Dear, Nobody
Disclaimer: Hab JKR ne mail geschikt und sie
gefragt, ob sie mir die Rechte an Harry Potter schenkt. Wollte sie aber
nicht. Ich frage mich warum?
;-)
So, nach langer Abwesenheit wegen einer sch--- Notfall
Montage im fernen Ungarn bin ich wieder da und hab das sehnlichst
erwartete zwölfte Kapitel im Gepäck.
Doch große Höhepunkte solltet ihr nicht mehr erwarten gelle. Die letzten Kapitel ziehen ein Resüme aus der ganzen Aktion.
Nun zu den Zahlreichen Reviews!
Vorndess: Danke!
Ninaissaja: Sorry, wenn das ein wenig zu hart war, aber mal ehrlich. Was hast du denn erwartet?
Lobarie: Danke, heftige Reaktion.
indy: Ich fühle mich geehrt, das du mir so eine Ausführliche Review gegeben hast. Ich umreiße mal die hauptpunkte. Meine Rechtschreibschwäche ist wirklich episch, sorry ;-) Das die echoes matteriel waren ist auch nicht üblich, deshalb war Ron auch so übberrascht ;-) Und ich finde es herausfordernd, dennoch ein spannendes chap zu schreiben, selbst wenn man weiß wie es ausgeht. Hoffe das ist mir gelungen . Zu der anderen Review, ich teile deine Meinung so ziemlich. Wirlich n' bisschen zuviel Slash. die nadern Punkte lass ich mal aus, will hier ja nicht den Rahmen sprengen :-) Man liest sich!
silvertrust: Hoffentlich bist du von der Reaktion der todesser nicht enttäuscht ;-)
shoggi: Danke und lass dich überraschen!
Jeanuts: Ja, das war der Höhepunkt. Die nächsten chaps werden wohl nicht mehr ganz so spektakulär ;-)
Schokki: Danke für dein Großes Lob. Immer wieder aufbauend.
Meta Capricorn: Danke für dein Lob. aber der Todesfluch war für Harry freigegeben. Hat er ja schon vorher oft benutz (grins)
Alex Black5: Na, ich finde Virginia besser als Ginevra, also was solls? Danke für dein Lob! Ich versuche immer mein bestes um meine anspruchsvollen Leser zufriedenzustellen ;-)
Sweet-Chrissi: Erst mal Gratulation zur Schwasngerschaft ;-) Lass dir ruhig Zeit damit, hauptsache es geht irgendwann noch mal weiter. Es reicht wenn du dich damit beschäftigst wenn du wieder Zeit hast. Will ja niemanden hetzen ;-)
Maegwin: Vielen dank für dein Lob! Mit der Rechtschreibung weiß ich, bin da irgendwie n' hoffnungsloser Fall. Werde mir aber warscheinlich noch n' Beta suchen und die Kapitel einmal überarbeiten wenn ich Zeit habe.
Naina1986: Ich danke für die Komplimente. Hoffentlich gefällt es dir ;-)
NathalyaKiaraMcEllwood : Wow, was für n' Nick! Danke für das Lob!
So, genug auf die Folter gespannt!
Viel Spaß!
12. Dear, Nobody
Padmas Hände zitterten als sie den Brief an Harry aus der Hand legte.
Sie fixierte Ron, der seltsam ins leere stierte.
„Um was hatte Harry dich gebeten?"
Er sah auf und wirkte verwirrt.
„Was?"
„Um was hatte Harry dich gebeten als ihr das letzte mal miteinander gesprochen habt?"
Ron seufzte schwer und war wieder für einem Moment auf dem Schlachtfeld.
„Er bat mich, ihm die letzte Ruhe zu erteilen..."
Seine Stimme war gebrochen und leise, so dass Padma ihn kaum verstehen konnte.
„Letzte Ruhe?"
Ron nickte.
„Ist es nicht Ironie? All die Jahre im Krieg. Mehr als Vierhundert Einsätze im Feld und er ist nicht gestorben. Niemand konnte ihn umbringen. Dann stirbt er nachdem wir gewonnen haben, von der Hand seines besten Freundes..."
Ron lachte
auf.
Ein
verbittertes Lachen.
„Es war sein letzter Wunsch. Keine Magie der Welt hätte ihn noch heilen können."
Padma war
unwohl.
Er musste
also seinen besten Freund umbringen, auf dessen eigene bitte.
Wie
grausam konnte das Schicksal zu einem einzelnen Menschen sein?
