Huhu. Da bin ich wieder. Oh, man, es wird echt Zeit, dass es Herbstferien gibt, noch jemand meiner Meinung?
Na ja, jetzt aber erst mal:
Nadine8: Ja, sie ist schwanger. Was glaubst du denn könnte schief gehen?...
Fairy-Hermione: Ja, meine Kapitel haben es manchmal in sich. (Ob ich das 11te Kapitel geschrieben hab als ich meine Tage hatte, würde einiges erklären...) Auch noch ein ganz dickes Dankeschön für die Namen. Als Dankeschön gibst jetzt ne extra Tüte Lebkuchen (Ich wird nie verstehen, dass die Geschäfte, die so früh rauskramen...
Viciousdragon: Ich hoffe das Kapitel hier ist net so kurz. Ist aber auch etwas trauriger um net zu sagen düsterer als die vorigen. Ja, haste richtig verstanden, Ginny ist auch schwanger. Sogar schwangerer als Hermine (geiles Wort schwangerer, hätt nich gedacht dass es das gibt, aber mein Computer macht es mal nicht rot). Klar können wir uns mailen. Schreib mir jederzeit wann du lust hast, kann nur manchmal ein paar Tage dauern bis ich antworte, hab nämlich momentan viel Stress!
BlackAngel8: Guckguck, tja, dann grüble mal noch ein kleines Weilchen weiter. Keine Angst, wirst es bestimmt bald verstehen...
Hab eigentlich gar keine Vorstellung welchen Namen ich suche, suche einfach nach einem, der schön klingt und mit viel Glück auch was nettes bedeutet
cat- chan: ich weiß ja, aber ich war halt so kaputt, und es gibt ja noch andere schöne Momente...
Am englischen Teil weiterschreiben? Meinst du die Fortsetzung von Skin on Skin? Die wird noch auf sich warten lassen.
yvymaus: Danke schön. Freue mich dass dir meine Geschichte gefällt. Und danke für die Namensvorschläge. Der chinesiche Engel hat mir besonders gefallen (Okay, mir gefällt sowieso alles, was mit Engeln zu tun hat – und mit Tigern!)
Kapitel 12
Mondschein sprang auf die Couch und in Hermines Schoß. Sie schnurrte Hermine an und rollte sich in ihrem Schoß zusammen. Sie fühlte die Anwesenheit eines weiteren Lebewesen und sah zu Hermine hinauf. Sie sah Hermine einige Minuten an bevor sie ein sanftes 'Miau' von sich gab.
"Er hatte recht. Es wird bald beginnen!" meinte Sirius düster. Remus drehte sich zu seinem alten Freund um und sah ihn fragend an.
"Unser kleiner Freund hat es gerade herausgefunden: Hermine ist schwanger." Remus nickte kurz und trat zum Fenster. Der Himmel war dunkel. Dunkler als gewöhnlich. In weiter Entfernung konnte er den Donner hören und sah wie der Himmel sich für Sekundenbruchteile erhellte.
"Hoffen wir mal, dass alles gut ausgeht!" flüsterte er, während sich ein weiterer Donnerschlag hörbar machte.
"Es kommt näher." Flüsterte er. Sirius sah ihn an und an ihm vorbei aus dem Fenster.
"Was meinst du? Den Sturm…oder den Kampf?" Remus Lupin drehte sich herum und seufzte müde bevor er antwortete.
"Beides, fürchte ich…"
Der Sturm der draußen tobte ließ keinen der Bewohner von Hogwarts unberührt. Nachdem es kein Schultag war, hatten viele gehofft, sie könnten den Tag draußen verbringen. Quidditch spielen, spazieren gehen oder sich einfach nur draußen hinsetzen. Aber nun saßen alle in den Gemeinschaftsräumen oder in ihren Schlafzimmern. Sie saßen da, ohne genau zu wissen, was sie tun sollten.
"Das ist alles so…. ARGH! Ich wollte raus gehen und einen Spaziergang oder so etwas machen! Ich brauche frische Luft. Ich muss schließlich gesund bleiben, Zum Teufel noch mal! Ich bin schwanger!" quengelte Ginny. Sie saß neben Lavender auf einer Couch im Gryffindor Gemeinschaftsraum.
"Gin, du wirst schon keine Fehlgeburt haben weil du an einem verdammten Tag nicht rausgehen und frische Luft schnappen konntest!" Ginny sah mit gefährlich blitzenden Augen zu dem älteren Mädchen neben sich, die ihre Schläfen mit den Fingern massierte.
"Du scheinst zu vergessen, wessen Kind das ist! Es ist immerhin das Kind unseres Lords!" Ginny schrie Lavender fast an, was viele der anderen Gryffindors dazu veranlasste den Kopf zu heben und sie mit fragenden, neugierigen Blicken zu beobachten.
