Disclaimer: Muss man eigentlich wirklich bei jedem Kapitelanfang den Disclaimer hinschreiben? So n schwachsinn... ach übrigens, wer Harry Potter mag und sich was lustiges ansehen will. Bei youtube coldmirror patzer eingeben :D da gibts lustige zeitschriftenpatzer mit tollen kommentaren ihrerseits. Naruto übrigens gehört Mishimoto, aber egal
A/N: Vorletztes Kapitel. Jaja, dann is aus. So lang wollt ichs ja auch nicht machen :)
12. Kapitel____Und jetzt komm' mir ja nicht mit der Drama Queen!
Inu spürte wie das Chakra durch seinen Körper flammte. Er erfasste so viel er konnte und ließ es in seine Fingerspitzen fließen. Ballen, ballen, ballen. JETZT!
Er blies hindurch, ein schwarze Flamme loderte auf und verkohlte ein paar hängende Äste vor ihm. Verwundert starrte er auf seine Finger.
„OH mein Gott! WIE GEIL ist das denn?!" rief er aus und sprang in die Höhe.
„Du kannst das aber schnell", meinte Sanosuke da neidvoll. „Ich habe viel länger gebraucht", Inu pattete ihm selbstgefällig den Kopf und sagte: „Wenn du nur in meiner Nähe bleibst, wirst du vielleicht auch mal so begabt!"
„Ich will lieber so begabt werden, wie mein Papa. Der ist der stärkste Ninja der Welt. Der hat sogar den Mörder unseres Clans besiegt", Inu sah in Sanosukes große, glänzende Augen. Zwei Sekunden durchzuckte ihn ein bitterer Zug. Wie mein Papa.
„Na und? Ich habe schon die ganze Welt gesehen und in jeder Stadt gewohnt", rief er da aus. „Da kann dein Papa nicht mithalten, was??"
„Ähh…", Sanosuke verzog die Braue und geriet ins Grübeln.
„Hey, Sakura! Was machst du da drüben??" Inu winkte heftig zu Sakura, die vor einem rauchlosen Feuer saß.
„Ich mach Essen! Sieht man das nicht??" rief sie aufgebracht.
„Junge… wenn du jemals auf so eine Frau triffst, dann lass sie nicht mehr gehen", meinte Inu kopfschüttelnd an Sanosuke gewandt und tat erwachsen. „Sie ist eine Rarität",
„Seid ihr ein Paar?"
„Nein, besser. Wir sind Freunde",
„Oooh…" Sanosuke nickte, als würde er verstehen. „Sollten wir ihr nicht helfen?"
„Stimmt – kann ich was helfen?" Inu trat hinter Sakura, kam absichtlich nah an ihrer Schulter an. Sie tat noch patzig, lächelte aber dann kopfschüttelnd, als sie seinem offenen, gewinnenden Blick begegnete.
„Nein, ist schon fast fertig",
„Du wirst sicher mal ne gute Ehefrau", Sie errötete. „Kochen, Heilen, hüüübsch… wer weiß, was die Zukunft bringt", Er zwinkerte Sanosuke verschwörerisch zu und lehnte sich mit hinter dem Kopf verschränkten Arme gegen einen Baumstamm.
„Wo sind eigentlich Mama und Papa hin?" Der Kleine sah sich um, doch niemand war hier.
„Die bequatschen wahrscheinlich irgendeinen Erwachsenen-Kram", erwiderte er achselnzuckend.
„Was ist Erwachsenen-Kram?" Sanosuke hatte sich auf seine Unterschenkel gesetzt und rutschte unruhig darauf herum. „Kämpfen? Ich kann auch schon kämpfen",
„Weiß ich. Hab ich grad gesehen und du bist echt nicht schlecht", Die beide grinsten sich an. Sakura seufzte auf. Es war wirklich schön, den beiden zuzusehen. Eben wollte sie die erste Schüssel in die Hand nehmen, als sie plötzlich eine Bewegung im Augenwinkel erschrecken ließ.
Ina und Kakashi waren zurück.
„Inu – ich muss dir was sagen", fing Ina an, schaffte es aber nicht weiter. Ihr Blick wanderte herum, sie zappelte und schnaufte nervös. Verwundert zog Inu die Brauen zusammen. Druckste seine Mutter da gerade? Normalerweise grummelte sie nur so, wenn sie im Unrecht gewesen war und es auf irgendeine Weise so zu drehen versuche, dass es doch wieder anders gewesen war. „Ich hab deinen Vater gefunden",
Seine Augen weiteten sich. Entgeistert öffnete er den Mund.
„WAS ? WO?!"
„Hier in Konoha",
„WAS ?!" Er sprang vor. „Aber – wieso hast du nichts gesagt?? Ich dachte – was – hast du ohne mich gesucht?!"
„Nein. Er ist mir einfach begegnet", antwortete sie zähneknirschend. Stille trat ein. Inu starrte sie mit Unglauben und Erwartung an, doch sie sprach nicht weiter.
„JA WAS? Wo ist er?! Zeig ihn mir!!" rief er total aus dem Häuschen und kam auf die Beine. Ina machte ein Kopfnicken zu ihrer Seite, an der Kakashi stand.
Inus strahlendes Gesicht wandte sich von ihr zu ihm, zurück und wieder zu ihm.
„EEER?!" rief er langgezogen und deutete fassungslos mit dem Finger auf ihn. „Aber… du und… EEER?!" wiederholte er noch einmal.
„Ja. Ich und eeeeeer", äffte sie ihn nach. „Probleme damit? Wenn ja, setz ich dich auf die Straße",
„Aber… Kakashi wohnt doch schon seit immer in Konoha…" In Inus Kopf begann es zu arbeiten. Irgendwas war an der ganzen Sache komisch. „Wieso… sind wir dauernd herumgezogen… wenn… ich…",
„Weil ich ihn nicht sehen wollte",
„WAS ?! Aber du hast die ganze Zeit gesagt, dass wir ihn SUCHEN!"
