Streich mit Folgen II:
„Warum hast du gesagt, dass du es warst?", fragte Fred verständnislos, als Mcgonagall weg war.
„Weil ich es getan habe und ich zu dem stehe was ich angestellt habe, ich mag es nicht wenn andere das ausbaden müssen, dass ich angestellt habe oder mitbeteiligt war."
„Aber uns macht das doch nichts, wir haben immer Schwierigkeiten, da kommt es auf die eine oder die andere nicht an. Aber du, bist noch neu hier, dich wird keiner verdächtigen wenn ein Streich gespielt wird", versuchte mir George zu erklären, während wir aus der großen Halle gingen.
„Ist doch jetzt egal, ich konnte euch doch nicht im Stich lassen… Wo geht es zum Verwandlungsklassenzimmer?, fragte ich um vom Thema abzulenken.
„Hier gerade aus, dann die Treppe…", fing George an, doch als er meinen verzweifelnden Blick bemerkte unterbrach er sich und Fred und George antworteten unisono:
„Wir zeigen dir den Weg."
„Habt ihr nicht auch eine Stunde?", wunderte ich mich.
„Doch haben wir, Zaubergeschichte-„
„Doch Binns merkt nicht, wenn wir etwas zu spät kommen"
„Doch das werden wir nicht-„
„Denn wir haben ein überaus praktisches Hilfsmittel", schmunzelten die beiden, doch sie wollten mir nichts darüber verraten.
Ich hatte das Gefühl dass sie mich nur neugierig machen wollten und in Wirklichkeit gar kein "Hilfsmittel" hatten. Doch bei denen war ich mir nie wirklich sicher und zutrauen konnte man ihnen alles, was ich schon binnen kürzester Zeit bemerkt hatte.
Auf dem Weg zum Klassenzimmer redeten wir fast nichts miteinander nur manchmal gab mir einer der beiden Tipps, eine Stufe auszulassen, da sie nur eine Trickstufe war, mir Geheimgänge zu merken oder so, Natürlich habe ich mir nicht alles gemerkt, denn wir waren in Gänge eingebogen, die mir nie aufgefallen wären, durch Wandlöcher, die hinter einem Wandteppich versteckt waren und einmal durch eine Tür, die man ganz nett bitten musste uns durchzulassen gegangen.
„Dada!", rief Fred begeistert.
„Das ist das Klassenzimmer für Verwandlung"
Vor der Klassenzimmertür angekommen bemerkte ich, dass erst ein paar Schüler vor der Tür warteten. Pavo war noch nicht hier, obwohl er vor mir losgegangen war. Ich machte mir aber keine weiteren Gedanken darüber, da die Zwillinge mit mir bestimmt viele Abkürzungen gegangen waren, die Pavo noch nicht kannte.
Unter den wenigen anwesenden Schülern erkannt ich Hermine die etwas abseits stand und konzentriert in einem Buch las. Ich blickt auf den Titel "Verwandlung für Anfänger".
Oh nein, ich hatte mein Buch in meinem Zimmer vergessen, um genau zu sein, ich habe all meine Schulsachen vergessen, meine gepackte Tasche müsste noch immer in meinem Zimmer neben meinem Schrank liegen.
„Hey Jungs", wandte ich mich an die Zwillinge, die noch immer neben mir standen, „kennt ihr auch noch eine Abkürzung in den Gemeinschaftsraum? Ich habe meine Schulsachen in meinem Schlafzimmer liegen lassen."
„Hast du nicht-", fing Fred an und grinste übers ganze Gesicht.
„Du hast sie mit in den Gemeinschaftsraum genommen-"
„Als du mit uns geredet hast,-"
„hast du sie auf den Boden gestellt."
„Dort hast du sie liegen lassen", grinste Fred.
„Sie sind aber nicht hier und darum geht es doch schließlich", warf ich genervt ein.