"Verdammt noch mal halt doch die Klappe!" zischte Lavender ihr entgegen, während sie ihre Schläfen mir mehr Druck bearbeitete.
"Und außerdem, wie könnte ich das wohl jemals vergessen? Du wiederholst es ja schließlich...etwa jede Sekunde…" Ginnys Unterlippe begann zu zittern.
"Falls ich dir auf die Nerven gehen sollte, sag es mir!" quengelte sie.
"Aber das ist ja typisch! Niemand kümmert sich um mich! Ich bin schwanger, ich mache die schwerste Zeit meines Lebens durch, mein Freund spielt lieber dieses dämliche, verzauberte Schachspiel als mir Gesellschaft zu leisten, mein geliebter Bruder ist augenblicklich bei Lord Voldemort, und du führst dich auf, als würde ich übertreiben! Ihre Stimme wurde höher und schriller mit jedem Wort das sie sprach.
"Wenn ich an Harrys Stelle wäre, würde ich mich im Augenblick auch so weit wie möglich von dir fernhalten. Dein Bruder, der momentan abwesend ist, ist mein Freund, nur für den Fall das du es vergessen hast, gestern war diese Schwangerschaft noch „das BESTE" was dir in deinem Leben passiert ist und du ÜBERTREIBST wirklich! Du benimmst dich gerade so, als ob du schon im neunten Monat wärst!" Schrie Lavender nun Ginny entgegen.
"Und dein Gequengel, deine Beschwerden und deine Stimme, verpassen mir die schlimmsten Kopfschmerzen MEINES Lebens!" Mit diesen Worten erhob sie sich und ging in ihr Zimmer. Sie brauchte Schlaf! Sie hatte schon Angst vor der Zeit, wenn Ginny wirklich im neunten Monat sein würde. Und dies war eine zeit, zu der sie auf keinen Fall in ihrer unmittelbaren Umgebung sein wollte!
Ginny sah ihr verdutzt nach. Ihr Kinn war nach unten geklappt. Wie konnte sie?
"Haaarrrryyyyy…." Quengelte sie, als sie sich herumdrehte und in die Richtung des Gemeinschaftsraumes in der Harry zusammen mit Seamus saß. Harry rollte seine Augen und drehte seinen Kopf in ihre Richtung.
"Komm her und setz dich zu mir. Mir ist so langweilig!" beschwerte sich Ginny.
"Gin, ich bin mitten in einem Spiel!"
"Gut, dann tu doch was du willst!" Mit diesen Worten ging sie eilig aus dem Gryffindor Gemeinschaftsraum. Vielleicht würde sie ja jemanden in den Fluren treffen?
"Schachmatt! Harry, es war heute viel zu leicht dich zu besiegen! Wo bist du nur mit deinen Gedanken?" grinste Seamus. Harry seufzte und zuckte mit den Schultern. Seine Gedanken waren gerade überall. Bei dem Zeichen auf seinem Arm… bei seinen Freunden, die dieses Zeichen auch trugen… und bei dem einen Freund den er in all dem zurückgelassen hatte….
'Ich wünschte ich könnte dir alles sagen und es dir erklären, Herm.' Dachte er. Aber er konnte es nicht. Es war ihm nicht erlaubt. Er konnte es nicht einmal Dumbledore sagen. Er war sich nicht mehr sicher wie all dies hatte passieren können. Er war doch nur bei einem Doppel-Date mit Ginny und Ron und Lavender gewesen. Er hatte nur einen netten Abend gewollt. Doch nach dem Augenblick in dem sie nach Hogwarts zurückkehren konnten, war seine nächste Erinnerung auch schon die, in der er in seinem Bett erwachte. Und dann der Schock als er eine Dusche nahm. Das verhasste dunkle Mal war auf seiner eigenen Haut! Das konnte doch nur ein schlechter Scherz sein! Aber was er auch tat, es ging nicht weg. Es blieb hartnäckig da wo es war. Er wollte zu Dumbledore gehen, nur um herauszufinden, dass ihm sein Körper nicht länger gehorchte. Und sein Verstand schien langsam von einem Nebel umgeben zu sein. Es war ihm als würde er…kontrolliert! Er versuchte dagegen anzukämpfen, aber er hatte keine Chance gegen den Imperius-Fluch von Voldemort selbst! Und nun war er einer von ihnen! Er hatte mit seiner Freundin geschlafen damit Voldemort einen Erben bekam. Ein Kind gezeugt, welches nicht von ihm selbst, sondern von Voldemort erzogen werden sollte. Ein Kind, welches nie leben sollte! Aber er konnte nichts dagegen tun! Und das schlimmste war die Art, wie sie Hermine behandelten. Aus unerklärlichen Gründen wollte Voldemort sie leiden sehen. Harry verstand nicht warum. Genau sowenig konnte er verstehen, wieso Voldemort ihnen aufgetragen hatte, sie nicht weiter zu belästigen, als sie das letzte Mal bei ihm waren.
