Hallo alle zusammen, da bin ich wieder mit einem neuen Kapitel. Da man mir nun schon öfters gesagt hat, dass meine Rechtschreibung schrecklich wäre, würde ich mich freuen wenn sich jemand von euch dazu Bereit erklären würde mein Geschreibsel einmal Korrektur zu lesen. Ich lese mir die Kapitel zwar noch mehrmals durch, aber vielleicht liegt es daran, dass ich ja genau weiß was dort stehen soll, dass ich viele Fehler einfach übersehe. Wie dem auch sein, wenn Jemand lust hat, kann es oder sie sich ja gern bei mir melden, würde mich freuen.
So und nun viel Spass mit dem neuen Kapitel,
Bärchen
Kapitel 13
Trinsic, die Stadt der Wissenschaft
Als Harry von dem Portal trat war er erst einmal baff. Die Stadt war zwar nicht in dem besten Zustand, man konnte sehen das in der Stadt bevor sie verlassen wurde ein heftiger Kampf stattgefunden hatte. Nur die Gebäude an sich hatte nicht sehr viel abbekommen. Das musste wohl an dem Material liegen aus dem sie gemacht waren. Diese Stadt muss einmal ein wunderschöner Ort gewesen sein. Er war an dem zentralem Platz der Stadt gelandet und schaute sich nun um. Der zentrale Platz war auch gleichzeitig ein Versammlungsort gewesen. Das Portal war in der Mitte dieses Platzes, so konnte er sich einen guten Überblick über die Stadt verschaffen. Um diesen Platz standen einige größere Gebäude, wahrscheinlich die Verwaltungen und Gemeinschaftseinrichtungen. Diese Gebäude waren umgeben von mehreren schönen alten Gebäuden mit großen Gärten. In diesen Gärten wucherte es allerdings nur, da hier wahrscheinlich seid Jahrtausenden nichts mehr an den Gärten getan worden war.
Von diesem Platz gingen breite Straßen in alle vier Himmelsrichtungen ab, von denen dann weitere Wege abgingen. Hier wohnte wahrscheinlich das normale Volk. Von dem Zentralen Platz aus konnte man aber schon das Ende der Stadt sehen, obwohl er sich nicht daran erinnern konnte von außerhalb des Energiefeldes Stadttore gesehen zu haben. Er würde es sich etwas später einmal ansehen. Eigentlich war er aber hier her gekommen um die Bibliothek zu suchen und hoffentlich auch zu finden, damit er dort auf seine drängendsten Fragen ein paar Antworten bekommen kann. So ging er auf das erste große Gebäude zu und versuchte es zu betreten, was ihm aber erst gelang nachdem er die Tür mit ein wenig Gewalt geöffnet hatte. Er trat ein und staunte nicht schlecht. So schön die Stadt auch draußen einmal gewesen war, hier im inneren dieses Gebäudes war alles noch ein wenig prunkvoller. Er versuchte sich zu orientieren, was für ein Gebäude dies wohl gewesen sein könnte. Erst als er den großen Versammlungsraum gefunden hatte wurde ihm klar das dies wohl die Stadthalle gewesen war und vielleicht auch der Sitz des Bürgermeisters. Nur eine Bibliothek gab es in diesem Gebäude leider nicht.
Amica hatte sich schnell von Harry verabschiedet. Sie wollte ein wenig durch die Stadt schlendern und einmal schauen ob sie alleine etwas interessantes entdecken konnte, den sie hatte keine Lust auf eine Tour durch die größeren Häuser auf der Suche nach Büchern gehabt.
Harry hatte nun das gesamte Gebäude durchsucht, bis auf ein paar Bücher die aber zu allem Übel in einer Sprache geschrieben waren die Harry nicht lesen konnte hatte er nichts gefunden. Gut er hatte ein paar Gegenstände gefunden mit denen er nichts anfangen konnte und die wahrscheinlich auch noch magisch waren, aber ansonsten war in diesem Haus nichts zu holen gewesen. Er hoffte nur inständig, dass es nicht in allen Gebäuden so sein würde. Hier fehlte ihm nur noch der Keller und er erwartete dort nicht wirklich etwas zu finden, aber er hatte sich vorgenommen auch diesen zu durchsuchen. Er hatte schließlich alle Zeit der Welt um diese Stadt zu durchsuchen.
So ging er also in den Keller und durchsuchte ihn, aber auch hier war nichts zu finden was es wert war diesen Keller zu betreten. So ging er ein wenig enttäuscht wieder aus dem Gebäude und schaute sich nach dem nächsten Gebäude um welches er durchsuchen könnte.
Seine Wahl fiel auf das Gebäude direkt neben dem Ersten und er brauchte diesmal sogar nicht die Tür aus dem Weg räumen da diese nicht mehr vorhanden war. Er kam hier in ein Gebäude welches sehr an ein Krankenhaus erinnerte. Es gab sehr viele kleine Zimmer in denen Betten standen und einige andere die Untersuchungszimmer gewesen sein könnten. Nur auch hier in diesem Gebäude war nichts zu finden was man auch wirklich gebrauchen könnte. Nur ein paar medizinische Werkzeuge, die er auch schon in ähnlicher Form in St. Mungos gesehen hatte. Da er aber kein Arzt war und auch keiner werden wollte konnte er mit diesen Werkzeugen nichts anfangen. Aber erschreckend war die Tatsache das auch in diesem Gebäude ein Kampf stattgefunden haben musste. Hier lagen in den Betten teilweise Skelette als ob die Kranken in ihren Betten einfach umgebracht worden waren und dann liegen gelassen wurden. Er hatte zwar durch die Bücher gelesen das hier ein Krieg stattgefunden hatte, aber das er so grausam gewesen war hätte er nicht gedacht. Die ganze Stadt schien ein Friedhof zu sein. Aber warum ein Volk seine Kranken umbringt wollte ihm nicht in den Kopf. Er hatte ein paar Bücher über Heiltränke und Erste Hilfe mitgenommen, dachte er zumindest, da er die Sprache ja nicht lesen konnte. Jetzt schaute er sich nach dem nächsten Haus um, denn eigentlich muss doch eine Stadt der Wissenschaft eine Bibliothek haben, oder?
