Ich rannte zum Nachttisch und riss die Schubladen auf. Gleitgel. Dann ging ich ins Bad und öffnete einen Schrank. Öl. Massage-Öl… und… was war das da unten?
Ich holte ein Fläschchen aus dem Schrank, das mir merkwürdig erschien. Es hatte keine Beschriftung, also öffnete ich langsam den Verschluss und roch kurz daran.
Dieser Geruch… er war irgendwie komisch… auch, wenn es einfach nur dumm war, zögerlich hielt ich mir das Gefäß direkt unter die Nase und atmete durch diese tief ein.
Irgendwie wurde mir so heiß… was zur Hölle war das Zeug? Es roch irgendwie gut, also ließ ich einen Tropfen davon auf meine Zunge fallen.
Hm… schmecken tat es auch nicht schlecht. Was konnte es schon groß Schaden, selbst wenn es Alkohol war, diese kleine Menge würde ich doch vertragen.
Ich träufelte mehr in meinen Mund und schluckte es unter.
Irgendwer hatte wohl die Klimaanlage hier drinnen falsch eingestellt, es wurde ja immer heißer… oder war diese Flüssigkeit etwa… eine Droge?!
Schnell schlug ich hinter mir die Tür zu und lehnte mich mit dem Rücken dagegen.
Unter Drogen, und ich konnte mir vorstellen, was für welche es waren, wollte ich ganz sicher nicht mit Bel alleine in einem Zimmer sein.
Dieser wurde natürlich direkt auf mich aufmerksam, wer wäre das nicht, wenn jemand einfach die Tür zuwirft?
Schon stand er an der dieser und klopfte dagegen „Ushishi~ was ist denn los, Froggy? Hast du etwa eine interessante Entdeckung gemacht~?"
Mir wurde immer wärmer… ich konnte nicht antworten, denn dann hätte ich ein lautes Keuchen nichtmehr unterdrücken können.
„Tse, Tse, Tse~ Wenn du nicht aufmachst, dann wirst du das noch bereuen"
Verdammt… selbst, wenn ich die Tür nun hätte öffnen wollen, ich konnte nicht.
Langsam glitt ich an ihr zu Boden und zog schnell den Mantel aus, doch mir war immernoch zu heiß.
Ich spürte, wie eine unheimliche Begierde in mir aufstieg.
Verfluchter Fake-Prince!
Ich richtete mich noch einmal auf, um abzuschließen und stolperte dann zur Dusche. Hoffentlich würde ein eiskalter Schauer mir helfen…
Grade, als ich das Wasser angestellt hatte, hörte ich, wie die Tür aufging. Natürlich, Bel hatte einen Zweitschlüssel. Verdammt!
Das Wasser rieselte auf mich herab und meine Kleidung sog sich voll mit der kühlen Flüssigkeit, als ich mich gegen die Duschwand drückte und Bel anstarrte.
Alles, nur nicht das! Wir sollten uns zuerst um die Mission kümmern, ich wollte nicht die Wette verlieren und im Maid-Outfit rumlaufen …
Plötzlich kam mir in den Sinn, das genau das Bels Plan sein könnte. Er hätte so sogar doppelt Spaß daran… wenn ich nur gekonnt hätte, hätte ich mich irgendwie dagegen gewehrt, doch mein ganzer Körper pulsierte.
Er kam mir immer näher und mir wurde klar, dass ich keine Chance hatte. Immer mehr Blut schoss durch meinen Körper und versammelte sich in meiner Lendengegend.
Notiz an mich selbst: Niemals einfach irgendwelches komisches Zeug schnüffeln und trinken, dass du in einem Love Hotel findest. Ja, klang logisch.
Ich konnte mich kaum Bewegen, so sehr erfüllte mich diese Lust, also konnte mein Senpai ohne Probleme meine Hose öffnen und das Oberteil ausziehen.
Wenn ich ehrlich zu mir war, ich wollte mich auch gar nicht wehren. Obwohl ich keinerlei Kontrolle hatte, war die Situation jetzt doch halbwegs zu meinem Positiven, denn schon bald bekam ich eine regelrecht schmerzende Erektion.
Doch glücklicherweise würde Bel sich wohl eh bald um das Problem kümmern. Zuerst entblößte er mich völlig, dann stellte er die Dusche wärmer.