„Was passierte danach?"
Ron legte den Kopf in den Nacken und stierte eine Sekunde an die Decke.
„Ich sah alles wie durch einen Nebel..."
Flashback 1
„Ron...?"
„Ja?"
„...danke..."
„Gute Reise mein Freund."
Harry
lächelte in seinen letzten Zügen und Ron richtete seinen
Stab auf ihn.
Fast
liebevoll Flüsterte er den Todesfluch.Ein grünes
Licht blitzte auf und das schrille Sirren war zu hören, gepaart
mit den dicken Regentropfen die auf sie nieder prasselten.
Harrys
Körper erschlaffte in seinen Armen und Ron lies seinen Tränen
freien lauf.
Seine Augen waren geschlossen und er lächelte, gerade so als würde
er nur ein Nickerchen machen und einen angenehmen Traum erleben.
„Ich werde an dich denken.", schluchzte Ron und legte den toten Körper vorsichtig ab.
Er stand
auf, die Tränen liefen immer noch ungehemmt, und sah sich um.
Überall
standen sie herum, Todesser, Phönixagenten, Auroren, Kobolde und
wer weiß noch was.
Der dunkle
Lord war geschlagen und Harry war endlich wieder bei seinen Eltern
und seinem Paten.
Ron
blickte wild umher, doch niemand schien mehr kämpfen zu wollen.
Die
Todesser ließen einer nach dem anderen ihre Zauberstäbe
fallen und nahmen die Masken ab, die sie ebenfalls auf den
Blutgetränkten Boden fallen ließen.
Ohne ein weiteres Wort gingen sie davon.
Einige
blieben zwar und halfen die Verletzten zu versorgen, doch die meisten
gingen einfach nach Hause.
Ron stand
immer noch bei Harrys toten Körper und sah das Geschehen durch
einen Schleier von Tränen.
Resignation
und Müdigkeit hatten sich ausgebreitet.
Niemand
hasste mehr, niemand trauerte oder war noch wütend. Sie waren
allesamt nur müde.
Zu müde zum kämpfen, zu müde zum hassen, zu müde zu weinen.
Ron wusste nicht wie, aber plötzlich lag er in Hogwarts auf einer Liege und blickte in das besorgte und traurige Gesicht von Professor McGonnagal.
„Alles in Ordnung?"
Der Rothaarige schüttelte mit dem Kopf.
„Lassen sie mich. Ich bin müde...will einfach nur schlafen..."
Professor McGonnagal blickte ihren ehemaligen Schüler besorgt an.
„Ron. Du bist Vater geworden."
Rons Augen flogen auf und er saß aufrecht auf seiner Liege.
„Was?"
„Du bist Vater geworden.", wiederholte seine Professorin.
„Wo ist Laura? Sagen sie schon!"
Die Professorin lächelte matt und legte eine alte Coladose auf sein Bett.
„Ein Portschlüssel.", erklärte sie mit einem kleinen lächeln.
Ron verlor keine Sekunde und nahm ihn. Er spürte das ziehen und plumpste unsanft auf dem Boden eines Feldlazaretts.
„Wer sind sie?", fragte einer der perplexen Heiler als Ron sich aufrappelte.
„Ronald Weasley. Ich möchte bitte sofort zu meiner Frau Laura.", sagte er aufgeregt.
Der ganze schrecken der vergangenen Schlacht war verschwunden. Er wollte nur zu seiner eigenen kleinen Familie.
„Oh, sie sind Mr. Weasley? Sollten sie nicht an einer Schlacht teilnehmen?", fragte der Arzt verwirrt.
Diese Worte versetzten Ron einen kurzen Stich.
„Der Krieg ist vorbei. Voldemort ist gefallen."
Der Arzt überschlug sich fast.
„WIE BITTE?"
Ron winkte ungeduldig ab.
„Ich will zu meiner Frau. Sofort!"
Der Heiler fing sich wieder.
„Oh, Verzeihung ich wollte nicht… es ist nur."
Ron
knurrte wütend und der Heiler machte einen erschrockenen Satz
zurück, ehe er dem rothaarigen winkte ihm zu folgen.
Ron verlor
keine Sekunde und folgte dem Arzt durch die wirren Gänge des
Feldlazaretts.
Sie kamen
zu dem Teil der einzelne Zimmer für besondere Fälle
enthielt.
Eine
Schwangerschaft konnte man wohl dazu zählen.
