Hallo, da draußen! Schön, dass ihr wieder hier seid, wir danken euch sehr für eure Aufmerksamkeit!
Wir schicken heute unseren Winzfuchs ins Rennen. Jeder weiß, dass unser kleiner Schlaukopf immer zur Perfektion neigt, und von daher ist es wohl auch kein Wunder, dass sie herausgefunden hat, wie diese ganze Sache mit der Prophezeiung und überhaupt und sowieso stattgefunden hatte. Nur soviel: Miss Rowling lag manchmal ganz schön daneben! ;)
Winzfuchs' account:
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(Nehmt bitte die Leerzeichen nach www. und nach fanfiction. raus)
Das Rudel – Das Rudel – Das Rudel – Das Rudel
Disclaimer: Alle bekannten Namen, Orte, Personen und Begriffe gehören J. K. Rowling. Ein Teil ihrer Ausgestaltung und die Idee/Ausführung gehören jedoch mir.
Was wirklich geschah...
~ und ja, es ist eine Parodie ~
von .Ya./Noir13
~*~*~
PART I
Es war einstmals vor vielen Jahren,
Als Voldemort kaum an der Macht,
Als auf dem Kirchhof versammelt waren
Die Todesser in dunkelster Nacht.
Der Lord nun hatte ein Begehren,
Neben Macht und Unsterblichkeit,
Davon wollt' er seinen Jüngern lehren
Zu dieser nachtschlaf'nen Zeit.
Er sprach zu ihnen: "Wie ihr wisst,
Haben wir Maske, Mal und Umhang,
Doch ist da etwas, was man vermisst:
Uns fehlt noch ein Schlachtgesang!"
Da hub an ein großes Raunen
Unter der versammelten Zauberschaft.
Die Todesser blickten mit Staunen
Auf seine dunkle Lordschaft.
"Mein Lord", sprach ein Getreuer,
"Was mögt Ihr damit wohl meinen?"
Des Lords Augen funkelten im Feuer,
Als er betrachtete die Seinen.
"Sag, ist dir das Wort so unbekannt?
Kannst du es dir denn nicht denken?
Was ich meinte, liegt auf der Hand!"
Betrübt sich die Häupter senken.
Da sprach ein Mann, die Stimme leis':
"Mein Lord, fordert Ihr uns zu singen,
Oder gar zu komponieren eine Weis'?
Was, gestattet die Frage, soll das bringen?"
Der Lord sah seinen Diener stille an,
Und dachte sich so seinen Part.
's war sein treuster Gefolgsmann,
Ein Meister verschiedenster Art.
Doch ob zum Singen er geboren?
Nein, der Lord wollte dies bezweifeln.
Aber wär' als Dichter er verloren?
Das nun nicht, jedoch zu verteufeln.
Einen Versuch war's allemal wert,
So dacht's sich der finst're Meister,
Und scheitert der, so sich mehrt
Die Furcht vor dunkler Tugend Geister.
Am Ende wohl stand nur's Probieren,
Ihm blieb wohl keine and're Wahl,
Wollt' vor der Schlacht er musizieren
Und verdammen den Feind zu endloser Qual.
"Genau das ist es, was ich verlange",
Sprach Voldemort die Todesser an.
"Schreibt ein Lied, über Tod oder Schlange,
Und singt es in dieser Runde vor sodann."
Ein lautes Gemurmel erfasste da die Bande.
War diese Forderung denn gar zu fassen?
Singende Todesser - das Gespött im Lande!
Sollten sie diese Demütigung nicht lassen?
Doch Befehl ist Befehl und damit Gesetz.
Die Todesser verneigten sich vorm Dunklen Lord.
Einer nach dem anderen ging, bis zu letzt
Der treue Gefolgsmann ging zu planen den Mord.
PART II
Der treue Diener war sich nicht sicher
Was zu tun war in dieser Stund'.
Er rätselte lange, es wurde schon lichter,
Da tat sich ihm die Lösung kund.
