Chapter 12: Avalon, and a Surprise

Sobald Harry und Ginny in ihre Räume zurückkehrten, griff Harry in die Luft und hatte nun seinen Stab in der Hand.

"Wie machst du das?" fragte Ginny, während sie ihn dabei beobachtete. "Wohin verschwin­det dein Stab eigentlich, wenn du ihn loslässt?"

"Nun, mein Stab kann mehrere Formen annehmen," sagte Harry, und sah sich im Zimmer um, als wenn er nach etwas suchen würde. "Er kann die Form meines Familienringes annehmen, wie du ihn bei dem Gerichtsverfahren gesehen hast." Als er das sagte, bekam Ginny grosse Augen und diese glitten nun zu Harry's rechter Hand, wo sie zum ersten mal bemerkte, das Harry seinen Ring nicht trug. "Oder er nimmt die Form jener Phönixkette an, welche du auch gestern vor Gericht gesehen hast, einfach ausgedrückt kann er fast jede Form annehmen. Er kann auch unsichtbar werden, und das geschieht immer dann, wenn ich ihn einfach loslasse, wie in der Kammer des Phönix."

"Also schwebte er die ganze Zeit unsichtbar neben dir?" fragte sie. Harry nickte nachdenk­lich und sah sich noch immer im Zimmer um. "Wonach SUCHST du?" fragte Ginny ihn schliesslich.

"Ich suche nach dem besten Ort für die Zauber, welche die Zeit etwas verlangsamt," sagte Harry während er sich noch immer umschaute. Schliesslich hielt er inne und schaute grinsend zu Ginny. "Nur weil alle anderen nicht viel Schlaf bekommen, heisst das nicht, das dies auch für UNS gilt." schliesslich weiteten sich seine Augen und er ging langsam dorthin, wo Ginny stand, "Geh bitte zur Seite, du stehst genau auf dem richtigen Ort."

Ginny, die irgendwo zwischen neugierig und amüsiert wirkte, schaute zu ihrem Freund, bevor sie sich schnell zur Seite ging um ihn dann zu beobachten. Dieses Mal war der Zauber von Harry nicht wortlos. Er war tatsächlich sehr kompliziert. Harry stand an der Stelle wo Ginny stand, und schaute zur Ecke des Raumes, bevor er in einer Sprache zu sprechen begann, die Ginny nicht kannte. Sie sah wie die Ecke des Raumes, die er anschaute, golden zu glühen be­gann. Sobald dies geschah drehte sich Harry um 180 Grad und widerholte den selben Vor­gang an der gegenüberliegenden Ecke. Er widerholte diesen Vorgang erneut in den anderen beiden Ecken, und drehte sich dann zur Tür die hinaus führte. Die Tür glühte nun Silbern und Harry wiederholte diesen Vorgang mit der Tür zum Bad, sowie der Tür zum Schrank, bevor er seinen Stab auf die Uhr richtete und ein Wort sprach, woraufhin die Uhr aufglühte. Nach­dem er damit fertig war, drehte sich Harry zu einer äusserst neugierigen Ginny um und grins­te. Anschliessend stiess er seinen Stab auf den Boden so dass ein goldenes Licht aus dem Stab erschien, der alle Wände, und den Boden umschloss, bevor die Lichter verschwanden. Ginny's Mund stand überrascht offen.

"Wie sehr hat sich die Zeit hier verändert?" fragte sie.

"Nicht sehr viel," sagte Harry, "und der Zauber hält nur ein paar Stunden an, gerade genug Zeit um gegen sieben Uhr morgens zu enden. Es ist auf drei zu eins geeicht, was bedeutet, das statt vier Stunden für uns gut zwölf Stunden vergehen werden." Harry hob erneut seinen Stab der erneut aufglühte bevor er ihn losliess, so dass er erneut verschwand.

"Was hast du jetzt getan?" fragte Ginny.

Harry grinste nun übermütig. "Ich habe einen Ruhezauber gesprochen," sagte er.

Daraufhin fragte Ginny mit einer Unschuldsmine, "Und warum brauchen wir den?"

"Oh, naja," sagte Harry, noch immer grinsend, "Ich dachte mir, da ich dich zum schreien brin­gen möchte, wäre es nur höflich, wenn der Rest es nicht hört. Wir HABEN immerhin zwölf Stunden zeit." daraufhin schrie Ginny übermütig auf und sprang von der Couch und rannte vor Harry davon. Harry holte sie schnell ein und zog sie in einen tiefen Kuss. Ginny kämpfte einen Moment dageben, bevor sie den Kuss erwiderte und ihre Arme um seinen Hals schlang, und ihn näher an sich heran zog. Harry spürte wie Ginny's Körper sich an ihn presste und er unterbrach den Kuss. Bevor Ginny protestieren konnte, begann Harry damit mit den Küssen zu ihrem Kinn und dann langsam tiefer zu wandern, bis er sanft ihren Hals küsste, woraufhin sie aufstöhnte, und Ginny war kaum in der Lage zu stehen, und wäre wohl gestürzt, wenn har­ry sie nicht gehalten hätte. Harry genoss den Geschmack der Haut von Ginny; sie schmeckte wie Erdbeeren und und roch nach Rosen. Er wusste nicht genau was er tat, aber seine Hände öffneten langsam jene Knoten, die Ginny's Kleid festhielten.

Ginny, die sehr wohl spürte, wie Harry ihr Kleid öffnete, öffnete ihre Augen und schaute zu Harry, trat dann einen Schrit zurück so dass ihr Kleid frei herunterfallen konnte. Unter dem Kleid war sie komplett Nackt, und genau so stand sie nun vor Harry und war eindeutig nervös darüber, da er sie in dieser Form das erste mal sah.

Harry schaute Ginny mit grossen Augen und zutiefst verliebt an, und danach glitt sein Blick über Ginny's Körper, vom Kopf bis zu den Zehen. Er bemerkte, das Ginny ihn nervös an­schaute, aber er konnte sie erst einmal einige Augenblicke lang nicht beruhigen, da ihn ihr wunderschöner Körper in Beschlag nahm. Schliesslich hob er wieder den Kopf und sagte, "Du bist einfach nur PERFEKT." als er das sagte, lächelte Ginny und wurde wieder rot im Gesicht. Harry bemerkte, das Ginny fast von Kopf bis Fuss rot wurde, und entschied sich da­für, das sie in diesem Rotton noch schöner aussah. Er beschloss, diese Farbe auch für mögli­che weitere Festroben zu verwenden, bevor er sie wieder umarmte und ihren Körper weiter er­forschte.

Bald schon waren sowohl Harry als auch Ginny nackt und lagen in ihrem Bett, aber sie SCHLIEFEN definitiv nicht. Entsprechend seinen Worten, gelang es Harry in der Tat, Ginny zum Schreien zu bringen, und das mehrmals innerhalb der Stunden, die sie ihren Körpern widmeten. Harry bemerkte schnell, das Ginny in der Tat an verschiedenen Stellen sehr sensi­bel war und genoss es, sie immer wieder zum Erschaudern zu bringen, wenn er sie dort küss­te, oder zum Stöhnen, wenn er an ihren Brustwarzen saugte, oder ihre Brüste streichelte. Auf Grund eines unausgesprochenen Abkommens, hatten sie aber keinen Geschlechtsverkehr. Beide fanden verschiedene Dinge die sie taten, und die keinen Geschlechtsverkehr beinhalte­ten.

