Ein paar Wochen waren vergangen seit AJ, Sunray und Saturday gegen Applewar gekämpft haben, Sunray war als einziger glimpflich davon gekommen und besuchte AJ und Saturday regelmäßig im Krankenhaus. Er wollte mal wieder AJ besuchen und klopfte an die Tür zu ihrem Zimmer bevor er eintrat, als er die Tür offen hatte, sah er das Saturday ebenfalls da war. Der dunkelblaue Alicorn-Hengst stand neben dem Bett von AJ und pfiff unschuldig vor sich her, Applejuice lag in ihrem Bett und atmete erschöpft und schnell. „Ihr seid doch alle verrückt, erst treiben es Sunrise und Trance drei Tage nachdem er sein neues Herz bekommen hat und jetzt ihr." Sagte Sunray einfach nur. „Ja weißt du... also... ähm..." Meinte Saturday etwas unsicher. „Ich sollte besser gehen." Sagte er dann und ging an Sunray vorbei, die Rollen die er unter den eingegipsten Vorderbeinen hatte, quietschten etwas während er sich bewegte. „Reg dich nicht so auf, außerdem liege ich hier schon seit vier Wochen." Sagte AJ nachdem Saturday verschwunden war. „Ihr seid einfach noch jung und wild, aber ihr müsst euch echt zusammenreißen." Sagte Sunray ihr. „Aber er kann mit den gebrochenen Vorderbeinen nicht so wie er will, deshalb müssen wir das anderes machen." Wandte AJ ein. „Warum macht ihr beiden dann nicht einfach eine magische Regeneration?" Fragte Sunray darauf. „Wenn man das zu oft macht, dann baut sich eine Art Immunität auf und deshalb lassen wir unsere Verletzungen natürlich heilen." Klärte AJ ihn auf. „Wie geht es dir eigentlich?" Fragte Sunray und ließ das Thema einfach fallen. „Ich habe Kopfschmerzen, schon seit Wochen ununterbrochen." Sagte Applejuice. „Das ist immerhin auch schon dein zweiter Schädelbruch." Meinte Sunray nur. „Mal was anderes, weißt du was mit Sunny los ist, sie benimmt sich irgendwie komisch?" Fragte AJ dann. „Das soll sie dir selbst erzählen, Celestia hat dir auch was zu sagen, frag die zwei einfach mal." Sagte Sunray ihr. „Kannst du mir das nicht sagen?" Fragte AJ neugierig. „Nein, das müssen die beiden schon selbst machen." Antwortete Sunray ihr, er bemerkte gar nicht das die Tür aufging und Celestia das Zimmer betrat, AJ sagte ihm das auch nicht und wartete einfach ab. Die Prinzessin schlich von Hinten an ihren Freund heran und legte ihm dann plötzlich die Vorderhufe auf den Rücken. „Buh!" Sagte sie einfach nur. „AHH!" Schrie Sunray erschrocken und kippte bewusstlos um. „Das habe ich nicht kommen sehen." Meinte Celestia unschlüssig und sah auf Sunray herab. „Ziemlich schreckhaft." Sagte AJ dazu. „Er ist seit ein paar Tagen sehr nervös, das hätte ich bedenken sollen." Sagte Celestia und rüttelte etwas an Sunray, nach kurzer Zeit kam der Hengst wieder zu sich und sah Celestia vorwurfsvoll an. „Das war echt nicht nötig." Sagte er ihr. „Tut mir leid, ich hätte nicht gedacht das du dich so erschreckst." Entschuldigte sich die Prinzessin bei ihrem Verlobten und küsste ihn. „Wann wollt ihr endlich heiraten?" Fragte AJ die beiden. „Das erklärst du ihr jetzt, ich muss verhindern das Saturday einen Junggesellenabschied für mich plant." Sagte Sunray einfach nur und ging. „Dann erkläre mal, ich sterbe fast vor Neugier." Forderte Applejuice ihre Lehrerin und Freundin auf. „Wir wollten eigentlich schon letztes Jahr heiraten, aber dann hattest du deinen Selbstmordversuch und wir mussten uns um dich kümmern." Sagte Celestia dann. „Tut mir leid, aber ich hatte einfach genug und hielt es nicht mehr aus." Entschuldigte sich AJ schuldbewusst. „Das macht nichts, ich hatte dich zu sehr unter Druck gesetzt." Sagte Celestia darauf. „Ich hoffe nur das ihr eure Hochzeit nicht immer wegen mir verschiebt." Sagte Applejuice. „Wir haben beschlossen zu warten." Sagte Celestia ihr. „Worauf?" Fragte AJ sie. „Na ja, also..." Antwortete Celestia unsicher und unterbrach sich. „Nun sag es endlich verdammt nochmal!" Tönte Sunray durch die geschlossene Tür hindurch. „Er hat echt gute Ohren." Meinte Applejuice erstaunt. „Wir haben beschlossen zu warten bis unsere Fohlen geboren ist." Sagte Celestia endlich. „Du hast wirklich Probleme deine Freunden etwas wichtiges zu sagen." Sagte AJ und begriff dann erst was sie gesagt hatte. „Moment, warte mal, hab ich was verpasst?" Fragte sie ungläubig und sah Celestia an. „Ich bin trächtig." Sagte Celestia ihr direkt. „Wow, das haut mich echt um." Sagte Applejuice einfach nur. „Wie lange schon?" Fragte sie dann. „Sechs Wochen." Antwortete Celestia ihr. „Das ist großartig, ich gratuliere dir." Sagte AJ ihr.

Sunrise war inzwischen bei Trance und sah zu wie er die letzten Funktionstests für sein neues Herz machte. Trance lief auf einem Laufband und trug eine Weste die mit Kabeln von der Decke verbunden war. „Das sieht doch ganz gut aus, das Herz arbeitet einwandfrei." Meinte Doc Brown und sah nochmals auf den Computermonitor neben dem Laufband. „Kann... ich... dann... aufhören?" Fragte der grüne Erdpony-Hengst kurzatmig. „Wenn du willst, aber ich denke das du ein paar Kilo verlieren könntest." Sagte Brown ihm einfach nur. Trance sprang von dem Laufband und sackte erschöpft zusammen. „Wo wir gerade hier sind, kann ich dann auch eine neue Lunge bekommen?" Fragte er und atmete tief durch. „Stell dich nicht so an, wir haben schon Sachen gemacht die viel anstrengender waren." Sagte Sunrise und zog Trance auf die Hufe. „Da hast du auch wieder recht." Erwiderte Trance ihr. „Aber lass uns doch was futtern gehen, ich lade dich ein." Sagte er dann und galoppierte los, er vergaß nur die Weste mit den Kabeln und blieb daran hängen. Der Mechanismus der die Kabel selbstständig einrollte, hatte eine menge Kraft und wickelte die Kabel auf, Trance hing auf einmal von der Decke wie ein nasser Sack. „Okay, ja, ich hatte die Kabel vergessen." Meinte er unglücklich. „Das sieht so komisch aus." Sagte Sunrise und grinste. „Lass mich dir helfen." Sagte Brown und befreite ihn aus seiner misslichen Lage. „Danke Doc, hast einen gut bei mir." Bedankte sich Trance bei seinem Retter. „Schon gut, aber ich hab noch was für dich." Sagte Brown und legte Trance eine Art Uhr um den rechten Vorderhuf. „Cooles Zeiteisen." Meinte Trance nur und sah sich das Gerät an, er stellte fest das es keine Uhr war. „Was ist das?" Fragte er darauf. „Ein Statusmonitor für dein Herz, wenn irgendein Fehler auftritt wird er sofort darauf angezeigt, also nimm das Ding nie ab." Sagte Brown ihm. „Das Ding zeigt schon jetzt einen Fehler an, hab nur keine Ahnung was das ist." Meinte Trance und Brown sah auf das Gerät drauf. „Fehlercode 13, das heißt deine Pulsfrequenz sinkt zu stark." Sagte er dann und reichte Trance ein Buch. „Da stehen alle Fehlercodes drin, lerne die auswendig und schreib alle Fehler auf." Wies er den jungen Hengst an. „Nimm den Statusmonitor nie ab, wir brauchen die Daten um bessere künstliche Organe herstellen zu können, merk dir das." Sagte Brown eindringlich. „Kann ich die Baupläne dafür haben?" Fragte Trance und sah sich das Gerät genau an. „Sind in dem Buch, aber mach nichts dummes, das Gerät ist kabellos mit dem Herzen verbunden und hat die Möglichkeit die Funktionen zu beeinflussen." Sagte Brown ihm. „Das gefällt mir." Meinte Trance und machte sich an dem Gerät um seinen Huf zu schaffen. „Hör genau zu, das Herz ist vollkommen in dein autonomes Nervensystem eingebunden, jede Manipulation kann schreckliche Konsequenzen haben, also lass die Hufe davon!" Sagte Brown ihm deutlich und sah ihn ernst an. „Ja ja, schon klar." Erwiderte Trance ihm unbeeindruckt, Brown packte ihn und sah ihm direkt in die Augen. „LASS DIE HUFE DAVON!" Wiederholte er sich noch deutlicher. „Ich glaube das Herz ist gerade stehen geblieben." Sagte Trance einfach nur und sofort sah Brown auf die Statusanzeige. „Fehlercode 31, Mist." Meinte der Arzt und holte ein medizinisches Gerät hervor. „Warte kurz." Meinte Trance bevor Brown irgendwas machen konnte und klopfte sich kräftig an die Brust. „Schon besser." Sagte er erleichtert. „Da hatte ich mir doch glatt umsonst Sorgen gemacht." Meinte Trance dann und lachte einfach nur. „Ich ahne schreckliches." Dachte Brown sich und schüttelte wortlos den Kopf. „Also Sunny, lass uns