Ac.Potterfan: Ja, gibt noch viele :) Super, dass es dir gefallen hat :)

Dragon Coranzon: Hi Süße :) +g+ Ja, am Anfang waren auch nur insgesamt 50 geplant. " aber die FF ist bei den anderen relativ gut angekommen und so wurde es dann doch ein Mammutprojekt :) Hab die FF noch in einem Harrypotter-Forum reingestellt :) Willst den Link haben? " Dickes Bussili!

Lily Evans James Potter:

Also falls du doch noch mal hier rein schaust, was ich doch sehr hoffe, dann sag mir doch bitte wo die FF mit nur 112 Chaps drinn steht? Wenn dem so ist, dann ist die FF geklaut worden und da versteh ich keinen Spaß! Between the Frontier ist 100 mein Werk und hat außerdem 133 Chaps!Ich habe niemanden erlaubt, sie irgendwohin zu posten, ohne meine Erlaubnis! Und sollte dies der Fall sein, dann gib mir den Link! Solltest du das HP-Forum meinen, ja, ich bin die Autorin BlackPrincess. Wußte ja nicht, dass ich deswegen eine Pflicht eingegangen bin mich überall unter diesem Namen anzumelden O.o" Hab ich jetzt etwa den Stempel auf lebenslänglich bekommen oder was+bösegugg+ Falls ich rausfinden sollte, dass jemand meine FF geklaut hat und irgendwoanders gerade verunstaltet hat, dann werd ich ganz böse, dass kannst du mir aber glauben! BtF war meine erste FF und ich habe verdammt viel Arbeit reingestellt, wenn ich herausfinden sollte, dass mein erstes Baby absichtlich von jemanden geklaut und unvollständig irgendwo unter seinem Namen reingestellt wurde, dann werd ich verdammt sauer!

Chap 11: just a little hope

Es war 23 Uhr nachts. Alice, Frank, Peter und Remus waren gegangen. Der Chefheiler hatte zwar eingewilligt das drei Freunde bleiben durften, aber 7 waren nun wirklich zuviel. Lilli lag auf dem Bett neben James und blickte zu ihm rüber. Sie hatte sich wie eine Katze eingerollt, der Kopf lag auf ihre Hände. Sirius saß auf dem Stuhl, den Kopf bereits in die Brust gesunken und die Augen geschlossen. Anna lag auf dem Bett hinter ihm, die Bettdecke über sich gezogen und ganz klein zusammen gerollt. Lilli konnte nicht schlafen. Sie war nicht müde, sie wußte eigentlich gar nicht was sie fühlte. James hatte sich kein bißchen mehr gerührt und der Heiler meinte, es wäre ein schlechtes Zeichen.

"Wir geben ihm Zeit bis morgen Mittag. Wenn sich bis dahin keine Besserung zeigt, Mrs. Potter, dann befürchte ich, gibt es keine Hoffnung mehr. Es tut mir leid."

Diese Worte hallten immer wieder in ihren Gedanken wieder. Mrs. Potter, sie hatte sich richtig an diesen Namen gewöhnt. Lilli war sehr altmodisch in dieser Hinsicht. Es gab ja Muggel, die ihren eigenen Namen bei der Hochzeit behielten, aber sie wollte James Namen haben. Sie hatte kein gutes Verhältnis zu ihren Eltern und zu ihrer Schwester Petunia gehabt, doch James Eltern, hatte sie von Anfang an ins Herz geschlossen. Sie wußte gar nicht, wie zwei Menschen so gut und nett sein konnten... doch sie lebten nicht mehr. James hatte sie verloren, vielleicht... hatte er damit seinen Lebenswillen verloren. Manchmal kam es ihr so vor, als ob er gar nicht mehr leben wollte, als ob er sich absichtlich in jeden Kampf stürzte.

"Hey, Lilli..."

