Hallo,

hier ein neues Kapitel. Mein Vorsatz ist es ab jetzt nur noch fertige oder kurze Geschichten zu posten. Mal sehen, ob ich das durchhalte

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Ende des letzten Kapitel

Grissom und Sara kehrten erst kurz vor dem Ende der Schicht ins Labor zurück. Im Stillen fragten sie sich was sie erwarten würde.

Hoffentlich überfielen sie Sara nicht sofort, dachte Grissom.

Sie sah müde aus und Grissom wollte ihr jede Aufregung ersparen.

Vorsichtig drückte er ihre Hand.

„Es wird schon werden. Und ich bin ja bei dir."

Sara lehnte sie zu ihm herüber und gab ihm einen Kuss.

„Ich liebe dich."

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Müde, aber zufrieden saßen Grissom und Sara im Auto und fuhren nach Hause. Nach der Rückkehr ins Labor erwarteten beide, dass sie von den Kollegen gestellt werden würden. Aber nichts geschah. Stattdessen konnten sie die Papiere in Ruhe fertig stellen und pünktlich Schluss machen.

Schließlich brach Sara das Schweigen.

„Verstehst du das? Niemand hat Fragen gestellt oder gemeckert. Nicht mal Catherine."

„Tja, ich verstehe auch nicht was da vor sich geht. Vielleicht hat Brass ein Machtwort gesprochen und sie halten sich daran."

Sara sah ihn zweifelnd an.

„Glaubst du das wirklich?"

Grissom zuckte mit dem Schultern.

„Eigentlich ist mir das auch ganz egal. Wir haben unsere Ruhe und je länger dieser Zustand anhält desto besser. Und wie geht es Euch beiden?"

„Das Baby schläft schon lange und ich will auch nur noch ins Bett. Kannst du dir das vorstellen. Sara Sidle will freiwillig schlafen."

„Es geschehen wirklich noch Wunder. Aber das ist nichts Neues für mich. Du bist ja mein persönliches Wunder."

„Du bist so süß."

Grissom lächelte in sich hinein. Das mussten die Hormone sein. Normalerweise hätte Sara so etwas nicht gesagt. Aber sie hatte sich anscheinend beide verändert und gingen anders miteinander um. Liebevoller und mit Vertrauen.

„Glaubst du, dass wir immer so glücklich sein werden?", fragte Sara.

„Sara, Honey. Wir haben so lange gewartet uns zu finden. Ich glaube fest daran, dass wir es schaffen."

Bevor Sara ihn küssen konnte, klopfte es an der Tür. Die beiden sahen sich an. Es war wohl vorbei mit der Ruhe.

„Catherine oder Brass?"

„Ich tippe auf Catherine", sagte Sara.

„Soll ich Euch allein lassen?"

„Was ? Warum ?"

Bevor Grissom fragen konnte was Sara damit meinte, klopfte es nochmals.

„Gil, ich muss dich sprechen.", war Catherine zu hören.

„Sara, bitte bleib hier.", sagte Grissom und öffnete die Tür.

„Gil, ich kann nicht länger warten. Du musst …"

Catherine verstummte als sie Sara sah.

„Ich wollte nicht stören, Gil. Aber könnte ich dich allein sprechen. Sara hat sicher Verständnis dafür."

„Das hat sie sicher. Aber sie ist hier zu Hause und du musst sie selbst fragen."

„Du wohnst hier?", fragte sie überrascht Sara.

Diese nickte nur. Dann sah sie zu Grissom.

„Griss, ich denke, dass du mit Catherine reden solltest. Außerdem bin ich müde."

Sie gab Grissom einen Kuss und ging ins Schlafzimmer. Grissom sah ihr hinterher.

Catherine räusperte sich.

„Ich wollte dich fragen, ob du es ernst meinst. Aber die Frage hat sich wohl erledigt. Ich bin überrascht."

Grissom sah sie an.

"Weshalb ? Du hast es doch schon immer vermutet. Und ehrlich gesagt, nachdem ich den ersten Schritt gemacht habe, war es ganz leicht."

„Wirklich ?"

„Wirklich. Es ist die beste Zeit unseres Lebens. Wir gehören zusammen."

Catherine trat auf Grissom zu und umarmte ihn.

„Ich freue mich für dich."

Grissom sah sie an.

„Ok, für Euch."

„Danke. Sara macht mich sehr glücklich. Und ich hoffe, dass sie dasselbe über mich sagen würde."

Catherine lächelte ihn an.

„Da bin ich sicher."

Grissom räusperte sich. Es war ihm nicht so recht, dass er sein Privatleben vor Catherine ausbreiten sollte. Am besten brachte er es gleich hinter sich.

„Catherine, ich denke, dass ich dir noch etwas sagen sollte. Diesmal bis du die erste die es erfährt."

„Oh, ich fühle mich geehrt. Was ist es?"

„Sara und ich, wir … wir bekommen ein Baby."

Grissom sah Catherine an und sah wie seine Kollegin um Worte rang.

„Du kannst mir ruhig gratulieren. Es ist nämlich eine gute Nachricht."

Wortlos umarmte sie Grissom.

„Gil, das ist zuviel für mich. Ich gratuliere dir. Wow, wie …."

Grissom löste sich von ihr und sah sie lächelnd an.

„Das muss ich dir doch nicht erklären, oder?"

Catherine schlug ihm spielerisch auf den Arm. Aber bevor sie noch etwas erwidern konnte, klopfte es an der Tür.

„Ich tippe auf Jim.", sagte Grissom und öffnete die Tür. Tatsächlich stand dort, mit einer Flasche Whiskey in der Hand, Jim Brass.

„Jim", rief Catherine aus dem Hintergrund.

„Ist der Whiskey gut? Ich brauche unbedingt einen Drink."

„Natürlich ist der Whiskey gut. Wolltest du Grissom nicht etwas Zeit lassen?"

Sie zuckte mit den Schultern.

„Er hatte Zeit. Gil, wo sind die Gläser ? Jim, öffne die Flasche. Wir haben einen Grund zum Anstoßen. Grissom wird nämlich Vater."

„Was ?" Jim sah Grissom überrascht an.

Dieser sah Catherine missbilligend an.

„Kannst du bitte etwas leiser sein."

Aber es war schon zu spät. Verschlafen tappte Sara ins Wohnzimmer.

„Was ist denn hier los? Grissom ?"

Er ging auf sie zu und nahm sie in den Arm.

„Entschuldige, dass wir dich geweckt haben. Ich habe Catherine die guten Neuigkeiten mitgeteilt und das ist die Reaktion."

„Welche Neuigkeiten?", fragte Jim ungeduldig.

Sara sah ihn an.

„Wahrscheinlich hat Grissom erzählt, dass wir ein Baby bekommen."

„Das ist wirklich eine Überraschung. Glückwunsch Gil. Moment, ich gieße uns gleich einen Drink ein."

Catherine hatte inzwischen Gläser geholt und auf den Couchtisch gestellt.

„Whiskey für uns und Milch für die werdende Mutter." Mitleidig sah sie Sara an. Grissom würde sicher sehr gut auf sie aufpassen. Hoffentlich übertrieb er es nicht.

Jim goss den Whiskey ein und Sara nahm sich das Glas Milch und setzte sich zu Grissom auf den Schoß. Sie war so müde und wollte zurück in das große, neue Bett. Allerdings hatte sie das Gefühl, dass es ein langer Tag werden konnte. Brass und Catherine sahen nicht so aus als wenn sie bald gehen wollten.

Da musste sie wohl zu extremen Aktionen greifen.

TBC