was essen gehen." Sagte Trance und wollte mit Sunrise gehen, sie hatte andere Pläne. „Ich habe noch einen Termin und wollte vorher AJ besuchen gehen, lass uns doch heute Abend irgendwo essen gehen." Sagte sie ihm. „Geht klar, ich bin dann erstmal in unsere Basis." Sagte Trance darauf. „Wir treffen uns dann da." Sagte Sunrise und küsste ihn schnell. Sunrise flog zu dem Krankenhaus in dem Applejuice lag und ging direkt zu ihrem Zimmer durch, davor sah sie Sunray und Saturday. „Okay Night, keine Party, ich brauch sowas nicht." Sagte Sunray dem dunkelblauen Hengst. „Du heiratest nicht jeden Tag und dein letzter Tag als Junggeselle sollte gefeiert werden." Wandte Saturday ein. „Auf keinen Fall, niemals!" Sagte Sunray entschieden. „Aber ich hab schon eine Tabledancebar angemietet." Jammerte Saturday darauf. „Onkel Ray, du weißt das er recht hat." Sagte Sunrise ihrem Onkel. „Habt ihr euch gegen mich verschworen?" Fragte Sunray genervt. „Mach die verdammte Party!" Rief Celestia aus dem Zimmer heraus. „Die Prinzessin hat entschieden." Meinte Sunray geschlagen. „Ich sollte dann mal gehen, man sieht sich." Verabschiedete sich Sunray dann und ging einfach. „Hast du wirklich schon eine Tabledancebar angemietet?" Fragte Sunrise an Saturday gewandt. „Nö, aber das brauch er ja nicht wissen." Antwortete Saturday ihr einfach nur. „Stell nur sicher das ein Platz für AJ frei bleibt, sie geht wohl lieber mit euch Jungs feiern." Sagte Sunrise ihm dann und betrat das Zimmer in dem Applejuice lag. „Hallo Sunny." Grüßte Celestia das gelbe Pegasus-Pony. „Tia, was machst du denn hier?" Fragte Sunrise verwundert. „Ich dachte mir schon das du hier her kommst und habe hier auf dich gewartet." Sagte die Prinzessin ihr. „Das ist sehr nett von dir, so können wir zusammen gehen." Sagte Sunrise darauf. „Seit wann seid ihr eigentlich so gute Freunde?" Fragte AJ unschlüssig. „Sunrise, du solltest ihr sagen was los ist." Sagte Celestia zu Sunrise. „Hab ich irgendwas verpasst?" Fragte AJ verwirrt und sah Sunrise fragend an. „Ich und Celestia gehen zusammen zu dem Geburtsvorbereitungskurs." Sagte Sunrise ihr. „Das ist echt nett das du mit Celestia da hin gehst, eine echte Freundin." Sagte Applejuice dazu, sie hatte nicht verstanden was Sunrise ihr sagen wollte. „Ich glaube sie hat es nicht richtig verstanden." Meinte Celestia amüsiert. „AJ, ich geh nicht nur als Freundin mit Tia da hin, ich muss mich auch vorbereiten." Sagte Sunrise direkter. „Ähm... was jetzt?" Fragte AJ verwirrt. „In der Nacht bevor Trance die Elemente der Disharmonie gestohlen hat, hatten wir eine sehr angenehme Nacht, Trance hatte von Applewar magische Fähigkeiten bekommen und sie benutzt um einen Volltreffer zu landen, er hat das ganze um etwa acht Wochen beschleunigt und wie sich herausgestellt hat, war ich schon in der dritten Woche Trächtig." Klärte Sunrise sie auf. „Das heißt, du bist jetzt in der fünfzehnten Woche." Schlussfolgerte Applejuice und sah Sunrise verwundert an, das gelbe Pegasus-Pony nickte und lächelte einfach nur. „Und Trance ist der Vater?" Fragte AJ dann. „Ist er." Antwortete Sunrise ihr. „Und du ziehst das durch?" Fragte Applejuice weiter. „Natürlich zieh ich das durch, so eine Herausforderung kann ich nicht vorbeiziehen lassen." Sagte Sunrise entschlossen. „Ich weiß nicht genau was ich dazu sagen soll, aber ich hätte nicht gedacht das du sowas machst." Meinte AJ und stand auf, sie zog sich einfach die Infusionen aus dem Bein und die Elektroden des EKG von der Brust. „Was soll das denn jetzt?" Fragte Sunrise verwirrt. „Ich bin praktisch schon wieder gesund, außerdem kann ich dich nicht umarmen mit dem ganzen Zeug an meinem Körper." Sagte Applejuice darauf und umarmte Sunrise. „Ihr beide seid so niedlich." Meinte Celestia und schloss sich der Umarmung an.

Währenddessen waren Loki und Applewar stark beschäftigt, die beiden waren in einem Labor und sahen durch ein Mikroskop. „Ich glaube das wir genug Erreger haben, jetzt brauchen wir nur noch einen Überträger." Meinte Applewar zufrieden. „Ich habe da schon war vorbereitet, komm in die Haupthalle wenn du fertig bist." Sagte Loki darauf und ging. Applewar erntete die Krankheitserreger und baute eine Art Bombe um die Erreger bestmöglich verteilen zu können, mit dem gerade gebauten Gerät kam sie zu Loki und fand ihn im Gespräch mit drei Pegasi. „Ich habe was wir brauchen, wer bringt das Paket jetzt nach Cloudsend?" Wollte Applewar wissen. „Deswegen habe ich die drei hierher kommen lassen." Sagte Loki und deutete auf die Pegasi. „Okay, wer ist es dann jetzt?" Fragte Applewar die drei. „Wir drei haben uns alle freiwillig gemeldet." Sagte einer der Pegasus-Hengste. „Wir sind bereit alles zu tun damit unsere Familien hier in Frieden leben können." Sagte der zweite. „Schön für euch, ich brauch aber nur einen, die anderen sind nutzlos." Sagte Applewar darauf. „Sag ihnen doch erstmal was sie machen sollen, ich bin mir sicher das dann welche abspringen und nur einer übrig bleibt." Schlug Loki vor. „Wir sind zu allem bereit mein König." Sagten die drei Pegasus-Hengste wie aus einem Mund. „Erstmal sehen." Meinte Applewar und zeigte den dreien die Erregerbombe die sie gebaut hatte. „Und was ist das jetzt?" Fragte einer der Pegasi. „Das ist eine Biowaffe, die Mutter aller Biowaffen um genau zu sein." Sagte Applewar darauf. „Sie wollen das einer von uns das nach Cloudsend bringt und freisetzt, verstehe ich das richtig?" Fragte der erste Pegasus dann. „So ist es." Sagte Loki einfach nur. „Das ist eine Selbstmordmission, also entscheidet euch nicht vorschnell." Sagte er dann. „Ich weiß nicht, ich habe eine Familie, mein zweites Fohlen ist unterwegs und ich glaube nicht das ich das machen kann." Sagte einer der Hengste und verschwand. „Ich schließe mich ihm an, alles für meine Heimat, aber eine Selbstmordmission, irgendwie nicht." Meinte der zweite und ging ebenfalls, wie Loki es vorausgesagt hatte, war nur noch einer da, ein dunkelgrüner Pegasus. „Ich habe der Geburt deines Sohnes beigewohnt, willst du das wirklich machen?" Fragte Loki den verbleibenden Pegasus. „Ich will, mein König." Sagte der Pegasus darauf. „Du wirst ein Held werden und deinen Sohn mit Stolz erfüllen." Sagte Loki nur. „Deswegen mache ich das nicht, Equestria rühmt sich mit Gleichheit und Verständnis, trotzdem ist man von Intoleranz und Feindseligkeit umgeben, ich möchte denen zeigen das Asgard überlegen ist." Sagte der Pegasus darauf. „Verstehe, dann werde ich dafür sorgen das ein Denkmal für dich erreichtet wird." Sagte Loki. „Wie heißt du?" Fragte Applewar. „Gemini, Sirius Gemini." Sagte der Pegasus. „Du hast schon einen Sohn, oder?" Fragte Applewar darauf. „Trance war eine Enttäuschung, er hatte einen Herzfehler und wurde ohne Flügel geboren, so einen Sohn wollte ich nicht." Sagte Sirius ihr. „Deshalb habe ich ihn ausgesetzt." Fügte er hinzu. „Ziemlich herzlos." Dachte Loki sich. „Na gut, hier ist die Waffe, setzte es in Cloudsend frei und schließe mit deinem Leben ab." Sagte Applwar und reichte ihm den Behälter mit den Erregern. „Ich geh dann mal, sagt meine Ehestute das ich sie liebe und das nur für unseren Sohn machen." Sagte Sirius abschließend und flog sofort los. Nach ein paar Stunden Flug erreichte Sirius Gemini die entlegene Pegasus-Stadt und landete mitten auf dem Marktplatz. „Alle mal her hören!" Schrie er plötzlich und die Aufmerksamkeit alle richtete sich auf ihn. „Ich komme aus dem neuen Reich Asgard und habe eine Botschaft für Equestria." Rief er. „Asgrad, ist dass nicht das Land von diesen Irren?" Fragte einer der Pegasi der Stadt. „Es ist der Beginn von etwas großem." Sagte Sirius dem Einwohner. „Was willst du uns denn jetzt sagen?" Fragte ein andere Einwohner. „Lasst uns einfach in Frieden, dann wird auch niemandem etwas passieren, lasst euch das eine Warnung sein." Sagte Sirius und hob den Behälter an, dann drückte er einen Knopf an der Oberseite. Sofort strömte der Erreger gasförmig aus und verteilte sich in der gesamten Stadt. Manche Ponys hatten das ganze mit Videokameras gefilmt. „Was ein Blödsinn, ist ja nichts passiert." Meinte einer der Filmer enttäuscht.

