Mit Bella in den Armen lief Kari in ein kleines Krankenzimmer.
"Ruft im Haus der Hexen an, wir brauchen eine Heilerin.
Alex, desinfiziere die Wunde. "
Wies Kari eine etwas ältere Frau an und legte Bella auf eine Liege.
Ich wich nicht einen moment von ihrer Seite.

"Was hat er mit ihr gemacht? Und was war ER?"
Meine stimme überschlug sich.
"Er hat ihr fast das Herz aus der Brust gerissen. Und ER war ein Dämon. Anscheinend ein relativ mächtiger."
Mir stockte der Atem, er wollte ihr das Herz rausreißen.

Bella atmete schwach und ihre Haut war unter den Blutresten Leichenblass.
"Aber sie ist doch unsterblich."
Sie lächelte leicht,
"Ja, wir Walküren sind Unsterblich.
Aber wenn ein Dämon kommt und anfängt uns auseinander zu nehmen dann sterben auch wir.
Mach dir keine sorgen , unsere Selbstheilungskräfte sind sehr stark. Jetzt komm."
Sie zog mich am Arm aus dem Zimmer. Eine junge Frau betrat die Eingangshalle,
"Melissa, bitte kümmere dich um Bella."

"Meine Schwestern, ich möchte mit euch allen Sprechen. Findet euch bitte im großen Saal ein."
Kari trat lächelnd auf uns zu,
"Ich möchte euch bitten an der Versammlung teilzunehmen. Wir stehen jetzt auf einer Seite."
Wir folgten ihr.

Im Großen Saal heerschte aufruhe. Zum ersten mal sahen wir alle Walküren versammelt.
150 Frauen, dem anschein nach zwischen 15 und 30 Jahren.
Wir hielten uns zurück.
Einige der Frauen musterten uns mit argwöhnischen blicken.

"Meine Schwestern, heißt die Familie Cullen als Gäste willkommen.
Sie sind auf unsere Seite."
Ein raunen ging durch den Saal.
"Also behandelt sie mit Respekt."
Bei diesen Worten ließ Kari ihren Blick durch den Saal schweifen.
Die Walküren verstummen.

"Anscheinend sehen wir uns einer größeren Bedrohung gegenüber als bisher angenommen
Demestriu hat nicht nur die Volturi auf seiner Seite, nein auch einige Dämonen sind nun in seinen Reihen zu finden."

Was folgte war das pure Chaos. Die Walküren redeten, brüllten, wild durcheinander.
Kari rief sie zur Ordnung und es kehrte ruhe ein.

Die Tür wurde aufgeschlagen und Bella kam herein.
Sie war noch sehr blass doch trotzdem durchquerte sie den Saal mit schnellen, und bemerkenswert federleichten Schritten
und überreichte Kari einen Brief.
Sie las ihn aufmerksam und ließ ihrem Blick durch die Menge wandern.
"Carlisle dürfte ich sie und ihre Familie sprechen? Ihr seid vorerst entlassen meine Schwestern."

Wir warteten bis wir alleine waren, dann gesellten wir uns zu Bella und Kari.
"Wie können wir euch helfen?"
Kari war nervös,
"Wir müssen nach Volterra. Jemand muss uns zugang zum Quartier der Volturi verschaffen. Und das so bald wie möglich."
Carlisle überlegte einen Augenblick, es wiederstrebte ihm Aro zu hintergehen. Aber er hatte auch unseren Tot angeordnet.

Ich hatte ein Idee,
"Ich werde gehen. Wenn Carlisle mir alles genau erklärt wird das nicht allzu schwer sein."
Bella seufzte und wartete auf Karis Entscheidung.
"Ich wäre euch auf ewig dankbar. Unser aller Leben hängt davon ab.
Wenn sie etwas Planen, müssen wir das herausfinden."
Carlisle nickte und klopfte mir auf die Schulter.
Tu was du für richtig hältst.
Kari wandte sich an Bella,
"Bella, ich weiß du bist noch nicht wieder auf den Beinen aber ich möchte das du mit Edward nach Volterra reist."
Ich musterte Bella, sie schien zu überlegen, würde sie sich widersetzen?

Bella nickte ergeben und neigte Respektvoll ihren Kopf,
"Wie du es wünscht Kari."
Ich war aufgeregt, nur sie uns ich.

Sie drehte sich zu mir,
"Mach dich zur Abreise bereit, wir brechen in einer Stunde auf."
Mit diesen Worten verließ sie den Saal.
Ich würde den Auftrag nutzen um mehr über sie herauszufinden.
"Also Carlisle, wie gelangen wir ungesehen zu den Volturi?"

Bitte ein neues Kapitel.
have fun and leave a comment.

Emma