Sie schreckte hoch als sie James Stimme hörte. Starr vor Angst blickte sie zu ihm aufs Bett und stellte verwirrt fest, dass er tief und fest schlief... sie drehte sich zur Tür von wo aus sie die Stimme gehört hatte. Er stand da, lässig lehnte er an der Wand und lächelte. Es war das Lächeln von damals, bevor sie aus Hogwarts kamen, bevor ihr Leben so schwer und ernst wurde.

"Ich träume... richtig?"

"Nein, Lils. Zum träumen müsste man schlafen. Das ist deine Fantasie..."

"Meine Fantasie?"

"Sicher, du sehnst dich nach mir und deswegen bin ich hier. Beachte meinen Körper dort gar nicht."

Sie blickte zurück zu James und dann wieder an die Tür. Er stand noch immer da.

"Warum bist du hier?" fragte sie vorsichtig.

"Weiß nicht, sag du's mir. Das ist deine Fantasie. Ich bin nur ein Gedanke von dir."

"Wieso widersprichst du mir dann?"

"Weil du es so willst."

"Ich... will es nicht."

"Weißt du überhaupt was du willst?"

"Wieso tust du das?" fragte sie aufgebracht und wieder standen ihr Tränen in den Augen. Sie wußte nicht wieso, aber sie konnte ihre Tränen einfach nicht zurück halten. Sie hatte soviel geweint, dass es ein Wunder war, das sie noch immer Tränen besaß.

"Lils, finde dich damit ab. Ich liege da und werde dich verlassen. Ich werde in den Himmel fahren und du wirst allein hier zurück bleiben. Mit unserem Baby."

"Baby? James, ich kann nicht schwanger werden und du weißt das. Du bist nicht meine Fantasie. Du würdest nicht so reden, wenn es das wäre."

Und sie erschreckte, als er sich von der Wand abstieß und sich zu ihr aufs Bett setzte. Er war echt. Sie sah, wie die Matraze unter ihm nachgab und seine Nähe, auch sie war real. Er war real.

"Du mußt das akzeptieren und los lassen. Mich los lassen... Ich liebe dich, Lilli. Mehr als ich jeh jemand anderen geliebt habe. Ich hab dir alles gegeben was ich hatte und... letztenendes war es nicht genug."

"Nein, Jam-."

"Das war doch nur ein Scherz, Lils..." sagte er lachend und es hörte sich genau so an wie James, verdammt, das war er. Ganz sicher. Er legte seine Hand auf ihre und drückte sie sanft. Sie konnte ihn spüren, konnte ihn fühlen... Er war echt, keine Einbildung.

"Pass auf den kleinen auf. Er wird mal etwas ganz besonderes werden."

"Auf wen?"

"Unser Baby."

"James, hast du 's vergessen? Ich kann doch nicht schwanger werden."

"Pah, Mediziner. Lils, wir sind Zauberer. Wir vollbringen Wunder... Du warst für mich immer ein kleines Wunder in meinem Leben."

Sie blickte auf und bemerkte seine hübschen, hasselnussbraunen Augen. Sie waren so sanft und wunderschön. So voller Liebe und Vertrauen, wie damals in Hogwarts. Sie hatte den alten James in der letzten Zeit vermisst. Nach so viel Leid und Trauer, hatte er sich verändert...

"Also, pass auf den kleinen auf. Hey, wie wärs denn mit... Michael?"

"Michael?"

"Nach meinem Vater. Aber moment mal... dann hieße ich ja James Michael und der kleine... Michael junior? Schlechte Idee... Michael James? Nein, auch nicht gut... Wie wärs... mit meinem Großvater? Er hieß Harold. Der kleine heißt dann... Harry James Potter."

"Das ist ein sehr schöner Name..."

"Denk ich auch."

"Und... wie soll ich dann leben? Ohne dich an meiner Seite."

"Sirius wird bei dir bleiben. Und Remus und Anna und Alice... und Frank... und Peter... und..."