Brown saß in seinem Arbeitszimmer in der Basis der Spezialeinheit und hatte einen dicken Stapel Akten vor sich stehen. „Meine Fresse, Luna hat eine Menge neue Ponys für die Einheit geholt." Dachte er sich und nahm eine neue Akte zu Hufe. „Und dann noch solche Freaks." Meinte er kopfschüttelnd. „Ich hab keine Lust mehr, ich nehme mir einfach heute frei." Sagte er dann und legte die Akte wieder weg, dann lehnte er sich in seinem Stuhl zurück und wollte eigentlich etwas entspannen, das Faxgerät machte ihm einen Strich durch die Rechnung. „Was denn jetzt schon wieder?" Fragte der Mediziner genervt und sah nach was denn durch das Fax kam. „Oh nein, alles nur das nicht, bitte nicht!" Meinte er entsetzt als er die schwarz-weiß Fotos sah die aus dem Faxgerät kamen. Brown ließ die Bilder einfach fallen und öffnete die Schublade mit dem roten Telefon darin, er war so in Eile das er vergaß das Schloss zu öffnen und fast den ganze Schreibtisch auseinander riss. Splitter der Schublade flogen durch den Raum und das rote Telefon landete am Boden, Brown nahm den Hörer mit den Vorderhufen und ließ ihn fast sofort wieder fallen, er war unglaublich verstreut und nervös. Nach ein paar Sekunden entschied sich Doc Brown das Telefon auf den Tisch zu stellen und drückte endlich die Wahltaste, sofort nahm am anderen Ende jemand ab. „Was kann ich für sie tun Doktor Brown?" Fragte ein Hengst am anderen Ende der Leitung. „Wildfire, die Bilder die ihr mir geschickt habt, nimm dir die Originale und flieg sofort hier her!" Befahl Brown seinem Assistenten. „Sofort?" Fragte Wildfire darauf. „Nein morgen, NATÜRLICH sofort!" Entgegnete Brown ihm und knallte den Hörer auf die Telefongabel, das rote Telefon wurde zerschmettert und Brown galoppierte davon. Mit den schwarz-weiß Bildern galoppierte er in den Kommandoraum und hatte eigentlich gehofft dort jemanden zu finden, seine Hoffnung wurde enttäuscht. „Das ist doch nicht zum aushalten, warum ist keiner hier?" Meinte er verärgert und sah dann den großen Knopf für den Alarm. „Das qualifiziert sich als Notfall." Dachte er und schlug auf den großen, roten Knopf und sofort schrillten Sirenen los. Nur Sekunden später teleportierte sich Luna direkt neben ihm in den Raum und kurz darauf kamen Sunrise und Trance an galoppiert. „Was ist los, warum hast du Alarm gegeben?" Fragte Luna den Arzt. „Was geht mit dem Alarm, ich hab fast einen Herzinfarkt bekommen?" Fragte Trance ebenfalls. Sunrise stand einfach nur da und hatte etwas weißes am Mund. „Ich will gar nicht wissen was ihr gemacht habt." Meinte Brown als er die weiße Substanz um ihren Mund sah. „Das ist nur Schaum, ich habe mir die Zähne geputzt." Klärte Sunrise ihn auf und wischte sie die restliche Zahnpasta vom Mund. „Okay, zum Punkt, wir haben ein Problem." Sagte Brown dann und legte die Bilder auf einen Tisch. „Und Trance, du kannst gar keinen Herzinfarkt bekommen." Sagte er noch und die drei Ponys sahen sich die Bilder an. „Ein paar Ponys mit einem Hautproblem, und weiter?" Fragte Luna nachdem sie sich die Bilder angesehen hatte, darauf sah man Ponys mit ekelerregenden Beulen überall am Körper. „Ich sollte dir vielleicht sagen, das die alle tot sind." Sagte Brown darauf. „Was ist das, irgendeine Krankheit?" Fragte Trance und sah sich weiter die Bilder an. „Nicht nur irgendeine Krankheit, das ist eine Biowaffe die ich entwickelt habe." Antwortete Brown ihm. „Wann war das denn?" Fragte Luna verwirrt. „Was denkt ihr wie alt ich bin?" Fragte Brown die anwesenden einfach nur. „Mitte 30?" Fragte Sunrise unschlüssig zurück. „Ende 40." Meinte Trance nur. „Keine Ahnung." Sagte Luna. „Ich bin 162 Jahre alt." Sagte Brown darauf und die drei sahen ihn verwundert an. „Was jetzt?" Fragte Luna unwissend. „Hier, seht euch das an." Forderte Brown sie auf und ließ mit seiner Magie ein Skalpell aus einer seiner Taschen schweben. Mit dem Skalpell machte er einen langen Schnitt an seinem rechten Vorderbein und sofort tropfte Blut auf den Boden. „Bist du bescheuert?" Fragte Sunrise fassungslos, Brown hatte einen tiefen Schnitt der stark blutete. „Einfach zusehen." Meinte der dunkelbraune Einhorn-Hengst nur und die drei sahen sich die Wunde an, innerhalb weniger Sekunden schloss sich die Verletzung und hörte auf zu bluten, sie heilte einfach. „Wie ist das möglich?" Fragten Sunrise, Trance und Luna einstimmig. „Zeit für eine Geschichtsstunde." Sagte Doc Brown und setzte sich an einen Schreibtisch, die anderen setzten sich ebenfalls und Brown fing an zu erzählen. „Ich wollte schon immer Arzt werden und haben das sehr erfolgreich gemacht, mit 85 Jahren bin ich in den Ruhestand gegangen und wollte einfach nur in Ruhe meinen Lebensabend verbringen, mit meinen Enkeln im Garten spielen und irgendwann in Frieden diese Welt verlassen, aber es kam anders." Erzählte er. „Was ist passiert?" Wollte Luna wissen. „Es ist ein Krieg mit den Formwandlern ausgebrochen und meine Söhne und Töchter mussten kämpfen, ich habe mich als Arzt gemeldet und habe Soldaten von der Front behandelt, ich habe gesehen wie tausende gestorben sind, unter anderem alle meine Nachkommen." Erzählte Brown weiter. „Das ätzt." Meinte Trance nur. „Equestria verlor immer mehr Kämpfer und Celestia ist immer verzweifelter geworden, wie durch Zufall habe ich einen Krankheitserreger entdeckt und da ich alles verloren hatte, habe ich beschlossen eine Waffe daraus zu machen, ich wollte einfach Rache für meine Familie." Sagte Brown. „Ach du scheiße, ich weiß schon worauf das ganze hinaus läuft!" Meinte Trance schockiert und Brown nickte einfach nur. „Celestia hatte alle Möglichkeiten ausgeschöpft und dann beschlossen die Waffe die ich entwickelt hatte auch einzusetzen." Sagte Brown und die drei konnte ihm ansehen das es ihn belastete. „Celestia hat das wirklich befohlen?" Fragte Luna schockiert. „Dadurch haben wir den Krieg in wenigen Wochen gewonnen, Millionen Formwandler sind ums Leben gekommen und schließlich haben sie kapituliert, aber die Krankheit hat weiter ihre Opfer gefordert und tut das bis heute." Sagte Brown darauf. „Es gehen noch immer Formwandler drauf?" Fragte Trance ihn. „Und es ist meine Schuld." Antwortete Doc Brown ihm verbittert. „Und wisst ihr was, das ganze ist etwa 80 Jahre her." Sagte er dann und erstaunte damit alle. „Das erklärt aber noch nicht warum deine Verletzung so schnell geheilt ist." Sagte Sunrise. „Ich habe hinterher Schuldgefühle bekommen und wollte diese Krankheit heilen, ich habe mich selbst infiziert und wollte eine Heilung, oder den Tod." Sagte Brown ihr. „Ich habe an mir selbst experimentiert und verschiedene Heilmittel getestet, das alles hatte keinen Erfolg und nach den 24 Stunden Inkubationszeit, hatte ich schon mit dem Leben abgeschlossen." Erzählte Brown weiter. „Ich bin bewusstlos geworden und als ich wieder zu mir kam, ich lebte noch und war verjüngt, keine Ahnung warum, aber ich denke das die Mittel die ich getestet habe meine Gene verändert haben." Beendete Brown seine Lebensgeschichte. „Aber wie?" Wollte Luna wissen. „Das ganze ist auf molekularer Ebene passiert, ich bin seit Jahrzehnte beschäftigt das zu erforschen, aber ich hatte bislang keinen Erfolg mit der Analyse." Antwortete Brown ihr, mehr wusste er allerdings nicht. „Und du denkst jetzt das die Formwandler den gleichen Virus gegen uns eingesetzt haben." Dachte Luna laut nach. „Das denke ich nicht, die trauen sich nicht, auch in Equestria würde keiner mehr sowas machen, alle sind traumatisiert." Sagte Brown darauf. „Und was ist jetzt passiert?" Fragte Trance. „Ein Bote kommt von meiner Klinik und bringt mehr Informationen, dann wissen wir mehr." Sagte Brown und kurz darauf kam ein weißer Pegasus-Hengst mit feuerroter Mähne. „Danke Wildfire." Bedankte sich Brown bei ihm und schickte ihn wieder weg. „Und, was ist jetzt?" Fragte Luna ungeduldig. „Cloudsend können wir von der Karte streichen, die Stadt ist entvölkert." Sagte Brown ihr, Trance und Sunrise hatten sich die ganze Zeit unterhalten und sah auf einmal Brown an. „Eine Frage, du hast dich also selbst infiziert und bist bewusstlos geworden, du hast überlebt, heißt das jetzt das du ein Heilmittel gefunden hast?" Fragte Sunrise den braunen Einhorn-Hengst. „Hab ich nicht, ich trage die Krankheit noch immer in mir." Sagte Brown und alle wichen entsetzt zurück. „Macht euch keine Sorgen, das ist nicht über die Luft übertragbar." Beruhigte Brown sie sofort. „Außerdem bin ich immun gegen die Krankheit geworden." Fügte er hinzu. „Dann sollten wir..." Setzte Luna an Befehle zu geben und wurde von Doc Brown einfach unterbrochen. „Klappe zu Prinzesschen, das ist eine medizinische Sache und da hab ich das Sagen." Sagte er ziemlich respektlos zu ihr, Luna verstummte sofort und sah ihn erstaunt an. „Okay, was sollen wir machen?" Fragte Sunrise darauf. „Du bleibst hier, ich kann dich diesem Risiko einfach nicht guten Gewissens aussetzen." Sagte Brown ihr. „Trance, hol einen Bioschutzanzug für dich und Luna und mach dich fertig." Befahl Brown dem dunkelgrünen Erdpony und sofort galoppierte der junge Hengst los. „Prinzessin Luna für dich." Sagte Luna verärgert. „Hör mal, ich weiß ja das du gerne besser wärst als wir anderen, bist du aber nicht und ich empfehle dir langsam mal von deinem hohen Ross abzusteigen." Erwiderte Brown ihr einfach nur und dann kam auch schon Trance zurück und hatte einen gelben Schutzanzug an, zwei weitere trug er auf dem Rücken. Luna hatte den dunkelbraunen Einhorn-Hengst ein paar Momente entgeistert angestarrt und plötzlich schrie sie ihn an. „Zeig gefälligst etwas Respekt, du impertinenter Wicht!" Schrie sie den Mediziner an. „Später Prinzesschen, später." Sagte Brown nur und warf ihr einen der Schutzanzüge zu. „Trance, wo ist dein Statusmonitor?" Fragte er als er sah das Trance das Gerät nicht dabei hatte. „Hier ist er doch." Meinte Trance nur und zeigte Doc Brown ein computerartiges Gerät das er an seinem linken Vorderbein befestigte. „Hab mir einen neuen gebaut." Sagte er dazu. „Ach ja, die Dinger habe ich auch gebaut." Sagte er dann und reichte Brown und Luna je ein Gerät. „Und was ist das