Kapitel 12
Hermine lachte. Über ihn. Hermine lachte über ihn. Bald fing auch Hermines Dad damit an, zu lachen. Zumindest ihre Mutter hatte gute Manieren und lachte nicht. Eigentlich sah sie entsetzt aus. „Habe ich dich verletzt?", fragte Phyllis. Sie beugte sich hinunter und hob das Fahrrad von Dracos Beinen.
„Oh, Mum, du warst nicht Schuld daran. Draco wusste nicht, wie man bremst." Hermine konnte sich kaum beherrschen, um die Worte hinaus zu bekommen. Sie drehte sich zu ihrem lachenden Vater und sagte: „Er ist so schnell den Hügel runter gefahren, direkt über die Kreuzung, und er erschrak sich und ich erschrak mich und dann wollte ich, dass er anhält, aber er ist einfach weitergefahren." Sie lachte mehr. „Und dann ist mir eingefallen, dass ich ihm nie gezeigt habe, wie man bremst."
Ihr Vater beugte sich vornüber und lachte mit ihr gemeinsam. Hermines Mutter half ihm auf und Draco äffte: „Ich habe ihm nie gezeigt, wie man brems, ha, ha!"
„Schau dir das Fahrrad an, Edward! Ist das lustig? Das hätte Dracos Bein sein können!", schrie Phyllis.
Hermine und Edward lachten weiter. Phyllis nahm Dracos Arm und sagte: „Komm, Draco. Wir werden mit dem Auto zurück fahren. Die beiden können die Fahrräder heimbringen. Sie sind schlimmer als ein paar Hyänen." Draco humpelte zum Auto. Zwar war alles mit ihm in Ordnung, er dachte aber, dass ihm das Humpeln ein wenig mehr Sympathie einbringen würde. Dann setzte er sich auf den Beifahrersitz. Als sie davon fuhren, streckte Draco seine Hand heraus und machte eine sehr unhöfliche Geste in Richtung des Paares.
„Oh, das war gut", sagte ihr Vater und wischte sich seine Augen ab.
„Er hat geschrien und ich konnte ihn nicht rechtzeitig aufhalten", sagte Hermine und versuchte mit dem Lachen aufzuhören.
„Also, wir bringen diese Fahrräder besser zurück. Zu schade, dass hier Muggel sind, sonst hätten wir sie einfach zurückschicken können", sagte ihr Vater.
„Ja, zu schade", stimmte sie zu.
„So, Hermine", sagte ihr Vater, als er das schwarze Fahrrad aufhob und loslief. „Draco scheint ein wunderbarer Mensch zu sein. Als wir zu dem Autohändler kamen, war er so nett und freundlich und er scheint dich wirklich zu lieben."
„Ja, ich denke, das tut er", erwiderte Hermine.
„Ich hatte Angst, dass ihr es bereuen würdet, so schnell geheiratet zu haben, aber ich denke, ihr passt wirklich zusammen. Er ist einfach das, was du brauchst. Ich habe nie gedacht, dass Ron dich genug herausfordert", sagte Edward.
„Er war herausfordernd, aber du hast recht", sagte Hermine mit einem kleinen Lachen. „Am Ende ist alles gut gegangen. Wer hätte das gedacht."
„Nun, Draco hat gesagt, dass er dich schon eine ganze Weile gemocht hat und dass das der Grund war, dass er vor der Kapelle auf dich gewartet hat", sagte Edward, als sie in ihre Straße einbogen.
„Er hat mich schon eine ganze Weile gemocht?", fragte sie.
„So schein es", entgegnete er.
„Hmm", sagte sie. Er hatte ihr das gesagt, aber sie hatte nicht gedacht, dass er es so gemeint hatte. Wow, Draco hatte sie schone eine ganze Weile gemocht.
„Liebst du ihn so sehr, wie er dich liebt?", fragte ihr Vater. Hermine hörte auf, ihr Fahrrad zu schieben, was ihren Vater ebenfalls dazu brachte, anzuhalten. Sie schaute ihn verwundert an.
„Ja, ich liebe ihn sehr. Warum fragst du mich das?", fragte sie.
Er ging zurück zu ihr und legte das schwarze Fahrrad hin. „Ich habe dich nicht gefragt, ob du ihn liebst. Ich habe dich gefragt, ob du ihn so sehr liebst, wie er dich liebt."
„Ja, das tue ich. Das tue ich."
Sie lief mit dem roten Fahrrad weiter und ihr Vater sagte: „Ich wollte nur sichergehen, dass du aus den richtigen Gründen geheiratet hast."
