Die Personen und Orte gehören Stephenie Meyer.

Die Originalstory ist von It Is Your Butterfly.

Danke an alle die mir einen Review geschrieben haben.

Kapitel 12

Carlisle führte mich durch den Flur und mir fielen erst jetzt die vielen Gemälde an den Wänden auf.

„Du siehst bezaubernd aus Isabella." Carlisle strahlte mich an und ich wurde rot. Er war schließlich noch immer mein Chef.

„Danke." Sagte ich unsicher.

„Edward hat sich dir gegenüber nicht gut benommen...er hätte das letzte Nacht nicht tun sollen." Sagte Carlisle und es hörte sich wie eine Entschuldigung an.

„Sagen sie ihm das!" Platzte ich raus und bereute es sofort.

„Das werde ich auch." Antwortete er ruhig, machte eine Tür auf und bat mich in den Raum. Voller Misstrauen ging ich in das Zimmer, Carlisle war ausgesprochen nett, aber ich würde nie mit ihm in einen Aufzug steigen. Carlisle hatte mich in eine große Bibliothek geführt, die Wände waren bis oben hin voll mit Büchern und es standen einige, gemütlich aussehende, Sitzgruppen im Raum. Carlisle nahm einen dünnen Ordner und einen Kugelschreiber von einem der Tische.

„Du müsstest etwas für uns tun Isabella." Erklärte Carlisle und ich sah ihn unverständlich an. Er machte den Ordner auf und ich konnte einige Papiere sehen. „Wie du schon gemerkt hast, sind wir keine Menschen."

„Das ist mir auch schon aufgefallen." Gott! Ich sollte wirklich lernen, mein Mundwerk besser zu kontrollieren.

„Ich möchte, dass du diesen Vertrag unterschreibst, der dich zur Vertraulichkeit verpflichtet...zu unser aller Sicherheit." Ich nickte nur, nahm ihm den Kugelschreiber aus der Hand und unterschrieb die Papiere. Carlisle war mein Chef und er hatte mich noch nie schlecht behandelt und ihm würde ich keine Schwierigkeiten machen.

„Dieser Vertrag kann auch nicht schlimmer sein, als das, was Edward mir androht." Sagte ich, während ich unterschrieb.

„Er ist nicht so, wie er sich dir zeigt Isabella." Ich verdrehte die Augen, wenn es mir noch ein paar Leute sagten, würde ich es vielleicht irgendwann glauben.

„Das glaube ich nicht, er ist einfach daran gewöhnt, zu tun was er will." Ich unterschrieb das letzte Papier.

„So ist das nicht, Edward vertraut den Menschen nicht so schnell."

„Selbst wenn er mir vertrauen würde, hat er bis jetzt schon genug getan Mr. Carlisle." Ich wurde langsam wütend, ich hasste es, dass sie nicht sahen, wie böse er war und das ich sein Opfer war.

„Ich weiß, dass er sich nicht richtig verhalten hat, er hätte dich nicht so aus deiner Wohnung holen sollen und er hat sich auch sonst sehr ungebührlich verhalten."

„Und trotzdem macht er weiter." Sagt eich ernst, er lächelte mich an, was mich noch wütender machte, all diese Vampire fanden meine Situation anscheinend witzig.

„Sei nicht sauer Isabella, es ist nur...na ja, es freut mich, dass du bist wie du bist, du bist stark und Edward wird es schwer haben, dich zu kontrollieren."

„Das muss er auch nicht, ich bin kein Tier, dass er dressieren muss Mr. Carlisle!"

„Du gehörst jetzt zu ihm und das musst du verstehen, um dein Leben wieder zu bekommen." Ich zog die Stirn kraus, hörte er sich überhaupt zu?

„Das ist das Problem, ich habe mein Leben und ich kontrolliere es, wie es mir beliebt und ich habe nicht das Bedürfnis ihm zu gehören, außerdem ist er ein Trottel. Ich weiß, dass er ihr Sohn ist, aber was er macht, ist unverzeihlich und ich kann nicht verstehen, wie sie das erlauben können, ich habe sie immer für einen tadellosen Mann gehalten..." Carlisle verzog das Gesicht und mir wurde wieder bewusst, wen ich da vor mir hatte. „Entschuldigen sie Sir...ich sollte nicht so mit ihnen reden."

