Dunkelheit
Als Scott und Logan weit nach Mitternacht wieder im Mansion auftauchten, waren sie genau so schlau wie vorher. Keiner ihrer Informanten hatte auch nur die leiseste Ahnung wer dahinter stecken konnte, noch kannten sie einen Mutanten der Kräfte für diese Geschehnisse besaß.
Die Kinder hatten sich wieder gefangen und tobten beim Frühstück schon wieder ausgelassen herum, nachdem ihnen versichert worden war, dass die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt wurden und einer der Erwachsenen immer in Reichweite war. Nach dem täglichen Training nach dem Essen ging Logan ins MedLab hinunter, um nach Rogue zu sehen. Jean verließ gerade das Zimmer und lächelte ihn an. Sie und Hank hatten die anderen den ganzen vorigen Tag auf dem Laufenden gehalten, wie es ihrer Freundin ging. Logan hatte dünne Handschuhe angezogen, und hielt nun Maries Hand als er neben ihr saß. Nachdem er vor Jahren zu den X-Men zurückgekehrt war, hatte er einige Paare Handschuhe gekauft, damit er Rogue die Freiheit geben konnte zumindest in seiner Nähe ohne sie auszukommen. Ihre Schrammen im Gesicht waren schon wieder am Abheilen und es würden keine Narben zurückblieben. Auch sonst hatte sie Gott sei Dank keine schlimmeren Wunden abbekommen. Ihr Knöchel war geprellt, aber das war es im Großen und Ganzen auch schon.
„Na, komm schon, wach auf Dornröschen", flüsterte er nach einigen Minuten, in denen er sie einfach nur angesehen und ihre Hand massiert hatte.
Als hätte sie nur auf diesen Befehl gewartet, zauberte sie ein Lächeln auf ihren Mund und drückte sanft seine Finger. „Logan", sagte sie mit geschlossenen Augen mehr feststellend als fragend.
„Ja. Wen hast du denn erwartet", lächelte er erleichtert.
„Weiß nicht… Die Zahnfee?" Ihr leises fröhliches Lachen schien den tristen Raum zu erhellen. Er gluckste. Auf ihre Antworten konnte man anscheinend nie gefasst sein.
„Ich glaub kaum, dass mir ein rosa Tutu stehen würde", erwiderte er so ernst wie möglich.
Ihre Schultern zuckten als sie laut lachte. Die Vorstellung von Logan in einem rosa Kostüm war einfach zu köstlich.
„Hör
sofort auf und stell dir mich nicht im pinken Kleid vor", schimpfte
er sie gespielt empört. Noch immer grinsend öffnete die
Augen und sah in seine Richtung. Das Lächeln gefror auf ihrem
Gesicht, und ihre Hand schlang sich fest um seine.
„Was ist
los?" fragte er sofort alarmiert.
„Wieso ist es hier so dunkel?" Ihre Stimme war kaum mehr als ein Flüstern. Logan sah sich irritiert um. Alle Lichter waren eingeschalte. Es war so hell wie immer in den weißen Krankenzimmern.
„Marie das Licht brennt", sagte er. Als er ihr beruhigend über die Haare strich, merkte er, dass sie ihn nicht direkt anzusehen schien. Sie blickte an ihm vorbei.
„Logan…" Ihre Stimme zitterte unsicher und ängstlich, wie man sie nur äußerst selten hörte. „Ich kann nichts sehen", stellte sie das fest, was er gerade in seinem Kopf erkannt und befürchtet hatte.
„Verdammt", war das einzige was ihm dazu einfiel, und sofort klingelte er nach Jean.
„Hey da ist ja jemand endlich munter", sagte diese fröhlich, als sie zu ihnen in den Raum trat, doch als sie Logans Gesichtsausdruck sah, wusste sie sofort, dass etwas nicht stimmte.
„Jean", fragte Rogue tonlos.