Sie hielt an, ließ das Fahrrad fallen und ging zurück zu ihm. „Aus den richtigen Gründen?"
„Ja, ich wollte sichergehen, dass du ihn aus Liebe geheiratet hast und nicht nur, um verheiratet zu sein. Nicht nur, weil Ron geheiratet hat. Nicht, weil du einsam warst, denn, mein Schatz, wenn du das gemacht hast, ist das nicht fair, ihm gegenüber. Selbst wenn du ihn so liebst, wie du es behauptest, hättest du nicht so schnell heiraten müssen. Du hättest für eine Weile mit ihm zusammen sein können und ihn so näher kennenlernen."
Sie antwortete nicht. Sie ging zurück zu dem roten Fahrrad, hob es auf, stieg auf und radelte weg von ihrem Vater. Sie erreichte das Haus vor ihm.
Draco saß auf der Veranda. Sie fuhr die Einfahr hinauf und legte das Fahrrad ins Gras. Sie rannte hinauf zur Veranda, wo Draco auf den Stufen saß. „Bist du okay", fragte sie.
„Interessiert dich das?", fragte er. Seine Gefühle waren wirklich verletzt worden.
„Ja, das interessiert mich", sagte sie ernst. Sie setzte sich neben ihn und legte ihren Kopf auf seinen Schoß. Sie umschlag seine Knie und sagte: „Ich liebe dich so sehr. Ich entschuldige mich, dass ich über dich gelacht habe."
Er lächelte und strich über ihr Haar. „Oh, du hast nur meinen Stolz verletzt."
Sie schaute zu ihm auf, als seine Hand von ihrem Haar zu ihrem Rücken strich. „War es dein Stolz, der dich hier her zurück hat humpeln lassen?", fragte sie.
Er lachte und antwortete: „Vielleicht." Ihr Dad erreicht gerade den Garten, wo er das schwarze Fahrrad im Gras liegen ließ und dann das rote in die Garage brachte.
Ihr Vater schaute sie wütend an. Sie versteckte ihr Gesicht in Dracos Schoß. Der Blick war Draco nicht entgangen. „Was stimmt nicht mit dir und deinem Dad?"
„Er hat mir ein paar Fragen gestellt, die zu stellen er kein Recht hatte", sagte sie, ohne mehr zu erklären. Sie setzte sich wieder auf und sagte: „Ich kann immer noch nicht glauben, dass du meiner Mutter ein Auto gekauft hast." Sie hielt seine Hand.
„Warum bist du so?", fragte er. „Du hast nicht so einen Wirbel drum gemacht, dass ich deinem Vater ein Auto gegeben habe."
Sie atmete tief durch und sagte: „Ich weiß. Ich denke, ich bin eifersüchtig."
„Warum? Denkst du, ich mag deine Mutter mehr als dich?", fragte er mit einem breiten Lächeln.
„Nein, aber ich bin leicht eifersüchtig, weil du ihnen so bereitwillig Autos gibst. Und was kann ich deinen Eltern geben?", fragte sie.
„Warte eine Minute. Du meinst, dass du nicht eifersüchtig bist, dass ich dir keins geschenkt habe, sondern darauf, dass du nicht dasselbe für meine Eltern tun kannst?"
„Das trifft es in etwa", sagte sie.
„Stört dich auch noch etwas anderes? Dein Dad schien wirklich sauer auf dich zu sein", sagte Draco.
Sie schaute ihn an und sagte: „Du bist ziemlich scharfsinnig, aber alles ist gut. Ich gehe rein ins Haus." Sie ging zur Garage und sagte: „Zuerst schaue ich mal, ob mein Dad etwas braucht." Sie wollte wirklich mit ihrem Vater reden. Sie war unruhig und wollte ein paar Dinge mit ihm klären.
Sie ging in die Garage. Ihr Vater stieg gerade auf eine Leiter. „Was machst du da, Dad?"
„Ich brauche den Picknickkorb. Kannst du deinen Zauberstab nehmen und ihn mir holen?", fragte er und stieg die Leiter wieder runter. Sie tat, worum er gebeten hatte.
„Warum brauchst du den Picknickkorb?", fragte sie ihn, als sie ihn im inneren mit ihrem Zauberstab reinigte.
„Als wir heute Morgen in den Supermarkt gegangen sind, hatte ich eine gute Idee. Ich dachte, wir könnten ein Picknick machen und dann vielleicht in den Zoo gehen." Er nahm sich den Picknickkorb.
