Nützliche Lektionen
„Dauert es noch lange?", quengelt Anna zum ungefähr vierzigsten Mal in der letzten Stunde und rutscht unruhig auf ihrem Sitz herum.
„Nein, nicht mehr lange, Schatz", erwidert Mum, ebenfalls zum etwa vierzigsten Mal in genau der gleichen Zeit, aber mit deutlichen weniger Geduld als noch zu Anfang.
Cathy wirft mir einen Blick zu und verdreht die Augen.
Ich nehme mir einen Moment, um ihren Leidensblick zu erwidern, stehe dann auf und schiebe die obere Hälfte des Zugfensters hinunter. Draußen fliegt Prince Edward Island vorbei in einem bunten Gemisch aus roter Erde, grünen Bäumen und dahinter dem endlos blauen Meer.
„Diesmal stimmt es sogar", höre ich dann Rillas Stimme in meinem Rücken, „da hinten kommt gleich Lowbridge und dann sind wir praktisch schon da."
„Endlich", seufzt Cathy und ein kurzer Blick über meine Schulter zeigt, dass Anna heftig nickend ihre Zustimmung kundgibt.
Nur Grace auf ihrem Platz neben der Türe ist sehr, sehr still. Irgendwie verständlich. Immerhin sieht sie in ein paar Minuten den Mann wieder, den sie in wenigen Tagen heiraten wird – und zwar nach monatelanger Trennung.
Mum scheint das ebenfalls zu merken, denn sie beugt sich quer über den Gang und berührt Grace kurz am Knie, eine Geste, zugleich fragend und beruhigend. Grace sieht auf, lächelt kurz, aber bevor sie etwas sagen kann, öffnet sich schabend die Abteiltür.
„Jem sagt, wir sind gleich da", verkündet David, der mit Dad, Ken und Ben die Zugfahrt in einem anderen Abteil verbracht hat, „wir sollen schon mal nach euren Koffern gucken." Er macht einen Schritt zur Seite und gibt dadurch den Blick auf Ben frei, der hinter ihm steht.
„Tut euch keinen Zwang an", gibt Cathy kess grinsend zurück und macht eine ausladende, schweifende Handbewegung hin zu den Koffern und Taschen in den Gepäcknetzen über unseren Köpfen.
David wirft ihr einen vernichtenden Blick zu, den Cathy geflissentlich ignoriert, wie so oft. Stattdessen springt sie auf, macht so ihren Sitz für David zum draufklettern frei, und kommt dann zu mir hinüber, um ebenfalls aus dem Fenster zu sehen. Der Fahrtwind weht uns beiden Strähnen ihrer offenen Haare ins Gesicht.
„Dad hat gesagt, dass Glen sich kaum verändert hat, seit ihr jung wart", bemerkt sie dann, an Mum und Rilla gerichtet, und es wird keine Absicht sein, aber trotzdem schafft sie es in aller Unschuld, es so klingen lassen, als sei das schon sehr lange her, „stimmt das?"
„Zumindest ist etwas Wahres dran", erwidert Mum und als ich mich umdrehe, sehe ich sie lächeln.
Rilla nickt: „Und das gute daran ist, egal wie lange man weg war, es ist trotzdem jedes Mal wie nach Hause kommen."
„Ich dachte, England sei dein Zuhause?", erkundigt sich Anna neugierig, knufft dann Ben in die Seite, der unter dem Gewicht einer Tasche, die David ihm in die Arme hat fallen lassen, getaumelt und gegen sie gestoßen ist.
„Ist es auch, in gewisser Weise", gibt Rilla lachend zu, „aber in meinem tiefsten Herzen werde ich wohl immer Kanadierin bleiben." Und das, obwohl es ‚Kanadier' streng genommen gar keine gibt, egal, wo geboren und aufgewachsen. Rein rechtlich sind wir alle Briten und Ende.
„Du klingst nicht wie eine", stellt David von seinem luftigen Ausguck fest, gleichzeitig nach einem weiteren Koffer angelnd.
Wieder lacht Rilla. „Naja, das liegt daran, dass du und deine Geschwister waschechte kleine Engländer seid und euer Vater sich in der Armee auch ganz, ganz schnell eine britische Aussprache angewöhnen musste. Ich musste ja irgendwie schon dazu passen. Außerdem war ich es leid, immer gefragt zu werden, wo ich denn herkomme, nur um dann mit einem mitleidigen Blick und einem ‚oh, wie hübsch' abgetan zu werden", erklärt sie und ich bin plötzlich für einen Moment irritiert, ohne zu wissen, warum.
Es dauert einen kleinen Augenblick, bis mir auffällt, dass es weniger an dem liegt, was Rilla gesagt hat, sondern daran, wie sie es gesagt hat.
