Es tut mir echt Leid! Diese Geschichte ist nun schon lange fertig, aber ich habe vergessen sie hier hochzuladen.
Makotos Sicht
Einige Zeit später regte sich Sousuke auf dem Sofa.
Ich sah ihn lächelnd an. „Gut geschlafen?"
Er setzte sich auf und streckte sich. Dann gähnte er und nickte.
Ich kicherte, weil er sehr verschlafen aussah.
Sousuke stand auf um duschen zu gehen.
In der Zwischenzeit räumte ich das Wohnzimmer auf und baute das Sofa wieder zusammen.
Dann ging ich vorsichtig in die Küche um zu schauen ob die anderen schon wach waren.
Und natürlich um Sousuke eine Gelegenheit zu bieten die Geschenke auf den Tisch zu legen.
Als ich die Tür zur Küche öffnete, stand Haru schon dort und machte Frühstück.
Das erinnerte mich an unseren ersten Morgen hier.
Ich betrat die Küche. „Guten Morgen Haru-Chan. Hast du gut geschlafen?"
Er drehte sich zu mir. „Hör auf mit dem Chan. Ich habe gut geschlafen."
Ich grinste und ließ das unkommentiert.
Neugierig sah ich ihm über die Schulter. Er schien Rührei zu machen.
Nachdenklich sah ich ihn an. Ich erinnerte mich an früher.
Wenn ich vor einiger Zeit so mit ihm in der Küche gestanden hätte, dann wäre ich in Versuchung gewesen ihn zu berühren.
Ich hatte ihm nie von meinen Gefühlen für ihn erzählt. Leider konnte ich nicht wissen, ob das etwas geändert hätte.
Ich schüttelte den Kopf. Darüber nachzudenken brachte nichts. Ich war unendlich glücklich, dass ich Sousuke hatte.
Auch wenn wir unsere Meinungsverschiedenheiten hatten. Aber welches Paar hatte die nicht?
Sousukes Sicht
Ich stand im Bad und trocknete mich ab. Die Dusche hatte gut getan. Ich fühlte mich jetzt wesentlich wacher.
Der Spiegel war verdampft, also trocknete ich ihn ab. Anschließend betrachtete ich mich darin.
Er hing so hoch, dass nur mein Kopf bis zu einem Teil der Brust zu sehen war.
Nanase würde nur seinen Kopf sehen.
Mein Blick fiel auf meine Haare. Sie wurden schon wieder etwas lang. Ich sollte bald wieder zum Friseur.
Trotzdem ließ ich sie lufttrocknen. Ich weigerte mich einen Fön zu benutzen. Das machte nur mehr Arbeit.
Stattdessen zog ich mich an und ging wieder ins Wohnzimmer.
Dort hatte Makoto wohl schon aufgeräumt, aber er selbst war nicht hier.
Vermutlich war er in der Küche. Ich hoffte, er würde Kaffee machen.
Ich ging zu meiner Tasche und nahm die drei Geschenke für meine Freunde heraus.
Dann legte ich sie zu den anderen auf dem Tisch. Ich war gespannt, ob Mako sich freuen würde.
Anschließend ging ich in die Küche.
Ich öffnete leise die Tür. Makoto stand neben Haruka und sah ihm zu.
Ich legte meine Arme um meinen Freund und er zuckte leicht zusammen.
Er war wie immer etwas schreckhaft. Ich küsste ihn in den Nacken und lächelte. „Guten Morgen."
Er drehte sich zu mir und gab mir einen sanften Kuss. „Guten Morgen."
Aus den Augenwinkeln bemerkte ich das Lächeln, das Haru uns zuwarf.
Schließlich ließ ich Mako los und bot an den Tisch zu decken.
Mein Freund kümmerte sich um den Kaffee und würde zusätzlich Tee kochen.
Als ich wieder auf dem Weg in die Küche war, öffnete sich die Schlafzimmertür von Haruka und Rin.
Mein bester Freund kam verschlafen aus dem Zimmer und ich machte den Weg zum Bad frei.
Er war genauso ein Morgenmuffel wie ich, deswegen versuchte ich gar nicht erst ihn anzusprechen und grinste.
