Huhu!
hier ist auch schon das nächste Pitel...
obwohl ich ja ehrlich zugeben muss, 2 Kommis aus insgesamt 129 Lesern des letzten Pitels is eigentlich nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Sorry, will mich da jetzt auch net groß beschweren, da mir die Energie dafür auch langsam wirklich zu schade wird... seufz
Dafür bin ich Anna-Releena und Madame Minuit12 doppelt so dankbar für das Review, das sie mir hinterlassen haben! Danke euch!! )
dann möchte ich mich ganz ganz herlich bei meiner besten Freundin xNuitx bedanken, die mir wieder mal aus der Patsche geholfen hat! Mein PC hat nämlich letzte Woche den Geist aufgegeben und dank ihr läuft er seit heute wieder... und schnurrt wie ein Kätzchen... D
xNuitx gaaaanz fest knuddel und Maxi-Packung Toffifee überreich
dann möcht ich noch Mamodo fürs Betan danken! auch mal knuddel
ging ja ruck zuck... )
sooo und jetzt viel spaß beim lesen:
Parallel Lines
Parallel Lines
Part 12
„Professor Andrews, dies wird nun langsam wirklich zur Gewohnheit.", sagte Harry, als der Mann in seinem Büro herumwuselte. Während der letzten drei Wochen hatte er ihn mehrmals unter dem Vorwand besucht, ihm einige Bücher zu bringen, die bestimmt interessant für ihn seien. Madam Pince schickte Harry bereits jedes Buch von der Bücherei, das er benötigte. Die meisten Bücher, die Andrews ihm gab, hatte er längst gelesen.
„Das wird es, nicht wahr?", sagte Andrews, als er auf Harrys Rollstuhl zuging. „Es ist einfach so interessant, in Ihrer Gesellschaft zu sein, Harry. Ich hab es immer gern, meinen Auftrag vorher kennen zu lernen. Ich mag es zu denken, dass da eine Verbindung zwischen uns ist."
„Da ist nichts zwischen uns.", knurrte Harry zwischen aufeinandergepressten Zähnen. Lag Severus richtig? Stand der Mann wirklich auf ihn? Das war nicht der Eindruck, den Harry von ihm hatte, aber da gab es immernoch den Hauch von Gefahr, den er spürte. „Ich bin mit Severus zusammen."
„Oh, machen Sie sich keine Sorgen in Ihrem hübschen, kleinen Kopf, Harry. Ich steh nicht auf solche verkorksten Dinge. Ich hab nichts für Typen im Rollstuhl übrig, eigentlich hab ich gar nichts für Typen übrig. Aber Severus, nicht wahr? Sagen Sie mir, war er schon an Ihnen interessiert, bevor Sie im Rollstuhl gelandet sind?" Andrews grinste anzüglich. „Er braucht dieses Extra an pervers, um ihn noch hochzukriegen, nicht wahr?"
„Wagen Sie es sich nicht, so über ihn zu reden!"
„Warum nicht? Es ist die Wahrheit, oder etwa nicht? Er ist nur, wegen diesem Stuhl mit Ihnen zusammen, weil Sie nicht für sich selbst sorgen können. Er fühlt sich für Sie verantwortlich, will es wiedergutmachen, indem er sich um Sie kümmert. Denken Sie, er würde bei Ihnen bleiben, wenn Sie gesund wären? Er liebt Sie nicht, er will nur seine Schuld begleichen. Es wäre ganz egal, wer Sie sind."
„Das ist eine Lüge!"
„Glauben Sie was Sie wollen, Harry, aber das wird das Resultat heute auch nicht ändern." Der Mann hob seinen Zauberstab und sprach einen Fesselzauber auf Harry, sodass er sich nicht einmal mit seinen guten Gliedern wegbewegen konnte. „Das ist schon besser." Andrews kniete sich vor den Rollstuhl und streichelte Harrys Wange.
„Nehmen Sie Ihre verdammten Hände von mir!", schrie Harry, beinahe seinen Körper dazu zwingend sich zu bewegen, die Fesseln und seine Behinderung außer Acht lassend.
„Ich sagte Ihnen doch, machen Sie sich keine Sorgen, Harry. Ich werde Ihre Tugend nicht beschmutzen. Ich mag meine Partner willig und fähig. Sie würden keins von beidem sein."