Wenn ihn beim Dunklen Lord nichts hält,
Dann gibt es nur einen Weg zu beschreiten:
Den einzigen Mann auf der weiten Welt
Der Voldemort kann zu Angst verleiten.
So machte der Diener sich auf die Reise,
Über Stock und Stein, durch tiefe Moore,
Bis er sich einfand, ganz still und leise,
Vor der Zauberschule verschloss'nem Tore.
"Macht auf!", sprach er, die Stimme klar,
"Ich habe Dumbledore etwas zu berichten."
Es dauerte eine Weile, doch der Diener war
Geduldig - Dumbledore hatte viele Pflichten.
Da kam der Zauberer zum Tor
Und sah den Diener lange an.
"Sag, was hast du hier vor?
Bist du nicht sein Gefolgsmann?"
"Ich bin", sagt er, "zu vielem bereit,
Und ich habe auch viel Schlimmes getan.
Doch, nach dieser langen Zeit,
Habe ich erkannt den falschen Wahn.
Ich bitt' dich zumindest anzuhören,
Was ich dir Wicht'ges habe zu sagen.
Ich will, magst du zweifeln, beschwören,
Dass ich zu lügen nicht würde wagen."
Stille senkte sich darauf herab,
Während Dumbledore ihn betracht'.
"Dann gib mir deinen Zauberstab",
Sagt er, der Diener beinah' lacht.
"Magst du dich fürchten vor mir?",
Fragt er, höchst amüsiert.
Doch dann ohne allzu große Zier
Gib den Stab er - nichts passiert.
Der weise Mann nahm ihn entgegen,
Mit einem Blick voller Verwunderung.
Nun schien er doch ein wenig verlegen,
Dass er gemacht diese Forderung.
"Mir deucht", sagt er, mit einem Blicke,
"Dass ich dir wohl kann vertrauen."
Jedoch wusste jener aus List und Tücke
Den eigenen Vorteil sich zu bauen.
"Was also mag dich zu mir führen?"
Der Diener wägte seine Worte weise,
Wusste er des Magiers Herz zu rühren,
Und berichtet' von der langen Reise.
"... und das ist der Grund", sagt er,
"Warum ich verlassen habe den Lord.
Seine Ziele sind nicht rein und her,
Und so entschied ich: Ich gehe fort!"
Der Zauberer mochte dies glauben,
Und hatte auch schon ersonnen 'nen Plan:
"Dann sei meine Ohren und Augen,
Und mime weiter seinen Untertan."
PART III
So gingen die Jahre wohl ins Land,
Der Diener wurde zum Spion,
Von beiden Seiten jedoch unerkannt,
Von wem er bezog seinen Lohn.
Den Grund für seinen Hochverrat,
Für den Wechsel der Fahne, nie nicht
Jemand jemals auch nur vermutet hat.
Und doch begann alles mit einem Gedicht.
Ein Gedicht, das auch einen Ton besaß,
Und zu dem man ihn wollte zwingen.
Doch das einzige, das er je schrieb, das
War um des Lords Untergang zu besingen.
Und beim Fall des Dunklen Lords
In jener finst'ren Oktobernacht
Da war er mit diesem gleich vor Ort
- er hat da doch sehr gelacht.
"Traurig", sagte er, "dieses Ende.
Doch ist es noch viel mehr peinlich:
Besiegt – durch kleine Kinderhände!
Aber gut, ich bin da nicht kleinlich.
Ich wusste, seit jenem dunklen Befehl,
Dass deine Zeit würde bald kommen,
Schon lange ich die Stunden zähl'.
Und heute wurde dir's Leben genommen.
Ich weiß nicht, ob es ewig währt,
Und vielleicht mag es dich amüsieren,
Dass mir des Lehrers Schicksal widerfährt
Während du versuchst zu regruppieren.
Doch niemals du wirst von meinem Munde
Ein Lied oder Vers zu deinen Ehren hören."
Damit endete, was er dem Lord tat kunde,
Und er ging – möge niemand ihn stören.