"Ich will aber nur dich."

"Ja, das wollen viele... Aua..."

Lilli hatte ihm hart auf die Schulter gehauen und tatsächlich hörte sie das echo des klatschen im Raum wieder.

"Idiot."

Er legte seine Hand um ihre Wange und strich mit der anderen sanft eine lockige Strähne hinters Ohr. Seine Augen funkelten sie liebevoll an.

"Ich liebe dich, Lilli... du darfst das nie vergessen... Ich liebe dich... und... du bist die einzige, die mich überhaupt noch hier hält... Ich weiß nicht, ob ich zurückkommen kann. Aber wenn nicht..."

"James, nein..."

"Wenn nicht, Lils. Dann versprich mir... weiter zu leben und... vielleicht findest du ja einen neuen, doch BITTE, bitte nicht noch mal Malfoy. Ich würde mich im Grabe umdrehen wenn du das tätest."

"Hör auf darüber zu scherzen, James."

"Das war mein voller Ernst."

Er beugte sich sanft zu ihr vor. Und während sie ihre Augen schloss um das zu genießen was gleich kam, spürte sie seine Lippen auf ihre, spürte seine Zunge an ihrer, spürte ihn.

"Leb wohl, Lils. Ich liebe dich."

"JAMES; NEIN."

Mit einem lauten Schrei wachte sie auf. Sirius und Anna waren auf ihren Plätzen hochgeschreckt und hatten sich sofort zu ihr begeben als sie sie zitternd da sitzten sahen. Lilli blickte sich suchend nach James um, James, der doch gerade noch auf ihrem Bett saß... und dann... blickte sie rüber zu James Bett... er lag da, friedlich schlafend... Vorsichtig schritt sie von ihrem Bett auf James zu. Sie hatte ein ungutes Gefühl, ein merkwürdiges Gefühl im Herzen, als ob etwas passiert wäre. Ihr Instinkt hatte sie noch nie getäuscht, doch sie wünschte sich, dass es sie diesmal getäuscht hätte.

"Lilli? Was ist los?" fragte Anna besorgt, aber sie hatte die Freundinn nicht wahr genommen. Sie kam langsam auf James zu und dann wurde es sichtbar... Blut lag auf dem Bettlaken...

Anna war sofort rausgestürmt um den Chefheiler zu benachrichtigen, der mit einigen Heilerinen zurück kam und die Truppe raus schickte. Wieder hatten sie sich mit James drinnen eingesperrt. Lilli stand da, zitternd und voller Angst. Sirius nahm sie in die Arme und versuchte sie zu beruhigen, aber sie schluchzte: "Er war da..."

"Wer?"

"James. Er hat sich von mir ver...verab...schiedet."

"Nein, Lils. Das war nur ein böser Alptraum."

"Nein, war es nicht... es war... re...real. Er ist weg, Sirius... Ich..."

"NEIN," sagte er entschlossen, hatte Lilli an die Schulter gefasst und sie mit ernstem eindringlichem Blick angesehen.

"Lilli, denk das nicht. Hör zu, wenn du aufgibst, dann wird er auch aufgeben. Wenn wir nicht mehr an seine Heilung glauben, dann wird er das auch nicht. Dann stirbt er wirklich. Lilli, wenn du ihn jetzt aufgibst, dann verurteilst DU ihm zum tode. James ist ein Kämpfer, aber ohne seine Freunde, hat er nichts wofür es sich lohnt zu kämpfen. Bitte, BITTE gib nich auf..."

"Ich..Ich?"

"Lils, er wird es schaffen. Wenn wir an ihn glauben und bei ihm bleiben. Wir lassen ihn nicht gehen... ja?"

Sirius hatte sie so fest angesehen und sein Blick war so voller Leid und Schmerz und doch... sah sie einen kleinen Funken Hoffnung, den er einfach nicht weggeben wollte. Sie nickte schließlich.