Er durchsuchte ein Haus nach dem anderen, aber es ließ sich keine Bibliothek finden. Er war kurz davor zu verzweifeln als er in ein Haus kam, welches einen Raum hatte der dem Raum mit dem Tisch sehr ähnlich war. Auch hier lagen wieder einige Skelette herum als ob die Leute hier überrascht worden sind. Auf dem Tisch lagen noch einige Pergamente herum die allerdings in einer Sprache geschrieben waren die Harry nicht kannte und es lag dort ein Buch, neben dem ein Pergamet und eine kleine Phiole standen. Der Brief war in altem Latein verfasst.
Hallo Kämpfer des Lichtes,
du hast es also tatsächlich geschafft hierher zu kommen, Gratulation! Von hier aus geht dein Weg in die Tiefen der Magie. Du kannst in dieser Stadt lernen was du brauchst um dich für deine kommenden Aufgaben zu wappnen. Da du jetzt auch viel Zeit hast dies zu tun würde ich dir vorschlagen du lernst erst einmal die Sprache der Druiden. Trinsic war eine druidische Stadt hier wurde geforscht und gearbeitet. Die Druiden waren ein Volk der Wissenschaft, wie du vielleicht schon weist. Damit du die Sprache schnell erlernen kannst findest du bei diesem Brief auch einen Trank und ein Buch. Der Trank soll der Helfen die Sprache schnell zu erlernen und das Buch ist ein Tagebuch eines Soldaten. Es wird dir Zeigen was hier vor vielen Jahren passiert ist und hilft dir zugleich die Sprache zu lernen.
Auch wenn es vielleicht ein wenig unanständig ist, aber du bist hier solange eingesperrt, bis du ein Weg findest wieder aus dieser Stadt zu entkommen. Das Portal ist deaktiviert worden, als du hindurch gekommen bis. Du kannst also von hier aus nicht entkommen. Bitte nehme mir diese Aktion nicht übel, aber ich denke du hättest sonst nicht die Geduld auch wirklich alles das zu lernen was nötig ist. Eins ist gewiss um hier entkommen zu können benötigst du die höheren Fähigkeiten der Druiden. Nur wenn du die druidische Magie im Schlafe beherrscht wirst du eine Möglichkeit finden hier aus der Stadt zu entkommen. Du wirst jetzt sicherlich Fragen was du mit den Druiden zu tun hast. Lass dir gesagt sein in deiner Blutlinie findet sich eine Druidin königlichen Geschlechts.
So, nun wünsche ich dir noch viel Glück auf deinem weiteren Weg und gebe dir nur noch einen Ratschlag mit in die Zeit, die du nun hier verbringen wirst. Je schneller du lernst, desto schneller wirst du auch einen Weg finden hier zu entkommen und die Abenteuer die dann noch auf dich warten werden sind diese Zeit auf jeden Fall wert. Einen kleinen Ansporn will ich dir aber noch mit auf den Weg geben. Du wirst einen Totgeglaubten wiederfinden.
Nun viel Glück und Grüße Amica von mir,
Ein Freund aus einer anderen Zeit.
Zu sagen das Harry geschockt war erübrigte sich in diesem Moment. Er saß nur einfach da und starrte den Brief an. Er war eingekerkert und hatte keine Möglichkeit hier zu entkommen. Er bekam Panik, blanke Panik. Er rannte los um zu überprüfen ob es wirklich stimmte und das Portal deaktiviert wurde. Als er am Portal angekommen war legte er seine Hand auf den Obelisken und dachte an sein Ziel. Aber leider passierte nichts bis auf die Meldung die erschien.
--- Dieses Portal ist gesperrt, bitte versuchen sie es später noch einmal. ---
Harry brach neben dem Obelisken zusammen und fing an zu weinen. Welche Streiche wollte ihm das Schicksal denn noch alles spielen?
Harry was ist los? Du scheinst verzweifelt. Ich spüre Angst über unsere gemeinsame Verbindung.
Ja, ich habe Angst. Mir wurde der Weg versperrt aus dieser Stadt zu entkommen. Ich soll lernen wie ich wieder aus dieser Stadt entkommen kann.
Wo bist du?
Am Portal.
Einen kurzen Augenblick später erschien Amica wie aus dem nichts neben dem Portal und ging zu Harry um ihm Trost zu spenden. Dieser nahm das Angebot auch dankbar an und beruhigte sich dann auch langsam wieder. Ihm wurde so langsam klar das er wohl nichts dagegen tun könnte und erst einmal damit leben müsste das er hier gefangen war. Aber immerhin hatte er eine ganze Stadt für sich allein. Und außerdem schien er solche Herausforderungen ja geradezu anzuziehen. Er ging mit Amica wieder zu dem Raum mit dem Brief zurück und las diesen nochmals. Hierbei fiel ihm auch erst auf, dass es noch etwas gab was dort stand und er las weiter.
... P.S.: Auch wenn du mich jetzt verfluchst, diese Maßnahme ist nur zu deinem besten. Du wirst die Fähigkeiten der Druiden in deinen späteren Abenteuern bitter benötigen. Außerdem solltest du auch weiterhin die Fähigkeiten von Slytherin der ein Mensch war ausbauen. Denn auch diese Fähigkeiten wirst du bitter benötigen. Aber damit du nun nicht die ganze Zeit auf der Straße leben musst habe ich für dich eine kleine Wohnung direkt in der Bibliothek dieser Stadt eingerichtet, damit du es nicht weit hast um deine Studien zu einem Erfolg führen zu können. Nun aber endgültig viel Glück!!!