Schliesslich, als sie glücklich und erschöpft waren, kuschelte sich Ginny eng an Harry, wäh­rend dieser sanft mit ihrem Haar spielte, das nun sehr verwirrt und verschwitzt war. Nach kurzer Zeit schliefen beide ein.

Am nächsten Tag erwachte Harry und schaute auf die Uhr. Er lächelte und weckte dann Gin­ny mit einem tiefen Kuss. "Weisst du was?" sagte Ginny lächelnd. "Ich könnte mich daran gewöhnen, so geweckt zu werden." Harry kicherte nun und erhob sich, während er sich um­sah. Ihre Roben waren im Raum verteilt und es sah so aus, als hätte ein Hippogreif hier ge­wütet.

"Ich denke wir haben es etwas übertrieben, oder?" fragte Harry, während sich Ginny langsam erhob und sich umsah.

"Sieht so aus," stimmte sie zu. "Du erinnerst dich an die Dinge, die wir gestern nacht taten?" fragte sie und fühlte sich etwas komisch angesichts des Zustands des Raumes.

"Nein," sagte Harry, "Aber ich mich daran erinnere, andere Dinge im Sinne zu haben." Dar­aufhin wurde Ginny hochrot. "Warum beginnst du nicht damit, zu Duschen, während ich hier aufräume." Ginny schaute ihn überrascht an und ging dann in das Bad.

Harry holte schnell ihre Festroben hervor und legte sie sorgfältig auf das Bett. Anschliessend reinigte er mit einer Handbewegung den unordentlichen Raum und sämtliche Gegenstände flogen wieder an ihren Platz, und die beschädigten Möbel reparierten sich selbst. Grinsend wandte sich Harry den Roben zu und begann sie zusammenzufalten. Als er zwei Stapel von Roben vor sich liegen hatte, die er in den Schubladen verstaute, und dann bewegte er erneut seine Hand über dem Bett, das sich selbst aufräumte. Nun sah sich Harry um und grinste.

Zwei braune Schachteln erschienen auf einmal auf dem Bett. Neugierig ging Harry zum Bett und sah, das auf einer Ginny's und auf der anderen Harry's Name stand. Er öffnete seine Box und sah einen Stapel mehrerer schwarzer Roben, ausser das diese Roben aus einem anderen Material bestand als die normalen Roben. Diese Roben bestanden aus einem Material das wie normale Baumwolle AUSSAH, sich aber wie Seide anfühlte. Nun sah er auch den Brief der beilag und öffnete ihn zum lesen.

Harry,

Ich hoffe du magst die Überraschung. Ich dachte mir, das Ginny gerne passende Schulroben hätte, und habe mich dann dazu entschieden, da ich dir nie ein Geburtstagsgeschenk machen konnte, dir ebenfalls welche anzufertigen. Ich weiss, das ihr sie geniessen werdet. Herzli­chen Glückwunsch! Ich habe dir gesagt, das alles sich einrenken wird.

Circe

"Gin, Circe hat uns neue, passende Roben geschickt," sagte er laut und ging in das Badezim­mer, wo er hörte, das sie duschte. Er öffnete die Tür und betrat zähneputzend dias Bad."

"Oh? Nun, das war sehr freundlich von ihr," sagte Ginny, während sie unter die Dusche trat. "Ich habe mir einfach Sorgen darüber gemacht, was ich wegen meiner Schulroben machen sollte, denn jene, die ich kaufte, passen mir ja nicht mehr oder?"

Nachdem er seine Zähne geputzt hatte, betrat Harry die Dusche gemeinsam mit Ginny, und beobachtete, wie sie grosse Mengen an Shampoo in ihrem Haar verteilte. "Sie sind wirklich wunderschön," sagte er als er unter die Dusche trat und nahm sich ebenfalls das Shampoo um die Haare einzuschäumen. "Sie sehen gleich aus, zumindest aus meiner Sicht, aber sie fühlen sich weicher an, fast wie das Material von Circe."

"Oh, nun gut, ich denke wir sollten ihr dann danken," sagte Ginny, während sie ihre Arme um Harry's Kopf schlang und ihn küsste.

Nachdem sie geduscht hatten und sich abgetrocknet hatten, nun ja, abgesehen von ihren Haa­ren, meinte Ginny, "Mein Haar wird nie wieder trocken," während sie es kämmte und jedes­mal zusammezuckte, wenn sie auf einen Knoten stiess. Harry hob als Reaktion darauf seinen Zauberstab und bewegte ihn knapp in Richtung ihres Haares, das umgehend trocken war. Als er ihren geschockten Blick sah, grinste Harry und teilte ihr mit, das er diesen Zauber von Ro­wena auf Avalon gelernt hatte. "Meine Haare sind ja auch nicht mehr gerade kurz."

Ihre neuen Roben waren wunderschön, und Circe hatte auch daran gedachte, einige Garnitu­ren von Unterwäsche beizulegen, da Ginny's alte Unterwäsche nicht länger passte. Beide zo­gen sich ihre neuen Roben an und amüsierten sich leicht über Circe's Auslegung von Schulro­ben, denn diese würden zwar einen generellen Blick bestehen, aber sie verdeckten nur wenige der Veränderungen bei Harry und Ginny. Sie fühlten sich allerdings wunderschön an. Als sie meinte, das sie Circe bitten würde, ihre gesamte Kleidung herzustellen, gingen Ginny und Harry hinunter zum Frühstück.

Sobald sie die Grosse Halle betreten hatten, drehten sich alle Anwesenden zu ihnen um, und es gab einige überraschte Geräusche im Raum, sowohl von den Schülern als auch von den Lehrern, als sie die veränderte Ginny Weasley sahen. Die Münder einiger Jungen standen of­fen, und viele schauten Ginny regelrecht verlangend an. Einige Mädchen hingegen hatten eine ähnliche Reaktion als sie Harry sahen. Harry und Ginny ignorierten die Reaktionen der Anweesenden und gingen Ruhig zum Gryffindor-Tisch, wo sie sich neben Ron und Hermine setzten.

"Habt ihre eure Roben gewechselt?" fragte Ron grinsend.

"Nun, wenn wir sie schon abwehren müssen, warum sollten wir dann nicht einen Vorteil dar­aus ziehen?" fragte Harry ruhig.

"Was passierte mit DIR Weasley?" fragte eine gehässige Stimme aus ihrem Rücken. Draco Malfoy hatte sich leise hinter sie geschlichen, und so laut gesprochen, das die gesamte Halle es hören konnte, obwohl er sicherstellte, das seine Stimme nicht bis zum Lehrertisch reichte. "Was, hat Potter hier dafür bezahlt und dich in sein neues Sexspielzeug verwandelt?"

Daraufhin sprang Ron auf, mit hochrotem Gesicht, aber es war Ginny die seelenruhig auf­stand und sich dem grinsenden Jungen aus Slytherin zuwandte. "Ja, Draco, das hat er getan. Ich meine, jetzt wo er der reichste Magier der Welt IST, kann sich Harry auch das beste Leis­ten, oder? Was ist los, Draco?" fragte sie und schaute den geschockten Slytherin an. "Wünscht du dir, genug Geld zu haben, um das für deine Freundin," hier deutete sie auf ihren Körper und dann auf Parkinson, "Parkinson dort drüben tun zu können?" sagte sie und nickte zu dem stark übergewichtigen Mädchen. Als sie das sagte, wurde Draco hochrot im Gesicht.

