Kapitel 13: Pferdebisse und das Rennen eines Zentauren
Elugalen öffnete langsam die Tür zur Halle der Heilung, wo sich Snape seit gestern Abend befand. Der Raum wurde durch die morgendliche Sonne gut erhellt, aber trotzdem schien noch alles ruhig im Innern.
Elugalen drehte sich nun zu Dumbledore um und hob den Finger an die Lippen, bevor er leise eintrat.
Was er dort sah, war einfach fast zum Todlachen.
Irgendwann während der Nacht hatte sich Elrond einen gepolsterten Stuhl neben das Bett gestellt, und obwohl das schlimmste überstanden war, wollte er vermutlich sicherstellen, das Snape nicht erneut hohes Fieber bekam.
Elrond war nun in seinem Stuhl eingeschlafen, wobei sein Kopf gegen die Lehne lehnte. Aber das war es nicht, was Elugalen leise lachen ließ, sondern die Tatsache, das Elladan, ein erwachsener Elf in den Armen seines Vaters tief und fest schief, so wie ein kleiner Elfling. Elugalen speicherte sich diesen Anblick im Geiste ab und lächelte nun leicht in Richtung von Dumbledore, bevor er wieder in den Flur hinaus deutete.
Er schloss nun die Tür leise und bedeutete dann Dumbledore, ihm in den Garten zu fol gen.
Als sie außer Hörreichweite der Hallen der Heilung waren, begann Elugalen laut zu Ki chern, das sich in ein lautes Lachen steigerte. Schließlich musste er anhalten und sich an einem Baum festhalten, so sehr musste er lachen. Kurz darauf ließ er ihn aber los und glitt lachend zu Boden.
Dumbledore selbst konnte auch ein Kichern nicht unterdrücken.
Nachdem sich Elugalen wieder beruhigt hatte, hielt Dumbledore ihm die Hand zum Auf stehen hin.
"Das Lachen tut der Seele gut, mein junger Freund." sagte Dumbledore, wobei seine Au gen weiterhin glitzerten. "Es scheint so als wenn das Leben ihnen wirklich gut tut, Mr. Potter."
Elugalen lächelte nun und nickte, bevor er auf eine Gartenschaukel in der Nähe deutete.
Dumbledore setzte sich nun hinein und entspannte sich, während Elugalen in sehr gelas sener Pose auf einer der Armstützen saß.
"Ich möchte dir für all das danken, was du für Hogwarts und die Lehrer in den vergange nen Tagen getan hast." sagte Dumbledore und sah durch die Gärten und bewunderte da bei die vielen Wasserfälle und Teiche.
Elugalen nun erneut. "Wie Hermine einmal sagte, so neige ich dazu, "Leute retten zu müssen". Ich denke, das habe ich von Elrond, der nun einmal ein Heiler ist." Er lachte nun.
"Wie dem auch sei, dein Großvater ist ein sehr kluger Mann."
"Wie sie auch, und sie sind nun wahrlich nicht die selbe Person." sagte Elugalen nun ki chernd, und lächelte leicht in Richtung von Professor Dumbledore.
Dumbledore lachte nun. "Da hast du mich wohl überrumpelt."
Beide waren nun eine Zeit lang still, während sie die Stille und den Frieden hier genos sen. Rivendell konnte auch ohne Worte die Seele beruhigen, und es gab kein geordnetes Chaos wie teilweise in Lothlorien, oder die permanente Alarmstimmung wie in Mirk wood, sondern nur die absolute Ruhe.
"Rivendell hat meine Erwartungen sogar noch übertroffen." sagte Dumbledore nun sanft. "Man kann sich zwar die Gebäude und Gärten im Geiste vorstellen, aber nicht die Atmo sphäre die hier herrscht."
Elugalen dachte hier nun einen Moment nach. "Ich habe viele Orte in Mittelerde besucht. Rohan, wo die Leute lächeln und lachen, aber auch Trauern, so das sie die Verstorbenen in guten wie auch schlechten Zeiten in Erinnerung behalten können. Gondor, wo die Leu te so genau und in die Hierarchie eingebunden sind, das selbst die Straßen übernatürlich leise wirken. Ich war auch in Mirkwood und Lothlorien. Aber kein Ort kann es mit Ri vendell aufnehmen…" Hier hielt er kurz inne. "Wobei ich allerdings in diesen Dingen ein wenig voreingenommen bin."
Dumbledore kicherte nun leise, bevor er inne hielt. Er schien zwar etwas sagen zu wol len, hielt aber inne.
Elugalen sah nun zu. "Sie wollten etwas sagen?"
"Hm… es ist aber nicht wichtig."
"Ich möchte es hören."
"Wenn du darauf bestehst: ich frage mich, was mit deiner Magie geschah, seit du dich… äh… verändert hast."
"Nun, ich brauche meinen Zauberstab nicht mehr. Er erkennt meine magische Signatur nicht mehr und nun ja… meine Magie hat sich teilweise drastisch verändert und ich habe noch immer nicht alle Möglichkeiten entdeckt."
