Kapitel 12 Smaugs Hilfe, der Sieg und die Zukunft

Luna

Sein Blick huschte erleichtert zu seinen Angehörigen. Er fixierte wieder Azog und Smaug fraß kurzerhand Bolg, der an die drei schwer verwundeten Durinssöhne wollte. „NEIN", schrie Azog. Das reichte um mich ungesehen an Thorin heran zu pirschen. Gandalf und Bilbo halfen Smaug Wache zu halten. Azog drehte sich zu Thorin um und hob das Schwert um den Kronprinzen zu töten.

Ich nahm Anlauf und warf Thorin um und dachte: „Jetzt Smaug. Töte Azog" Mit aller Kraft hielt ich Thorin, der zu meinem puren Entsetzen, ebenfalls schwer verletzt war, unten. Er lag unter mir. Ich gab ihn nicht frei. Jedoch sahen wir beide wie Smaug gegen Azog Feuer spie und ihn dann fraß. „Igitt. Nie wieder steht Ork auf dem Speiseplan. Die schmecken abscheulich."

Ich lachte auf und kriegte mich nicht mehr ein. „Was ist so witzig?", wollte Thorin zunehmend schwächer, wissen. „Smaug. Er dachte gerade, das er nie wieder Ork auf der Speisekarte will. Die würden abscheulich schmecken.", erklärte ich, als ich ruhig genug dafür war. Selbst Thorin grinste schwach. Sofort gab ich ihn frei. Gandalf eilte zu Thorin und ich zu Thrain. „Mylord Thrain. Euer Sohn lebt, aber er ist verletzt!"

„Danke, Luna." Dann wurde Thrain bewusstlos. „Smaug, schnell bring Thrain zu den anderen. Sag ihnen sie sollen den König genauso retten, wie einst mich. Sofort. Gib die Info raus, dass dies auch bei Thorin, Fili und Kili gemacht werden muss. Such Beorn. Er soll dort helfen. Du brauchst Radagast und Herrn Elrond.

Eile dich rasch." „Ja, Herrin." Bia und Kira kamen auch. „NEIN!", schrien beide. „Los helft mir, bringt die Männer nach unten. Folgt Smaug." Dann wurde ich zum Drachen und nahm Gandalf und Bilbo auf meinen Rücken und Thorin behutsam in meine Klaue. Ich flog traurig über das Schlachtfeld und landete bei den anderen, legte Thorin ab, während meine Begleiter meinen Rücken verließen. Ich brüllte donnernd auf.

Der Schmerz tobte in mir. „Vernichten wir die flüchtenden Orks. Die Adler helfen uns.", hallte meine wütende, schmerzverzerrte Stimme übers Schlachtfeld. Es dauerte vier Tage, dann waren alle vernichtet. Ich kehrte mit dem vollzähligen Team zurück. Auch alle Adler haben überlebt. Ich erfuhr, nach meiner Rückwandlung, das Thrain noch kämpft, aber dafür haben Thorin, Fili und Kili überlebt und noch wichtiger sich gewandelt. Jetzt war alles gut.

Niemand kann das Geschlecht der Durins mehr auslöschen. Diese Fähigkeiten werden weiter vererbt, da es die Gene verändert. Egal, wie viele Generationen aus der Linie Thorins, Filis oder Kilis hervorgehen gehen werden. Verletzten kann man sie, aber nicht töten und sie werden deutlich älter, als normalerweise. Erst nach zwei Wochen war klar, dass Thrain überlebt, da er sich wandelte.

Die Genesung ging bei allen vier gut voran und Thorin war als einziger kräftig genug, für wenige Minuten aufzustehen um sich an die Betten von Thrain, Fili und Kili zu setzen. Auch ich wachte zusammen mit Kira und Bia an den königlichen Krankenbetten, damit Thorin genug Schlaf bekam. Er langweilte sich. Die Heere hatten sich zusammen geschlossen und betreuten gemeinsam, die Verletzten. Schickten die Toten heimwärts. Die Adler und Drachen übernahmen dies.

Alle Völker vereinten ihre Heilkräuter und Heiler. Jeder half jedem. Nebenbei begann man mit dem Wiederaufbau des Erebors. Auch da packten alle kräftig mit an, selbst Bilbo. Er flog zusammen mit Gandalf und den beiden Drachen Skyla und Nika, die am friedlichsten sind, in die blauen Berge und holten dort Dis, Thorins Schwester und meine künftige Schwägerin, sowie Gloins Frau und Sohn ab.

Bilbo hatte den Auftrag sich um Dis zu kümmern. Gandalf hatte mit Gloin abgesprochen, sich persönlich um dessen Familie zu kümmern. „Da ist Skyla! Und dort ist Nika!", rief Thorin, der auch schon für kurze Zeit an die frische Luft durfte. Ebenso wie Fili. Kili war jetzt gut ansprechbar und über längere Zeit wach. Nur Thrain schlief noch viel und war kaum ansprechbar. Ihn hatte es am schlimmsten getroffen!

