Der Staub tanzte in den zaghaften Sonnenstrahlen des späten Nachmittags. Bald würde es dämmern, dabei war es gerade einmal neunzehn Uhr. Und dennoch merkte man, dass die Tage länger wurden und der Sommer bald über das Land hereinbrechen würde. Die großen Panoramafenster der Bibliothek blickten zur Nordseite hinaus, doch vereinzelt schafften es die Strahlen der untergehenden Sonne, sich bis hinein zu den hohen, dunklen Regalen zu drängen. In diesen vereinzelten Strahlen schimmerte der Staub, den Isabelle beobachtete. Das leise Ticken der großen Standuhr nahe des Eingangs und das glitzernde Auf und Ab dieser winzigen Partikelchen beruhigten sie. Sie erinnerten sie etwas an Blutstropfen, die sich langsam ihren Weg bahnten. Nur, dass Blut genau wusste, wohin es wollte, während der Staub umherflog, ohne eine Richtung lange beizubehalten.

Isabelle hatte ihre Contenance seit dem Besuch Riddles gestern und ihrem Ausbruch im Keller wieder vollkommen zurückgewinnen können. Auch dem Hauselfen ging es den Umständen entsprechend, hatte am Morgen bereits wieder das Frühstück serviert.

Die Beine überschlagen saß sie in ihrem Stammsessel. Das Gesicht glatt und emotionslos, doch in ihrem Kopf arbeitete es. Sie konnte nicht hinnehmen, dass Riddle sie ersetzte. Durch Alton ersetzte. Sie war kein Möbelstück, keine dümmliche Hausfrau, die man einfach so austauschen konnte! Sie war mehr, so viel mehr.

Riddle hatte sie gedemütigt, sie in die Schranken gewiesen. Das konnte und wollte sie nicht auf sich sitzen lassen. Sie hatte sich von seiner niederen Herkunft und seinem Charme blenden lassen. Sie hatte ihn unterschätzt, ihn als zu abhängig von ihr und den anderen alten Familien gesehen, doch das war ein Fehler gewesen. Die Entladung ihrer Emotionen im Keller gestern, hatten mehr bewirkt, als dass sie sich nur abreagiert hätte. Sie hatte ihre aufgestauten Emotionen abgebaut und wieder eine klare Sicht auf ihre Umgebung erlang.

Riddle brauchet die Reinblüter, ja. Aber er war nicht von ihnen abhängig, wie sie angenommen hatte. Isabelle hatte ihr ganzes Vorhaben auf dieser scheinbaren Abhängigkeit aufgebaut. Ihr Vorhaben und ihr Plan… Welcher Plan eigentlich? Sie musste ehrlich zu sich selbst sein und erkennen, dass sie die ganzen letzten Wochen nur wenig rational gehandelt hatte. Sie hatte vorgegeben so zu handeln, sie hatte sich im Geiste Erklärungen gesucht, warum sie unbedingt einen Pakt mit Riddle eingehen sollte. Das Erlangen von neuem Wissen zum Beispiel. Aber hatte sie nicht selbst eine ausgezeichnete Bibliothek zur Verfügung? Und genug Verstand, das Wissen sich selbst anzulesen. In Wahrheit war sie doch nur ihren undurchdachten Emotionen gefolgt. Es hatte Isabelle gereizt, was Riddles Auftauchen ihr versprochen hatte. Spannung, Abwechslung und Abenteuer. Sie hatte ein Ziel gehabt, das sie aus ihrem eintönigen Alltagstrott befreit hatte. Ohne jedoch nur ein einziges Mal wirklich darüber nachzudenken, hatte sie Pläne geschmiedet, war ihren Emotionen gefolgt und war beinahe besessen gewesen. Sie hatte unüberlegt gehandelt, ohne es auch nur zu merken. Und dadurch hatte Riddle sie ausstechen können. Sie war mit dem Herzen dabei gewesen, doch nicht mit dem Verstand, wie es eigentlich sein sollte.

