Disclaimer: siehe Kapitel 1


Hi Misato - 6, hi disturbed paranoid angel!
Hallo auch an alle stillen Fans!

Misato - 6:
Danke für dein erneutes Lob zu meiner Geschichte. Vielen Dank auch, das du dir meine andere Story mal durchgelesen hast. Freut mich das sie dir gefallen hat und doch nicht so schlecht ist, wie ich befürchet habe. Damit hast du mir den Tag gerettet. Tausend Dank auch für die Erinnerung, das ich mal die Inhaltsangabe dieser Geschichte erneuern muß, ist mit garnicht mehr in den Sinn gekommen. Habe es mittlerweile gemacht. Heute sogar nochmals, da ich endlich weiß, wie alle Kapitel heißen sollen. :-)

disturbed paranoid angel:
Erst mal vielen Dank für dein E-Mail. Kam bis heute nur leider nicht dazu sie zu beantworten. Habe mich aber sehr gefreut, zu hören, das du noch da bist. Ist doch in Ordnung das du dich erst jetzt meldest. Ich freue mich immer über Meldungen, egal wann sie kommen. Außerdem wenn die Technik nicht will, was soll man machen. Schön, das du jetzt wieder da bist. Also mach dir keinen Kopf. Ich kann nur sagen: "Willkommen zurück im WWW.". Ebenfalls tausend Dank für dein dickes Lob. Melanie ist hartnäckig mit Chris und er sieht auch mal ein, das man wenigstens ein paar Dinge über sich erzählen muß, wenn man ein Vertrauensverhältnis zu einer anderen Person aufbauen will. Ob er ihr alles sagt oder was er noch sagt, werden die nächsten Kapitel zeigen.

Da ihr Beiden mir immer so lieb schreibt, möchte ich euch, als Dank, auch nicht nur Kapitel 11, sondern auch Kapitel 12 schicken.