Andrews stand, seinen Zauberstab hebend, auf. Es gab nichts, was Harry tun konnte. Er war der Gnade dieses Mannes ausgeliefert. Ebenso als Andrews die ersten Silben des Todesfluches murmelte, konnte Harry nur sprechen. „Expelliarmus!", schrie er, als drei andere Stimmen zu seiner dazukamen. Andrews wurde an die andere Seite des Zimmers geschleudert. Als er die Wand hinunterrutschte, folgte ihm eine Blutspur dort, wo er mit dem Kopf aufgeschlagen war. Harry sah auf, überrascht Madam Pomfrey, Remus und Severus zu sehen, alle mit ihren Stäben auf Professor Andrews gerichtet, der immernoch bewusstlos war.
Madam Pomfrey löste die Fesseln und checkte Harry durch. „Wie? Was?", fragte er.
„Unsere Räume sind durch Zauber geschützt, Harry. Für den Fall, dass du jemals Hilfe benötigen würdest, dich aber nicht bewegen könntest, um sie zu holen, hat Madam Pomfrey einen Überwachungs-Zauber auf dich gelegt, sodass wir Bescheid wissen und kommen können, um dir zu helfen, solltest du jemals in Gefahr sein.", sagte Severus.
„Ein Überwachungs-Zauber? Ihr habt mich die ganze Zeit überwacht, ohne meine Erlaubnis?" Er konnte nicht glauben, dass sie das getan hatten.
„So war das nicht, Harry.", sagte Madam Pomfrey.
„Nein? Wie war es dann? Ich habe Leute so satt, die entscheiden, was das Beste für mich ist! Ich bin kein Kind und mein Verstand ist in perfektem Zustand. Ich muss nicht 24 Stunden am Tag überwacht werden!"
„Eigentlich, Harry, musst du das." Madam Pomfrey tätschelte sein Knie. „Was wäre passiert, wenn du diesen Zauber nicht auf dir hättest? Du wärest tot, du brauchst ihn."
„Entfernt ihn.", sagte Harry bestimmt. „Ich will ihn nicht."
„Harry, bitte.", flehte Severus.
„Nein, Severus. Ich will ihn nicht. Ich will nicht ausspioniert werden. Entfernt ihn."
Madam Pomfrey nickte und richtete ihren Zauberstab auf ihn. Er fühlte die Magie in der Luft flimmern, als der Zauber entfernt wurde. „Okay, Harry. Es ist erledigt. Ich werde Professor Andrews mit in den Krankenflügel nehmen. Ich schätze, du wirst ihn später befragen wollen, Severus?"
„Da hast du recht, Poppy. Geh sicher, dass er gefesselt bleibt."
Sobald Madam Pomfrey gegangen war, ihre Last vor ihr schwebend, wandte sich Severus wieder an Harry. „Harry… Ich…"
„Nicht, Severus. Sag nichts. Nichts, was du sagen könntest, würde das hier richtig machen. Ich war gegen meinen Willen unter einem Zauber. Wie konntet ihr mir das antun, nach dem, was ich durchgemacht habe? Wie konntet ihr mich ohne meine Erlaubnis unter einen Zauber stellen? Und du auch, Remus, du hast sie gelassen."
„Es war nur zu deinem Besten, Harry.", sagte Remus.
„Zu meinem Besten?" Harry lachte humorlos. „So wie dieses Ding?" Er streckte seinen Arm aus, zeigte das Armband, das um sein Handgelenk lag.
„Severus! Wie konntest du!", brüllte Remus. „Wie konntest du ihm dieses Ding anlegen!"
„Was? Es wurde ihm vom Ministerium angelegt, von Fudge selbst. Ich hatte nichts damit zu tun."
„Es verschließt meine Magie.", sagte Harry. „Er will nicht, dass ich der nächste Dunkle Lord werde."
Remus sah von einem zum Anderem. „Das verschließt deine Magie nicht, Harry. Zumindest, sofern du nicht… Bist du Jungfrau, Harry?"
Harry nickte, dieses Mal zusätzlich rot werdend. „Was ist es dann?", fragte er.
„Es ist eine Keuschheits-Vorrichtung, sie wurden vor über zweihundert Jahren gesetzlich verboten."
„Was genau meinst du mit Keuschheits-Vorrichtung, Lupin?", wollte Severus wissen.