#Hätte er nicht auch schreiben können wo diese blöde Bibliothek ist, wenn er mich schon hier einkerkert?#
Sag mal Amica hast du schon einen Raum gefunden in dem mehr als ein paar Bücher sind oder hast du vielleicht schon die Bibliothek gefunden?
Ich habe Räume mit viele Büchern und seltsamen Geräten gesehen, aber noch keine Bibliothek so wie in dem Haus in dem wir bis jetzt gelebt haben.
Schade, ich werde dann erst einmal hier die Gebäude weiter durchsuchen und wenn ich hier nichts finde können wir ja einmal dorthin gehen.
Gut ich gehe dann weiter suchen, du kannst mich ja wie üblich erreichen.
Bis später...
Damit verschwand Amica wieder. Harry machte sich auf auch die anderen Gebäude hier am Zentralen Platz näher unter die Lupe zu nehmen. Den Trank und das Buch hatte er eingepackt. Er durchsuchte ein Haus nach dem anderen und als er schon gar nicht mehr daran geglaubt hatte die Bibliothek noch zu finden wurde er fündig. Die Bewohner dieser Stadt hatten wohl eine seltsame Art und Weise mit Büchern umzugehen, denn die Bücher waren in riesigen Gewölben unter einem kleinen unscheinbarem Haus gelagert. Es gab in dem Haus ein paar Räume in denen man sich hinsetzten konnte um zu lesen und ein Büro, wahrscheinlich das des Verwalters. Von Außen hätte man aber nie vermutet das hier eine Bibliothek zu finden sein würde. Der Fremde hatte in seinem Brief geschrieben das er hier eine kleine Wohnung für ihn eingerichtet hatte. Die galt es jetzt zu finden. Er wurde auch schnell fündig, das gesamte obere Geschoß war zu einer schönen großen Wohnung umgebaut worden. Wenn er schon hier gefangen war, so konnte er wenigstens sein Leben hier genießen. Es gab auch hier wieder eine kleine Küche mit einem Vorratsschrank, aber in diesem waren alle Speisen die er bis jetzt gesehen hatte. Sie waren nicht getrennt. Es klebte aber ein Brief an dem Vorratsschrank.
Hallo,
ich dachte mir du solltest die Möglichkeit haben alle Speisen aus einem Vorratsschrank entnehmen zu können. Dann isst du vielleicht auch einmal etwas von den Speisen der Druiden, die im übrigem sehr gesund und lecker sind. Denn sonst siehst du ja immer nur die Speisen der Menschen und die anderen Völker haben so viel zu bieten. Probier es einfach aus.
Der Unbekannte
Harry staunte schon wieder, woher wusste dieser Unbekannte so genau über ihn Bescheid? Das war ja schon beängstigend. Denn er hatte sich tatsächlich nur sehr selten aus den anderen Schränken bedient, da er ja in dem Quartier eines Menschen gelebt hatte.
#Hoffentlich finde ich irgendwann einmal heraus, wer dieser Unbekannte ist.#
Damit machte er sich daran sich in seinem neuen Heim einzurichten und Amica noch schnell zu berichten wo sie ihn finden könnte.
Als er das geschafft hatte setzte er sich in sein neues Wohnzimmer und dachte nach. Er konnte nicht mehr mit dem Portal entkommen und auch nicht einfach so aus der Stadt gehen, da war ja das Energiefeld. Er musste also einen Weg finden das Energiefeld zu deaktivieren oder das Portal wieder in Gang bringen. Der Unbekannte hatte gesagt, er würde den Schlüssel zu seiner Freiheit im Wissen der Druiden finden also musste er ja nur die Sprache lernen und sich dann durch die Bibliothek wühlen. Das war doch in ein paar Wochen locker zu schaffen... Harry war kurz vorm verzweifeln, er konnte sich nicht vorstellen wie er das Wissen eines ganzen Volkes in seinen Schädel bekommen sollte. Er war ja schließlich nicht unbedingt eine Leuchte in der Schule gewesen. Aber wenn er seine Freiheit wieder haben wollte musste er das jetzt wohl tun.
So öffnete er die Phiole und stürzte den Trank in einem Zug hinunter. Danach wurde es ihm seltsam im Kopf und er musste sich erst einmal setzten damit er nicht hinfiel. Kurze Zeit später legte er sich hin, da dieses Gefühl immer schlimmer wurde und sich alles drehte und drehte. Als er schon dachte die ganze Welt würde sich drehen schlief er ein und beruhigte sich dabei.
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Am nächsten Morgen wachte er auf und schaute sich erschrocken um, er hatte doch tatsächlich die ganze Nacht geschlafen. Wie konnte er nur so dumm sein und einfach einen Trank in sich hinein zu schütten. Er hätte auch tot sein können. Amica lag ganz in seiner nähe und schlief noch friedlich.
#Man bin ich blöd. Einfach einen Trank zu nehmen über den ich gar nichts wusste. Erst einmal den Kopf frei bekommen und ein wenig laufen. Das nächste mal wenn mir einen eine Trank hinstellt werde ich ihn sicherlich nicht einfach so trinken.#
Harry machte sich fertig und erkundete erst einmal im Laufschritt die nähere Umgebung. Dies hier muss einmal eine wunderschöne Stadt gewesen sein, in der man ein glückliches Leben führen konnte. Warum haben die Leute hier das ganze aufgegeben und sich gegenseitig umgebracht. So wie es aussah hatten sie doch alles was sie brauchten und hätten das Leben genießen können. Wie kann man nur so dumm sein. Es dauerte drei Stunden bis Harry der Meinung war das er genug gelaufen sei und eine Dusche nötig hätte. Nachdem das erledigt war begab er sich in sein Wohnzimmer und machte es sich bequem. Er wollte erst einmal in diesem Tagebuch lesen und schauen ob er wirklich damit die Sprache der Druiden lernen könnte, denn da hatte er so seine Zweifel. Damit schlug er das Buch auf und war überrascht.