Draco lag mit Hermine in seinen Armen im Bett. Mit jedem Donnerschlag fuhr sie zusammen und zog hörbar die Luft ein.
"Hey, du musst doch keine Angst haben, es ist nur ein Sturm. Er kann dich nicht verletzen…" flüsterte er, während er ihr zärtlich über ihr Haar strich. Aber es war nicht der Sturm, der sie beunruhigte. Zumindest war es nicht allein der Sturm. Da war noch etwas anderes. Sie konnte nur nicht sagen was es war. Nur dieses Gefühl, dass etwas schreckliches geschehen würde.
Draco fühlte ihre Sorgen und entschied, dass es an der Zeit war, etwas dagegen zu unternehmen. Er nahm ihr Gesicht in seine Hände und brachte seine Lippen langsam hinunter zu ihren. Sobald er spürte, wie sie seinen Kuss erwiderte, bewegte er seine Hände tiefer über ihren Körper und unter ihre Bluse. Seine Hände wanderten zum Verschluss ihres BHs, öffnete ihn und ließ seine Finger über ihren nackten Rücken gleiten. Mit einer kurzen Bewegung hatte er sie so herumgedreht, dass Hermine zwischen ihm und dem Bett lag, und er begann ihre Bluse Knopf für Knopf zu öffnen. Seine Lippen verließen ihre nicht einmal für den Bruchteil einer Sekunde, während er ihr die Bluse und den BH von ihrem Oberkörper streifte. Hermine zog ungeduldig an seinem Hemd und nachdem sie die beiden obersten Knöpfe geöffnet hatte, zog sie es ihm über den Kopf. Sie musste ihn jetzt einfach so nah wie möglich fühlen. Sie musste seinen Körper auf ihrem fühlen. Seine Haut auf ihrer. Seine Liebe zu ihr.
Sie zog ihn näher zu sich und küsste ihn entschlossen. Wenn sie die Welt anhalten könnte, dann würde sie es jetzt tun. In dem Augenblick, in dem sie in seinen Armen lag, ihre Brüste fest gegen seine muskulösen Oberkörper gepresst, in dem Augenblick, in dem sein Herz im selben Rhythmus schlug wie das ihrige. Aber sie war sich auch bewusst, dass sie sich noch näher sein konnten. Viel näher…
Sie konnte es gegen ihren Oberschenkel drücken fühlen und sie brachte ihm ihre Hüften entgegen, um ihm zu zeigen, dass sie ihn genauso sehr brauchte, wie er sie. Draco ließ die letzten störenden Kleidungstücke verschwinden und drang so langsam wie möglich in sie ein. Er wollte diesen Moment so lange genießen, wie es nur irgend möglich war. Hermine seufzte in seinen Mund als er sich langsam in ihr bewegte. Ihre Beine schlangen sich um seinen Körper, einige Zentimeter über seinem Hintern. Das war die reinste Glückseligkeit. Und als Draco dann auch noch seine Hand zwischen ihre Körper brachte und damit begann, sie auch mit dem Finger zu befriedigen, hätte sie schwören können sie sei gerade gestorben und bereits im Himmel!…
Albus Dumbledore beobachtete den Sturm besorgt. Obwohl er nicht soviel wusste, wie manch andere Leute, die diesen Sturm beobachteten, wusste er doch, dass sich etwas anbahnte. Und nicht zu wissen was es war, machte es alles andere als einfach für ihn. Madam Pomfrey hatte ihm erzählt, dass nun auch Hermine schwanger war, und Albus wunderte sich, wie all dies zusammenpasste.
Gwendolyns Besuch und die Nachricht, dass sie mit Slytherin verheiratet gewesen war und einen Sohn hatte, dessen direkte Nachfahrin Hermine war. Ron, der verschwand. Das dunkle Mal auf den Armen vierer seiner Schüler und zwei Schwangerschaften. Aber so sehr er auch darüber nachdachte, fiel ihm nichts ein, das ihm irgendwie helfen konnte.
Draco hielt Hermines schlafenden Körper fest in seinen Armen. Er streichelte zärtlich über ihren Rücken und lauschte ihren gleichmäßigen Atemzügen.
Hermine sah sich nach allen Richtungen um, und merkte, dass sie wieder in demselben Wald war, in dem sie schon in ihrem letzten Traum gewesen war. Und da, zu ihrer Rechten, konnte sie eine kleine Gestalt erkennen, die durch den Wald rannte. Diese sah sich ständig um bevor sie weiterrannte.