„Wie du wahrscheinlich weißt, Severus, kommt die mächtigste und reinste Magie von Jungfrauen. Reinblütige Familien wollten ihre Kinder rein halten, bis sie eine gute Ehe eingingen, aber Anstandsdamen waren schwer zu kriegen. Legt man jemandem diese Vorrichtung an, so hemmt es die Libido und falls es zu irgendwelchen intimen Berührungen kommt, irgendetwas unterhalb der Taille, so entsteht …"
„Schmerz.", sagte Harry. „Quälender Schmerz." (A/B:Ich werde Fudge töten!! böse knurrt Den wird doch eh keiner vermissen!!)
War es wahr? Dass der Grund dafür, dass er seit Monaten keine Errektion gehabt hatte, diese Vorrichtung war und letzten Endes nicht seine Verletzungen?
„Ja. Es wurde vom Zauberergamot als Dunkle Magie erachtet und verboten."
„Wie kann es dann sein, dass Fudge trotzdem einen bekommen hat? Du sagtest, es ist keine Sperre für meineMagie?"
„Theoretisch ist es das nicht, aber weil du Jungfrau bist, hemmt es auch deine Magie. Dasselbe passierte mit all diesen Kindern, sie konnten erst wieder zaubern, als sie verheiratet waren und der Ehemann oder die Ehefrau das Armband nach der Zeremonie entfernte. Sexuelle Aktivität ist mit Magie verbunden, dass ist der Grund, warum eine Menge Leute stablose Magie nutzen können, wenn sie durch die Pubertät gehen, aber die Meisten von ihnen diese Fähigkeit verlieren, wenn sie älter werden."
„Was war, wenn sie nicht heiraten wollten?"
„Es konnte von den Eltern entfernt werden, aber die Meisten von ihnen waren so versessen darauf, eine gute Verbindung zu schaffen, dass sie sich weigerten, bis das Kind heiratete."
„Das ist barbarisch!", sagte Harry. „Sie haben das ihren eigenen Kindern angetan? Das war ja fast so, als hätten sie sie als Sklaven verkauft!"
„Die Geschichte ist voll von Barbarei, Harry. Muggle genau wie magische. Ich habe nicht gesagt, wir seien stolz darauf."
„Nein, Remus, das hast du nicht. Ich bin nicht sauer auf dich, ich hätte dich nicht so anschreien sollen. Aber wie bekommen wir dieses blöde Ding von mir runter?"
Remus lächelte Harry an und gab Severus dann ein gleichermaßen breites Grinsen.
„Severus, denkst du nicht, es ist Zeit, deine bald angeheiratete Verwandtschaft einzuladen, um Hogwarts zu besuchen?"
Nach dem Abendessen machten sich Harry, Severus, Remus und Professor McGonagall, zusammen mit Severus' neuester Dosis Veritaserum, auf den Weg in den Krankenflügel, um Professor Andrews zu befragen und herauszubekommen, warum er versucht hatte Harry zu töten. Harry vermutete, es handelte sich um einen Plan von Todessern, es gab immer noch genug von denen da draußen, die ihn tot sehen wollten, die Auroren hatte noch nicht alle gefangen nehmen können. Er dachte nicht, dass sie das jemals tun würden.
Das Armband an seinem Handgelenk schien schwerer zu sein, als gewöhnlich. War es, weil er nun wusste, was es tat? Zu denken, dass Fudge ihm dies angetan hatte, ihm die Fähigkeit genommen hatte Vergnügen zu empfinden, war ein Gräuel. Er fragte sich, welche Funktion des Armbandes Fudge wohl mehr liebte, der Fakt, dass es Harrys Magie nahm oder sein sexuelles Vergnügen.
Severus legte seine Hand auf Harrys Schulter. „Harry? Ist alles in Ordnung? Bist du sicher, du willst das tun?"
„Mir geht es gut, Severus. Ich will das machen. Ich will wissen, warum er versucht hat, mich zu töten."
Seine vorherige Wut auf Severus und die Anderen wegen des unerlaubten Überwachungs-Zaubers war teilweise gewichen. Wie konnte er weiterhin sauer auf sei sein, wenn sie sein Leben gerettet hatten? Es störte ihn jedoch immer noch, dass sie ihm nicht genug vertraut hatten, um es ihm zu sagen, dass sie dachten er sei noch nicht reif genug es zu wissen. Er war kein Kind mehr, wann würden sie das endlich erkennen?