Der Arzt
schlug die Plane zur Seite und lies Ron in einen der Bereiche ein.
Laura lag
in einem ungewöhnlich großen Feldbett und an ihrer Brust
gebettet erkannte Ron ein weißes Bündel, welches sie
liebvoll betrachtete.
Aller
schrecken, alle Grausamkeiten die er an den vergangenen Tagen erlebt
hatte waren für diesen Augenblick verschwunden.
Alles was
zählte, alles was existierte waren seine Frau und das kleine
Wunder, welches sie in ihren Armen hielt.
Langsam glitt er zum Bett.
Laura schaute auf und strahlte ihn an.
„Du lebst noch.", stellte sie mit einem erleichterten lächeln fest.
Ron nickte nur, er wollte nicht mehr an den Krieg denken.
Alles was zählte war dieser Augenblick.
Laura schien das zu verstehen und strahlte ihn weiter an.
„Sieh sie dir an. Ist sie nicht wunderschön?", fragte sie sanft.
„Sie ist ein Engel.", hauchte der Rothaarige, der seine Augen nicht von dem neugeborenen Mädchen abwenden konnte.
Laura strahlte und sprach leise zu dem Säugling, der seine strahlend blauen Augen öffnete und zu dem rothaarigen Mann hinauf blinzelte.
„Hey Hermine, darf ich dir deinen Papa vorstellen..."
Flashback 1 Ende
„Der nächste Brief kommt zur nächsten Sitzung.", sagte Ron nur noch, ehe er die Praxis verlies.
Eine Nachdenkliche Padma blieb zurück...
Laura wusste, dass Rons letzter Brief an Harry gegangen war. Seitdem wirkte er vollkommen Abwesend und traurig.
Sie hasste es, ihn so zu sehen ohne etwas tun zu können.
Aber sie hatte es ihm versprochen.
Ein Brief stand noch aus, auch wen sie nicht die geringste Idee hatte, an wen dieser gerichtet sein könnte.
Im Augenblick saß Ron in seinem Lieblingssessel im Wohnzimmer und starrte ins leere, eine Flasche Wein auf dem kleinen Beistelltisch stehend.
Er wirkte so absolut verloren.
Seine Augen wirkten glasig und Laura kannte diesen Blick zu gut.
So hatte er damals ausgesehen, als sie ihn gerade erst kennen gelernt hatte. Immer dann, wen er auf den nächsten Einsatz wartete und es nichts zu tun gab.
Er lies seine Erinnerungen Revue passieren.
Von hier wirkten die Augen glasig, aber Laura wusste, dass er in eine Höllische Landschaft blickte, die nur Ron alleine wahrzunehmen vermochte.
Er sah sie wieder sterben, jeden seiner Freunde und sie war machtlos.
‚In guten wie in schlechten Zeiten', das war der schwur, mit dem sie ihre Ehe besiegelt hatten. Nun waren es halt wieder schlechte Zeiten und sie würde ihn nicht aufgeben, einfach weil sie wusste, das er stark genug war, seine Dämonen zu besiegen.
Wen sie
nur wüsste was es mit diesen letzten Brief auf sich hatte.
Doch sie
hatte es ihm versprochen.
Er
beendete diese Sache, dann würden sie reden, sich endlich
aussprechen.
Doch was
Ron nun tat, konnte einfach nicht gesund sein!
Sich so
dermaßen in die Erinnerungen vertiefen, dass er nichts mehr
wahrnahm außer dieses Bild der Hölle vor seinem inneren
Auge.
„Ron?"
Keine
Reaktion.
Laura
versuchte es noch einmal, dieses mal ein wenig lauter und
eindringlicher.
„Ron?"
Er blinzelte leicht.
„Bitte Ron, sprich mit mir."
Nun blinzelte er ein paar mal und sein Blick klärte sich.
„Laura Schatz? Seid wann bist du wieder zu Haus?", fragte er überrascht.
„Ich bin schon seid zwei Stunden wieder da. Ich wollte dich nicht stören.", sagte sie.
Der rothaarige kratzte sich abwesend am Kinn.
„Seid zwei Stunden schon? Wie die Zeit vergeht."
Besorgt blickte sie ihn an.
„Wenn ich irgendetwas für dich tun kann, dann sag es einfach.", sprach sie leise.
„Wie? Äh, nein. Es ist alles in bester Ordnung.", sagte er immer noch abwesend.
„Ich denke ich geh in mein Arbeitszimmer und beginne mit dem nächsten Brief."
