Nessie: Ein gute Idee! Mal sehen, ob ich was damit machen kann, ich braue ja immer noch ein Ende für die Fanfic. Find ich super von dir, dass du deine Ideen äußerst! Echt toll! Weiter so!

Lilith: Ja, das mit dem „Ich hoffe, ich muss nicht lange warten"… ich glaube, dies Hoffnung habe ich zerstört. Aber immerhin, das Chapi ist da! Und das nächste komm t schneller! Danke für dein Review.

Liz Black: O.O Du bist begeistert von der Idee, Paige auf einem Tisch zerlegen zu lassen… Psychopath! Und ein Psychopath mit schwachen Nerven! Schlecht Mischung, ganz schlecht. Danke für dein Verständnis, wegen der längeren Zeit zwischen dem Kapitelpost… Einer versteht mich! xD Die WM zu boykottieren? O.O Na ja, wenn du meinst. Jetzt ist sie eh vorbei. Aber ich meine hey, in zwei Jahren ist EM! Nur noch zwei Jahre… wart Danke für dein langes Review. Du hast die Gabe, mich mit deinem teilweise völlig sinnlosen, aber dennoch sinnvollen Sätzen zum lachen zu bringen!

whitelightner78: Ja, ich lass den Arme Chris gerne leiden! Und ich steh dazu! dazu steh

Kapitel 12

Die zweite Aufgabe

Im Wohnzimmer der Halliwells angekommen, ließen sich alle müde die Sofas und Sessel fallen. Sie waren erschöpft, nass und mit ihren Kräften am Ende, aber immerhin hatten sie die erste Aufgabe bestanden. Zwar hatten sie Wyatt immer noch nicht wieder, aber sie waren ihrem Ziel etwas näher gekommen. Etwas. Aber noch nicht nahe genug.

,Verdammt'', sagte Chris und setzte sich auf das Sofa, dass auch sogleich nass wurde. ,Wenn das die leichte Aufgabe war, dann möchte ich nicht wissen, wie die anderen beiden sind.'' ,Ich auch nicht'', erwiderte Paige. ,Und ich will erst recht nicht wieder das Opfer spielen. Wieso muss immer ich geopfert werden?'' Piper sah sie an. ,Du bist nicht geopfert worden, dafür hat unser Wächter des Lichts gesorgt.'' ,Ja, unser Wächter des Lichts. Seit wann besitzt du solche Kräfte Chris?

Chris konnte Phoebe nicht antwortet. Selbst wenn er hätte antworten wollen, hätte er es nicht gekonnt. Wie sollte er auf eine Frage antworten, die er sich selber stellte und die er sich selbst nicht beantworten konnte. Was sollte er jetzt machen? Erst konnte er auf einmal heilen, obwohl er kein richtiger Wächter des Lichts war und jetzt konnte er alleine einen sehr mächtigen Zauber aussprechen. Wie war das möglich? Er hatte nie solche Kräfte besessen. Er war immer der Schwächste der Familie gewesen. Und jetzt? Was war nur los mit ihm?

,Ich weiß es nicht.'' ,Wie du weißt das nicht? Du solltest dich doch am besten mit meinen Kräften auskennen.'' ,Ja Paige, das sollte ich, aber ich weiß nicht, wie ich das ebengerade gemacht habe. Das war mehr eine Eingebung.'' ,Leo, was sagst du dazu?'', sagte Piper. ,Du musst doch wissen, was mit unserem Wächter des Lichts los ist.'' ,Ich muss passen'', sagte Leo und sah Chris an. ,Es kann daran gelegen haben, dass Chris Todesängste durchlitten hat. Dann ist es mit den Zauberkräften wie bei Menschen. Sie wachsen auch über sich hinaus, wenn sie Angst haben und verzweifelt sind.'' ,Ah, das ergibt Sinn', sagte Paige. ,Okay Chris, hast du das gerade gehört? Du müsst öfters verzweifelt sein.'' Chris lachte grimmig. Als ob er nicht verzweifelt genug war.

Sein Leben neigte sich dem Ende zu. Seine Familie war immer noch gegen ihn und sein kleiner Bruder, den er um alles in der Welt beschützen wollte, war entführt worden und das nur seinetwegen. Nur sein Vater hielt zu ihm. Wenn Leo nicht da wäre, dann würde Chris an dem ungemeinen Druck zerbrechen. Er hatte in den noch wenigen Jahren seines Lebens schon genug Schrecken für viele Leben erlebt. Er wollte nicht noch mehr erleben. Nicht noch mehr Angst um das Leben seiner Familie haben, sondern sie in Sicherheit wissen. Und er wollte vor allem seinen großen kleinen Bruder in Sicherheit und auf der Seite des Guten wissen. Er wollte nicht mehr kämpfen. Er wollte nicht mehr verzweifelt sein. Er wollte leben. Nur leben. Oder war das zu viel verlangt.