jetzt?" Fragte Luna den jungen Hengst. „Mit diesen Computern haben wir Zugriff auf unser Netzwerk und können auf alle Daten zugreifen die wir auch hier haben." Klärte Trance sie auf. „Das wird uns helfen, also Schutzanzüge an und los." Befahl Brown und Luna zog sich den Schutzanzug an. „Wir teleportieren dann direkt nach Cloudsend und ich untersuche die Opfer, ihr beide werdet versuchen sie zu identifizieren." Wies er Trance und Luna an. „Warum gibst du mir Befehle?" Fragte Luna aufgebracht. „Weil ich der medizinische Leiter dieser Einheit bin und das ein medizinisches Problem ist, also Helm auf und auf die Verstärkerplattform." Erwiderte Brown ihr ungeduldig und schob sie mit seiner Magie auf die metallische Plattform. Trance stellte sich neben die beiden und schloss seinen Helm. „Brauchst du keinen Anzug?" Fragte er den Mediziner. „Ich habe die Krankheit und kann deshalb ohne Schutzanzug da hin." Antwortete Brown ihm und teleportierte sich und die beiden anderen in das Katastrophengebiet. Die drei materialisierten auf einer weiten Wolkenfläche und sahen das dutzende andere Pegasi in Schutzanzügen schon am arbeiten waren. „Warum kannst du auf Wolken gehen?" Fragte Luna den braunen Einhorn-Hengst. „Magie." Sagte Brown ihr einfach nur, Trance sah kurz zu seinen Hufen und sah die Wolken auf denen er stand. Plötzlich sprang er hoch und klammerte sich verzweifelt bei Luna an den Hals, die Prinzessin wirkte zu erst etwas verwirrt. „Was machst du da?" Fragte sie den jungen Hengst dann. „Ich bin ein Erdpony, ich kann nicht auf Wolken gehen." Erwiderte Trance ihr. „Aber du bist auf Wolken gegangen." Wandte Luna ein und Trance sah sie verwirrt an. „Da hat sie recht, also stell dich nicht so an." Sagte Brown und etwas zögerlich ließ Trance von der Prinzessin ab, langsam setzte er seine Hufe auf den Wolkenboden und stellte fest das er wirklich auf Wolken gehen konnte. „Und ich hab gedacht das ich einfach durchfalle." Meinte er und sank plötzlich durch die Wolken, im letzten Moment fing Luna ihn auf. „Scheint so als wenn du wie ein Pegasus, die Dichte der Wolken unter dir kontrollieren könntest." Sagte sie nur. „Konzentriere dich darauf auf Wolken zu gehen." Sagte Brown und Trance versuchte seinem Rat zu folgen. „Scheint so als ob ich das erst Erdpony bin das auch ohne Magie auf Wolken gehen kann." Sagte Trance und konzentrierte sich auf die Wolken, diesmal sackte er nicht durch. „Dann los." Forderte Brown die zwei anderen auf und machte sich an die Arbeit. „Dann identifizieren wir die Opfer mal." Sagte Luna einfach nur und nahm den Computer den Trance ihr gegeben hatte zu Hufe. „Wir würden schneller vorankommen wenn AJ und Saturday hier wären." Meinte Trance und machte sich ebenfalls an die Arbeit. „Die beiden müssen sich noch erholen und haben Urlaub." Sagte Luna einfach nur.

Applejuice und ihr Freund saßen in einem Zug nach Ponyville und hatten nur noch wenige Minuten Fahrt vor sich. „Warum sind wir noch mal nicht geflogen oder teleportiert?" Fragte Saturday, mal wieder. „Wir sind nicht geflogen weil mir schwindlig ist und du dir den linken Flügel verbrannt hast." Antwortete Applejuice ihm einfach. „Okay, und was ist mit Teleportation?" Fragte Saturday weiter. „Du kannst wegen deiner Medikation zur Zeit keine Magie einsetzen und ich wegen meiner chronischen Kopfschmerzen." Antwortete AJ geduldig. „Wird das denn wieder besser?" Fragte Saturday besorgt. „Ich hoffe es, ich habe meine Magie erst mit 16 bekommen und jetzt, drei Jahre später, kann ich sie vielleicht nie wieder benutzen." Meinte AJ betrübt. Der Zug hielt im Hauptbahnhof von Ponyville und die Passagiere stiegen nacheinander aus, Applejuice sah sich auf der Straße um und konnte nicht glauben das die Stadt vor mehr als einem Jahr beinah ausgelöscht wurde. „Sieht echt modern aus." Meinte Saturday und stellte sich neben sie, die Rollen unter seinen Vorderbeinen quietschten noch immer etwas. „Du hättest die Stadt sehen sollen bevor Sweetie und Loki sie zerstört haben, ein paar der Gebäude waren über 100 Jahre alt, unser Farmhaus zum Beispiel." Sagte Applejuice ihm. „Beeindruckend." Sagte Saturday nur und folgte AJ dann, sie war einfach losgegangen. „Weißt du, meine Vorfahren haben diese Stadt gegründet." Sagte Applejuice plötzlich. „Wirklich?" Fragte Saturday erstaunt und musste sich anstrengen mit AJ mitzuhalten, auf seinen Rädern konnte er sich nicht so schnell bewegen wie er wollte. „Mein Ur-Urgroßeltern haben Ponyville gegründet." Sagte AJ und nahm ihn einfach auf den Rücken, seine eingegipsten Vorderbeine legte sie sich einfach auf den Kopf. „Du brauchst mich nicht tragen." Sagte Saturday ihr. „Außerdem reitest du normalerweise das Pony." Fügte er verspielt hinzu. „Ich will einfach nur nach hause kommen, bevor es dunkel wird." Erwiderte Applejuice ihm. „Das ist ein gutes Argument, aber auch wenn es dunkel ist, durch den Vollmond haben wir genug Licht." Wandte Saturday ein, AJ sah auf und sah den fast vollen Mond schon am Abendhimmel stehen. „Warte mal kurz, es ist fast Vollmond." Meinte AJ und stoppte abrupt, Saturday kegelte fast von ihr herunter. „Was ist denn jetzt los?" Fragte er verwundert. „Das ist fast 10 Jahre her." murmelte AJ einfach nur. „Was denn?" Wollte Saturday wissen. „Das letzte Familientreffen." Antwortete Applejuice gedankenverloren. „Was jetzt?" Fragte Saturday und musste sich auf einmal festhalten, AJ war einfach los galoppiert. Nach kurzer Zeit stoppte sie an den Plantagen und sah das neue Haus das erste mal, Apple Bloom stand zufällig davor. „Applejuice!" Rief Apple Bloom aus und stürmte auf AJ ein um sie zu umarmen. „Ich bin wieder zu hause." Sagte AJ einfach nur und drückte sich an ihre Tante, sie hatte Apple Bloom seit mehr als einem Jahr nicht mehr gesehen. „Es ist so gut dich wiederzusehen." Sagte Apple Bloom und löste sich von AJ. „Wie fühlst du dich?" Fragte sie dann. „Besser, mach dir keine Sorgen." Sagte AJ ihr und ließ Saturday von ihrem Rücken rutschen. „Wer ist das?" Fragte Apple Bloom. „Das ist Saturday Night." Stellte AJ ihre Begleitung vor. „Ich würde ihnen ja den Huf schütteln, aber..." Meinte Saturday nur und nickte zu seinen Vorderbeinen herunter. „Ist das dein Freund?" Fragte Apple Bloom und lächelte wissend. „Schon, irgendwie, also..." Antwortete Applejuice etwas unsicher, Apple Bloom beute sich dich zu ihr herüber. „Guter Fang, halt ihn ja fest." Flüsterte sie AJ dann ins Ohr. „Werde ich machen." Sagte Applejuice darauf und lächelte. „Was wirst du machen?" Wollte Saturday wissen. „Nicht so wichtig." Sagte Apple Bloom ihm nur. „Aber AJ, ist dir an mir nichts aufgefallen?" Fragte sie dann an AJ gerichtet und AJ sah sie sich genau an. „Irgendwie nicht." Meinte sie dann verwirrt, Apple Bloom deutete auf ihr rechtes Ohr an dem ein silberner Ohrring war. „Ist das...?" Fragte AJ erstaunt und Apple Bloom nickte einfach nur. „Ein Verlobungsring." Sagte sie dann. „WOW!" Meinte AJ nur. „Aber kommt doch rein, Windmill macht gerade Abendessen." Sagte Apple Bloom und führte die zwei zum Haus, ein relativ modernes Haus im Landhausstil mit drei Etagen. „Du hast das Haus groß gebaut." Sagte AJ. „Ich habe mir gedacht das wir mehr Platz brauchen, immerhin wohnen Dash und Fluttershy eigentlich auch hier." Sagte Apple Bloom darauf. „Außerdem habe ich eine eigene Wohnung für dich eingerichtet." Fügte sie hinzu. Die drei kamen in der Küchen an und sahen einen grauen Pegasus-Hengst am Herd stehen. „Ich hoffe du magst gebratene Paprika." Sagte er und drehte sich um, dann erst sah er die Besucher. „Du hättest mich warnen können das wir Besuch kriegen, ich sehe ja aus wie ein Penner." Meinte er überrascht und warf die Schürze von sich. „Ich wusste auch nicht das sie kommt." Erwiderte Apple Bloom ihm und deutete auf Applejuice. „Windmill, das ist meine Nichte, Prinzessin Applejuice." Stellte sie AJ vor. „Und ich dachte das war nur ein Anmachspruch." Meinte Windmill erstaunt und verbeugte sich vor AJ. „Ist mir eine Freude euch kennenzulernen, Prinzessin." Sagte er zu ihr. „Das gefällt mir zwar, aber du brauchst nicht so höflich zu sein." Sagte AJ ihm. „Sag einfach AJ." Bot sie ihm an. „Wenn du meinst." Sagte Windmill nur. „Ich bin..." Wollte Saturday sich vorstellen und plötzlich fing Windmill an zu schreien. „Saturday Night, ich liebe deine Show!" Schrie der graue Pegasus aufgeregt. „Cool, ein Fan." Meinte Saturday und grinste breit. Den restlichen Abend unterhielten sich die vier Ponys noch etwas und gingen dann zu Bett. „Morgen kommt der Rest meiner Familie, das wird bestimmt peinlich werde." Meinte AJ und half Saturday dabei sich fürs Bett fertig zu machen. „Danke Schwester AJ." Meinte er scherzhaft nachdem sie ihm mit dem Zähneputzen geholfen hatte, er konnte seine Magie ja nicht benutzen. „Gewöhne dich nicht dran, sobald du die Medikamente abgesetzt hast, kannst du deine Magie wieder benutzen." Erwiderte Applejuice ihm. „Aber du brauchst das auch nicht zu machen, ich weiß ja das du immer noch Kopfschmerzen hast wenn du Magie benutzt." Sagte Saturday dann. „Das wird auch wieder besser und ich kann meine Magie wieder uneingeschränkt benutzen." Sagte AJ nur. „Aber etwas kann ich doch schon machen." Sagte sie dann und trat vor einen großen Spiegel, sie benutzte ihre Magie und trat dann zur Seite. Aus dem Spiegel trat plötzlich eine zweite Applejuice und zusammen stellten sich die beiden vor Saturday auf. „Was geht denn jetzt?" Fragte der dunkelblaue Alicorn-Hengst verwirrt, auf einmal stand eine dritte Applejuice neben ihm. „Wir zwei machen eine Show für dich und sie ist nur für dich da." Sagte einer der AJs ihm. „Was meinst du mit Show?" Wollte Saturday wissen, die zwei vor ihm wandten sich einander zu. „Das ist schon merkwürdig." Sagte eine der beiden. „Aber es ist für Night, das darfst du dabei nicht vergessen." Erwiderte die andere ihr. „Da hast du auch wieder recht." Sagte die eine wieder, die zwei kamen sich näher und küssten sich plötzlich. „Das meine ich mit Show." Sagte die neben Night nur. „Und du bist für meine Belange da, verstanden." Meinte Saturday nur und lächelte zufrieden.