„Ich bin dein Chef Isabella, aber du bist jetzt mit meinem Sohn zusammen und wir sind so was wie Familie."

„Ist er wirklich ihr...Sohn?"

„Nicht mein biologischer, ich habe ihn vor hunderten von Jahren verwandelt." Erklärte er ruhig.

„Hunderten !?" Rief ich entsetzt. Oh Gott! Ich hatte Sex mit einer Mumie.

„Isabella..." Sagte er lachend, konnte er auch meine Gedanken lesen?

„Eh...wissen sie was ich denke?" Er schüttelte den Kopf.

„Du bist einfach zu lesen und diese Fähigkeit hat nur Edward, ich habe keine Ahnung warum, aber bei dir fällt es ihm besonders leicht. Er kann dich nach seinem Gutdünken manipulieren, stimmts?" Ich riss die Augen auf,als er das sagte.

„So was in der Art." Ich versuchte so gleichgültig wie möglich zu klingen.

„Das ist, weil du für ihn gemacht bist..."

„Das stimmt nicht!" Rief ich aufgebracht. „Wenn das so wäre, würde es auf Gegenseitigkeit beruhen und ich sage ihnen, dass dieser Vampir bestimmt nicht für mich gemacht ist!"

„Im Moment, aber du kannst das ändern." Sagte er ruhig und ich sah ihn wütend an.

„Ich möchte, dass eins klar ist Mr. Carlisle, in Bezug auf Edward, erwarten sie besser nichts von mir, dass einzige was ich für ihren Sohn empfinden kann ist Verachtung und er hat mir klar gemacht, dass es ihm völlig egal ist, was ich denke." Jetzt verdrehte er die Augen.

„Edward wird viel Arbeit mit dir haben."

„Ich bin kein Dressurprojekt Mr. Carlisle!" Fauchte ich und er schüttelte den Kopf.

„Gut, wir haben ein anderes Konzept...aber das versteht Edward auch nicht, ihr gehört zusammen." Das machte mich wieder wütend.

„Sagen sie das nie wieder!...Das ist eine Beleidigung für mich."

„Ok...reg dich nicht auf, diese Treffen ist für dich, verderben wir es nicht." Ich holte tief Luft und versuchte mich zu beruhigen. „Bevor wir wieder zurückgehen, muss ich dich darüber informieren, dass ich in verreise...mit Esme, wir werden zwei Monate Urlaub machen." Erschrocken sah ich ihn an.

„Und Edward übernimmt ihren Platzt?"

„Deswegen ist er nach Chicago gekommen, es ist das erste mal, dass ich in Urlaub fahre und es ist das erste Mal, dass das Personal Edward kennen lernt. Ich hoffe auf deine Hilfe, damit sie keine Probleme mit ihm haben..."

„Das ist keine leichte Aufgabe..." Murmelte ich.

„Edward hat sich um die Geschäfte in Europa gekümmert, er mag diesen Kontinent sehr." Das bezweifelte ich nicht, ich mochte ihn schließlich auch. „Ich hab ihn hierher geordert, ihm gefällt das gar nicht und ich hoffe, dass du ihm bei allem hilfst."

„Hab ich eine Wahl?" Ich wusste, dass Edward mich zu allem möglichen zwingen könnte, wenn ich es nicht tat.

„Nein." Carlisle lächelte mich an. „Du bist eine hervorragende Assistentin und ich hoffe wirklich auf deine Hilfe."

Alice hatte mir geholfen, meinen Job bei der Cullen Ltd. zu bekommen und durch ein Wunder, war ich direkt die Chefsekretärin geworden, obwohl ich das jetzt nicht mehr wie eine Zufall sah.

„Gut Isabella, ich möchte, dass dir eins klar ist..." Jetzt sah ich ihn nervös an, er war jetzt wieder ganz mein Chef. „In diesem du-gehörst-mir-Spiel, musst du schlau sein, es ist nicht ganz so, wie Edward es dich glauben machen will, nicht er ist es, der die Macht hat...aber das kann Esme dir viel besser erklären." Ich verstand nichts von dem was er sagte. „Obwohl ich ernsthaft bezweifle, dass Edward das gefallen würde." Es klopfte an der Tür und Carlisle verdrehte die Augen. „Herein." Rief er und Edward kam rein. Er sah Carlisle auf eine Weise an, die mir Angst machte.