Hallo Kämpfer des Lichts,
du hast also tatsächlich den Trank getrunken. Ziemlich leichtsinnig oder? Aber es war gut das du es getan hast, denn sonst könntest du diese Zeilen hier nicht lesen. Der Trank war ein Trank der deine Auffassungsgabe betreffend fremder Sprachen extrem steigert. Außerdem war noch eine Komponente enthalten die es dir ermöglicht das hier zu lesen. Wenn der Trank richtig funktioniert hatte sollte es dir möglich sein allein durch die ersten fünf Seiten auf denen die wichtigsten Übersetzungen der druidischen Sprache aufgeführt sind diese Sprache zu lernen. Wenn du das Tagebuch durch hast solltest du die Sprache perfekt sprechen. Es handelt sich hier aber um altes Druidisch, für die Sprache die heute gesprochen wird müsstest du den Trank nochmals brauen. Für das Lernen der Sprache hast du eine Woche Zeit, denn dann verliert der Trank seine Wirkung und du müsstest dir die Sprache mit den normal üblichen Methoden beibringen. Also verliere keine Zeit sondern lerne.
Viel Spass dabei, der Unbekannte.
#So langsam macht mir dieser Unbekannte angst. Der scheint ja meinen Aufenthalt hier bis ins kleinste für mich geplant zu haben und scheint auch genau zu wissen wie ich bin. Seltsam, ich bin mal gespannt was noch alles kommt.#
Harry setzte sich also auf das Sofa und fing an die ersten fünf Seiten zu lesen. Er war überrascht, wie schnell er die Sprache begriff, da auch die Aussprache mit angegeben war konnte er auch gleich diese mit üben auch wenn es nichts im Vergleich zu einem lebendem Druiden gewesen wäre mit dem er die Sprache hätte sprechen können aber er bekam auf jeden Fall einmal einen Eindruck davon wie diese Sprache zu sprechen ist. Nachdem er die ersten Seiten gelesen hatte machte er sich an das eigentliche Tagebuch.
Im Jahre des Kjeldal, der 43. Tag, früh Morgens
Ich habe meinen Dienst an meinem neuen Platz heute hier angetreten und frage mich warum dies hier nötig sein muss. Wofür brauchen wir einen Kriesenstab, der die Geschicke der Stadt leiten soll. Warum brauchen wir Soldaten? Die Druiden waren doch immer ein neutrales Volk gewesen. Wir haben uns normalerweise nie in die Geschicke der anderen Völker eingemischt. Gut vielleicht haben wir das eine oder andere Volk mit unserem Wissen einen kleinen Vorteil erbracht, aber ansonsten haben wir uns doch immer herausgehalten. Also warum diesen Aufwand. Die Menschen werden uns schon nicht lünchen, sie haben es bis heute sonst auch nicht getan und außerdem haben wir doch gar nichts mit diesem Botschafter zu tun. Ich würde viel lieber wieder meinen Forschungen nachgehen.
Im Jahre des Kjeldal, der 61. Tag, nach getaner Arbeit
Heute habe ich erfahren warum die Führung solche Angst davor hat von den Menschen überrollt zu werden. Das Gift, welches den Menschen umgebracht hatte stammte aus dieser Stadt. Wie kann man nur so dumm sein und die Elfen in diesen Mordplänen unterstützen. Wie sind doch die letzten Jahre immer sehr gut mit den Menschen ausgekommen. Warum nun dieser Sinneswandel.
Im Jahre des Kjeldal, der 63. Tag, Mittags
Die Menschen haben als Sühne für den toten Botschafter einen Elfen umgebracht. Den Elfen der den Menschen ermordet hatte. Ich habe auch erfahren von wem das Gift stammte. Er wollte sich an den Menschen rächen, weil einer durch einen Unfall seine Forschungen vernichtet hatte. Wann werden wir endlich lernen miteinander zu Leben? Es kann doch nicht sein das wir uns auf diesem schönen Planeten gegenseitig an die Gurgel wollen. Es ist doch genug Platz für alle da.
Im Jahre des Kjeldal, der 65. Tag, früh Morgens
In der Nacht ist der Konflikt zwischen den Menschen und den Elfen offen ausgebrochen. Die Elfen haben eine Stadt der Menschen angegriffen und niedergebrannt und dabei alle Menschen auch Frauen und Kinder umgebracht. Darauf hin gehen die Menschen nun offen gegen die Elfen vor. Die Menschen hatten schon damit gerechnet und eine Armee aufgestellt und metzeln nun die Elfen einen nach dem anderen nieder. Es wurden auch schon Druiden getötet, da die Menschen auch uns nicht mehr vertrauen. Die Menschen vertrauen eigentlich niemandem mehr, sie wollen den Planeten nur noch von den anderen Völkern reinigen wie sie sagen. Unsere Verwalter haben beschlossen die Stadt zu schließen und mit einem Energiefeld zu umgeben um uns gegen mögliche Angriffe zu schützen. Dies soll heute im laufe des Tages gemacht werden. Meine Forschungen kann ich wohl erst einmal vergessen. Wie konnte es nur so weit kommen...