,Na ja, auf jeden Fall sollten wir dankbar sein, dass Chris uns alle gerettet hat, aber was ist mit Wyatt? Und mit dem Dämon? Und mit den Aufgaben? Das war ja nur die erste... wie viele es wohl geben mag?'', überlegt Leo. ,Ich meine, wir können ja nicht ewig so weitermachen.'' ,Du denkst schon ans ewige Aufgaben lösen. Wir haben gerade mal die erste Aufgabe gelöst, jetzt sieh doch nicht gleich so schwarz Leo!'' ,Aber Phoebe, verstehst du es immer noch nicht?'', sagte Piper. ,Dieser Dämon hat meinen Sohn entführt! Verstehst du? Wyatt ist weg!'' ,Aber ihm geht es gut Piper, das spüre ich'', versuchte Chris seine Mutter zu beruhigen, doch die sah nicht ein, sich zu beruhigen. Stattdessen schrie sie Chris an,,Woher willst du das denn wissen? Du bist doch erst Schuld an diesem ganzem Schlamassel. Außerdem bist du nur unser Wächter des Lichts! Du gehörst noch nicht einmal zu unserer Familie! Dich geht das alles doch gar nichts an!''

Stille. Es war wie ein Faustschlag ins Gesicht für Chris. Nein, schlimmer noch. Er fühlte sich, als hätte seine Mutter ihm soeben den kläglichen Rest seines kranken Herzens herausgerissen, als würde er durch eiskaltes Wasser schwimmen, als würden viele kleine Messer in ihn eindringen. Er fühlte sich, als ob seine Familie ihn verstoßen hätte. Er wusste nicht was er sagen sollte. Piper hatte ihm schon öfters gesagt, dass sie ihm nicht vertrauen würde, aber diesmal war es anders. Diesmal waren ihre Augen anders. Sie strahlten Hass und Verzweiflung aus. Und Angst. Angst um ihren einzigen Sohn. Auch seine Tanten sahen ich nur an und sagten kein Wort zu seiner Verteidigung. Chris wollte im Boden versinken. Er wollte sich auflösen. Er wollte weg. Er wollte sich gerade wegbeamen, als er eine Hand auf seiner Schulter spürte. Leo. Sein Vater.

,Also Piper'', sagte er und versuchte, seine Stimme ruhig zu halten. ,Erstens, finde ich dass Chris sehr wohl zur Familie gehört. Er hat uns und Wyatt oft gerettet, was mit zeigt, dass wir ihm wichtig sind und ihr habt ihn auch schon oft gerettet, also muss er euch auch etwas bedeuten. Zweitens, hat er sehr wohl etwas mit Wyatt zu tun, denn schließlich hat er sein Leben in der Zukunft zurück gelassen, nur um Wyatt zu retten. Und Drittens, muss ich euch gar nicht begründen, ob Chris für zur Familie gehört oder nicht, denn dafür brauch man keine Begründung. Für mich gehört Chris zur Familie, egal was ihr denkt.''

Wärme bereitete sich in Chris aus. Das war das erste Mal in seinem Leben, dass sich sein Vater so sehr für ihn einsetzte. Und jetzt bemerkte er, dass sich der Gesichtsausdruck in den Gesichtern der drei Schwestern änderte. Einsicht. Einsicht, dass sie in ihrer Wut, Angst und Verzweifelung, eine Person, die ihnen nahe stand, verletzt hatten: Chris.

,Tut mir Leid Chris'', sagte Piper und senkte den Blick. ,Es ist nur so ... ich meine ... Wyatt ist weg! Es ist weg! Und ich bin so aufgewühlt. Es tut mir Leid, ich wollte dich nicht verletzten.'' ,Genau Chris'', sagte Paige und grinste Chris an. ,Schließlich müssen wir zusammen halten! Wir sind doch eine Familie!''

Wir sind doch eine Familie. Diese Worten halten in seinen Ohren wieder und wurden zu einem Lied. Ein Lied mit dem wunderschönsten Text und der wunderschönsten Musik, die er je wahrgenommen hatte. Ein Lied, dass für den Rest seines Lebens in seinem Herzen bleiben würde. Und über seinen Tod hinaus.

,Ja, das sind wir'', sagte Leo. ,Und eine Familie muss zusammenhalten. Sind wir uns einig dazüber, dass wir uns nicht gegenseitig fertig machen, sondern stattdessen den Dämon?'' Er schaute in die Runde. ,Also ich bin dafür'', sagte Phoebe. ,Ich komme mir vor, wie in einem der Filme, wo es dir ganze Zeit heißt,Das kannst es schafften, du musst nur daran glauben'.'' ,Vielleicht sollten wir uns ein Beispiel an diesen Filmen nehmen, da gewinnen nämlich immer die Guten'', schlug Phoebe vor. ,Wenn es hilft, dann gerne doch'', sagte Paige.

