Kapitel 11 : Pläne

Hermine musste unwillkürlich grinsen. Sie war jetzt ein halbes Jahr ein Vampir und hatte ihre Maske gut unter Kontrolle, doch dass was Harry für heute Abend geplant hatte ließ sie einfach grinsen. Und sie musste noch mehr als er gerade hereinkam. Sie rannte zu ihm und fragte. „Hast du ihn ?". Er grinsten, griff in seine Tasche und holte ein kleines Päckchen heraus. Als er es öffnete konnte man einen Ring der mit glänzenden Amethysten und Diamanten bedeckt war. Hermine keuchte auf. „Wow…..wann genau willst du es tun ?". „Ich werde sie heute Abend ausführen, aufs Dach. Ich hab da was vorbereitet. Nach dem Essen frag ich sie dann", erwiderte er grinsend.

„So romantisch", seufzte sie, „ach ja, was genau sind eigentlich unsere weiteren Ziele ?". „Also als erstes Mal Fudge wegschaffen, egal wie. Und jemanden von uns auf das Amt positionieren. Dann können wir die neuen Gesetzt verfassen. Wenn der alte Mann und sein Orden uns dabei in die Quere kommen, töten wir sie einfach. Die nerven mich sowieso schon genug", antwortete Harry.

„Wer wird das Amt den bekommen ?" „Voraussichtlich Pius Thicknesse. Imperius. Tut alles was man ihm sagt, seine geistige Stärke ist nicht besonders gut. Thicknesse ist ein Politiker unter Fudge. Von ihm bekommen wir die meisten Informationen aus dem Ministerium. Da er direkt unter dem Minister steht, wird er eigentlich über alles informiert".

Hermine sieht ihn nachdenklich an. „Und wie bekommen wir Fudge weg ?". „Überleg doch mal Hermine, es gibt zwei Wege. Er wird getötet oder er wird gestürzt. Kaum jemand findet gut was der Melonenkopf dort macht. Man muss nur einen Stein ins Rollen bringen und schon ist Fudge erledigt. Dumbledore sollte uns als erstes kein Problem sein. Ich werde mich öffentlich als Vampir bekannt geben und einfach sagen, dass Dumbledore ein Rassist ist, was ja auch stimmt. Selbst wenn man mir nicht glaubt. Die Leute werden nachdenklich".

Hermine nickte und gesellte sich zu Luna, die gerade in die Küche herein kam. Was sie taten bekam Harry nicht mehr mit, den er spürte und roch, das Bella näher kam. Er grinste kurz, nahm eine Tasse in die Hand und füllte sie mit heiße und einem Schuss Blut. Kurz daraufhin kam Bella in die Küche und bekam eine Tasse Tee in die Hand gedrückt und wurde mit einen „Guten Morgen" dreifach begrüßt. Harry küsste sie zusätzlich noch leidenschaftlich. Der Tee war vorerst vergessen. Doch plötzlich wurde sie von einem räuspern unterbrochen. In der Tür stand Draco mit Daphne an der Hand.

Harry trennte sich wiederwillig von Bella und sah wie Hermine und Luna sich, genauso atemlos wie Harry und Bella, trennten. Das entlockte ihm ein grinsen. Die beiden zeigten ihre Liebe nicht oft offen. „Guten Morgen Draco, Daphne, na gut geschlafen ?", startete Harry ein Gespräch. Die sechs unterhielten sich noch ein wenig über belanglose Dinge als Harry zu Hermine rüber blickte und ihr einen bedeutenden Blick zuwarf. Hermine nickte unauffällig und sagte. „Bella ? Ich hab da mal ne Frage, ich würde gern mal deinen Kleidungsstil ausprobieren und da dachte ich du könntest mir dabei ein wenig helfen". Bella wirkte überrascht. Sie musterte Hermine, sie hatte immer noch ein Problem mit Schlammblütern, doch Hermine ging eigentlich. Sie stand schließlich auf ihrer Seite. Letztendlich nickte sie und sagte. „Natürlich, komm mit in meine Räume, wir haben ungefähr die selbe Größe". Hermine verabschiedete sich von Luna, sowie Bella von Harry, mit einem Kuss und folgte der Schwarzhaarigen nach oben.

Harry erhob sich sobald die beiden die Treppe erreicht hatten. Draco sah ihn komisch an doch er konnte nichts mehr fragen, denn Harry war schon aus der Küche verschwunden und wenige Minuten danach auf der Dachterrasse. Er wedelte einmal mit der Hand und es erschienen ein kleiner, runder Tisch an dem zwei Stühle sich gegenüber platzierten. Er wedelte nochmal und es erschien eine kleine Kücheneinrichtung. Herd, Theke, Spüle und ein Kühlschrank. Er würde heute Abend Steak Bleu Art, mit Kartoffeln und Salat machen. Die Zutaten hatte er schon vorher selbst gekauft. Er hatte sie zusammen mit dem Kühlschrank, aus dem Kühlschrank der Küche heraufbeschworen. Er zauberte noch eine weiße Tischdecke auf den Tisch und eine Kerze. Er zauberte sie an und machte sie unabnutzbar. Er sah auf die Uhr an seinem Handgelenk. 09:54. Er würde noch dauern aber er war schon sehr nervös.

Der schwarzhaarige schlug sich an den Kopf und damit war er nicht mehr ganz so nervös. Er bereitete in der kleinen Küche alle Utensilien vor, damit sie griffbereit waren. Dann zauberte er noch Tischbedeck hervor und er erwartete den Abend.