Loki kam langsam wieder zur Besinnung und sah plötzlich in Thors grinsendes Gesicht.
Erschrocken zuckte er leicht zusammen und bemerkte allmählich, was sie gerade getrieben haben. Sein Gesicht lief puterrot an und er drehte es beschämt von seinem Bruder weg.
,,Zum Glück kannst du nicht leugnen, dass es dir gefallen hat!", meinte dieser grinsend und beugte sich hinab zu seinem Hals, um ihn zu liebkosen.
Er verliebte sich in eine Stelle und knabberte leicht an ihr, hinterließ einen leicht geröteten Fleck.
Loki merkte das sicherlich, grummelte auf und versuchte Thor von sich zu drücken, jedoch war dieser weiterhin kräftiger als er und es war, als würde er versuchen eine Wand wegzudrücken.
Auf seine Aussage reagierte er schon mal gar nicht, sondern fletschte einfach nur seine Zähne.

Thor beeindruckten Lokis Wehrversuche nicht.

Da er gerade gesehen hatte, wie er in Ekstase aussah und sich unter ihm wand, wollte er es immer wieder sehen. Er selbst war noch total geil und brauchte auch Abhilfe, aber dazu musste Loki auch wieder etwas wuschig werden. Langsam strich er mit den Händen über seine Brust und seine Seiten, küsste sich runter zu seinem Schlüsselbein und verbiss sich dort wieder.
Loki keuchte leise auf, was ihn wütend werden ließ und er biss sich hart auf die Lippe, ehe er Thor anschrie. ,,Wichser! Geh' sofort runter von mir. Es reicht, dass du mich schon einmal genötigt hast!", knurrte er, jedoch klang es wieder mal nicht so böse, wie es sollte.
Irgendwo machte ihn das doch auch wirklich an und irgendwo stand er auch auf ihn, sonst hätte er ihn nicht geküsst und vorhin nicht um Hilfe gebettelt, aber das kratzte an seinem Ego, wenn Thor sich einfach so nahm, was er wollte.

Thor war klar, dass er seine Beleidigungen nicht ernst zu nehmen brauchte, da er ja genau sah und hörte, wie sehr es Loki gefiel.

Da er zwischen seinen Beinen lag, spreizte er sie weiter, indem er sein Becken auf seines legte und sich leicht an ihm rieb. Er hatte noch seine Klamotten an, aber durch seine Stoffhosen spürte man so gut wie alles. So merkte er auch, wie Lokis Glied kurz zuckte, als Blut hineingepumpt wurde. Grinsend sah er zu ihm hoch und sah in sein gerötetes Gesicht und seine immer noch glasigen Augen.
Man sah ihm gut an, dass er ein Stöhnen unterdrückte, das Thor aber zu gerne gehört hätte. Etwas mehr rieb er sich an ihm, als er sich wieder hoch zu ihm beugte, aber kurz vor seinen Lippen stoppte.
,,Wie konnte ich nur all die Zeit übersehen, wie wunderhübsch du bist?", hauchte er fragend gegen sie, bevor er sie für sich einnahm. Lokis Lippen waren so weich, er hätte sie am liebsten nie wieder losgelassen.

Lokis Augen weiteten sich erstaunt, als er den Kuss spürte und bewegte sich erst einmal gar nicht. Thors Lippen fühlten sich gut und richtig an und da er sowieso schon wusste, dass ihm das gefiel, brauchte er auch keine Anstalten machen, sich dagegen zu wehren.

Noch etwas zögerlich bewegte er seine Lippen gegen die von Thor, erwiderte so den Kuss. Thor erfreute das sehr und er ging einen Schritt weiter. Süß leckte er über seine Unterlippe, bat um Einlass. Loki gewährte es ihm und empfing seine Zunge erwartungsvoll.
Während ihre Zungen tanzten, schlang er seine Arme um seinen Nacken und zog ihn weiter zu sich. Sanft kraulte er seinen Nacken und spielte mit den blonden Strähnen dort.

