Titel: Come to play - Lost and found
Teil: 11/12
Autor: Ayu
Email: VampiresLadygmx.de
Disclaimer: Harry Potter gehört J.K. Rowling und leider wird er auch nie mir gehören snif Das Moulin Rouge steht in Paris und ich hab keine Ahnung wem das Gehört oder was da so los ist
Rating: PG-15
Pairing: Draco x Harry
Genre: Slash, Drama,
Warnungen: Slash
Archiv: Animexx.de, Fanfiktion.de (wer es haben will muss fragen!)
Inhalt: Der Krieg ist vorbei und alles scheint in Frieden zu leben, doch was passiert, wenn Draco Harry, der für tot gehalten wird, findet und feststellen muss, dass alles an das sie geglaubt hatten Lüge war? Dann wird sich das Blatt wenden und Licht und Dunkelheit werden sich ein weiteres Mal gegenüber stehen und die Karten werden neu gemischt.

Story ist noch nicht Beta gelesen!

A/N: Hier wie versprochen das nächste Kapitel. Das Letzte folgt sogleich

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Kapitel 11 – accidentally in love

Die Welt um ihn herum war dunkel. Kein Geräusch war zu hören und langsam aber sicher fragte Butterfly sich, wo er hier überhaupt war. Es war seltsam und unheimlich und er wollte einfach nur noch weg.
"Hallo?" rief er in die Finsternis, doch nichts geschah. Kein Echo, nichts. Verwirrt beschloss er zu sehen ob es irgendwo etwas anderes als Dunkelheit gab. In dem Moment als er losging, vernahm er ein entferntes Stimmengewirr. Froh endlich jemanden gefunden zu haben, eilte der Schwarzhaarige näher auf die Stimmen zu, nur um zu erstarren.
„Du wirst sterben." „Freak" „…bloß mit seinen Eltern gestorben…" „…böse…" „…unnütz…" „…Schande…" „…Schuldig…"
Einen Schritt zurückweichend blickte er sich verwirrt um. Es war weiterhin niemand zu hören und auch wenn er immer weiter zurückging, schienen die Stimmen immer lauter zu werden. Verzweifelt ließ Harry sich auf die Knie sinken, presste seine Hände auf die Ohren und schrie.

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Durch Butterflys Schrei geweckt schreckte Draco auf und sah sich erst einmal verwirrt um bis ihm dämmerte, dass es der andere gewesen sein musste, den er da gehört hatte. Voller Sorge machte er sich gleich auf den Weg zum Zimmer des Schwarzhaarigen. Nachdem er geklopft hatte, aber keine Antwort erhielt öffnete er vorsichtig die Tür und betrat das Zimmer. Dort auf dem Bett, lag die schmale Gestallt der Person die er liebte, wimmerte und schluchzte und wand sich im Schlaf hin und her, als versuchte sie vor irgendetwas zu flüchten. Näher an das Bett herantretend bemerkte Draco den leichten Schweißfilm der sich auf der Haut Butterflys. Vorsichtig eine Hand auf die Stirn legend sog er erschrocken die Luft ein, als er spürte, dass der Andere förmlich glühte.
„Kein Wunder das du Albträume hast…" ließ Draco leise verkünden und rüttelte ihn schließlich um ihn aus seinem Traum zu befreien. Als er es jedoch schließlich nach mehreren Versuchen immer noch nicht geschafft hatte den Schwarzhaarigen zu wecken, wuchs seine Sorge nur umso mehr.

Eiligst begab Draco sich ins Bad, wo er eine Schüssel mit kaltem Wasser füllte und sich einen Lappen nahm. Wenn er den Schwarzhaarigen schon nicht aus seinem Albtraum befreien konnte, dann konnte er wenigstens versuchen das Fieber zu lindern. Die Schüssel wurde auf den Nachtisch gelegt, der Lappen angefeuchtet und behutsam legte der Blonde ihn auf die Stirn des Anderen. Ohne weiter darüber nachzudenken, verließ er das Zimmer um sich einen Stuhl zu holen. Er würde heute Nacht sowieso nicht mehr zum schlafen kommen, da er sich zu viele Sorgen machen würde. Außerdem musste der feuchte Lappen schließlich regelmäßig wieder nass gemacht werden, wenn es etwas bringen sollte. Und da konnte er dann doch auch gleich an Butterflys Seite bleiben und aufpassen.

Sich an das Bett setzend griff der Blonde seufzend nach der Hand des Jüngeren. „Was machst du nur immer, Harry." murmelte er schließlich leise. „Du hättest mir doch sagen können, dass es dir nicht gut geht. Wieso verschließt du dich nur so vor mir. Wie soll ich dir denn helfen, wenn du mich nicht lässt?"
Er wusste selbst nicht warum, doch es war befreiend einfach nur mit ihm zu reden. Sicher, Butterfly bekam hiervon nichts mit, aber das war nicht weiter wichtig. So konnte er ihn auch nicht davon abhalten zu sagen was er dachte. Draco wünschte sich er könnte jetzt so mit ihm reden, er verstand einfach nicht, wieso der Andere immer wieder abblockte, doch momentan wollte er sich darüber auch keine Gedanken machen. Momentan wollte er einfach nur dafür Sorgen, dass es ihm besser ging.
„Du musst schnell wieder gesund werden, hörst du?"

