Vielen Dank für die lieben Reviews! Halsweh ist wieder gut und so gibts vor Weihnachten noch ein Kapitel. ;-)

Ich wünsch euch allen frohe Weihnachten. Habt eine schöne Zeit mit euren Lieben.

Aber vergesst Severus und mich nicht ganz. ;-)

Liebe Grüße Gaby

12 Eine wunderbare Nacht

Unruhig schlich er in dem kleinen Raum auf und ab und betrachtete dabei aufgekratzt ihre gemeinsame Schlafstätte. Wo blieb sie nur? Unentwegt dachte er an den Stein und zu was für einer Erkenntnis dieser ihn gebracht hatte.

Was wenn er irrte? Vielleicht wollte er es nur glauben, weil er sie so sehr begehrte. Es könnte doch genauso sein, dass der Stein bei ihm zu leuchten begann, weil er ihn einfach lange genug in der Hand gehalten hatte. Aber Hermione hat ihn nur kurz berührt und er hat geleuchtet. Es war ein offenes Geheimnis, das sie sehr emotional reagierte. In ihrem Leben, oder besser so wie er es zu ihrer Schulzeit kannte, war sie ihm doch das eine oder andere Mal aufgefallen, wegen ihrer Gefühlsausbrüche.

Wie ein Tiger im Käfig schritt er auf und ab. Unschlüssig was er denken, was er davon halten sollte. Vor einer Minute war er sich noch so sicher gewesen, doch jetzt nagte der Zweifel an ihm. Der Kuss! Den hatte sie erwidert und nicht nur das. Siedendheiß überlief es ihn als er sich daran erinnerte was beinahe in der Hütte passiert wäre. Sie hatte ihn eindeutig gewollt. Er hatte damals den Kuss unterbrochen, bevor es passierte. Aber er hatte sie ja praktisch überfallen, was wenn sie nur aus Angst vor ihm mitgemacht hatte? Seitdem hat sie ihn nicht mehr berührt.

Sie schlief jede Nacht in seinen Armen. Kurz schloss er die Augen. Das waren mitunter die schönsten Augenblicke in seinem Leben. Sie in seinen Armen zu halten. Doch das tat sie unbewusst. Einfach auf der Suche nach Wärme und außer ihm war da sonst niemand. Vielleicht war es auch das. Sie hegte irgendwelche schwärmerische Fantasien für ihn einzig weil es sonst niemanden gab. Er schlug sich die Hände vors Gesicht. So konnte das nicht weitergehen, er machte sich und sie verrückt. Wirr ging sein Blick hin und her. Was sollte er jetzt tun? So sollte sie ihn auf keinen Fall sehen! Er musste hier raus und zwar gleich. Hastig verließ er mit großen Schritten den kleinen Raum. Keinen Blick wagte er mehr auf die kleine gemütliche Schlafstätte, die Hermione für ihn und sich geschaffen hatte.

Hermione war noch tiefer in die Höhle gegangen. Ein schmaler Weg brachte sie hinab an das unterirdische Ufer eines Flusses. Sie hatte sich gründlich gewaschen und eigentlich sollte sie zurückgehen, aber irgendetwas hielt sie auf. Gedankenverloren saß sie am Ufer und spielte mit den Fingern im Wasser, dabei dachte sie nur an ihn. Wie er sie angesehen hatte vorhin als sie an ihm vorbeiging so als ob…….

Manchmal hatte sie das starke Gefühl er machte sich doch etwas aus ihr und dann war alles weg. Er war wieder so unnahbar. Obwohl das war nicht ganz richtig. In dieser Welt hatte sie viel mehr über ihn erfahren, als sie sich jemals hätte träumen lassen. Sie hätte auch nie und nimmer im Traum daran gedacht sich in ihn zu verlieben. Vielleicht ihre größte Dummheit. Seufzend ließ sie ihre Hand erneut durchs Wasser gleiten. Sinnend betrachtete sie ihr Spiegelbild im Wasser. Was sah er wenn er sie an sah? Einfach ein dummes Mädchen, oder doch eine Frau die er begehren konnte. Die er lieben konnte?