„Wir haben dir ja nur sagen wollen, dass wir…"
„Ist schon Okay, ihr wolltet mich ja nur ausbessern"
„Eigentlich wollte ich dir gerade sagen…"
„Wenn du mir sagen kannst, wie ich in ein paar Minuten m…"
„Was so spät ist es schon?", George war geschockt, „wir müssen unbedingt los, für deine Liebesprobleme haben heute zu Mittag auch noch Zeit."
„Wir müssen jetzt aber weg. Tschüssi"
„Tschau", murmelte ich etwas beleidigt.
Was sollte ich jetzt ohne meine Schulsachen machen?
Doch ich fand keine Lösung.
Langsam füllte sich der Gang vor dem Verwandlungszimmer mit Erstklässlern. Nicht ganz eine Minute bevor die Stunde anfing, kam Mcgonagall.
Pavo war noch immer nicht hier und ich machte mir langsam sorgen.
Ich ergatterte einen Platz in der Mitte der letzten Reihe. Auf der einen Seite neben mir war der Gang und daneben eine Ravenclaw Schülerin, die Parvati Patil wie aus dem Gesicht geschnitten war, vielleicht waren sie ja Zwillinge, den Platz auf der anderen Seite, hatte ich für Pavo frei gehalten.
Als wir die Namensliste durchgingen, fiel mir auf, dass auch Ronald Weasley und der Harry Potter fehlten.
Mcgonagall war nicht grade erfreut, dass die drei nicht da waren, doch im Gegensatz zu gestern verzog sie keine Miene.
Zehn Minuten nach Beginn des Unterrichtes, kamen alle drei gemeinsam in die Klasse.
In der Mitte Stand Harry, rechts von ihm Ron und etwas weiter hinten links Pavo. Alle drei waren außer Atem. Sie hatten einen hoch roten Kopf und atmeten schwer.
Ich sah Pavo erleichtert entgegen. Hermine hingegen rollte genervt mit den Augen und widmete sich den Text den wir angefangen hatten abzuschreiben.
Mcgonagall hielt ihnen eine kleine Standpauke und warnte sie, dass beim nächsten Mal Hauspunkte abgezogen werden würde.
Harry und Ron nahmen auf dem letzten freien Tisch in der zweiten Reihe Mitte Platz. Pavo kam zu mir, deutete auf den Sessel und brachte „kann… ich… sitzen?", mit mühe hinaus.
Ich nickte. Er setzte sich und drehte sich um. Neugierig folgte ich seinem Blick. Hinter seinem Stuhl lagen zwei Taschen auf der einen Stand P.S.B und auf der anderen A.L.S.
Er langte nach der zweiten und überreichte sie mir.
„Sie lag im Gemeinschaftsraum, dachte mir du könntest sie brauchen", grinste er, „ich weiß zwar nicht was das L. heißt, was ich hoffe, dass du es mir gleich sagen wirst, doch ich kenne keinen anderen, den sie gehören könnte. Das könnte aber auch daran liegen, dass ich fast niemanden kenne", überlegte er laut.
Was sollte ich ihm jetzt sagen? Ich konnte doch unmöglich zugeben, dass ich meinen eigenen zweiten Namen nicht wusste. Ich muss unbedingt mit Snape reden.
„Ist meine. Danke", bedankte ich mich flüchtig, "was hat das S. zu bedeuten?"
"Ich habe zuerst gefragt."
„Still da hinten!", reif Mcgonagall zu uns.
Ich war recht froh, dass Mcgonagall uns ermahnt hatte, sonst hätte ich eine Lügengeschichte erfinden müssen und noch dazu meinen zweitem Namen und das wollte ich nun mal wirklich nicht.
Der Rest der Stunde lief ohne weitere Störungen ab. Wir hatten die Aufgebe, ein Streichholz in eine Nadel zu verwandeln. Ich beherrschte den Zauberspruch ziemlich gut, da ich ihn mit Snape in den Ferien geübt hatte. Schon beim ersten Mal gelang es mir.