Plötzlich betrat Matilda Stormcloud den Raum, gefolgt von mehreren, längeren Gegenstän­den. Als sie Harry und seine Freunde sah, trat sie zu ihnen und grinste ihren Patensohn und dessen Freundin an. "Hier bitte, Harry, sechs Besen, wie bestellt," sagte sie. "Ich hätte sie schon früher hier gehabt, aber ich habe mich dazu entschieden, das eure Besen mit euren Na­men versehen werden, weshalb ich genau das tat." sagte sie und holte eine der Boxen hervor, die sie nun öffnete und in der ein nagelneuer Thunderbolt lag, auf den „Virginia Weasley" eingraviert war, gefolgt von der Registrierungsnummer.

"Du-Du hast deinem Team THUNDERBOLTS GEKAUFT!?" rief Draco, dessen Stimme in der gesamten Halle zu hören war, woraufhin sich jeder Schüler den Gegenständen auf dem Tisch der Gryffindor zuwandte. "Die sind… Die sind…"

"Sie sind mehrere hundert Tausend Galleonen wert," sagte Ginny übermütig, und nahm ihren in die Hand während sie ihn küsste. "Und er hat mir, Hermine, und Katie, Donnerblitze ge­kauft sowie zwei weitere für die Jäger," sagte sie. "Er hat ausserdem Ron einen Lightening­bolt gekauft. Wie ich sagte, Harry kann sich die BESTEN Dinge leisten, anders als manche anderen Personen," sagte sie und schaute zu Draco, dessen Gesicht vor Wut immer roter wur­de.

"Ich denke nicht, das ich auch nur ansatzweise WISSEN will, worum es hier geht," sagte Ma­tilda. "Harry, Ich habe mich dazu entschieden, das ich dein Geld nicht akzeptieren werde," als sie sah, das Harry protestieren wollte sagte sie, "Aber da ich sehe, das du jetzt reicher bist als alle anderen Magier in England, denke ich, das ich es doch annehmen könnte."

Harry grinste nun während er den Arm um Ginny's Hüfte legte. "Du kamst gerade im richti­gen Moment, Matilda," sagte er zu ihr. Matilda verteilte schnell die Besen an Ron, Hermine, Ginny und Katie während er dies sagte. "Malfoy sagte einige sehr…beleidigende… Dinge zu Ginny, und deine Ankunft passte ideal zu ihrer Antwort darauf." Matilda grinste nun eben­falls und sah sehr zufrieden darüber aus. "Obwohl ich nicht weiss, ob ich die Idee lieben soll, das der Rest der Schule denkt, das ich dich zu einer Art Sexspielzeug gemacht habe," sagte Harry zu Ginny, woraufhin Matilda ziemlich geschockt drein schaute.

Ginny zögerte. "Mich stört nicht weiter, was sie denken," sagte sie und setzte sich wieder, um sich dann etwas zu essen zu nehmen. "WIR kennen die Wahrheit und nur das zählt. Also, da wir noch keinen Unterricht haben, wollen wir nicht die Besen testen gehen?" fragte sie die Gruppe, welche grinsend nickte.

Nach dem Frühstück gingen Harry, Ginny, Ron, Hermoine, Katie, und der Rest des Hauses in das Quidditchstadion um ihre Besen zu testen. Harry hatte sich dazu entschieden, seinen neu­en Besen wirklich auszutesten. Katie fragte sich, wie das neue Team aussehen würde.

"Ich weiss, das ich nicht genügend Zeit als Kapitän haben werde," sagte sie. "Aber ich denke, das ich das Fliegen sehr vermissen würde, also was meint ihr, braucht ihr mich noch als Jäge­rin?"

"Nun, ich habe genau das selbe gedacht wie du," sagte Harry. "Ich denke, das du uns bei dem Training der Mannschaft helfen kannst, und ihnen jene Dinge demonstrieren die deine mögli­che neue Strategie betreffen. Ich werde vorläufig keine offiziellen Trainingseinheiten anset­zen, so dass du das Mass an Lernstoff ausloten kannst, bevor du dich entscheidest. Wenn du nicht spielen kannst, so kannst du uns immernoch in den Übungen helfen."

"Ja, Katie, dann kannst du auch während des Trainings mit uns fliegen, und vergeudest damit nicht deinen neuen Besen," sagte Hermione, die nun erfreut grinste, während sie das Stadion betraten.

Jeder bestieg nun den Besen und flog empor. Nach wenigen Augenblicken öffnete Colin Creevy die Box mit den Bällen und warf den Quaffle und den Goldenen Snitch in die Luft. Obwohl es keinen weiteren Gegner auf dem Feld gab, spielten sie überragend. Katie, Her­mione, und Ginny warfen sich den Quaffle zu und versuchten einen Treffer zu landen. Sie versuchten es, aber sie konnten Ron nicht überwinden, obwohl sie alle perfekt flogen. Harry, der über dem Stadion flog, ignorierte sie und testete seinen neuen Besen aus. Er war erstaun­lich. Harry erhöhte das Tempo auf das des Feuerblitzes und verdoppelte dann die Geschwin­digkeit immer mehr. Als er den Goldenen Snitch sah, dirrigierte er den Besen gen Boden und das mit irrsinniger Geschwindigkeit, beendete den Sturzflug aber im letzten Moment, ohne abzubremsen. Er wurde nun noch schneller und erreichte das gut dreifache Tempo des Feuer­blitzes. Jeder und alles um ihn Herum schien zu verschwimmen, aber Harry gelang es seine anderen Sinne dazu zu verwenden, die Umgebung zu beobachten. Schliesslich flog er wieder über den anderen Spielern und erhöhte dann die Geschwindig bis zum Maximum des Besens.

Für jene die von den Tribünen aus zusahen, schien Harry sehr gut zu fliegen. Sie sahen wie er immer schneller wurde und im letzten Moment aus dem Sturzflug nach oben zog, ohne an Tempo zu verlieren. Als sie sah, wie der Rest des Teams das Spiel unterbrach, fing Ginny den Quaffle und hielt inne, während sie gemeinsam mit dem Rest des Teams Harry beobach­tete, wie er wieder Tempo aufnahm und nun nicht mehr als ein Lichtblitz zu sein schien, wäh­rend er hoch über die Tribünen flog. Schliesslich verschwand Harry. Jeder schrie erschro­cken auf, denn alle dachten an das letzte mal, als Harry verschwunden war, nämlich während des Trimagischen Turniers. Ginny allerdings sah sich nun um und bemerkte, das Harry sich am Boden befand und den goldenen Snitch in der Hand hoelt. Und wieder lag er auf dem Bo­den, allerdings lachte er dabei unkontrollierbar. Ginny deutete auf ihn und flog hinab und landete neben ihm, während der Rest des Teams ihr folgte, ebenso wie die anderen Gryffindor aus den Tribünen. Harry lag noch immer lachend am Boden.

Ginny stemmte ihre Hände in die Hüfte und fragte, "Harry Potter, was glaubst du, tust du da gerade?"

Harry hörte sofort auf zu lachen und schaute zu seiner Freundin und danach auf die anderen, die alle besorgt dreinschauten. "Nichts," sagte er verwirrt. "Ich habe lediglich den neuen Be­sen von Matilda ausprobiert, das ist alles. Ich wollte sehen, wie schnell er im sicheren Rah­men ist, und anscheinend ist seine Höchstgeschwindigkeit noch höher als gedacht."

"DU BIST MIT HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT GEFLOGEN?" schrie Hermine. "HARRY, WIE KONNTEST DU! AUF DIE WEISE DIE SICHEREN GESCHWINDIGKEITEN ZU ÜBERSCHREIBEN WAR SELBSTMÖRDERISCH."

