Hier Kapitel 13!

Caroline und Klaus betraten am nächsten Morgen das Esszimmer.
Die anderen vier Pärchen saßen bereits beim Frühstück.
„Guten Morgen!" sagte die beiden.
„Guten Morgen. Caroline grinst ja immer noch von einem Ohr zum anderen!" sagte Bonnie belustigt.
„Ja und ich sehe euch ebenfalls nicht weinen!" gab Caroline belustigt zurück. „Ich denke wir hatten gestern alle ein schönes Fest!" sagte Elena und drückte Elijah einen Kuss auf den Mund.

„Wo ist eigentlich Henrik?" fragte Klaus. Die anderen sahen sich fragend an. „Wir dachten ihr wüsstet wo er ist!" sagte Rebekah.
„Nein!" „Ich werde ihn suchen gehen!" sagte Klaus. „Ich komme mit!" sagte Caroline. „Wir suchen auch mit!" boten die anderen an.

Fünfzehn Minuten später trafen sich wieder alle im Wohnzimmer.
„Habt ihr ihn gefunden" fragte Klaus besorgt.
„Nein!" „Nein!" „Nichts!"
„Wo kann er denn sonst noch sein!" fragte Elena. „Habt ihr in seinem Zimmer nachgesehen?" fragte Klaus. „Ja. Dort ist er nicht!" antwortete Rebekah.
„Ist irgendetwas ungewöhnlich?" fragte Klaus weiter. „Nein nichts. Kein durcheinander und alles ist noch dort wo es war! Nur seine Jacke ist weg"
Rebekah bekam Panik. „Das gibt es doch nicht! Wir würden ihn doch wahrnehmen. Wir würden ihn bemerken wenn er hier wäre. Ein Mensch kann sich nicht vor uns verstecken!" sagte sie verzweifelt.
„Keine Panik! Wir müssen einen klaren Kopf behalten" sagte Elijah. „Was können wir tun?" fragte Katherine.

„Bonnie, kannst du etwas tun?" fragte sie Kol.
„Ich muss darüber nachdenken! Ich weiß es nicht! Ich habe meine Grimoire nicht hier" sagte sie beklommen.

„Lass dir Zeit, Bonnie, wir versuchen ihn zu finden! Bestimmt ist er nur am See oder er schaut sich den Wald an. Bonnie und Kol ihr bleibt hier und versucht etwas herauszufinden. Wir anderen gehen und suchen ihn draußen!" sagte Klaus.

Bonnie nickte und die Freunde machten sich auf den Weg.

Als sie eine Stunde später ohne Erfolg wiederkehrten hatte Bonnie bereits Vorbereitungen getroffen. Es standen mehrere Kerzen im Raum.
„Ich werde versuchen ihn aufzuspüren, ich weiß aber nicht ob das mit einem Menschen funktioniert. Ich werde das Blut von jemanden von Euch brauchen und etwas das Henrik gehört!" sagte Bonnie.

Rebekah ging in sein Zimmer um etwas von Henriks Dingen zu holen.

„Elijah, wir sollten dein Blut nehmen. Ich trage nur zur Hälfte sein Blut!" sagte Klaus. Caroline merkte, wie schwer es ihm fiel das auszusprechen und drückte seinen Arm.

Er war froh, dass er sie an seiner Seite hatte. Er war bisher immer allein. Ja, seine Familie war im Laufe der langen Zeit für ihn da, meistens. Wenn er es wollte. Aber es war nicht annähernd das gleiche.

Rebekah kam wieder ins Wohnzimmer. „Seine neue Zeichenmappe, die du ihm geschenkt hast, war hier!" sagte Rebekah an Klaus gewandt. „Er hätte sie niemals hier gelassen wenn er weggelaufen wäre" fügte sie besorgt hinzu.

„Lasst uns anfangen!" sagte Stefan. „Je eher wir wissen wo er ist, desto besser!"

Bonnie nahm das Blut und sagte etwas Unverständliches auf.
Sie schloss die Augen und sackte plötzlich bewusstlos zu Boden.
Kol fing sie gerade noch auf. „Bonnie, wach auf! Verdammt! Was ist hier los? Bonnie, wach auf!" sagte Kol in Sorge.

„Leg sie auf das Sofa, Kol. Du musst sie ausruhen lassen. Ihr Puls ist ziemlich stabil. Es wird ihr gut gehen!" sagte Elijah.
Widerwillig legte Kol sie hin und bettete ihren Kopf auf seinem Schoß.