Im Jahre des Kjeldal, der 71. Tag, früh Mittags
Die Menschen haben mit ihrer Übermacht die Elfenstädte vernichtet und alle Elfen denen sie habhaft geworden sind umgebracht. Die Elementare, die sich bis jetzt aus dem Kampf heraus gehalten hatten greifen plötzlich auch in den Kampf ein. Sie haben wohl Angst von den Menschen überrollt zu werden. Bei den Menschen hat es durch die Elemertargewalten mittlerweile auch schon sehr viele Todesopfer gegeben. Die Elementare haben auch die Hauptstadt der Menschen mit einem Tornado vernichtet. Die Menschen konzentrieren sich momentan darauf die Elementare zu vernichten, so haben wir noch ein wenig Ruhe und können wenigstens einige unserer Leute durch die Tore auf unsere andere Welt retten. Nur das Wissen werden wir wohl nicht retten können. Wir versuchen aber zumindest die Bücher in Sicherheit zu bringen. Es muss doch möglich sein die Bibliothek zu schützen.
Im Jahre des Kjeldal, der 82. Tag, Nachmitags
Die Menschen haben schwere Verluste durch die Elementare hinnehmen müssen, allerdings sind sie durch den plötzlichen Angriff der Elementare nur noch mehr in ihrer Meinung bestärkt worden, dass sie den Planeten von den anderen Völkern reinigen müssen. Die Elementare haben in einer letzten Aktion die großen Tore vernichtet, damit die Menschen keine Verstärkung mehr von der Erde holen können. Die Menschen haben darauf den Ort der Botschafter eingenommen und alle Botschafter der anderen Völker getötet. Nun holen sie über das kleine Tor Nachschub und wir haben keine Chance mehr zu unseren Planeten zu gelangen. Wir werden wohl hier jämmerlich eingehen und das ganze nur weil die Elfen es nicht überwinden können, dass die Menschen gleichberechtigte Partner sind. Die Elfen haben für ihre Tat bezahlt, es gibt nur noch sehr wenige von ihnen auf diesem Planeten und diese werden auch sterben, wenn sie denn gefunden werden. Die Elementare sind auch fast vernichtet, bleiben nur noch die Druiden und diese werden wohl als nächstes von den Menschen von diesem Planeten getilgt werden. Schade, dass es wegen weniger soweit kommen musste, da die Meisten Mitglieder der Völker friedlich miteinander gelebt hatte.
Im Jahre des Kjeldal, der 86. Tag, Mittags
Die Armeen der Menschen sind gesichtet worden. Sie marschieren auf unsere Stadt zu. Einige andere und ich haben unsere Familien in sichere Verstecke in den Katakomben der Stadt gebracht. Wir hoffen das die Menschen diese Verstecke nicht finden und so wenigstens unsere Familien überleben. Es kann doch nicht sein, dass unschuldige Kinder für die Fehler von einigen wenigen büßen müssen. Sie haben doch noch ihr ganzes Leben vor sich. Ich hoffe sie überleben und können dann in einer Welt aufwachsen in der nicht der absolute Wahnsinn herrscht. Ich werde mich jetzt wieder meiner Aufgabe widmen, auch wenn ich keinen Sinn mehr darin sehe, die Menschen werden uns mit oder ohne Energiefeld binnen weniger Tage überrennen.
Im Jahre des Kjeldal, der 87. Tag, Abends
Die Menschen greifen unsere Stadt an, noch hält das Energiefeld um den inneren Kern der Stadt. Aber sie haben schon fast unsere ganzen Soldaten getötet und alle die sich noch in den äußeren Teilen der Stadt aufgehalten haben. Jetzt werden wohl wir die nächsten sein die der Rachlust der Menschen zum Opfer fallen werden. Hoffentlich ist es nicht auch in Bristine schon so weit gekommen oder die Leute konnten wenigstens durch die Tore flüchten. Wir werden wohl den nächsten Tag nicht überleben.
Im Jahre des Kjeldal, der 88. Tag, früh Morgens
Die Menschen sind durch das Energiefeld gelangt und töten die restlichen Druiden. Jetzt hat unser letztes Stündlein...
Danach waren noch ein paar Flecke auf dem Pergament zu sehen, wahrscheinlich Blutflecke. Harry hatte die Sprache der Druiden gelernt und hatte auch einen Einblick davon bekommen was hier wirklich passiert war. Wie konnte es nur soweit kommen das sich die Völker so gegenseitig ausgelöscht haben. Auf der nächsten Seite fand er noch einmal eine kleine Botschaft von dem Unbekannten.
Hallo,
du solltest nun da du das Tagebuch gelesen hast die Sprache verstehen und kannst dich daran machen die Bibliothek zu durchstöbern. Mir hat diese Bibliothek unheimlich viel Spass gemacht, da ich dort meine druidische Seite entdecken konnte. Ich denke dir wird es genau soviel Spass machen wie mir. Die Druiden waren für ihr außergewöhnliches Wissen auf dem Gebiet des Brauens bekannt. Sie kannten sich wie niemand anderer mit Pflanzen und mit deren Wirkungsweise aus. Sie waren die Meister der Braukunst. Was weniger bekannt ist, war die Tatsache das die Druiden auch Meister der Defensivmagie waren. Ein Beweis dafür hindert dich daran Trinsic zu verlassen. Sie konnten sogar Energiefelder erzeugen die selektiv nur gewisse Leute hindurch gelassen haben. Ein Beweis dafür findest du im Botschaftsgebäude in dem die Quartiere nur den entsprechenden Rassen zugänglich waren. Nun will ich dich aber nicht von der Arbeit abhalten und wünsche dir noch viel Glück. Du findest eine weitere Nachricht von mir wenn du die Stadt nach Norden hin verlässt. Die Nachricht wirst du allerdings erst finden wenn du die Magie der Druiden verstanden hast, da du erst dann das Energiefeld deaktivieren kannst.