„Ja, ich wollt dich eben hinhalten. So macht man das mit kleinen Kindern",
„Ich bin SIEBZEHN!"
„Sechzehn",
„Ist doch scheißegal!! Er hat hier die ganze Zeit gewohnt und du hast es GEWUSST!" Sie antwortete nicht, starrte nur mit verbissener Miene zur Seite. „Soll das heißen, dass du mich mein ganzes Leben lang belogen hast??"
„HEY! Jetzt komm' mir ja nicht mit der Drama Queen", unterbrach sie ihn, doch da waren ihm schon die Tränen in die Augen getreten.
„Ich… Es… wah… ICH HASSE DICH!" rief er aus und war mit einem Blitz verschwunden. Ina legte die Stirn in ihre Hand.
„Hab ich nicht gesagt, dass er anstrengend ist?" knurrte sie.
„Ich werde ihm nachgehen", sagte da Kakashi.
„Ja, hol nur ruhig ein bisschen deiner Pflichten nach. Ich mach die nächsten Jährchen erst mal Pause", Demonstrativ ließ sie sich zu Boden fallen und nahm die Schüssel aus Sakuras noch erhobener Hand. Kakashi seufzte und sprang seinem Jungen hinterher.
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Inu war nicht weit gelaufen. Das Zurückziehen hatte er von seiner Mutter. Instinktiv hatte er sich einen Ort an der Spitze eines Baumes gesucht und saß dort nun mit verschränkten Armen, gebückter Haltung und einem düsteren Gesichtsausdruck.
Als Kakashi neben ihm landete, sah er nur kurz auf und meinte schroff: „WAS ?"
„Ich dachte – vielleicht willst du reden", begann Kakashi und beobachtete ihn mit seinen schläfrigen Augen.
„Worüber denn? Dass mein ganzes Leben versaut ist?! Dass ich unter der Fuchtel dieser – dieser FURIE eingehe?? Sie verbietet mir alles, was mir wichtig ist! Das Kämpfen! Freunde! Dich!! Wie kann man nur so – so – SO sein?!" platzte es frustriert aus ihm heraus. Er stierte auf seine vor Wut zitternden Hände.
„Hm… willst du hören, was ich zu sagen habe?" Inu ließ von seinen Gedanken ab, atmete aus und meinte dann mit schmollender Miene: „Ja…"
„Deine Mutter ist ein Mensch. Menschen manchen Fehler. Die einen laufen weg, die anderen lassen ihre Kameraden sterben. Kommt alles vor. Aber es ändert nichts an den Beziehungen an sich",
„Was meinst du damit?" fragte Inu argwöhnisch.
„Ich meine damit, dass deine Mutter jederzeit ihr Leben für dich geben würde-", strahlte Kakashi ihn an. „Auch wenn sie nicht immer die richtige Entscheidung für dich aus deiner Sicht trifft",
„Mag sein", Inu knurrte verdrießlich. „Aber das gibt mir mein Leben nicht zurück! Ich will Freunde, ich will ein Zuhause, ich will einen Vater! Und ich will kämpfen!!"
„Wart erst einmal ab. Vielleicht kommt es ja noch so", Kakashis freundliches Gemüt ließ die Wut verrauchen. Er hatte ja recht. Inu dachte an Konoha, an Sakura und Sanosuke. Ja. Was nicht ist, konnte ja noch werden, dachte er mit einem kleinen Lächeln.
„Muss ich dich jetzt eigentlich Papa nennen oder so n Kram?" fragte er in seiner alten selbstgefälligen Art.
„Ich glaube… wir verbleiben besser bei meinem Namen",
„Und wirst du jetzt mit meiner Mama zusammen ziehen und ihr zwei werdet… na, du weißt schon-"
„Ist das nicht ein bisschen persönlich?"
„Du bist doch mein Dad. Mit dir muss ich über alles reden können",
„Vielleicht sind diese Vater-Sohn-sachen überbewertet",
„Aber wen soll ich denn sonst fragen, wenn es um Mädchen geschichten geht?" Kakashi grinste breit und schnappte etwas aus seiner Hosentasche.
„Na, aus dem hier", Er hielt das Flirtparadies in die Höhe. Sogleich strahlte Inu auf und riss es ihm aus der Hand. „Ich schenk es dir. So… als Ausgleich für all die Geburtstage, die ich verpasst habe",
„AU MANN! Mama wird dich umbringen! – YEAH, endlich habe ich ein eigenes!" rief er und blätterte es sofort durch. Dabei fiel ihm ein Foto heraus. Es war das Bild, das Kakashi und Ina abbildete. Verwundert blickte er es an und erinnerte sich an das erste Mal, als er es in der Hand gehalten hatte. „Mann… eigentlich hätte ich es mir schon damals denken können… aber meine Mum und ein Mann?? Brrr, neeein",
Die zwei sahen glücklich aus, auf dem Foto. Seine Eltern. Ein stolzes Lächeln glitt über seine Lippen. Kakashi wollte es ihm aus der Hand fischen, doch er steckte es schnell zurück in das Buch. „HEY! Ich brauch doch ein Lesezeichen!" grinste Inu ihn an und packte das Buch weg.
Kakashi sank zurück und schüttelte den Kopf. Bei den Eltern konnte ja nichts Gutes bei dem Jungen heraus kommen.
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A/N: Wo er recht hat, hat er recht :D Meine Freundin hat jetzt übrigens jemanden gefunden, der mindestens genauso phlegmatisch ist, wie der Herr werte Kakashi