"Hermione, ich weiss wie schnell er ist, denk daran?" sagte und stand auf. "Ich wollte sehen, wie gut ich ihn führen kann, damit ich weiss, wie weit ich während eines Spiels gehen kann. Und da ich mir nicht sicher war, wie weit ich gehen konnte, und aus diesem Grund handelte ich so," sagte er und schaute mit ernstem Gesicht zu Ginny. "Es tut mir leid, wenn ich dir Angst gemacht habe, Gin, aber dies musste getan werden und jetzt weiss ich, wie weit ich in einem Spiel gehen kann, ohne die Kontrolle zu verlieren."

Ginny dachte einen Moment darüber nach und fragte dann, "Wie fühlte es sich an?"

Harry grinste. "Es war erstaunlich," sagte er. "Dieser Besen schien regelrecht auf meine Ge­danken zu warten, und der Flug auf ihm ist eine Erfahrung, die ich nicht in Worte fassen kann, aber der Flug mit Höchstgeschwindigkeit war einfach nur…WOW," sagte er.

Ginny betrachtete ihn sehr genau und erkannte, wie glücklich er aussah. Sie seuftzte und um­armte ihn. "Sei nur bitte vorsichtig, OK?" bat sie. "Ich möchte nicht, das du wie ein verrück­ter umherfliegst und dich selbst umbringst. Du bist nicht unsterblich, denk daran."

Harry erwiderte ihre Umarmung, und genoss das Gefühl. "Ich hätte nichts anderes mir ge­dacht," sagte er.

Hiernach entschieden sich alle dazu, zurück in das Schloss zu gehen und im Gemeinschafts­raum zu bleiben, bis das Mittagessen begann. Harry und Ginny hingegen gingen in ihre Zim­mer zurück und verstauten ihre Besen. Harry's Feuerblitz lag auch noch immer im Raum.

"Weisst du, ich muss mir noch überlegen, was ich mit diesem Besen machen werde," sagte er. "Er ist zu Schade hier nur herumzuliegen."

"Du kannst es für die Übungsstunden verwenden und deinen anderen Besen für die Spiele," schlug Ginny vor, während sie ihren neuen Besen im Schrank verstaute. "auf diese Weise verwendest du beide Besen und musst gleichzeitig etwas härter im Training arbeiten, was sich wiederum in den Spielen bemerkbar machen würd."

"Das ist eine Sehr gute Idee," stimmte Harry zu. "Bist du bereit, nach Avalon zu reisen?" fragte er nun Ginny. Sie wurde auf einmal nervös, nickte dann aber. "In Ordnung, ich hole nur ebe noch die Tests und dann können wir los." sagte Harry und ging zur Schublade, in der sich der Ordner von Professor McGonnogall befand, ergriff diesen und holte seinen Stab her­vor, um damit die Tür zu verschliessen. Er ging nun zu Ginny hinüber und ergriff ihre Hand, welche er aufmunternd drückte, bevor er sie beide nach Avalon apparierte.

Sie erschienen vor einem riesigen Schloss, das deutlich grösser war als Hogwarts. Ginny sah sich um und bemerkte eine Frau, die auf sie zukam. Während sie auf sie zuging, beobachtete Ginny sie. Sie schien etwa fünf Fuss gross zu sein und besass langes, dunkelrotes Haar, das allerdings nicht so lang war wie das von Ginny. Sie war wunderschön und trug schwarze Ro­ben. Über ihr flog etwas, das einer weissen Eule ähnelte. Die Frau hielt vor ihnen inne und lächelte sanft. Ginny erkannte die haselnussbraunen Augen. "Harry," sagte sie sanft, "Will­kommen zu Hause."

Harry grinste die Frau an und umarmte sie. Ginny, die ein wenig Eifersüchtig wurde schaute zu. "Es tut gut wieder hier zu sein. Ich ahnte garnicht, wie sehr ich diesen Ort hier vermissen würde," sagte zu der Frau, als sie sich von einander lösten.

"Besonders jetzt, wo du die junge Virginia hier endlich gefunden hast, oder?" fragte die Frau, gleichzeitig lächelte sie aber zuGinny.

Harry grinste. "Ja nun, ich denke daran bin ich schuld, Urgrossmutter?" fragte er woraufhin Ginny sehr verwirrt war.

"Urgrossmutter?" fragte Ginny.

Harry schaute zu Ginny, bevor er sich daran erinnerte, das sie zum ersten Mal auf Avalon war. "Entschuldige Gin," sagte er. "Dies ist Königin Queen Morgana Le Fey," sagte er zu ihr und deutete auf die Frau. "Ich nenne sie meine Urgrossmutter, weil technisch gesehen ist sie genau dies, nur mit fast unendlich vielen „Ur"'s dazwischen."

"Es ist schön dich kennenzulernen, Virginia," sagte eine lächelnde Morgana zu Ginny, bevor sie das überraschte Mädchen umarmte und ihr folgendes zuflüsterte, "Willkommen in der Fa­milie meine Liebe,".

"Wie geht es dem alten Mann," fragte Harry.

"Er hat fast einen Nervenzusammenbruch," sagte auf einmal eine Stimme über ihnen. Bevor sie reagieren konnten, landete eine weisse Eule sanft auf Morgana's Arm. "Er verzweifelt fast an dem, was dir gestern Abend gelang."

"Hallo Archimedes," sagte ein grinsender Harry zu der Eule. Er schaute dann zu Ginne und erklärte es ihr, "Archimedes ist die Eule von Merlin… nun ja, streng genommen ist er mehr als nur eine einfache Eule."

"MEHR als nur eine Eule?" fragte eine verwirrte Ginny.

"Ja, Merlin war etwas einsam auf seinen Reisen, bevor wir uns trafen, deshalb verzauberte er seine Eule so, das sie wie ein Mensch sprechen, denken und lesen konnte," sagte Morgana, und streichelte die Eule sanft. „Nach einer Weile hat es Merlin dann nicht mehr über sein Herz gebracht, die Zauber wieder zu entfernen."

"Ja, nun… Harry, ist vielleicht diese wunderschöne weibliche Eule wieder bei dir?" fragte die Eule.

Harry kicherte und sagte zu Ginny, "Archimedes hat sich regelrecht in Hedwig verliebt, als sie hier bei mir war," und sagte dann zu Archimedes, "Entschuldige Arch, Hedwig ist noch in Hogwarts, aber ich werde daran denken, sie bald wieder einmal herzuschucken."

"Danke sehr," sagte eine glückliche Eule. "Merlin möchte übrigens mit dir reden. Er sagte das er darauf BESTEHT, etwas, das, wie du weisst nichts gutes verheisst. Er wartet darauf, das Morgana und ich dich und deine Freundin in deine Räume bringen."

"MEINE Wohnung?" fragte Harry. "Warum können wir uns nicht in SEINEN Räumen tref­fen?"

"Bitte Harry, beruhige dich," sagte Morgana liebevoll. "Er wollte das Gespräch vor dem ge­samten Rat führen, aber ich konnte ihn davon überzeugen, das es besser wäre, das Gespräch im privaten zu führen. Ich bat ihn, in deinen Räumen zu warten."