Sie zog ihre Hand aus dem Wasser und nagte an ihrem Fingernagel. Eine Geste, die sie nur machte, wenn sie über ein großes Problem angestrengt nachdachte und doch zu keiner Lösung kam. Er war so anders hier und es lag nicht nur an der Kleidung. Das einfache Leinenhemd, das den Kragen verspielt offen stehen ließ und die braune an den Knien bereits leicht durchgescheuerte Hose nahmen ihm das Zugeknöpfte, Unnahbare, das er in der schwarzen Robe sonst so ausstrahlte. Seine blasse Haut hatte Farbe bekommen, es tat ihm gut so viel Zeit an der frischen Luft zu verbringen. Er war nicht mehr so mies gelaunt und auch seine spöttischen Bemerkungen, die sonst seine Natur so ausmachten, waren fast vollständig verschwunden. Nicht das sie nicht noch irgendwo vorhanden gewesen wären, im Gegenteil, das war sicher alles noch da, nur schien er es ihr gegenüber nicht mehr zu brauchen oder anzuwenden. Vielleicht mochte er sie ja doch. Ein kleines Bisschen zumindest. Es könnte aber auch sein, da sie die einzige war die er kannte und die aus seiner Welt kam, er sich zur Not mit ihr arrangierte. Diese Gedanken führten zu nichts. Sie wollte sich gerade erheben, als sie eine Stimme innehalten ließ.

„Du solltest das lassen! Ist eine schlimme Angewohnheit und man kommt nur schwer davon wieder los!" klang es ernst und emotionslos neben ihr. Hastig zog sie den Finger aus dem Mund und wischte ihn an ihrem Kleid trocken. „Ich tu das normalerweise auch nicht." rechtfertigte sie sich hastig, ohne ihn dabei anzublicken. Lieber hielt sie den Kopf nach wie vor auf das Wasser gerichtet. Sie konnte ihn sehen, ohne das er ihr Gesicht sah und so erlaubte sie sich ihn mit den Augen einer Frau die liebte zu betrachten. Doch sie irrte, er sah ihr Gesicht wie es sich im Wasser spiegelte. Tief holte er Luft und ging neben ihr in die Hocke.

„Du bist nicht zurückgekommen! Ich habe mir Sorgen gemacht!" Er neigte leicht den Kopf und betrachtete ihr Profil. Sieh mich an! Bitte sieh mich an! Rief er ihr mit den Augen zu und versuchte so ihren Blick auf sich zu ziehen. Er musste es wissen. Dachte sie so wie er? „Das ist lieb von dir, aber völlig unnötig. Die nervige Granger geht nicht verloren, dass solltest du doch wissen!" erwiderte sie halbscherzhaft und wandte sich ihm lachend zu, doch ein Blick in seine Augen und ihr Lachen erstarb. Da war es wieder. Dieser Ausdruck, den sie so schwer deuten konnte. Bei jedem Anderen hätte sie gesagt, das war Liebe die da aus seinen Augen sprach, aber das war nicht jemand anderes. Vor ihr hockte Severus Snape der schlimmste Lehrer und schrecklichste Menschenfeind, den Hogwarts je gesehen hatte.

Unbewusst streckte sie die Hand aus und zeichnete sanft die Konturen seines Gesichtes nach. Er schloss die Augen und ließ sie gewähren. Zärtlich strich sie über seine Augenbrauen, glitt hinab zu seinem Kinn und strich mit zittrigen Fingern über seinen Mund. Spürte dabei seinen warmen Atem auf der Haut, was sie leicht erschaudern ließ. „Das bist du nicht!" flüsterte er plötzlich und schlug die Augen wieder auf. „Was?" sie hatte den Faden an ihrem Gespräch verloren und wusste nicht wovon er sprach. „Das bist du nicht!" wiederholte er. „Was bin ich nicht?" fragte sie zurück und kam dabei seinem Gesicht immer näher. „Nervig!" antwortete er bevor sie ihre Lippen auf seine presste. Keiner rührte sich, keiner bewegte sich. „Wir sollten das nicht tun!" widersprach er, blieb aber wo er war. Er fühlte wie ihm sein Herz bis zum Hals schlug. Er brauchte nur noch die Arme um sie zu legen und sie an sich zu ziehen und sie zu küssen. Immer und immer wieder, aber er konnte sich nicht bewegen.