Trance und Luna gingen inzwischen seit zwei Tagen durch Cloudsend und identifizierten die Opfer, Luna hielt den Computer den Trance ihr gegeben hatte mit der Kamera über das Gesicht eines dunkelgrünen Pegasus und sofort fing das Gerät an zu suchen. „Ich glaube das war der letzte." Sagte sie zu Trance. „Weißt du eigentlich das ich erst 16 Jahre alt bin?" Fragte Trance sie. „Kann eigentlich keine den nötigen Respekt zeigen?" Erwiderte die Prinzessin ihm genervt. „Nicht nachdem ich über 900 Leichen identifizieren musste." Sagte Trance ihr. „Wenn du nicht in näherer Zukunft Vater werden würdest, dann würde ich dir eine reinhauen." Sagte Luna verärgert, plötzlich piepste ihr Computer und zeigte die Identität des letzten Opfers an. „Schreib mal auf, das letzte Opfer heißt Sirius Gemini." Sagte sie Trance und bemerkte gar nicht wie der junge Hengst erstarrte. „Sagtest du gerade er heißt Gemini?" Fragte er fassungslos und sah sich den Hengst an. „Und weiter, was ist so besonders daran?" Fragte Luna einfach zurück. „Ich heiße mit vollem Namen Trance Gemini." Antwortete Trance ihr. „Ist das dein Vater?" Fragte Luna erschrocken und sah sich den dunkelgrünen Pegasus nochmals an. „Keine Ahnung, ich wurde als Baby vor einem Krankenhaus ausgesetzt." Sagte Trance gedankenlos. „Wir sollten Doc Brown einen Test machen lassen." Schlug Luna vor und ging mit Trance in das Labor das Brown eingerichtet hatte, sie fanden den dunkelbraunen Einhorn-Hengst an einem Mikroskop stehen. „Yo Brown, du musst mir einen Gefallen tun." Sagte Trance ihm. „Ich habe dir schon ein Herz gegeben, willst du jetzt auch noch eine Seele?" Fragte Brown sarkastisch und wirkte etwas niedergeschlagen. „Sehr witzig, ich möchte das du einen Vaterschaftstest machst." Erwiderte Trance ihm und zeigte ihm die Daten des dunkelgrünen Pegasus. „Der Typ ist nach Asgard übergelaufen." Meinte Brown nur. „Kannst du denn Test machen?" Fragte Trance darauf. „Kann ich machen, aber das wird etwas Zeit brauchen." Sagte Brown nur und nahm einen Abstrich bei dem dunkelgrünen Pegasus. „Jetzt du, Schnabel auf." Sagte er zu Trance und hatte schon das nächste Wattestäbchen, er nahm bei Trance ebenfalls einen Abstrich aus dem Mund und packte beide Proben in einen Umschlag. „Ich kann mir zwar nicht vorstellen das der Typ dein Vater ist, aber wenn du unbedingt Zeit und Geld verschwenden willst." Meinte Brown und gab einem der anderen Pegasi den Umschlag mit den Proben von Trance und dem dunkelgrünen Pegasus. „Was jetzt?" Fragte Luna. „Kommt mal mit." Forderte Brown die beiden auf und führte sie in das Labor zurück, auf einem Untersuchungstisch lag ein Pony. „Ich glaube das ich gleich in meinen Helm kotze." Meinte Trance als er das Pony sah, mit einem Rippenspreitzer hatte Brown den Brustkorb geöffnet um die inneren Organe untersuchen zu können. „Warmduscher." Sagte Brown nur und deckte das Pony ab. „Seht mal durch das Mikroskop." Sagte er dann und deutete auf das Gerät, Luna und Trance sahen abwechselnd durch und wussten nicht was sie davon halten sollten. „Und was ist das jetzt?" Fragte Trance. „Sieht aus wie ein Kristall." Meinte Luna nachdenklich. „Das ist das Virus, es ist Silizium basiert, anorganisch und stammt vermutlich aus dem All." Erklärte Brown darauf. „Wo hast du das Virus gefunden?" Wollte Luna wissen. „In einem Meteor, war wahrscheinlich Mondgestein." Antwortete Brown ihr. „Woher willst du so genau wissen das es Mondgestein war?" Fragte Trance. „Im Gestein war eine große Menge Helium3, das wird von Sonnenwinden auf den Mond gebracht und lagert sich dort im Gestein an." Klärte Brown ihn auf. „Aber wenn das Virus anorganisch ist, dann kann das normale Immunsystem eines Ponys nichts dagegen tun." Sagte Luna nachdenklich. „Dass ist ja das Problem, ich versuche seit Jahren ein Heilmittel zu finden und scheitere ständig." Erwiderte Brown ihr niedergeschlagen. „Aber ich werde es schaffen, garantiert." Fügte er entschlossen hinzu. „Das hoffen wir alle." Sagte Luna einfach nur. „Müssen wir hier noch was machen?" Fragte Trance darauf. „Nur noch die Leichen der Opfer verbrennen, Celestia hat uns dafür ein spezielles Gerät zur Verfügung gestellt." Sagte Brown ihm. „Warum ein spezielles Gerät?" Wollte Luna wissen. „Das Virus kann auch in toten Ponys überleben und wir brauchen Temperaturen von mindestens 40000 Grad Celsius um es zu vernichten." Erklärte Brown ihr. „Das nenne ich mal einen hartnäckigen Virus." Meinte Trance beeindruckt. „Luna, du kümmerst dich um die Verbrennung, Trance, du musst mir mit den Computern helfen, ich brauche eine vollständige Analyse des Virus." Befahl Brown dann. „Für dich heißt das immer noch Prinzessin Luna!" Erwiderte Luna ihm aufgebracht. „Langsam hab ich die Schnauze voll, du bist auch nur ein normales Pony und so werde ich dich auch behandeln." Sagte Doc Brown darauf. „Das ist inakzeptabel!" Schrie Luna ihn an, Brown sah sie einfach nur kurz an und plötzlich veränderte sich sein Gesichtsausdruck. „Weißt du, du hast recht, ich sollte etwas mehr Respekt zeigen und nicht ganz so herrisch sein." Sagte er versöhnlich und schob Luna in ihrem Schutzanzug auf die Tür zu. „Das will ich aber auch meinen." Meinte Luna zufrieden. „Und genau deshalb finde ich das du dich persönlich um die Entsorgung der infizierten Opfer kümmern solltest, als Prinzessin und so." Sagte Brown weiter. „Warum das denn jetzt?" Fragte Luna. „Du strahlst so eine Autorität aus und ich denke einfach das du am besten dafür geeignet wärst." Antwortete Brown ihr. „Da hast du recht, jemand der verantwortungsvoll ist sollte das überwachen." Stimmte Luna ihm zu und machte sich an die Arbeit. „Wenn du die Nummer bei mir versuchen solltest, dann werde ich dich auslachen." Sagte Trance und sah Brown wirklich beeindruckt an. „Ich wollte einfach nicht wieder diese Diskussion mit ihr führen, ich bin einfach nur müde." Sagte Brown kraftlos. „Du könntest ihr einfach etwas Respekt zeigen." Schlug Trance vor. „Erst wenn sie aufhört so eingebildet zu sein." Sagte Brown darauf. „Hast du sie deshalb so manipuliert?" Wollte Trance wissen. „Ich habe nur etwas ihr Ego gestärkt, ich dachte mir schon das sie dann umgänglicher ist, wenn du es Manipulation nennen willst, dann mach das halt." Sagte Brown einfach nur. „Lass uns zu unsere Basis zurückkehren und dieses Virus analysieren." Sagte er dann und wollte sich und Trance davon teleportieren. „Einen Moment, ich sollte den Anzug vorher dekontaminieren." Meinte der grüne Hengst nur und machte das auch, als er sauber war, teleportierte Brown sich und ihn zurück nach Canterlot.