Draco ging von der Veranda runter, nahm das schwarze Fahrrad und ging damit zur Garage.
„Ein Picknick und ein Besuch im Zoo?", fragte sie. Sie schaute sich schnell um, um sicherzugehen, dass niemand sie hören konnte. „Dad, ich denke nicht, dass Draco gern in den Zoo gehen würde. Wie er mir vorhin wegen den Fahrrädern gesagt hat, er ist keine neun Jahre alt." Genau in diesem Moment kam Draco zur Garage und als er seinen Namen hörte, hielt er an der geöffneten Tür an und hörte zu.
„Ich mag den Zoo und ich bin keine neun", sagte ihr Vater beleidigt.
„Das weiß ich, aber-", begann sie, wurde aber von ihm unterbrochen.
„Ist es nicht anspruchsvoll genug für Mister Malfoy?", fragte er.
„Ich weiß es nicht", erwiderte sie ehrlich.
„Das ist richtig, junge Dame. Du weißt es nicht, weil du ihn nicht wirklich kennst, oder?", fragte er ernst. Er schien wütend. Hermine ging einen Schritt zurück, da ihr Vater zwar wirklich selten wütend wurde, doch wenn er es tat, konnte er ihr Angst machen. „Er könnte ein Picknick mögen! Er könnte den Zoo mögen! Wir sind einfache Leute, Hermine, mit einfachem Geschmack. Wir sind schwer arbeitenden Menschen, die nicht einfach anderen Menschen Autos kaufen können, aber das muss nicht heißen, dass wir unter ihm stehen!"
„Dad", sagte Hermine. „Er denkt nicht, dass ihr unter ihm steht!"
Edward ging zu Hermine und sagte: „Nein, aber du tust es." Er wollte schon aus der Garage gehen, drehte sich aber noch einmal um. „Wir sind die Art von Menschen, die es lieben, in ihren Club zu gehen, Golf und Tennis zu spielen und Fußball im Fernsehen zu sehen. Wir mögen es im Garten zu grillen. Wir mögen es Zeit in unserem Haus zu verbringen, lange Spaziergänge und Ausfahrten zu machen und manchmal gehen wir in ein Museum oder besuchen eine Show. Wir leben kein glamouröses Leben. So sind wir! Wenn wir nicht gut genug für dich oder deinen Ehemann sind, dann ist das zu schade!"
Draco stand geschockt an der Garage. Was hatte zu dieser Unterhaltung geführt, die er gerade gehört hatte? Er hob das verbogene Fahrrad auf und ging in die Garage. Er legte es in die Ecke, was Hermine und ihren Vater zu ihm schauen ließ. Hermine schämte sich, nicht wegen ihrem Vater, sondern wegen Draco. Edward war wütend, nicht wegen Draco, sonder eher wegen Hermine.
Draco sagte. „Ich weiß nicht, was Ihnen den Eindruck gegeben hat, ich sei besser als Sie, Dr. Granger, aber das denke ich nicht! Ich wäre zufrieden damit, den Tag hier zu Hause zu verbringen. Ich mag es, mir Sport im Fernsehen anzusehen. Ich mag Picknicks und Zoos. Ich wäre zufrieden, einfach nur ein Brettspiel mit Ihnen zu spielen. Ich brauche nichts Ausgefallenes. Ich entschuldige mich, wenn ich irgendwie einen falschen Eindruck vermittelt habe."
Edward drehte sich zu Hermine. „Bist du nun glücklich?", fragte er und drehte sich dann zurück zu Draco. „Nicht du hast mir den Eindruck gegeben, Draco, deshalb entschuldige ich mich. Es war deine sogenannte Frau. Vielleicht solltest du diese Unterhaltung mit ihr führen, da sie dich nicht so gut zu kennen scheint. Sag ihr das. Ich gehe hinein und packe ein Picknick zusammen und wenn ihr mit uns kommen wollt, wir gehen in etwa eineinhalb Stunden." Er nahm den Korb und ging aus der Garage.
Draco drehte sich zu Hermine, doch bevor er sie etwas fragen konnte, rannte sie aus der Garage, an ihrem Vater vorbei, hinauf zu ihrem Zimmer.
Draco ging in die Küche, wo Phyllis Edward fragte, was passiert war. Er hörte, wie ihr Vater sagte: „Hermine denkt, dass unsere Pläne für heute nichts für Draco sind. Sie möchte, dass wir zu einer Aufführung oder einer Kunstausstellung oder sowas gehen." Er begann das Picknick vorzubereiten.
