Kapitel 11 ~ Kampf

„Deine Entscheidung wie du mich nennst, aber du bleibst hier!", ertönt seine Stimme. „Du hast mir nichts zu sagen! Ich bin eine Ninja und lasse mich von dir nicht unterwerfen!", gebe ich bestimmt zurück. „Du bleibst, wenn nicht freiwillig, dann mit Gewalt!", gibt er zurück. „Freiwillig ganz bestimmt nicht!" Soll er doch sehen was er davon hat. Er aktiviert sein Sharingan und schon bin ich in seinem Genjutsu. „Schon vergessen, das habe ich heute Morgen auch schon überstanden.", erinnere ich ihn. „Heute Morgen war nur ein Vorgeschmack.", gibt er zurück und rammt mir das Schwert in den Leib. „Das macht mir nichts. Ich bin Schmerzen gewohnt.", gebe ich zurück. „Mal sehen, was du nach Tagen sagst." Immer und wieder zieht er das Schwert aus meinem Körper nur um es dann wieder hinein zu stoßen. Ich schließe die Augen, es hat keinen Sinn diesem Jutsu kann man nicht entkommen. Aber aufgeben werde ich nicht! Ich bin stark! Entschlossen öffne ich die Augen. „Hör auf!", schreie ich ihm entgegen. Er scheint erstaunt, macht aber weiter. Meine Wut kocht über, diesen Kampf werde ich nicht verlieren.

Mein ganzes Chakra sammele ich zusammen, es fühlt sich an als ob mein Körper gleich explodieren würde. „Ich hab gesagt: Aufhören!", schreie ich erneut und eine Sekunde später erwache ich aus meinem Jutsu und Sasuke liegt auf dem Boden. Karin läuft sofort zu ihm. „Ist dir was passiert?", fragt sie ihn, doch er stößt sie nur zur Seite. Schneller als erwartet ist er bei mir und durchstößt meinem Körper mit seinem Katana. Ein Stromschlag zieht durch meinen Körper. „Meinst du wirklich das würde reichen?", frage ich amüsiert. Meine Hand lege ich auf seine Brust, grünes Chakra fließt durch meine Hand. Auf einmal krümmt er sich zusammen. Sein Katana lässt er einfach los, geht ein paar Schritte zurück und dann spuckt er Blut. „Ich bin nicht schwach. Ich bin eine Medicnin und das solltest du langsam kapieren. Ich lasse mir nicht mehr alles gefallen.", erkläre ich gelassen, während ich sein Katana aus mir herausziehe und mich dabei selbst heile. Suigetsu kommt auf mich zu, doch bevor ich handeln kann, steht ein schwarz haariger Ninja vor mir.

Sai! Was macht er denn hier? „Misch dich nicht ein, das ist nicht dein Kampf.", höre ich von Suigetsu. „Mein Kampf ist der, den Sakura führt.", gibt Sai monoton zurück. „Suigetsu halt dich raus, das ist mein Kampf!", meldet sich Sasuke zurück. Als der weiß haarige zurücktritt, schiebe ich mich vor Sai. „Das ist mein Kampf.", sage ich ruhig.

Er tritt zurück, genau das hatte ich erwartet. Egal was ich sage, er hält sich dran. Sasuke erhebt sich. Ich halte sein Katana an seine Kehle. „Meinst du wirklich es ist klug, weiter zu kämpfen. Du solltest besser einen Heiler aufsuchen.", meine ich. „Von so etwas lasse ich mich nicht unterkriegen. Du kannst mich nicht töten. Also wird mich das hier nicht umbringen.", antwortet er selbstsicher. „Bist du dir da so sicher?" hacke ich nach. Seine Augen sagen ja. Doch verunsichern lass ich mich nicht mehr. Ich lasse mein Chakra durch das Katana fließen, im nächsten Moment stoße ich es ihm durch die linke Schulter. „Noch immer so sicher?", frage ich erneut. „Ja", antwortet er gelassen, bleibt genau dort stehen, wehrt sich noch nicht mal, als ich im erneut das Katana in die Schulter ramme. Er zeigt keinen Schmerz, nur Kälte. Ganz langsam ziehe ich das Katana heraus, ich will ihn leiden sehen, so wie ich die letzten Jahre leiden musste.

„Hör auf, das bist nicht du.", höre ich Sai hinter mir. Im nächsten Moment hat er mir das Katana aus der Hand genommen. Er schmeißt es ihm vor die Füße. „Gib doch einfach zu das du ihn noch liebst. Niemals könntest du ihn umbringen, egal wie sehr er dich verletzt. Aber wenigstens kannst du dich nun wehren. Entscheide selber ob du mit zurückkehrst oder weiterhin mit ihm reist. Das muss dein Herz selbst entscheiden nicht dein Verstand!", setzt er fort. Ich bin erstaunt, das hat er aus keinem Buch. Er geht aus der Tür ohne mich einen weiteren Blickes zu würdigen.

Was soll das, schau' mich verdammt noch mal an, ich muss doch auch wissen wie du dich dabei fühlst. Starr stehe ich da und schaue ihm nur nach, dabei sollte ich ihm nachlaufen. Was hält mich denn zurück?

„Geh, er ist besser für dich.", höre ich Sasukes Stimme, er steht nur wenige Zentimeter vor mir. Wie kann er mir nur dazu raten? „Weil es das einzig richtige ist. Nun geh bevor ich es mir anders überlege." Ohne weiter nach zu denken laufe ich Sai nach. Er steht dort und wartet am Eingang des Dorfes, ich schmeiße mich in seine Arme. Er sagt nichts, sondern hält mich einfach so. „Lass uns nach Hause gehen.", sagt er freundlich. Daraufhin nicke ich.