Loki, Sweetie und Applewar saßen vor dem Radio und hörten gerade was in Cloudsend passiert war. „Ein voller Erfolg." Sagte Applewar darauf. „Bald werden die herausfinden das wir dahinter stecken, dann werden wir ja sehen wie Celestia reagiert." Meinte Loki nachdenklich. „Aber ich denke das wir ein deutliches Signal gesetzt haben, über 900 Opfer sagen das wir bereit sind alle Mittel einzusetzen." Sagte Sweetie darauf, sie hatte hinter der Couch gestanden und mitgehört. „Wir haben also einen Deal?" Fragte Applewar darauf. „Ich nehme die Waffe und zeige dir wie ich dich erschaffen habe." Antwortete Loki ihr. „Meine Ziele haben sich etwas geändert, ich will mehr als nur das." Sagte Applewar plötzlich. „Was willst du noch?" Fragte Sweetie sie. „Ich will zusätzlich auch noch wissen, wie ihr diese Kristalle erschafft und etwas Geld." Erwiderte Applewar ihr. „Das war es dann aber auch, ich will keine weiteren Forderungen hören." Sagte Loki verärgert. „Das war alles, sobald ihr alles habt, ruft mich an." Sagte Applewar darauf und reichte ihm eine Visitenkarte mit ihrer Telefonnummer darauf. „Satellitentelefon, interessant." Meinte Loki nur während Applewar sich davon teleportierte. Applewar materialisierte etwas außerhalb von Ponyville und machte sich auf den Weg zu Sweet Apple Acres, sie wollte an dem Familientreffen teilnehmen. Vor dem Farmhaus hatten sich dutzende Ponys aus der Apple-Familie versammelt und hatten eine riesige Feier daraus gemacht, Applewar trabte einfach dazu. „Hallo Leute, lange nicht mehr gesehen!" Rief sie als sie in der Mitte der Ansammlung stand, die meisten hatten ihre Anwesenheit nicht einmal bemerkt. „Wer ist das denn?" Fragten einige aus der Familie. „Sie habe ich ja noch nie gesehen." Meinten anderen. „Aber sie sieht aus wie AJ." Sagte Apple Bloom darauf. „Applewar, was willst du hier?" Fragte Applejuice ihren dunklen Zwilling. „Ich will einfach nur am Familientreffen teilnehmen." Sagte Applewar einfach. „Das ist aber nicht deine Familie." Wandte AJ ein und kam bedrohlich auf sie zu. „Doch, ist es, immerhin bin ich du." Erwiderte Applewar ihr und lächelte überlegen. „Verschwinde!" Zischte AJ sie an. „Dann halt nicht." Meinte Applewar und löste sich zu einer Art Nebel auf. „Wer war das?" Fragte Apple Bloom ihre Nichte. „Loki hatte eine künstliche Persönlichkeit in mir implantiert und Cadance hat sie dann von mir getrennt, daraus ist Applewar entstanden." Erklärte AJ darauf. „Sie ist also wirklich du?" Fragte eine ihrer Cousinen. „Mehr meine dunkle Seite, aber im Grunde genommen schon." Antwortete AJ ihr. „Lass dir von ihr nicht die Stimmung ruinieren." Sagte Saturday ihr. „Aber sie platzt einfach hier rein und erdreistet sich anzunehmen zur Familie zu gehören." Erwiderte Applejuice ihm aufgebracht. „Ich bin auch nicht glücklich sie zu sehen, immerhin hat sie versucht dich umzubringen." Sagte Saturday weiter. „Ich muss sie unbedingt ausschalten." Meinte AJ entschlossen und schlug auf den Tisch an den sie sich gesetzt hatte, das Möbel zerbrach unter der Belastung in tausend Teile. „AJ, sieh mich an." Bat Saturday sie und AJ tat das auch. „Mach dir keine Sorgen, wir kriegen sie." Sagte er dann und küsste sie. „Dann hast du das damals wirklich ernst gemeint?" Fragte sie nachdem er von ihr abließ. „Was meinst du?" Fragte Saturday verwirrt. „Als Applewar versucht hat mich umzubringen, du hast sie davon abgehalten indem du gesagt hast, das du mich liebst." Erwiderte Applejuice ihm. „Das habe ich ernst gemeint." Sagte Saturday ihr und küsste sie nochmals, diesmal länger und leidenschaftlicher als zuvor. Der Rest des Familientreffens war eine einzige Party und AJ konnte sich wirklich erholen, sogar ihre Kopfschmerzen gingen vorbei.

Trance half Doc Brown inzwischen seit einer Woche das Virus zu analysieren und mussten ständig an den Computern arbeiten, andauernd gingen Komponenten aufgrund zu hoher Belastung kaputt und mussten gewechselt werden. Trance kam in das Quartier das er zusammen mit Sunrise bewohnte und legte sich wie er es gewohnt war in das untere der beiden Betten, er vergaß nur das er mit Sunrise getauscht hatte und sie darin lag. „Hast du schon wieder vergessen das ich jetzt hier penne?" Fragte Sunrise ihn etwas schläfrig, sie war aufgewacht als Trance sich in das Bett gelegt hatte. „Wir haben hier 3000 Supercomputer und Doc Brown lässt alle auf 120% laufen um dieses verdammte Virus zu analysieren, ich musste alle Prozessoren übertackten und zusätzlichen Arbeitsspeicher einbauen, trotzdem sind andauernd Komponenten draufgegangen und mussten ausgetauscht werden." Erzählte Trance ihr und wurde immer leiser. „Harter Tag, lass uns etwas entspannen und morgen sieht alles schon besser aus." Sagte Sunrise darauf und wollte ihn küssen, sie musste feststellen das er eingeschlafen war. „Er ist wirklich fertig." Dachte sie sich und umarmte ihn einfach. Doc Brown saß inzwischen in seinem Quartier und arbeitete noch immer an der Analyse, auf einem Computermonitor lief eine Simulation und der dunkelbraune Einhorn-Hengst starrte wie gebannt auf den Monitor, plötzlich klopfte es an der Tür. „Herein." Sagte Brown einfach nur und Luna betrat seine Räume. „Ich weiß jetzt was du in Cloudsend gemacht hast, Trance hat mir alles erzählt." Sagte die Prinzessin verärgert. „Und weiter?" Fragte Brown unbeeindruckt. „Wir müssen reden." Erwiderte Luna ihm. „Du denkst also das ich eingebildet bin?" Fragte sie dann. „Hey, tut mir leid wenn ich etwas unfreundlich war, aber diese Situation ist sehr stressig für mich, ich habe diese Virus auf die Welt losgelassen und versuche seit 80 Jahren das ungeschehen zu machen." Sagte Brown entschuldigend zu der Prinzessin. „Ich kann mir vorstellen was für eine Last das sein muss." Sagte Luna mitfühlend. „Bei allem Respekt, den ich zwar nicht gezeigt habe, aber wie willst du das wissen?" Entgegnete Brown ihr und sah sie etwas verärgert an. „Ich habe etwas nachgeforscht, du hast das Virus aus einem Meteor der etwa 300 Kilometer von Canterlot entfernt eingeschlagen ist." Sagte Luna darauf. „Und weiter?" Wollte Brown wissen. „Ich habe 1000 Jahre auf dem Mond verbracht, ich war verbittert das die Ponys alle den Tag so genossen haben und durch meine wundervolle Nacht einfach durchgeschlafen haben, eines Tages, das war vor etwa 200 Jahren, habe ich einen Felsen genommen, eigentlich schon ein kleiner Berg, und haben ihn auf die Erde hinunter geworfen, ich wollte Canterlot treffen und meine Schwester die mich auf den Mond verbannt hat damit zerstören, ich habe verfehlt." Erzählte sie ihm ausführlich. „Das war der Meteor in dem das Virus gefunden wurde." Meinte Brown entsetzt und Luna nickte nur. „Wenn ich etwas tun kann um dir zu helfen, sag einfach etwas." Sagte sie dann reumütig. „Danke, das werde ich." Sagte Brown und lächelte, er fühlte sich plötzlich nicht mehr so allein, der Computer vor ihm piepste und sofort sah er auf den Monitor. „Ist deine Simulation fertig?" Fragte Luna und sah dann das ein Fehlschlag angezeigt wurde. „Nicht schon wieder!" Schrie Brown und wischte alles von seinem Schreibtisch herunter, der Monitor zerschellte am Boden und Papiere flogen umher, dann schlug er auf den Tisch ein und zertrümmerte ihn einfach. „Das war nur die erste Testreihe, beruhige dich." Sagte Luna beruhigend zu ihm. „Ich will mich nicht beruhigen!" Schrie Brown und schlug gegen die Wand, immer wieder schlug er gegen die Stahlbetonwand und langsam bildete sich ein Blutfleck daran. „Hör auf, du verletzt dich noch!" Rief Luna erschrocken und hielt ihn auf. „Ich will diese Krankheit endlich besiegen." Sagte Brown und sackte in Lunas magischem Griff zusammen, auf einmal brach er in Tränen aus und weinte bitterlich. „Ich kann das einfach nicht mehr ertragen." Wimmerte er bemitleidenswert. „Schon gut." Meinte Luna etwas irritiert und umarmte ihn. „Das macht ihn fertig." Dachte sie mitleidig. „Was würden meine Fohlen nur von mir denken, ich habe eine Waffe abgefeuert die nicht aufhört zu töten." Schrie Brown den ganzen Schmerz und die ganze Verzweiflung heraus. „Sie würden denken, das du getan hast was du für richtig gehalten hast." Sagte Luna fürsorglich zu ihm. „Aber ich bin ein Mörder, schlimmer noch, ein Massenmörder." Wimmerte Brown weiter und Luna drückte ihn beruhigend an sich, Brown weinte einfach nur weiter. Auf einmal schob Luna ihn etwas von sich weg und wischte ihm die Tränen aus den Augen. „Du bist nicht allein daran schuld, ich habe das Virus erst auf die Erde gebracht." Sagte sie leise und küsste ihn plötzlich. „Bist du verrückt, ich trage das Virus in mir?!" Fragte Brown