Bis dahin, dein Freund der Unbekannte.
#Seid wann ist der Kerl mein Freund, der hat mich doch erst in diese Situation gebracht.#
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So vergingen die nächsten Wochen wie im Fluge für Harry er lernte und lernte. Sowohl die Magie der Druiden als auch die Magie der Menschen. Er hatte mittlerweile auch die speziellen Parselsprüche geschafft. Nur bei einigen hatte er noch so seine Probleme wie beispielsweise dem Aurenspruch. Er fand diesen Spruch so sinnvoll, dass er ihn immer und immer wieder übte auch wenn er nicht funktionierte. Er strengte seinen Körper durch das dauernde lernen so an, dass sich seine Magiereserven immer weiter vergrößerten. Er war mittlerweile ohne es zu wissen auf dem Niveau eines Salazar Slytherins angekommen. Das der Aurenspruch nicht funktionierte hatte einen anderen Grund. Seine magische Stärke reichte mittlerweile ohne Probleme dafür aus. Er las auch viel über die Herstellung eines Zauberstabes, da er sich schnellstmöglich einen Eigenen zulegen wollte. Er hatte aber so einige Dinge noch nicht verstanden und ihm fehlten auch noch die Zutaten dafür, welche er in einer Stadt sicherlich nicht so schnell finden würde. Deshalb hatte er diese Aufgabe etwas weiter nach hinten gestellt. Bei der Magie der Druiden hatte er herausgefunden, dass die Druiden durchaus auch agressive Magie beherrschten, diese aber normalerweise nicht benutzten. Er wiederum hatte keinerlei Skrupel diese Magie zu erlernen, da er vielleicht irgendwann einmal einen Tyrannen aus dem Wege räumen musste und dafür war ihm jedes Mittel recht.
Eines Abends lag er einmal mehr mit Amica auf der Teerasse seiner Wohnung und ließ sich die Abendsonne auf den Bauch scheinen. Wobei Harry momentan sehr Muskulös war und kein Gramm Fett zu viel an seinem Körper besaß. Er war absolut durchtrainiert und tat jeden Tag auch etwas dafür das es so blieb. Nachdem ihm das Laufen nicht mehr reichte hatte er angefangen Kraftelemente in sein Training mit einzubauen. So wurden auch seine Muskeln immer und immer mehr, aber nicht so das sein Körper überladen aussehen würde.
Du Amica, was machst du eigentlich so den lieben langen Tag, manchmal sehe ich dich den ganzen Tag nicht?
Ich denke es ist für mich einfach nur Langweilig dir beim Lesen zu zuschauen und dann erkunde ich die Gegend ein wenig. Für mich stellt das Kraftfeld ja kein Hindernis dar. So wie für dich.
Hätte man Telepathisch grinsen können hätte Amica dies jetzt getan.
Ich weiß, du hast mich schon oft genug damit aufgezogen, dass ich dir nicht folgen kann. Leider bin ich kein Schattentiger und somit kann ich dir auch nicht auf diese andere Ebene folgen. Aber was machst du nun?
Ich habe mir die Gegend angesehen. Erst habe ich die Stadt erkundet und später dann die Wälder um die Stadt herum. Hier gibt es einige seltsame Tiere ich habe sogar schon einige Cobaldphönixe gesehen. Wunderschöne und magisch sehr mächtige Tiere, wenn du einen Phönix als Freund gewinnen kannst, hättest du einen unendlich klugen Berater.
Ich habe schon jemanden zum Freund und ich könnte mir niemand besseren vorstellen.
Danke. Aber ich meinte ja nur und außerdem würde ich doch dann nicht gehen, oder denkst du etwa ich würde dich noch einmal vom Haken lassen?
Harry musste grinsen, so kannte er seine Kleine auch wenn sie nicht mehr so klein war. Sie war mittlerweile eine ausgewachsene Schattentigerdame und er wusste auch das er ihr sein Leben anvertrauen könnte.
Er hatte jetzt die letzten Wochen gelernt und trainiert, aber die Stadt hatte er sich noch nicht angesehen. Er dachte eine kleine Pause könnte sicherlich nicht schaden und so beschloss er den nächsten Tag dafür zu nutzen sich die Stadt einmal genauer anzusehen. Vielleicht konnte man hier ja doch noch etwas Brauchbares finden. So müsste er mit seinem Zauberstab nicht warten bis er hier aus dem Gefängnis heraus kam. Er wollte sich einen großen Zauberstab bauen, mit dem er problemlos auch die mächtigen Zauber wirken konnte ohne ihn zu Asche zu verwandeln wie seinen eigenen. Hier hatte selbst der Stab von Slytherin so seine Probleme, man konnte die Zauber mit ihm wirken aber nicht mit der vollen Intensität. Er war ja nach dem Desaster mit seinem eigenen Stab vorsichtig geworden und probierte die Zauber erst einmal mit geringer Intensität aus. Dadurch hatte er auch sehr gut gelernt seinen Magiefluß zu beeinflussen und zu steuern. Das half ihm auch sehr bei der stablosen Magie, die er mittlerweile sehr gut beherschte. Er schaffte es selbst den Aveda Kedavra stablos zu zaubern. Auch wenn die Folgen für den Körper die gleichen waren, der Zauber zog an der Seele und man sollte ihn nicht zu häufig anwenden. Der Intanso war dort schon wesentlich besser, er tötete den Gegner in den meisten Fällen zuverlässig aber der sog an der eigenen Seele blieb aus. Momentan übte er die höheren Sprüche der Menschen stablos und still zu zaubern, hatte damit aber noch nicht viel Erfolg gehabt. Auch das Zaubern mittels eines anderen Magiefokusses war ihm noch nicht wirklich gelungen. Er hatte versucht die Zauber mittels der Augen zu wirken, aber irgendwie war dann alles passiert nur nicht das was er wollte. So war es beschlossene Sache den nächsten Tag dafür zu nutzen die Stadt etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. So ging er und Amica zu Schlafen und beide Freuten sich auf den nächsten Morgen. Harry weil er endlich mal etwas anderes machte als zu lernen und Amica weil sie endlich einmal wieder etwas mit Harry unternehmen konnte.