„Und Sie denken, dass ich das auch denke? Das tue ich nicht. Das tue ich wirklich nicht", sagte Draco. „Was hatten Sie für heute geplant?"
„Ehrlich gesagt, haben wir einen ruhigen Tag zu Hause geplant", sagte Edward. „Wir wollten uns ein paar alte Fotoalben ansehen, ein Golfturnier im Fernsehen schauen, den Grill saubermachen und dann ein paar Steaks braten. Wir wollten den Pool abdecken, den wir seit Beginn des Sommers nicht mehr sauber gemacht haben. Aber dann hast du uns diese Autos gekauft und deshalb wollten wir dir etwas Besseres bieten, als einen Tag zu Hause und so haben wir das Picknick und den Zoo geplant, aber nicht mal das funktioniert, oder? Ich wollte sie nicht aufregen. Ich sollte hinauf gehen und mich entschuldigen."
„Edward, ich werde mit ihr reden. Ich denke, Ihr erster Plan klingt besser. Ich würde den Tag lieber hier verbringen und das meine ich so. Wenn Sie wüssten, wie sehr ich mich nach Familienzeit sehne, würden Sie das verstehen", sagte Draco.
Phyllis lächelte und sagte: „Ich rufe den Poolboy und fragte, ob er den Pool saubermachen kann. Edward, du machst den Grill sauber. Draco, du bringst unser Mädchen zur Vernunft."
Draco ging hinauf in ihr Zimmer. Der Hund saß vor der Tür. Er öffnete sie. Er war überrascht, dass sie nicht verschlossen war. Er setzte sich auf den Rand des Bettes und sie hatte den Rücken zu ihm gerichtet. „Was ist los?", fragte er.
Sie drehte sich zu ihm, setzte sich schnell auf und warf ihre Arme um ihn. „Es tut mir leid, dass du all das gehört hast. Mein Vater hat versucht mir den Kopf zu Recht zu rücken und nichts von all dem war wirklich an dich gerichtet. Oh Draco, es tut mir so leid!"
„Das solltest du deinem Vater erzählen, nicht mir", sagte er und strich mit seiner Hand ihren Rücken entlang.
Sie drückte ihn von sich und sagte: „Ich meinte, es tut mir leid, wegen meinem Vater."
Draco stand auf und sagte: „Du hast mich da unten in Verlegenheit gebracht, Granger. Du hast deinen Vater in Verlegenheit gebracht! Du solltest runter gehen und ihm sagen, dass es dir leid tut! Wie kannst du es wagen, anzunehmen, dass ich denke, dass ich besser bin als sie?"
Sie stand ebenfalls auf und sagte: „Das habe ich nicht gesagt!"
„Du hast es so gut wie gesagt!", erwiderte er.
„Nein, du verstehst das nicht. Er hat mich wütend gemacht! Er hat gesagt, ich habe dich aus den falschen Gründen geheiratet! Er hat gesagt, ich habe dich geheiratet, weil ich heiraten wollte und nicht weil ich dich liebe. Er denkt, du liebst mich mehr, als ich dich liebe! Er hat gesagt, ich habe dich geheiratet, weil Ron geheiratet hat!" Sie begann zu weinen.
„Ist irgendwas davon wahr?", fragte er.
„NEIN! Er hat gesagt, du liebst mich mehr, als ich dich liebe und das tue ich nicht. Ich liebe dich. DAS TUE ICH!" Sie ging in dem Zimmer auf und ab. „Wie kann es jemand wagen, mir zu sagen, was ich fühle!"
„Vielleicht haben wir zu schnell geheiratet", sagte er plötzlich. Sie beruhigte sich und setzte sich neben ihm aufs Bett.
„Ich liebe dich. Ich möchte verheiratet sein. Warum kannst du das alles nicht glauben?", fragte sie.
„Ich habe es bis vor ein paar Sekunden geglaubt", sagte er leise.
„Wir müssen uns immer noch kennenlernen, ich meine, uns richtig kennenlernen. Wir kennen uns den größten Teil unseres Lebens, aber wir KENNEN uns nicht. Bitte gib mir noch eine Chance. Ich werde gehen und mich bei meinem Vater entschuldigen. Ich werde ihm sagen, dass der Zoo in Ordnung ist, lass mich einfach nur nicht fallen!" Sie ließ ihren Kopf hängen und weinte.