„Entschuldigt bitte, aber man fragt nach euch." Sagte Edward ernst.

„Wir sind gerade fertig, ich habe Isabella gesagt, dass du für die nächsten Monat ihr Chef sein wirst." Bei Edwards Grinsen, lief es mir eiskalt den Rücken herunter.

„Das ist richtig...du wirst mich im Büro mit Mr. Edward oder Mr. Cullen ansprechen." Erklärte er überheblich.

„Ich bin ausreichend professionell , um meinen Chef von dem Bastard zu unterscheiden." Und genau das bist du, ein verdammter Bastard. Edward sah mich warnend an, dass war gar nicht so schlecht, ich konnte ihn, wann immer ich wollte, in Gedanken beleidigen.

„Nut gut ihr Zwei." Sagte Carlisle beschwichtigend. „Wir gehen besser, bevor ihr euch hier noch gegenseitig umbringt." Er ging zur Tür und ich hinter ihm her, doch bevor ich durch die Tür gehen konnte, versperrte Edward mir den Weg.

„Glaub nichts von dem, was Carlisle dir erzählt hat, er lebt nach den alten Traditionen...ich nicht!" Sagt er und machte mir dann den Weg wieder frei.

„Das bezweifle ich nicht Edward, mir ist durchaus klar, dass du alles andere als eine vertrauenswürdige Person bist, du bist so böse wie der leibhaftige Teufel, mach dir also keine Sorgen um das, was ich denken könnte." Er lächelte schief.

„Das tue ich nicht." Er ging aus der Bibliothek und ich ging langsam hinter ihm her, ich wollte die Anderen nicht treffen. Ich wollte gar nicht hier sein, ich wollte in meiner Wohnung sein, auf meinem Sofa und mir einen Film ansehen.

Wir gingen zurück in den Salon und Edward unterhielt sich mit seinen „Freunden" während ich mich die meiste Zeit an Jane hielt, oder allein auf einem Sofa saß, mir waren sie alle unheimlich, auch wenn sie sehr freundlich zu mir waren. Gegend zwölf Uhr war es endlich vorbei, mein Magen knurrte laut, ich hatte nur das Sandwich gegessen und Esme hatte sich hundert Mal bei mir entschuldigt, dass sie für mich nichts zu essen im Haus hatte und mir versprochen, dass das nie wieder vorkommen würde. Ich nickte nur, so schnell würde ich nicht wieder hierher kommen...hoffte ich.

Sie hatten sich alle sehr höflich von mir verabschiedet, Esme hatte mich sogar kurz umarmt, was mich etwas unbehaglich war und jetzt saßen wir wieder im Jaguar und schwiegen uns an. Edward hielt plötzlich an und ich sah, dass wir vor einen Burger standen.

„Bleib einfach sitzen." Sagte er, ohne mich anzusehen und stieg dann aus. Weniger Minuten später kam er mit einem kompletten Menü wieder zurück.

„Hier." Er reichte mir die Tüte, ich bedankte mich nicht, es war schließlich seine Schuld. Vorsichtig fischte ich mir die Pommes aus der Tüte, ich wollte ja das schicke Auto nicht schmutzig machen und mein Magen beruhigte sich etwas. Wir kamen am Belmont House an und Edward nahm mir mein Getränk ab, damit ich nichts verschüttete. Als wir ausgestiegen waren, nahm er mich am Arm und führte mich zum Fahrstuhl. Nervös stieg ich mit ihm ein und machte einfach die Augen zu, bis wir oben angekommen waren. Seine Gegenwart beruhigte mich nicht, aber ich versuchte so ruhig wie möglich zu bleiben, um ihn nicht auf dumme Gedanken zu bringen.

In der Wohnung gab er mir mein Getränk zurück, dass ich wortlos nahm und in das Zimmer ging. Dort zog ich zuerst dieses unpassende Kleid aus und einen Bequemen Pyjama an, um mich dann aufs Bett zu setzten und mich über den Rest meines Essens her zumachen . Satt lehnte ich mich dann in die Kissen und stellte fest, dass ich noch gar nicht müde war. Ich nahm den Müll und ging in die Küche, um ihn weg zuwerfen. Es war völlig still in der Wohnung und ich nahm an, dass Edward nicht da war.