Mir wurde noch heißer und ich konnte einen gequälten Blick nicht verbergen. Nun blieb mir nur zu hoffen, dass er das nicht schamlos ausnutzen würde und das er ausnahmsweise mal nicht so sadistisch war und mich schmoren ließ.
Langsam zog auch er sich aus. Jede Sekunde kam mir wie eine Ewigkeit vor. Wann war es nur endlich soweit?
Ich war von mir selbst schockiert. Was Drogen nicht alles aus einem machten…
Nach Gefühlten drei Stunden stand er dann endlich vor mir, wie Gott ihn geschaffen hatte.
Ich saß inzwischen nurnoch verzweifelt in einer Ecke der Dusche. Jeder einzelne Wassertropfen fühlte sich an wie ein Nadelstich und hatte zugleich dennoch denselben Effekt wie Viagra.
Ich sollte nie wieder aus unbekannten Gefäßen trinken…
Bel beugte sich zu mir herunter und gab mir einen innigen Kuss, den ich sofort begierig erwiderte und meinen Senpai zu mir herunter zog.
Das Ganze hatte schon lange genug gedauert! Gequält hauchte ich „Bitte… Bel-senpai…"
Natürlich musste Bel seine Macht genießen „Bitte, was? Ushishishi~"
Manchmal kam er mir echt vor wie ein Kleinkind. Er konnte doch nicht ernsthaft erwarten, dass ich es sagte?
„Du weißt genau, was…"
Nach kurzem Schweigen und keiner Reaktion seinerseits wurde mir jedoch klar, dass er das sehr wohl konnte. Jetzt hatte ich wirklich eine verdammt schwere Entscheidung zu treffen.
Meinen Stolz bewahren oder endlich diese Erregung, die meinen ganzen Körper durchzog wie ein Blitz und mich lähmte, loswerden.
Nur leider konnte ich in meiner Lage nicht grade viel mit diesem Stolz anfangen, außerdem war es doch nur ein einfacher Satz… So leise, wie ich konnte, flüsterte ich „Bitte, Senpai… Nimm mich…"
Und bye bye, Selbstachtung, das würde mir Bel wohl noch eine ganze Weile unter die Nase reiben.
Mein Kopf war röter, als es wohl gesund war, doch wenigstes hatte ich erreicht, was ich wollte, zumindest so halb.
Mister Faulpelz schien nicht gerade die Arbeit machen zu wollen, war aber auch nicht begeistert davon, passiv zu sein.
Er lehnte sich einfach gegen die Wand und hockte mich auf seinen Schoß. Grinsend meinte er „Ushishi~ Wenn du es so unbedingt willst, dann beweg dich doch selbst~"
Hahaha, sehr lustig. Ihm schien es wirklich zu gefallen, wie ich hier vor ihm noch den Verstand verlor.
Zögerlich hob ich mein Becken etwas an und drückte es mit der Öffnung gegen Bels Erregung.
So sehr meine Erektion auch zu schmerzen begann, ich konnte den letzten Schritt einfach nicht machen, dafür hing ich wohl doch zu sehr an meiner Ehre.
Nun bequemte der Fake sich dazu, wenigstens seine Arme zu Bewegen und mich mit aller Kraft nach unten zu drücken.
Ich stöhnte laut auf und warf den Kopf in den Nacken, aber ich war heilfroh, dass dieser Schmerz wenigstens für den Moment durch einen anderen ersetzt wurde.
Bel konnte das Ganze anscheinend nun wirklich nichtmehr ansehen. Er hielt mich am Rücken fest und beugte mich sanft nach hinten, um mich auf den Duschboden zu legen, aber dennoch vorsichtig, damit ich mir meinen Kopf nicht noch irgendwo anschlug.
Dann beugte er sich vorn über, sodass sein Gesicht ganz nah an meinem war.
„Wenn der Prinz schon die Arbeit machen muss, dann kann sich das Fröschlein doch wenigstens bequemen, seinen Hintern anzuheben~"
Ich seufzte leise und hob mein Becken, immerhin hatte ich diesmal darum gebeten, da musste ich ihm ja auch entgegen kommen, in diesem Falle ja auch im wahrsten Sinne des Wortes.
Bel begann, sich regelmäßig zu bewegen und immer wieder in mich einzustoßen. Mit jedem Mal stöhnte ich noch ein bisschen lauter, so stark war meine Lust.
Immer, wenn er erneut in mich einstieß, trag er diesen einen Punkt in mir, der mich fast verrückt machte.