Er legte seinen Arm um sie, während seine andere Hand hinaufkam und ihre Wange streichelte. „Ich würde dich niemals fallen lassen. Ich habe deinem Dad gesagt, dass ich glücklich wäre, mit dir und ihnen heute Nachmittag hier zu bleiben und das werden wir machen. Und weißt du, du hast recht. Wir müssen uns noch kennenlernen. Lass uns uns fünf Dinge an uns zeigen."
Sie wischte sich über ihre Augen und fragte: „Zeigen?"
„Ja, also zeigen und sagen", erklärte er.
Er zog sie zu sich und legte sein Kinn auf ihren Kopf. „Ich möchte dich so sehr kennenlernen, wie ich dich liebe. Es gibt soviel zu entdecken und ehe deine Gedanken in die Gosse driften, ich rede nicht über Sex."
„Ich möchte dir aber vielleicht trotzdem etwas sexuelles zeigen", sagte sie mit einem kleinen Lachen. „Wenn die Regeln aber ganz klar sagen, kein Sex, dann kein Sex. Ich bin keine Regelbrecherin, so viel ist sicher."
„Es gibt keine Regel, die sagt, dass wir nicht ein wenig Spaß haben können, wenn wir uns kennenlernen. Eigentlich ist ‚keine Regeln' ein weiteres Codewort für Sex, wenn wir es zukünftig erwähnen. Keiner hat gesagt, dass es geschriebene Regeln gibt. Regeln sind dazu da, gebrochen oder leicht abgeschwächt zu werden. Das hast du nicht gewusst, oder? Das ist das erste, was du von mir wissen solltest. Ich bin ein häufiger Regelbrecher. Wie dem auch sei, hier ist, was wir tun werden. Wir zeigen dem anderen etwas an uns selbst und erzählen dann davon. Ich fange an." Er stand auf, stellte sich vor sie und hob sein Shirt hoch. Er zeigte auf eine Narbe auf seiner linken Seite. „Ich habe diese Narbe bekommen, als ich Regeln gebrochen habe. Meine Eltern hatten die Regel, dass ich nicht aus meinem Fenster klettern sollte und als ich vierzehn war, habe ich versucht aus dem Haus zu schleichen und bin in die Büsche gefallen. Ich hatte einen schlimmen Schnitt auf der Seite."
Sie stand ebenfalls auf. „Ich kann meine Zunge rollen", sagte sie und demonstrierte es. Er lächelte.
„Ich würde diese Zungensache gerne nochmal heute Abend sehen, wenn wir alleine sind. Das ist für mich sexuell und auch wenn ich gesagt habe, keinen Sex, bin ich froh, dass du die Regeln gebrochen hast", lachte er.
„Du hast gerade erst gesagt, das ‚keine Regeln' ein Codewort für Sex ist. Du verwirrst mich", sagte sie und setzte sich wieder auf das Bett. „Du bist dran. Blende mich mit etwas wundervollem."
„Das werde ich, aber du musst mir erst versprechen, diese Sache mit der Zunge heute Abend zu machen!", verlangte er.
„Perversling", sagte sie.
„Zicke", sagte er. „Lass mich nachdenken. Hast du meinen Leberfleck gesehen? Der, der von meinem Haar verdeckt ist?"
„Wenn er von deinem Haar verdeckt ist, wie soll ich ihn dann gesehen haben?", fragte sie.
Er ging zum Bett und sagte: „Stell dich auf das Bett." Sie legte eine Hand auf seine Schulter und stellte sich hin und schaute zu der Stelle, wo er mit seinen Händen sein Haar teilte. Da war in der Tat ein Leberfleck.
„Du hast da einen Leberfleck. Nicht das Leberflecken etwas Besonderes sind, da du mehr als diesen einen hast, aber es ist etwas, was ich noch nicht gewusst habe." Sie ließ ihre Hand in seinem Haar.
Er schnappte sie an ihren Beinen und warf sie aufs Bett. Er legte sich neben sie und sagte: „Du bist dran, Granger. Mach es so gut, wie einen Leberfleck."
„Ich habe ein Muttermal hinten auf meinem Knöchel, das aussieht wie Australien", sagte sie. Sie zog ihr Hosenbein hoch und zog ihr Knie an. Er setzte sich auf dem Bett auf, während sie dalag, und legte eine Hand auf ihre Hüfte, während er mit seinem Finger über das kleine brauen Muttermal strich.
„Ich habe das schon mal gesehen, aber ich dachte, das ist Dreck oder sowas", scherzte er.