Ich beschloss das auszunutzen, warf mich aufs Sofa, schnappte mir die Fernbedienung und zappte durch die Kanäle, bis ich bei einem alten Film hängen blieb. Ich schaffte es, ihn fast bis zum Ende zu sehen, bevor mir die Augen zufielen.

Das klappern von Absätzen auf dem Parkett weckte mich und ich reckte mich, um meinen schmerzenden Rücken zu entspannen.

„Miss Isabella?" Ich schlug die Decke zurück und setzte mich auf.

„Was machst du hier Jane? Es ist Sonntag." Fragte ich und sie zuckte mit den Schultern.

„Mr. Edward hat mich her geordert, für den Fall, dass sie etwas brauchen." Ich sah, dass das Frühstück schon vorbereitet war.

„Wie spät ist es?"

„Zehn Uhr durch Miss."

„Jane..." Ich hielt meinen Kopf, mit tat der Nacken weh, das Sofa war sehr schick, aber nicht wirklich bequem. „Hör auf mich so zu nennen, sag bitte einfach Bella zu mir. Wie es aussieht, werde ich noch eine Weile hier bleiben und ich mag es nicht, wenn man mich so anspricht."

„Ich kann nicht." Ich verdrehte die Augen.

„Frühstückst du mit mir?" Sie schüttelte den Kopf.

„Das ist für sie..."

„Gut, ich muss ertragen, dass du mich Miss nennst und das du mir das Frühstück machst, das mindestens was ich von dir erwarte ist, dass du mit mir frühstückst." Erklärte ich streng und sie lächelte.

„ Na gut, es wird schon kein Problem sein." Jane ging in die Küche und legte noch ein Gedeck auf, ich ging hinter ihr her und setzte mich an den Tisch. Ich sah aus dem Fenster und bemerkte erst jetzt, dass es heftig regnete. „Was ist?" Fragte Jane und ich sah sie traurig an.

„Ich möchte in meiner Wohnung sein, da hört man den Regen..." Erklärte ich.

„Aber bald wird es Frühling, da regnet es nicht und sie können nichts vermissen." Ich sah sie ernst an und trank einen Schluck von meinem Kaffee.

„Das ist eine seltsame Art von Humor." Sagte ich dann und sie nickte. Wir aßen eine Weile schweigend, bis ich beschloss, die Zeit ohne Edward auszunutzen. „Wer war der junge Mann Gestern Jane? Ist er dein Freund?"

„Ja, wir sind zusammen und bereiten uns Beide vor, ich mit Mr. Edward und er mit Caius Volturi, meinem...Onkel, wenn man es so nennen kann. Er is der Pressesprecher der Cullen Ltd. und Alec arbeitet für ihn." Antwortete sie.

„Und das Foto das er von mir gemacht hat, für was war das?"

„Für eine Art Zeitschrift, in der die...Frauen wie sie gezeigt werden, damit jeder sieht, dass sie jetzt zu Edward Cullen gehören und keiner anderer ihr Blut trinken darf..."

„Gott! Das ist ja schrecklich!" Rief ich entsetzt und Jane sah mich mit großen Augen an.

„Das kein anderer ihr Blut trinken kann?" Fragte sie und ich lachte.

„Natürlich nicht! Es ist schrecklich, dass man uns zur Schau stellt, wie Vieh." Morgen würde ich sofort versuchen, so eine Zeitschrift zu bekommen.

„So ist es nun mal Miss." Ich schnaufte und verdrehte die Augen. „Mr. Edward hat mir gesagt, dass ich sie so nennen soll."

„Gut, dann werde ich dafür sorgen, dass du mich nennen kannst, wie du willst." Edward schuldete mir so einiges. „Was ist mit Jacob?"

„Der ist wahrscheinlich zu Hause, Heute ist sein freier Tag."

„Das meine ich nicht. Weiß er auch über alles Bescheid?" Sie nickte.

„Ja, aber er ist nur ein Angestellter, der mehr weiß als die anderen, sollte er je den Mund aufmachen, würde er es bereuen." Antwortete Jane und ich sah sie entsetzt an. „Aber machen sie sich keine Sorge, Jacob ist Mr. Cullen treu und Mr. Cullen vertraut ihm voll und ganz. Im Moment hat Jacob nur etwas gestört, sie werden ihn bestimmt bald wiedersehen, er ist sehr nett..."

