Die Königin betritt Gaius Gemächer. Der Arzt sitzt auf dem Bett seines Ziehsohns. Gwen sieht zu ihm herab und setzt sich neben ihn. Aufmunternd legt sie eine Hand auf seine Schulter. Gaius sieht jetzt zu ihr auf und sieht in das lächelnde Gesicht seiner Königin. "Ich bin mir sicher, es geht ihm gut. Arthur wird ihn finden und nach Hause bringen." Gaius nickt: "Das wird er." Seufzend fügt er hinzu: "Ich mache mir trotzdem Sorgen." Gwen nickt: "Das mache ich auch. Aber wir müssen Arthur vertrauen." Gaius lächelt: "Das tue ich. Arthur und Merlin, sie gehören einfach zusammen." Er hält inne und fügt dann traurig hinzu: "Und zu mir." Gwen lächelt und nimmt den alten Arzt in den Arm: "Ich weiß. Ich weiß."

Zur gleichen Zeit erreichen Arthur und seine Ritter den königlichen Hof von Königin Annis. Als sie die große Halle betreten, sieht Annis sie überrascht an: "Arthur, König von Camelot, was macht Ihr hier?" Arthur verbeugt sich leicht: "Es tut mir leid, dass ich zu so später Stunde unangemeldet bei Euch erscheine. Ich und meine Ritter, wir verfolgen eine Spur von Sklavenhändlern, die uns direkt in euer Königreich geführt hat." Die Königin ist verwundert: "Und weshalb?" Arthur seufzt, bevor er erklärt: "Wir haben Grund zur Annahme, das sie meinen Diener entführt haben." Jetzt wundert sich die Königin erst Recht: "Ihr habt den weiten Weg hierher gemacht, wegen eurem Trottel?" Der König muss unwillkürlich lächeln: "Genau so ist es. Bitte, erlaubt mir und meinen Rittern in euer Stadt nach ihm zu suchen." Annis schüttelt den Kopf, antwortet aber schließlich doch: "Natürlich könnt Ihr nach ihm suchen. Ich werde sehen, was ich morgen für Euch tun kann. Bitte seid meine Gäste." König Arthur verneigt sich eneut leicht: "Ich danke Euch, Euer Hoheit."

Die Königin hat sich derweil den Rittern zugewandt: "Und wer sind Eure Begleiter?" Arthur macht einen Schritt zur Seite um seine Ritter vorzustellen: "Das sind drei meiner besten und ehrbarsten Ritter Camelots. Das sind Sir Percival, Sir Galahad und Sir Gwaine." Annis sieht von einem, zum anderen. Ihr Blick bleibt bei Sir Gwaine hängen: "Kennen wir uns?" Sir Gwaine verneigt sich: "Nein, aber es ist mir eine Ehre Euch kennenzulernen." Die Königin hakt nach: "Ich bin mir sicher, ich habe Euch bereits schon einmal gesehen. Wart Ihr schon einmal in meinem Königreich?" Sir Gwaine sieht auf: "Ich wurde in Eurem Königreich geboren und bin hier aufgewachsen. Aber das ist lange her." Verblüfft sehen sowohl Arthur als auch Annis ihn an. Das Interesse der Königin ist geweckt: "Wie war doch gleich Euer Name?" "Sir Gwaine von Camelot, Euer Hoheit." Sie lächelt ihn an: "Es ist mir eine Freude Euch kennenzulernen, Sir Gwaine." Jetzt sieht sie zu dem jungen Mann, der an ihrer Seite steht: "Das ist meine rechte Hand und mein Thronerbe, das ist Sir Derek." Arthur und Sir Derek geben einander die Hände. Arthur lächelt ihn an: "Schön Euch kennenzulernen." Der junge Mann verneigt sich. Annis verfolgt die Begrüßung mit einem Lächeln, dann fordert sie Sir Derek auf: "Sir Derek, bitte kümmert Euch um unsere Gäste." Der junge Mann verneigt sich erneut und winkt ein paar Diener heran, um sie zu instruieren. Die Königin wendet sich wieder Arthur zu: "Ich bin sicher, dass Ihr nach eurer Reise müde und erschöpft seid. Ich wünsche Euch eine gute Nacht." Die Diener führen König Arthur und seine Ritter in die Gästegemächer. Annis und Sir Derek sehen ihnen nach. Der Blick der Königin bleibt erneut an Sir Gwaine hängen, was auch ihrem Thronerben nicht entgeht: "Ihr kennt ihn?" Annis schüttelt den Kopf: "Nein, aber er erinnert mich an jemanden, dem er sehr ähnlich sieht. Er erinnert mich an eine Frau, die ich kenne."