"Lils, wenn du ihn nicht gehen lässt... dann geht er auch nicht. Das hat er mir versprochen."

"Was meinst du?" fragte Lilli vorsichtig.

"... Es war damals... kurz vor Weihnachten. Als er mir das Versprechen gab... Wißt ihr nicht mehr... als Voldemord seinen Weg wiedermal auf das Anwesen der Potters gefunden hatte?"

"Was?"

"Lilli war nicht dabei, Sirius... Und ich weiß nicht... ob sie das eigentlich jeh erfahren sollte..."

"Jetzt ist es eh zu spät..."

Es war kurz vor Weihnachten. Die meisten Schüler verließen Hogwarts um bei ihren Familien zu sein. Lilli war anfangs sehr traurig gewesen, weil sie glaubte, alleine da bleiben zu müssen. James und Sirius sprachen die ganze Zeit von Weihnachten auf Wing-Castle. James hatte doch tatsächlich vergessen Lilli zu fragen ob sie mitkommen wollte, denn er hatte es die ganze Zeit für selbstverständlich gehalten bis die beiden wiedermal darüber sprachen und sie ihnen mit einer schneidenden Stimme viel Spaß wünschte. James hatte sie perplex angesehen und gemeint: "Ähm, Lils, du bist doch auch dabei, oder?"

"Wie denn? Ihr seit auf Wing-Castle und ich hier."

"Wie, du kommst nicht mit?"

"Du hast nicht gefragt."

"... Heiliger Hippogreif. Ich hab dich nicht gefragt? Ich dachte, das hätt ich schon. Sorry, Lils, deswegen läufst du seit ner Woche wie'n saurer Apfel rum. Also, Lilli Julianna Evans, willst du mit zu meinen Eltern über Weihnachten kommen? Sie haben dich herzlich eingeladen."

"Natürlich..."

Glücklich schlang sie ihre Arme um seinen Hals und küsste ihn mehrmals auf die Wange. Dann rutschte sie an ihm wieder auf das Sofa hinab und lächelte nun auch Sirius an.

"Ja, ja, Mädel. Aber das eins klar ist: Ich will auch noch was von ihm haben. Kannst ja zu Anna rüber gehen."

"Anna?"

"Fährt doch zu ihrem großen Bruder mit Remus. Sie will die beiden einander bekannt machen. Scheint langsam doch ernster zu werden."

Sirius grübelte. Er wollte es nicht laut aussprechen aber seiner Meinung nach gaben Anna und Remus schon ein ulkiges Paar ab. Er, strohblond, sie pechschwarz. Er mit Brille und wahnsinnig klug, sie, bildhübsch und besserwisserisch. Er, zurückhaltend und höflich, sie, binnen einer Millisekunde bei Tollwut. Bei diesem Gedanken grinste er und schüttelte heftig seinen Kopf um den Gedanken rauszubekommen.

Lilli freute sich wahnsinnig wieder nach Wing-Castle zurückzukehren. Sie hatte James Eltern und ihre Adoptivtochter June richtig ins Herz geschlossen und freute sich auf das erste schöne Weihnachten nach 6 Jahren. Seit dem sie eine Hexe war, schien das Leben bei Evan's zuHause mehr ein Höllentrip als Urlaub zu sein. Sie fuhren mit dem Hogwartsexpress zurück nach KingsCross wo James Vater schon mit dem Portschlüssel auf sie wartete. James Mutter hatte die gesamte Truppe herzlich umarmt als sie im Schloss ankamen. Die kleine June war sofort zu James gekrabbelt und er hatte seine neue kleine Schwester lachend in seine Arme geschlossen.

"Na, mein kleiner Schatz..."

Das Baby grinste und klatschte heiter mit den Händen.

"Komm, Lilli, ich zeig dir erst mal das Zimmer, das die nächsten zwei Wochen dir gehören wird, ja?"

