Chapter 12: „There's nothing here, but what here's mine."
„Eigentlich müsstest du eine Nacht mit Weasley verbringen." neckte Oliver den blonden Slytherin. „Immerhin hat er gewonnen."
Draco begann schallend zu lachen und sah Oliver über den Rand seines Glases feixend an. „Mein lieber Oliver Wood, dafür müsstest du mir schon mehr bieten, als man Hatsumomo geboten hat, um mit Harry zusammen zu sein."
„Ich könnte dir etwas anderes dafür bieten." sagte Oliver plötzlich sehr leise.
Draco sah ihn nachdenklich an, doch das süffisante Grinsen auf seinem Gesicht blieb. „Weißt du, Wood, manchmal glaube ich, dass du und ich gar nicht so verschieden sind."
Abrupt machte Malfoy einen Satz auf die Brüstung der Terrasse. „Komm schon, mein großer Quidditchkapitän. Ich habe es nicht gern, wenn ich warten muss."
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„Das wirst du mir büßen Remus." zischte Severus Snape und zog den immer noch grinsenden Lupin hinter sich her, hinab in sein Büro in den Kerkern. Seine Knöchel waren vor Anstrengung weiß geworden, so fest hielt er Lupin am Arm.
„Severus, meinst du nicht, dass..."
„Halt wenigstens einmal heute Abend deinen Mund." grollte Snape und drückte den Werwolf nun durch die Tür zu seinem Arbeitszimmer.
Bevor Lupin sich auch nur umsehen konnte, hatte Severus ihn bereits auf seinen Schreibtisch gezwungen und fuhr mit seinen langen, bleichen Fingern den kurzen Bart des Gegenüber hinunter.
„Du hast mich also um ein kleines Vergnügen gebracht. Und dich selber auch. Warum also das ganze, Remus?"
Remus lächelte immer noch. „Ist das nicht offensichtlich? Ich bin doch nicht so verrückt und werde dich mit jemandem Teilen."
Snapes Lippen glitten hinab zu Remus Hemd und er öffnete vorsichtig, Knopf für Knopf das Kleidungsstück, bis aus Remus Kehle ein leises Stöhnen zu vernehmen war.
„Du gönnst mir also meinen Spaß nicht?" fragte Snape nun leise und hielt inne in seinem Tun. „Dann wirst du dafür herhalten müssen."
„Lass das... bitte." Snape wusste, welchen Konflikt Remus jedes mal mit sich ausfechten musste, um seinen Begierden nachzugeben, und er ergötzte sich so oft daran, wie es geschah.
„Es ist viel zu spät, um zu betteln." zischte im Snape ins Ohr.
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Olivers Hände bebten vor Verlangen, als er Malfoys Hemd abstreifte. Der blonde Slytherin blickte immer noch lächelnd an sich hinab, auf Woods dunklen Schopf und schloss die Augen.
Doch Oliver zögerte.
„Was ist, großer Quidditchkapitän? Angst?"
„Nein." grollte Wood und sah Malfoy in die Augen.
„Ich glaube aber schon." lachte Malfoy.
„Es ist erstaunlich, wie hassenswert du sein kannst."
„Und doch ist es das, was du so magst." sagte Malfoy immer noch mit diesem furchtbaren Lächeln, das Oliver so verunsicherte.
Draco ließ sich zurück sinken, sodass der Mond seine breite Brust beschien. Er liebte diese Spielchen, er liebte das Spiel mit dem Feuer.
Oliver machte sich nun mit zittrigen Fingern an Malfoys Hose zu schaffen und sanft, aber bestimmt drückte Malfoy den Kopf des Gryffindors hinab.
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Der Morgen graute, klar und hell über Hogwarts. Hermine hatte den Kopf auf Harrys Brust gelegt. Bedeckt, mit ihrem eigenen Umhang lag sie still da und genoss diesen Moment. Den konnte ihr Hatsumomo nicht mehr nehmen, egal was sie gewettet hatten. Harry regte sich leicht und Hermine strich sanft über seine Brust. Die ersten Sonnenstrahlen fielen in die bunten Fenster der Bibliothek und und schimmerten im seltsamen Zwielicht an den Wänden.