Auch Pavo stellte sich ziemlich geschickt an, doch war nicht ganz so gut. Am Ende der Stunde hatten nur Pavo und ich es vollkommen geschafft, Hermine hatte immerhin ein spitzes gräuliches Streichholz zu Stande gebracht.
Der Rest der Klasse bekam die Verwandlung zu üben als Hausübung.
„War das schwer!", beschwerte sich Ron bei Harry nach der Stunde.
„Finde ich eigentlich gar nicht", sagte Pavo mehr zu sich selbst als zu Harry oder Ron.
„So etwas hat man dir in deiner Familie auch beigebracht?", stieß Ron verächtlich aus, „ich war der Meinung, dass man bei dir zuhause mehr Wert auf dunkle Flüche legt. Ich habe gehört, dass jeder von eurer Familie schon ab den fünften Lebensjahr die unverzeihlichen Flüche beherrscht, stimmt doch oder du Rassist!"
„Was hat er dir getan?", fuhr ich ihn an, ohne das Pavo auch nur eine Chance gehabt hätte, "nicht alles was man hört stimmt!"
Ich stand vor ihm und starrte ihn mit zornfunkelnden Augen an, dass ich einen ganzen Kopf kleiner war wie er, machte mir nichts aus, das war ich gewohnt.
„Soll ich von dir etwa Angst haben?", spottete er.
„Du…", weiter kam ich nicht, denn Pavo hatte meinen Arm genommen und zog mich aus der Klasse.
„Was soll das?", fragte ich als ich mich von seinem festen Griff befreit hatte.
„Du hast dir heute Morgen schon genug Ärger eingehandelt, da kannst du nicht noch mehr brauchen."
„Aber er…", versuchte ich zu erklären.
„Er hat Recht, meine Familie ist schwarzmagisch und rassistisch. Alle meine Familien Mitglieder die ich kenne beherrschen die unverzeihlichen Flüche. Ausgenommen der Kinder, die meisten wollen es zwar aber schaffen es nicht, aber sie können andere schwarzmagische Flüche. Sogar mich haben sie gezwungen einige zu lernen. Sie meinen sogar, dass ich ein unglaubliches Talent habe und die unverzeihlichen Flüche lernen sollte, ich habe mich aber geweigert. Du wirst praktisch auf der dunklen Seite der Magie geboren."
„Aber du bist anders! Und das solltest du ihnen auch sagen!"
„Aber nicht indem ich mit ihnen anfange zu Streiten", unterbrach er mich.
Ich gab mich geschlagen, da er schließlich Recht hatte. Mit Streit gewinnt man keine Freunde.
Die nächste Stunde hatte wir Zauberkunst. Es wurde vom klein gewachsene Professor Flitwick unterrichtet. Er stand auf einem Stapel Bücher, damit er über dem Tisch sehen konnte.
Die Stunde begann mit dem durchlesen der Namensliste.
Als er "Harry Potter" vorgelesen hatte, fing ein allgemeines Gemurmel an, gleich wie in Verwandlung.
Auch Flitwick blickte Harry erstaund an.
Ich verdrehte die Augen, er war doch auch nur ein Mensch. Nicht das ich auf seinen Ruhm eifersüchtig wäre, was ich ganz und gar nicht war. Er tat mir irgendwie sogar richtig Leid.
Als kleines Kind hat er seine Eltern verloren die vom größten dunklen Zauberer der ganzen Zaubergeschichte ermordet wurden. Er hat zwar überlebt, musste aber unter Muggeln leben, die so viel ich mitbekommen hatte nicht gerade zärtlich mit ihm umgegangen waren. Jedes Mal wenn er irgendwo ist, glotzten ihn alle wie die größten Trotteln auf die Stirnnabe. Merken die denn nicht, dass ihm das unangenehm ist?
Zurück zum Unterricht, wir schrieben alle möglichen Dinge auf, die ich sofort wieder vergessen hatte.
Als die Glocke läutete, war ich überaus froh, dass ich zu Mittag essen konnte. Da ich Bärenhunger hatte.