Damit
stand er auf und begab sich ohne Umwege zu seinem Schreibtisch, an
dem er in letzter Zeit so viele Kämpfe mit sich selbst
ausgetragen hatte.
Den Wein
und das Glas hatte er mitgenommen.Gedankenverloren
saß er vor dem Schreibtisch und nahm einen Schluck des süßen
Weins.
Der
Alkohol benebelte bereits seinen heiß gelaufenen Verstand und
Rom mochte das Gefühl.
Einer
plötzlichen Eingebung folgend, öffnete er seine Schublade
und nahm einen Stapel mit Bildern heraus.
Als er sie betrachtete musste er einfach grinsen.
Die Bilder zeigten einen Minister Fudge, der sich in immer wiederkehrenden Abständen bewegte.
Erst
wirkte er aufgeblasen wie eh und je, dann wurde er zunehmend röter
im Gesicht und anschließend begann er zu toben.
Er hatte
die Fotos aufnehmen lassen, als er seine berüchtigte Rede zum
Kriegsende gehalten hatte.
Mit einem
Grinsen schwelgte er in dieser Erinnerung….
Flashback 2
„Bist du fertig Ron?", fragte Percy ihn wichtigtuerisch wie eh und je.
„Ja.", kam die missgelaunte Antwort.
„Dann los. Die Zeremonie wird gleich beginnen. Warte bis der Herr Minister dich ruft und komm dann zum Podium!"
„Ich hab's schon beim ersten mal kapiert Percy!", fauchte der Jüngere zurück.
Percy schien das gar nicht wahrzunehmen, denn er war schon mit eiligem schritt und wichtigtuerischem Gesicht davongeeilt um seinen Platz in der Loge einzunehmen.
Ron kochte
innerlich.
Er konnte
Harry nun verstehen.
Er hasste
es, bei diesem ganzen Zirkus mitmachen zu müssen.
Sie
wollten ihm einen Orden an die Brust heften.
Wofür?
Dafür,
dass er mehr Glück hatte als seine Freunde und Kameraden? Dafür,
dass er seinen besten Freund ermordet hatte?
Diese
Flachwichser vom Ministerium schafften es nicht mal, die Todesser
anzuklagen, die sich ergeben hatten.
Es hatte
sich rein gar nichts geändert.
Viele
beriefen sich darauf, unter dem Imperius gestellt worden zu sein.
Andere Kauften sich frei, wie die Parkinsons, Flints und Montagues…
Es war genau wie nach Voldemorts erstem Fall und Ron hasste das von ganzem Herzen.
Applaus ertönte und die mit einem Sonorus Zauber verstärkte Stimme von Fudge lies Ron aufhorchen.
„Herzlich Willkommen sehr geehrte Hexen und Zauberer zu diesem Freudigen Anlass! Wir haben uns heute hier versammelt um den endgültigen Fall des unnennbaren zu feiern und die zu ehren, die im Auftrag ihres Ministeriums die Bedrohung bekämpft haben…"
Ron schnaubte.
Als ob das
Ministerium irgendetwas dazu beigetragen hätte!
Die
Auroren wurden von Bones persönlich geführt, die Fudge den
Rücken gekehrt hatte um mit Dumbledore zusammenzuarbeiten.
Eingebildeter Fatzke!
„…als ihr Minister war es immer mein höchstes Ziel, unschuldige Leben zu schützen, was mir mit der Hilfe meiner Fabelhaften Helfer nun endlich gelungen ist…"
Ron unterdrückte das immer stärker werdende verlangen, in die Halle zu treten und Fudge mit einem Cruciatus zu belegen.
„…dieser…verdammte…"
„…heißen sie einen der größten Helden aus den vergangen Schlachten willkommen, der nun von mir den Orden des Merlin, erste Klasse, für seine überragenden Leistungen im Dienste des Ministeriums, ausgezeichnet wird. Bitte begrüßen sie Ronald Weasley!"
Ron
brachte sich unter Kontrolle und setzte eine desinteressierte Miene
auf, als er unter Applaus in die Halle trat.
Blitzlichter
erhellten den Raum, als er durch die Mitte zum Podium schritt, auf
dem Fudge wie ein aufgeblasener Pfau herumstolzierte.
Ron trat
vor ihn und drehte sich zur Menge um, während Fudge wieder die
Stimme erhob.