Was für ein schöner Morgen, dachte sie bei sich und schmiegte sich noch enger an Harry.
„Wie spät ist es?" flüsterte er ihr plötzlich ins Ohr.
„Du bist ja schon wach." neckte sie ihn. „Ich dachte du wachst niemals mehr auf."
„Natürlich tue ich das. Ich bin noch nie so gerne aufgewacht wie heute."
„Das erstaunt mich." lachte Hermine. Doch dann wurde sie plötzlich ernst. Sie musste es einfach wissen. „War es mit Hatsumomo jemals so..."
Doch Harry unterbrach sie. „Nein, niemals."
Hermine hörte den Rest des Satzes gar nicht mehr. Alle Anspannung fiel von ihr ab, als sie sich in Harrys Arme sinken ließ und leise seufzte. Er hatte ihr alles gegeben, was sie wollte. So sollte es bleiben. Das war ihr einziger Wunsch. Sie hatte sich idiotisch aufgeführt. Sie hatte sich selbst verletzt, nur um Hatsumomo zu demütigen, die unerklärlicherweise das bekommen hatte, was sie immer gewollt hatte, dabei war es ihr niemals etwas Wert gewesen. Warum war das überhaupt wichtig?
Tränen traten ihr in die Augen und Harry sah sie besorgt an. „Was ist?"
Sie lächelte durch einen Tränenschleier. „Nichts. Ich bin glücklich."
Harry küsste sanft ihre Stirn und strich ihr das buschige Haar aus dem Gesicht.
Draußen auf dem Flur waren Schritte zu hören und Hermine sprang hastig auf. „Wir sollten lieber weg hier, bevor Madame Pince die Bibliothek aufschließt."
Harry nickte und schlüpfte hastig in seine Hose, während Hermine ihr Kleid ein wenig schief überzog. Er sah sie an. Sah ihren zarten, zierlichen Körper. Wie viel Zeit hatte er mit Hatsumomo verschwendet? Sie hatte ihn mit Füßen getreten und er war ihr trotzdem hinterher gerannt, wie ein streunender Hund. Sie hatte sich niemals Mühe mit ihm gegeben. Was hatte er nur an ihr gefunden? Im strahlenden Licht dieses Morgens konnte er die Frage nicht mehr beantworten.
Doch in seine fröhlichen Gedanken schlich sich noch ein Anderer: wo war eigentlich Ron?
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Ron fühlte sich ziemlich elend, als er erwachte. Seine Rücken schmerzte furchtbar und er fühlte einen brennenden Schmerz an der Schulter. Dort zierte ein langer, roter Kratzer seine Haut. Erst jetzt kam die Erinnerung an die letzte Nacht. War das wirklich er gewesen, der da so gierig über Hatsumomo hergefallen war? Er schämte sich. Er schämte sich für diese bescheuerte Wette, und dafür, dass er so grob zu ihr gewesen war. Er schämte sich für seinen Zorn, den sie hatte ausbaden müssen, obwohl sie nichts dafür konnte. Sie war einfach sie selbst und sie hatte genau so Fehler wie er selber. Gut, vielleicht hatte Hatsumomo ein ernsthaftes Problem mit ihrem Stolz, doch all diese Dinge ließen sein Herz höher schlagen. Er liebte es, wie sie verächtlich lächelte und er liebte es, wie sie ihn ansah, er liebte ihre ganze verquere Art, von der er wusste, dass sie ihm Schaden würde, doch gerade das war es, was Hatsumomo ausmachte.
Sie war nicht mehr da. Das war sein erster, schmerzlicher Gedanke. Er musste sie verschreckt haben. Vielleicht schämte sie sich für diese Nacht. Obwohl das eigentlich bei Hatsumomo absurd war.
Schnell zog er sich seine Hose an und hastete mit nacktem Oberkörper hinunter in den Gemeinschaftsraum. Keiner der Gryffindors aus seinem Schlafsaal war in dieser Nacht zurück gekehrt und auch unten im Gemeinschaftsraum herrschte Stille, doch sie war hier. Sie musste hier sein.