Denn ganz plötzlich, ohne scheinbaren Aufwand, ist aus ihrem knappen, perfekt betonten ‚englischen Englisch', das selbst dem aufmerksamsten Zuhörer eine Zugehörigkeit zur britischen Oberschicht suggeriert, die nie bestand, die etwas schleppende, mitunter ganze Buchstaben verschluckende Aussprache des kanadischen Englisch geworden, mit dem Rilla, Ken und auch meine Eltern aufgewachsen sind.
Schon komisch, wie man nie so darüber nachdenkt. Rilla und Ken haben beide einen klassischen englischen Akzent gehabt seit ich denken kann und ihre Kinder, alle drei in England geboren, ohnehin. Selbst bei Mum und Dad wird das Kanadische immer schwächer, je länger wir in England leben. Anna und ich haben es längst abgelegt und bei Grace ist es so schwach, dass man es eh nie merkt.
Schon komisch. Die gleiche Sprache und doch so unterschiedlich. Komisch in der Tat.
„Mach noch mal!", verlangt Anna, offensichtlich ähnlich fasziniert wie ich, aber Rilla wird gerettet, als Cathy, die immer noch dem Fenster zugewandt steht, triumphierend verkündet: „Wir sind da!"
Und tatsächlich, Sekunden später pfeift irgendwo irgendwer, die Bremsen des Zuges greifen kreischend und quietschend und langsam erscheint der kleine Bahnhof Glens in unserem Blickfeld.
Wie gerufen treten auch Dad und Ken ins Abteil, beide bereits mit Koffern beladen und augenblicklich bricht Hektik los. Jeder greift sich irgendein Gepäckstück, ich spüre, wie Cathy mir den Henkel einer Tasche in die Hand drückt, deren Gegenstück sie hält, so dass wir das schwere Ding zwischen uns tragen können und irgendwie schaffen wir es alle rechtzeitig auf dem Bahnsteig zu stehen, bevor es wieder pfeift und der Zug anrollt, nur um kurz darauf hinter einer Kurve zu verschwinden.
„Und jetzt?", erkundigt sich Ben nach einigen Augenblicken, in denen wie alle uns suchend umgesehen haben, obwohl nicht ganz sicher, wo nach wir suchen.
„Shirley oder Dad wollten uns abholen", erklärt mein Dad in dem Moment – wie immer brauche ich eine winzige Sekunde, um die Verbindung zwischen Dads Dad und meinem Großvater Gilbert zu schaffen.
„Ich sehe aber niemanden, nicht Shirley und nicht Grandpa", wirft Anna vorlaut ein, ohne dabei jedoch vom Boden aufzusehen, wo sie mit der Schuhspitze Kreise in den Staub malt.
Schon irgendwie… provinziell hier. Ohne dabei arrogant klingen zu wollen.
„Mr. Blythe?"
Wie auf Kommando drehen wir uns alle um zu dem Mann, der leise an uns herangetreten ist und jetzt mit ausgestreckter Hand vor Dad steht.
Neben mir zieht Grace hörbar die Luft ein, Cathy wirft mir über Annas Kopf hinweg ein breites Grinsen zu, die Zungenspitze zwischen die Zähne geschoben, Mum und Rilla wechseln einen vielsagenden Blick und Davids Augenbrauen sind seinem Haaransatz um einiges näher gerückt. Selbst Ben mustert den Fremden interessiert.
Der Fremde, der in wenigen Tagen mein Schwager sein wird.
Wahnsinn.
Echt.
Ich unterziehe ihn ebenfalls einer diskreten Musterung, aber ehrlich gesagt, ich glaube, die Diskretion könnte ich mir auch sparen. Außer mir starren ihn eh alle offen an und er selbst ist viel zu sehr damit beschäftigt, sich vor Dad zu fürchten und Grace nicht anzusehen, er kriegt eh nichts sonst mit.
Objektiv gesehen sieht er wohl ziemlich gut aus. Mitte zwanzig, recht groß, mit kurzen blonden Haare und ‚markanten Gesichtszügen' wie Evelyn aus meiner Klasse es nennen würde. Ich dagegen finde ihn ziemlich ernst, irgendwie streng, so rein äußerlich. Ehrlich gesagt sieht er ganz und gar nicht aus wie ein Pfarrer.
Und erst recht nicht wie Graces Ehemann.
„Michael Townsend meine Name", fährt er jetzt fort, „ich bin… ähm…" Hilflos bricht er ab.
„Hoffen wir mal, dass er sonntags auf der Kanzel etwas eloquenter ist, sonst laufen hier alle zu den Methodisten über", murmelt David an meinem linken Ohr und ich verbeiße mir ein Grinsen.
„Das wird Mary Vance schon zu verhindern wissen", bemerkt Rilla, die neben ihrem Sohn steht, im Flüsterton und während mein Grinsen jetzt doch zu Tage tritt, kann ich David leise lachen hören. Wir alle kennen die Geschichten über die berüchtigte Mary Vance – bzw. Mrs. Marshall Douglas, aber so nennt man sie wohl nur, wenn sie in Hörweite ist.