„Für ihre großen Leistungen im vergangenen Krieg, verleihe ich nun ihnen, Ronald Weasley, den Orden des Merlin, erste Klasse, die höchste Auszeichnung die das Ministerium zu vergeben hat!"
Ron hielt
seine steinerne Miene aufrecht und beugte sich leicht herunter, damit
der Fatzke ihm die Auszeichnung umlegen konnte.
Nachdem
dies geschehen war, reicht Fudge ihm die Hand und strahlte in die
Menge, wo ein weiteres Blitzlichtgewitter losbrach.Der
Minister lies Rons Hand los und deutete zum Rednerpult, damit er
seine Dankesrede halten konnte.
Der
rothaarige unterdrückte das verlangen, die Hand die Fudge
ergriffen hatte an seiner Hose abzuwischen und schritt auf dass Pult
zu.
Er richtete seinen Zauberstab auf seine Kehle und murmelte: „Sonorus."
Anschließend wartete er, bis der Applaus verbebt war.
Endlich kehrte Ruhe ein und Ron blickte in die Gesichter, die ihn erwartungsvoll ansahen.
„Ich sollte wohl eine Dankesrede halten, also bedanke ich mich zuallererst bei ihnen Minister Fudge…", begann er und lies seine Worte ein wenig wirken.
Fudge plusterte sich wieder einmal mächtig auf und ein diabolisches Grinsen stahl sich auf Rons Lippen.
„Ich danke ihnen, für ihre absolute Inkompetenz, Dummheit und Unfähigkeit, welche sie in ihrer viel zu langen Amtszeit an den Tag gelegt haben!"
Die Menge erstarrte und Fudge wirkte erschrocken.
„Was
haben sie den geleistet sie verdammter Lackaffe, außer sich
aufzuplustern und wichtig zu machen? Sie haben Harry in Misskredit
gebracht, die Rückkehr von Voldemort ignoriert und als es nicht
mehr zu leugnen war, haben sie die Hände in den Schoß
gelegt und zwanzig Auroren zu ihrem Persönlichen Schutz
abgezogen, die dafür im Krieg gefehlt haben. Sie haben rein gar
nichts getan!Dumbledore
tat etwas, und Harry und Amelia Bones.
Sie
stellten die Armee auf die Beine, die in diesem langen Krieg gekämpft
hat. Sie Minister, haben nichts getan außer große Reden
zu schwingen und sich zu verkriechen.
Nicht mal
jetzt, nachdem Harry, der von ihnen als Wahnsinniger abgestempelt
wurde, den dunklen Lord besiegt hat tun sie etwas! Sie lassen die
verdammten Todesser laufen. Sie kaufen sich frei oder lügen
einfach. Nicht mal Veritaserum wird genutzt, um die Wahrheit
festzustellen. Alles in allem, ist dies ein weiterer Höhepunkt
ihrer Dummheit! Ich habe nie für das Ministerium gearbeitet und
mit ihnen als Minister wird das auch nicht vorkommen, da sie ein
inkompetenter Flachwichser sind! Ein Aufgeblasener Wichtigtuer, der
von rein gar nichts eine Ahnung hat. Ich spreche diese Warnung nur
ein einziges mal aus! Kommen sie mir oder meiner Familie noch ein
einziges mal zu nahe, werden sie erleben, warum ich den Krieg
überlebt habe. Und an all die Menschen da draußen! Es wird
Zeit irgendwen zu wählen, der den Job besser macht als diese
Witzfigur! Selbst ein Flubberwurm wäre eine bessere Wahl!
Das war's,
auf Wiedersehen!"
Ron
blickte sich um, zufrieden mit den Reaktionen.
Die Menge
war zum größten Teil vollkommen entsetzt und tuschelte
wild.
Einige
Veteranen, darunter viele Auroren, die unter Bones gedient hatte
klatschten und streckten ihre Daumen nach oben.
Fudge
dagegen war wunderbar anzusehen.
Er war tiefrot angelaufen und schäumte vor Wut.
„DAS WERDEN SIE BEREUEN WEASLEY! AUROREN! VERHAFTEN SIE DEN MANN!"
Doch keiner der Auroren rührte sich.
„WERDET IHR WOHL TUN WAS ICH BEFEHLE! ICH VERLANGE DAS DIESER MANN VERHAFTET WIRD!"
„Mit welcher Begründung? Dass er die Wahrheit gesagt hat? Ich glaube nicht Cornelius.", sagte Madame Bones ruhig und richtete ihr Monokel.
