Tiefgründiges nicht erwartet. Sie wollte ihn lediglich vorführen, aber nachdem dies passiert war, war sie längst nicht so glücklich darüber, wie sie es hätte sein sollen.

Snapes Stimme schwankte, als er zu sprechen begann. „Jeder. Verlässt. Den. Raum.", stieß er hervor, mit zitternder Stimme und kaum verhohlener Wut. Hermine stand schnell auf, aber sie wurde von einer barschen Stimme gebremst.

„Außer Ihnen, Mrs. Snape!"

Sie sank langsam wieder auf ihren Stuhl und sie schloss die Augen, als Harry und Ron den Raum verließen. Die beiden wussten, dass es Snape nur noch wütender machen würde, wenn sie blieben und das würde es am Ende nur noch schlimmer machen für Hermine. Als die Tür hinter ihnen zufiel, öffnete Hermine langsam wieder ihre Augen und bemerkte mit Erstaunen, dass niemand sonst im Raum war. Sie runzelte verwirrt die Stirn, bis ein Paar starker Arme ihr Oberarme packte und sie grob zu sich herumdrehte. Sie sah in die glitzernden Augen von Snape.

„Wie. Konntest. Du. So. Etwas. Tun?" Er stieß die Worte zwischen den Zähnen hervor und schüttelte sie kräftig, bevor er sie angeekelt von sich weg stieß. Sie stolperte rückwärts und fiel auf den Boden. Er starrte auf sie hinunter.

„Ich hätte die größte Lust, dich wegen des illegalen Gebrauchs von Veritaserum anzuzeigen oder den ‚Avada-Fluch' auf dich loszulassen", sagte er äußerlich ruhig, aber seine tiefe Stimme war voll Wut, „aber du bist bereits gestraft genug. Mit mir leben zu müssen bis zum Ende deiner Tage dürfte ausreichen. Mit jemandem leben zu müssen, der verflucht ist , in der Düsternis zu leben."

Seine Fäuste bohrten sich so fest in seine Seiten, dass seine Fingerknöchel weiß hervortraten. „Bist du jetzt zufrieden? Hast du alle Informationen bekommen, die du brauchst? War meine Erniedrigung ausreichend für deinen Geschmack!" Er biss die Zähne zusammen, als sie ihn ansah. Sie schüttelte leidenschaftlich den Kopf und versuchte, sich bei ihm zu entschuldigen, aber er ignorierte alle ihre Versuche, seine Verzeihung zu erlangen. Er sah wütend aus, aber sie sah in seinen Augen, dass er tief verletzt war und sie fühlte sich zutiefst schuldig. Dann schloss er die Augen und als er sie nach ein paar Sekunden wieder öffnete, waren seine Augen ausdruckslos.

Er beruhigte sich und ging hinüber zu seinem Pult. „Steh auf", befahl er ihr barsch und sie kam wieder auf die Beine. Er öffnete eine Schublade und nahm ein Formular heraus, das er über den Tisch zu ihr hin warf. Sie schluckte, als er sich hinsetzte, seine Ellbogen auf das Pult stützte und sich mit den Fingern über die Lippen fuhr. Er musterte sie mit ausdrucksloser Miene.

„Nimm es."

Sie ging langsam zum Tisch, nahm das Papier und las es schnell durch. Ihre Augen weiteten sich vor Entsetzen. Sie sah ihn an und das Papier entglitt ihren Händen.

„S..Sie wollen, dass ich diesen Kurs abwähle?", fragte sie ungläubig. Er nickte und streifte mit einem hämischen Grinsen ihr Gesicht.

„Ich habe den Eindruck, dass du Zaubertränke nicht ernst genug nimmst und deshalb möchte ich, dass du es abwählst. Unterschreib jetzt."

Hermine schüttelte den Kopf, Ärger tauchte neben ihrer Schuld auf. „Ich will das nicht! Und Sie werden mich nicht dazu zwingen!"

Sein hämisches Grinsen vertiefte sich, als er sich erhob und auf sie zukam. Dann bückte er sich, hob das Formular auf und beugte sich ganz nah zu ihrem Ohr herunter.

Tatsächlich kann ich es aber doch, meine Liebe. Genauer gesagt kann ich es, seitdem ich dein Ehemann - entsprechend den Zauberergesetzen.", sagte er mit seidenweicher Stimme und nahm eine Feder. Hermine sah geschockt zu wie er ‚Mrs. Hermine Snape' schrieb und mit seinem eigenen Namen das Dokument unterzeichnete. Dann bedachte er sie mit einem besonders bösartigen Lächeln.

„Ich hoffe, das wird dich lehren, mir niemals mehr in die Quere zu kommen", sagte er, als er mit großen Schritten davonging und sie allein in den kalten, dunklen Kerkern zurückließ.