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Der nächste Morgen kam und mit ihm wunderschönes Wetter, als ob das Wetter gewusst hätte das die beiden heute die Stadt unsicher machen wollten. Nach einem ausgedehnten gemeinsamen Frühstück ging es dann auch los. Harry hatte zwar schon viel von den Gebäuden innerhalb der Stadtmauern gesehen, da er ja jeden Tag sein Trainingsprogramm absolvierte, aber außerhalb der Stadtmauern war er noch nicht gewesen. So hatten die beiden vor nach Norden einmal durch eines der Stadttore zu gehen und zu schauen was außerhalb war.
Am Stadttor angekommen zeigte sich ihnen überdeutlich das erste Problem. Das Tor war verschlossen, auch wenn Harry das Tor entriegeln konnte, denn diesen druidischen Spruch hatte er schon gelernt, so konnte er es dennoch nicht bewegen. Glücklicherweise waren die Druiden Wissenschaftler und so gab es natürlich eine Vorrichtung die das Tor öffnete ohne das man zwanzig Mann benötigt hätte. Nachdem das Tor geöffnet war sah Harry zum ersten mal die Stadt hinter der Stadtmauer. Hier hatten die Menschen noch wesentlich schlimmer gehaust. Die Gebäude waren schwer in Mitleidenschaft gezogen, wenn sie auch nicht zusammenbrechen würden so gab es allerdings nichts an den Häusern bis auch die Grundmauern und das Dach was noch intakt gewesen wäre. Er schaute sich um und suchte nach einem Markt oder einer Verkaufsstraße, denn hier glaubte er hätte er am ehesten eine Chance Materialien zu finden die ihm bei seinem Ziel einen Zauberstab zu bauen etwas weiter bringen würden.
Er hatte die Stadt schon zwei Stunden lang durchsucht, als er endlich etwas ähnliches wie eine solche Straße fand. Hier waren viele kleine Geschäfte die wohl viele verschiedene Waren oder Dienstleistungen angeboten hatten. Er fand Werkstätte und Krämerläden auch etwas ähnlich einem Friseur war vorhanden. Die Werkstätten schaute er sich genauer an, auch wenn sie alle sehr stark zerstört waren, so konnte man doch das eine oder andere Nützliche noch finden. Amica half ihm damit indem sie in die Räume schaute, die er nicht betreten konnte ohne das er gleich die Wände verschieben oder Türen einschlagen musste, schließlich wollte er nicht noch mehr schaden anrichten. In einem kleinen Laden wurde er dann auch endlich fündig, in einem geheimen Raum fand er vielerlei magische Zutaten. Wer sagte denn, dass man diese nicht auch dazu nutzen konnte einen Zauberstab zu bauen. Ob man eine Phönixfeder nun in einen Trank wirft oder in einen Zauberstab einbaut, es bleibt eine hoch magische Zutat. So schaute er sich die Regale durch und sah die seltsamsten Dinge, sogar Schlangeneier waren hier gelagert. Da alle Zutaten in einem Statsisfeld aufbewahrt wurden, waren sie noch so frisch wie am ersten Tag. Wenn man die Schlangeneier aus dem Feld nehmen würde hätte man wahrscheinlich einige Zeit später ein kleines Schlangenproblem. Aber eine Schlange musste es nun nicht gerade sein auch wenn es doch interessant wäre einen Basilisken als Schoßtierchen zu haben. In dem Buch hatte gestanden er müsse einen zauber anwenden und danach die verschiedenen Zutaten berühren und würde dann wissen welche Zutaten in seinen Stab gehören würden. Als erstes versuchte er das bei den verschiedenen Holzarten und wurde doch tatsächlich bei dem Holz des magischen Lebensbaumes fündig. Er spürte ein sehr deutliches Kribbeln als er dieses Holz berührte. Aber war dies nicht normalerweise ein Baum der den Elfen zugeordnet war, da sie ihn züchteten und auch als einzigste etwas mit den Früchten anzufangen wussten.
#Seltsam, warum spüre ich ausgerechnet etwas bei diesem Baum. Kein anderer hat bis jetzt ein Kribbeln bei mir hervorgerufen, Komisch.#
Er schaute weiter und als er beim Baum des Lichtes angekommen war leuchtete dieses Holz plötzlich intensiv auf und das Kribbeln fühlte sich an, als ob tausend Ameisen über seine Finger gelaufen sein.
Der Baum hieß so, da seine Früchte an einer einzigen Nacht im Jahr intensiv leuchteten und dies war die Sommersonnenwende. Die Früchte mussten genau in dieser Nacht geerntet werden, da sie am nächsten Morgen verdorben waren. Die Früchte wurden in den stärksten Heiltränken verwendet.