Es war nicht so, als wolle sie nun nicht mehr bei Riddles Vorhaben dabei sein. Im Gegenteil, sie wollte nun mehr ein Teil dieser Revolution sein, als je zuvor. Sie stimmte Riddles Ansichten zu, erkannte, dass sein Ansatz deutlich effektiver war, als die manch anderer Hexen und Zauberer aus der Vergangenheit, die sich angeschickt hatten, die magische Gemeinschaft zu verändern. Das schloss auch Grindelwald mit ein.

Sie wollte an Riddles Seite stehen, wollte den Kitzel spüren, wenn die magische Gemeinschaft sich ihrem Willen unterwerfen würde. Doch das war nicht Isabelles vorrangiges Ziel. Sie wollte Macht, ja, doch die Anerkennung, die Aufmerksamkeit und Huldigungen, die sie ihr brächten, brauchte sie nicht. Sie wusste, wie stark sie war, wie talentiert, begabt und intelligent. Sie brauchte keine Speichellecker, die ihr dies bewiesen. Schon gar nicht in Form von Muggeln oder Schlammblütern. Was sollte sie auf deren Meinung geben?

Sie wollte Riddle. Sie wollte diesen ungewöhnlich talentierten Zauberer beeinflussen, ihn manipulieren und unter ihre Kontrolle bringen, so wie sie es bei Alton getan hatte. So, wie sie letztendlich jeden in ihrem Umfeld kontrollierte. Sie hasste Riddle für ihre Demütigung. Doch sie bewunderte ihn auch für sein Talent und seine Manipulationsgabe, die fast so ausgeprägt waren, wie ihre eigenen Fähigkeiten. Am stärksten war jedoch ihr Wille, die Genugtuung zu erleben, Riddle nach ihrem Zauberstab tanzen zu lassen. Nicht, um irgendeinen Vorteil daraus zu haben, sondern einfach um des Könnens willen. Sie wollte eine Herausforderung haben, sich beweisen, dass sie es konnte. Riddle war ihre größte Herausforderung. Der Stein der Weisen unter Zauberern wie Alton, Rufus, Orion oder gar Abraxas, den sie mit geringfügiger Anstrengung genauso um den Zauberstab wickeln konnte, wie ihren Gatten. Selbst ihren Bruder konnte sie beeinflussen, auch wenn sie es nicht oft tat. Riddle dagegen… Sie brauchte einen Plan und diesmal einen richtigen Plan. Eine Strategie, wie sie sich bei Riddle einschmeicheln konnte, wie sie ihn dazu bringen konnte, ihr zu vertrauen, bis er ihr schließlich blind vertrauen würde. Doch dafür musste sie ihre Aufgabe kennen. Kenne deinen Feind, sogar Muggel waren sich dessen bewusst.

Ihre Gedanken sammelnd, begann sie darüber nachzudenken, was sie über Tom Riddle wusste. Er war Schulsprecher und Vertrauensschüler in Hogwarts gewesen und doch arbeitete er bei Borgin & Burke's. Er war offensichtlich nicht vermögend, doch Isabelle bezweifelte, dass das der Grund war, warum er in der Nokturngasse arbeitete. Er hatte große Ziele bezüglich der magischen Gesellschaft, war unzufrieden mit dem System, doch engagierte er sich nicht direkt in der Politik. Er zog nach und nach die alten Familien auf seine Seite. Er war intelligent, charmant und gutaussehend. Ihm könnte die Welt zu Füßen liegen und doch tat sie es nicht. Nicht zu vergessen, stammte er aus einer alten Linie.