Harry seuftzte und sagte, "Nun, ich denke wir sollten es hinter uns bringen." nun ergriff er Ginny's Hand und führte sie gemeinsam mit Morgana zum Schloss. Archimedes flog fort um zu jagen. Während sie zum Schloss gingen, sprachen weder Harry noch Morgana, so dass Ginny sich umschauen konnte, denn das Schloss war wunderschön. Überall, wo sie hinschau­te, sah sie Dinge, die sie überraschten: Ritterrüstungen aus Gold, wunderschöne Wandvorhän­ge über alte Schlachten, sowohl der Muggel als auch der Magier, und viele Arten von anderen Dingen, die nicht einmal kannte. Als sie Harry's Wohnung betraten, schnappte Ginny nach Luft. Sie betraten einen riesigen Raum, in dem sich mehrere Couches und Stühle befanden, aber auch einen wunderschönen Tisch, an dem ein Mann sass, der Harry sehr ähnelte, aber bisher nichts gesagt hatte.

Während sie sich im Zimmer umschaute, bemerkte sie mehrere Türen die geschlossen waren, während andere offen standen. Hinter den geöffneten erkannte Ginny eine grosse Bibliothek, sowie ein grosses Schlafzimmer. Dies war eine Wohnung für einen König, oder besser gesagt für einen Prinzen. Schliesslich wandte Ginny ihren Blick wieder ab und betrachtete den Mann, der gemeinsam mit Morgana im Raum stand und diese küsste. Er sah Harry sehr ähn­lich. Das Haar war etwas länger, und er hatte blaue Augen, aber davon abgesehen könnte es Harry's Zwilling sein.

"Schaut jeder Mann deiner Familie fast gleich aus?" fragte sie Harry, woraufhin Harry grin­sen musste und sein blauäugiger Zwilling amüsiert schnaubte, der sich als niemand anderes als Merlin herausstellte. ER hat ja keinen Bartals er aufstand, bemerkte Ginny noch eine andere Auffälligkeit. Merlin war sogar kleiner als Harry. Merlin war knapp sechs Fuss gross, womit er gut fünf Inches kleiner war als Harry. Die Authorität die er versprühte, hob diesen Unterschied allerdings mehr als nur auf.

"Also, wann wolltest du uns erklären, das es dir möglich ist, Erzmagier zu erschaffen?" fragte Merlin, dessen Stimme der von Harry sehr ähnelte. "Wir dachten, es sei unmöglich, wenn du dich erinnerst."

"Nun, ich habe herausgefunden, wie es mir gelingt, während ich gestern Abend den Zauber vorbereitete," sagte Harry, und setzte sich wieder in den Stuhl, während er Ginny auf seinen Schoss zog. Morgana lächelte dabei, während Merlin nur Augen für Harry hatte.

"Also ist es für den Zauber nicht nötig, einen Teil von dir in jemanden zu verpflanzen?" fragte Merlin.

"Nein," sagte Harry. "Ich habe das nur für Ginny getan, denn ich war mir nicht sicher, ob mir die volle Verwandlung gelingen würde. Ich dachte wirklich das es reichte, wenn ich einen Teil von mir in sie verpflanzte. Während ich den Zauber vorbereitete, fügte ich noch den Teil hinzu, der ihre magische Kraft verstärkte. Während ich an diesem Teil arbeitete, erkannte ich, wie ich die Verwandlung auslösen konnte."

"Verwandlung?" fragte eine verwirrte Ginny.

"Deine rein körperliche Verwandlung," sagte Morgana, und trat neben Merlin, der seinen Arm um sie legte. "Niemand ausser einem Erzmagier würde sich körperlich so verändern, ausgelöst durch die Übertragung der Macht. Sobald du dich verwandelt hattest, erkannte Har­ry was ihm gelungen war."

Als Ginny ihn ansah, nickte Harry und sagte, "Ich war nicht sehr glücklich darüber, weil ich wusste, das du im Falle einer Verwandlung den Test des Schmerzes überstehen musstest. Al­lerdings wusste ich, das die Verwandlung zur Erzmagierin der einzigste Weg war, sicherzu­stellen, das dein Wunsch sich erfüllte. Die Tatsache, das du noch besser geschützt bist, ist ein weiterer Vorteil."

"Weisst du welcher Teil des Zaubers die Verwandlung auslöste?" fragte Merlin. "Wir haben die Situation alle beobachtet, und keiner konnte erkennen, welcher Teil es war."

"Ja," sagte Harry mit einem Nicken. "Eigentlich hätte es mir schon viel früher klar werden sollen." Als er Merlin's verwirrtes Gesicht sah, sagte er. "Als die Sphäre der Macht zerbrach und ich sie absorbierte, wusste niemand was geschehen war. Dann fanden sie heraus, das mein Machtlevel mit dem der Sphäre identisch war, und ich zusätzlich noch die Fähigkeit be­sitze, mich wieder aufzuladen. Wir hätten eigentlich ahnen müssen, das, wenn ich jemanden genug Macht gebe, ich die Verwandlung auslösen würde, wie die Sphäre auch. Jetzt, wo ich das weiss, kann ich auch die Macht auf normalem Wege weitergeben, oder aber gezielt die Verwandlung auslösen."

"Nun, das ist sehr gut," sagte Merlin seuftzend. "Ich mag die Idee nicht, das jeder, den du stärker machst, direkt zum Erzmagier wird. Bedenke was passieren würde, wenn einer von ihnen zu einem Dunklen Lord würde." daraufhin zuckten Harry, Morgana, und Merlin leicht zusammen. "Das erklärt auch, wieso Virginia sich… auf diese Weise verändert hat."

"Was meinst du?" fragte Ginny.

"Nun erinnerst du dich daran, wie du Harry gefragt hast, wieso er deine Brustwarzen so emp­findlich machte?" fragte Merlin, und ignorierte das Rote Gesicht von Ginny. "Nun, Harry hat deine Brustwarzen so verändert, aber auch die gesamten anderen Veränderungen mit bewirkt."

"Was?" sagte Harry überrascht. "Ich dachte, das Ginny's Verwandlung relativ normal ver­lief."

"Nun dieses Mass an Veränderungen ist normal," sagte Merlin leicht grinsend. "aber was glaubst du sind die Wahrscheinlichkeiten, das du dich genau in dieser Form verändert hättest, die Harry vermutlich für Perfekt hält?"

"Du sagst, das Harry für mein Aussehen verantwortlich ist?" fragte Ginny, und stand mit ernstem Blick von Harry's Schoss auf.

"Ja, aber nicht absichtlich," sagte Merlin schnell. Als sich Ginny und Harry verwirrt zu ihm umwandten, sagte er. "Der Zauber, den Harry angewendet hat, ist ein sehr starker Zauber des Magus-Levels. Hätte er nicht sich selbst in den Zauber eingebunden, hättest du dich trotzdem verändert, aber nicht in der Form wie es jetzt geschah. Weil Harry einen Teil seiner Selbst eingebunden hat, zusammen mit einem Teil seiner Macht, aber auch weil er die Transformati­on zur Erzmagierin auslöste, führte dieser Teil von ihm zu deinen Veränderungen."

Auf Harry's überraschten Gesichtsausdruck hin sagte Merlin, "Wenn du einen Zauber auf dem Magus-Level sprichst, spielen Wünsche, und auch manchmal Fantasien eine Rolle. Es ist eigentlich nichts ungewöhnliches daran, das du diesen Teil vergessen hast, wenn man be­denkt, das du ursprünglich nur einen Zauber des Enchanter Levels verwenden wolltest, wenn ich mich nicht irre."

Harry nickte verstehend. "Als ich die Macht für den Verwandlungsteil einfügte, wurde der Zauber fast unendlich komplexer, aber er gab dir den nötigen Schub um zur Erzmagierin zu werden."