#Hoppla, das scheint dann doch das richtige Holz zu sein.#
Er nahm sich das Stück Holz welches in dem Landen stand verkleinerte es und packte es in seine Tasche, so hatte er jetzt ein etwa zweieinhalb Meter großes Stück Holz. Etwas gekürzt würde es einen guten Zauberstab abgeben. Nun waren die anderen magischen Zutaten an der Reihe im Buch stand beschrieben, dass man ein bis zwei Zutaten in einem Zauberstab verwenden könnte und bei mehr als einer Zutat benötigte man noch einen Stoff der den Stab stabilisiert, wie beispielsweise ein Metall. Er suchte und wurde bei vier Zutaten fündig. Er konnte aber nicht sagen ob nun die eine intensiver als die andere gekribbelt und geleuchtet hatte. Er beschloss also erst einmal alle vier Zutaten mitzunehmen. Er waren die Feder eines Cobaltphönixes, der Zahn eines Basilisken, ein paar Drachenherzfasern von denen er aber nicht wusste von welchem Drachen sie stammten und Blut eines Schattentigers. Außerdem fand er noch ein Phönixei, konnte aber nicht zuordnen von welchen Phönix es stammen könnte. Alles wanderte in seine Tasche. Jetzt fehlte nur noch das Metall, da er schon jetzt irgendwie daran zweifelte das er einen Stab aus vier so unterschiedlichen Kernmaterialien bauen könnte. Aber man konnte ja nie wissen. Er steckte sich aber noch einige Zutaten für einige Tränke die er brauen wollte ein und machte sich dann daran den Laden zu verlassen. Er brauchte ja nur wiederkommen, wenn er noch etwas benötigte. Sein Weg führte nun weiter durch die kleine Einkaufsstraße zu einem Geschäft welches wie ein Schmied aussah. Dort angekommen musste er aber leider feststellen das die Menschen diesen Laden geplündert hatten.
Harry, dort unten gibt es noch eine weitere Kammer und dort lagern auch noch einige Dinge.
Danke Amica, wenn ich dich nicht hätte.
Er musste jetzt nur noch einen Weg finden die Kammer zu öffnen, aber nachdem er erst einmal einen Eingang gefunden hatte war das öffnen des Selben kein Problem mehr, da er mit druidischer Magie geschützt war. Ein Mensch allerdings hätte diese Kammer niemals öffnen können. So trat er in die Kammer und fand das was er brauchte. Er nutzte den Spruch aus dem Buch um sich ein wenig Gold, Platin und Kupfer zu nehmen. Danach machte er sich auf die Stadt weiter zu erforschen. Bis auf ein kleines Viertel in dem wohl früher einmal viel geforscht wurde fand er aber nichts interessantes mehr. Dieses Viertel lag etwas abseits der Wohnungen, da es wohl bei den Forschungen auch schon einmal zu kleineren Problemen kam. Die Druiden hatten aber die ganzen Aufzeichnungen aus den Forschungslaboratorien entfernt und in die Bibliothek geschafft, damit sie den Menschen nicht in die Hände fallen würden. Aber er hatte jetzt wenigstens einen Ort an dem er ungestört kompliziertere Tränke ausprobieren konnte ohne gleich seine Wohnung zu ruinieren. Das war ihm in den Anfängen schießlich schon zwei mal passiert und jedes mal musste er seine Wohnung wieder reparieren. Amica hatte sich bei dem Anblick jedes mal halb tot gelacht. Gut gelaunt machte sich Harry zurück auf den Weg in seine Wohnung um sich die mitgebrachten Sachen einmal genauer betrachten zu können.
Er war kurz vor dem Tor durch das er die Stadt verlassen hatte, als er plötzlich an seinem Bein in die Höhe gerissen wurde und eine weile brauchte sich wieder zu orientieren. Als er wieder klar im Kopf war sah er einen älteren Mann der mit einer Waffe auf ihn zielte und der sah nicht so aus als ob er wirklich gut gelaunt war. Harry hatte seine Hand hinter dem Rücken und zauberte so schnell das stärkste nicht sichtbare Materieschild das er kannte. Danach erschuf er einen kleinen Feuerball in seiner Hand auf dem Rücken und ließ ihn weiß glühend werden. Er dankte Slytherin dafür, dass er solch hervorragende Schutzschilde entwickelt hatte, denn selbst die der Druiden waren nicht so schnell zu zaubern wie diese. Nun schauten sich die beiden in die Augen und man konnte sehen, dass es hier zu einem Kampf kommen würde, da er Alte wahrscheinlich nicht ruhen würde bis Harry erledigt wäre. Auch wenn Harry ein Schutzfeld um sich aufgebaut hatte, so hatte er immer noch die wesentlich schlechtere Position und was wäre wenn der Druide plötzlich mit Magie angreifen würde. Außerdem wusste er nicht wie sein Feuerball auf den Druiden wirken würde denn spätestens wenn er ihn sah würde er ein Schild dagegen aufbauen und dann blieb Harry nur noch der Todesfluch und den wollte er bei dem ersten Druiden den er traf eigentlich nicht anwenden. Sie schauten sich einige Sekunden in die Augen und Harry bemerkte plötzlich ein leichtes Flimmern hinter dem Druiden und wusste, dass dort Amica zum Sprung bereit aber getarnt wartete um dem Druiden ein Ende zu machen.
Amica, bitte mache ihn nach Möglichkeit nur kampfunfähig.
Ich werde es versuchen kann es aber nicht garantieren.
Das reicht für mich.
Der Druide hatte gesehen, dass Harry kurz abgelenkt war und witterte seine Chance. Er feuerte seine Waffe ab und sah das Projektil durch das Schild dringen, danach gingen allerdings auch bei ihm die Lichter aus, da er von einer fast zweihundert Kilo schweren Schattentigerdame umgehauen wurde, der Feuerball von Harry löste sich und schlug in ein kleines Haus in der nähe ein. Der Einschlag verursachte einen waren Trümmerregen, denn auch wenn die Wände nicht zerstört wurden, so flogen alle anderen losen Teile durch die Explosion durch die Luft, dann wurde es still...
„NEEEIIINN, VAAATER?!?"...
TBC...