„Ja, Kleine", erwiderte die Ärztin besorgt und stellte sich neben sie ans Bett. Rogues Blick schien an etwas hinter ihrem Rücken hängen zu bleiben. Sie drehte sich kurz um, um zu sehen was es war, aber fand dort nur die kahle weiße Wand. Plötzlich begann sich ihre Patientin im Bett vor ihr zu winden und presste ihre Hände an den Kopf. Logan sah hilflos zu Jean, doch die konnte auch nicht ausmachen, was gerade geschah. Tausend Gedanken auf einmal schossen der rothaarigen Frau durch den Kopf, was los war, wie sie ihrer Freundin helfen konnte und warum sich ihr Blick nicht auf sie fokussierte.
„Zu viele Gedanke Jean, hör auf bitte", flehte Marie hastig. Ihre Augen waren fest geschlossen und ihre Hände rauften sich durch ihre Locken. Die Ärztin reagierte sofort und verließ den Raum, um der jungen Frau die Chance zu geben ihre Gedanken zu blockieren. Anscheinend war sie in innerem Aufruhr und konnte die Stimmen nicht ausschließen. Augenblicklich rief Jean nach Hank und dem Professor. Sie konnte nicht viel ausrichten im Moment, da Rogue ihre Gefühle und Gedanken am Stärksten wahrnahm.
„Marie", immer wieder rief Logan ihren Namen, bis sie sich etwas beruhigte und versuchte kontrolliert zu atmen. „Blockier sie, ich weiß, dass du das kannst." Sie nickte zaghaft und langsam verstummten die Gedanken von Jean und auch von den anderen, die, obwohl deren Besitzer in einem anderen Stockwerk waren, sie zwar nur leise aber doch gehört hatte. Wieder nahm Logan ihre Hand in seine und strich sanft darüber. Seine Berührungen wirkten und die Anspannung in ihr ließ langsam nach.
„Du darfst dich nicht zu sehr aufregen, sonst kannst du die Tür in deinem Kopf nicht kontrollieren", sagte Hank, der mittlerweile zu ihnen geeilt gekommen war. Der Professor war bei einem Treffen mit einem seiner Kollegen, um Aufschluss über das Verschwinden der Kinder zu erhalten. Marie erschrak, als sie unerwartet seine Stimme hörte, doch nickte. Sie wusste, dass er Recht hatte.
„Denkst du, du kannst Jean auch blockieren", fragte der blaue Arzt. Wiederum nickte sie.
Jean betrat vorsichtig den Raum, bereit ihn jederzeit wieder zu verlassen, falls Rogue doch nicht Herr der Lage war. Als sie sicher war, dass es ok war, trat sie näher und griff nach ihrer Hand.
„Was ist passiert, Kleine", fragte Beast mit ruhiger Stimme, nachdem er ihre Vitalwerte überprüft hatte. Normalerweise würden sie Logan aus dem Zimmer bitten, doch sie sahen, dass sich Marie regelrecht an seiner Hand festklammerte, wie um einen rettenden Anker. Das Wichtigste war in dem Moment sie nicht weiter aufzuregen, damit die Tür in ihr geschlossen blieb, und sie sie untersuchen konnten.
„Ich… ich kann nichts sehen", antwortete Rogue leise. Alles rund um sie herum war schwarz. Sie hatte nur eine ungefähre Ahnung wohin sie blickte, und wo die anderen sich befanden. Jean sah bestürzt von Logan zu Hank, doch der zuckte nur die Schultern.
„Wieso kann ich nichts sehen", fragte sie beherrscht, obwohl sie ganz und gar nicht ruhig war.
„Das werden wir gleich herausfinden", antwortete der Fell tragende Arzt und griff nach seiner Penlampe. „Ich werd jetzt deine Augen untersuchen, ja? Erschrick nicht." Marie nickte und versuchte sich so gut es ging zu entspannen. Logans Daumen zeichnete Kreise auf ihren Handrücken. Wäre die Situation nicht so angst einflößend, würde sie seine Zärtlichkeiten unsagbar genießen.
„Kannst du etwas erkennen, Rogue", fragte Hank, als er ihr mit der Lampe abwechselnd in die Augen leuchtete. Die Pupillen reagierten normal. Seltsam.