Ich freute mich sehr, über die Rückkehr der Drachen. Derweil brachten Bia und Kira, die maulenden Zwerge wieder ins Bett. Kurz darauf standen alle vor mir. Zuerst widmete ich mich den Drachen. „Danke, Nika und Skyla. Ihr seid die besten.", lobte ich und strich ihnen über die Schnauzen. Auch Dis und Gimli taten dies. Bedankten sich. Gimlis Mutter tat es zögernd. „Nur Mut. Wir sind nicht gefährlich. Es sei denn, unsere Fürstin befiehlt es. Immer wieder gern, Herrin. Wenn ihr erlaubt, würden wir gern weiter helfen gehen.", kam es von Nika. Skyla nickte zustimmend. „Ja, geht nur.

Denkt dran. Niemandem Angst zu machen oder zu schaden." „Ja, Herrin." Damit waren sie weg. Ich wurde vorgestellt und es wurde erklärt, dass ich die Drachenfürstin sei und das ich Thorin heiraten werde, da Thorin selbst die Gemahlswahl ausgerufen hatte. Auch das Fili und Kili heiraten würden, gab Gandalf bekannt. Das dafür aber Thrain verantwortlich sei. Alle folgten uns. Bilbo suchte mit Gloins Familie den Ehemann und Vater. Gandalf führte die schweigsame Dis zum Krankenzimmer.

Dort fiel sie Thorin in die Arme. Streichelte sein Haar, küsste seine Wange. Danach waren erst Fili und Kili dran, bevor sie das vierte Bett sah. Neugierig sah sie sich den schlafenden Patienten an. „War Mylord Thrain wach?", fragte ich. „Nein, Liebste. Vater schläft nur." Da erkannte Dis den Zwerg vor sich. „V-A-T-E-R!?" „Ja, Schwesterherz. Meine Verlobte Luna fand ihn und führte die Familie zusammen.

Sie rettete uns, vieren, zusammen mit dem Drachen Smaug das Leben. Dabei hatten die zwei allerdings Hilfe. Viel Hilfe.", erklärte Thorin, ihr warm klingend und voller Geduld. „DU hast ihn gefunden? Bei Durin! Ich dachte, ich sehe ihn nie wieder. Danke, für alles und willkommen in der Familie." Ich winkte ab und errötete, während sie mich umarmte und drückte. Sie sah sich interessiert die Narben in meinem Gesicht an.

„Du musst viel Kampferfahrung haben, bei all den Überbleibseln." „Sie meinte die Narben, auf deiner Haut." „Ja, richtig. Nicht alle Narben sind aus Kämpfen. Danke, dass ihr mich so herzlich aufnehmt. Ich kenne Eure Familie mittlerweile ungefähr eineinhalb Jahren und bis heute sieze ich noch immer alle, was nicht nur Euren Söhnen missfällt, sondern auch Eurem Bruder. Von Eurem Vater will ich gar nicht erst anfangen, den ich jetzt ungefähr acht Jahre kenne.

Auch ihm gefällt, das siezen so gar nicht." Sie lachte auf. „Ja, so kenne ich meine Familie. Dann lernte Dis Kira und Bia kennen. Sie umarmten einander und Dis kümmert sich rührend um ihren Vater.

Monate später...

Die Ringe für unsere Hochzeiten sind geschmiedet und die Brautkleider fertig gestellt. Kili heiratete als erster seine Kira. Vier Monate später traten Fili und Bia vor den Altar, da war Kira bereits im 4 Monat schwanger.

Als dann auch noch Bias Schwangerschaft bekannt wurde, gerieten Thorin und ich unter Druck. Zuvor wurde Thrain offiziell gekrönt und vier Wochen, bevor Kilis Baby zur Welt kam, heirateten Thorin und ich ganz romantisch und wie es sich für eine Drachenfürstin gehörte. Mit allen Untertanen, die für uns Spalier standen. Thrain führte mich auf meinen Wunsch hin zum Altar, wo ich Thorin kurz darauf das Ja-Wort gab. Auch ich wurde schwanger, da war Kilis Tochter Nalia vier Monate alt.

Filis Sohn wurde geboren, als ich im 6 Monat war. Er hieß Frerin, benannt nach Thorins totem Bruder. Ich bekam Zwillinge. Ein Mädchen, das wir nach meiner Mutter Meera nannten und unser Sohn wurde Thrain getauft. Auch die Ausbildung für Thrain, Thorin, Fili und Kili verlief gut. Ich genoss es total mit meinem Mann, die Kinder aufwachsen zu sehen und hoffte, auf eine glückliche Zukunft für all unsere Freunde und Familienmitglieder.

Nicht ahnend, dass die Zukunft, wieder eine Menge Unheil bereithält. Das die Zukunft von Mittelerde in Gefahr sein würde. Auch Smaug verliebte sich in Nika und wurde glücklich. Er blieb stets in meiner Nähe...

THE END