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Es war wieder ruhig. Butterfly war gerannt und gerannt, bis er nicht einmal mehr wusste, wie lange und wohin er eigentlich wollte. Kälte breitete sich in seinem Körper aus und zitternd schloss er seine Arme um sich. Diese Dunkelheit machte ihm Angst. Er wollte hier weg. Wieso war nur niemand da um ihm zu helfen.
Ein wenig weiter laufend war er unendlich erleichtert, als er endlich ein Licht sah. Schnell lief er darauf zu und befand sich kurz darauf auf einer belebten Einkaufsstraße. Zumindest sollte sie belebt sein, aber alles schien still zu stehen. Die Menschen bewegten sich nicht, und doch konnte man ihre Stimmen hören, nur hier und dort schien eine vereinzelte Person sich aus diesem Bann lösen zu können und von einem Ort zum anderen zu hasten. Verwirrt begann der Schwarzhaarige sich durch die Massen zu zwängen, nicht sicher ob er diesen Ort besser finden sollte als die Dunkelheit.
„Kleines"
Erleichterung breitete sich in Butterfly aus, als er Als Stimme hörte. Sich umsehend entdeckte er den Rothaarigen auch bald, der an einem Tisch in einem Café saß und ihn anlächelte. Irgendwie erinnerte Butterfly diese Szene an ihr letztes Treffen, aber er wollte nicht weiter darüber nachdenken, stattdessen lief er schnell auf ihn zu. Doch kaum hatte er ihn erricht, veränderte die Szene sich erneut und sie befanden sich in seinem alten Zimmer im Moulin Rouge. Blinzelnd blickte er sich um, sah dann zu Al, der ihm gegenüber auf dem Bett saß und ihn mit einem forschenden Blick bedachte.
„Wie lange willst du dich noch verstecken, Kleines?"
"Ich…" begann der Schwarzhaarige, wollte wissen wovon der Andere sprach. Vielleicht wusste er es auch, wollte es jedoch nicht wahr haben. Er war sich nicht sicher, aber er fühlte das er dieses Gespräch nicht mögen würde.
„Du läufst weg, du versteckst dich, du benimmst dich wie ein Kleinkind. Du hast Glück, raus gekommen zu sein und doch kannst du nicht loslassen. Kannst nicht zulassen, dass ein neuer Abschnitt beginnt. Ich sage nicht, du sollst vergessen. Ich denke nicht, dass du das kannst, dass irgendjemand das kann. Aber ich sage dir, dass du dein Leben nicht wegwerfen sollst."
„Das tue ich doch gar nicht!" ereiferte sich Butterfly sogleich, doch innerlich fragte er sich ob es stimmte.
„Ja?" Al hob eine Augenbraue und musterte ihn genau.
„Nein" flüsterte Butterfly schließlich leise. „Vielleicht hast du Recht, aber was soll ich denn tun?"
„Lass los. Lebe… Und lass ihn nicht stehen"
„Was?" blinzelnd blickte er den Rothaarigen an. Irgendwie verwirrte ihn dieses Gespräch.
„Geh jetzt, er wartet auf dich"

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Besorgt saß Draco an Butterflys Seite. Immer wieder strich er ihm ein paar Strähnen von der schweißnassen Stirn, ehe er sie mit einem kühlen Nassen abtupfte. Irgendwann hatte er es aufgegeben zu versuchen den Lappen auf seiner Stirn zu platzieren, da der Schwarzhaarige sich immer von einer zur anderen Seite wälzte. Draco hatte keine Ahnung, was in dem Anderen zu diesem Zeitpunkt vor ging, er hoffte nur, dass es ihm bald besser gehen würde. Seufzend griff er nach der Hand des Schwarzhaarigen und drückte sie leicht, wollte ihm zeigen, dass er nicht alleine war. Vermutlich würde der anderes es nicht einmal merken, aber es war das Einzige was er tun konnte.
Kopfschüttelnd musterte er den Anderen einen Moment genau, ehe er sich näher zu ihm beugte. „Dummer kleiner Schmetterling. Du kannst mich hier doch nicht so alleine lassen. Hörst du, Harry? Ich liebe dich" hauchte er liebevoll, ehe er dem Schwarzhaarigen einen Kuss auf die Lippen hauchte. Sich zurücklehnend und darauf vorbereitend noch viele Stunden an dessen Bett zu verbringen war Draco umso überraschter, als grüne Augen sich langsam öffneten.