"Ich habe eine Frage," sagte Ginny, und als alle sie ansahen, fuhr sie fort. "Ihr sagt immer, das ich eine Grosse Macht besitze und genauso Mächtig bin wie du, Merlin."

Merlin und Morgana nickten beide. "Ja, das bist du," sagten beide.

"Wieso fühle ich mich nicht anders, abgesehen von den physischen Veränderungen. Und warum habe ich nicht eine ähnliche Aura wie du?" fragte sie.

"Weil die Macht die ich dir gab derzeit noch hinter einem sehr starken Block versteckt liegt," sagte Harry. " Das war der andere Effekt meines Zauberspruchs. Bis du gelernt hast, deine Macht zu kontrollieren, wäre sie eine Gefahr für dich und jene um dich herum. Ich bin stark genug, weshalb es mich nicht verletzen würde, aber du könntest ganz leicht die gesamte Gros­se Halle und die Anwesenden in Schleimpfützen verwandeln, nur weil du niesen musstest." als er Ginny's Unsicherheit bemerkte, sagte er noch. "Keine Sorge, der Block wird nicht ver­schwinden, jedenfalls solange nicht, bis du die nötigen Dinge gelernt hast, um die Macht zu beherrschen."

"Du wirst sie selbs trainieren oder?" fragte Morgana mit angehobener Augenbraue.

"Ja," sagte Harry. "Ich kann Ginny sowohl in Hogwarts in Godric's geheimer Kammer trai­nieren, oder in einem der anderen Räume der Gründer. Jeder von ihnen besitzt bereits die Zeitzauber, so das ich sie nur minimal verändern muss damit sie passen."

"Warum sollen wir sie nicht auf trainieren?" fragte Merlin.

"Es liegt nicht daran, das ich euch nicht erlauben würde, Ginny zu trainieren," sagte Harry. "Es ist einfach so, das ich nicht glaube, das wir damit bis zum nächsten Sommer warten soll­ten, wenn wir jeden Tag nach Avalon kommen könnten. Ich bin derzeit in Hogwarts, UND ich bin der „Über-Erzmagier", zu dem ihr mich geformt habt. Ich weiss praktisch ALLES über die Magie, was auch ihr wisst. Ich bin der ideale Trainer für sie und ich bin bereits in Hogwarts."

Merlin und Morgana schienen dies zu überdenken und nickten dann beide. "Ich werde den Dienern sagen, das sie Räume für Virginia vorbereiten sollen," sagte Merlin.

"Das ist nicht nötig," sagte Harry und Ginny gleichzeitig, woraufhin beide Rot anliefen.

"Oh?" fragte überrascht, "Und warum?"

"Weil Ginny in meinen Räumen bleiben wird," sagte Harry. "Ich werde dich nicht anlügen, Urgrossmutter, besonders da ihr beide die Wahrheit kennt. Ginny und ich stehen uns so nahe wie Merlin und du. Es macht keinen Sinn, uns zu trennen." und nachdem Morgana beide einen Moment lang betrachtet hatte, nickte sie schliesslich.

"Wir werden euch dann einmal in Ruhe lassen," sagte sie zu beiden. "Harry, Ich möchte aber, das ihr beide mindestens einmal zum gemeinsamen Familienessen erscheint, aber die anderen Mahlzeiten könnt ihr problemlos in deinen Räumen einnehmen." schliesslich verliessen Mer­lin und Morgana lächelnd die Räume und schlossen die Türen hinter sich.

Harry drehte sich nun zu Ginny um, "Möchtest du die Räume sehen?" fragte er.

Ginny nickte und Harry führte sie durch alle Räume seiner wirklich grossen Wohnung. Harry ging zuerst mit ihr in seine Bibliothek, welche wirklich riesig war und an jeder Wand befan­den sich Bücherregale. In der Mitte des Raumes befanden sich gemütliche Sessel die eindeu­tig als Lesezone aufgestellt waren.

Als nächstes betraten sie Harry's Schlafzimmer, das auch einen begehbaren Kleiderschrank enthielt. Kaum das sie eingetreten waren vergrösserte sich der Schrank, und es erschienen mehrere Roben, die eindeutig für Frauen geschnitten waren. Das Schlafzimmer besass zwei Nachttische sowie einen Kamin mit einem Stuhl davor, einmal abgesehen vom riesigen Bett. Es besass zwei Kopfkissen sowie eine Art Kratzbaum, der aus dem Nichts in einer Ecke er­schien. Ein grosser Spiegel erschien an der Wand, genauso ein Tisch für das Makeup und die Juwelen. Ginny schaute überrascht zu Harry, woraufhin Harry sanft lächelte.

"Nur das Beste für dich, Ginny," sagte er. "Diese Räume haben sich auf meine Planungen hin verändert. Die Roben welche du gesehen hast, wurden von dem Schrank erschaffen, denn ich wollte, das du genügend Kleidung hast."

Mit dieser Erklärung gingen sie in einen anderen Raum, der sich als als ein Esszimmer er­wies. Ein weiterer Kamin befand sich im Zimmer, genauso wie ein riesiger Tisch mit mehre­ren Stühlen. Goldenes Geschirr und die besten Porzellanteller waren vorhanden. Am anderen Ende des Raumes befand sich ein Schrank in dem sich noch mehr Geschirr befand. Im nächs­ten Raum befand sich das Bad, welches riesig war. Eine riesige, begehbare Wanne, welche die Grösse eines Schwimmbades hatte war auf der einen Seite des Raumes, gemeinsam mit ei­ner Toilette und mehreren Waschbecken. Am Ende des Bades befand sich eine Dusche in der problemlos zwei Personen platz hatten. Der nächste Raum war ein Trainingsraum, gefüllt mit Übungspuppen, und ausserdem war er gepolstert, damit die Stürze nicht weh taten. Der vor­letzte Raum war das Arbeitszimmer. In ihm befanden sich alle möglichen Zaubertrankzutaten sowie mehrere Typen von Kesseln. Ein grosser Arbeitstisch dominierte den Raum und zwei Stühle erschienen vor dem Tisch. Im letzten Raum befand sich das Wohnzimmer. In ihm standen Couches und Stühle in Kreisform um einen Tisch, während weitere Tische mit Lam­pen versehen waren, wodurch der Raum sehr angenehm wirkte.

"Nun, was meinst du?" fragte Harry als sie zurück in den zentralen Raum gingen.

"Es ist wunderschön," sagte Ginny grinsend. "Aber ich denke, wir werden nicht oft hier sein, oder?"

"Warum nicht?" fragte Harry.

"Nun wir sind doch hier um für mein fünftes Jahr zu lernen," sagte sie. "Werden wir dazu nicht auch in die Bibliotheken gehen müssen?"

"Nein," sagte Harry. "In meiner Bibliothek wirst all jene Bücher finden, die du brauchst. Du kannst problemlos in meine Arbeitszimmer arbeiten, wenn es um Zaubertränke geht. Wir können auch die Verwandlungsübungen und Verzauberungen im Trainingsraum durchführen. Ich kann die Zeitdilitation zwischen den Räumen und der Aussenwelt verändern. Wir werden unsere gesamte Zeit hier verbringen." Nach Ginny's erfreutem Blick kicherte Harry und sag­te ihr, sie solle sich setzen.