Maria nickte sie zu sich rüber und die beiden Mädels schritten die weißen Marmortreppen nach oben.

"Na, Junge, läufts gut zwischen euch beiden?" fragte Michael seinen Sohn und nahm ihm die kleine June ab.

"Sicher... Es ist genau so, wie ich es wollte, Dad, aber..."

"Aber?"

"Dad, erinnerst du dich an das Lilienherz?"

"Lilienherz? Ja."

"Glaubst du, es gibt hier noch eins?"

"Keine Ahnung. Wieso fragst du?"

"Oh, Prongs, glaubst du wirklich noch an den Schwachsinn?" fragte Sirius unglaublich.

"Das ist kein Schwachsinn, Padfoot. Die ist real. Mein Großvater hat es meiner Großmutter geschenkt und ich hab gesehen, dass ihr Wunsch wahr wurde."

"Was war das für ein Wunsch?" fragte Sirius verwirrt.

"Das sie nicht ohne ihn weiterleben möchte und dass er immer bei ihr sein sollte. Sie sind ja auch zusammen gestorben."

"Dazu brauchte es keine Lilie, nur ne Menge Todesser," sagte Sirius sarkastisch und schüttelte bei der Naivität seines besten Freundes nur noch den Kopf.

"Nun gut, Junge, wenn du willst. Versuchs doch mal, mit dem Tanorus-Hügel. Dort dürften noch welche wachsen, aber geh nicht zu weit hinaus. Du weißt, die Hälfte davon gehört uns nicht und der Schutzzauber ist nur über unserem Anwesen gelegt."

"Hey, keine Panik auf der Titanic..."

Beide Männer sahen ihn perplex an, woraufhin James amüsiert mit den Händen abwinkte.

"Muggelspruch."

Maria und Lilli kamen wieder herunter und Lilli schlang plötzlich glücklich ihre Arme um James, der davon fast etwas überrumpelt wurde.

"Das ist ein unglaubliches Schloss..." sagte sie begeistert und drückte ihm einen zärtlichen Kuss auf die Lippen.

"Und du bist ein unglaubliches Mädchen. Ich liebe dich, Lilli..."

Er nahm ihre Hand und wollte gerade raus gehen als Sirius sich hinter ihm räusperte. Beide blieben stehen und Lili sah verwirrt zu wie James sich grinsend um drehte.

"Ja, dich lieb ich auch, Padfoot. Na komm schon, du überdimensionales Baby."

Und mit einem Grinsen folgte dieser den beiden nach draußen. James Eltern blieben im Wohnzimmer und lachten. Michael hatte seinen Arm um Maria's Schultern gelegt und seine Frau liebevoll zu sich gezogen. Beide sahen ihnen eine Weile lang nach.

"Ich glaube... wir können getrost gehen..." sagte Michael leise, "Unser Junge ist in guten Händen..."

Die drei hatten beschlossen Anna und Remus zu besuchen um zu sehen wie sie sich machten. James und Sirius kannten Han und sie wußten, dass es bestimmt lustig werden würde. So reisten sie mit Flohpulver nach Chesters Peak, einem kleinen Dorf in der Nähe von Little Surrey und kamen im Kamin der Familie White wieder heraus. James war der erste, der heraus trat und in eine sehr amüsante Runde blickte. Han, ein großer, schwarzhaariger Mann mit breiten Schultern und langen Beinen saß auf dem Sofa. Neben ihm saß eine blonde, lockige Frau mit feuerrotem Lippenstift und gleichfalls sehr langen Beinen. Ihr Anblick erinnerte James an eine lebendige Barbiepuppe. Direkt vor ihnen saßen Remus und Anna auf dem Sofa, nicht händchenhaltend und auch nicht beisammen, mehr war ein halber Meter zwischen ihnen, gerade so, wie zwei Teenager, die sich eine Strafpredigt von ihrem Erzieher anhörten.

