Kapitel 12
Anmerkungen:
Nanashi: Freut mich, dass dir die Story gefällt und du weiter lesen möchtest. Aber sie wird die beiden nicht aus dem Zimmer kommen sehen, da sie doch längst weg sind zwinker
all: Bin jetzt zu faul, zu allen anderen noch was zu schreiben, hoffe das nehmt ihr mir nicht übel, ne! Das mach ich dann nächstes Mal wieder, jetzt ist erstmal das neue Kapitel dran. Außerdem schreib ich scheinbar schneller, als ihr lesen könnt, deswegen lohnt sich das auch gar nicht gg Jetzt aber…
Viiiiiel Spaß!
Es gab ein leises ‚Plopp', als zwei Gestalten in der Nokturngasse apparierten.
Remus vergrub nervös seine Hände in den Manteltaschen und schaute Severus abwartend an.
„Du kennst den Laden, also geh vor."
Der Schwarzhaarige warf ihm einen kurzen Blick zu und ging dann in Richtung des ihm inzwischen vertrauten Ladens von Venditus Verres.
Remus sah einen Moment lang dem wehenden schwarzen Mantel hinterher und folgte ihm dann. Er hielt sich immer etwa einen Schritt weit hinter ihm, fand es unpassend, wenn man sie hier zusammen sah. In der Nokturngasse legte man nicht viel Wert auf Bekanntschaften, man blieb lieber allein. Und das letzte, was Remus zurzeit wollte, war Aufmerksamkeit erregen…
Plötzlich blieb Severus unvermittelt stehen und drehte sich einem recht düster wirkenden Laden zu. Remus sah ihn von der Seite an und erkannte an Severus' zusammengekniffenen Augen, dass dies wohl ihr Zielort war. Richtig, fiel es ihm ein, hier waren sie vor kurzem zusammen gestoßen…
„Worauf warten wir, Severus? Lass uns hineingehen, wenn wir warten, wird dieser Verres bestimmt nicht netter…"
Der Zaubertrankmeister schnaubte abfällig und drückte dann die Tür auf.
Als Remus ihm in den Laden folgte, schlug ihm sogleich ein beißender Geruch nach Rauch und Säure entgegen. Er hustete kurz und erntete dafür einen kurzen, geringschätzigen Blick seines Begleiters.
Severus sah sich um, von Verres war nichts zu sehen. Zielstrebig ging er auf die Wand hinter dem Verkaufstisch zu und blieb davor stehen. Remus fragte sich, was er wohl vorhatte, als er gleich darauf seinen Zauberstab hob und stumm eine Formel nannte.
Remus hob anerkennend die Augenbrauen, als plötzlich eine Tür in der Wand erschien.
„Was ist, kommst du nun, oder bleibst du da stehen?", herrschte ihn Severus an.
Remus schreckte auf und beeilte sich, dem Tränkemeister zu folgen. Dieser drückte die Klinke herunter und gab den Blick frei in das kleine, enge Zimmer, mit welchen Severus schon Bekanntschaft hatte machen dürfen…
Verres saß in seinem Sessel und schlief augenscheinlich. Schwere, grunzende Schnarcher ließen keinen Zweifel zu. Er hatte seine fetten, wulstigen Finger auf seiner fleckigen Hose im Schoß verschränkt und die kurzen Beine hingen herab ohne den Boden zu erreichen.
Severus langte wütend in seine Manteltasche und ergriff seinen Zauberstab. Mit einem Wink ließ er eines der schweren Bücher, die im Regal standen, in die Luft fliegen und anschließend laut krachend auf den Boden aufschlagen.
Verres schreckte hoch und verschluckte sich an seiner eigenen Spucke. Verwirrt schlug er die Augen auf und starrte auf die beiden Eindringlinge, die es gewagt hatten, in sein Privatgemach vorzudringen.
„Was zum…", brachte er hervor, ehe er durch einen Hustenanfall unterbrochen wurde.
Remus rümpfte die Nase angesichts des wenig angenehmen Geruchs, den der Ladenbesitzer verströmte. Severus' Bemerkung hinsichtlich des ekelhaften Stück Drecks kam ihm in den Sinn und erschien ihm plötzlich als die einzig mögliche zutreffende Bezeichnung für Verres.