entsetzt. „Das Risiko gehe ich ein." Erwiderte Luna ihm und küsste ihn nochmals, diesmal reagierte Brown wie es sich für einen gesunden Hengst gehörte. Luna zerrte den Mediziner zu seinem Bett und legte ihn da auf den Rücken, dann tröstete sie ihn in einer Art und Weise wie es nur eine Stute konnte. Am Morgen lagen die beiden nebeneinander im Bett und starrten an die Decke. „Was ist gerade passiert?" Fragte Brown unschlüssig. „Ich glaube das nannte sich Geschlechtsverkehr." Antwortete Luna ihm. „So weit war ich auch schon, aber warum hast du das gemacht?" Klärte Brown seine Frage auf. „Ich weiß nicht, es fühlte sich einfach richtig an." Sagte Luna unbestimmt. „Das tat es allerdings." Erwiderte Brown ihr. „Ich sollte besser gehen, nicht das uns noch jemand sieht." Meinte Luna etwas beschämt und stand auf, Brown erhob sich ebenfalls und brachte sie zur Tür. „Ich denke dass wir das für uns behalten sollten." Sagte er als er für Luna die Tür aufhielt, plötzlich stand Trance im Gang und sah die beiden. Lunas Mähne war zerzaust und ihr Fell wirkte etwas unordentlich, Brown sah auch nicht besser aus, ihm stand die hellbraune Mähne ebenfalls etwas unordentlich vom Kopf. „Wie lange stehst du schon hier?" Fragte Brown den Jugendlichen. „Zu lang." Meinte Trance fassungslos und schüttelte den Kopf leicht. „Nur damit du nicht auf falsche Ideen kommst, sollte ich vielleicht etwas erklären." Sagte Luna in einem verzweifelten Versuch sich herauszureden. „Brauchst du nicht, du hast laut genug geschrien." Sagte Trance einfach nur darauf. „Also..." Meinte Luna und lief rot an. „Auf Wiedersehen." Sagte sie plötzlich und teleportierte sich davon. „Das habe ich jetzt wirklich nicht gebraucht." Meinte Brown und sah Trance dann grinsen. „Wisch dir gefälligst das dämliche Grinsen aus dem Gesicht." Sagte der Mediziner verärgert. „Schnelle Nummer mit der Prinzessin, ja?" Meinte Trance nur und grinste weiter. „So schnell war das nicht." Sagte Brown darauf. „Details, ich will alles wissen." Forderte Trance darauf. „Klappe zu." Sagte Brown nur und stieß ihn etwas weg, dann griff er mit seiner Magie in sein Quartiert und holte seinen Arztkittel. „Wir fangen heute früher mit der Arbeit an, komm schon." Sagte er und zog sich das Kleidungsstück an, er bemerkte nicht das ihm etwas aus der Tasche fiel. „Was haben wir denn hier?" Meinte Trance und hob das kleine Plastikschild auf. „Ein Namensschild." Stellte er fest, Doc Brown hatte das inzwischen bemerkt und entriss Trance das Namensschild. „Sei nicht so neugierig." Sagte er vorwurfsvoll und steckte das Namensschild weg. „Du heißt wirklich Hippokrates Brown?" Fragte Trance ihn skeptisch. „Und du Trance Gemini, also reiß das Maul nicht so weit auf." Sagte Brown darauf. „Ja, schon klar." Erwiderte Trance ihm. „Aber Hippokrates?" Fragte er nochmals. „Ich schwöre dir, wenn du irgendeinen Spitznamen daraus machst, reiß ich dir die verbleibenden intakten Gene heraus und verfüttere sie an meinen Hund." Sagte Brown aufgebracht. „Du brauchst nicht gleich so aggressiv werden." Meinte Trance beschwichtigend. „Warte mal, was meinst du mit intakte Gene?" Fragte er als er realisierte was Brown ihm gesagt hatte. „Du hast ein paar defekte Gene, nichts besonderes." Antwortete der Arzt ihm. „Und was heißt das?" Fragte Trance schockiert. „Du solltest davon absehen dich fortzupflanzen, das heißt es." Sagte Brown gedankenlos. „Mist." Fügte er sofort hinzu, Trance hatte an der Front ja schon was am laufen. „Was bedeutet das jetzt?" Fragte Trance weinerlich, er machte sich große Sorgen um Sunrise und das ungeborene Fohlen das sie erwartete. „Mach dir keine Sorgen, die Chancen das euer Fohlen einen deiner Defekte geerbt hat, sind astronomisch gering." Beruhigte Brown den unsicheren jungen Hengst. „Du hast wohl recht." Meinte Trance nur und beruhigte sich etwas. „Konzentriere dich auf was anderes und hoffe auf das beste." Riet Brown ihm dann und Trance nickte nur. „Also, du und Luna, heißt das jetzt das ihr zusammen seid?" Fragte Trance um auf andere Gedanken zu kommen. „Das war nur eine einmalige Sachen, mehr nicht." Antwortete Brown ihm, er spielte einfach mit um Trance etwas abzulenken. „Warum?" Fragte Trance weiter. „Ich kann es mir nicht leisten mit irgendjemandem zusammen zu sein, nicht solange ich die Krankheit noch in mir trage." Sagte Brown darauf und Trance sah ihn nur fragend an. „Auch wenn ich praktisch immun bin und dieses Virus nicht über die Luft übertragbar ist, durch meine Körperflüssigkeiten kann sich noch jemand infizieren und das Risiko will ich einfach nicht eingehen." Erklärte Brown darauf. „Nicht nochmal." Fügte er traurig hinzu. „Wie hoch ist das Risiko denn?" Wollte Trance dann wissen. „Zu hoch, deshalb müssen wir uns wieder an die Arbeit machen." Sagte Broan und die beiden erreichten den Kommandoraum, sie waren nicht die ersten. „Gut das ihr da seid, das müsst ihr euch ansehen." Sagte Celestia die in dem Raum stand und deutete auf den großen Wandmonitor, darauf lief ein Video in dem Loki und Sweetie Belle die Verantwortung für den Biowaffeneinsatz übernahmen. „Ich will gegen die beiden keinen Krieg führen, deswegen brauche ich ein Heilmittel, SOFORT!" Sagte die Prinzessin ungeduldig. „Wir haben hier den größten Supercomputer der je gebaut wurde und trotzdem wird es wohl Jahrzehnte brauchen." Sagte Brown ihr. „Das kann ich nicht akzeptieren." Erwiderte Celestia ihm. „Wartet kurz hier." Sagte Trance auf einmal und galoppierte davon, als er zurückkam hatte er eine große Satteltasche dabei und stellte sie einfach auf einen der Tische. „Ihr wisst wie Computer funktionieren?" Fragte der junge Hengst und sah Brown und Celestia überlegen an, die zwei schüttelten unwissend die Köpfe. „Seht her." Sagte Trance und legte einen seiner Vorderhufe an den Schalter einer Lampe. „Prozessoren funktionieren im Grunde genommen so." Fing er an zu erklären und machte die Lampe an und wieder aus, immer wieder wiederholte er den Vorgang. „Was meinst du?" Fragte Brown verwirrt. „Transistoren sind wie Schalter, okay, sie bestehen aus nur wenigen Atomen heutzutage und so, aber das reicht nicht." Sagte Trance darauf. „Hast du eine bessere Idee?" Fragte Celestia ihn. „Die habe ich." Antwortete Trance ihr selbstsicher. „Was brauchst du?" Wollte Celestia wissen und Trance schüttete den Inhalt seiner Tasche auf dem Tisch aus. Er sortierte die dutzenden Blätter und Papiere und legte sie aneinander, Brown und Celestia sahen sich kurz verwirrt an. „Das brauche ich." Sagte Trance als er fertig war. „Einen Papierkorb?" Fragte Brown verständnislos. „160 Jahre alt und hat trotzdem keine Ahnung." Sagte Trance einfach nur mitleidig und schüttelte den Kopf. „Was ist das denn jetzt?" Fragte Celestia darauf. „Ein Computer, Baupläne für meinen Computer um genau zu sein." Antwortete Trance ihr. „Und was ist daran so anders?" Fragte Brown. „Der CPU basiert nicht mehr auf Transistoren wie heutzutage üblich, sondern auf Quanteneffekten, ich habe das Ding die letzten drei Jahre entwickelt und gehofft das ich ihn irgendwann bauen kann." Sagte Trance. „Wie viel besser ist der Computer im Vergleich zu den die wir haben?" Fragte Brown weiter. „Das Ding hier..." Setzte Trance an zu antworten und deutete auf die chaotische Ansammlung von Papierstücken. „...lässt die Computer hier..." Fuhr Trance fort und deutete um sich herum. „...wie einen Taschenrechner aussehen." Beendete Trance seine überzogene Präsentation. „Ja sicher." Meinte Brown sarkastisch. „Du bist 162 Jahre alt und hast einen Doktortitel, oder?" Fragte Trance ihn darauf und Brown nickte einfach nur. „Weißt du, ich bin erst 16 Jahre alt und habe sechs Doktortitel." Sagte Trance ihm dann und Brown sah ihn fassungslos an. „Ingenieurswissenschaften, Physik, theoretische Physik, Mathematik, Informatik und Philosophie, wenn ich mich nicht irre." Sagte Celestia und lächelte, der Gesichtsausdruck von Brown war einfach unbezahlbar. „Philosophie?" Fragte Brown erstaunt. „Ich dachte das ich sterbe und habe mich mit Leben und Tod auseinandergesetzt." Rechtfertigte sich Trance. „Ich frage nochmal, was brauchst du?" Fragte Celestia den grünen Erdpony-Hengst. „160 Milliarden Bits und etwa 200 Quadratmeter Fläche." Antwortete Trance ihr dreist. „Abgemacht." Sagte Celestia nur und nahm den Hörer von einem Telefon. „Kaum zu glauben dass das geklappt hat." Meinte Trance ungläubig. Nur wenige Minuten später, rollten hunderte Kutschen mit Arbeitern und Material an, neben dem Gebäude in dem die Spezialeinheit ihre Basis hatte wurde der Boden verdichtet und alles vorbereitet um ein neues Bauwerk zu errichten.