"Tach, allerseits," winkte James und trat zur Seite um Sirius und dann Lilli herein zu lassen.

"James, Sirius... und du bist?"

"Lilli Evans, Sir..." sagte diese etwas eingeschüchtert, da Han sie um gut 2 Köpfe überragte und sein Anblick nun doch leicht autoritär wirkte.

"Freut mich. Anna's Freundinn ja?"

"Ähm, ja, Sir."

"Was macht ihr denn hier?" fragte Anna neugierig als sich die drei auf den dritten freien Sofa setzten.

"Euch besuchen," erklärte James.

"Das ist Dolores Hafermann..." stellte Han seine Freundinn vor, die sie alle drei mit einem ziemlich giftigen Blick anmusterte. Bei James bleib sie stehen und schien ihn gleich doppelt zu zuntersuchen.

"Du bist also James Michael Potter?"

"So werd ich jedenfalls genannt..." antwortete dieser monoton und Anna prustete in ihr Wasserglas.

"Verzeihung," sagte sie sofort als Han sie böse anblickte.

"Na dann... lassen wir euch mal alleine. Man sieht sich."

Han zog seine Freundinn auf die Beine und ging mit ihr Arm in Arm hinaus. James, der ihnen kurz nachgesehen hatte, wandte seine Aufmerksamkeit wieder Anna und Remus zu, die jetzt eng beisammen saßen und ihre Hände ineinander verhackt hatten.

"So ne dumme Fotze," sagte sie aufgebracht.

"Wie zum Henker hat die es geschafft mit Han zusammen zu kommen?" fragte Sirius und zeigte angewidert mit dem Zeigefinger zu ihnen hinaus.

"Keine Ahnung. Haben sich im Ministerium kennengelernt und sind jetzt unzertrennlich. Aber sie widert mich an.Glaubt immer jeden Vorschriften machen zu müssen. Sie will hier einziehen und ERLASSE einführen. In einem Haus wo höchstens drei Personen wohnen. Das ist doch verrückt."

"Ja, und wie..." bestätigte Sirius. Remus hatte dazu nichts gesagt, sondern nur seine Freundinn zärtlich in seinen Armen gehalten.

"Leute, lasst uns ausgehen. Ich brauch jetzt ein Butterbier, oder Feuerwhiskey, oder nen extra starken Chiliwodka."

Sie zog Remus auf die Beine und Sirius und James zogen Lilli auf die Beine.

"Zum KATER," riefen Anna, James und Sirius und zogen ihre beiden nichtsahnenden Freunde mit sich zum Kamin.

Nur wenige Minuten später befanden sie sich in der Kneipe "Zum Kater" das mehr einer jugendlichen Disco ähnelte. Es gab eine Tanzfläche, wo man sich austoben konnte, laute Musik dröhnte durch das gesamte Haus und ringsum standen Tische. Die 5 setzten sich an den Stammplatz in einer Ecke, als ihr Stammkellner zu ihnen kam. Es war eine hübsche, brünette, gutgebaute Dame, die Sirius vielsagend zuzwinkerte.

"Hallo, ihr lieben, was darfs heute sein?"

"Butterbier," bestellte Lilli.

"Für mich auch," stimmte Remus ihr zu.

"Chiliwodka," sagte Anna, James und Sirius neben ihr nickten eifrig.

"Kommt sofort," sagte diese, nahm den Zauberstab heraus und zauberte ihnen 5 Gläser her, die sich mit den jeweiligen Getränken auffüllten.

"Also dann, auf uns," begann James und hob das Glas.Alle stimmten mit ein und stießen ihre Gläser zusammen. Lilli und Remus machten große Augen als sie sahen dass James, Anna und Sirius ihr volles Glas auf Ex austranken.

"JAAAA," brüllte Anna, die als erste alles runtergeschluckt hatte.

"Gewonnen. Eure Runde."

Wieder füllten sich ihre Gläser mit den vorrigen Getränken.