„Ja und Edward treu ergeben."

„Wie ein Hündchen, nicht?" Scherzte Jane.

„Seine Antwort auf alles ist, die Bezahlung ist gut."

„Ja, Jacob wird gut bezahlt." Sagte Jane mit einem seltsamen Ton in der Stimme.

„Du nicht?"

„Ich werde nicht bezahlt." Ich sah sie mit großen Augen an.

„Du wirst nicht bezahlt und du frühstückst an einem Sonntag mit mir, anstatt bei deinem Freund zu hause zu sein?" Fragte ich überrascht und Jane lachte.

„Na ja, wir wissen beide, warum wir es tun."

„Worauf bereitest du dich vor Jane?"

„Nicht das ich es ihnen nicht sagen will, aber es ist...vertraulich."

„Ich sehe schon...gut, vertraulich oder nicht, du hast gesagt das, wen ich etwas brauche, soll ich es dir sagen, nicht?" Jane nickte. „Ich möchte, dass du jetzt nach Hause gehst und deinen Sonntag genießt."

„Das geht nicht."

„Das ist aber das, was ich jetzt brauche Jane." Sagte ich fest.

„Miss Isabella."

„Du kannst gehen Jane." Wir sahen uns überrascht an, als wir seine Stimme hörten. Edward lehnte am Türrahmen, als ich sah, dass er nur seine Pyjamahose an hatte, sah ich schnell weg.

„Guten Morgen Mr. Edward." Sagte Jane pflichtbewusst und ich schüttelte nur den Kopf.

„Gutem Morgen Jane, Isabella."

„Da ihr jetzt Beide hier seid." Sagte ich und stand auf. „Edward, kannst du Jane bitte sagen, dass sie mich Bella nennen soll, ich bin es Leid, dass sie mich immer mit Miss anredet."

„Bist du etwa keine?" Ich warf ihm einen Killerblick zu. „Ich hab keine Zeit für so was. Jane, du kannst Isabella nennen wie ihr es beliebt, Ok?" Sagte er müde, nahm einen Ordner vom Tisch und stellte sich damit ans Fenster. „Ich habe gesagt, dass du gehen kannst Jane." Jane stand auf und lächelte mich an.

„Wir sehen uns Miss Isa...Bella."

„Lass es dir gut gehen Jane und Danke für die Decke." Jane sah mich konfus an und ging dann.

Ich schüttetet mir noch einen Kaffee ein und beschloss, ihn im Zimmer zu trinken.

„Trink deine Kaffee hier Isabella." Ich schüttelte de Kopf, ich wollte seine Gesellschaft nicht. „Du sollst ihn hier trinken, weil das der Platzt zum essen und trinken ist und nicht dein Zimmer...genauso wenig ist das Sofa ein Platzt zum schlafen." Er sah mich bei seiner ganzen Rede nicht an, sondern studierte weiter die Papiere. Laut schnaufend ließ ich mich wieder auf meinen Stuhl fallen und legte meine Füße auf einen anderen.

„Was sag ich Morgen meinen Freundinnen? Du solltest mir endlich die große Überraschung verraten...Alice wird nicht..."

„Ich lese gerade Isabella..." Ich seufzte genervt, trank meinen Kaffee, aß ein paar Kekse und sah ihm dabei zu, wie er äußerst gründlich die Papiere studierte. „ Carlisle hat dich mit diesem Vertrag wirklich am Wickel, du solltest vorsichtig mit dem sein, was du unterschreibst."

„Wovon redest du?" Wollte ich wissen.

„Du kannst nicht mal die Polizei anrufen, wenn was passiert." Antwortete er und setzte sich an den Tisch.

„Ich habe nicht erwartet, dass dieser Vertrag zu meinem Vorteil ist." Sagte ich resigniert.

„Einen Vorteil hat er für dich." Er zeigte mir eines der Blätter. „Wenn du dich ernsthaft von mir bedroht fühlst, kannst du diese Nummer anrufen." Er zeigte auf eine Telefonnummer die auf dem Blatt stand.

„Gib es mir." Ich streckte meine Hand aus, doch er nahm das Blatt und riss es in viele, kleine Schnippsel. „Aber..." Ich war es langsam wirklich Leid, Edward machte mein Leben unmöglich.

