Das hier ist der letzte Teil, aber natürlich gibt es noch einen Epilog, und vielleicht kommt meine nächste Geschichte bald raus, man sieht sich..

Part 12 Visiting Hours

by Yamachi



„Taichi, bist du schon wach?", Yama betrat den Raum.

„Nein, ich bin noch nicht wach, lass mich Schlafen", ich versuchte meinen Kopf unter ein Kissen zu retten, doch Yama hatte diese schon aus unserem Bett entfernt.

„Du hast Post, von deiner Mutter, komm schon Taichi, steh auf, es ist schon 10Uhr, du willst doch nicht den ganzen Tag verschlafen?", was hatte ich für eine Wahl?

Keine, Yama hob mich aus dem Bett, und trug mich in die Küche.

„Yama-chan, ich kann alleine laufen, lass mich runter, ich....mpf", seine Lippen hatten mich ruhig gestellt.

„Kommt ja gar nicht in Frage, wir wollen nachher einkaufen, wenn du da wirklich die ganze Zeit laufen willst, dann tust du vorher keinen Schritt.

Der Arzt meinte, du sollst es langsam angehen, also wirst du es langsam angehen und wenn ich dich an einen Stuhl binden muss", gut das Thema war erledigt, eigentlich hatte ich sowieso nicht ganz zugehört, ich saß nun am Tisch und füllte meinen Bauch mit Cornflakes.

„Hast du mir eigentlich zugehört, Taichi?" „Wie könnte ich es je wagen, dir nicht zu zuhören, Yama-chan?", damit war sichergestellt, das er wusste, das mich seine Worte heute nicht kümmerten.

Vor mir lag ein Brief von meiner Mutter, ich hatte nichts mehr von ihr gehört, seit wir zurück nach Japan geflogen waren, also machte ich ihn auf.



Lieber Taichi,

Ich hoffe dir geht es gut, aber höchst wahrscheinlich geht es dir gut,

also werde ich mal zur Sache kommen.

Wir, das heißt ich und dein Vater haben uns entschlossen

euch zu besuchen und wären sehr glücklich, wenn wir euch,

dich und Yamato sehen könnten.

Natürlich verstehe ich voll und ganz, wenn du das nicht willst,

aber bitte versuche mit deinem Vater zu reden,

es tut ihm wirklich leid.

Wir werden Natsuko kontaktieren und sehen ob wir Kari treffen können,

überlege es dir.

Unser Flieger landet am 22 August um 13 Uhr bei euch, bitte melde dich doch.

PS: wir bringen Tomo mit

In Liebe Karui Yagami





Ich sah ihm beim lesen zu und sah wie seine Augen sich weiteten, dann ließ mein Engel den Brief fallen und drückte sein Gesicht in seine Hände.

„Taichi, ist alles in Ordnung?, Was schreibt sie?", als Antwort bekam ich den Brief ins Gesicht gehalten und ich laß.

Dann nahm ich meinen Taichi in den Arm.

„Ich will sie nicht wieder sehen", war das erste, was er nach langem Schweigen sagte.

„Taichi, ich bin mir sicher, du willst sie sehen, sie sind deine Eltern, und du gehst ja nicht alleine, ich bin bei dir und ich sorge dafür, das alle Anderen auch kommen. Ich werde erst mal mit meiner Mutter telefonieren und dann sehen wir weiter, schließlich kommen sie schon heute an", er sah mich verloren an, dann seufzte er.

„Du hast recht, Yama, ich gehe erst mal Duschen", damit verschwand Taichi aus dem Raum.



Nun waren wir also hier, wieder einmal in Japan, meinem Geburtsland.

„Tomo!!!!", da war Hikari, sie raste genau auf mich zu, mit einem blonden Kerl im Schlepptau, Takeru, da war ich mir sicher.

„Na, wie geht es dir Hikari? Hi Takeru, das ist doch dein Name, oder?", er lächelte mich an.

Eine andere Erwachsene kam auf uns zu.

„Hi, ich bin Natsuko, Takerus und Yamatos Mutter, freut mich deine Bekanntschaf zu machen. Ich kommt alle mit mir, Karui, Shin'yuu?"

Die beiden drehten sich um.

„Hallo Natsuko. Wie geht es euch, seit ihr alleine gekommen?", ein hoffnungsvollen Ansatz war in ihrer Stimme.

„Ja sind wir, aber wenn ihr Glück habt, dann kommen Yamato und Taichi nachher vorbei, hängt nur davon ab, ob Taichi möchte", also ab zu den Takaishis nach Hause.