Thor genoss die Berührungen und löste den Kuss nach einigen Momenten.
Er setzte sich auf seine Knie und zog sich seine Hosen und Shorts herunter. Schnell waren sie irgendwo in den Raum geschmissen und er legte sich wieder auf den Jüngeren vor sich. Dieser schaute ihn etwas benebelt an. Als seine Augen jedoch an seinem Körper hinunter wanderten, musste er leicht schlucken. Thor hatte eine stattliche Größe, vielleicht sogar Übergröße und wenn er sich schon auszog, wusste er, was als nächstes kam.
Etwas schüchtern sah er wieder zu Thor hoch, der seine Angst sofort sah.
,,Wenn es dir zu viel wird, sage es bitte sofort..", murmelte er leise, während er seine Wange leicht streichelte. Danach beugte er sich zu seinem Nachtschrank und holte Vaseline raus, die er normal für seine Wunden benutzte. Er tauchte zwei Finger ein und stellte sie dann wieder zurück.

Langsam strich er mit der anderen Hand über Lokis Hintern.
Dieser verkrampfte sich, als er sah, welche Vorbereitungen Thor traf und sah gebannt nach unten. Bald schon spürte er Finger, die über seinen Eingang strichen und kurz darauf versenkte sich einer in ihm. Es kam nicht unvorbereitet, jedoch zog es ein wenig und er verkrampfte sich noch mehr.

,,Shh~ Beruhige dich, sonst du es umso mehr weh.", flüsterte Thor ihm ins Ohr.
Nachdem Loki sich merklich entspannte, fing er an seinen Finger etwas in ihm zu bewegen. Da das Weiten nicht ohne einen zweiten ging, fügte er diesen hinzu und spreizte sie in Loki etwas.
Loki verzog schmerzhaft das Gesicht, als ein dritter Finger dazu kam.
Man merkte sein Unwohlsein auch daran, dass seine Erektion deutlich an Größe abnahm. Damit er nicht gänzlich das Verlangen verlor, widmete sich Thors freie Hand nun dem Gebiet. Er umfasste sein Glied und massierte es in etwa mit dem Rhythmus seiner Finger.

Nach einiger Zeit hörte er Loki leise keuchen und als er in sein Gesicht sah, war dort wieder der glasige Blick. Auch seine Erektion in seiner Hand wuchs wieder zu alter Größe heran.
Vorsichtig zog er seine Finger aus ihm heraus, verteilte den Rest der Vaseline auf seinem eigenen Glied und führte es zwischen Lokis Beine.
Er presste die Spitze langsam in seine Enge und wurde alleine davon schon wahnsinnig. Keuchen schob er sich Zentimeter um Zentimeter in ihn hinein, konnte sich kaum beherrschen.
Loki hingegen kämpfte um seine Tränen, denn Thor in sich zu haben fühlte sich an, als würde er von innen heraus zerrissen werden.
Thor wartete einen Moment, als er vollständig in ihm war und strich ihm dabei sanft durch sein Haar. Er versuchte ihn zu beruhigen, aber das war schwer, da er selbst nicht gerade ruhig war. Am liebsten würde er ihn wirklich gerade ins Bett vögeln, aber dann würde Loki keinen Spaß dabei haben und das war doch auch wichtig.

Als er bemerkte, wie er sich langsam um ihn herum entspannte, begann er sich in ihm zu bewegen. Seine eine Hand war immer noch um Lokis Glied gelegt und er massierte ihn dort weiter.

Loki keuchte erregt, als er Thors Hand spürte. Sie vertrieb ein wenig die Schmerzen in seinem Hintern. Bald schon hatte er sich an seine Größe gewöhnt und bewegte sein Becken mit den Bewegungen Thors.
Dieser sah ihn zuerst fragend, aber dann grinsend an.

Er zog sich fast gänzlich aus ihm heraus, ehe er wieder hart hinein stieß. Er wiederholte das einige male, wobei er immer wieder versuchte einen bestimmten Punkt in Loki zu treffen.
Der Magier unter ihm schrie gedämpft auf, als Thor auf einmal so brutal wurde. Er hielt sich schnell die Hand vor den Mund und biss hart hinein. Irgendwann jedoch traf er eine Stelle in ihm, die ihn Sternchen sehen ließ. Stöhnend riss er die Augen auf und drückte seinen Rücken durch.
,,W-was war das?", fragte er keuchend und konnte ein Zittern vor Lust nicht unterdrücken.