Dieser hatte inzwischen Severus erkannt und stand im Nu auf den Beinen. Misstrauen zeichnete sein Gesicht, als er an den wenig erfreulichen Abschied vom letzten Mal dachte.
„Hätte nicht gedacht, Sie nochmal wieder zu sehen…", sagte er trocken.
Snape kniff die Augen zusammen. „Die neuesten Umstände zwingen mich leider dazu einige fragwürdige Optionen wahrzunehmen.", presste er hervor.
Ein böses Grinsen erschien auf den geschwollenen Lippen des Ladenbesitzers. „So ist das also… „ Er wandte sich an Lupin, der sich bisher stumm auf Distanz gehalten hatte. „Und wer sind Sie? Ich gehe nicht davon aus, dass jemand wie Professor Snape seine Freunde mit zu einem kleinen Besuch in der Nokturngasse nimmt." ‚Oder überhaupt Freunde hat.', fügte er bei sich hinzu, hielt es jedoch für ratsam, es nicht laut auszusprechen, denn er entsann sich deutlich einer Bemerkung seitens Snape bezüglich des Erhaltes seines Kopfes.
Remus räusperte sich. „Mein Name ist Remus Lupin. Professor Snape und ich wollten sie in einer Sache um Rat fragen…"
Severus ballte die Hand zur Faust. Diese Formulierung gefiel ihm ganz und gar nicht. Doch er unterbrach den Werwolf nicht, es konnte ihm nur recht sein, dass er selbst den scheußlichen Verres um nichts bitten musste… Nebenbei wusste er nicht, wie lange er dessen ständige Provokation noch würde ertragen können, ohne ausfallend zu werden…
Verres ließ seine Schweinsaugen von Remus zu Severus und zurück wandern. „Und die wäre?"
Remus wich seinem Blick aus. „Nun ja…es geht um diese Krankheit…"
Kurz huschte der Anflug eines Grinsens über Verres Gesicht. ‚Also doch…'
„Sie meinen diese Krankheit, die ich mir nur ausgedacht habe?", fragte er mit unverhohlenem Spott in Severus' Richtung. Doch ein bedrohliches Funkeln aus dessen schwarzen Augen ließ ihn verstummen.
Remus beobachtete, wie Verres unter Severus' Blick um einige Zentimeter zu schrumpfen schien und unterdrückte ein angesichts dieser Situation völlig unpassendes Lächeln.
„Um Professor Snapes Krankheit, „schmerzvolle Leidenschaft", wenn ich mich nicht irre.", fuhr Remus unbehelligt fort.
„Ja.", warf Verres ein. „Ich weiß, was er hat, aber worin soll denn bitte mein Rat bestehen? Und was haben Sie damit zu schaffen?"
Severus wandte seinen Blick zu Remus, der nervös den Holzfußboden anstarrte. Mit einem Herzschlag, der deutlich über seiner üblichen Frequenz lag, wartete er darauf, dass Remus dem Ladenbesitzer antwortete.
Einen Augenblick lang, hörte man nur Verres' röchelnden Atem, dann hob Remus langsam den Kopf.
„Nun ja, ich…wie soll ich sagen… BIN quasi die Krankheit." Er hielt inne und wartete angespannt auf die Reaktion des Ladenbesitzers.
Dieser hatte seine kleinen Augen aufgerissen, sodass sie beinahe normalmenschliche Größe besaßen und starrte den Werwolf an.
„Meinen Sie das Ernst? Wie darf ich das verstehen?"
Remus schluckte. „Nun ja… so wie ich es eben gesagt habe. Ich bin seine …ähm… „unerfüllte Leidenschaft". Das…musste ich leider auf sehr…ähm, unsanfte Weise erfahren…"
Er sah zur Seite.