„Mr. Townsend", erbarmt sich Dad in dem Moment endlich und ergreift langsam die ihm dargebotene Hand, was gut ist, weil der arme Michael schon ziemlich lächerlich aussah, so eine Hand sinnlos in die Luft gestreckt.
Er wirkt jetzt auch gebührend erleichtert. „Michael, bitte", beeilt er sich zu sagen.
Dad nickt nur, bietet nicht ebenfalls seinen Vornamen an, sondern schweigt nur und wartet ab, ganz nach dem Motto: Wenn der Kerl mir schon mein kleines Mädchen stiehlt, kann ich es ihm wenigstens möglichst schwer machen.
Mum verdreht bloß die Augen und ich kann sehen, wie Cathy und Ben irgendetwas miteinander flüstern, bevor beide ihre grinsenden Gesichter hinter Kens Rücken verstecken. Ich weiß nicht, was sie gesagt haben, aber ich weiß, dass Michael darin nicht gut weggekommen sein wird. Die Sache mit den Ford-Kindern ist nämlich, sie haben alle drei einen verdammt fiesen Humor.
„Na, so wie der aussieht, glaube ich, wenn er Mary Vance mal richtig kennen lernt, wird er zum Methodisten", liefert David augenblicklich die flüsternde Bestätigung für meine Gedanken. Rilla zeigt plötzlich großes Interesse an ihrer Handtasche.
Michael und Dad scheinen einander dagegen nichts mehr zu sagen zu haben und auch Ken, der Michael wohl retten könnte, beobachtet die ganze Szene weiterhin nur mit dieser unbewegten Miene, mit der er gerne verdeckt, wie amüsiert er in Wirklichkeit ist.
Weil auch wir anderen nicht gewillt sind, einzugreifen, und es Grace offensichtlich vor Nervosität die Sprache verschlagen hat, breitet sich bleiernes Schweigen auf dem Bahnsteig aus, was dabei aber so auffällig ist, dass der Bahnhofsvorsteher und einen neugierigen Blick zuwirft.
Und dann, gerade als ich überlege, ob ich Grace und ihren Michael erlösen soll, wird mir die Entscheidung abgenommen.
Tapp.
Tapp.
Tapp.
Mit schöner Regelmäßigkeit und laut genug, dass wir alle es hören, tappt Cathys rechter Fuß auf den Boden und zerreißt die unangenehme Stille. Anna kichert.
Tapp.
Tapp.
„Ich kann Ihnen mit dem Gepäck helfen", platzt es aus Michael heraus und jetzt sucht sein hilfloser Blick doch Grace, die aber auf ihre Hände starrt.
„Gut", antwortet ihm niemand geringeres als Cathy, bevor sie ihn mit einem völlig unverschämten Lächeln bedenkt und dann mit dem Fuß die Tasche, die wir beide eben noch aus dem Zug geschleppt haben, in seine Richtung schiebt.
Die Reaktion ihrer Eltern lässt keine zwei Sekunden auf sich warten. „Catherine!", kommt es wie aus einem Mund von Rilla und Ken. Michael jedoch beeilt sich, sich zu bücken, um die Tasche aufzuheben.
Bevor er soweit jedoch kommt, sieht er plötzlich wieder auf, scheinbar überrascht. „Oh. Du bist Cathy", stellt er fest. Irgendwie etwas stupide, wenn man mich fragt. Aber naja, wahrscheinlich ist es eine echt doofe Situation für ihn, also seien wir mal gnädig.
„Meistens, ja", gibt Cathy völlig unbekümmert zurück, „aber ich höre auf fast alles."
Woraufhin Michael nur noch verwirrter aussieht.
Zu seinem Glück greift Kenneth erneut ein, diesmal wirkungsvoller, als er Cathy eine mahnende Hand auf die Schulter legt. Sie, Papis kleines Mädchen, das sie nun mal ist, strahlt zu ihm hoch, personifizierte Unschuld und wieder kann ich David neben mir in sich hineinlachen hören. Ben grinst bloß.
Naja, sie kennen ihre Schwester halt.
Dad scheint ähnlich wie Cath beschlossen zu haben, heute einfach mal richtig unhöflich zu sein, denn er beobachtet das ganze nur mit einer demonstrativen Ruhe, die augenscheinlich Michael und Grace so völlig abgeht, und schweigt dazu.
Aber zum Glück für die zwei ist auf Mum Verlass. Es hat zwar sicher drei oder vier flehende Blicke von meinem Schwesterchen gebraucht, aber dann erbarmt sie sich doch noch.