Sie streckte ihr Bein wieder und sagte: „Du dachtest, es war Dreck? Jedes Mal? Dass ich es nie abgewaschen habe?"
„Ja, jedes Mal, wenn ich es gesehen habe, dachte ich, es war Dreck", scherzte er. „Ich könnte so tun, als habe ich es noch nie gesehen." Er zog ihr Hosenbein wieder hoch und sagte: „Wow, erstaunlich. Das ist das sexieste australische Muttermal, dass ich je gesehen habe." Er lehnte sich hinunter und küsste ihren Knöchel.
Sie schlug ihn von sich und setzte sich auf. „Ich bin dran", sagte er. „Ich kann mit meiner Nase pfeifen."
Sie ließ sich auf dem Bett zurückfallen und lachte. „Was?"
Er setzte sich auf sie und sagte: „Schau zu." Er drückte auf die eine Seite seiner Nase, schloss den Mund und pfiff. Sie lachte und schlug ihm auf die Hüfte.
„Das war eines der lustigsten Sachen, die ich je gesehen habe!", lachte sie.
„Zeig mir das nächste von dir, Granger", sagte er, noch immer auf ihr sitzend.
„Geh runter und ich werde es tun." Er setzte sich neben sie. Bevor er nachvollziehen konnte, was sie tat, setzte sie sich auf seine Hüfte. Sie zog sich sein altes Shirt aus und entfernte den BH. Er stützte seinen Oberkörper mit seinen Armen ab und legte seinen Kopf zur Seite.
„Ich habe deine Brüste schon mal gesehen und wenn ich auch denke, dass sie erstaunlich sind, sind sie doch etwas, was ich schon an dir kenne", sagte er.
„Nein, schau richtig hin", sagte sie und setzte sich gerade hin. „Die rechte Brust ist ein wenig größer als die linke. Nicht viel, aber etwas. Siehst du es nicht?"
Er schaute wirklich hin und sah sie sich genau an. Er hob eine Hand und berührte erst die eine, dann die andere. Er schaute zu ihr auf und sagte: „Freak."
Sie schlug ihm auf die Brust und er drehte sich mit ihr, so dass sie nun unter ihm lag. Er legte seine beiden Hände auf ihre Brüste und sagte: „Jetzt bin ich fasziniert. Das wird mich wirklich stören. Lass mich sie mir näher ansehen. Das ist, wie wenn du etwas in einer Freakshow siehst und du weißt, dass du nicht hinsehen solltest, kannst aber nicht wegsehen."
Sie schlug ihm auf die Hände, während die weiter versuchten, ihre Brüste zu berühren. Schließlich stand er von ihr auf und warf ihr sein altes T-Shirt zu. Sie zog es über und er sagte: „Du und deine komischen Brüste."
Hermine schlug ihm fest auf den Arm. Sie ließ sich auf dem Bett zurückfallen und sagte: „Hör mal, sind wir okay? Ich meine, wegen vorhin? Ich liebe dich mehr, als ich für möglich gehalten habe und ich möchte mit dir verheiratet sein, weil ich mit dir verheiratet sein möchte. Bitte, glaube das."
Er ließ sich neben ihr fallen und drehte sich auf die Seite. Er lehnte sich zu ihr und küsste ihre Wange. „Sind wir wieder da? Ich weiß, Hermine, ich weiß." Er lehnte sich nochmal zu ihr und küsste sie auf den Mund. Seine Finger strichen über ihr weiches Gesicht und ihren Nacken. Er war von ihr fasziniert. Sie roch so süß und schmeckte noch süßer. Er legte eine Hand unter ihr Shirt und berührte einer ihrer Brüste. Sie stöhnte leicht und bog ihren Rücken durch, um ihm entgegenzukommen. Er küsste sich von ihrem Ohr zu ihrem Schlüsselbein. Er umfasste ihre Brust mit einer Hand und strich mit seinem Finger leicht über den geschwollenen Nippel. Er schob ihr das Shirt hoch und fragte: „Warum hast du dieses dumme Shirt wieder angezogen?" Er zog es über ihren Kopf und beugte sich vor, um ihre Brust mit seinem Mund zu bedecken. Er leckte darüber und nahm sie schließlich in seinen Mund. Sie stöhnte. Er hob seinen Kopf und lächelte.
„Hier ist die vierte Sache, die ich dir zeigen kann. Ich möchte dir zeigen, wie mein Mund dir die süßesten Geräusche entlocken kann. Soll ich weiter machen? Möchtest du es sehen?", fragte er.