Fünf Minuten später schlug sie die Augen auf. Sie zwinkerte langsam und holte tief Luft. „Bonnie, geht es dir gut?" fragte Caroline.

„Ich….ich denke schon!" sie fasste sich an den Kopf. „Sollen wir dir etwas Blut geben?" fragte Elena. „Nein, es geht schon!"

„Was hast du gesehen?" fragte Stefan langsam.

„Ich habe ihn gesehen. Er war in einem Zimmer mit Dachfenster und altem Gerümpel. Ich stand direkt hinter ihm und wollte ihn an der Schulter nehmen. Mehr weiß ich nicht" sagte sie verwirrt.

„Altes Gerümpel. Dachfenster. Das kann nur der Dachboden sein, wo wir waren!" schlussfolgerte Katherine.
„Ja das ist es!" sagte Bonnie wieder etwas erholt. „Genau der war es" setzte sie hinzu.

Schnell stiegen sie die Stufen zum Dachboden hinauf.

„Leer! Es ist niemand hier!" sagte Damon.
„Bist du dir sicher, dass es dieser Dachboden war?" fragte er Bonnie.
„Ja, ich bin sicher!" sagte sie.

„Seht doch, hier ist seine Jacke!" sagte Elena.
Die Freunde standen um den Platz herum und starrten planlos auf Henriks Jacke.

„Was ist das für ein Buch?" fragte Katherine und hob es auf. „Es sieht aus wie eine alte Schrift" sagte sie.

„Zeig mal her" sagte Bonnie. „Ja es ist ein Grimoire" sagte sie verwundert.

„Wo habt ihr das her? Eigentlich sind alle in den Familienbesitzen von Hexen!" fragte sie Klaus.
„Du vergisst dass meine Mutter eine Hexe ist" sagte er „war" korrigierte er sich.

„Welche Seite war aufgeschlagen?" fragte Damon. „Vielleicht hilft uns das weiter!" sagte er.

„Das glaube ich jetzt nicht!" sagte Bonnie. „Was ist los?" fragte Damon.
„Es ist ein Zeitreisespruch!" sagte sie.

„Aber wie kann er ihn anwenden?" fragte Caroline.
Bonnie überlegte einen Moment, die anderen starrten sie fragend an.

„Natürlich!" sagte sie. „Was natürlich?" fragte Caroline ungeduldig.
„Er ist ein Mensch. Deine Mutter war eine Hexe. Da er kein Vampir ist wurde ihm diese Gabe nicht genommen, die er anscheinend geerbt hatte" folgerte sie.

Die anderen starrten sie genauso an wie zuvor.
„Das gibt es doch nicht! Ich hätte es gleich merken müssen" sagte Bonnie. „Verdammt warum habe ich nicht aufgepasst" fluchte sie.

„Du kannst nichts dafür, Bonnie, wir haben es alle nicht bemerkt" sagte Elijah.

„Was sollen wir jetzt tun? Woher wissen wir in welcher Zeit er ist?" fragte Katherine. „Ich weiß es nicht!" sagte Bonnie ratlos.

„Vielleicht hat er gemerkt, dass seine Eltern und Finn keine Reise machen und wollte irgendetwas korrigieren!" dachte Rebekah laut nach.

„Oh mein Gott, der Keller!" sagte Caroline.
Blitzschnell liefen alle in den Keller.

„Oh nein, die Särge sind offen! Er hat sie gesehen" sagte Rebekah verzweifelt.
„Zumindest ist Finn noch darin. Darum brauchen wir uns wenigstens keine Gedanken machen" sagte Elijah und schloss den Sarg.

„Er hat nur ein paar Jahre gelebt. Er wollte bestimmt in diese Zeit zurück um zu verhindern, dass er stirbt und alle unglücklich werden" überlegte Rebekah laut.

„Was tun wir jetzt, verdammt noch Mal!" donnerte Klaus.
„Schatz, beruhige dich, das bringt uns doch nicht weiter" und drückte ihn. Er beruhigte sich langsam.
„Was machen wir nur, Love?" sagte er verzweifelt. Sie legte eine Hand an seine Wange. „Wir werden ihn finden und zurückholen" sagte sie zuversichtlich.

„Wir könnten versuchen jemanden zurückzuschicken. Aber ich weiß nicht, ob ich stark genug bin!" sagte Bonnie. Kol nahm sie in den Arm. „Schatz wir würden es verstehen wenn du es nicht machst. Du setzt nicht dein Leben aufs Spiel!" „Nein, ich muss es versuchen!" sagte Bonnie.

Bitte Reviews nicht vergessen :-)