Auf dem Balkon regte sich etwas und die wohlvertraute, rothaarige Gestalt wartete in diesem schicksalhaften Augenblick dort draußen auf ihn.
Ron schob die Tür auf und dann sah er Hatsumomo in die Augen. Das rote Kleid von gestern Abend trug sie noch immer und es berührte in unangenehm, als er sah, dass einer der Träger abgerissen war und lose über ihrer Brust pendelte. Die lange silberne Kette hatte sich an ihrer Brosche verfangen und ihr Haar sah vollkommen zerzaust aus.
Er wünschte sich eine Eingebung. Was sagte man jemandem wie ihr nach einer Nacht wie dieser? Ron öffnete den Mund, er wollte irgendetwas sagen, doch das Portraitloch schwang in diesem Moment zur Seite und Harry und Hermine traten ein. Hermine hatte es sehr eilig auf ihr Zimmer zu flüchten, doch Harry strahlte seinen besten Freund an.
„Da bin ich aber froh, dass du heute Nacht nicht irgendwo im Gebüsch gelandet bist."
Ron erwiderte sein Lächeln. „Du weißt doch, dass ich Alkohol besser vertrage als du."
Harry lachte schallend und legte ihm den Arm um die Schulter. Hatsumomo ignorierte er vollkommen. „Komm mit, ich hab dir was zu erzählen."
Ron fing Hatsumomos Blick auf, der unergründlich schien. Mit einem Seufzen wandte er sich um und folgte seinem Freund in den Schlafsaal.
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Die große Halle füllte sich allmählich. Oliver saß neben Katie Bell und den Weasley Zwillingen und aß stumm sein Rührei. Mit einem halben Ohr lauschte er den Gesprächen um sich herum, doch der Rest seiner Gedanken waren immer noch bei letzter Nacht. Eigentlich hätte er schamesrot anlaufen müssen, doch er konnte das zufriedene Grinsen kaum unterdrücken. Egal was die anderen dachten, auf diese Idee würden sie nie kommen. So erfreute er sich an seinem stillen Geheimnis und versuchte die Erinnerungen im Zaum zu halten.
Doch das gelang ihm nicht mehr, als niemand anderes, als Draco Malfoy die Torflügel zur großen Halle aufdrückte und gefolgt von Pansy Parkinson und Marcus Flint eintrat. Aufreizend langsam schlenderten die Drei am Gryffindor Tisch vorbei und in einem Anflug von Panik dachte Wood, dass Malfoy vor versammelter Mannschaft einen eindeutigen Fingerzeig geben würde, doch Malfoys Mundwinkel zuckten kurz und er zwinkerte Oliver zu, als die anderen voraus gingen.
Harry, Ron und Hermine betraten die Halle und Harry hielt Hermines Hand, wie einige am Gryffindortisch tuschelnd bemerkten, doch Hermine schien das nicht zu stören, sie schien wie ausgewechselt.
„Na, wie war eure Nacht?" sagte Harry fröhlich, als er sich neben dem Rest des Quidditchteams niederließ.
„Interessant." antwortete Oliver und grinste Harry an.
Die Weasley Zwillinge gaben unentwegt Mutmaßungen über Olivers Nacht ab, doch Oliver beachtete beide nicht. Das blieb sein Geheimnis.
Harry war schon den ganzen Morgen aufgefallen, dass Ron ungewöhnlich still war. Er nahm sich vor, nachher mit ihm zu sprechen. Vielleicht war er eifersüchtig? Mochte er Hermine am Ende lieber, als er je gedacht hatte?
Das Portal schwang ein letztes Mal auf und Hatsumomo betrat die große Halle. Sie ging aufrecht und würdigte niemanden eines Blickes. Sie hatte das wirre Haar nicht in Ordnung gebracht, nur ihr zerrissenes Kleid hatte sie eingetauscht und trug jetzt einen schlichten, grünen Pullover und eine Jeans. Ihre Augen waren immer noch geschminkt, doch die Schminke war verlaufen und verwischt.
Ausnahmslos jeder starrte sie an.
