Hi leute! nach unendlich langer pause wieder mal ein neues chap von mir. es sind nur noch 6 übrig, die ich noch vor weihnachten hochladen möchte. also lg an alle die mir bisher die treue gehalten haben!
vic
Chapter 12
„Welche Hermione?" fragte Ron und sah Sirius abwartend an.
„Das ist alles ein Scherz, richtig? Dieser ganze Scheiß ist irgendein Test, oder? Hermione ist nicht Voldemorts Tochter."
„Nein, es ist kein Test und ja, Hermione ist Toms Tochter."
„NEIN!" Harry schrie Dumbledore an. „Sie lügen!"
„Ich versichere dir, ich sage die Wahrheit", antwortete Dumbledore ruhig.
„Es geschah vor sechzehn Jahren, dass Helen Riddle nach Hogwarts kam und einen Platz für ihre Tochter suchte. Ich suchte eine Muggelfamilie, arrangierte die Pflegefamilie von Hermione und habe es keinen Tag bereut."
„Naja, natürlich nicht. Sie hatten ja auch keinen Spion, der Ihren besten Freund spielte, oder?"
„Harry, sie ist kein Sp..." begann Sirius zu sprechen.
„Es ist definitiv nicht Hermione", stellte Harry wie eine Tatsache fest.
„Hermione ... Granger?" fragte Ron.
Alle drei drehten sich zu dem Rotschopf um und bedachten ihn mit einem ungläubigen Blick. Er versank ein klein bisschen tiefer in seinem Sessel.
„Tja, ihr müsst zugeben, die ganze Geschichte klingt etwas unglaublich", antwortete er.
„Hör einfach auf zu reden", erwiderte Sirius grinsend.
„Was soll ich denn tun?" fragte Harry.
„Ich schlage vor, dass Sie mit Miss Granger über die Umstände sprechen. Aber dies einmal außen vorgelassen, wir haben bedeutend wichtigere Probleme."
„Was? Wichtiger als meine Freundin, die Spionin?" fragte Harry schäumend vor Wut.
„Bist du jetzt endlich fertig mit Arsch-sein? Harry ich mag dich wirklich sehr gerne, aber im Moment denke ich daran dich zu verhexen", sagte Sirius lächelnd.
„Der Kampf gegen Voldemort ist vorbei, Harry. Er greift uns nicht mehr an und er wird Sie auch nicht mehr bedrohen. Aber bevor wir zur neuen Information kommen, muss ich Sie noch an etwas erinnern. Hermione wusste die ganze Zeit, dass ihr Vater Voldemort war und trotzdem hat sie genau so viel getan um seine Pläne zu stoppen wie Sie und Mr. Weasly."
„Und was ist der neue Teil? Übernimmt Hermione das Familienunternehmen?"
„Harry!" bellte Sirius.
Harry flüsterte eine armselige Entschuldigung.
„Die Schlacht ist vorrüber", wiederholte Dumbledore. „Aber der Krieg mit den Todessern muss beendet werden. Lucius Malfoy hat an Macht gewonnen. Vor zwei Nächten wollte er nicht nur Voldemort und dessen Tochter Hermione opfern, sondern auch seinen eigenen Sohn Draco. Wir dürfen Lucius nicht die Todesser kommandieren lassen, er ist um einiges schlimmer als Voldemort. Voldemorts einziges Ziel waren Sie, Harry. Lucius Malfoy wird jeden lebendigen Muggelgeborenen und jedes lebende Halbblut jagen. Wie alle wissen, ist das ein großer Teil der Zauberergemeinschaft."
Dumbledore fixierte beide Jungen.
„Ich muss nun fragen, ob Sie bereit sind, alte Vorurteile beiseite zu schieben und an einer Seite mit alten Feinden zu kämpfen?" fragte Dumbledore.
„Sie wünschen, dass ich mit dem Mann kämpfe, der meine Eltern getötet hat?"
„Er hat recht", schaltete Sirius sich ein. „Ich bin auch über diese Situation nicht glücklich."
„Harry, ich möchte nicht, dass Sie kämpfen, nein, ich brauche Sie. Es geht hier um die Existenz von uns allen. Lucius Malfoy darf nicht gewinnen."
„Was ist mit Draco? Wo steht er?"
„Er kennt Hermiones Vergangenheit, aber wurde angewiesen in der Schule den Kontakt zu meiden. Es zöge zu viel Aufmerksamkeit von seinen slytherinschen Mitschülern auf sich und würde ihn in beträchtliche Gefahr bringen. Er hat sich schon tief genug hineingeritten, indem er sein Leben für Miss Gragers gegeben hätte."
„Was?" riefen beide Jungen.
„Als Lucius Miss Granger angriff, wollte er sie umbringen. Draco stellte sich vor sie, um ihr das Leben zu retten. Lucius schickte den Tödlichen Fluch dann auf seinen Sohn und Hermione stoppte diesen."
„Also haben sie sich gegenseitig gerettet?" fragte Harry, der gerade versuchte der Sache auf den Grund zu gehen und den Hintergrund zu verstehen.