,Och, wie süß'', sagte der Dämon, der unbemerkt hinter ihnen gestanden hatte. Die Halliwells sprangen auf. Wie schaffte er es nur immer, sich so leise an sie ran zu schleichen, sodass sie keiner hören konnte,,Habt ihr euch wieder versöhnt? Wie unglaublich rührend. Aber es fehlt immer noch ein Familienmitglied... . Was mag wohl mit dem sein?'' Piper griff den Dolch und hielt ihn dem Dämon hin. ,Hier, da hast du deinen Dolch. Und jetzt gib mir meinen Sohn wieder! Was hast du mit ihm gemacht?'' Der Dämon hob abwehrend die Hände. ,Wieso ich? Ich bin unschuldig. Na ja, vielleicht nicht ganz. Aber keine Sorge. Eurem kleinsten Familienmitglied geht es gut. Aber gut gemacht. Ihr habt die erste Aufgabe geschafft.'' Er klatschte langsam in die Hände und jedes Klatschen hörte sich an, wie ein todbringender Schuss mitten ins Herz.

,Ich hätte nicht von euch erwartet, dass ihr es schafft'', sagte er und nahm den Dolch. ,Eure nächste Aufgabe wird etwas schwieriger. Aber nur etwas, keine Sorge.'' Die Worte klangen nicht gerade beruhigend, doch die Halliwells sagten nichts dazu. ,Ihr müsst euch in einer Dämonischen Bar einschleichen und herausfinden, wer von den Gästen für die regelmäßigen Überfälle auf diese Bar verantwortlich ist und ihr könnt ihn nur mit dem Dolch vernichten. Dafür solltet ihr diesen nämlich holen. Die vielen kleinen Aufgaben werden nämlich zu einer großen, wenn ihr versteht, was ich meine.'' Er grinste und erklärte den Halliwells noch, in welcher Ecke der Unterwelt. ,Wenn ihr keine Fragen mehr habt, dann verschwinde ich wieder.''

,Moment!'', sagte Piper. ,Woher sollen wir wissen, ob es Wyatt gut geht?'' ,Wie gesagt, ihr müsst mir vertrauen.'' ,Ich vertraue keinem Dämon'', sagte Piper mit einem gefährlichem funkeln in ihren Augen. ,Dann vertrau mir eben nicht Piper. Aber du bist im Moment auch nicht in der Position, um Forderungen zu stellen, aber ich kann dir versichern, dass es deinem Sohn gut geht.'' Er löste sich mit einem grinsen auf und ließ die Halliwells wieder alleine.

,Was zum Teufel soll das?'', fragte Chris langsam. ,Wie viele dieser Aufgaben sollen wir noch erledigen? Mir kommt es vor, als ob wir für ihn die ganzen Dämonen vernichten, die ihm ein Dorn im Auge sind.'' ,Da kann ich dir nur zustimmen'', sagte Phoebe. ,Als wären wir seine kleinen Untergebenen Diener. Aber wir haben keine Wahl. Er erpresst uns mit einem sehr effektiven Druckmittel. Wir müssen uns seinem Willen beugen.'' ,Aber das kann nicht ewig so weitergehen'', erwiderte Chris. ,Wen die Aufgaben zu viel werden, müssen wir uns wehren!'' ,Aber noch nicht Chris'', sagte Chris Vater Leo. ,Noch müssen wir abwarten.''

Chris wusste, dass Leo Recht hatte, nur er hatte keine Zeit. Zumindest nicht mehr viel. Hoffentlich würde die Zeit für die Rettung von Wyatt reichen. ,Los, wir brauchen einen Tarnzauber, auf zum Buch der Schatten'', sagte Phoebe, die von erneutem Tatendrang gepackt wurde. ,Jawohl, packen wir's an'', sagte Paige und guckte Chris an. ,Wir sind doch eine Familie, wir schaffen alles!''

Ja, sie waren eine Familie.

Und sie würden er schaffen.

Sie würden Wyatt retten.

Zusammen.

O.O Tut mir Leid! sich verzeihend verbeug um Vergebung bettel In letzter Zeit ging alles drunter und drüber. Erstmal in der Schule noch mal die letzten Arbeiten geschrieben, dann immer die Fußballspiele feiern und dann meinte auch noch mein Laptop, er müsste sich selber vernichten. XD Aber jetzt ist alles wieder in Ordnung und die nächste Kapitel kommt dann wieder im Abstand von einer Woche, versprochen! Aber dafür müsst ihr mir auch Reviews geben!