Morgens war ich nur munter, wenn etwas Besonderes anstand, oder ich mitten in der Nacht aufstehen musste.
So wie an dem Morgen als Mako und ich nach Deutschland zur Gamescom geflogen sind.
Als ich wieder in der Küche stand, war der Kaffee zu meiner Freude schon fertig.
Haruka holte gerade Brötchen aus dem Ofen, was den köstlichen Geruch erklärte.
Ich stellte den Kaffee und Marmelade, Käse, sowie Wurst und Butter auf ein Tablett.
Das Ganze trug ich schon mal ins Wohnzimmer.
Mako und Haruka kamen mit dem Rührei und dem Tee nach.
Schließlich tauchte auch Rin auf und wir begannen mit dem Frühstück.
Rins Sicht
Nach dem Frühstück waren wir beim aufräumen ziemlich aufgeregt, denn es würde gleich Geschenke geben.
Nach und nach fanden wir uns alle im Wohnzimmer ein und setzten uns auf die Couch.
Haru übernahm die ehrenvolle Aufgabe die Geschenke zu verteilen.
Ganz oben lag ein Geschenk für mich und er reichte es mir.
Ich lächelte. „Oh. Von wem ist das?"
Sousuke hob leicht die Hand und ich begann auszupacken.
Schließlich kam eine Schwimmbrille zum Vorschein. Ich freute mich sehr.
Die konnte ich sehr gut gebrauchen. Ich bedankte mich bei meinem besten Freund.
Haru nahm das nächste Geschenk zur Hand. „Von… Makoto an… Sousuke.", las er ab und gab es weiter.
Sousuke nahm es und wog es leicht in der Hand. Er sah Makoto an. „Ein Spiel?"
Er wickelte es aus der Verpackung und betrachtete es mit großen Augen. Dann begann er zu lachen.
Makoto sah ihn verwirrt an. Ich sah mir das Geschenk an. Es war ein Spiel für die Playstation, von dem ich wusste, dass er es mochte. „Reaper of Souls" hieß es und war offenbar eine Erweiterung zu dem Grundspiel.
Ich verstand nicht ganz, was so witzig war. Makoto offenbar auch nicht, aber Sou beruhigte sich nicht.
Deswegen reichte Haru ihm erst einmal das nächste Geschenk, das für ihn war… von Sousuke.
Mit einem Seitenblick auf seinen Freund packte er es aus.
Als er sah was es war lachte auch er.
Waren die beiden jetzt total verrückt geworden?
Doch dann fiel mein Blick auf sein Geschenk und endlich verstand ich es.
Sie hatten sich das Gleiche geschenkt!
Da es ein Multiplayerspiel war, würden sie wohl eins davon zurück geben.
Langsam beruhigten sie sich wieder und Haru packte auch eins für sich aus.
Es war eine Dokumentation über das Meer. Er bedankte sich mit leuchtenden Augen bei Sousuke, von dem das Geschenk kam.
Jetzt war ich wieder an der Reihe für ein Geschenk. Dieses Mal war es von Makoto.
Der Größe nach war es eine CD. Nach dem auspacken bestätigte sich das. Sie war von Nightwish. Mako kannte meinen Geschmack.
Als nächster war Sou dran und bekam das Geschenk von mir.
Ich war echt gespannt, wie er reagieren würde.
Aber nach dem, was ich mitbekommen hatte, mochte er den Typen.
Er grinste, als er es sah und ich war zufrieden. „Cool, das Deadpool-Spiel! Danke Rin."
Makoto bekam das Geschenk von Haru überreicht.
Er betastete es neugierig. „Wieder ein Spiel? Doch nicht etwa wieder Reaper of Souls?", scherzte er und packte aus.
Es war tatsächlich ein Spiel. Allerdings Lego Marvel. Das passte ja mit Deadpool.
Er freute sich sehr.
Haru suchte sich sein nächstes Geschenk aus und entschied sich für das von Makoto.
Er hatte ebenfalls eine Schwimmbrille bekommen und lächelte.
Mein letztes Geschenk kam von Haru. Ich war sehr gespannt was es war. Das Päckchen war das Größte von allen gewesen.
Der Inhalt stellte sich als ein Spiel heraus. „Concept?"