„Nein"
„Schatten? Hell oder dunkel" fragte er nach.
„Nein, gar nichts. Nur schwarz", antwortete sie leise und biss sich auf die Unterlippe.
„Hast du Schmerzen", schaltete sich nun Jean ein, die bis jetzt besorgt zugesehen hatte.
Die junge Frau schüttelte leicht den Kopf. Als Logan ihre Hand sanft drückte, entzog sie sie ihm hastig und massierte sie mit ihrer anderen Hand vor ihrer Brust. Das hatte sie früher oft getan, wenn sie unsicher gewesen war, wie sie mit den anderen umgehen sollte. Ihre Reaktion überraschte und alarmierte ihn noch mehr. Gerade vor und von ihm brauchte sie sich nicht zurückziehen, doch er wusste es besser, als die Hand wieder in seine zu nehmen, also ließ er sie gewähren.
„Sie brennen ein wenig, aber sonst nichts." Ihre Stimme war emotionslos, obwohl alle ahnten, dass sie völlig verwirrt und verängstigt war, ob der neuen Geschehnisse.
Rogue hörte ein paar schwere Schritte, und eine Lade, die geöffnet und wieder geschlossen wurde. Danach wieder Schritte. Es musste Beast sein. Jean trug Absätze, dachte sie.
„Rogue, ich geb dir jetzt ein paar Augentropfen, damit das Brennen nachlässt, ok", sagte dieser dann auch in seiner ruhigen tiefen Stimmlage. Sie nickte und zuckte nicht einmal, als er ihr die Tropfen verabreichte. Die überschüssige Flüssigkeit rann kalt ihre Wange entlang. Sie schrak etwas zusammen, als sie warme Finger durch Stoff, die die Tropfen sanft wegwischten, an ihrem Gesicht fühlte. Logan schalt sich in Gedanken. Natürlich erschreckte sie seine plötzliche Berührung. Sie konnte ja nicht sehen, was er tat. Er unterdrückte ein deprimiertes Knurren. Noch nie hatte sie sich vor Kontakt mit ihm geängstigt.
„Kannst du dich aufsetzen", fragte Jean leise, als befürchtete sie, dass sie sie erschrecken konnte. Ohne zu antworten, richtete sie sich langsam auf und zog ihre Füße unter ihre Schenkel. Allen Anwesenden ging in dem Moment wohl das Gleiche durch den Kopf. Sie wollten sie umarmen und ihr sagen, dass alles wieder in Ordnung kommen würde. Doch überraschende Berührungen waren wohl das Letzte was sie nun gebrauchen konnte.
„Kannst du dich erinnern was passiert ist", fragte Jean ihre Freundin.
„Ich bin hinter Max in die Höhle gelaufen, und hab ihn an mich gedrückt. Ich… wollte wieder raus, aber … die Explosion. Ich hab… ihn an mich gedrückt und seinen Kopf festgehalten. Das letzte was ich gesehen hab, war… das… das Licht, so hell. Es hat so wehgetan, und Max hat geschrieen. … Wie geht es ihm", fragte sie plötzlich besorgt um den kleinen Jungen.
„Du hast ihn gerettet. Er war heut schon wieder ganz munter", antwortete Logan, und sie atmete etwas erleichtert auf.
„Ich möchte gern ein paar Untersuchungen durchführen", begann Hank, und sie hörte, wie er etwas aus dem hinteren Teil des Raumes heran zog. „Lasst uns bitte allein, und schaltet das Licht aus wenn ihr geht."
Widerwillig verließ Logan mit Jean den Raum. Er fühlte sich so unglaublich hilflos, und so fühlte er sich nie. Durch das Fenster in der Tür sahen die beiden, dass Hank das Gerät über ihr Bett geschwenkt hatte, und nun ihre Augen und den Kopf genau untersuchte. Das würde wohl länger dauern, aber sie war in guten Händen bei dem blauen Arzt, das wussten beide.