Vorsichtig, ganz langsam wanderten ihre Arme um seinen Nacken. Sie zog sich an ihm hoch, ohne den Kontakt zu seinen Lippen zu unterbrechen. Leise vermischte sich ihr Atem. In der Höhle war außer dem beständigen Ein- und Ausatmen von ihnen beiden nichts zu hören. „Ich will es aber!" wisperte Hermione an seinem Mund. Plötzlich war sie sich einfach sicher. Hierher gehörte sie, hier in seine Arme. „Küss mich!" bat sie ihn und wartete. Severus rang mit sich, nicht bereit nachzugeben, obwohl er sich nichts mehr auf der Welt wünschte als sie zu küssen und dann gab er nach.

Sie fühlte den Moment ganz genau, er gab seine starre Haltung auf, wurde weicher, passte sich ihrem Körper an. Er schlang seine Arme um sie und zog sie noch dichter an sich heran. Und er küsste sie. Sanft bewegten sich seine Lippen über ihre und begannen so ihren Mund zu erobern. Eine Eroberung die mit sofortiger Kapitulation endete. Nur zu willig ließ sich Hermione von ihm küssen und erwiderte jeden einzelnen Kuss. Plötzlich löste er sich von ihr und zog dabei ihre Hände von seinem Nacken. Verstört betrachtete sie ihn. Der Kuss war perfekt gewesen, warum hörte er auf?

Tief holte er Luft, es schien fast so als rang er mit sich um seine Selbstbeherrschung. „Das hier ist wohl kaum der richtige Ort für so was!" murmelte er und schmunzelte leicht dabei. Hermione runzelte verständnislos die Stirn. Er streckte die Hand aus und legte sie auf ihre Wange. „Du hast besseres verdient als nackten Stein im Rücken und kalte Felswände um dich!" sagte er sanft.

Gerührt sah sie ihn an. Wo war dieser Mann all die Jahre nur gewesen? In Severus Snape steckte mehr als man auf den ersten Blick entdeckte.

„Wir……wir sollten zurückgehen, was meinst du?"

Er überließ ihr die Entscheidung, zu nichts wollte er sie drängen. Wenn dann sollte sie nur aus freiem Willen mit ihm gehen. Er erhob sich und streckte ihr seine Hand entgegen, ohne zu zögern ergriff sie sie. Gemeinsam kehrten sie in ihren Schlafraum zurück. Hermione ging als erstes hinein. Erwartungsvoll drehte sie sich zu ihm um. Severus schloss die Tür, lehnte sich mit dem Rücken dagegen und sah sie einfach nur an, so als wollte er sich ihr Gesicht für alle Zeit einprägen.

„Du bist wunderschön!" sprach er leise und mit soviel Gefühl aus, das sie ihm jedes Wort glaubte. Verlegen senkte sie den Kopf.

„Danke!" flüsterte sie.

Er stieß sich von der Tür ab und trat auf sie zu. Dicht vor ihr blieb er stehen, hob beide Arme und umschloss mit den Händen ihr Gesicht. Als sie ihn anblickte küsste er sie erneut und mit soviel Gefühl, dass es ihr die Tränen in die Augen trieb. Automatisch schloss sie sie und legte ihre Arme um seinen Rücken. Als er seine Lippen von ihr löste, glaubte sie zu fallen.

„Was machst du nur mit mir?" fragte sie atemlos. Neckend strich er erneut mit den Lippen über ihre und trieb sie Schritt für Schritt auf ihr gemeinsames Lager zu.

„Das gleiche wie du mit mir!"