Die Gaunts waren direkte Nachfahren von Salazar Slytherin, aber den Namen Gaunt trug er nicht. Isabelle hatte, nachdem Alton ihr von Riddles Herkunft berichtet hatte, mehrere Bücher gewälzt, doch in keiner der alten Chroniken fand sie einen Riddle. Und ein Irrtum war ausgeschlossen, ihre Ahnen waren mehr als akribisch in diesen Belangen gewesen. Das ließ somit nur den Schluss zu, dass Riddles Vater ein Schlammblut war. Natürlich könnte er auch ein Muggel sein, doch den Gedanken verwarf Isabelle sogleich wieder. Die Werte und Einstellungen der Gaunts waren noch strenger als die, ihrer eigenen Familie. Niemals hätte sich eine Gaunt auf einen Muggel eingelassen. Da war es wahrscheinlicher, dass irgendein dahergelaufenes Schlammblut sich in der Hoffnung auf Vermögen oder auch nur wegen des Namens sich als Reinblut ausgegeben hatte. Die Gaunts hatten abgeschieden gelebt, waren den Gerüchten nach auch nicht mehr ganz richtig im Kopf gewesen. Da war es sicherlich nicht schwer, sie zu täuschen. So oder so, Riddle war definitiv kein Reinblut. Nachfahre Slytherins hin oder her. Doch war dies wirklich ein Punkt, den Isabelle ausnützen könnte? Vielleicht, doch es war nicht das, was sie wollte. Es war keine wirkliche Schwäche. Riddle war nicht die Art von Zauberer, die sich erpressen lassen würde mit dieser Erkenntnis, zumal jeder mit auch nur einem halben Verstand zu dem gleichen Schluss wie Isabelle kommen konnte. Das hatte auch Riddle klar sein müssen, als er über seine Herkunft seinen Verbündeten berichtet hatte. Er hatte indirekt ihnen also freiwillig die Information über seinen Blutstatus gegeben. Wenn sie diese Information also gegen ihn verwenden sollte, würde er nur wütend werden, wenn überhaupt. Man stocherte nicht in ein Doxynest ohne guten Grund. Er würde sie auslachen. Sich maximal von ihr bedroht fühlen. Und das wollte Isabelle nicht, einer Bedrohung traute man nicht. Was er tun musste, wollte sie ihn manipulieren.

Isabelle hielt inne. Bedrohung? Würde er sie nach den gestrigen Ereignissen wirklich so sehen? Sie bezweifelte es ehrlich. Riddle sah sich deutlich über ihr stehend. Glaubte begabter zu sein, fähiger und mehr zu wissen. Letzteres mochte tatsächlich stimmen, denn so sehr Isabelle Wissen heute schätze. Sie hatte sich in Hogwarts wenig um zusätzlichen Wissenserwerb geschert, der nicht einen direkten Nutzen für sie hatte. Die Manipulation und das Lenken ihrer Mitmenschen hatte sie deutlich mehr interessiert als die verstaubten Bücher in der Verbotenen Abteilung, besonders da diese nur Kinderspielzeug waren, im Gegensatz zu den Büchern, die sie in der eigenen, heimischen Bibliothek gehabt hatte. Gehabt hatte. Das waren die richtigen Worte, denn diese Sammlung war dank ihres Vaters nun durch alle Zauberhaushalte Groß Britanniens und vermutlich auch Irlands verstreut. Nun bereute sie es, in ihrer Jugend nicht mehr von ihnen gelesen zu haben. Doch ihr junges Ich war dumm und naiv gewesen. Sie hatte Bücher und Wissen für etwas gehalten, dass nur Ravenclaws benötigten, hatte sie doch das Talent und den Intellekt auch ohne komplizierte Zauber, ihre Mitmenschen zu manipulieren. Doch nun musste sie diese Meinung überdenken. Wissen war Macht. Macht war Kontrolle. Und Kontrolle war, was sie wollte. Nicht zuletzt hätte dieses fehlende Wissen ihr auch bei Riddle direkt geholfen. Hätte sie ihm den Inhalt ihres Kopfes und nicht der Regale um sie herum angeboten, so wäre einiges wohl anders verlaufen.