Thor grinste, sagte aber nichts, sondern beugte sich hinunter zu ihm, um ihn zu küssen.
Loki schloss überwältigt vor Lust die Augen und empfing Thors Lippen mit Freude. Er umklammerte ihn und krallte seine Fingernägel in seinen Rücken.
Vor lauter Lust bemerkte er nicht, dass er ihn sehr tief kratzte und dicke rote Striemen zurück ließ, die sogar etwas bluteten.

Thors Lippen auf den seinen, die Hand zwischen seinen Beinen und der Penis in ihm drin waren drei Dinge zu viel für seinen Körper. Loki zitterte und konnte trotz des vorangehenden Orgasmuses kaum noch. Er drehte den Kopf von Thor weg, um Luft zu schnappen.
Stöhnend wand er sich weiter unter ihm.
,,Härter~", befahl er ihm und bewegte sein Becken weiter gegen Thors.
Dieser grinste breit und ging seiner Aussage gerne nach. Er stieß heftiger in ihn, bis er selbst merkte, wie gefährlich nahe er der Klippe war. Loki war einfach so schön eng und die Laute, die er von sich gab, waren besser als jede Musik.
Als er merkte, wie auch Lokis Glied in seiner Hand nochmals härter wurde und zuckte, bewegte er sich und seine Hand noch einen Tick schneller.
Loki drückte den Rücken durch, warf den Kopf in den Nacken und stöhnte Thors Namen, als er in seiner Hand kam.
,,Lokiii~", stöhnte Thor ebenfalls, als er sich um ihn verengte, als er kam. Noch ein paar Stöße, dann merkte er, wie sich alles in ihm zusammen zog und sein Kopf von allen lästigen Gedanken befreit war. Er spürte nur noch sich und Loki und ein unglaublich warmes Gefühl in seiner Brust.
,,Ich liebe dich~", stöhnte er, als er sich in ihm ergoß und kurz darauf auf ihm zusammen klappte.

Keuchen blieb er auf Loki liegen und ließ die Augen geschlossen.
Loki sah erstaunt, aber selbst noch benebelt von seinem Höhepunkt zu Thor und dachte, er hatte sich verhört.
,,Was hast du gesagt?", fragte er außer Atem und spielte mit einigen blonden Strähnen, während er sie ihm aus dem Gesicht wischte.
,,Ich liebe dich.", wiederholte Thor und konnte selbst kaum glauben, was er da gesagt hatte. Aber es stimmte wohl. Er fühlte sich so zu ihm hingezogen, er ließ ihn lächeln, sein Herz öffnete sich, wenn er ihm Nahe war. Er hatte ihn schon immer geliebt, vorher zwar als Bruder, aber dennoch.

Gabriel war was besonderes für ihn gewesen, aber Gabriel war Loki, also machte das wohl kaum einen Unterschied. Zudem war Loki nicht sein wahrer Bruder, dann war es auch nicht verboten.
Loki lag da und konnte seinen Ohren nicht trauen.
Thor hatte ihm das schon oft gesagt, aber er wusste, dass es diesmal anders gemeint war. Er wusste nicht, was er darauf erwidern sollte und ließ es auch bleiben.
Er atmete tief durch, spielte weiter mit Thors Haaren und schloss gemütlich die Augen.
,,Ich bin froh, dich wieder zu haben.", murmelte Thor, der langsam schläfrig wurde.
,,Mhm..ich dich auch.", flüsterte Loki zurück.


So Leute, das ist vorerst das Ende der Story!
Vllt mach ich ne Sequel, aber das würde noch dauern. Habe viel zu tun im Moment, wollte aber die Geschichte nicht hängen lassen und ihr ein würdiges (Halb)Ende geben. :)
Ich möchte mich auf meine andere Story (Hiddlesworth.) und mein neues Leben konzentrieren.
Danke, fürs Lesen! Ich liebe euch alle und freue mich, dass es euch gefallen hat!