„Taichi, wo bist du jetzt schon wieder?", ich suchte meinen Koi nun schon geschlagene 10 Minuten und langsam machte ich mir Sorgen.

„Hinter dir", flüsterte mir eine Stimme ins Ohr und ich fuhr herum.

Mit einer roten Rose in der Hand stand dort mein Engel.

„Für dich Yama-chan, weil du immer für mich da bist", er übergab mir die Rose.

„Danke, Koibito", er wurde rot, ich glaube es war das erste mal, da ich ihn in der Öffentlichkeit so nannte.

Ich küsste ihn leidenschaftlich.

„Wir sollte weiter einkaufen gehen, dann etwas essen und ein wenig sitzen, dann den Rest erledigen und heute Abend sind deine Eltern dran, OK?", jetzt hatte ich ihn überrumpelt.

„Ich wusste du führst was im Schilde, aber OK, ich werde mitkommen."

Dann mal immer weiter mit dem Einkauf.



In dem Apartment war es ja nicht zum aushalten, na ja eigentlich war es nicht so schlimm, aber ich brauchte ein wenig frische Luft, da gab es nichts besseres, als ein Spaziergang durch die City von Tokyo.

Bis ich..



„Weil du immer für mich da bist", ich sah Yamato, vielleicht hatte er einen Magneten an sich?

Vor ihm stand jemand, den ich nicht gut sehen konnte.

Dann beugte sich Yamato etwas vor und.....und küsste die Person vor ihn, nicht zu fassen, wie konnte er Taichi das antun?

Ich ballte meine Faust. Der arme Taichi saß im Rollstuhl, wahrscheinlich zu Hause und nichtsahnend und sein Freund vergnügte sich in der Stadt mit anderen?

Empört drehte ich mich um.

Das würde er bereuen, wenn sie heute Abend kommen würden.



„Bist du bereit? Wir ziehen, das jetzt voll durch", sagte ich zu Taichi und nahm ihn auf meinen Arm.

Er nickte nur.

Wir standen vor der Haustür meiner Mutter und ich klingelte.

Schritte kamen näher.

„Yamato, Taichi, schön, dass ihr gekommen seid, kommt rein, setzt euch ins Wohnzimmer", meine Mutter flitzte derweil wieder in die Küche.

„Hi", begrüßte ich alle. Sie saßen im Wohnzimmer verteilt, wo auch immer Platz war.

„Yamato, Taichi, ihr nehmt, die Couch, wir sind auch mit dem Fußboden glücklich", Ken zog Daisuke zu sich auf den Boden und ich setzte Taichi ab.

Plötzlich stand Tomo vor mir mit finsterer Miene.

„Hi Tomo, was...?", weiter kam ich nicht, weil in diesem Moment eine Hand in meinem Gesicht landete.

„Tomo, was soll das?" hörte ich Taichi schreien. Tomo sah ihn mitleidig an.

„Er betrügt dich Taichi, ich habe es mit meinen eigenen Augen gesehen."

„Was, wovon redest du Tomo?", Hikari und ich fragten wie aus einem Mund.

„Ich habe dich und deinen Freund gesehen, heute nachmittag in der Stadt vor dem Blumengeschäft und leugne es nicht", Tomo war sauer.

Ich starrte Taichi an.

„Wie konntest du nur Yama-chan, das hätte ich wirklich nicht erwartet, Moment mal eines musst du mir erklären, wie hast du es geschafft, dich von mir weg zu schleichen?", Taichi sah mich mit gespielten Tränen an, ich ging darauf ein.

„Es ist ja wohl nicht schwer von dir weg zu kommen, du Nervensäge, roll doch von mir aus sonst wo hin, ich werde mich ja wohl ein wenig amüsieren dürfen, wenn ich dich schon die ganze Zeit am Hals habe!", das kleine Theaterstück machte Spaß.

Alle sahen mich entgeistert an, Daisuke und Ken grinsten, sie hatten verstanden.

„Ich habe nur eine einzige Bedingung Yamato Ishida, dann kannst du tun und lassen was du willst", Taichis Lippe zitterte.

„Die wäre????" Taichi stand auf und fiel mir um den Hals.

„Tu es mit mir", unsere Lippen trafen sich, Tomo stand da wie angewurzelt und Taichis Eltern guckten nicht schlecht.



Tbc (eigentlich ist hier schluss, aber ich bin ja nicht so.)