Riddle unterschätzte sie, das war das Problem. Kein neuer Gedanke, andererseits… War das nicht vielleicht auch ein Vorteil? War es so nicht viel eher möglich, sich an ihn heranzuschleichen. Ihn zu umgarnen, vielleicht von ihm zu lernen, um ihn dann langsam aber sicher immer weiter zu verzaubern, bis auch er nichts weiter als eine willenlose Marionette war?

„Madam", unterbrach das Piepsen einer Hauselfe Isabelles Gedanken. Mit einem abfälligen Blick, sah Isabelle das Wesen an.

„Was ist?", fragte sie. Wütend über die Unterbrechung ihrer Gedanken.

„Der Master ist heimgekehrt", antwortete die Kreatur.

„Und?", fauchte Isabelle. Es interessierte sie gerade herzlich wenig, ob Alton zu Hause war oder nicht.

„Bibi soll von ihm der Madam die Zeitung bringen", erklärte die Hauselfe. Das waren schon nützlichere Informationen. Mit einem Winken verdeutlichte Isabelle dem Wesen, ihr den Abendpropheten zu bringen. Das Erscheinen dieser Sonderausgabe der meistgelesenen Tageszeitung Groß Britanniens und Irlands, bedeutet für gewöhnlich, dass etwas passiert war.

Schon auf dem Titelblatt, der äußerst dünnen Zeitung, wurde Isabelle fündig. Ausbruch aus Nurmengard, verkündete die Überschrift dem Leser. Darunter war ein verschwommenes und relativ altes Foto des Zaubergefängnisses, dessen genauen Standort keiner kannte, der nicht unmittelbar mit ihm zu tun hatte oder ein hochrangiges Mitglied in der internationalen Politik war. Im Grunde war das einzige, was man über das Zaubergefängnis irgendwo auf dem Festland Europas wusste, dass Albus Dumbledore den schwarzen Magier Gellert Grindelwald dort vor zehn Jahren eingesperrt hatte. Dieser Fakt jedoch reichte Isabelle, um schnell den Artikel zu lesen.

Europa, 06. April 1955 – Aus sicherer Quelle erfuhr die Redaktion des Tagespropheten am späten Nachmittag des heutigen Tages, dass es einen Ausbruch aus dem berühmten Zaubergefängnis Nurmengard gab. Das Zaubereiministerium bestätigte den Ausbruch, von dem es selbst gerüchteweise schon gestern, am 05. April, erfuhr nicht (Kann man unserem Ministerium noch vertrauen? Ein Leserkommentar von Aldobar Smith auf Seite 3). Die Anzahl der geflohenen Insassen ist noch unbekannt. Auch ist nicht bekannt, ob der Schwarzmagier Gellert Grindelwald (72) entkommen konnte.

Gellert Grindelwald wurde 1945 von Albus Dumbledore (Orden des Merlin erster Klasse, Hexenmeister, Ganz Hohes Tier, Internationale Vereinigung der Zauberer) dort eingesperrt, nachdem…

Isabelle überflog nur noch grob den Rest des Artikels, der von Grindelwalds Verbrechen berichtete, sowie die wenig bekannten Informationen über Nurmengard behandelte. Uninteressant. Brisanter war die Information über den Ausbruch. Allgemein galt Nurmengard nicht so sicher wie Askaban, zählte aber doch zu den sichersten Gefängnissen der magischen Welt.

Isabelle las noch einmal den ersten Absatz des Artikels. Zaubereiministerium bestätigte … gerüchteweise … gestern … Gestern. Gestern war ein Ministeriumsangestellter gekommen, der mit Alton hatte reden wollen und danach hatte ihr Gatte Isabelle aus dem Raum geschickt, wobei er recht aufgeregt gewirkt hatte.

Wie von einer Doxy gebissen, sprang Isabelle auf und eilte mit der Zeitung in der Hand aus der Bibliothek. Sie musste Alton nicht lange suchen, ehe sie ihn in seinem Arbeitszimmer fand. In seinem großen, ledernen Schreibtischstuhl saß er hinter seinem imposanten Schreibtisch aus Mahagoni, eine Bussardfeder in der Hand und äußerst überrascht, als Isabelle in den Raum eilte, ohne zu klopfen.