Hatsumomo nahm gegenüber von Ron Platz, doch sie sah ihm weder in die Augen noch erwiderte sie den Gruß der Gryffindors.
Sie hörte, wie die Anderen tuschelten, doch ihr war alles egal. Ron hatte sie verlassen. Sie hatte sich alles erhofft und nichts bekommen. Sie hätte selbst etwas sagen sollen, doch der Mut hatte sie verlassen und das hier, das war die Quittung. Ein Wort nur von Ron hätte ihre Welt endlich in Ordnung gebracht, doch jetzt konnte sie nicht mehr zurück. Jede Faser ihres Körpers sehnte sich nach ihm und doch war er nun unerreichbar weit weg. Und er würde niemals zu ihr zurück kehren. Sie hob trotzig ihren Kopf und sah Ron nun doch an. Rons Blick kreuzte ihren und einen Moment schien er etwas sagen zu wollen. Doch der Moment verging...
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Ende
as always: For Tsumi
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Kommt schon, habt ihr ein Happy End erwartet? Ich schreib sonst auch nie mit Happy End. Aber ich bin endlich fertig. Wie viel Jahre habe ich das vor mir hergeschoben? Sechs Jahre, ist das mal zu fassen? Ich bin froh fertig zu sein (und direkt ein Sequel zu schreiben... man bin ich ein Pfosten). Ist doch viel länger geworden als gedacht. Und eigentlich auch ganz anders. Ursprünglich sollte Hatsumomo verlieren und Draco gewinnen. Und Hermine sicherlich nicht mit Harry zusammen sein. Aber meine Fanfics entwickeln dauernd ein ungesundes Eigenleben und heraus kam das. Aber ich bin damit zufrieden. Aber eins nie wieder: Nie wieder Slash (für diesen Monat zumindest). Das waren mir einfach zu viele Penisse. Ich danke allen, die bis zum Schluss gelesen haben und hoffe ihr schaut auch in Teil zwei rein.
Hier übrigens noch eine kleine Anekdote, warum die Sexszenen so sind: wie sie sind:
Das ist ein Originalauszug aus dem gestrigen MSN Gespräch. Rechtschreibfehler könnt ihr euch daher in den Popo stecken ^.^
Kaky sagt:
*schnell! ich schreib grad can't buy me love zu ende
*sag mir ein anderes wort für penis
*und eins was nicht lustkolben ist xD
Tsumi sagt:
*penis?
*lol
*äh
*HAMMER
*Keule
Kaky sagt:
**prust*
Tsumi sagt:
*lol
Kaky sagt:
*danke ich trinke grad
Tsumi sagt:
*ich bin krank damn it
*lol
Kaky sagt:
*dito ich hab rücken kapott :/
Tsumi sagt:
*eh.. schwellung?
Kaky sagt:
*das klingt ungesund
Kaky sagt:
*das klingt als hätte lupin eine eiterbeule in der hose
Tsumi sagt:
*lol
*eh
Kaky sagt:
*Zwei Sexszenen parallel sind mir heut abend zu viel T_T aber malfoy vernascht grad wood und snape remus
Tsumi sagt:
*ih
*der arme snape
Kaky sagt:
*einen gutaussehenden, nicht den hässlichen schauspieler remus!
Tsumi sagt:
*lass remus doch in seiner Wolfsform sein
Kaky sagt:
*DAS ist ekelig xD
Tsumi sagt:
*dann hättest auch noch n bissel beast. dabei
*lol
*-krank
*eh ja mh penis
Kaky sagt:
*Penis ist so
*abgelutscht?
*warte...
*falsche wortwahl
Tsumi sagt:
*egal.. kannst net um das wort herum schreiben?
*mag es ja eh net wenn geschlechtsteile genannt werden .
*^^ ansonsten nimm penis lol
*oder schwengel.. liebesstab.. zauberstab
*eh
Kaky sagt:
*ahhhh xD
*mh ich schau mal, vielleicht brech ich auch vorher ab, bevor er ihn in den mund nimmt
*ron hat auch grad hatsumomo ohne geschlechtsteile flachgelegt