Ginny's training begann sofort, und sie war überrascht, was für ein guter Lehrer Harry war. Er schien immer direkt zu wissen, wenn sie etwas falsch machte, und war in der Lage die Din­ge so zu erklären, das sie diese direkt verstand. Er war allerdings auch ein strenger Prüfer. Selbst als sie ihn um eine Kusspause bat, weigerte sich Harry, und zwar jedes mal. Von neun Uhr am Morgen bis Mittags und dann von vierzehn Uhr bis achtzehn Uhr fand Ginny's Trai­ning statt. Harry unterrichtete sie und wenn er dies nicht tat, machte er mehrere andere Din­ge.

Während Ginny die Räume nie verliess, tat Harry dies mehrmals, nämlich dann, wenn der Rat ihn zu sich rief. Sie hatten nie irgendwelche Besucher; Harry schien immer zu wissen, wenn er gerufen wurde. Überraschenderweise schien sich Ginny sehr gut zu wissen, wie weit sie gehen konnte. Während Harry sie unterrichtete, schien er immer zu wissenwie weit er gehen konnte, und nach dem Abendbrot hatten sie immer wunderschöne Stunden zusammen. Bei­den genossen die Bäder zusammen, aber auch das gemeinsame Duschen am Morgen. Harry hatte ihr erklärt, das eines der grossen Fenster im zentralen Raum auf einen Balkon führte, den sie oft benutzten. Beide umarmten sich dann und beobachteten die Sterne oder taten an­dere Dinge. Beide assen auch öfter auf dem Balkon zu abend. Insgesamt war es ein gutes Leben, und Ginny freute sich nicht auf das Ende. Während sie die Tests für die O.W.L.'s ab­solvierte, fand sie allerdings etwas anderes heraus. Harry hatte sie hereingelegt; genauerge­sagt hatte er sie alle hereingelegt. Harry unterrichtete sie in weit mehr als nur den Grundstoff des fünften Schuljahres. Sie vermutete, das er ihr auf das Wissen des gesamten sechsten Schuljahres beibrachte obwohl sie nicht wusste, wieso. Sie beendete die Tests ohne Proble­me, und das erfreute Harry und sie selbst, indem sie sie die maximale Punktzahl erreichte. In ihrer letzten Nacht auf Avalon ging Harry schliesslich gemeinsam mit ihr zu einem Raum, den Morgana als das Familienspeisezimmer bezeichnete.

Als sie eintraten, schaute sich Ginny neugierig um, und erblickte einen Tisch mit sechs Stüh­len, die aber auch für mehr Personen geeignet waren. Sie ging am Tisch entlang und beide setzten sich auf die leeren Stühle, und schauten zu den vier bereits hier sitzenden Personen. Merlin und Morgana waren genauso anwesend, wie Godric Gryffindor und Rowena Raven­claw, welche ebenfalls wie Ginny rote Haare besass.

Das Abendessen war sehr angenehm. Ginny bemerkte, das beide „Grosseltern" von Harry so­wie seine „Urgrosseltern" sehr freundliche Personen waren, welche sie sehr gerne aufnah­men. Sie hiessen Ginny alle gemeinsam in der Familie willkommen, und sagten, wie gut sie zusammenpassen würden. Nach einem neungängigen Abendessen kehrten Harry und Ginny anschliessend in ihre Räume zurück. Bevor sie schlafen gingen, teilte Harry Ginny mit, das er für sie eine Überraschung hätte, bevor sie nach Hogwarts zurückkehren würden.

Am nächsten Morgen zogen beide wieder ihre Hogwartsroben an, welche Circe ihnen gege­ben hatte, und gingen durch die massiven Türen des Schlosses. Dort standen vier Personen, um sich zu verabschieden, und es waren jene vier Personen, mit denen sie zu Abend gegessen hatten. Rowena, die zu grinsen begann, gab Harry zwei Boxen und flüsterte ihm etwas zu. Er nickte und sagte flüsternd danke, bevor er sie und Morgana umarmte. Nachdem er die Hände von Godric und Merlin geschüttelt hatte, ging er mit Ginny gemeinsam aus Avalon hinaus, und beide Apparierten fort, allerdings nicht nach Hogwarts.

Stattdessen landeten sie eindeutig vor dem Tropfenden Kessel. Als er sie sah, deutete er auf die Treppen zu einem der Räume, welche Harry scheinbar gemietet hatte. Nachdem die Tür geschlossen war, drehte sich Ginny zu ihrem Freund um und fragte ihn, was los sei.

"Harry, wieso sind wir im Tropfenden Kessel anstatt vor Hogwarts?" fragte sie. "Sollten wir nicht sehr bald wieder dort sein?"

"Oh wir haben genug Zeit," sagte Harry. "Heute ist erst Samstag Abend." Ginny schaute Harry überrascht an. "stattdessen dachte ich, führe ich dich zum Dinner aus, und zwar als Feier für deinen bestandenen Test."

"Oh HARRY!" sagte sie glücklich. "Aber wird man uns nicht erkennen?"

"Nein," sagte Harry. "Wir werden in die Muggelwelt von London gehen," sagte er zu ihr und öffnete eine der Boxen, die Rowena ihm gegeben hatte. In dieser befand sich eine wunder­schöne Abendgarderobe. Sie war dunkelrot gehalten, das sehr gut zu ihrem Roten Haar pass­te, und schien sehr teuer zu sein. Sie schaute zu ihrem Freund und als sie die zweite Schach­tel sah, bemerkte sie, das sich in ihr ein ähnlich gearbeiteter Anzug befand. Harry schaute nun auf seine Uhr.

"Wir sollten uns besser fertig machen, denn unsere Reservierung für das Abendbrot ist in gut ein einhalb Stunden," sagte er.

Fast einem Ritual gleich gingen beide gemeinsam duschen, trockneten sich ab und zogen sich an. Ginny wollte gerade ihr Makeup auftragen, als Harry sie davon abhielt, "Nein, du bist so schon absolut perfekt, und das Makeup würde nur deine natürliche Schönheit überdecken." Nun wurde Ginny hochrot, legte aber das Makeup fort und betrachtete ihre Frisur. Schliess­lich entschied sie sich dazu, sie offen zu lassen. Nachdem sie fertig waren, führte Harry sie zum Tropfenden Kessel und von dort aus zu einem gemieteten Auto. Sie fuhren gemeinsam eine Strecke von gut zwanzig Minuten, bevor das Auto vor einem grossen Restaurant hielt, in dem viele ebenfalls entsprechend angezogene Personen assen. Sie betraten es und wurden di­rekt zu ihrem Tisch geführt.

Es war ein erinnerungswürdiger Abend. Sie nahmen ein riesiges Dinner zu sich, das perfekt abgeschmeckt und gekocht worden war, und anschliessend tanzten sie noch. Ginny war da­von überrascht, das Harry so gut tanzen konnte. Er hatte es anscheinend irgendwann zwi­schen dem letzten Ball und dem heutigen Abend gelernt, und Ginny genoss es, von ihm wäh­rend des Tanzes geführt zu werden. Schliesslich verliessen sie das Restaurant das bereits schloss, nachdem Harry bezahlt hatte, wobei es ihn nicht störte, wie teuer es war. Beide gin­gen zum Auto zurück und wurden zu einem anderen Haus gefahren. Als er Ginny's verwirr­ten Blick sah, führte Harry sie lächelnd aus dem Auto und in einen Laden. Es war ein Juwe­liergeschäft, aber keines, wie Ginny es je gesehen hatte. Sie waren die einzigsten Personen im Laden und trotz der späten Stunde lächelte der Eigentümer und hiess sie willkommen. Er kannte auch ihre Namen.