Viel Spaß beim Lesen und viele Grüße
Whitelightner78


Kapitel 11 – Future Consequences? – Nicht mit mir, Chris! – Teil 2

Chris hatte den Beiden jeweils eine Flasche Cola, aus dem Lager geholt und in zwei Gläser gegossen. Nach dem er damit fertig war, setzte er sich erneut neben Melanie, an die Bar, und die Zwei begannen sich weiter durch die Geschichte Artus´ und des magischen Schwertes Excalibur zu arbeiten. Als nächstes war Uther Pendragon an der Reihe, der Vater von König Artus. Chris studierte die kurze Passage und stellte fest, dass es kaum möglich war etwas über ihn zu sagen, ohne gleich im Anschluss auch die volle Lebensgeschichte von König Artus zu erwähnen. Da auch Melanie gerne wissen wollte, was über diesen Mann so in dem Buch stand, lass Chris es ihr laut vor. „Uther Pendragon ist, in der Artussage, der Vater von König Artus. Er wird als erstes in Geoffrey von Monmouth, in seiner Historia Regum Britanniae, erwähnt. In dieser Erzählung schwängert er Igraine, die Ehefrau von Gorlois, dem Herzog von Cornwall, während er ihr durch einen Zauber als ihr Gatte erscheint. In einer anderen Fassung, wie z.B. in „Die Nebel von Avalon" wird erzählt, dass sich Igraine ihrerseits ebenfalls in ihn verliebt und nur sie ihn als Uther Pendragon erkennt, während den anderen Menschen am Hof des Gorlois der Schwindel nicht auffällt. Dieser besteht darin, dass Uther, mit einem Mantel verhüllt, den Ring des Gorlois tragend, den er ihm im Kampf zusammen mit seinem Finger abgerissen hat, in die Burg eindringt. Durch ein Blendwerk des Merlin ähnelt Uther Gorlois und die Burgleute lassen ihn ungehindert ein. Das Thema der illegitimen Geburt des Artus wird später bei der Zeugung von Mordred durch diesen wiederholt." „Nette Familienbande, kann man da nur sagen", sagte Melanie. „Tja, so ist das mit der lieben Familie, man muss sie so nehmen, wie sie ist, denn normalerweise hat man ja keinen Einfluss darauf, mit wem man verwandt ist. Ich könnte mir allerdings vorstellen, das es Artus auch besser gefallen hätte, wenn er durch die Liebe seiner Eltern zueinander gezeugt worden wäre und nicht durch einen Betrug und Zufall. Am wichtigsten wird ihm aber mit Sicherheit gewesen sein, das er überhaupt geboren wurde. Das er durch die Zeug Mordreds etwas ähnliches erlebt hat, wie das das ihm bei seiner eigenen Zeugung widerfahren ist, ist natürlich sehr traurig. Wenn man aber mal das Leben so betrachtet, fällt einem oft auf, das man genauso geworden ist, wie man es niemals sein wollte oder genau, das tut, was einem selbst angetan wurde, obwohl man sich geschworen hat, es anders zumachen." „Das sind wahre Worte, Chris. Und wo wir mal wieder beim Thema Leben, Familie und Zukunft sind. Du hast vor einer Weile gesagt, dass du, in Zukunft, Mitglied der Widerstandsbewegung gegen das Böse warst. Wie war das so?" „Wie soll, das so sein, den ganzen Tag als Soldat gegen das Böse zu kämpfen? Von Sonden und Spionen überwacht zu werden, keine Freizeit und nahezu kein einiges Leben mehr führen zu können?" erwiderte Chris sarkastisch. „Sorry, ich wollte dich nicht verärgern." „Schon klar, Melanie. Mittlerweile habe ich schon genug Zeit mit dir verbracht, um zu erkennen, dass du es eigentlich nie wirklich böse meist, sondern einfach nicht weißt, wie du dich ausdrücken sollst. Daher versuche ich dir die Frage so zu beantworten, wie denke, das du sie gemeint haben könntest." „In Ordnung", antwortete Melanie leise. Wie gesagt war ich, wie alle die noch auf der guten Seite standen, egal ob magische oder nicht magische Wesen, Mitglied der Widerstandsbewegung. Zu Anfang war ich ein kleines Rädchen, doch nach und nach habe ich mit hochgearbeitet. Letztlich wurde ich, an meinem 18. Geburtstag, mit voller Stimmzahl zum Anführer der weltweit arbeiteten Widerstandsbewegung gewählt. Dann kam Bianca mit der Idee, dass man in die Vergangenheit reisen müsste um einiges in Ordnung zu bringen und so die Zukunft, aus der ich gekommen bin, zu verhindern. Allen war klar, dass es wichtig war, jemanden zu schicken, der die Schwestern gut kennt, da sie einen wichtigen Teil in der Geschichte gespielt hatten. Also von jetzt ausgesehen, noch spielen würden. Wir überlegten lange, um die richtige Person zu finden, doch es fiel uns Keiner ein. Bis Bianca vorschlug mich zu schicken, da ich die Voraussetzungen am Besten erfüllen konnte. In einer 24stündigen Sitzung wählten sie einen Vertreter, der meine Aufgaben, solange erfüllen sollte, wie ich mich in der Vergangenheit befinde. Sie haben mir klar gemacht das ich mich bemühen soll, das Ganze so schnell wie möglich zu erledigen. Der neue Anführer war gut, keine Frage, aber so jemand gutes wie mich, würden sie ihrer Meinung nach nicht so schneller wieder finden. Das bedeutet, das ich wenn ich wieder zurück bin, sofort und erneut der Anführer der Widerstandsbewegung sein werde", meinte Chris. „Das sehe ich nicht so", erwiderte Melanie. „Was hat das mit dir zu tun?" wollte er wissen. „Ach, Chris, überlegt doch mal. Wenn du wirklich erfolgreich bist und die Zukunft so ändern kannst, das es keinen Krieg gibt, dann wird es auch keine Widerstandsbewegung geben und du kannst somit auch nicht deren Anführer bleiben, werden oder sein." „Stimmt! Das ist Richtig, Melanie. So habe ich es ja noch nicht gesehen. Aber es ist schlüssig." „Und sollte es dir nicht gelingen, die Zukunft zu verändern, wirst du wahrscheinlich, auch nicht so einfach in die Zukunft gehen und alles seinen alten Gang gehen lassen. Das ist, soweit ich dich bisher kennen lernen durfte, nicht dein Stiel. Du bist ein Kämpfer. Jemand der nicht aufgibt, solange er auch nur eine Chance auf den Sieg erkennt. Da es die anscheint in deiner Zukunft nicht mehr gab, bist du ja hergekommen. Das heißt, du wirst nicht in eine Zukunft zurückkehren, um dort wider Anführer einer Widerstandsbewegung zu werden, für deren Gewinn über das Böse du keine große Chance siehst. Sondern du wirst hier in der Vergangenheit bleiben und kämpfen, so lange du lebst. Also wird dich, auch in diesem Fall, die Widerstandsbewegung nicht mehr wiedersehen." „Du kennst mich wirklich gut, alle Achtung Melanie", sagte Chris. „Es ist wirklich so, das ich selbst wenn mir klar wäre, das ich das Böse nicht aufhalten könnte, jedoch solange gegen sein Entstehung und Erstarkung kämpfen würde, bis ich es nicht mehr könnte. Was dann wirklich bedeutet würde, ich kämpfe bis zu meinem Tod. Mein Schicksal und der Kampf gegen das Böse, was soll ich sagen, ob ich will oder nicht, es ist mir wohl bestimmt. Es macht nicht glücklich, da es mich schon soviel gekostet hat, aber was soll ich sonst machen. Es ist halt meine Bestimmung", schloss Chris. „Eine traurige Bestimmung", sagte Melanie und nahm Chris tröstet in die Arme. Er ließ es einen kurzen Moment geschehen und entwand sich dann wieder ihrem Griff. Gefasst sagte er: „Kein Zeit zum Trauern und Trübsal blasen. Probleme werden nicht gelöst, wenn wir uns keine Mühe geben sie zu lösen." Melanie verstand, Chris war erledigt genug. Er konnte und wollte sich erst mal nicht mit der Widerstandbewegung und all denen die er, in der Zukunft, zurückgelassen hatte beschäftigen. Sie verstand es. Schließlich wollte sie den jungen Mann nicht traurig sehen. Das hatte er, nach all dem was sie schon zuvor so erfahren hatte, nicht verdient. Daher beschloss sie seinem Wunsch zu folgen und gemeinsam machten sie sich weiter über das Buch her.