Professor Andrews lag in einem Bett, Lederfesseln an seinen Handgelenken und seinen Knöcheln banden ihn daran. Sein Kopf war verbunden und sein Gesicht bleich und blutleer. Auf seinem linken Unterarm war eine Art Tattoo von einem Vogel, sicherlich nicht das gewöhnliche Dunkle Mal.
„Er ist ein Falke!", rief Severus aus, sobald er die Zeichnung sah.
„Du glaubst doch nicht etwa diesen Unsinn, oder Severus? Dass das Ministerium seinen eigenen Orden an Assassinen hat?", fragte Remus.
Severus antwortete nicht. Er war zu beschäftigt damit, dem Mann das Veritaserum zu verabreichen. „Wer sind Sie?"
"Robert Andrews."
„Und was sind Sie?"
„Wie Sie richtig vermutet haben, bin ich ein ehemaliges Mitglied des Ordens der Falken."
„Sie arbeiten für das Ministerium? Hat Fudge Sie beauftragt Harry zu töten?"
„Ich habe für das Ministerium gearbeitet, aber jetzt nicht mehr. Jetzt bin ich freiberuflich tätig. Fudghe war nicht mein Auftraggeber für diesen Fall."
„Also haben Sie vorher für Fudge gearbeitet.", fragte Severus.
„Alle aus dem Orden haben das getan. Ich bin gegangen, als klar wurde, dass Fudge wenig Interesse an der Kunstfertig eines guten Mordes hatte, er wollte uns nur, damit wir Kobold-Rebellionen unterdrücken und den verrückten Minister, der ihm im Weg stand. Ich wollte mehr als das."
„Mehr? Was zum Beispiel?"
„Anerkennung für meine Kunst. Mein Name wäre niemals vergessen worden. Der Mörder des Jungen, der lebte. Wer würde keinen Ruhm wie diesen wollen?"
Harry fühlte sich krank. Der Mann war verrückt und er wollte nur noch weg, aber er wusste, er musste bleiben, unfähig etwas zu tun, außer dem Mann zuzuhören, wie er seine verdrehte Geschichte erzählte, genauso wie er unfähig war, aufzustehen und auf zwei gesunden Beinen zur Tür rauszugehen.
„Also war dies alles Ihre Idee? Sie wollten Harry nur für irgendeine zweifelhafte Art von Ruhm töten?", wollte Severus wissen, so sauer, dass Spucke aus seinem Mund flog.
„Oh, nein. Das war ein Auftrag. Ich wurde angeheuert, ihn zu töten."
„Wer? Wer hat sie angeheuert?", fragte Minerva. „War es Lucius Malfoy?"
„Nein, es war Albus Dumbledore."
„Was? Das ist eine Lüge!", protestierte sie. „Albus würde niemals…"
„Oh? So wie er niemals Dementoren erlauben würde, einen unschuldigen Mann zu küssen? Erzählen Sie mir nicht, Sie haben sein kleines Märchen, er sei von Lucius Malfoy unter Imperius gestellt worden, geglaubt? Das er verrückt ist? Der Mann ist geistig so gesund, wie er es immer war. Er hat Sie alle getäuscht, besonders Sie, Severus. Sie waren die ganze Zeit sein kleiner Spion, nicht wahr? Sie waren alle so damit beschäftigt, Voldemort zu zerstören, dass Sie nicht mitbekommen haben, was die ganze Zeit direkt unter Ihren Augen gewesen ist."
„Sprich!", befahl Severus, sein Zauberstab draußen, als ob er damit den Mann in die nächste Woche zaubern wollen würde.
„Warum, denken Sie, war Dumbledore hinter Grindelwald her, wollte Voldemort vernichtet?"
„Weil sie dunkle Zauberer waren.", sagte Harry.
„Und Sie, Harry? Sind Sie auch ein dunkler Zauberer? Nein, das hatte ich auch nicht gedacht. Sie drei hatten immer eine Sache gemeinsam, Sie waren eine Bedrohung für Dumbledores Macht. Er wollte, dass niemand ihm im Weg stand. Dumbledore will der neue Dunkle Lord sein."
so, das nächste Pitel werd ich wohl nächste Woche hochladen...
werd mich jedenfalls bemühen. D
Reviews?
lg, wölfin