„Lass uns hochgehen und Kaffee machen", sagte Jean und versuchte Logan anzulächeln. Er wusste, dass er hier nichts tun konnte, aber er wollte Rogue auch nicht alleine lassen. Was wenn sie ihn brauchen würde? „Hank sagt uns sicher gleich Bescheid, wenn sie fertig sind", fügte die Ärztin hinzu, als hätte sie seine Gedanken gelesen. Er nickte nur und trollte langsam neben ihr her zum Aufzug.
Niemand sagte auch nur ein Wort, als Logan sich eine Zigarre anzündete, nachdem sie schon mehr als eine Stunde auf Hank gewartet hatten. Storm saß mit ihnen im Wohnzimmer, als Kurt wieder zu ihnen kam. Er hatte mit dem Professor telefoniert und ihm mitgeteilt, was geschehen war. „Charles bringt einen Freund von ihm mit, der Rogue untersuchen wird, wenn sie da sind", sagte er zu ihnen und setzte sich auf die Kommode im Eck.
„Das ist eine gute Idee", hörten sie plötzlich Beast sagen, der gerade ins Zimmer kam. Sofort wandte sich alle Aufmerksamkeit ihm zu. Sie sahen ihn selten ahnungslos, aber in diesem Moment ließ sein Ausdruck keinen anderen Schluss zu. Er war genauso hilflos wie alle anderen. „Sie scheint völlig gesund. Das CT hat keinen Aufschluss auf Abnormalitäten gegeben. Ihre Augen reagieren auf Licht, als würde sie alles genau sehen. Ihre Netzhäute sind intakt. Ich hab sogar Blut genommen und es untersucht, aber auch dort gibt es keine Aufschlüsse", murmelte er und zuckte mit den Schultern.
„Kann es etwas mit der Explosion zu tun haben", fragte Logan, der die ganze Zeit über schweigsam gewesen war, seitdem sie hoch gegangen waren.
Beast nickte. „Ich denke schon, aber ich kann nicht feststellen, was die Explosion in ihr ausgelöst hat. Es ist beinah so, als hätte sie vergessen wie man sieht. Der Lichtblitz ist der einzige Anhaltspunkt den wir haben."
„Hoffentlich kann der Freund von Charles etwas herausfinden", sagte Ororo nachdenklich und nippte an ihrer Tasse.
„Wo ist sie jetzt", fragte Kurt den Arzt.
„Unten. Bis der Professor kommt und die anderen Untersuchungen gemacht werden."
„Ist jemand bei ihr", fragte Jean gerade als Logan das Gleiche sagen wollte.
„Thomas ist im Labor in Hörweite, falls sie etwas braucht. Sie wollte nicht, dass ich jemanden von euch hole", antwortete Hank und sah mitleidsvoll von einem zum anderen.
Am liebsten wäre Logan aufgesprungen und zu ihr gegangen, doch wenn sie niemanden sehen wollte, würde sie ihn gleich wieder hinaus werfen, und er wollte sie nicht noch mehr aufregen. Frustriert weil er nichts tun konnte, verabschiedete er sich knurrend von den anderen und verließ das Anwesen auf seinem Motorrad.
Abends kamen endlich Scott, der Professor und sein Freund zurück. Nach einer kurzen Vorstellung verließ Charles mit Alexis, der sich als Augenspezialist aus Michigan herausstellte, den sie auf dem Rückflug aufgelesen hatten, die anderen und führte ihn zu Rogue.
Jean hielt Scott fest umarmt. Gerade an solchen Tagen brauchte sie ihn mehr, als er jemals ahnen würde. Die starke Ärztin war nichts ohne ihn. Er gab ihr Halt und Zuversicht. Zusammen mit den anderen X-Men warteten sie im Wohnraum auf Alexis und Charles. Währendessen erzähle die rothaarige Frau ihrem Verlobten genau, was geschehen war, da er vom Professor nur das Nötigste erfahren hatte.
„Und wie hält sich unsre Kleine", fragte er, als sie fertig war. Sie zuckte mit den Schultern. „Sie hat ziemlich gefasst reagiert. Ich hab keine Ahnung, ehrlich gesagt."