Severus sah aus, als stünde er auf seiner eigenen Beerdigung. Es war doch keine so gute Idee gewesen, dem Werwolf das Wort zu überlassen…
Verres schien diese Worte einen Moment auf sich wirken zu lassen, dann verzog sich sein fetter Mund wie in Zeitlupe zu einem perfiden Grinsen. Wenig später konnte er nicht mehr an sich halten und brach in schallendes Gelächter aus. Er konnte sich nur zu gut vorstellen, was dieser Lupin gemeint hatte. Und als er Snapes erschrockenes Gesicht sah, steigerte sich das Lachen zu einem hysterischen Anfall.
Severus benötigte eine Weile, um den Schock über Verres unpassendes Verhalten zu verkraften, dann schlug seine Verblüffung in glühenden Zorn um.
Schneller, als Remus sehen konnte, hatte der Zaubertrankmeister den Ladenbesitzer am Kragen gepackt und hochgehoben. Das hysterische Lachen erstarb zu einem hilflosen Röcheln.
„Noch ein dreckiges Lachen und man kann noch heute damit beginnen, Ihr Grab auszuheben!", drohte er. Verres hob mit einem erschrockenen Ausdruck die Hände und bat darum, frei gelassen zu werden.
Remus trat an Severus' Seite und legte ihm beschwichtigend eine Hand auf den Arm. „Lass ihn runter. Das bringt doch nichts."
Als Severus widerstrebend seiner Bitte Folge geleistet hatte, wandte sich der Werwolf mit funkelnden braunen Augen an Verres.
„Severus hat nicht übertrieben, was ihren ekelhaften Charakter angeht! Ich weiß wirklich nicht, was es hier zu lachen gibt!"
Verres sah ihm in die Augen und schluckte. Auch, wenn Lupin sich körperlich zurückhielt, wirkte er nicht weniger bedrohlich, als Snape.
„Ist gut.", stieß er hervor. „Ich entschuldige mich!"
Remus nickte. „Wir sind hergekommen, um Sie zu fragen, was wir tun könnten, nicht, um Ihnen eine lustige Show zu bieten.", sagte er bissig.
Verres legte seinen Kopf auf die Seite, sodass es krachte. „Ich habe Ihrem Begleiter bereits gesagt, dass die Krankheit unheilbar ist. Das einzige, was er tun kann, ist…", er hielt inne, um sicher zu gehen, dass er eine Wortwahl traf, die ausschloss, dass er sich sogleich wieder am Kragen gepackt über dem Fußboden befand. „Sich zu nehmen, was er braucht.", beendete er seinen Satz.
Remus ließ die Luft entweichen. „Und das wird immer so sein? Ich gebe ihm, was er braucht oder er stirbt?"
Verres nickte bedeutungsschwanger.
„Aber…", schaltete sich Severus ein. „Gibt es kein Mittel, dass das eindämmt?"
Verres schüttelte stumm den Kopf.
„Na großartig.", presste Severus hervor. „Das hat sich ja wirklich gelohnt herzukommen."
Remus ließ nicht locker. „Und wie oft wird das sein…ich meine, wie oft wird er…ähm…das brauchen?"
Severus wünschte, ein großes, schwarzes Loch würde sich auftun und ihn einfach verschlingen. Es konnte nicht wahr sein, dass man hier gerade über ihn sprach.
Verres zuckte mit den Schultern. „Das kann man nicht universell sagen. Ist bei jedem anders…"
„Ich…habe da noch eine Frage…ist die Krankheit ansteckend?"
Verres hob verwundert den Kopf. „Ansteckend? Nicht, dass ich wüsste, wieso?"
„Nun ja, weil…" Remus druckste herum. „Weil ich… naja, ich finde nicht sonderlich viel Kraft, mich gegen ihn zu wehren…genauer gesagt…finde ich überhaupt keine Kraft… es ist, als wäre ich nicht mehr ich selbst…stünde außerhalb meines Körpers…"
Verres schien ehrlich verwirrt. „Nein, das liegt definitiv nicht an der Krankheit… mir ist überhaupt kein solches Phänomen bekannt. Das muss schlichtweg an ihrer persönlichen Einstellung liegen."
Remus runzelte die Stirn. „Meiner persönlichen Einstellung? Was bitte schön soll das denn heißen?"