"Was um Merlins Willen macht ihr da?" fragte Remus schockiert.

"Kampfsaufen," erklärte Sirius, die drei stießen wieder an und schluckten es aufs neue auf Ex hinab.Diesmal war James der schnellste.

"JAAAA," brüllte er auf. "Eure Runde."

Zu diesem Verhalten konnten Lilli und Remus nur unglaubig den Kopf schütteln. Die waren doch nicht mehr ganz dicht im Hirn.

"Na los, macht schon mit," bat Anna die beiden, doch Remus schüttelte vehemment den Kopf.

"Wir sind doch nach einem schon dicht."

"Ein Versuch, hey, Jeanny, noch mal 2 Chiliwodka's."

Und promt waren auch Remus und Lilli damit versorgt. Beide warfen sich einen verwirrten Blick zu, dann nickten sie schließlich und alle 5 stießen an und tranken es auf Ex aus. Remus spuckte das Getränk wieder aus, während Lilli sich fast zu tode hustete. James, Sirius und Anna brachen daraufhin ihn brüllendes Gelächter aus.

Später am Abend torkelten die 5 durch die Straßen. Lilli und Remus vertrugen die Chiliwodka's absolut nicht und waren stockbesoffen, während Anna, Sirius und James die beiden mit sich zurück zogen.

"Wißt ihr was?" begann Anna lachend.

"Ich glaub, das ist keine gute Idee, wenn wir Remus so sturzbesoffen zu Han bringen. Das wirf ein wirklich schlechtes Bild auf sie."

James und Sirius nickten lachend.

"Dann halt allesamt zu mir. Wing-Castle heißt euch herzlich willkommen."

Dort angekommen, hatte James Lilli auf ihr Zimmer getragen und Remus bekam ein Gästezimmer. Die beiden waren sofort eingeschlafen. Sirius, Anna und James dagegen machten es sich in James Zimmer gemütlich und lachten noch immer über den Abend.

"Das Kampfsaufen müssen wir ihnen vielleicht noch beibringen?" bemerkte James und warf sich müde auf sein Bett. Anna und Sirius warfen sich kurz einen Blick zu, dann sprangen sie auf und warfen sich ohne Erbarmen direkt auf James drauf.

"Hey, nein..." grummelte dieser und alle drei rollten als ein dicker Haufen auf den Boden zurück.

"Hey, Annna..." sagte James nach einer Weile, in der sie einfach nur kaputt auf dem Boden lagen.

"Ich will ein Lilienherz für Lilli pflücken."

"Ein Lilienherz? Du glaubst an den Schwachsinn."

Sirius prustete sie alle an, was James dazu brachte, beide von sich runterzustoßen und sich aufzurichten.

"Na, wenn ihr es mir nicht glaubt, dann kommt doch mit. Dad meinte, dass auf dem Tanorus-Hügel vielleicht welche sind."

"Is gut," sagte Anna und sprang auf. James war zuerst überrascht, dass sie tatsächlich mit wollte, dann fiel ihm auf, das sie wohl auch schon sturzbesoffen war. Zu dritt schlichen sie sich auf den Garten, klauten sich drei Pferde und ritten mit ihnen hinaus Richtung des Tanorus-Hügel. Die frische Luft peitschte ihn dabei sanft ins Gesicht und gab ihnen dadurch auch wieder ihre Nüchternheit zurück.

"Hey, Prongs, weißt schon noch was dein Vater gesagt hat?"

"Was genau? Das Lilli mich auch umsonst bekommen hätte, oder dass die Hälfte des Tanorus-Hügels nicht uns gehört?"

"Nein, das der Schutzzauber nur übers Potteranwesen gelegt wurde."

Sie stoppten und stiegen von ihren Pferden ab. James zuckte mit den Schultern und die drei gingen mit den Pferden neben sich weiter.