Neugierig las ich die Spielbeschreibung auf der Verpackung.
Aha. Also ein Spiel bei dem kaum geredet wird. Es war zu einem gewissen Teil wohl recht eigennützig, aber ich mochte ja Spiele sehr.
Und so würde ich ihn leichter dazu bekommen etwas mit mir zu spielen.
Ich gab ihm einen kleinen Kuss, die Aaaw-Töne unserer Gäste ignorierend. „Danke!"
Sousuke bekam sein letztes Päckchen ebenfalls von Haru.
Ich war auch gespannt was es war. Haru hatte mich nicht um Rat gefragt.
Es war ein Schal. Sousuke lächelte meinen Freund an. „Dankeschön, Haruka."
Haru errötete leicht und sah zur Seite. „Makoto hatte erwähnt, dass du deinen kürzlich verloren hast. Es ist kalt in Japan."
Ich lächelte. Haru war so süß wenn er verlegen war. Anscheinend hatte er sich um Sou gesorgt.
Sousuke schien es zu verstehen, aber er ließ es unkommentiert.
Es schien noch Hoffnung zu bestehen, dass die beiden Freunde werden konnten.
Makoto war inzwischen dabei sein Geschenk auszupacken.
Er freute sich über die CD von RED, die ich ihm geschenkt hatte. Denn so wie er meinen Musikgeschmack kannte, kannte ich seinen. Ich lächelte.
Nun war nur noch ein Umschlag für Haru übrig. Das war mein Geschenk an ihn.
Er öffnete ihn und betrachtete den Gutschein für das große Spaßbad bei uns in der Nähe.
Seine Augen glitzerten und er umarmte mich.
Ich musste grinsen. Das war mein Haru.
Makotos Sicht
Nachdem wir alle dabei geholfen hatten den Müll zu entfernen und aufzuräumen, packten wir langsam unsere Sachen.
Wir hatten geplant für einige Zeit zum Strand zu gehen und dann dort zu grillen.
Grillen zu Weihnachten! In Japan wäre das aufgrund des Wetters unvorstellbar.
Ich zog schon meine Badehose unter die Klamotten und kam mir wie Haru vor, der das wohl täglich machte.
Einige Zeit später waren wir alle soweit.
Sousuke nahm Haru die Kühlbox ab, in der das Grillgut, Getränke und ein Kartoffelsalat verstaut waren.
Ich übernahm die Tasche mit Geschirr, Besteck und Gläsern, Rin trug die Grillkohle.
Für Haru blieben noch der Sonnenschirm und eine große Decke.
Gut gelaunt machten wir uns auf den Weg.
Der Strand war in 15 Minuten Fußweg zu erreichen und die Zeit verging bei Gesprächen und lachen sehr schnell.
Am Strand war schon recht viel los. Wir fanden noch eine gute Stelle, wo wir genügend Platz für unsere Decke und den Sonnenschirm hatten.
Außerdem befand sich der Grillplatz gleich in der Nähe.
Zunächst richteten wir unseren Platz ein und cremten uns mit Sonnenschutz ein.
Gleich darauf gingen wir schwimmen.
Inzwischen hatte ich nur noch wenig Angst vor dem Meer. Nur noch dann wenn es gerade stürmte.
Später lag ich auf unserer Decke. Ich hatte mich auf eine Stelle gelegt, wo gerade Sonne schien und genoss die Wärme.
Die anderen waren noch im Wasser. Haru würde nur schwer herauszubekommen sein.
Sou und Rin paddelten nur ein bisschen und unterhielten sich.
Langsam wurde es in der Sonne dann doch zu heiß, deswegen rollte ich mich in den Schatten.
Dann angelte ich nach meiner Tasche und nahm mein Buch heraus.
Bis die anderen kamen würde ich noch Zeit zum Lesen haben.
Fast bei der Hälfte war ich schon.
Nach einigen Seiten kamen dann Rin und Sousuke und trockneten sich ab, bevor sie sich zu mir auf die Decke setzten.
Ich schloss das Buch wieder und packte es weg. Es war unhöflich zu lesen, während meine Freunde da waren.
Wir unterhielten uns über die anstehende Hochzeit. Es würde wohl eine recht große Feier mit vielen Gästen sein.