„Ja, das taten sie. Draco wird sich aber in den Kampf einmischen, bis er es gesagt bekommt. Er wird hier in der Schule beschützt werden, genau wie der Rest von euch. Obwohl Voldemort nun nicht länger eine Bedrohung für dich ist, Harry, heißt das nicht, dass Lucius auch gewisse, sagen wir unfreundliche Tendenzen dir gegenüber an den Tag legen wird."
„Ich kann da jetzt nicht ganz folgen: Der Böse ist nun der Gute. Der Gefolgsmann ist nun der Anführer. Malfoy hat Hermione gerettet und Hermione Malfoy. Und nun ist Hermiones Vater auch noch Voldemort. Es ist zu viel. Es ist einfach zu viel."
"Harry", begann Ron, aber Harry stürmte an ihm vorbei.
„Ich muss raus hier!" rief er und ließ die Eichentür hinter sich ins Schloss fallen.
„Das ist ja großartig gelaufen!" Sirius verwandelte sich in den großen, wuscheligen Hund und verfolgte Harry, Ron nun mit Dumbledore alleine lassend.
„HermioneGranger?" fragte Ron wieder.
Harry wurde von hinten von einem riesigen Hund zur Rede gestellt. Er schob Sirius von sich weg und lief weiter zum Gryffindor Gemeinschaftsraum. Er sprach das Passwort und versuchte hineinzuschlüpfen, um Sirius auszusperren, doch der Hund war im Gang, bevor er es war.
„Verschwinde!" schrie Harry ihn an.
„Harry", eine leise Stimme kam von einem der großen Sessel. „Harry."
„Hermione."
Sie standen sich in Stille gegenüber, sich gegenseitig anstarrend. Sirius schickte besorgte Blicke von einem zum anderen, bevor er sich auf seine Hinterpfoten setzte, um die Show zu genießen.
„Ich hätte es dir sagen müssen."
„Du hättest es mir sagen müssen", antwortete Harry. „Ich hätte es wissen sollen."
„Keiner wusste es", flüsterte sie. „Es tut mir leid. Ich dachte, du würdest so wütend auf mich sein."
Sie ging zu ihm, aber er zog sich zurück.
„Harry?" fragte Hermione.
„Ich kann das nicht, Mione, es geht einfach nicht." Er eilte in den Schlafraum der Jungen. Hermione hätte ihm folgen können, aber entschied sich ihn nun alleine zu lassen.
Hermione schnaubte und schaute auf Sirius, der eine Kröte am Boden beschnüffelte. Das Portrait öffnete sich abermals als ein gewisser Rotschopf den Turm betrat.
„Mione", sagte Ron schockiert.
„Ron", gab sie zurück.
„Ich wäre fast mit dir ausgegangen", war seine nächste Aussage.
„Fast?"
Er ließ sich in einen Sessel fallen und warf ihr einen musternden Blick zu.
„Fast."
Da sie im Gemeinschaftsraum keinen Trost finden konnte, rannte sie hinaus zum Schwarzen See. In Zeiten einer Krise stahl sie sich immer davon, um an ihrem Lieblingsplatz unter einem Baum zu sitzen und mit ihrem Lieblingsbuch der Welt zu entfliehen. Aber das war keine Krise, das war ihr Leben. Und es gab kein Buch, das sie auf eine weitere Reise schicken würde, als die, die sie jetzt erleben würde.
„Na, gehst du spazieren?"
Hermione atmete laut aus und drehte sich zu Malfoy.
„Wir dürfen nicht miteinander reden."
„Seit wann befolge ich die Regeln?"
„Ich muss gehen." Sie stand auf und versuchte an ihm vorbeizukommen. Er griff ihren Unterarm.
„Wovor fürchtest du dich?"
„Ich fürchte mich vor gar nichts!" Ärger blitze in ihren Augen auf.
„Doch, du fürchtest dich vor mir. Dein Alter ist Voldemort und du fürchtest dich vor einem Sechstklässler."
„Ich fürchte mich nicht vor meinem Dad und vor dir schon gar nicht."
„Dann vor dem, welche Gefühle ich in dir hervorrufe." Er ließ ihren Arm aus, aber blieb direkt vor ihr stehen.
„Was willst du, Malfoy?"
„Ich möchte blos mit dir sprechen."
„Tja, das geht nicht." Sie versuchte abermals an ihm vorbeizukommen, aber er legte beide Hände in ihr Gesicht und zog sie zu einem Kuss zu sich. Nach einigen Augenblicken voller Hingabe löste sich Hermione und ging einen Schritt zurück.
„Sag nicht, dass du es nicht gespürt hast, Granger."
„Was gespürt?" fragte sie, schummelte sich an ihm vorbei und lief in Richtung des Tores.
„Es ist zu spät Granger! Du bist schon verrückt nach mit! So was passiert!" rief er ihr nach.
„Weißt du, ich denke nicht dass sie es ist", kicherte Blaise vom Baum her.
„Wie lange warst du hier?"
„Wie lange bist du schon in Granger verknallt?"
„Eine Weile" sagte Draco ehrlich.
„Eine Weile" erwiderte Blaise. „Was planst du deswegen zu unternehmen?"
„Was kann ich machen, sie hasst mich."
„Normalerweise würdest du das als Herausforderung sehen. Oder hast du angst vor ihrem guten, alten Dad?"
„Eine Scheißangst", antwortete Draco.
