Noch ein oder zwei Kapitel und dann geht diese Geschichte zu ende. Ich habe mir ueberlegt, ein paar One Shots zu schreiben, wenn ihr Ideen habt dann lasst es mich in den Reviews wissen.

Rochefort zog die Koenigin am Arm aus den Gemaechern heraus, „Wir machen einen kleinen Ausflug."

Anne sah ihn entsetzt an, „Wo wollt ihr hin mit mir? Rochefort der Koenig wird euch das nie vergeben."

„Der Koenig wird von alle dem nichts erfahren. Er ist viel zu sehr damit beschaeftigt sich mit Milady de Winter zu vergnuegen. Außerdem vertraut er mir zu 100%."

Rochfort zog sie weiter, Anne versuchte sich los zu reißen, aber der Griff ihres ehemaligen Freundes war zu fest.

„Rochefort bitte, bitte nicht", flehte sie und Traenen liefen ueber ihre Wangen. Doch der Kapitaen der Roten Garde zog sie unerbitterlich weiter durch das Schloss.

Weiter unten hoerte er eine Aufruhe im Kerker, aber er ging nicht darauf ein sein Ziel war es Anne aus dem Schloss zu bringen.

Athos, Porthos und Milady kaempften sich durch den Palast in die Gemaecher der Koenigin, D'Artagnan gesellte sich zu ihnen.

„Sie ist weg", rief Athos, „Rochefort hat sie hier raus gebracht.

„Verdammt", schrie Porthos.

D'Artagnan schaute in die Nebenzimmer und fand den Thronerben alleine in seinem Bett liegen.

Er hob ihn heraus und ging zu seinen Freunden, „Sie haben den Thronerben zurueck gelassen."

„Bring ihn zu Constance", sagte Athos,sein Blick ging zu Milady, „ helf ihm hier raus zu kommen ohne dass ihr in einen Kampf verwickelt werdet."

Es schien Milady als waere sein Blick nicht mehr so kalt wie noch vor ein paar Tagen, sondern weicher und mit einem Funken mehr vertrauen.

„Das werde ich", sie beruehrte sanft seinen Arm, „Pass auf dich auf."

Er nickte fast unmerklich, dann wand er sich seinem Freund Porthos zu, „Lass es uns gehen."

„Hier lang", rief Milady de Winter D'Artagnan zu, „Hier kommen wir ueber den Angestelltentrakt nach draußen."

Rochefort hatte die Koenigin auf sein Pferd gepackt und Ritt Richtung Wald, Constance sah es und rief ihrer Freundin hinterher, „Eure Majestaet!"

Sie ueberlegte hinterher zu reiten, aber dann erblickte sie Aramis.

„Aramis, Rochefort ist mit der Koenigin weg."

Der Musketier nickte und trieb sein Pferd sofort in den Galopp.

Constance war hin und her gerissen, sollte sie Aramis folgen? Sie drehte das Pferd um und wollte ihm gerade die Sporen geben, da kam D'Artagnan mit Milady de Winter aus der Tuer des Geheimganges.

Fuer einen Moment stand die Zeit still, Constance sah wie er den Sohn der Koenigin auf seinem Arm hielt. Es erwaermte ihr Herz und sie spuerte in diesem Moment das sie sich nichts sehnlicher wuenschte als ein Kind mit dem Mann den sie liebte.

D'Artagnan kam auf sie zu, „Ich glaube er braucht eine frische Windel, der kleine Koenig riecht etwas streng."

Sie laechelte ihn an und stieg vom Pferd ab, „Das steht dir sehr gut."

Er kuesste sie, „Wir sollten uns auch sowas zulegen, wenn du endlich frei bist", langsam loeste er sich von ihr und gab ihr den Thronerben, „Aber Windeln wechseln wird deine Aufgabe."

Constance laechelte ihn an, „Das werden wir sehen", dann besann sie sich wieder auf das wichtigste die Koenigin und Aramis, „Aber du musst schnell Aramis hinterher reiten. Rochefort ist mit der Koenigin in den Wald geritten Aramis hinterher."

D'Artagnan ging sofort zu seinem Pferd und stieg auf, „Aramis duerfte gar nicht her sein, er ist nicht 100% fit. In welche Richtung sind sie."

Constance zeige ihm den Weg, bevor er sein Pferd antrieb schaute er die Frau die er Liebte noch einmal an, „Reite zusammen mit Milady zurueck zur Garnison, sobald Athos und Porthos zu euch stoßen. Milady de Winter danke fuer eure Hilfe."

Sie schenkte ihm ein Laecheln, auch wenn sie es nicht wahr haben wollte, sie fuehlte sich wohl mit den Musketieren zu arbeiten anstatt gegen sie.

Rochefort hatte die Koenigin in die Mitte einer großen Waldlichtung gebracht, „Kniet nieder eure Majestaet."

Anne zitterte und tat was er sagte, Rochefort umrundete sie und blieb hinter ihr stehen.

„Ich habe so lange auf den Moment gewartet mit euch alleine zu sein. Ich hatte viele Frauen, aber ich habe mir immer nur euch gewuenscht", er kniete sich und oeffnete ihr Kleid.