Es waren nur noch 10 Monate bis dahin. Langsam sollten wir uns ein Geschenk überlegen.
Als Haru immer noch nicht aufgetaucht war und uns langweilig wurde, beschlossen wir das mitgebrachte Uno zu spielen. Da es nicht windig war, würden die Karten auch nicht wegfliegen.
Harus Sicht
Ich seufzte leise.
Das Meer war um diese Zeit des Jahres herrlich. Wenn nicht die vielen Menschen um mich herum wären, wäre es aber noch schöner.
Als ich einen Wasserball abbekam und das Mädchen sich entschuldigt hatte, beschloss ich erst einmal zurück zu schwimmen und eine Pause zu machen.
Der Strand war schnell erreicht. Autsch, war der Sand heiß geworden.
Ich beeilte mich, zu unserer Decke zu kommen und nahm mir dort ein Handtuch.
Die anderen schienen gerade Karten zu spielen. Ich setzte mich mit auf die Decke und sah ihnen zu.
Rin gewann die Runde und lächelte glücklich.
Er beugte sich zu mir und küsste mich sanft. Ich schloss meine Augen und erwiderte den Kuss.
Ich vergaß völlig wo wir waren, bis ich ein Räuspern von Sousuke und ein Kichern von Makoto hörte.
Rin löste sich grinsend von mir und ich lief rot an.
In der nächsten Runde spielte ich mit – und verlor natürlich.
Nach einigen weiteren Spielen, von denen ich sogar zwei gewann, meldete sich der Hunger bei uns.
Wir zogen unsere Kleidung über die inzwischen trockenen Badesachen und packten zusammen, um zum Grillplatz umzuziehen.
Dort gab es einen Tisch bei dem wir unsere Sachen ließen und wo wir dann essen würden.
Rin bot sich an das Grillen zu übernehmen.
Wir schütteten frische Kohle in die Feuerstelle und zündeten sie an.
Bald lagen die ersten Würstchen und Steaks auf dem Rost und dufteten verführerisch.
Nach dem Essen gingen wir wieder in unsere Wohnung. Inzwischen war es Nachmittag geworden.
Dort angekommen machte ich uns einen Tee und wir setzten uns ins Wohnzimmer.
Dort schlug Rin vor sein neues Spiel auszuprobieren. Sousuke und Makoto waren begeistert.
Ich fand es okay. Bei dem Spiel musste ich wenigstens nicht viel reden.
Rätselnd sahen Sousuke, Makoto und ich auf das Spielbrett und versuchten den Begriff herauszufinden den Rin ‚erklärte'.
Er hatte die Symbole für rund, Metall, innen hinein und Feuer markiert. Jetzt setzte er noch einen Stein auf Wasser.
Da fiel mir ein, was das heißen könnte. „Ein Kessel?", fragte ich.
Er grinste. „Genau! Das macht zwei Punkte für dich und einen für mich."
Sousuke stöhnte auf. „Ugh. Das war so offensichtlich. Hätte ich auch drauf kommen können."
Bisher konnte ich zu dem Spiel sagen, dass es allen gefiel. Es hatte echt was.
Makotos Sicht
Abends sah ich mir mit Haru einen Film an. Sousuke und Rin waren vor 2 Stunden zum ‚joggen' verschwunden.
Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass sie nicht ganz die Wahrheit sagten, aber das behielt ich für mich.
Ich seufzte leise. Es war ein komisches Gefühl. Nicht zu wissen, ob ich meinem Freund vertrauen konnte.
Ich bemerkte Harus fragenden Blick auf mir und ich schüttelte den Kopf.
Da wusste er, dass ich nicht darüber reden wollte und lehnte sich stattdessen an mich, um mir seinen Beistand zu zeigen. Ich lächelte.
Eine weitere Stunde später, als Haru und ich gerade noch einen Film angefangen hatten, waren die beiden wieder da.
Ich war noch immer verstimmt, trotzdem begrüßte ich sie.
Sousuke sah mich etwas schuldbewusst an. Gut. Wenigstens hatte er bemerkt, dass ich sauer war.
Lange konnte ich ohnehin nicht sauer bleiben, weil er mich zum Lachen brachte. Verdammt.