War das möglich, oder war das nur ein Traum und gleich würde sie erwachen? Wenn das ein Traum war, dann wollte sie nie wieder erwachen. Er ließ seine Hände sinken und betrachtete sie erwartungsvoll. Wie würde sie sich entscheiden, denn was heute geschah oder auch nicht war alleine ihre Entscheidung. Sie sah hinter sich auf das Lager, das sie für ihn und sich gerichtet hatte. Sie fühlte sich befangen und unsicher. Wenn sie diesen Schritt heute taten, dann gab es kein zurück mehr. Severus machte einen Schritt zurück und gab ihr so zu verstehen, egal wie sie entschied, er würde sie respektieren. Noch nie tat ein Mann soviel für eine andere Frau, wie Severus für Hermione in diesem Moment und das machte ihr das Herz leicht.

Sie ergriff seine Hand und zog ihn mit sich auf ihr Lager.

„Schlaf mit mir!" bat sie ihn und sah ihm dabei aufrichtig in die Augen.

Er sollte sehen, dass sie meinte was sie sagte. Noch immer fühlte er den Konflikt in sich, nicht bereit nach zu geben. Sanft glitten ihre Finger durch sein Haar.

„Es ist gut. Es ist richtig!" wisperte sie ihm zu.

Er schloss die Augen und neigte seinen Kopf ihrer Hand entgegen. Er wollte sie so sehr, sodass ihm das Herz wehtat. Hermione ließ sich auf das Lager fallen und wartete auf ihn. Seine Augen brannten sich in ihre. Bedachtsam legte er sich neben sie, sie dabei nicht aus den Augen lassend. Er streckte die Hand aus und sie fing sie auf. Ihre Finger verfingen sich ineinander und hielten sich fest. Er sah auf ihre Hände, die plötzlich eins zu sein schienen.

„Ist es wirklich das, was du willst?"

„Mehr als du dir vorstellen kannst!"

Er neigte den Kopf und suchte ihre Lippen. Er küsste sie zärtlich, verführerisch und willig kam sie ihm entgegen. Solange hatte er von diesem Moment geträumt und doch überstieg es die Wirklichkeit bei weitem. Sie war so schön. Ihre Hände lösten sich voneinander und begaben sich auf die Suche zur Erforschung des Anderen. Langsam begann er die Bänder vorne an ihrem Kleid zu lösen, er musste sie sehen. Hermione ließ ihre Hände suchend über seinen Rücken gleiten und fand so den Weg darunter auf seine bloße Haut. Ein leichter Schauer überrieselte ihn als er ihre warmen Hände auf sich fühlte. Zärtlich glitten ihre Fingerspitzen an seinem Rückrat entlang, dabei schob sie sein Hemd in die Höhe. Sie musste seine Haut an ihrer fühlen. Nichts mehr sollte sie von ihm trennen.

Er rückte ein Stück von ihr ab, packte sein Hemd und schob es sich achtlos über den Kopf. Hermione richtete sie leicht auf, verlangend strichen ihre Hände über seine Brust und fanden dabei seinen schneller schlagenden Herzschlag. Schmetterlingsgleich begann sie Küsse auf seiner Brust zu verteilen. Severus hielt still und schloss genussvoll die Augen. Verführerisch umkreiste ihre kleine Zunge eine seiner Brustwarzen um sie dann in den Mund zu nehmen und sanft daran zu saugen. Eine Geste die Severus den Schweiß auf die Stirn trieb und ihm die Knie weich werden ließ. Er packte sie fast grob an den Schultern und zwang sie so damit aufzuhören, ehe er die Beherrschung verlor.

„Zieh das Kleid aus!" befahl er ihr liebevoll.

Er musste sie endlich sehen. Hermione sah in seine dunklen, vor Leidenschaft verschleierten Augen, ihr Atem ging genauso heftig wie seiner. Sie tastete nach ihrem Kleid und zog es sich bedächtig über die Schultern. Stück für Stück kam ihre Haut zum Vorschein. Hermione erhob sich auf die Knie und schob das Kleid ihre Hüften hinab. Sie ließ sich zurück fallen und streifte es von ihren Füßen, nun trug sie nichts weiter als einen weißen BH und einen Baumwollslip. Ihre Haut schimmerte leicht golden im gedämpften Licht der kleinen Öllampe.