Lautlose Traenen liefen ueber die Wangen der jungen Koenigin.

„Ihr werdet mich auch lieben und Aramis und den Koenig vergessen", seine Haende streiften ueber ihre nackten Schultern. Anne begann zu schluchzen, „Ihr koennt euch nehmen was ihr wollt aber ich werde euch niemals lieben oder begehren."

Diese Worte verletzten Rochfort, er stand auf zog die Koenigin an den Schultern um sich herum und kuesste sie gierig. Anne versuchte sich zu befreien aber ohne eine Chance.

Aramis stieg von seinem Pferd ab, er hoerte etwas und vor ihm lag eine Lichtung. Er band sein Pferd an einen Baum und schlich sich langsam zu einem Busch. Er konnte Rochfort sehen wie er die Koenigin von Frankreich kuesste, gegen ihren Willen. Ihr Oberkoerper war nur noch von ihrem Unterkleid bedeckt um ihre Huefte hing der Rest ihres Kleides den Rochfort grob runter streifte.

Die Haende des Musketiers ballten sich zu Faeusten, er musste noch einen Moment abwarten, obwohl er am liebsten sofort zur Hilfe eilen wuerde.

Das knacken eines Astes lenkte ihn ab, jemand legte die Hand auf seine Schulter, sofort hatte Aramis seinen Dolch gezueckt und hielt ihn dem Angreifer an die Kehle.

„Ruhig Blut mein Freund ich bin hier zu deiner Unterstuetzung", sagte der juengste der Musketiere.

„D'Artagnan, du wirst immer besser im anschleichen", Aramis packte den Dolch weg und schaute wieder zur Koenigin.

D'Artagnan folgte dem Blick seines Freundes und auch sein Blut begann zu kochen, „Dieses Schwein, das wird ihn den Kopf kosten."

„Wir muessen etwas tun, ich bin aber nicht fit. Geh du auf die andere Seite ich lenke Rochefort ab und du ueberwaeltigst ihn von hinten."

„Ok pass auf die auf", mit diesen Worten verschwand er.

Aramis nahm seine Pistole und zielte in knapp an Rochefort vorbei, dieser unterbrach die Kuesse mit der Koenigin und schaute in Aramis Richtung, „Lass deine dreckigen Finger von der Keonigin oder ich ziele das naechste mal nicht vorbei."

Rochefort nahm Anne als Schutzschild und positionierte sie direkt vor sich, Aramis kam aus dem Gebuesch und sah in ihre Augen, sie wirkten leer, hilflos und angsterfuellt.

„Ich wuerde es nicht wagen Musketier, die Koenigin gehoert mir und ich werde nicht zoegern sie mit ins Grab zu nehmen."

Aramis sah wie Annes Koerper noch mehr zitterte, der Musketier beobachte jede Bewegung seines Feindes noch hatte er keine Waffe in der Hand. Er hoffte das D'Artagnan bald eingreifen wuerde.

„Rochefort bitte, lass mich jetzt gehen und ich werde dem Koenig nichts sagen", flehte die Koenigin von Frankreich.

Der Griff um ihren Hals wurde fester, „Ich werde nicht gehen, ich wuerde dich niemals alleine lassen."

D'Artagnan war mittlerweile hinter Rochefort und legte blitzschnell den Dolch um seine Kehle, „Du wirst Buesen fuer alles was du Constance und der Koenigin angetan hast. Du wirst diesen Wald nicht lebend verlassen."

Rochefort, stieß seinem Angreifer den Ellebogen in den Bauch und ließ Anne los, diese ging erst zu Boden und rannte dann weinend in Aramis Arme.

„Komm her, sssshhhh alles wird gut. Ich hab dich", er legte seinen Mantel um ihre Schultern.

Die Mutter des Thronerben wagte einen Blick auf den Kampf der auf der Lichtung entbrannt war.

„Schau nicht hin", sagte Aramis und hielt sie noch fester, zwar war sein Blick bei seinem Freund D'Artagnan aber er genoss auch Anne in seinen Armen zu halten.

Der juengste der Musketiere kaempfte unerbitterlich, aber Rochefort hielt stand und reizte ihn bis aufs Blut.

„Ich habe es genossen deine kleine Freundin auf dem Boden liegen zu sehen, sie hat gebettelt das ich sie los lasse."

„Ich bring dich um", schrie D'Artagnan und die beiden Klingen schlugen aufeinander so dass die Funken sprueten.

„Und ich habe sie meinen Soldaten ueberlassen damit sie ihr das geben koennen zu dem du nicht im Stande bist."

In den Augen des Musketiers loderte ein gefaehrliches Feuer auf, das konnte der Kapitaen der Roten Garde sehen und grinste.

Blitzschnell zog D'Artagnan seinen Dolch und rammte ihn Rochefort in die Brust.

„Du wirst nie wieder eine Hand an die Koenigin legen oder an die Frau die ich liebe."

Der spanische Spion sackte zu Boden und die letzten Atemzuege entwichen aus seinem Mund.