„Wenn ich dir die Nummer gebe, rufst du alle fünf Sekunden Esme an. Ich werde dich immer dann schlecht behandeln, wenn du nicht das tust, was ich möchte." Ich machte die Augen zu und zählte langsam bis zehn.

„Gut, du hast gewonnen." Ich konnte Edward nicht mehr ertragen.

„Ich weiß, ich habe in dem Moment gewonnen, als ich dich zum ersten Mal in diesem Pub gesehen habe. Wo wir gerade beim Thema sind, du weißt, dass du nicht mehr mit deinen Freundinnen ausgehen kannst, nicht?"

„Was?!" Rief ich wütend. „Du kannst nicht verhindern, dass ich mit ihnen ausgehe...du hast mir schon genug von meinem Leben geraubt."

„Ich sage nicht, dass du nicht mit ihnen ausgehen kannst, aber du wirst nicht mehr alleine mit ihnen ausgehen, dass ist zu gefährlich. Außerdem verträgst du keinen Alkohol und ich will nicht, dass du mit irgendeinem daher gelaufenen Kerl nach Hause gehst." Er sagte es, als wäre es die normalste Sache der Welt.

„Ich bin nicht dieser Art von Mädchen, so sind die Schlampen, mit denen du dich normalerweise vergnügst, nicht?" Ich lächelte arrogant weil ich wusste, dass ich Recht hatte. Er sah mich aus zusammengekniffenen Augen an und Sekunden später rutschte ich auf meinem Stuhl herum, eine seltsame Hitze stieg in mir auf und jetzt grinste Edward schief. „Hör auf!" Ich nahm an, dass er irgendetwas mit meinem Körper anstellte. „Was zum Teufel machst du?" Die Hitze nahm zu und er grinste böse.

„Ach das...das kann ich machen, wann immer ich will...und das ist erst der Anfang." Entsetzt sah ich ihn an und er verdrehte die Augen. „Wie langweilig du bist Bella." Hatte er mich gerade Bella genannt?

„Jetzt weiß ich, wie du deine Frauen eroberst." Sagte ich und stand auf.

„Das...das kann ich nur bei dir." Konfus zog ich die Stirn kraus. „Na ja, es ist so...glaubst du wirklich, dass ich es dir sage?" Fragte er und lehnte sich in seinem Stuhl zurück.

„Das ist das mindeste was du tun kannst! Sei kein Hund Edward, reicht es nicht, dass ich ertragen muss..."

„Nenne mich nie wieder einen Hund Isabella! Hast du verstanden?" Er sprang auf und stand drohend vor mir. „Hast du verstanden?" Ich nickte erschrocken. „Gut." Er setzte sich wieder.

„Jetzt sag mir..."

„Ich zeig es dir besser." Plötzlich konnte ich spüren, wie er meine Brust streichelte, verwirrt sah ich an mir runter und dann wieder zu ihm, er war mindestens zwei Meter von mir entfernt.

„Was war das?" Fragte ich und sah mich nach allen Seiten um.

„Ich." Antwortete er lässig. „Du bist wirklich leicht zu beeindrucken...genauso einfach ist es, dich zu erregen. Ich kann dich auf diese Weise kontrollieren, obwohl es nicht nötig ist." Gott! Dieser Vampir würde wirklich noch dafür sorgen, dass mein Kopf vor Wut platzte.

„Hör auf so ein Arschloch zu sein Edward und sag mir, was los ist. Ich möchte Erklärungen und zwar jetzt, ich habe hunderte von Fragen und du bist mir die Antworten schuldig. Spucke es also endlich aus!" Jetzt stand ich drohend vor ihm. Edward sah mich von unten herauf einige Sekunden lang an und wich meinem Blick dann aus.

„Gut, sehen wir mal, welche Fragen ich beantworten kann...ich vertraue dir nicht und daran ändert auch ein Vertrag nichts." Ich schnaufte.

„Ich vertrau dir auch nicht und werde es auch nie. Das dir eins klar ist, du bist das Schlimmste, was mir in meinem Leben passiert ist!"

„Das beruht auf Gegenseitigkeit und jetzt setze dich." Ich tat was er sagte, endlich würde ich Antworten bekommen.