Ich machte mich mit Pavo auf den Weg zur großen Halle, doch noch bevor wir nur in die Nähe gekommen waren, kamen uns die Zwillinge entgegen.
„Hallöchen kleines-"
„Wo gehst du denn hin?", fragte Fred.
„Zur großen Halle, etwas essen", antwortete ich irritiert, was sollte ich denn sonst vorgehabt haben?
„Tut mir Leid, dass wir dich enttäuschen müssen-„
„Aber wir haben noch eine Verabredung mit unserer reizenden Hauslehrerin." Die letzten zwei Wörter betonte er besonders, da in dem Moment Professor Mcgonagall vorbei kam.
Sie war so in ihren Gedanken vertieft, dass sie das gar nicht mitbekam.
Ich schlug mir mit der flachen Hand auf das Gesicht, so fest, dass es wirklich weh tat und für ganze 10 Minuten ein roter Handgroßer Fleck auf meiner Stirn prangerte, zumindest haben das Fred und George behauptet.
Ich verabschiedete mich wieder einmal und lies Pavo wie schon so oft in der kurzen Zeit in der wir in Hogwarts waren, alleine stehen und machte mich mit den Zwillingen auf den Weg zu Mcgonagalls Büro.
Vor ihrem Büro blieben wir stehen.
„Was sollen wir jetzt tun?", wandte ich mich ratlos an George der links neben mir Stand. Auf der anderen Seite neben mir stand Fred. Beide waren ungefähr zwei Köpfe größer wie ich.
Zwischen ihnen kam ich mich noch kleiner vor wie sonst immer. Etwas deprimierend.
„Wir gehen in ihr Büro", antwortete George als ob es das normalste der ganzen Welt war, einfach so in das Büro eines Erwachsenen zu spazieren.
„Wie wäre es mit anklopfen?", schlug ich ihnen vor.
„NA", meinten unisono, „anklopfen ist was für normale, Durchschnitts Schüler."
Im gleichen Moment streckten sie ihre Arme aus und öffneten sie Tür.
Mcgonagall saß hinter ihrem Schreibtisch und las etwas.
Die Zwillinge riefen fröhlich: „Wir sind da! Haben sie uns schon vermisst?"
Mcgonagall schreckte hoch: „Euch sicher nicht. Ich wäre viel glücklicher, wenn ihr nicht so oft in mein Büro gebeten werden müsst."
Anscheinend war ihre schlechte Laune verflogen, dachte ich zuerst. Doch es dauerte nur einen Augenblick bis sie wieder ihr strenges Gesicht aufsetzte, der Grund für ihre momentane Verwirrtheit, lag auf dem Tisch. Es war eine Klassenliste, doch ich wusste das es nicht nur irgendeine Klassenliste war, sondern die eine, die Dumbledore für sie gemacht hatte.
Sie beäugte uns prüfend.
„Was fällt Ihnen nur ein? Schon am ersten Schultag! Können Sie nicht ein einziges Mal ein Schuljahr vergehen lassen ohne, dass Sie einen Streich spielen?", fragte sie die Zwillinge ohne eine Antwort zu erwarten.
„Und nun zu Ihnen!", wandte sie sich an mich, „Was soll das? Gestern haben Sie sich mit Mr. Malfoy geprügelt und…"
„Du warst das? Wir haben davon gehört!-"
„Echt Spitze gemacht! Wir sind stolz auf dich!", unterbrachen die Zwillinge Mcgonagall.
„Lasst mich ausreden!", schreie sie, „es war ein überaus schlechtes Verhalten von Ihnen Miss. Snape und ich erinnere mich Ihnen gesagt zu haben, dass Sie bei dem nächsten Verstoß der Regeln eine Strafarbeit aufgebrummt bekommen und das schon am ersten richtigen Schultag!
Für jeden von euch fünf Punkte Abzug! Ich will so einen Streich nicht noch einmal sehen!"