„Naja." Verres zwang sich mit aller Macht dazu, ernst zu bleiben. „Vielleicht ist es Ihnen ja gar nicht so… unangenehm wie sie sagen…und…"
Sowohl Remus als auch Severus stießen einen betroffenen Laut aus. Plötzlich sah sich Verres nicht mehr mit Severus, sondern mit Remus konfrontiert, der ihn bedrohlich anfunkelte.
„Ich hätte einfach zulassen sollen, dass Severus sie umbringt! Sie sind ein…ein…", ihm fehlten die Worte. „Ich weiß nicht, was sie sind! Das steht in keinem Lexikon!"
Zischend ließ er seinen Atem entweichen. Was fiel diesem kleinen fetten Kerl überhaupt ein, ihm sowas zu unterstellen!
Severus sah nur vollkommen verblüfft von einem zum anderen. „Remus! Lass ihn.", brachte nun er hervor.
Doch Remus hatte noch nicht genug. „So, Sie fette Ratte, wenn Sie schon in dieser Sache nichts Vernünftiges zu sagen haben, dann werden Sie mir auf der Stelle alle Mittel geben, die Sie gegen die Verwandlung in einen Werwolf haben, sofort!"
Verres starrte ihn verwirrt an und stammelte: „Ich weiß zwar nicht, was Sie jetzt damit wollen, aber ich habe nichts dergleichen…ich, doch warten Sie…", fiel ihm plötzlich ein. Er entriss sich Remus' Blick und stapfte zu einer kleinen Holkiste auf dem Regal, in der einige kleine Flaschen lagen. Er kramte darin und zog eine ziemlich verstaubte mit violetter Flüssigkeit heraus.
„Das ist die einzige, die ich habe! Es ist ein besonders starkes Mittel, hält allerdings nur einen Monat vor…ich werde auch kein neues bekommen…ich…nehmen Sie es, ich schenke es Ihnen."
Zitternd hielt er es Lupin entgegen, der es ihm ungehalten aus der Hand riss, sich dann auf dem Absatz umdrehte und gen Ausgang schritt.
Severus hatte ihn nie zuvor so erlebt und folgte ihm verwirrt. Verres eilte Ihnen hinterher und verschloss die Ladentüre, als sie draußen waren. Von solchen Kunden hatte er heute wirklich genug.
Auf der Straße ließ Remus die Luft entweichen und betrachtete die neu erworbene Flasche.
„Besser, ich trinke das sofort, wer weiß, was mit mir noch passiert…"
Er setzte den dünnen, staubigen Flaschenhals an die Lippen, doch Severus packte ihn grob am Handgelenk.
„Hast du jetzt völlig den Verstand verloren? Erst machst du einen auf Moralapostel, wenn ich dem Kerl Manieren beibringen will, dann macht er einmal eine ebenso provokante Bemerkung über dich und du rastest aus! Und jetzt scheint dir auch der letzte Rest deines Verstandes abhanden gekommen zu sein!", beendete er seinen Vortrag. Remus ließ die Flasche sinken. „Wie meinst du das?"
Severus bedachte ihn mit einem abschätzigen Blick. „Also so viel Dummheit hätte sich selbst dir nicht zugetraut. Kannst du dir nicht vielleicht vorstellen, dass ich mir den Trank genauer ansehen will, um ihn zu vervielfältigen? Hättest du dann nicht eventuell mehr davon, als wenn du dir jetzt hier alles gierig in den Rachen kippst?"
Remus seufzte. Da hatte Severus natürlich Recht. Er bemerkte, dass sein Zorn nachließ. Warum war er bloß so ausgerastet. Es stimmte ja, Severus hatte sich ebensolch provokante Bemerkungen unter die Nase reiben lassen müssen.
Er sah langsam zu dem Schwarzhaarigen auf. „Und was machen wir jetzt?"
Severus seufzte und wandte sich von ihm ab. „Jetzt wirst du mir wohl doch aus dem Weg gehen müssen."