Bald schon konnte ich es nichtmehr aushalten und ich kam mit einem lauten, genüsslichen Stöhnen.
Nach kurzer Zeit kam dann auch Bel.
Wir blieben noch kurz so in der Dusche liegen und genossen das angenehme Wasser, das auf uns herab nieselte.
Dann zog sich Senpai aus mir zurück und stand auf. Ich wollte mich auch aufrichten, doch war ich noch recht wackelig auf den Beinen und das Wasser machte es auch nicht grade leichter, also blieb ich wohl oder übel unbeholfen sitzen.
Bel stellte die Dusche aus und warf mir ein Handtuch ins Gesicht.
Ich krabbelte aus der Dusche und trocknete mich ab. Bel half mir beim Aufstehen und gemeinsam gingen wir ins Zimmer.
Während ich mir frische, trockene Klamotten anzog, fragte ich mich, was wir als nächstes tun würden und überlegte, wann der beste Moment sein würde, Bel zu bitten, die Wette nicht zu sabotieren.
Ich warf dem Frosch ein Handtuch zu, das ausversehen in seinem Gesicht landete. Danach sah ich grinsend zu, wie Froggy aus der Dusche krabbelte und nur, weil der Frosch so schwach aussah, half ihm der Prinz, aufzustehen und ging mit ihm aus dem Bad, zurück in unser Zimmer.
„So, Froggy, und was machst du jetzt, um den Prinzen bei Laune zu halten?"
„Wieso sollte ich als Unterhaltungsprogramm für »den Prinzen« herhalten?", murmelte Fran, immer noch leicht rot im Gesicht, vor sich her.
„Der Prinz hat dem Frosch vorhin einen großen Gefallen getan~. Will er seine Schulden nicht zurückzahlen?"
Nach diesen zwei Sätzen lief Froggy wieder rot an. Heute ist ein denkwürdiger Tag! Wenn ich soetwas wie ein Tagebuch hätte, würde ich diesen Tag hervorheben!
Aber es wäre sehr dämlich, als Mafiosi ein Tagebuch zu führen. Das wären viel zu viele vertrauliche Informationen, die gegen einen verwendet werden könnten...
Ich fragte mich, ob Froggy ein Tagebuch führte. Blöd genug wäre er dafür. Ob er immer nur so Monoton tut und seinen Gefühlen in diesem Tagebuch freien Lauf ließ?
Das interessierte mich jetzt! Ich stand auf und ging zu Froggys Koffer. Froggy sah die ganze Zeit über zu Boden, weswegen er nicht bemerkte, wie ich seinen kompletten Koffer leise durchwühlte und ausleerte.
Ich hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben, da sah ich eine kleine Tasche am Saum einer Seite versteckt. Gefunden!
Ein kleines Buch mit rot-grün gestreiftem Umschlag. Bin ja mal gespannt, ob das wirklich sein Tagebuch ist. Ich wollte das Buch gerade aufschlagen, da meldete sich Froggy zu Wort „Oi, Senpai. Was machst du da? Und könntest du meinen Koffer wieder einräumen?"
„Ushishi~ Vergiss es, Froggy, der Prinz will wissen, was da so schönes über den Frosch drinnen steht!" Ich schlug das Buch auf und las mir die erste Seite durch...
Was war das? Oben stand ein englischer Titel. War das ein Songtext? Ich las die erste Zeile vor.
„It's up to you! ... Scheint komplett zu sein..."
Interessant, ich hätte nicht gedacht, dass Froggy auch Interessen an Musik hatte.
„Froggy, ich wusste gar nicht, dass du dich für Musik interessierst. Was ist das für eine Band?", fragte ich ihn.
„Weis der Fake-Prinz das etwa nicht?", antwortete er mir und ich hatte irgendwie das Gefühl, ein leichtes Grinsen auf seinen Lippen zu sehen.
Sorry für die wieder so lange Pause ^^"
Aber irgendwie kommen Principessa und ich grade eher seltener dazu, uns zusammen zu setzten oder allein zu schreiben, daher gibt es am Ende dieses Kapitels leider keine Fails...
Naja, dafür kommt im nächsten Chapter ein kleines Quiz ^^
Wir hoffen, euch hat das Kapitel gefallen (um den Fanservice haben wir[naja, eher ich, Frogger, immerhin schreib ich die obszönen Szenen xD] uns ja gekümmert~)
Bis zum nächsten Kapitel ^-^