"Gwendolyn." Flüsterte Hermine als sie das kleine Bündel bemerkte, welches die Frau in ihren Armen trug. Gerade als Gwendolyn aus ihrem Blickwinkel verschwunden war, tauchten etwa zwanzig Männer auf, die sie verfolgten. Hermine zog hörbar die Luft ein, als einer dieser Männer direkt auf sie zusteuerte, doch er rannte einfach durch sie hindurch.
Hermine drehte sich herum und fand sich plötzlich auf einer Lichtung wieder. Der Vollmond stand hoch am Himmel, und erlaubte ihr fast so gut zu sehen wie am Tag. Da sah sie Gwendolyn wieder, die ihr Kind in den Armen hielt, während sie verzweifelt in den Himmel blickte. Plötzlich hörte sie ein leises Geräusch über sich, wie das Geräusch, das ein fliegender Vogel verursachte. Hermine sah auf und sah einen riesigen Drachen über der Lichtung kreisen. Er landete direkt vor Gwendolyn und die junge Frau legte ihr Kind in den Korb, der dem Drachen um seinen Hals gebunden war.
"Bring ihn an einen sicheren Ort. Pass auf, dass ihm nichts geschehen wird. Wenigstens einer von uns wird überleben…" Der Drache öffnete seine riesigen Flügel und erhob sich fast lautlos in die Luft. Das Mondlicht schien auf seine weißen Flügel.
"Vox?" Nun war Hermine mehr als verwirrt. Was sollte das alles?
"Ich hoffe, du hast ein gutes Leben Gabriel." Murmelte Gwendolyn. Dann sah Hermine wie sie etwas aus ihrer Rocktasche nahm und schluckte, was immer sein Inhalt war.
"Ich werde über dich und deine Kinder wachen. Wie lange es auch dauern wird…." Mit diesen Worten fiel sie zu Boden. Hermine wollte zu ihr stürmen, als die Männer auf die Lichtung rannten und langsam auf Gwendolyn zugingen. Der Anführer der Gruppe ging neben ihr auf ein Knie und nach einigen Minuten erhob er sich wieder.
"Sie ist tot."
Hermine öffnete ihre Augen langsam und sah sich verschlafen um. Sie war in Hogwarts. In ihrem Bett, mit Draco, der sie fest an sich drückte. Sie betrachtete sein Gesicht lächelnd, betrachtete ihn wie er schlief, bevor sie ihren Kopf auf seine Brust bettete um weiterzuschlafen.
Dieser Traum hatte sie wirklich irritiert. Was hatte das alles zu bedeuten? Warum war Vox da gewesen? Und was war mit Gwendolyns Baby geschehen? Über all diese Gedanken schleif sie langsam ein. Aber auch dieses Mal konnte sie keinen friedlichen Schlaf finden…
(Ursprünglich hatte ich mal geplant, den folgenden Traum aufzuschreiben, das hätte allerdings ne extra Story benötigt, deshalb hatte ich mich dann damals für die kurze Fassung entschlossen, die dann nur erklärt, woran sich Hermine aus dem Traum erinnert)
Das Sonnenlicht fiel auf ihr Gesicht und Hermine drehte sich herum, sie wollte jetzt noch nicht aufstehen. Die letzte Nacht hatte nicht viel Schlaf gebracht und sie wollte noch nicht über die Träume nachdenken. Aber ihre Gedanken hatte andere Pläne, als auf ihre Wünsche zu hören. Sie erinnerte sich an Morgan, das auch an seinem siebzehnten Geburtstag heiratete. Das letzte Mitglied der Familie Vipèreblanc, welches ein Mädchen gewesen war, bis sie selbst geboren wurde. Als der Traum sich wieder in ihrem Gehirn breit machte setzte Hermine sich abrupt aufrecht hin.
Das Kind! Was, wenn ihr Kind auch ein Mädchen würde? Sie wollte nicht, das ihre Tochter auch mit siebzehn heiraten müsste. Und in diesem Moment entschloss sich Hermine Selene Malfoy, die sich, für den Fall das sie jemals Kinder bekommen sollte, eine Tochter gewünscht hatte, dass das einzige, was sie tun konnte, das war was Morgan getan hatte, um sicherzustellen, dass sie keine Tochter bekommen würde und was ihre Mutter getan hatte um sicherzustellen DASS sie eine Tochter bekommen würde: Sie konnte es sich nur wünschen und darum beten, dass sie niemals eine Tochter bekommen würde. Und während sie da so saß und ihren Traum aufgab, rannte eine Träne ihre Wange hinunter und fiel auf ihren Anhänger, wo es mit der „Träne", die der Anhänger darstellte verschmolz.