„Und dich in den sicheren Tod treiben? Keine Chance." Remus klang entschlossen und verbittert. „Bevor ich das zulasse, lasse ich mich eher jeden Tag zehnmal von dir…" „Remus!", unterbrach ihn Severus scharf. „Kannst du dir vielleicht vorstellen, dass ich da etwas dagegen habe? Meinst du nicht, dass ich es alles andere als lustig finde, ab sofort regelmäßig die Kontrolle über meinen Körper zu verlieren und dir sowas anzutun? Ist das nicht vielleicht eine ebenso große Schuld für mich, als sie es für dich wäre, wenn du mich einfach sterben ließest?"
Remus sah ihn hilflos an. „Da sind wir jetzt aber in einer Zwickmühle gelandet…", sagte er resignierend.
Severus hob die Schultern. Warum hatte er dem Werwolf nicht einfach gesagt, dass er ihm von nun an zur Verfügung werde stehen müssen, wenn der Vorfall mit dem jungen Pitch weiterhin geheim bleiben sollte? Er hatte es nicht fertig gebracht…
Er warf fröstelnd einen Blick auf die Uhr. Kurz vor sechs… Er würde sich beeilen müssen, wenn er vor Anbruch des Verbotes in Hogwarts sein wollte. Und genau das teilte er Remus mit.
„Ich werde mitkommen. Wir können doch jetzt nicht einfach so auseinander gehen, als sei nichts geschehen."
„Und was sollen wir dann deiner Meinung nach tun?", fragte Severus ungehalten.
„Das können wir dann immer noch entscheiden!" Remus verschwieg dem Zaubertrankmeister, dass ihm jetzt alles lieber war, als in das Quartier des Ordens zurückzukehren und dort Tonks zu begegnen. Er hätte ihr nicht in die Augen sehen können. Und irgendwie widerstrebte es ihm, sie zu sehen.
‚Wirklich
absurd', schalt er sich. ‚Du gehst lieber die Gefahr ein, dass
Snape dich wieder vergewaltigt, als dass du einen Abend mit dieser
aufgeweckten, netten… anstrengenden… Frau verbringst.' Er
seufzte und musste an Verres' Worte hinsichtlich seiner
„persönlichen Einstellung" denken. Also ehrlich, was hatte
der sich nur dabei gedacht!
Er schaute Severus an und fasste sich
unbewusst an die von ihm zuvor berührte Stelle an seinem
Handrücken.
„Na schön, dann komm um Himmels Willen! Aber lass uns jetzt gehen!"
Die beiden Zauberer apparierten so weit es ging an Hogwarts heran und schritten auf das Schloss zu. Dort angekommen drückte Severus das Tor zur großen Halle auf und trat ein, gefolgt von Lupin.
Azura Questine blickte auf. Endlich! Und gerade noch rechtzeitig. Sie stand auf und ging auf die beiden Neuankömmlinge zu. In wenigen Minuten würde das Abendessen beginnen, sodass schon jetzt vereinzelt Schüler in der Halle saßen und sie nicht allzu sehr auffiel, als sie sich ihren Weg zu Lupin und Snape bahnte.
„Professor Snape?"
Der Angesprochene hob erschrocken den Kopf und blickte in ein Paar himmelblaue Augen. Na wunderbar… das hatte ihm ja gerade noch gefehlt!
Währenddessen saß Tonks allein in ihrer Wohnung und wartete darauf, dass Remus zurückkehrte. Sie war sich so sicher gewesen, dass sich nach dieser vertrauten Nacht mehr zwischen ihnen beiden entwickeln würde und jetzt hatte sich Lupin den ganzen Tag lang nicht blicken lassen. Was war bloß los mit ihm? Empfand er nun das gleiche wie sie oder nicht? Sie wurde einfach nicht schlau aus ihm. Wieso hatte er sich dann von ihr küssen lassen?
Sie seufzte und starrte in ihr Kaminfeuer. Vielleicht brauchte er nach diesem schrecklichen letzten Abend einfach etwas Abstand und Zeit für sich… durchaus nachvollziehbar. Dennoch hoffte sie insgeheim, die Nacht nicht alleine verbringen zu müssen…
Ja, so schnell gibt's das neue Kapitel Okay, es gab jetzt nicht grad viel Aktion aber es muss ja auch mal Atempausen geben, stimmts? Ich hoffe wie immer auf euer Review. Es geht auch bald weiter, versprochen.
Ciao, Katze