"Sehr Interessant."
Während Dumbledore sich nun wieder in den Gärten von Rivendell umsah, entging ihm das Funkeln in den Augen von Elugalen.
Knapp zehn Minuten später erklang ein wütender Schrei aus Richtung der Ställe und des Trainingsbereichs, befolgt von einem lauten "ELUGALEN! Dein (Man setze hier ein lau tes, zwergisches Schimpfwort ein!) Pferd hat mich gebissen!"
Elugalen lachte nun, bevor er aufsprang und zu den Ställen hinüber lief. Dumbledore lachte ebenfalls und folgte ihm mit ruhigeren Schritten und als er dort eintraf sah er einen der Zwillinge, der sich die Hand hielt, während Elugalen laut lachte. Ein großes, schwar zes Pferd lief herum und schien fast zu lachen.
"Kannst du dein Pferd denn nicht einmal zur Ordnung rufen." sagte Elrohir während er seine Hand hielt. "Letzte Woche traf es Glorfindel, die Woche davor Celeboril und jetzt ich! Dein Pferd ist einfach unmöglich."
"Na gut." sagte Elugalen bevor er kurz pfiff. Es kam ganz friedlich herüber gelaufen und stupste ihn sanft an. "Professor darf ich ihnen Morel vorstellen." Er deutete auf das Pferd, das ihm nun erstaunlicherweise freundlich zuzunicken schien. Elugalen brummte nun, "Ich verstehe nicht was mit ihm los ist. Die Rohirrim lieben ihn regelrecht." Nun sagte er mit leichtem Sarkasmus in der Stimme zu Morel.
Dumbledore musste nun lachen. "Wie der Eigentümer so das Pferd." sagte er.
"Morel, möchtest du ein Wettrennen machen?" fragte Elugalen.
"Ich werde sicher nicht gegen dieses Pferd antreten!" sagte Elrohir.
"Ich habe nie gesagt, das es gegen dich sein soll, Bruderherz."
Elrohir zögerte.
"Und los." rief Elugalen und Morel drehte sich um und begann zu laufen, während Eluga len kurz darauf, aber in langsamerem Tempo folgte.
Plötzlich veränderte sich Elugalen's untere Körperhälfte und es entstand ein Pferdekörper dessen Fell genauso aussah wie sein Haar und Elugalen begann nun langsam als Zentaur zu Morel aufzuholen.
Morel gewann zwar, aber nur sehr knapp und beide kamen nun in ruhigem Tempo zu rück.
"Was hast du gemacht?" fragte Elrohir und betrachtete Elugalen's neues Aussehen.
"Ich bin doch ein guter Zentaur oder! Ich habe viel experimentiert."
Elrohir seufzte nun. "Du solltest dich besser zurückverwandeln können."
"Das kann ich! Siehst du!" Elugalen stand nun wieder völlig normal vor ihnen.
"Wirklich erstaunlich." sagte Dumbledore. "Du bist aber noch jung, das ist offensicht lich."
"Ahh… die Tatsache bleibt aber, das ich für immer jung bleiben werde!"
"Wohl wahr." sagte Elrohir lächelnd. "Aber ich wette mit dir, das du mich in einem nor malen Rennen nicht schlagen kannst." sagte er, bevor er zum Haus hinüber lief.
"Hey, das ist nicht Fair."
Dumbledore lachte leise und drehte sich zu Morel um. "Ich denke damit bleiben nur noch wir beiden übrig."
Morel schnupperte kurz an ihm und sah dann über seine Schulter.
Dumbledore drehte sich nun herum und sah einen der Stallburschen, der nun stöhnend zu denken schien. 'Oh Nein. Wieso ich? Wieso muss ich ihn versorgen!' Und das war ganz klar auf seinem elfischen Gesicht zu erkennen.
Dieses Kapitel soll dazu dienen, das Dumbledore den "Neuen" Harry besser zu verstehen beginnt.
Um eine der häufigsten Fragen zu beantworten: Ja, Dumbledore wusste, das Harry ist Elugalen, denn wenn ihr euch "Galenistari" durchlest, werdet ihr ein Kapitel finden, wo es Dumbledore heraus findet
Hier der Ausschnitt:
Elladan setzte sich nun auf, nachdem er sich an Harry gelehnt hatte, nachdem er Dumble dore's Stimme erneut gehört hatte und hielt inne. Er drehte sich langsam zu Harry und El rohir um und fluchte leise, wodurch Elrohir aufwachte.
Dumbledore öffnete nun die Tür in das Wohnzimmer. "Lord El…" er hielt inne. Drei Köpfe drehten sich zu ihm herum. Ein identisches, sehr nervöses Grinsen erschien auf ih ren Gesichtern.
"Oh Je!"
Genau das ist gemeint. :D
Vielen Dank für die Reviews, und entschuldigt die Wartezeit!.
REVIEW!