Applewar ging über eine weite Savanne und sah in der Ferne einen gewaltige Berg empor ragen, sie stoppte und nahm eine Flasche Wasser aus ihrer Satteltasche. „Schon anstrengend." Dachte sie sich und trank aus der Flasche. „Aber ich muss Equestria so schnell wie möglich verlassen." Meinte sie dann und steckte die Wasserflasche wieder weg. Sie ging weiter und plötzlich klingelte es aus ihrer Tasche, mit ihrer Magie holte sie ein Satellitentelefon heraus und ging ran. „Ja, wer stört?" Fragte sie den Anrufer. „Ich wollte dir nur sagen, das deine Bezahlung bereit ist." Sagte Loki ihr. „Dann komme ich sofort." Sagte sie und unterbrach die Verbindung. „Das war es dann wohl mit meinem Spaziergang, jetzt ist Teleportation angesagt." Dachte sie sich und teleportierte sich zu Loki und Sweetie Belle. Applewar materialisierte im Thronsaal von Loki und Sweetie und sah die beiden vor ihren Thronen stehen. „Also, meine Bezahlung." Sagte sie fordernd und Loki übergab ihr eine Kiste. „Darin sind vier Goldbarren, Bücher über unsere Kristallmagie und wie ich dich erschaffen haben." Sagte er ihr. „Danke Red." Sagte sie nur bezogen auf seine rote Mähne. „Ich bin dann wieder weg, ihr seid nicht die einzigen die sich ein eigenes Reich aufbauen." Sagte sie dann und verschwand wie vom Winde verweht. „Wie macht sie das eigentlich?" Fragte Sweetie darauf, das Applewar immer auf so eine Art und Weise verschwand fand sie merkwürdig. „Das ist nur eine angeberische Art sich zu entmaterialisieren." Sagte Loki ihr einfach. Applewar erreichte inzwischen ihr endgültiges Ziel, eine heruntergekommene Stadt hinter den Grenze von Equestria und mitten im Nirgendwo. „Dann wollen wir mal eine Industrie aufbauen." Dachte sie sich und betrat die Stadt, überall waren die Verdammten und Ausgestoßenen aus allen möglichen Ländern. Einhörner, Pegasi, Erdpony, Formwandler und sogar Greife gingen durch die Straßen und gingen ihren finsteren Machenschaften nach. Applewar ging direkt zum größten Gebäude und traf dort auf diverse Hengste, alles grobe Schläger und Kriminelle. „Ihr Flachzangen werdet mir jetzt mal sagen wer hier zuständig ist." Forderte sie dreist von der kleinen Gruppe Ponys und Greife. „Warum sollten wir?" Fragte ein kräftiger Hengst mit Augenklappe. „Weil ich euch sonst den Arsch aufreiße und jemand anderes fragen werde." Erwiderte Applewar ihm. „Los Jungs, zeigen wir ihr mal was wir hier mit Angebern machen." Forderte der mit Augenklappe seine Kumpane auf und schlug nach Applewar, sie hatte das kommen sehen und schlug im selben Moment ebenfalls zu. Die Hufe der zwei trafen sich und ein widerliches Knacken ertönte, der Hengst mit der Augenklappe hielt sich den Huf und seine Kollege sahen den Knochen durch die Haut ragen. „Also, zeigt ihr mir jetzt den Boss?" Fragte Applewar einfach nur und lächelte finster. „Bringt sie zum Boss." Sagte der mit dem verletzten Huf und sofort wurde Applewar in ein Büro in der obersten Etage gebracht. „Nur um das schon jetzt zu sagen, ich bin jetzt Boss." Sagte sie ihren Begleitern bevor sie eintrat. In dem Büro saß ein alter Hengst hinter einem großen Schreibtisch, zu seiner linke stand ein kräftiger Erdpony-Hengst und zu seiner rechten ein genauso kräftiger Greif. „Tag auch ihr Flachzangen, ich bin Applewar, euer neuer Gott." Stellte Applewar sich vor und sah die drei arrogant an. „Du bist nicht die erste die mich stürzen will, aber ich führe meine Geschäfte schon seit 50 Jahren von hier aus." Sagte der ältere Hengst ihr nur und deutete dem Greif anzugreifen, was der auch sofort tat. Applewar schüttelte nur den Kopf und als der Greif sie erreichte, schlug sie ihn zur Seite, der kräftige Greif wurde gegen eine Wand geschleudert und durchschlug sie. „Ihr habt doch nichts dagegen das ich hier übernehme, oder?" Fragte Applewar und schüttelte das Blut von ihrem Huf. „Ich weiß wann ich für die nächste Generation Platz machen muss." Meinte der ältere Hengst geschlagen und stand von seinem Schreibtisch auf, als er an Applewar vorbeigehen wollte, spürte er plötzlich ihren Huf im Nacken und erstarrte. „Als ob ich dich so einfach gehen lasse würde." Sagte sie und mit einem Ruck brach sie ihm das Genick. „So wie Mutter es immer gemacht hat." Meinte Applewar und lachte fies. „Du bist also jetzt Boss, damit kann ich leben, solange die Bezahlung stimmt." Sagte der verbliebene Erdpony-Hengst. „Gut das du so denkst, ich hasse es so einen Unordnung zu verursachen." Sagte Applewar darauf und trat nochmal auf den toten Hengst zu ihren Hufen ein. „Was sind ihre Befehle?" Fragte ihr neuer Angestellter. „Zu erst sagst du denn anderen Angestellten was Sache ist, dann holst du jemanden der hier aufräumt und als letztes mochte ich das die Jungst die Straßen säubern, die ganzen Psychopathen sollen ausgelöscht werden, ich will nur zuverlässige Leute in meiner Firma." Befahl Applewar und setzte sich an den Schreibtisch. „So gut wie erledigt." Erwiderte ihr Angestellter ihr und verschwand. „Hier wird es mir gefallen." Dachte Applewar und fand eine Kiste Zigarren auf dem Tisch, sie nahm sich eine der Zigarren und zündete sie sich an.

Applejuice saß mit ihren Freunden und Familienangehörigen zusammen und hatte einen Kuchen vor sich stehen, auf dem Kuchen befanden sich 20 Kerzen die AJ ausblies. „Weißt du Apple Bloom, ich bin jetzt 20 Jahre alt, ich habe nichts gegen den Kuchen, aber das ist mehr was für Fohlen." Sagte sie darauf. „Aber ich weiß wie gern du meinen Apfelkuchen hast, ich konnte einfach nicht anders und musste dir einen backen." Erwiderte Apple Bloom ihr. „Dann mach dein erstes Geschenk auf, das ist bestimmt nichts für Fohlen." Sagte Starshield darauf und reichte AJ ein kleines Paket, die rosa Einhorn-Stute trug eine Augenklappe über dem linken Augen. AJ machte das Paket auf und sah ihre Freundin etwas verwirrt an. „Ich weiß zwar nicht was das ist, aber danke." Sagte sie und hielt mit ihrer Magie zwei pinke Silikonkugel an einem langen, ebenfalls mit Silikon überzogenen Seil hoch. „Das sind..." Fing Starshield an zu erklären und beugte sich dichte an Applejuice heran, sie flüsterte AJ etwas zu. Applejuice nahm einen Schluck aus ihrer Bierflasche und plötzlich spuckte sie erschrocken das Bier wieder aus. „Das ist definitiv nichts für Fohlen." Meinte sie und hustete etwas, sie hatte sich vor Schreck an ihrem Bier verschluckt. „Was ist es denn jetzt?" Fragte Apple Bloom neugierig. „Das verrate ich dir besser nicht." Sagte AJ darauf und wurde etwas rot, mehr rot als normal eigentlich. „Wirst du es mir wenigstens sagen?" Wollte Saturday wissen. „Besser noch, ich werde es dir heute Nacht zeigen." Sagte Applejuice ihm und lächelte zweideutig. „Okay, dann wird es Zeit das ich dir dein Geschenk gebe." Sagte ihr Freund dann und sprengte den Gips um seine Vorderbeine einfach. „Ist alles wieder geheilt?" Fragte AJ besorgt. „Besser als vorher." Antwortete Saturday und sprang in die Luft, er landete auf den Vorderhufen und stand kurz nur auf den Vorderbeinen. „Siehst du?" Meinte er nur und stellte sich wieder auf alle vier Hufe. „Gut zu wissen." Sagte AJ dazu, Saturday kam auf sie zu und flüsterte ihr noch etwas zu. „Außerdem haben ich den Zauber mit dem du dich vervielfältigt hast gelernt, das heißt du bekommst die doppelte Dosis Saturday." Flüsterte er ihr zärtlich ins Ohr. „Immer diese Versprechungen." Sagte AJ verspielt und lächelte wissend. „Diesmal halte ich mein Versprechen." Versicherte Saturday ihr und küsste sie, aus dem Augenwinkel sah AJ das Strashield etwas besorgt aussah und wandte sich an sie nachdem Saturday von ihr abließ. „Hey Star, ist alles in Ordnung?" Fragte sie ihre älteste Freundin. „Mit mir schon, aber..." Setzte Starshield zu einer Antwort an und unterbrach sich kurz. „Nein, lieber nicht, ich will deine Geburtstagsparty nicht ruinieren." Sagte sie auf einmal. „Star, sag schon was los ist." Forderte AJ sie auf. „Weißt du, ich bin zwar auf dem linken Auge blind, aber trotzdem sehen ich noch wenn es anderen schlecht geht, und Thundercloud ist zur Zeit nicht so gut drauf." Sagte Starshield endlich. „Vielleicht solltest du mal nach ihm sehen, ich weiß ja was er dir bedeutet." Schlug Saturday vor. „Aber du hast Geburtstag, ich denke nicht das er wollte das du deine Party so früh beendest." Wandte Starshield ein. „Star, du weißt wie ich bin, wenn ich jetzt nicht nach ihm sehe, dann werde ich die nächsten Tage nicht zur Ruhe kommen." Sagte Applejuice darauf. „Wir können ja später noch weiter feiern, geh erstmal nach Cloud sehen." Sagte Apple Bloom und AJ ging sofort zur Wohnung ihres Pegasus-Freundes. Als Cloud ihr die Tür öffnete, sah AJ das er etwas krank wirkte. „AJ, was machst du denn hier?" Fragte er verwundert. „Star hat gesagt das es dir nicht gut geht, ich wollte nach dir sehen." Antwortete AJ ihm, Cloud ließ sie herein und die beiden setzten sich ins Wohnzimmer. „Ich muss dir was erzählen." Sagte Cloud einfach nur. „Dann los, vielleicht kann ich dir helfen." Forderte AJ ihn auf. „Nach deinem Selbstmordversuch lagst du ja sechs Monate im Koma, Skywriter und ich hatten eines Tages einen Streit weil ich dich so oft besucht habe und ich bin ziemlich sauer gewesen." Fing Cloud an zu erzählen. „Und weiter?" Fragte AJ und hörte aufmerksam zu. „Ich bin durch die Kneipen gezogen und hab mir einen angesoffen, in der letzten Bar habe ich jemanden kennengelernt und wir sind im Bett gelandet." Erzählte Thundercloud weiter. „Hast du das Sky schon erzählt?" Fragte AJ besorgt. „Er hat mich sitzen lassen." Antwortete Cloud ihr. „Das tut mir so leid, wirklich." Sagte AJ tröstend und umarmte ihn. „Das ist noch nicht alles." Meinte Cloud nur. „Was kann denn jetzt noch sein?" Wollte AJ wissen und ließ ihn wieder los, Cloud atmete tief durch und AJ sah dass das nicht leicht für ihn war. „Vor etwas mehr als zwei Monaten ist der Hengst mit dem ich Sky betrogen habe, zu mir gekommen und hat mir gesagt das er PIV positiv ist und ich mich untersuchen lassen sollte." Sagte Cloud schweren Herzens. „Und?" Fragte AJ nervös, sie machte sich große Sorgen um ihren Freund. „Ich habe letzten Monat die Resultate bekommen, bisher habe ich mich nicht getraut den Brief zu öffnen." Erwiderte Cloud ihr und reichte ihr denn Umschlag. „Kannst du das bitte für mich machen?" Fragte er dann, AJ nahm den Brief und sah sich die Ergebnisse an. „Oh nein!" Dachte sie als sie las das es positiv war. „AJ?" Fragte Cloud unsicher als er ihren schockierten Blick bemerkte. „Positiv." Sagte sie leise und senkte den Kopf. „Pony Immundefizienz-Virus." Sagte Thundercloud nur und eine einzelne Träne rann sein Gesicht herunter.