Gemeinsam sahen wir noch den angefangenen Film zu Ende, bevor wir uns ins Bett verabschiedeten.
02. Januar
Erneut standen wir alle im Flughafengebäude. Ich seufzte traurig.
Die Zeit war so schnell vorbei gewesen. Ich hätte noch so viel mehr erleben wollen.
Das Feuerwerk zum Jahreswechsel war beindruckend gewesen.
Am Strand hatten sie ein Feuerwerk organisiert, das wir uns angeschaut hatten.
Die Spiegelungen im Wasser waren schön.
Die Zeit uns zu verabschieden war gekommen.
Wir würden uns wohl erst in 10 Monaten wieder sehen. Dafür würden Haru und Rin wohl etwas früher kommen und dann mit uns gemeinsam nach Iwatobi fahren.
So hatten wir wenigstens noch etwas Zeit miteinander.
Rin und ich waren natürlich die Einzigen, die beim Abschied Tränen in den Augen hatten.
Oder die anderen beiden versteckten es gut.
Bald waren Sousuke und ich im Flugzeug. Auf zurück nach Japan.
Sousukes Sicht
Ich betrachtete Makoto der neben mir im Flugzeug saß.
Er schien wegen irgendetwas sauer zu sein und sah aus dem Fenster. Ich hatte die Vermutung, dass er ahnte, dass Rin und ich nicht wirklich beinahe jeden Abend joggen gewesen waren.
Ich seufzte leise. Viel dagegen tun konnte ich nicht.
Schließlich sollte es eine Überraschung werden. Da konnte ich ihm wohl kaum den Grund hierfür nennen.
Ich nahm mein Buch aus dem Handgepäck und vertiefte mich darin.
Auch Makoto las in seinem weiter.
Der Flug dauerte nicht allzu lange. Bald waren wir wieder in Japan.
Makoto schien sich in der Zwischenzeit etwas beruhigt zu haben.
Ich hoffte einfach, er vertraute mir. Es würde sich lohnen.
Auf dem Heimweg vom Flughafen war er schon wieder etwas gesprächiger und bald scherzte er wieder. Ich war erleichtert.
In unserer Wohnung war alles immer. Nichts hatte sich in unserer Abwesenheit verändert.
Außer dem Briefkasten, der voller geworden war.
Wir waren beide zu müde um noch viel zu unternehmen.
Stattdessen legten wir uns ziemlich bald ins Bett, nachdem wir etwas von unseren Vorräten zu essen gemacht und eine Folge von The Big Bang Theory gesehen hatten.
Ich freute mich, dass Makoto sich an mich kuschelte. Ich drehte mich zu ihm und küsste ihn sanft.
Langsam wurde der Kuss leidenschaftlicher.
Ich spürte die Sehnsucht von meinem Freund. Auch ich hatte ihn sehr vermisst.
Er löste den Kuss vorsichtig und sah mir in die Augen.
Erschrocken sah ich Tränen darin glitzern.
„Sousuke… sag mir nur eines. Du betrügst mich doch nicht mit Rin, oder?"
Er sprach sehr leise, doch ich hatte ihn verstanden.
Das hatte ihn also beschäftigt? Es verletzte mich ein wenig, dass er so etwas annahm.
Aber verstehen konnte ich ihn auch.
Wie sollte er auch den wahren Grund für die Heimlichtuerei wissen?
Ich nahm sein Gesicht in meine Hände und sah ihm in die Augen.
„Makoto. Ich versichere dir, dass es nicht so etwas ist. Ich kann dir nicht den wahren Grund nennen, aber bitte vertrau mir. Du wirst es irgendwann zu gegebener Zeit erfahren. Ich liebe dich und ich würde dich nie betrügen."
Auch ich hatte jetzt Tränen in den Augen. Ängstlich wartete ich die Antwort meines Gegenübers ab.
Makoto schwieg eine Weile und nickte dann schließlich. Dann küsste er mich wieder.
Mir fiel ein Stein vom Herzen. Eine Sekunde hatte ich geglaubt er würde mich verlassen.
Wir nahmen einander in die Arme, tauschten sanfte Küsse und langsam schliefen wir dabei ein.