Schnell erinnerte sie sich an ihre Rolle, als sie den Abendpropheten auf den Tisch fallen ließ und leicht hysterisch keuchte: „Alton! Ist es wahr? Ist Grindelwald geflohen?"

„Aber, aber, Frau. Beruhige dich", sagte Alton. Der in hinter dem imposanten Schreibtisch noch schmächtiger wirkte, als sonst.

„Alton!", jammerte Isabelle panisch.

Seine Frau in diesem hysterischen Zustand nicht ertragen könnend, stand Alton auf und legte einen Arm um Isabelle. Diese lehnte sich sofort an ihn, während er ungeschickt ihren Kopf tätschelte und an Isabelle Haaren ziepte in dem Versuch sie beruhigend zu streicheln.

„Tatsächlich gab es einen Ausbruch, doch wie ich soeben von Abraxas erfahren habe, ist Grindelwald noch immer sicher in seiner Zelle. Du musst dir keine Sorgen machen! Wir sind absolut sicher", versuchte Alton die gespielte Panik seiner Frau zu vertreiben.

Erleichtert seufzte Isabelle auf und drückte sich noch etwas mehr an ihren Mann. Sie ließ sogar eine einzelne Träne der Erleichterung über ihre Wange hinabrollen.

„Und dennoch sind es großartige Neuigkeiten, mein Schatz", fuhr Alton dann überraschend fort. Isabelle horchte auf. „Nurmengard galt als ausbruchssicher, so wie auch unser Askaban oder Vasgefang in Südafrika, aber wenn dem nicht so ist… Tatsächlich eröffnet uns das ganz neue Möglichkeiten. Schafft es der dunkle… Tom, meine ich, ein paar der gefährlichsten Zauberer der Welt zu befreien, stünden sie sicherlich hinter ihm und wären unserer Sache sehr dienlich."

Isabelle nickte, während Alton noch immer einen Arm um sie geschlungen hatte. An sich kein dummer Gedanke, doch nicht sehr wahrscheinlich. Die Schwarzmagier und Hochsicherheitsgefangenen in den Zaubergefängnissen dieser Welt zu befreien, war deutlich gefährlicher als nützlich. Alle hatten sie nach Macht und Veränderung gestrebt. Isabelle bezweifelte, dass diese Zauberer und Hexen dazu in der Lage wären, zusammenzuarbeiten oder sich gar einem einzigen, vergleichsweise jungen Zauberer anzuschließen. Machten die älteren Mitglieder der reinblütigen Familien es ihm schon nicht leicht, obwohl sie die gleichen Ziele verfolgten. Sie waren stur und sahen nicht, dass ihre Zeit abgelaufen war. Isabelle bezweifelte sogar, dass ihr Vater sich Riddle angeschlossen hätte. Nicht aufgrund unterschiedlicher Vorstellungen, sondern einfach aus dem Grund, dass ihr Vater mit seinen fast siebzig Jahren zu stolz gewesen wäre sich einem ende Zwanzigjährigen anzuschließen.

So oder so, sollten diese gefallenen Hexen und Zauberer in ihren Gefängnissen bleiben. Sie hatten nicht ohne Grund versagt und ihre Schwäche demonstriert. In ihren Verliesen waren sie unter Kontrolle, draußen nicht. Und apropos Kontrolle, es war an der Zeit, auch Alton einmal wieder in seine Schranken zu weisen. In den letzten Wochen war er doch recht rebellisch geworden. Rebellischer, als es Isabelle gefiel. Sie brauchte ihn gerade jetzt gefügiger als sonst, wolle sie ihre Aufmerksamkeit ungestört Riddle zuwenden. Es gab für sie in nächster Zeit viel zu tun. Manche Dinge mussten dringend erledigt werden, andere nicht. Doch egal wie, sie mussten erledigt werden. Sie war kein Staub. Sie war Blut.