Er beugte sich wieder über sie, behutsam strichen seine Hände über ihre Haut, dabei blickte er ihr unentwegt in die Augen und konnte so sehen, wie sehr sie seine Berührung mochte. Hilflos bog sie sich seinen Händen entgegen, auf der Suche nach mehr. Seine Lippen folgten seinen Händen. Küssend zog er eine Spur von ihrem Hals über ihr Schlüsselbein hinab auf die sanfte Rundung ihrer Brust. Heftig wog ihr Busen unter seinen Zärtlichkeiten, so als versuche er seinem weißen Gefängnis zu entfliehen. Seine Hände griffen hinter sie und er öffneten gekonnt den Verschluss ihres BH´s. Kurz zeigte sich Verblüffung in ihrem Gesicht. Soviel Geschick mit weiblichen Kleidungstücken hätte sie ihm gar nicht zugetraut.

„Du scheinst überrascht zu sein. Hast du gedacht ich wüsste nicht wie das geht?" Ein Blick in ihr Gesicht bestätigte ihm das sie genau das dachte. Sie hatte ihn früher nie mit dem Begriff Sex in Verbindung gebracht. Er konnte all die Gedanken förmlich von ihrem Gesicht ablesen.

„Ist auch gut so! Da warst du auch noch viel zu jung, um über so was überhaupt nachzudenken und schließlich war ich dein Lehrer!" knurrte er gespielt zornig.

Keck strich sie mit einer Hand seine Brust entlang, hinab über seinen flachen Bauch zum Bund seiner Hose. Dort fand sie seine harte Männlichkeit.

„Gut das ich nicht mehr deine Schülerin bin!" erwiderte sie frech und ließ ihre Hand in seiner Hose verschwinden.

Aufkeuchend holte er Luft. Nun gab es für ihn kein Halten mehr. Er knetete mit den Händen ihre Brüste, saugte mit den Lippen an ihren Spitzen und entfachte ein Feuer in ihr, das nur er löschen konnte. Seine Hände wanderten nach unten und streichelten ihre Weiblichkeit. Stöhnend bäumte sie sich auf.

„Oh mein Gott mehr!" keuchte sie und kam ihm entgegen.

Ihre Finger strichen immer schneller über seinen harten Schaft. Ungeduldig zog er ihr den Slip über die Hüften und streifte sich seine Hose ab. Endlich waren sei beide nackt. Seine Hand glitt zwischen ihre Schenkel und fand sie mehr als bereit für ihn vor. Zärtlich berührte er das weiche Flies, unwillkürlich spreizte Hermione ihre Schenkel um ihm so besser Zugang zu verschaffen.

„Komm zu mir. Jetzt!" wimmerte sie und versuchte ihn auf sich zu ziehen.

Vorsichtig glitt er zwischen ihre Schenkel und begann in sie einzudringen. Sie hob ihre Knie an und drängte sich ihm entgegen. Keuchend ging ihr beider Atem. Als er in ihr war, sie ganz ausfüllte, hielt er still, genoss diesen Moment ihrer vollkommenen Vereinigung. Hermione umfasste sein Gesicht mit beiden Händen und sah ihm mit all der Liebe die sie für ihn fühlte an. In ihr drängte es sie, es ihm zu sagen, aber sie wagte es nicht und so senkte sie den Blick. Stumm presste er die Lippen aufeinander.

Er hatte gesehen, was in ihr vorging. Bevor er darüber weiter nachdachte, er wollte nicht darüber nachdenken, begann er sich in ihr zu bewegen. Zuerst langsam, dann immer schneller kamen seine Stöße und Hermione in ihrer eignen Erregung gefangen, kam ihm entgegen, nahm seinen Rhythmus auf und trieb ihn an. Laut schreiend erreichte sie ihren Höhepunkt. Kurz darauf kam auch er. Erschöpft ließ er sich neben sie fallen. Keiner sprach ein Wort. Hermione rollte sich zur Seite und schlief ein. Severus lag noch lange wach. Es war das wunderbarste Erlebnis in seinem ganzen Leben gewesen und doch, etwas hatte gefehlt. Er wusste was es war.

Er hatte ihr nicht gesagt, das er sie liebte. Diese Worte standen ungesagt zwischen ihnen.