„Dann überlegen wir uns eben einen anderen", rutschte es mir aus.
Das war zu fiel. Ihre Lippen presste sie zu einen dünne Strich zusammen. Ihr Gesicht zog sich zu einer Grimasse und sie schrie mich an:
„So etwas Freches ist mir von einem Erstklässler noch nie untergekommen! Sie sind seit ca. 20 Jahren die erste, der schon am ersten Schultag eine Strafarbeit bekommt!"
Wenn sie so wütend war, sah sie wirklich angsteinflößend aus. Selbst Fred und George sahen etwas eingeschüchtert aus, auch wenn es nichts war, das in 10 Sekunden wieder vergangen war.
Als sie mit ihren nicht so netten Vortrag geendet hatte, fügte sie hinzu, dass sie die ganze Woche um 7 Uhr zusammen bei ihr ihre Strafarbeiten erledigen mussten.
Als sie uns entließ, brauchte sie nicht zweimal sagen, dass wir gehen mussten. Die Zwillinge verließen als erstes das Büro und ich folgte.
Als ich die Tür schloss, hörte ich Mcgonagall „wie ihr Vater", murmeln.
All meine Sorgen wegen der Hauspunkte, der Strafarbeit und den anderen Sachen waren plötzlich verschwunden. Sie hatte gesagt, dass ich genauso wie mein Vater bin. Mein Leiblicher Vater. Sie hätte mir kein schöneres Kompliment machen können. Ich war meinem Vater ähnlich. Ich konnte gar nicht mehr aufhören daran zu denken.
Da wir noch eine halbe Stunde Mittagspause hatten, machten wir uns auf den Weg zur großen Halle um noch etwas zu essen. Dort traf ich wieder auf Pavo, der noch immer am Tisch saß und aß.
Ich ging zu ihm und setzte mich daneben hin.
„Was hast du die ganze Zeit getan? Ich war mindestens eine halbe Stunde weg wenn nicht noch länger!"
„Ham mi verlaupfen", antwortete er mit vollem Mund.
Wir aßen gemeinsam fertig und machten uns danach auf den Weg zu den Kerkern, da wir die nächsten zwei Stunden Zaubertränke bei Snape hatten.
In den Kerkern war es viel kälter und dunkler als im restlichen Schloss.
Als wir vor dem Klassenzimmer angekommen waren, warteten schon einige Schüler. Darunter einige Slytheris, die ich lieber nicht gesehen hätte.
Als auch Draco uns sah, kam er hinter all den Schülern hervor und spottete: „Seht nur, der verlorene Prinz von Slytherin ist zu uns zurück gekehrt, aber jetzt wollen wir ihn nicht mehr, um genau zu sein, haben wir dich vorher auch nicht gewollt!"
Ich konnte es einfach nicht fassen wie Pavo so ruhig bleiben und ignorieren konnte. Auch ich versuchte nicht auf seine Provokationen einzugehen, was um einiges schwerer ist, als man sich vorstellt.
„Der erhabene Pavo zieht es vor uns zu ignorieren. Er ist zu hochnäsig um sich mit uns abzugeben! Ist es nicht so auch du hochverehrte Cousin?", er machte eine spöttische Verbeugung vor Pavo und die Slytherins hinter ihm fingen an zu Lachen. Doch Pavo blieb ruhig. Ich wusste, dass ich mich nicht mehr lange unter Kontrolle halten konnte, doch Malfoy spottete weiter:
„Warum hat der Hut dich nicht nach Hufflepuff geschickt, wo du als Loser hingehört hättest!"
„Besser Hufflepuff wie ins schleimige Slytherin!", schrie ich ihn an. Da ich nun endgültig meine Nerven verloren hatte.
„Ah, da haben wir haben wir ja Pavos kleine Freundin! Redet dein Vater überhaupt noch mit dir, weil du nach Gryffindore gekommen bist. Er muss mächtig enttäuscht sein! Von seiner eigenen Tochter so verraten zu werden! Du Blutsverräter!"