"Ach komm, Padfoot. Du glaubst doch nicht wirklich das Voldemord sich genau in diesem Augenblick denkt: Wo befindet sich James Potter, damit ich ihm auflauern kann?"

Breit grinsend sahen sie sich in der Gegend um, Sirius und Anna mehr belustigt, da sie nicht an den Lilienquatsch glaubten.

"Du weißt nicht wo der gute seine Spitzel hat."

"Es weiß niemand, dass wir hier sind, außer wir drei."

"Aber Sirius hat Recht, James... Vielleicht sollten wir umkehren."

"Leute, ich kehre erst um, wenn ich das Lilienherz habe. Ich weiss es hier irgendwo ist. Ich kann es regelrecht fühlen. Mein Instinkt sagt mir... dass es hier ist.."

Sirius und Anna überkam ein ungutes Gefühl. Das konnte nichts gutes bedeuten. Die Nacht war eisig kalt und hier wanderten drei Teenager in einer Gegend umher, die nicht beleuchtet war. Die Blätter der Bäume raschelten wild herum, der Wind schien stärker zu werden und graue Wolken brauten sich über sie zusammen.

"James..."

"Ja?"

"Das Anwesen der Potters ist hier zu Ende."

Anna war stehen geblieben, während James mit rollenden Augen weiter ging.

"Angsthase."

"Prongs, vielleicht hat sie ja recht."

"Padfoot, komm schon. Lass mich nicht im Stich. Ich hab sonst kein Geschenk für Lilli zu Weihnachten."

Sirius sah hin und hergerissen zwischen Anna und James umher.

"Komm schon, Anna... wir sind doch bei ihm."

"... Sirius, ich bring dich um, wenn uns wegen deiner Dummheit noch was passiert."

"WAAS?" fragte dieser entrüstet, "James wollte doch gehen."

"Ja, aber du stimmst ihm einfach zu..."

"Könnt ihr nicht weitersuchen und währenddessen streiten?"

Und je mehr sie in die Dunkelheit hinein schritten, desto merkwürdiger wurde es ihnen und langsam mußte auch James zugeben, dass ihn die Panik überkam. Es kam ein merkwürdiger Geruch nach modrigem etwas auf, wie etwas verfaultes.

"Also, wenn sich das Lilienherz hier einen Platz zum blühen ausgesucht hat, kann sie ja nicht schön sein," bemerkte Sirius angewidert.

Und dann geschah es. Ein Donner tauchte aus dem Nichts auf und schlug ganz in ihrer Nähe mit einem lauten Knall ein. Ihre Pferde hatten sich dabei erschrocken und mit einem harten Ruck von ihren Besitzern weggerissen um in schnellem Galopp ins dunkle nichts zu trabben. Die drei standen mit einem mal alleine mitten im Wald, umgeben von eiseskälte und Schatten.

"Expelliarmus."

Alle drei verloren ihre Zauberstäbe und sie flogen ins dunkle hinein. Eine Weile lang passierte nichts... dann... kam genau das wovor sie die ganze Zeit Angst hatten. In seiner schwarzen Kutte und seinem leichenblassen Gesicht wirkte er fast wie tot. Seine roten Augen leuchteten unheilvoll auf, sie sahen aus als ob sie in Blut getränkt wären. Hinter ihm kamen 6 seiner Diener, Todesser in schwarzen Roben. Menschen, die sie nicht kannten, doch deren Gesichter genau so düster und kalt wirkten, wie das ihres Herrn. James atmete flach. Er schien kein Wort heraus zu bekommen, angesichts dem, der vor ihm stand. Ihm war schlagartig bewußt geworden, dass er wegen ihm hier war und das er seine Freunde in Gefahr gebracht hatte. Die Todesser bauten sich in einem Kreis um sie auf und direkt vor ihm... nur einen Meter entfernt stand Voldemort...

Gott, was habe ich getan... war der einzige Gedanke, den James noch fassen konnte.