"Ah Mr. Potter, Miss Weasley, bitte folgen sie mir," sagte er und führte sie zu einem Tisch auf dem mehrere wunderschöne diamantene Ketten lagen.

"Such dir das aus, was dir gefällt," sagte Harry was dazu führte, das Ginny riesige Augen be­kam.

"Aber Harry…"sagte sie.

"Such dir einfach eine aus, Gin," sagte er. "Ich werde den Laden nicht eher verlassen, bis ich dir ein Geschenk gekauft habe, also solltest du dir besser etwas aussuchen. Und wähl nicht die billigste," sagte er noch. "Ich weiss, das du dies vermutlich versuchen würdest."

Ginny, deren Augen noch immer geweitet waren, schaute erneut zu den Ketten vor ihr und versuchte sich für eine zu entscheiden. Ich kann im Prinzip mein Lieblingsstück auswählen, denn er würde es mir so oder so kaufen, dachte sie. Ihre Augen glitten auf eine wunderschöne Kette, und sie verliebte sich umgehend in sie. Sie bestand aus Gold und bestand aus zwei Reihen mit Diamanten welche die Kette bildeten, aber es waren auch hellrote Steine eingear­beitet, welche sie nicht einordnen konnte, die einen riesigen Diamanten umgaben und in der Form einer Flamme geformt waren. Der Diamant schien fast in Flammen zu stehen. Sie deu­tete auf die Kette. Sie dachte eigentlich das dies alles wäre, aber sie irrte sich gewaltig. Nun wurde sie mit Harry zu einem anderen Tisch geführt, auf dem diamantene Armreife lagen, und Harry sagte erneut, das sie sich einen aussuchen solle. Sie wählte wieder ein goldenes Armband, das ebenfalls Diamanten besass, die aus Feuer zu bestehen schienen. Nun folgte ein Tisch mit Ohrringen aus denen sie sich wieder entscheiden sollte. Sie wählte goldene Ohrringe der gleichen Art wie die anderen Schmuckstücke. Schliesslich wurden sie zu einem der vorderen Tische geführt, auf dem sich nur ein Ring befand.

Der Ring war einfach nur wunderschön. Er bestand vollständig aus Gold und war sehr fein gearbeitet. In ihn eingearbeitet war ein grosser Diamant der mit denen von ihr bisher gewähl­ten Diamanten identisch war. Ginny schaute nun zu Harry und bemerkte, das dieser vor ihr kniete, während er ihre Hände hielt. Sie schnappte nach Luft, als ihr klar wurde, was geschah.

"Virginia Weasley," sagte er und schaute ihr mit seiner gesamten Liebe in die Augen. Ginny begann zu zittern. "Ich weiss das noch nicht lange ein Paar sind, aber ich fühle mich, als ob ich dich mein gesamtes Leben über schon kennen würde, und ich weiss, das ich den Rest mei­nes Lebens mit dir verbringen möchte." Nun begannen erneut die Tränen bei Ginny zu flies­sen. "Deshalb frage ich dich, meine grosse Liebe, ob du mir die Ehre erweisst, meine Frau zu werden. Möchtest du mich heiraten?"

Einige Augenblicke lang war Ginny einfach nur sprachlos. Schliesslich begannen ihre Tränen zu laufen, und sie zitterte unkontrolliert. Schliesslich gelang es ihr wieder, sich zusammenzu­reissen und zu nicken. "Ja, Oh Bitte, Ja."

Als sie das sagte, stand Harry auf und zog sie in einen tiefen Kuss, den sie gerne akzeptierte, während die Tränen ihr noch immer das Gesicht herunter liefen. Schliesslich, nach einigen Augenblicken, trennten sie sich wieder und Harry nahm den Ring an sich. Er nahm vorsichtig ihre Hand und steckte ihr den Ring auf den Ringfinger, auf den er absolut perfekt passte. Der Eigentümer lächelte und legte das Armband, die Kette sowie die Ohrringe nun auf den Tisch. Harry befestigte das Armband vorsichtig an Ginny's rechter Hand und legte ihr dann die Kette um. Ginny war so geschockt davon, das sie sich nicht bewegte. Als Harry dies sah, bat Harry den Eigentümer um Behälter für die Ohrringe und holte nun einen grossen Beutel hervor, in dem sich Galleonen befanden. Als sie das Geld sah, war Ginny geschockt.

"Harry," was machst du?" fragte sie. "Das ist kein magischer Juwelier, oder?"

"Nein," sagte er sanft. "Aber sie tauschen hier auch Gold um, weshalb es mit den Galleonen keine Probleme gibt, ich habe das mit Bill abgeklärt und er sagte, das viele Juweliergeschäfte der Muggel Galleonen akzeptieren, und das das Ministerium keine Probleme damit habe."

"Wann hast du mit Bill gesprochen," fragte sie.

"Nun, was denkst du habe ich getan, wenn ich unterwegs war?" fragte er sie amüsiert. "Es war nur ein mal der Fall, das der Rat mich benötigte. Ich habe mit Bill heute morgen geredet, was für uns vor gut drei Monaten war. Anschliessend kaufte ich die Muggel-Kleidung. Vor gut zwei Monaten regelte ich die Dinge mit diesem Laden, und reservierte den Tisch im Re­staurant noch am Freitag Nachmittag, als ich das erste Mal verschwand, und das war vor gut einem Monat."

"Und die ganzen anderen Momente?" fragte sie, während der Eigentümer wieder zurückkehr­te und dabei einen Beutel bei sich trug, in dem Sich die Behälter des Armbandes, des Hals­schmuckes und des Ringes befanden, aber auch die Ohrringe.

"Die Frauen des Ordens haben mir das Tanzen beigebracht," sagte er, und wandte sich wieder dem Eigentümer zu. "Hier ist wie versprochen der Rest des Kaufpreises," sagte er und reichte ihm eine grosse Menge an Galleonen, während der Besitzer ihm einen Beutel gab.

Während sie hinaus gingen, fragte Ginny. "Was meintest du damit 'den REST des Preises'?" fragte sie.

"Nun als ich hier her kam, sah ich mir diese Auslagen an und erklärte ihnen grob, was du lie­ben würdest, und sie nannten mir den Preis für alles. Ich konnte einen grossen Rabatt aushan­deln aber bezahlte noch nicht alles, bevor wir hier her kamen."

Als ihr dies klar wurde, verstand Ginny was Harry unausgesprochen gemeint hatte. Kaum das sie wieder im Auto waren, und zurück zum Tropfenden Kessel fuhren, fragte Ginny, "Harry, wieviel hat dieser Akt dich gekostet?"

"Es dürfte etwa bei einer Million Galleonen liegen," sagte er sorglos, und schaute dann in ih­ren geschockten Gesichtsausdruck, bevor er fortfuhr. "Ich möchte, das der heutige Abend perfekt wird, Gin. Ich habe es zuvor gesagt und ich wiederhole mich gerne," sagte er sanft und nahm ihr Gesicht in seine Hände, "Du verdienst nur das beste." anschliessend küsste er sie und ihre Sorgen schienen dahin zu schmelzen, während sie spürte wie ihr Verstand einfach nur Harry's Kuss zu geniessen schien.

Als sie in den Tropfenden Kessel zurückkehrten, liefen Harry und Ginny schnell die Treppe hinauf. Ginny befand sich noch immer nach den Ereignissen im Schockzustand. Harry hat mich gefragt, ob ich IHN HEIRATEN möchte, dachte sie immer wieder. Der Tag heute war perfekt.