„Michael", wendet sie sich freundlich lächelnd an Gracies Zukünftigen, „ich bin Faith, Graces Mutter. Ich freue mich wirklich, dich endlich kennenzulernen."
Ich glaube, ich habe selten so viel pure Erleichterung im Gesicht eines Menschen gesehen, wie sie sich jetzt bei Michael zeigt. Geradezu dankbar nimmt er Mums ausgestreckte Hand und schüttelt sie.
„Mrs. Blythe… Faith… die Freude ist ganz bei mir", erwidert er, sich offenbar in Manieren flüchtend.
Mum nickt, lächelt, aber weiß scheinbar auch nicht mehr, was sie noch groß sagen sollte. Ich glaube sogar zu erahnen, dass sie einen kurzen Blick zu Cathy wirft, deren Unverschämtheit solche peinlichen Situationen schon oft entschärft hat, aber die steht mittlerweile ganz friedlich da, an Kens Hand, wie so oft, sich völlig unbeteiligt in der Gegend umsehen.
Von ihr keine Hilfe zu erwarten. Aber dann ist da ja noch…
„Ich hab' Hunger!" Anna. „Und mir ist langweilig."
„Womit du völlig Recht hast", springt diesmal Rilla rasch in die Bresche, „warum hier herumstehen, wenn wir alle längst in Ingleside bei Kaffee und Kuchen sein können?"
„Sehr gute Frage", nickt Mum, „also los, jeder nimmt sich einen Koffer, dann sind wir in ein paar Minuten da."
Tatsächlich nimmt sich daraufhin jeder ein Gepäckstück, außer Anna, dies solche Anweisungen immer gerne ignoriert, und Cathy, die der Meinung zu sein scheint, sie sei ihre Tasche schließlich rechtmäßig losgeworden.
Naturgemäß führen die beiden den Zug dann auch an, schlendernd, mal hier, mal dort hin zeigend und sich unbeschwert unterhaltend, weil sie nun mal so sind.
Grace folgt, immer noch blass, irgendwie niedergeschlagen, den Kleidersack mit ihrem Hochzeitskleid fest in der Hand. Michael ist hinter ihr, beladen mit Gepäck und flankiert von Ben und David, der letztere mit einer Unbekümmertheit auf die anderen beiden einredend, die sehr an seine Schwester erinnert.
Ich dagegen halte mich absichtlich nah bei den Erwachsenen, aus dem simplen Grund, weil bei ihnen wohl das interessanteste Gespräch zu belauschen ist. Und tatsächlich, wie verabredetet lassen sie sich etwas zurückfallen und dann…
„Jem, musstest du so fies sein? Der arme Junge. Und arme Gracie!", aber Mum klingt ehrlich gesagt mehr amüsiert als sonst etwas. Sie verbeißt sich glaube ich sogar ein Lachen.
Rilla hat keine solchen Skrupel und lacht leise auf. „Du weißt doch, wie das ist, Faith. Sie haben das von unseren Vätern über sich ergehen lassen müssen und jetzt rächen sie sich eben an den Freunden ihrer Töchter. Ist es nicht so?"
Die letzte Frage ist an Ken und Dad gestellt, mit dem gleichen um völlige Unschuld bemühten Lächeln, das Cathy so gerne benutzt.
„Natürlich", antwortet Ken seiner Frau grinsend, „deswegen finde ich ja auch, wir hätten ruhig mehr Töchter haben können. So ist es doch etwas ungerecht."
„Sieh es positiv", schaltet Dad sich ein, jetzt weit entspannter, „du musst auch nur für eine Hochzeit bezahlen und nicht für drei." Er macht ein Gesicht, als habe er Zahnschmerzen.
Ken lacht. „Das schon", gibt er zu, „aber ich muss für Catherines Hochzeit bezahlen und das ist eine große Unbekannte. Ihr kennt sie doch. Entweder sie macht es wie ihr und präsentiert uns eines Tages Ehemann und Ring oder sie wird Himmel und Hölle für ihre Hochzeitsfeier in Bewegung setzen und damit beides ins Chaos stürzen."
„Höchstwahrscheinlich", nickt Mum, jetzt auch lachend, bevor ihr Blick meinen Rücken trifft. Glaubt mir, Mums Blick kann man spüren.
„Und du, Elizabeth, hast jetzt genug gelauscht. Ab, nach vorne und sei was nett zu deiner armen Schwester. Sie hat es nicht leicht", kommt die Aufforderung und ich weiß es besser, als mich ihr zu widersetzen, also setze ich mich brav in Bewegung, bis ich zu Grace aufgeschlossen bin.
Sie wirft mir nur einen leicht panischen Blick zu und ganz ehrlich, irgendwie habe ich beinahe Mitleid mit ihr, will, irgendwie hat Mum schon Recht. Leicht hat es Graces gerade echt nicht.
Und das, glaube es mir, ist für sie eine völlig neue Erfahrung.