Pavo hatte mich zuvor am Arm genommen und mich versucht von dem Slytherin Abschaum fort zu ziehen, doch nun war er abrupt stehen geblieben.
„Wie hast du sie gerade genannt?", fragte er, obwohl er alles verstanden hatte.
„Ich habe gesagt, dass sie eine kleine Blutsverräterin ist!"
Pavo stürzte sich auf Malfoy und stieß ihn zu Boden. Er schlug mit seinen Fäusten auf ihn ein.
Crab und Goyle versuchten Pavo von Draco hinunter zu holen. Ich sprintete von meinem momentanen Standpunkt zu ihnen hinüber und stürzte auch Goyle, der nicht damit gerechnet hatte und zur Seite taumelte, aber nicht ganz umfiel. Ich krallte mich an seinem Rücken fest, sodass Crab damit zu tun hatte mich von ihm hinunter zu holen und somit von Pavo abließ.
Die Slytherins feuerten Crab Goyle uns Malfoy an und die Gryffindores Pavo und mich, doch niemand half uns oder den anderen.
In den Kerkern war es so laut, dass niemand mitbekam, dass Professor Snape gekommen war. Erst als seine Stimme magisch verstärkt durch die Gänge hallte, kehrte wieder Ruhe ein.
Pavo ließ von Malfoy ab, Crab von mir und ich kletterte von Goyle hinunter. Wir alle stellten uns neben einander hin. Alle hatten mehrer Schläge abbekommen, meine Lippe war aufgeplatzt und angeschwollen. Crab hatte einen Tritt von mir in seine Schläfe bekommen, wo sich nun ein blauer Fleck formte. Crab konnte man fast nichts ansehen, nur sein Umhang war etwas zerknüllt.
Am schlimmsten hatte es Malfoy und Pavo erwischt. Beide hatten mehrere Kratzer, Malfoy en blaues Auge und Pavo eine geschwollenen Lippe.
Snape sah uns alle an, als ob wir eine besonders schlimme und ansteckende Krankheit hätten.
„Mr. Malfoy erklären sie", befahl er.
„Ich habe mit meine Freunden vor der Klasse auf sie gewartet, als die zwei", er deutete herabschätzend auf und, „herkamen und sich ohne Grund auf uns stürzten."
Es gab eine Welle der Empörung unter den Gryffindores.
„Das stimmt doch gar nicht! Malfoy hat uns die ganze Zeit provoziert!", verteidigte ich uns ohne gefragt zu werden.
„Trotzdem habt ihr keinen Grund ihn anzugreifen!", schnauzte er uns an.
Malfoy grinste schadenfroh hinter Snaps Rücken.
„Ihr geht jetzt alle sofort zu Madam Pomfry in den Krankenflügel, ohne euch in der Zwischenzeit in die Haare zu bekommen, wenn doch, dann wird es für euch alle Konsequenten haben. Bis zur nächsten Stunde möchte ich von euch zwei Rollen Pergament, warum es zu einem Streit gekommen ist!"
Malfoy, Crab, Goyle, Pavo und ich drehten uns um und wollten uns auf dem Weg in den Krankenflügel machen.
„Mr. Crab sie bleiben ihr, soviel ich sehe, sind sie nicht weiter verletzt und Amy ich will dich heut um 7 Uhr in meinem Büro sehen", befahl er gebieterisch.
„Das geht nicht", antwortete ich ihm.
„Und warum nicht? Wenn ich fragen darf?", fragte er barsch. Es hatte den Anschein, als ob es ihm nicht interessieren würde.
„Ich habe Strafarbeiten bei Mcgonagall", gab ich klein laut zu.
„Dann eben um 6 Uhr. Alle anderen in die Klasse.
So, dass was für heute, was haltet ihr davon?
Vielen Dank an meiner treuen Review Schreiberin Sonnenscheinnici, freue mich jedes Mal riesig wenn ich ein Review von die bekomme. :)
Bis Samstag
DasProblem