Ron lachte laut und verlies den Saal ohne weiteren Kommentar, während Fudge immer noch wütete wie ein Hippogreif…
Flashback 2 Ende
Ron grinste breit bei diesen Erinnerungen.
Oh ja, das hatte richtig gut getan, aber nun sollte er es nicht mehr herauszögern….
Padma wurde langsam unruhig, den Ron war bereits seid zwanzig Minuten überfällig.
Das passte gar nicht zu ihm.
Verdammt noch mal! Wann kommt er endlich?
Die junge Therapeutin wurde aus ihren Gedanken gerissen, als es an ihr Fenster klopfte und sie eine Schneeeule erkannte.
„Hedwig?", fragte sie verwundert.
Ron hatte
Harrys Eule nach dessen Tod zu sich genommen.
Sie war
nun schon ein wenig alt für eine Eule, aber immer noch so vital
wie in ihrer Jugend.
Padma
öffnete das Fenster und lies sie ein.
Mit einem
leisen shuhuen lies die Eule einen Brief fallen und verschwand.
Padma
runzelte die Stirn und öffnete den Umschlag.
Ohne zu
zögern las sie die Zeilen, die wohl Rons letzten Brief
darstellten…
Lieber Ron,
richtig
gelesen, ich schreibe mir selbst, besser gesagt dem Teil von mir, der
während des Krieges gestorben ist. Und es ist ein Großer
Teil von mir gestorben…
Mit jedem
Freund ist auch ein Stück von mir gestorben. Mit jeden Toten,
den ich auf dem Gewissen habe, ist mehr und mehr in mir verreckt.
Vielleicht bin ich deshalb, was ich nun bin.
Ich bin Tod, einzig meine Familie gibt mir einen Grund zum Leben.
Es ist nur
ein winziger Teil, der überlebt hat, aber dieser Teil ist
wichtig und nun endlich bereit die Teile los zu lassen, die im Krieg
ihr Leben ließen.
Um meinen
Frieden zu finden, muss ich endlich akzeptieren, das der alte Ron
schon vor langer Zeit gegangen ist.
Das was
nun übrig ist, ist vielleicht nicht viel, aber es reicht.
Ich werde das Loch niemals füllen können, wo so viele andere hingehören, Hermine, Harry, Ginny, Fred und all die anderen Menschen die ich verloren habe.
Doch ich denke ich habe es akzeptiert.
Mit jedem
Brief, den ich geschrieben habe, schrieb ich nicht nur meinen
Freunden, sondern auch mir selbst, das habe ich nun erkannt.
Vielleicht
kann ich nun damit leben, nachdem ich endlich abschied genommen habe,
nachdem ich geschrieben habe, was ich so lange Zeit nicht
auszusprechen vermochte.
Natürlich
bin ich noch traurig, um die verpassten Gelegenheiten, um die Worte
die ich ihnen nie gesagt habe, um Gefühle die ich mir nie
zugestanden habe. Traurig um den Verlust meiner Freunde und meiner
selbst.
Doch ich
bin auch froh, das ich noch lebe und so ihr Andenken hoch halten
kann.
Denn nun
kann ich es wieder!
Ich kann
mich wieder an die Glücklichen Zeiten erinnern ohne das Blut
diese Erinnerungen ertränkt.
Das war
es, was mir am meisten fehlte.
Doch nun
werde ich, der Teil der überlebt hat nach vorne blicken!
Ich möchte
sehen, wie Hermine und Harry ihren Abschluss machen, einen Beruf
ergreifen und heiraten. Ich möchte sehen, das sie Glücklich
sind.
Ich möchte Enkelkinder haben und auch sie aufwachsen sehen. Ich werde all das tun, was meine Freunde nicht mehr tun können.
Ich habe überlebt um für sie alle weiterzuleben und dann, wenn meine Zeit gekommen ist, werde ich sie alle wieder sehen und von diesem Glücklichen leben berichten.
Ich weiß, das ich sie Widersehen werde, denn wie sagte Dumbledore?
Für den gut vorbereiteten Geist ist der Tod nur das nächste große Abenteuer.
Ich werde
mich gut vorbereiten, das verspreche ich.
Ich werde
für alle Leben, die ihr Leben verloren und auch für mich
und meine Familie.
Das ist
alles was ich noch zu sagen habe.
Bis wir uns wieder sehen
Ron
So, ihr kennt das Prozedere!
Fleißig Reviewn!
Wir sehen uns beim letzten Kapitel
So long
Zerengeb