Jubilee und Kitty hatten Abendessen und Getränke für sie gebracht, und gesellten sich zu ihnen. Sie waren den ganzen Tag mit den Kindern beschäftigt gewesen, und hatten von alledem hier nichts mitbekommen. Bobby und John waren mit Remy und Piotr nach dem Mittagessen aufgebrochen, um einige Informanten weiter außerhalb zu treffen, und würden erst in einigen Tagen wieder zurück sein.
Die Minuten schienen sich wie Stunden hin zu ziehen während sie warteten. Kitty und Jubilee erzählten von den Kindern, was sie alles angestellt hatten. Die anderen waren froh über die Ablenkung durch das Thema. Als Alexis, Charles und Hank zu ihnen kamen, erstarb sofort das Gespräch und alle Augen richteten sich auf sie. Noch bevor der Professor etwas sagen konnte, ging die Tür erneut auf, und Logan trat ein. Erwartungsvoll sah er die drei an, nachdem Alexis sich vorgestellt hatte.
„Ich konnte leider auch nichts anderes herausfinden, was nicht Hank schon erklärt hat. Körperlich scheint alles in Ordnung zu sein, auch wenn wir wissen, dass es offensichtlich nicht so ist. Sie zeigt in keinster Weise Symptome einer Erkrankung oder einer Beschädigung des Sehzentrums, der Augen oder der Nerven auf. Charles hat mir von ihren geborgten telepathischen Kräften erzählt. In den nächsten Tagen wird sie wahrscheinlich Probleme mit der Kontrolle haben, da sie nicht sehen kann, wer alles um sie herum ist. Das Sehen bzw. Bemerken von wem die Gedanken geblockt werden müssen fällt leichter, als das Allgemeine Blockieren."
„Ist es permanent", fragte Charles seinen Freund mit deutlicher Sorge um Rogue.
„Schwer zu sagen", antwortete dieser zögerlich und strich sich über seinen Vollbart. „Ich habe weder einen Fall wie diesen schon gesehen, noch davon gehört. Ich vermute, dass es vorübergehend ist, aber ich kann nicht sagen wie lange es dauert. Ich schlage deshalb vor regelmäßige Untersuchungen vorzunehmen, um zu sehen, ob sich etwas ändert, oder ob die Ursache für ihre Blindheit sich in ihren Vital – und Blutwerten zeigt." Blindheit. Niemand vor Alexis hatte dieses Wort in den Mund genommen, so als wäre es nicht wahr, solange es keiner ansprach. Jetzt erst schienen sie richtig zu begreifen, was es bedeutete. Geschockt sahen sie einander an. Rogue war blind. Zuerst hatte ihre Mutation ihr Leben vollkommen verändert und jetzt das. Niemand konnte sich auch nur im Geringsten vorstellen, was sie nun durchmachen musste und wie sie sich fühlte.
„Und wenn ich…" begann Logan und unterbrach die drückende Stille. Xavier lächelte sanft, da er dies schon erwartet hatte.
„Auch deine Mutation kann ihr nicht helfen. Ihr Körper ist gesund", antwortete Alexis für Charles, der ihm telepathisch Logans Idee übermittelt hatte. „Charles hatte den Gedanken schon auf dem Weg hier her mit mir besprochen. So wie die Dinge hier liegen, wird die Absorption deiner Kräfte sie mehr belasten, als sie ihr helfen."
Logan knurrte frustriert, und alle konnten es ihm nachempfinden.
Nach einer Weile reagierte Jubilee als Erste. „Wo ist sie jetzt? Muss sie noch im Medlab bleiben?"
„Nein, ich denke, es ist das Beste wenn sie so schnell wie möglich wieder in ihre normale Umgebung kann", antwortete Alexis und lächelte die Mutantin aufmunternd an. Kaum hatte er den Satz zu Ende gesprochen, war die Japanerin auch schon aus dem Zimmer gerannt und auf dem Weg zu ihrer Freundin.
